Spielplan RB Leipzig

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SAISONRÜCKBLICK DER REDAKTEURE 2017/18

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Leipzig - (22.05.2018) Das Redakteursteam verabschiedet die zweite Bundesligasaison und stellt sich zehn Fragen. U.a.: Was waren die Höhepunkte und Überraschungen? Was und wer enttäuschte? Welchen Spieler würdet ihr euch für die nächste Spielzeit wünschen und wie bewerten wir den Hasenhüttl-Abgang?

Mein persönlicher Gänsehautmoment in der Saison 2017/18ist für mich das Erklingen der Champions League Hymne in unserem Stadion gewesen. Dabei sein zu dürfen, wenn die besten Mannschaften im höchsten Vereinswettbewerb aufeinandertreffen und wir ein Teil von diesen wurden. Wer weiß wann und ob wir dieses Highlight noch einmal erleben dürfen, denn man sieht sehr gut in dieser Saison, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist und dieses Ziel zu erreichen immens schwer ist.

Die Überraschung der Saison … in positiver Hinsicht waren die unbekümmerten und erfolgreichen Einsätze von Ademola Lookman - In negativer Hinsicht die vielen Gegentreffer. Veränderter Spielstil, zu wenig Qualität in der Defensive, zu wenig Erfahrung der jungen Spieler und eine zu schlechte Absicherung der Angriffsgestaltung bewirkten über 70 Gegentore.

Meine Enttäuschung der Saison war die Boykott-Aktion einer kleinen Fanminderheit, unsere Mannschaft beim Leverkusenspiel im Stadion nicht zu unterstützen und dabei noch die eigenen Fans daran mit Trillerpfeifen zu hindern bzw. zu stören. Es hatte sich anschließend ein Schatten über die heile Fanwelt gelegt, aus der wir jedoch gestärkt die Lehren ziehen können.

Der Rasenballer der Saison wäre für mich Konrad Laimer, da kein anderer sich ansatzweise aufgedrungen hat wie er. Konni hat aus der Not geboren sich als Außenverteidiger umorientiert und sehr schnell viel dazu gelernt. Bis zu seiner Verletzung war er nicht mehr wegzudenken und überzeugte mit Mentalität, Kampfgeist, gutem Zweikampfverhalten, viel Laufarbeit und dies auch in der Unterstützung der Offensive.

Mein Wunschspieler für die neue Saison … wäre Mohamed Salah, aber leider nicht realistisch :-)

Von diesem Spieler habe ich mehr erwartet Naby Keïta. Zwar blieben die meisten Leistungsträger unter ihrem Niveau und hatten mit Verletzungen zu kämpfen, jedoch fiel Naby Keita auch durch wiederholtes undiszipliniertes Verhalten und negativen Schlagzeilen (auch neben dem Platz) auf.

Die Europa League wird ein erneutes Abenteuer. Teils exotisch mit vielleicht unbekannten Gegnern, was für Auswärtsfahrer irgendwie eine interessante Herausforderung werden wird, aber auch für unser teils verwöhntes Publikum - andererseits unsere Mannschaft diesen Wettbewerb auch braucht sich mit Mannschaften aus anderen Ländern zu messen, um zu lernen, wie auch mit dem Ziel die K.O.-Runde zu erreichen.

In der nächsten Saison erwarte ich … einen erfolgreicheren Lernprozess der Mannschaft, der in einer stabileren und erfolgreicheren Spielweise mit weniger Gegentreffern mündet.

Hasenhüttls Abgang bewerte ich alsZwiegespalten. Zwar wurde wieder der internationale Wettbewerb erreicht, jedoch die Champions League leichtfertig vergeben. Zu viele inkonstante Leistungen der Mannschaft und vor allem der Leistungsabfall der letztjährigen Leistungsträger wie auch die vielen Fehlerketten verhinderten einen besseren Erfolg und offenbarten einen mangelhaften Lernprozess. In der Bundesliga haben wir nach einer eher schlechten Rückrunde letztendlich die drittmeisten Gegentreffer erhalten und international kamen noch einmal über 20 hinzu. Andererseits verlieren wir mit Ralph Hasenhüttl einen sympathischen Trainer, der das Gesicht unseres Teams prägte und der mit einer der jüngsten Mannschaften viele Erfolge erreichen konnte. Wir Fans danken ihn für seine Arbeit und vor allem für viele emotionale Momente, die uns in Erinnerung bleiben werden.

Auf dieser Position sollten wir uns unbedingt verstärken ... Außenverteidigung. Nach dem Ausfall von Marcel Halstenberg und das Aufzeigen der Grenzen des noch vorhandenen Spielerpotentials auf diesen Positionen, waren wir sehr anfällig bei vielen gegnerischen Angriffsaktionen und einfach zu schlecht aufgestellt. Spieler mit dem Potential eines Joshua Kimmich wären wünschenswert, jedoch auch schwierig zu haben. Auf alle Fälle sollten gelernte und erfahrene Spieler die Abwehr verstärken.

oligei


Mein persönlicher Gänsehautmoment in der Saison 2017/18 als im letzten Heimspiel bei der Auswechslung von Domme Kaiser nahezu alle Spieler zu ihm gerannt sind. Abschiede sind immer traurige Momente, aber steckt so viel Wertschätzung hinter einem Spieler, berührt das eigentlich jeden Zuschauer.

Die Überraschung der Saison ist für mich Ibrahima Konaté. Ich hätte nicht gedacht, dass der junge Franzose neben Orban und Upamecano so mithalten kann. Aber Respekt, Konaté hat mich von Beginn an überzeugt und es macht mittlerweile richtig Spaß ihm auf dem Feld zuzusehen.

Meine Enttäuschung der Saison war das Ausscheiden aus der Europa League. Und das nicht mal, weil ich von der Mannschaft so enttäuscht war, sondern da man sich persönlich einfach mehr gewünscht hat.

Der Rasenballer der Saison ist nicht in einem einzelnen Namen wiederzufinden. Die gesamte Saison betrachtet wechselte dieser Titel immer wieder zwischen Kampfmonster Sabitzer, Dribbelstar Bruma, Neu-Allrounder Laimer und Rückhalt Gulácsi. Aus diesen vier möchte ich keinen noch gesondert herausheben, da jeder mal seine besonders starke Zeit hatte.

Mein Wunschspieler für die neue Saison wenn mir irgendjemand den Lookmann fest verpflichten könnte, bin ich glücklich.

