NÄCHSTE BEGEGNUNG

16. Spieltag 1. Bundesliga
Dienstag, 12.12.2017, 18:30 Uhr
Ort: Volkswagen Arena, Wolfsburg
VfL Wolfsburg
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
35
2
RB Leipzig
27
3
FC Schalke 04
26
4
Bor.Mönchengladbach
25
5
Bayer 04 Leverkusen
24
6
1899 Hoffenheim
23
7
Borussia Dortmund
22
8
FC Augsburg
22
9
Eintracht Frankfurt
22
10
Hannover 96
22
11
VfL Wolfsburg
18
12
Hertha BSC
17
13
VfB Stuttgart
17
14
1. FSV Mainz 05
16
15
Hamburger SV
15
16
SC Freiburg
15
17
SV Werder Bremen
14
18
1. FC Köln
3

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AUSWÄRTS IN WOLFSBURG

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Leipzig - (10.12.2017) Weiter geht es mit den englischen Wochen. Nur drei Tage nach dem 2:2-Unentschieden gegen Mainz treten die Rasenballsportler zum Auswärtsmatch in Wolfsburg an. Es ist für uns zugleich das letzte Auswärtsspiel des Jahres 2017.

Der VfL Wolfsburg verlor erst eines seiner acht Heimspiele in dieser Saison. Das war am ersten Spieltag gegen die Dortmunder, als diese noch in Form waren und die Welt am Borsigplatz rosig aussah. Seit sieben Spielen sind die Wölfe nun zu Hause unbesiegt, darunter waren allerdings auch fünf Unentschieden. Eine schwer einzuschätzende Partie erwartet uns, die nichtsdestotrotz nach den – auf hohem Niveau – durchwachsenen Leistungen der letzten Wochen eine Standortbestimmung sein wird. Es gibt noch Tickets sowohl im Stehplatz- als auch im Sitzplatzbereich. Wer mit dabei sein möchte, der findet hier alle Infos für die kommende Auswärtsfahrt, die zudem eine der kürzesten der Saison ist.


VfL Wolfsburg – RB Leipzig, (Dienstag, der 12. Dezember, 18:30 Uhr)

Volkswagen Arena (30.000 Plätze),  Anfahrtshinweise & Stadionplan


Eintrittspreise Gästeblock

Stehplatz 15 Euro
Sitzplatz Hintertor (Block 34,35,36) 28 Euro, sichtbehindert 26 Euro
Sitzplatz Kurve (Block 32)  35 Euro


Ticketerwerb
Der Vorverkauf ist beendet. Tickets können an den Tageskassen ab 16:30 Uhr am Spieltag erworben werden. Einlass ist ebenfalls ab 16:30 Uhr. Die Eintrittskarte gilt als Fahrberechtigung der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft im gesamten Stadtgebiet 3 Stunden vor Spielbeginn sowie 3 Stunden nach Spielende.

a) Anreise mit dem Fanbus
Der Kartenverkauf für die Fanbusse ist bereits beendet.

b) Anreise mit dem Auto
Die Route mit eurem Startpunkt vom Stadion könnt ihr euch über diesen Link berechnen lassen. Eine Umgebungskarte mit den Parkplätzen gibt es hier.
Mitfahrgelegenheiten könnt ihr hier anbieten oder aussuchen.

Adresse für das Navigationsgerät:
In den Allerwiesen 1, 38446 Wolfsburg

dabdab


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LEIPZIG FRÖSTELT SICH DER WINTERPAUSE ENTGEGEN

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Leipzig - (09.12.2017) Minuskulisse in der Red Bull Arena, 10.000 Plätzr blieben gegen Mainz frei. Trotz zweifacher Führung durch Kampl und Werner sprang am Ende nur ein Punkt heraus. Erneut führten Standards zu den Gegentoren! Leipzig beendet eine englische Woche erstmals sieglos.

Ausgangslage
Nach den Niederlagen in Hoffenheim und Besiktas sollte die englische Woche mit einem Sieg abgeschlossen und Tabellenplatz 2 abgesichert werden. Mit Mainz kam eines der auswärtsschwächsten Teams der Liga nach Leipzig, vier Partien gingen in der Fremde verloren und nur zwei Remis standen auf der Haben-Seite. Das Torverhältnis war mit 3:11 auch nicht das Allerbeste. Doch personell mussten die Leipziger auf viele Stammkräfte verzichten.


Die Aufstellung
Forsberg, Sabitzer und Upamecano fielen verletzt aus und standen gar nicht erst im Kader. Auch Keita und Bruma waren angeschlagen und nahmen zunächst auf der Bank platz. Somit stellte sich das Mittelfeld mangels Alternativen von alleine auf. Ilsanker verteidigte neben Orban, Laimer agierte neben Demme und Kaiser sollte die linke Angriffsseite bespielen. Bernardo rückte für den zuletzt eher schwachen Halstenberg in die Startelf. Auf Mainzer Seite fehlte Bell gelbgesperrt.