Von diesem Spieler habe ich mehr erwartetEmil Forsberg und Naby Keita. Nach der ersten Bundesliga Saison war die Erwartungshaltung an beide Spieler enorm hoch. Aber keiner konnte konstant an seine Leistung anknüpfen und somit blieben nur einzelne Spiele, in denen die beiden glänzten.

Die Europa League wird ...mein neuer Lieblingswettbewerb. Hatte echt Spaß in dieser Saison bei spannenden k.o. Spielen - bitte mehr davon.

In der nächsten Saison erwarte ich ...schöne Spiele. Mehr Erwartung möchte ich gar nicht haben, umso mehr Spaß macht es Woche für Woche ins Stadion zu gehen.

Hasenhüttls Abgang bewerte ich als ... nachvollziehbar. Und dennoch mit einer kleinen Träne im Auge, da mir vor allem der Mensch Hasi fehlen wird, der doch scheinbar perfekt zum Verein gepasst hat. 

Auf dieser Position sollten wir uns unbedingt verstärken ...bis auf das Mittelfeld fehlt mir eigentlich überall noch ein Spieler, der Erfahrung und Frische mitbringt. Im Sommer kann es eh nie schaden, den einen oder anderen mehr zu holen, also immer her damit.

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Mein persönlicher Gänsehautmoment in der Saison 2017/18 zweifelsfrei die Spiele in der Champions League verfolgen und dabei die Hymne hören zu können. Besonders ergreifend fand ich ebenso die Chance für Kaiser und Compper, erstmals in diesem Wettbewerb für Leipzig auflaufen zu dürfen. 

Die Überraschung der Saison ...ist für mich Bruma gewesen. Nach einigen Startschwierigkeiten hat er sich in das Team besser integriert und konnte auch mit zahlreichen Dribblings und einigen Toren überzeugen.  Schade nur, dass er am Ende ein wenig Power eingebüßt hat und dem Team nicht mehr oft helfen konnte. Jedoch macht es Spaß, ihn beim Fußball spielen, zu sehen. 

Meine Enttäuschung der Saison … war das Ausscheiden im Pokal gegen die Bayern. Man hat gemerkt, dass die Rasenballer das Spiel unbedingt gewinnen wollten und das nur knapp misslang. Bitter vor allem, dass ausgerechnet Timo Werner den entscheidenden Elfmeter nicht verwandelte. 

Der Rasenballer der Saisonist so eindeutig nicht zu bestimmen. In Frage kommen dafür Akteure wie Gulácsi, Upamecano oder Sabitzer. Alle hatten ihre starken Phasen in der Saison, welche jedoch nicht über die komplette Spielzeit aufrecht erhalten blieb. Besonders beeindruckt war ich von Konrad Laimer. Denn in der Rückrunde bewies er mit einer Konstanz auf der rechten Außenverteidigerposition, dass er mit dieser Kategorie in Verbindung gebracht werden kann. 

Mein Wunschspieler für die neue Saison … ist ein starker Ersatz für Naby Keita. Einen passenden Namen habe ich für diese Position nicht...

Von diesem Spieler habe ich mehr erwartet definitiv Emil Forsberg. Nachdem der Schwede in der Vorsaison noch zum Top-Vorlagengeber avancierte, blieb er in der aktuellen Saison meist blass und ließ seine Effektivität vermissen, welche in einigen Spielen den Unterschied ausmachen kann. 

Die Europa League wird in jedem Fall eine neue Herausforderung, um sich international zu beweisen. Freuen kann man sich auf neue Gegner und neue Orte und Stadien, welche von den Fans angesteuert werden können. Spannend wird zu sehen sein, ob die Gruppenphase zu überstehen ist. 

In der nächsten Saison erwarte ich … dass vor allem mit der Doppelbelastung besser umgegangen wird. Im Hinblick auf die Kadergröße müssen unbedingt mehrere Alternativen für verschiedene Position vorhanden sein, um die entscheidenden Spiele der Saison zu überstehen. 

Hasenhüttls Abgang bewerte ich als ...verständlich, jedoch auch unnötig. Da mir im Spiel der Leipziger die Weiterentwicklung fehlte, ist es durchaus vertretbar einen neuen Impuls zu geben und das Spiel in die passende Richtung zu lenken. Auf der anderen Seite hätte ich mir für Hasenhüttl eine weitere Chance in der nächsten Saison gewünscht. Zumal er auch von großer Zustimmung getragen wurde. Ich rechne mit einer schwierigen Entscheidung bei der Trainersuche. 

Auf dieser Position sollten wir uns unbedingt verstärken ... auf der Außenverteidigerposition. Mir fehlen eindeutig zu wenig Impulse nach vorne, um den Druck auf gegnerische Abwehrreihen zu erhöhen. Nebenbei sind die Leipziger auch viel zu anfällig für Konter, sodass es nötig ist, die Qualität in der Breite zu erhöhen. 

Dawos



Mein persönlicher Gänsehautmoment in der Saison 2017/18 war der 3:2 Auswärtssieg beim damaligen Tabellenführer in Dortmund. Die Mannschaft nutzte die taktischen Schwächen des bis dahin furios aufspielenden BVB eiskalt aus und kam zu einem nicht ganz unverdienten Auswärtssieg. Mit diesem Ausgang hatte ich im Vorfeld nicht unbedingt gerechnet.

Die Überraschung der Saison … ist Konrad Laimer. Ich hatte ihn vor der Saison als sinnvolle Ergänzung im Mittelfeld auf dem Schirm. Stattdessen hat er Klostermann und Bernardo innerhalb von kürzester Zeit den Rang auf dem Flügel abgelaufen. Eine schöne Entwicklung, die der Österreicher in der kommenden Spielzeit gerne bestätigen darf.

Meine Enttäuschung der Saison war das Auftreten in den Schlüsselspielen am Ende der Saison. Doppelbelastung hin oder her - die Champions League war zum Greifen nah. Dann folgten die Spiele gegen Leverkusen und Hoffenheim. Jeder Fußballer sollte in solchen Momenten hoch motiviert sein und sein Bestes geben. Leider war dies bei dem Großteil der Mannschaft, inklusive Trainer, nicht der Fall.

Der Rasenballer der Saison ist Dayot Upamecano. Von ein paar kleinen Wacklern am Ende der Saison abgesehen, hat "Upa" eine hervorragende Entwicklung hingelegt und sich im Vergleich zum letzten Jahr stark verbessert. Neben Spielern wie Demme oder Kampl war der Franzose für mich der konstanteste Rasenballer.

Mein Wunschspieler für die neue Saison … ist mir noch nicht bekannt. Mal davon abgesehen wird ein Spieler nicht reichen, um die Ziele des Vereins zu erfüllen. Ich hoffe daher auf sinnvolle Verstärker in der Außenverteidigung, im Mittelfeld sowie auf den Flügeln. Es wäre schön, wenn man über die Landesgrenzen Österreichs hinaus fündig wird. 

Von diesem Spieler habe ich mehr erwartet Mit Abstand Naby Keita. Er hat in dieser Saison 60-70 Prozent seines Leistungsvermögens abgerufen. Damit war er immer noch einer der auffälligeren Spieler im Kader, aber das sollte nicht der Anspruch sein. Es würde mich nicht wundern, wenn er in Liverpool wieder dort anknüpft, wo er bei uns nach seinem ersten Jahr aufgehört hat.

Die Europa League wird an mir weitestgehend vorbeigehen. Es gilt, in der Liga wieder anzugreifen und die Champions League zu erreichen. Der "Cup der Verlierer" ist nur Zubrot.

In der nächsten Saison erwarte ich … Ehrlich gesagt nicht viel. Nach der Entlassung von Hasenhüttl wird es zeitnah einen neuen Trainer geben, was eine Akklimatisierungsphase nach sich zieht. Die Mannschaft bleibt im Kern zusammen. Trotzdem kommen 4-6 neue Spieler hinzu, die es zu integrieren gilt. Einige Kicker müssen nach Russland zur WM. Deshalb erwarte ich einen holprigen Start.

Hasenhüttls Abgang bewerte ich als vertretbar. Doppelbelastung hin oder her, mit dem Kader muss mindestens Platz 4 am Ende stehen. Zu Beginn der Saison gab es unnötige Rotationsspielchen (Augsburg!), die Punkte gekostet haben. In den wichtigen Spielen am Ende (Leverkusen, Hoffenheim) war das Team taktisch unterlegen. Dies muss sich Hasenhüttl ankreiden lassen. Ich bin daher ein Unterstützer der Entlassung.

Auf dieser Position sollten wir uns unbedingt verstärken ... Zentrales Mittelfeld - Keita hinterlässt eine große Lücke. Deshalb wünsche ich mir einen spielstarken Taktgeber im Mittelfeld, der neben Forsberg (falls er denn bleibt) das Spiel nach vorne belebt.

StrietzOfLeipzig



Mein persönlicher Gänsehautmoment in der Saison 2017/18  waren für mich die Spiele der Champions League aber auch Europa League. Nach so kurzer Zeit schon internationalen Fußball genießen zu dürfen war einfach etwas ganz Besonderes. Die zweite Bundesliga ist gerade einmal einen Wimpernschlag entfernt. Ich kann Sandhausen und Duisburg noch förmlich riechen und nur zwei Jahre später ertönt die Champions League Hymne - das ist eine unfassbare Entwicklung, egal wie groß der Geldbeutel ist. Das sollte man nicht vergessen und wertschätzen.

Die Überraschung der Saison  war für mich Ibrahima Konaté. Dass der nächste Teenager so schnell zu einer echten Alternative wird, hätte ich nicht erwartet. Sonst hat mich kaum ein Spieler wirklich so überrascht wie er - außer vielleicht Ademola Lookman. Ich habe die Leihe damals nur schwer nachvollziehen können, doch der junge Engländer hatte seine Momente - Respekt!

Meine Enttäuschung der Saison emotional wahrscheinlich das Ausscheiden gegen die Bayern im Pokal. Ich habe bei diesem Spiel am meisten gezittert, geschrien und mitgefiebert, so dass der Ausgang der wohl härteste Schlag der Saison war. International hat das Genießen des Wettbewerbs überwogen, in der Liga geht es letztendlich immer nur um drei Punkte - aber das Match war hart zu ertragen.

Der Rasenballer der Saison ist schwer auszumachen, da schließe ich mich einem Teil meiner Vorredner an. Lange Zeit war es wohl Marcel Sabitzer, aber viele Spieler hatten gute Phasen, wie Laimer, Bruma oder Gulácsi. Da ein Ranking hier schwer ist, sage ich einfach mal Dominik Kaiser ist der Spieler der Saison - weil es seine letzte war.

Mein Wunschspieler für die neue Saison ist nicht bezahlbar. Wenn einer von euch 100mio Euro übrig hat, würde ich mir Milinkovic-Savic als Keita-Ersatz wünschen. Da das nicht der Fall ist, bezahlen wir fähige Scouts, die mir den Wunschspieler besorgen, von dem ich noch gar nichts weiß.

Von diesem Spieler habe ich mehr erwartet Keita und mit Abstrichen Forsberg. Aber auch das empfand ich nicht als große Überraschung. Meiner Meinung nach war die letzte Saison so stark, dass mit Leistungseinbrüchen zu rechnen war. Das ist auch die Bürde eines jungen Kaders, was man nicht nur bei uns sieht. Nichtsdestotrotz können beide mehr, als über lange Strecken dieser Saison gezeigt wurde.

Die Europa League wird Geil. Ohne Mist, ich freu mich drauf. Zweites Jahr Bundesliga, zweites Mal international qualifiziert. Ich kann nicht verstehen, wie man das jetzt schon als selbstverständlich ansehen kann. Klar, die CL-Hymne ist noch etwas schöner, noch etwas glanzvoller, aber auf Spiele gegen Neapel oder Marseille würde ich mich selbst noch im UI-Cup freuen, wenn es ihn noch gäbe. 

In der nächsten Saison erwarte ich … einen nächsten Entwicklungsschritt. Natürlich muss man erstmal abwarten, wer nun der neue Trainer wird. Es wird auch viele Veränderungen im Kader geben. Nachdem sich der Umbruch vollzogen hat, kann man erst richtige Prognosen abgeben oder Erwartungen ausbilden. Jedoch prophezeie ich, dass die Mannschaft nächste Saison besser mit der Doppel- und Dreifachbelastung umzugehen weiß, solange der Kader auch gut bestückt wird. Das Lehrgeld dieser Saison wird der Lohn der nächsten. Hört sich an wie aus einem Glückskeks, hat im Fußball aber durchaus oft gestimmt.