Zweimal Videobeweis
Bei eisigen Team brauchte unsere Mannschaft eine Weile, um aufzutauen. Erst schlief Gulácsi gegen Holtmann, danach parierte er aber stark im Eins gegen Eins gegen Quaison. Ab der 10. Minute übernahmen Leipzig mehr und mehr die Spielkontrolle, weil Mainz das Offensivspiel einstelle und sich immer tiefer aufstellte. Wir kombinierten uns einige Male gefährlich vor das Tor, aber Zentner im Tor der Gäste konnte die Abschlüsse gut parieren. In der 29. Minute war aber auch er machtlos, als die Leipziger einen hervorragenden Angriff vollendeten. Laimer passte auf die Außenbahn, Poulsen legte für Demme auf und der flankte flach zurück auf den Elfmeterpunkt, wo Kampl freistehend das Leder in den Winkel zimmerte. Zu diesem Zeitpunkt die hochverdiente Führung und die Belohnung für eine engagierte Vorstellung.

Nach dem Führungstor erinnerten sich auch die Gäste wieder, dass sie hier mitspielen müssen, wenn sie Punkte mitnehmen wollen. Nach einem Foul von Ilsanker nahe der Strafraumlinie ließ Ittrich zunächst weiterspielen, wurde dann aber vom Videoassistenten darauf hingewiesen, sich die Szene noch einmal anzuschauen. Nach minutenlanger Ungewissheit entschied er auf Freistoß für Mainz und Gelb für Ilsanker. Die Entscheidung an sich war korrekt, dennoch bleibt die Frage offen, ob der VAR nicht nur bei klaren Fehlentscheidungen eingreifen darf (Rote Karte, Elfmeter)? Den folgenden Freistoß kratzte Gulácsi zwar aus dem Winkel, war beim Nachschuss von Quaison aber machtlos, auch weil die Hintermannschaft gepennt hatte. Der Ausgleich also wieder nach einem Standard.

Die Leipziger jedenfalls antworteten mit wütenden Angriffen und wurden vor der Pause noch belohnt. Balogun fällte Demme im Strafraum und wieder kam der VAR zum Einsatz. Das Foul war ziemlich eindeutig, weswegen es etwas unverständlich war, dass der Referee sich die Situation noch einmal selbst anschauen musste. Die Zuschauer waren aufgrund der Ungewissheit und der Warterei nicht ganz zu unrecht sauer. Letztlich blieb die Entscheidung aber stehen und Werner verwandelte nicht sonderlich sicher vor der Pause zur verdienten 2:1 Halbzeitführung.


Wer nicht trifft wird bestraft
Der gelb-verwarnte Laimer blieb genauso in der Kabine wie Ilsanker. Für ihn kamen Compper und Bruma, Kampl ging auf die 6 neben Demme. Bernardo und Bruma hatten die ersten Chancen auf Leipziger Seite, Holtmann und Donati auf der Gegenseite. Erwähnenswert noch ein überragendes Solo von Yussuf Poulsen, der am eigenen Strafraum startete und über den gesamten Platz trotz zahlreicher Foulversuche durchdribbelte. Allein sein Abschluss an der Strafraumgrenze war etwas eigensinnig, Kampl stand neben ihm besser positioniert.

Danach passierte nicht mehr allzu viel, Mainz wechselte offensiv und kam zu einigen Halbchancen. Die RB-Defensive stand zwar solide, unsere Offensive spielte allerdings die Konter zu ungenau aus. Doch genau diese Passivität wurde bestraft, also kurz vor Spielschluss Berggreen nach einer Ecke zum 2:2 einköpfte. Schön, dass Hasenhüttl sich kein Standardproblem einreden lassen möchte, aber über das Einreden sind wir aktuell schon längst hinaus. Diese Ecke hätte man wie den Freistoß wohl besser verteidigen können.

Am Ende kam dann noch Pech hinzu, als in der Schlussminute Werner im Strafraum der Mainzer zu Boden ging. Ein Foul war durchaus zu erkennen, aber weder Ittrich noch dem VAR schien es auszureichen, um erneut auf den Punkt zu zeigen. Verdient wäre der Sieg zu diesem Zeitpunkt aber auch nicht mehr gewesen. So blieb es bei einer 2:2 Punkteteilung.


Fazit: RB Leipzig hat die drei Punkte aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit verschenkt und Bayern vorzeitig zum Herbstmeister gemacht. Mainz hat aufopferungsvoll gekämpft und sich den Punkt auch verdient. Erneut gaben Standards den Ausschlag, das sollte zu denken geben. RBL damit erstmals in dieser Saison in einer englischen Woche ohne Sieg. Die Rasenballer frösteln sich der Winterpause entgegen.


Zuschauerzahl
32.817 Zuschauer sind bei kaltem Wetter in die Red Bull Arena gekommen. Minuskulisse in unserer bisherigen Bundesligageschichte. Lag es am Wetter? Dem eher unattraktivem Gegner? Übersättigung nach zahlreichen englischen Wochen? Das Erreichen des normalen Zuschauerniveaus nach Ende der Euphoriewelle? Letztlich ist es enttäuschend.