Hasenhüttls Abgang bewerte ich alsnegativ. Viele bemängeln in dieser Saison ja, dass nicht der nächste Schritt gegangen und die Mannschaft von Hasenhüttl nicht weiter verbessert wurde. Ich sehe das anders. Letzte Saison spielten wir lange Zeit über unseren Verhältnissen, wurden von Euphorie getragen und von Konkurrenten kaum bedrängt. Jetzt kam die Mehrfachbelastung dazu, das Team und seine Leistungsträger sind weiterhin sehr jung und der Kader war in der Tiefe auch nicht ausreichend besetzt. Dass trotzdem wieder das internationale Geschäft erreicht wurde, ist für mich als Erfolg zu werten, denn ich hatte mit schlimmeren Einbrüchen gerechnet. Spielerisch gab es diese Einbrüche auch, tabellarisch hat man sich letztendlich noch gut gehalten. Ich hätte sehr gern gesehen, wo Hasenhüttl die Mannschaft nach diesem schwierigen zweiten Jahr in der Bundesliga noch hingebracht hätte, nun wird ein anderer die Lorbeeren seiner - meiner Meinung nach - grundsoliden Arbeit ernten - oder eben auch nicht.   

Auf dieser Position sollten wir uns unbedingt verstärken ... in der Defensive. Die Gegentorzahl spricht für sich, da muss sich etwas tun. Wenn Konaté und Upamecano sich so weiterentwickeln, herrscht für mich der größte Bedarf auch nur auf den Außenbahnen, jedoch scheint Orban seinen Zenit erreicht zu haben. Weiterhin gilt es einen guten Keita-Ersatz zu besorgen, was schwer genug werden sollte. Mal sehen, was die WM noch bringt, doch ich rechne mit vielen Veränderungen. Die Schlüsselposition für Verstärkung hängt auch vom neuen Trainer und seinen Vorstellungen ab. 

FM7



Mein persönlicher Gänsehautmoment in der Saison 2017/18 Sportlich betrachtet sicherlich die Champions League Spiele und die Gefühle, die sich beim erstmaligen live Hören und Erleben der Hymne im Leipziger Stadionrund breitmachten. Es war wie der Abschluss einer weiten Reise, aus den Niederungen der Oberliga, wo ich seinerzeit fast auf demselben Platz saß, als Tino Vogel sein letztes Spiel als RBL-Trainer verlor. Eine unglaubliche Reise in einem verrückten Raumschiff namens RB Leipzig.

Neben dem Platz war es das Interview mit Domme Kaiser und sein Abschiedsspiel. Auch hier war es das Ende einer Epoche. Mach’s gut Domme!

Die Überraschung der Saison Konrad Laimer als bester Außenverteidiger. Es waren große Fußstapfen in die Konny treten durfte. Bester Kicker Österreichs und damit Nachfolger von Sabitzer oder Keita, der Schritt nach Leipzig mit Anfang 20 ein großer. Eine durchwachsene Hinrunde, in der er sich im Zentrum nicht gegen die große Konkurrenz durchsetzen konnte und dann die Verlegenheitslösung als rechter Außenverteidiger. Hier hatte er zwar kurzfristig Anpassungsprobleme, löste es aber von Spiel zu Spiel besser, ein echter Gewinn für die ausgedünnte AV-Position. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Konaté und Lookman.

Meine Enttäuschung der Saison Das Verpassen der Champions League Qualifikation. Es war abzusehen, dass eine Wiederholung der letztjährigen Vizemeisterschaft schwer werden würde, nicht zuletzt, da RBL bereits in der letzten Rückrunde weniger stabil wirkte, dazu die Doppelbelastung. Letztlich war diese Bundesligasaison jedoch von schwächelnden Spitzenteams geprägt, Platz 3 oder 4 zu erreichen war mehr als möglich. Die vielen unnötigen Punktverluste gegen Teams mit überschaubaren Qualitäten (Köln, Hertha, Mainz, Freiburg, Hamburg) verbauten RBL jedoch die erneute CL Qualifikation. Nun geht’s auf Ochsentour in der Europa League Quali. So steht die verpasste CL Quali als Enttäuschung stellvertretend für diese Spiele, in denen man aus unterschiedlichen Gründen (Standards, Einbrüche, Mentalitätsfragen) schwächelte.

Der Rasenballer der Saison Es gibt eigentlich keinen, der über die gesamte Saison gute Leistungen brachte. Am ehesten noch Gulácsi, der mich dennoch nicht vollends überzeugen kann, da er nicht immer Herr seines Fünfmeterraums war, auf der Linie jedoch extrem stark. Von den Feldspielern am ehesten noch Naby Keita, der wenn er sich nicht selbst im Weg stand weiterhin der Motor des Leipziger Spiels war. Wie so viele nicht mehr ganz in der Form der letzten Saison, dennoch bemerkt man sein Fehlen eigentlich immer. Ihn zu ersetzen wird eine der Mammutaufgaben des Sommers.

Mein Wunschspieler für die neue Saison wäre Amadou Haidara. Von unrealistischen Transfers halte ich wenig, also wieso nicht wie immer den Blick nach Salzburg richten… Haidara kennt die Euro League, Dreifachbelastung und besonders das System, kann auf der Keita Position kicken und hat noch Luft nach oben. Sicherlich gewinnt der Transfer keinen Innovationspreis, kann uns aber durchaus helfen die Lücke zu schließen, die Nabys Abgang hinterlassen wird.

Von diesem Spieler habe ich mehr erwartet Forsberg! Erst die Quengeleien um Mailand und Gucci, dann der überschaubare Impact auf das Leipziger Spiel. Später kam dann och seine Verletzung hinzu und obendrein fehlte er im Endspurt. Insgesamt eine gebrauchte Saison für Forsberg, der dringend den Kopf freibekommen muss. Einfach wieder Fokus aufs Spiel, denn das er es noch kann, das konnte man immer wieder sehen. Ein Lookman hat sein Fehlen zwar am Ende wettmachen können, dürfte aber nur schwerlich fest zu verpflichten sein.

Die Europa League wird Interessant. Die drei Qualirunden werden die Testspiele des Sommers auf hohem Niveau ersetzen und bieten so auch die Chance zu Beginn der Bundesliga gleich voll im Saft zu stehen. Spannend wird, ob Rangnick und/oder der neue Trainer den Fokus mehr aufs Tagesgeschäft richten werden. Was ich nicht hören möchte, ist das Gejammer um Doppel- und Dreifachbelastung. Andere schaffen das seit Jahren. Jedenfalls sollte die volle Breite des Kaders genutzt werden, anders als teilweise in der abgelaufenen Saison.

In der nächsten Saison erwarte ich Wieder einen Angriff auf die ersten vier Plätze. Konstantere Leistungen und Standards die nicht beim Betrachter dazu führen sich unwillkürlich die Augen auszukratzen. Deutlich weniger Gegentore und mehr offensive Durchschlagskraft. Jetzt braucht es dazu nur noch den Trainer und einen ausgewogeneren Kader. Fraglich zudem, wie das angebrochene Projekt Ballbesitzfußball weitergeht. Fakt ist, um den zu spielen, braucht es Passsicherheit, damit man nicht wie gegen Hoffenheim oder Leverkusen Prügel bezieht. Hier bedeutet das Hasenhüttl-Aus wohl erstmal einen Schritt zurück, aber vielleicht ist das auch einer, den RBL gehen muss, um später wieder einen mehr nach vorne zu machen. Denn das Team wirkte in der letzten Saison oft unsicher bzw. verunsichert.

Hasenhüttls Abgang bewerte ich als Nachvollziehbar. Ich kann verstehen, dass Rangnick und Mintzlaff nach den Gegentorfesten, dem Fokus auf die EL und dem damit verbundenen Platz 6 in der Liga, den vielen Standardschwächen und den inkonstanten Leistungen der letzten Monate keinen Grund sahen, eine vorzeitige Vertragsverlängerung anzustreben. Gleichzeitig kann ich nachvollziehen, dass Hasenhüttl unter dieser Prämisse nicht weitermachen wollte. Nun stehen wir jedoch ohne Trainer und scheinbar ohne Plan B da, auch nicht gerade ein Idealzustand für die extrem kurze Sommerpause.

Insgesamt war ich bereits im Winter nicht mehr wirklich überzeugt von Hasenhüttl. Das CL Aus, weil man bei den Basics des Fußballs versagte (Standards). Kein Sieg im Dezember, gegen Teams die nun wahrlich keine unüberwindbaren Hürden hätten darstellen sollen. Fakt ist. Hasenhüttl hatte sich nach dem Wunderstart auf einem soliden Niveau stabilisiert (1,7/1,8 PpS), eher er ab Dezember richtig einbrach. Zwischendurch blitzte immer mal wieder die Klasse des Teams auf, meist in Spielen, in denen man mehr den althergebrachten Stil pflegte (Bayern, Schalke, Neapel). Auch gegen kleine Mannschaften war man so erfolgreich (Augsburg). Hasenhüttl konnte dem Team in dieser Saison keine Konstanz einimpfen. Zu hoffen, dass es nach der Sommerpause besser werden würde, dazu gab es keinen Anlass.

Auf dieser Position sollten wir uns unbedingt verstärken ... in der Außenverteidigung. Bernardo und Klostermann waren zuletzt deutlich hinter Laimer und Halstenberg. Letzterer muss nach einer langen Verletzung erst noch zurückfinden. Ein oder gar zwei gute und im ggf. polyvalente Außenverteidiger wären daher angebracht, zumal Bernardo, Ilsanker auch Laimer und sogar Klostermann durchaus auch auf anderen Positionen agieren könnten. Echte Soforthilfen sind aber derzeit nicht wirklich unter den Transfergerüchten. Mal schauen, wen Rangnick aus dem Hut zaubert.

Rumpelstilzchen



Mein persönlicher Gänsehautmoment in der Saison 2017/18war der Abschied von Dominik Kaiser. Von Liga 4 in die Champions League. Das hat noch niemand vor ihm in Deutschland gepackt. Vor allem aber auch menschlich war er einfach nur ein Vorbild. Danke Domme!

Die Überraschung der Saisonist für mich Ibrahima Konaté. Ein paar Spiele in der 2. Liga Frankreichs gemacht und in dieser Saison bekam er in einigen Spielen sogar den Vorzug vor Kapitän Willi Orban. Weiter dran bleiben Ibu!

Meine Enttäuschung der Saisonwar das Spiel gegen Leverkusen. Sportlich wurde eine sehr wichtige Partie verloren, aber was auf den Rängen passiert ist, war ein absolut schwarzer Tag in der Fanszene des Rasenballsports.

Der Rasenballer der Saisonwar noch nie so schwierig zu finden. Es gab im Gegensatz zur letzten Saison keinen Unterschiedsspieler im Team, der konstant gute bis sehr gute Leistungen gezeigt hat. Am ehesten ist Peter Gulácsi zu nennen, der sich im Vergleich zur Vorsaison nochmal gesteigert hat und zu einem der besten Torhüter der Bundesliga wurde.

Mein Wunschspieler für die neue Saison ist Ademola Lookman. Großartiger Spieler, der unsere Spielweise bereits kennt. 

Von diesem Spieler habe ich mehr erwartetganz klar Emil Forsberg. Letzte Saison der überragender 10er der Liga und diese Saison sicherlich auch aufgrund seiner Verletzung und Krankheiten kaum in guter Form.

Die Europa League wirddurch die Qualifikationsrunde ein neues Abenteuer. Von Liga 5 in die Champions League und dann in die KO-Phase der Europa League. Die Qualifikation wird jetzt gegen wahrscheinlich völlig unbekannte Vereine die nächste neue Erfahrung.

In der nächsten Saison erwarte ichnach der Trennung von Ralph Hasenhüttl nach Platz 6 und Viertelfinale in der Europa League den Angriff auf die Champions League.

Hasenhüttls Abgang bewerte ich alszu früh. Er hat uns mit dem Kernkader der Zweitligamannschaft in die Königsklasse geführt und im zweiten Jahr das Viertelfinale der Europa League erreicht, die Bayern im Pokal in Unterzahl ins Elfmeterschießen gezwungen und am Ende Platz 6 gesichert. Dazu ist er extrem symphatisch und hat unseren Verein in den ersten beiden Bundesligajahren toll repräsentiert. Gemeinsam mit Ralf Rangnick hätte er die nächsten Schritte angehen können, leider konnte man sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen.

Auf dieser Position sollten wir uns unbedingt verstärken... im zentralen Mittelfeld. Ich wünsche mir einen großgewachsenen Sechser, der auch fußballerisch über Qualitäten verfügt. Wir sind aktuell sehr klein im Mittelfeld besetzt, was sich im Kopfballspiel extrem negativ auswirkt. Standards...

Jupp



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RBL-FRAUEN ÜBERROLLEN TABELLENLETZTEN

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Leipzig - (18.05.2018) Die RBL-Frauen haben sich mit einem 5:0 Erfolg in die Sommerpause verabschiedet. Im letzten Spiel von Trainer Sebastian Popp lieferten die Rasenballerinas noch einmal eine ordentliche Leistung ab und ließen dem Gegner keine Chance.

„Nachdem wir gut begannen und für klare Verhältnisse gesorgt haben, hatte das Ganze nach 20 Minuten was von leichtem Sommerfußball. In der zweiten Hälfte wurde es dann aber wieder besser", beschrieb Trainer Sebastian Popp in seinem letzten Spiel als Trainer der RBL-Frauen den 5:0 Erfolg über Beelitz.

Während Union Berlin an diesem Spieltag den Tabellenführer Magdeburg mit 1:0 bezwang und sich den Meistertitel in der Regionalliga holte, ging es beim letzten RB-Spiel um nichts mehr. Beelitz stand schon länger als Absteiger fest, RB war auf Platz 4 festgewachsen. Einzig die zahlreich mitgereisten Fans und der letzte Trainertag von Sebastian Popp brachten ein wenig Spannung in die Partie.



Denn der Coach, selbst Regionalligameister mit Eintracht Leipzig Süd 2013/14, wollte sicherlich nicht mit einer Niederlage in die Fußballrente gehen und das Taktikboard an den Nagel hängen. Ob sein Abschied endgültig ist, bleibt abzuwarten, sagte er doch selbst einmal, dass man im Leben nichts ausschließen könne. Sein langjähriger Wegbegleiter bei Eintracht Süd und RB, jetziger RB-Fans.de Experte Martin Hoch, sagt dazu: „Als wir damals bei Eintracht aufgehört haben, konnte sich Sebastian auch nicht vorstellen, nochmal eine Mannschaft zu trainieren. Nach einem Jahr Auszeit waren wir dann bei RB. Das wollte er ursprünglich auch nur ein Jahr machen, jetzt sind es zwei geworden. Ich würde eine Rückkehr auf die Bank daher nicht ausschließen, sofern er die Zeit hat und die Aufgabe eine reizvolle ist.“ 

In naher Zukunft wird das aber nicht passieren und daher hat er sein letztes Spiel sicherlich noch einmal genossen. Grund genug hatte er, trafen doch Lisa Reichenbach (6‘), Jasmin Petters (11‘) und Nina Schuster (45‘) in der ersten Hälfte zum 3:0 Pausenstand. Lisa Pfretzschner (61‘) und erneut Nina Schuster (70‘) erhöhten dann in der zweiten Halbzeit noch auf 5:0. Im Anschluss wurde mit den mitgereisten Fans lautstark und ausgiebig gefeiert.„Ein schöner Abschluss! Jetzt hoffen wir natürlich, dass die Sommerpause schnell rum geht und wir die Mädels beim Angriff auf die Meisterschaft kommende Saison unterstützen können.“ sagt Jens Schmarschner, Fan der ersten Stunde.

Wir berichten auch dann wieder für euch von den Spielen der RBL-Frauen und melden uns auch über den Sommer ab und an mit dem einen oder anderen Text über die Mädels, denn es gibt noch brennende offene Fragen. Wer wird neuer Trainer? Wie sieht der Kader für die kommende Saison aus? Welche Spielerinnen kommen in die neue, zweite Mannschaft? Kommt der Umzug an den Cottaweg? In ein paar Wochen wissen wir sicherlich schon mehr. Bis dahin danke für das Interesse an unseren Berichten zu den RBL-Frauen, wir wünschen euch eine schöne Sommerpause!

Link zur Tabelle der Regionalliga 2017/2018

Erfolgsreichste RB-Torschützinnen:
Sophie Görner (9 Tore)
Jasmin Petters (7 Tore)
Michelle Förster & Lisa Pfretzschner (6 Tore)


Spielerinnen mit den meisten Einsatzzeiten:

Gina Schüller (1710 Minuten)
Lisa Uhlig (1622 Minuten)
Sophie Görner (1601 Minuten)

Aufstellung RB Leipzig: Glaser – Hedrich (32. Pfretzschner), Ebersbach, Engler, Sophia Löser – Uhlig (C), Topf (53. Förster), Petters, Reichenbach – Schuster, Görner (46. Zimmermann)
Tore:
0:1 Reichenbach (6.), 0:2 Petters (11.), 0:3 Schuster (45.), 0:4 Pfretzschner (61.), 0:5 Schuster (70.)

Heiko Müller / Rojiblanco
Foto: Arielle

Weitere Informationen zur Saison auf der Facebookseite der RBL-Frauen


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20180518-spielbericht-rbl-frauen.html

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RALPH HASENHÜTTL GEHT, WIR SAGEN #DANKEHASI

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Leipzig - (16.05.2018) Schock! Nun also doch, Ralph Hasenhüttl und RB Leipzig gehen getrennte Wege. Nach zwei Jahren in Leipzig konnten sich der RB-Coach, Oliver Mintzlaff und Ralf Rangnick nicht auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Wir sagen #DankeHasi für zwei tolle gemeinsame Jahre! Es wird uns nicht nur ein toller Trainer, sondern auch ein Sympathieträger und eine weitere Identifikationsfigur verlassen!

Sportliche Bilanz – Eine Erfolgsgeschichte

Zur Erinnerung nochmal, Ralph Hasenhüttl hat im Sommer 2016 das Aufstiegsteam von Ralf Rangnick übernommen, welches hinter dem SC Freiburg in der 2. Liga über den zweiten Tabellenplatz aufstieg. Mit Naby Keita und Timo Werner als Verstärkung der Startelf schaffte er es in Liga 1, zum Saisonende sensationell auf Platz 2 und konnte sogar teilweise die Tabellenspitze der höchsten deutschen Spielklasse übernehmen. Viele Rekorde für einen Aufsteiger, konnten gebrochen werden und am Ende stand bereits im ersten Jahr Bundesliga die Champions League-Teilnahme! Waren die vorherigen Erfolge des Vereins eigentlich immer mit einem deutlich überlegenen Kader erzielt worden, schaffte man es in diesem Fall mit einem Team, welches im Kern noch aus der starken Zweitligamannschaft bestand, ganz Fußballdeutschland zu überraschen.

Im 2. Jahr schien es dann genau so weiterzugehen. Ein furioser Saisonstart mit dem Highlight-Sieg gegen bisher ungeschlagene Dortmunder, ein Pokalspiel, bei dem man den allmächtigen FC Bayern in Unterzahl ins Elfmeterschießen zwang und der Heimerfolg gegen den FC Porto. Ende November merkte man dann allerdings, dass die Mannschaft mental und körperlich leergepumpt war und der Dreifachbelastung im zweiten Bundesligajahr deutlich Tribut zollen musste. Zu Beginn der Rückrunde schöpfte man neue Kraft, kegelte überraschend das italienische Spitzenteam aus Neapel und später Zenit St. Petersburg, dessen Trainer Roberto Mancini jetzt italienischer Nationaltrainer ist, aus dem Wettbewerb.

Wie aber auch zum Ende der Hinrunde merkte man wieder deutlich, dass das Team mental und körperlich an die Grenze geriet und die Ergebnisse wieder einbrachen. Die Gründe sind hierbei vielfältig, in jedem Fall nicht ausschließlich beim Trainer zu suchen. Auch die mangelhafte Wintertransferperiode in Sachen Abwehr, hat den Belastungsdruck erhöht. Zum Schluss rettete man dann ohne Dreifachbelastung die Europa League und feierte ausgiebig mit knapp 10.000 Leipzigern in Berlin! Bayern in Unterzahl ins Elfmeterschießen gezwungen im Pokal, Platz 3 in der Gruppenphase der Champions League und Viertelfinale in der Europa League sowie Platz 6 am Ende in der Bundesliga. Im zweiten Bundesligajahr mit Sicherheit eine gute Bilanz, die jedoch bei einer Priorisierung auf das Ligageschehen erneut in der attraktiveren Champions-League-Teilnahme hätte enden können.



War hier schon alles klar? Hasenhüttl dankt gerührt den RB-Fans in Berlin.

Sympathieträger und Identifikationsfigur

Ausschließlich die sportliche Bilanz zu betrachten, würde allerdings deutlich zu kurz greifen. In unserem ersten Jahr musste er sich immer wieder zum Verein, zur Stadt oder zu den Fans medial äußern. Hasi hat es mit seiner äußerst sympathischen Art geschafft, das Bild des Vereins, der Stadt und den RB-Fans in der breiten Öffentlichkeit in eine extrem positive Richtung zu bewegen.

Gewonnen hat er aber nicht nur die Herzen der breiten Öffentlichkeit, sondern auch bei den Fans in Leipzig selbst. Die sportlichen Erfolge waren hier sicher auch zuträglich, aber im Gegensatz zu Ralf Rangnick hat er deutlich stärker die Nähe zu den Fans auch nach dem Spiel oder beim Training gesucht und gefunden, was ihn nach Alexander Zorniger zum zweiten Trainer mit hohem Identifikationsfaktor werden ließ. Gerade wieder nach den letzten Spielen gegen Wolfsburg oder auch in Berlin gewann unser scheidender Coach die volle Sympathie und das Vertrauen vollständig zurück.  Auch beim Abschied von Dominik Kaiser wurde er im Spiel mit Hasi-Sprechchören bedacht, was deutlich seinen Stand bei den RB-Fans symbolisierte. Medial kam die Trainerfrage, insbesondere zu Krisenzeiten vermehrt auf, eine Vertragsverlängerung blieb aus, ein Angebot seitens des Vereins gab es nicht und auf die Frage ob der Vertrag erfüllt wird und der RB-Trainer auch in der nächsten Saison Hasenhüttl heißt, wurde stets mit einem deutlichen "Jain" der relevanten Beteiligten geantwortet. Eben diese besagten Beteiligten haben heute Vormittag am Trainingszentrum zusammen mit ihren Anwälten und juristischen Vertretern die Vertragsauflösung besiegelt. Ein würdevoller Abschied für Hasi hätte anders ausgesehen.


Wie geht es weiter – wer wird der neue Coach?

Neben Hasenhüttl verlassen auch Teile des Trainerstabes RB Leipzig. Dazu gehören Co-Trainer Zsolt Löw, Danny Röhl und Teampsychologe Sascha Lense. Es sind also auch diese Posten neu zu besetzen. Wer die Chefetage bei RB Leipzig kennt, weiß dass man äußerst selten unvorbereitet Entscheidungen trifft. Wir dürfen demnach gespannt sein, wer durch Vorstandschef Mintzlaff und Entscheider Rangnick als nächste 1A-Lösung und absoluter Wunschkandidat für den Posten als neuer RB Leipzig Trainer vorgestellt wird.

Mit Ralph Hasenhüttl wird uns nicht nur ein toller Trainer, sondern auch ein toller Mensch verlassen. Wir sind aktuell sehr traurig und sagen #DankeHasi für zwei überragende Jahre in Leipzig!

Jupp / OzzyRBL


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DANKE DOMME – KAISERLICHER ABSCHLUSS IN DER RED BULL ARENA

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Leipzig - (15.05.2018) Nach sechs Jahren endete Dominik Kaisers sportlicher Einsatz bei den Leipziger Bullen mit dem KaiseRBall. 26.424 anwesende Fans bekamen eine tolle Feier in der Red Bull Arena geboten mit Kinderfest, Kaiser-Choreo und -Ehrenrunde, Bulli-Elfmeter und einer Uffta – ein würdiger Abschied und das Ende einer Ära. Danke an alle Beteiligten!

Es waren die zu erwartenden Momente, die immer wieder zwischendurch auftraten und die Fans wie auch die Akteure emotional innehalten ließen. Aber auch Torwarttalent Bernardo, Rechtsverteidiger Gulácsi, wie auch Dauerläufer und Chancentod Hasi trugen zu einem rundum gelungenen kaiserlichen Abschied bei. 15 Minuten vor Spielbeginn von "Domme&Friends" gegen eine RB Leipzig Auswahl wurde das Stadion mit unserer Vereinshymne – erstmals live gesungen von Frank Dreibrodt – schon in Stimmung gebracht. Als danach noch RB-Stadionsprecher Tim Thoelke sehr variantenreich mit tollen Beispielen die Mannschaftsaufstellung nur in Bezug auf Dominik Kaiser vortrug: "mit der Nummer 24 …" und anschließend es elfmal "Dominik Kaiser" durchs weite Stadionrund schallte, waren alle Beteiligten vollends ergriffen und die große Feier durfte beginnen.

Vorab flimmerten aber noch Videobotschaften mit feinen Gesten über die Stadionleinwand, von all jenen, die nicht dem Abschiedsspiel bewohnen konnten. Auch Naby Keita wurde gebührend mit einer Stadionrunde verabschiedet, er wechselt bekanntlich zum FC Liverpool und wurde noch einmal von den Fans für seinen erfolgreichen Einsatz bei RB lautstark mit viel Applaus bedacht.


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Offizielle Verabschiedung und Standing Ovations auch für Naby Keita


Während die Fans bei sommerlichen Temperaturen vor allem im Sektor A Unterrang unter der prallen Sonne durstig ihre Kehle löschen durften, hatte auch das Match einige Schauwerte zu bieten. Dem ironischerweise geringen Tempo zum Trotz, gab es auch ein paar Leckerbissen wie den Seitfallzieher von Emil Forsberg zu bestaunen und das schön herausgespielte und vollendente 1:0 von Dominik Kaiser. Zwischendurch gelang es den Fans immer wieder Dominik Kaiser-Sprechchöre und Wechselgesänge im Stadion anzustimmen, so dass die Partie auch ohne Wettkampfcharakter eine gute Fußballatmosphäre bot, ein Flair, was bisher nur "Domme" so zu Teil wurde. Bei jeder Ecke standen die Fans auf, applaudierten ihrem scheidenden Idol zu und unterstützten seine Aktionen lautstark.


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Die Fans stehen hinter ihrem scheidenden Idol und halten dankend Präsente im weiten Stadionrund


Den Fans schmeckten auch das Wiedersehen und das Mitwirken von langjährigen erfolgreichen Weggefährten wie Fabio Coltorti und Daniel Frahn, die ebenso bei ihren Aktionen lautstark bedacht wurden. Aber immer wieder kam es zu kleinen Unterbrechungen, die Dominik Kaiser gewidmet waren und sehr gut ins Gesamtbild passten. So wurde eine Choreo mit großem Kaisertrikot entrollt, mit roten Lianen umworfen und "Dominik Kaiser" angestimmt – einfach zum Genießen und innehalten, bis sich  schließlich Domme selbst schon in der Halbzeitpause bei den Fans bedankte für den langjährigen Zuspruch und die tolle Stimmung zum Abschiedsspiel.


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Choreo zu Ehren Dominik Kaisers


In der 2. Halbzeit des "Freundschaftsspiels" kamen dann auch Akteure zum Zuge, die die ganze Sache genussvoll abrundeten. So durfte bei RB Leipzig Bernardo die Torwarthandschuhe anziehen, während Péter Gulácsi die rechte Außenverteidigerposition übernahm. Für Stimmung und viel Furore sorgte u.a. Trainer Ralph Hasenhüttl im Sturm, der des Öfteren mit Steilpässen arg gefordert wurde und erst einmal nach drei Sprints auf den Rücken liegend eine Minute Verschnaufspause brauchte. Zahlreiche Chancen waren für ihn da, wurden aber teilweise kläglich vergeben. In jedem Fall waren seine Tempodribblings aller Ehren wert, verkörperte er doch die gewünschte RB-DNA und die Fans hatten ihren Spaß dabei. Am Torschuss und in der Zweikampfbehauptung gegen Ilse sollte er noch arbeiten...

Schließlich durfte dann auch noch LVZ-Chefreporter Guido Schäfer mitwirken, es gab einen Videobeweis und auch noch einen Elfmeter, den Bulli zielsicher mit Hilfe des rechten Innenpfosten versenkte.


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RB-Trainer Ralph Hasenhüttl am Ball – Viele Chancen vergeben, aber mit drangvollen Tempodribblings zum gegnerischen Tor überzeugt. Die Fans freute es.


Dann war es schließlich soweit. Fünf Minuten vor Spielende gab es wieder eine Kaiseraktion von den Zuschauern, alle Spieler bildeten anschließend ein Spalier, während unter Begleitung sentimentaler Musik (Adele - Skyfall) auf den Anzeigetafeln "Best of Kaiser Bilder" zu sehen waren. Sichtlich gerührt zeigten sich die Fans wie "Domme" selbst – durfte man noch einmal die Höhepunkte seiner Laufbahn und Momentaufnahmen hautnah nachvollziehen und miterleben. Danach bedankte sich Dominik bei seinen Mitspielern und langjährigen Weggefährten einzeln auf dem Spielfeld, ergriff das Mikrofon und betonte immer wieder die einmalige Unterstützung und den geilen Support unserer Fans.



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Standing Ovations noch einmal für Dominik Kaiser beim Abschiedsspiel auf seiner Ehrenrunde


Jedoch forderten die Fans zum Abschluss noch einmal alle Akteure auf zum Fanblock heranzutreten. Schließlich ließ es sich unser Capo nicht nehmen noch einmal dankende Worte an Domme zu richten und eine lautstarke Uffta zu starten. Es war ein gelungener Abschluss. Unsere Rasenballer gewannen die letzten beiden Saisonspiele, schossen dabei 10 Tore, man qualifizierte sich international für die nächste Saison, das Wetter spielte kaiserlich mit und somit waren die Voraussetzungen und Bedingungen optimal, das erste Abschiedsspiel in unserer Vereinsgeschichte zu genießen. Wir danken Dominik Kaiser für seine sportliche Leistung auf hohem Niveau, die der Mannschaft viel Erfolg brachte. Aber vor allem bleibt er uns als ehrlicher, hilfsbereiter, freundlicher und bodenständiger Sportler und Mensch in Erinnerung und wünschen ihn bei seiner neuen Herausforderung das Allerbeste.


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Gemeinsam noch einmal eine „UFFTA“ mit Fans und Spielern


Das Ergebnis ist natürlich zweitranging und somit endete Spiel das 6:2 für Domme&Friends. Die Profis gehen nun in ihren wohlverdienten Urlaub, während noch Yussuf Poulsen, Emil Forsberg und Timo Werner bei der Weltmeisterschaft im Kader stehen. Danke an Domme, Spieler, Organisatoren und allen anwesenden Fans für diesen Tag!


Aufstellung Domme&Friends – Fabio Coltorti, Ingo Hertzsch, Jannik Vestergaard, Kevin Conrad, Kai Herdling, Tim Sebastian, Dominik Kaiser, Bastian Schulz, Yussuf Poulsen, Davie Selke, Daniel Frahn – Einwechslungen – Daniel Baude, Sven Wobser, Daniel Ackermann, Erik Domaschke, Alexander Sekora, Ben Brenken, Christian Müller, Guido Schäfer – Trainer: Alexander Zorniger
Aufstellung RB Leipzig
– P. Gulacsi, B. Schmitz, W. Orban, Bernardo, D. Demme, St. Ilsanker, Zsolt Löw, E. Forsberg, Ibr. Konate, Babacar N´Diaye, D. Upamecano im Sturm – Einwechslungen – T. Werner, JK Augustin, K. Laimer, A. Lookman, Ralph Hasenhüttl (Sturm)
Torschützen: 1:0 Kaiser (20.), 1:1 N´Diaye (29.), 2:1 Jabiry (30.) 3:1 Poulsen (31.), 4:1 Jabiry (35.), 5:1 Jabiry (44.), 6:1 Maskottchen Bulli (FE, 52.).
Zuschauer: 26.424

oligei


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Hasenhüttl hätte sich durchbeißen sollen!
Einfach nur sprachlos & traurig!
Wir werden so schnell keinen Besseren finden...
Hasenhüttl hat sich im Winter verzockt!
Lieber ein Ende mit Schrecken...

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