Ausblick
Bereits am kommenden Dienstag müssen wir zum VfL Wolfsburg reisen, das sind gerade einmal zwei Tage Regenerationszeit dazwischen. Bis dahin sind hoffentlich Forsberg, Upamecano und Keita wieder fit. Den Abschluss der englischen Woche macht das Heimspiel Sonntagabend gegen Hertha BSC. Für beide Partien gibt es sogar noch Karten. Das bisher fraglos extrem erfolgreiche Jahr 2017 mit einem bzw. zwei Erfolgserlebnissen zu beenden, wäre ungemein wichtig für unsere Leipziger.


Statistik
RB Leipzig:
Gulácsi – Klostermann, Ilsanker (46. Compper), Orban, Bernardo – Laimer (46. Bruma), Demme – Kampl, Kaiser (83. Halstenberg) – Werner, Poulsen
FSV Mainz 05: Zentner – Donati, Balogun, Gbamin, Diallo, Brosinski – Serdar, Frei (79. Maxim), Latza – Holtmann (57. Berggreen), Quaison (79. Samperio)
Schiedsrichter: Patrick Ittrich (Hamburg)
Tore: 1:0 Kampl (29.), 1:1 Quaison (39.), 2:1 Werner (45.+3) FE, 2:2 Berggreen (87.)
Torschüsse: 12 / 13
Schüsse aufs Tor: 7 / 9
Gewonnene Zweikämpfe: 49% / 51%
Ballbesitz: 59,4% / 40,6%
Angekommene Pässe: 80,6% / 68,9%
Laufweite: 120,3 km / 117,1 km
Sprints: 210 / 222
Intensive Läufe: 694 / 669
Fouls:
16 / 17
Ecken: 6 / 4
Abseits: 1 / 3
Gelbe Karten: Laimer (1), Ilsanker (1) / Diallo (4), Berggreen (1), Serdar (2)
Zuschauer: 32.817

Rojiblanco


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ROTE BULLEN EMPFANGEN AUSWÄRTS SIEGLOSE MAINZER!

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Leipzig - (08.12.2017) Schon drei Tage nach dem kräftezehrenden Champions League Spiel geht es wieder "rund" in der Red Bull Arena. Zum nächsten Bundesligaspiel empfangen wir die bisher auswärts sieglosen Mainzer. Mitten in den englischen Wochen könnte Ralph Hasenhüttl auch wieder die Rotationsmaschine anwerfen.

Nach der bitteren Pille in Sinsheim am letzten Wochenende und dem CL-Spiel-Aus unter der Woche, gilt es nun gegen Mainz 05 noch einmal die Konzentration und alle Kräfte zu mobilisieren. Motivation sollte ausreichend vorhanden sein, denn mit einem Erfolg würde man den zweiten Tabellenplatz verteidigen. Ein Heimsieg vor dem eigenen Publikum wäre in dieser Phase nicht nur für das Selbstvertrauen enorm wichtig.


Gegner-Check

Mainzer Party, Tanz und Jubel gibt es fast ausschließlich nur daheim. 13 von bisher 15 Punkten wurden in der Opel Arena geholt. Zudem gelangen 12 von insgesamt 15 Saisontreffern vor dem eigenen Publikum. Was zuhause so schier einfach wirkt, entpuppte sich bis dato in der Ferne als gescheitertes Abenteuer. Nur in Mönchengladbach und in Wolfsburg gelangen mittels einem 1:1 zwei Ausrufezeichen, aber auch nur zwei magere Pünktchen. Die anderen 4 Partien gingen in der Fremde verloren bei insgesamt 3:11 Toren. Trotz allem ist Mainz 05 auch ein unbequemer Gegner, der jedes Spiel sehr eng gestalten kann. Dies zeigt schließlich die ausgeglichene Tendenz der letzten 9 Saisonspiele mit 3 Siegen, 3 Unentschieden und 3 Niederlagen. Mainz 05 Trainer Sandro Schwarz gelingt es dabei recht gut, sein Team taktisch variabel und auf den jeweiligen Gegner abgestimmt spielen und reagieren zu lassen. Dies zeigen die bisherigen Saisonsiege gegen Leverkusen, Hertha BSC, Hamburg und Köln, aber auch die Unentschieden gegen Mönchengladbach, Frankfurt und Wolfsburg.

Auswärts versucht man ebenso mittels viel Biss und Laufarbeit, wie auch durch zeitigem Gegenpressing und gutem Passspiel wirkungsvolle Akzente zu setzen. Was zuvor beim 1:1 Gastauftritt in Mönchengladbach so gut gelang und sich spielerisch auszeichnete, misslang wieder beim letzten Auswärtsspiel mit der 1:2 Niederlage in Freiburg - ebenso am vergangenen Wochenende daheim beim 1:3 gegen Augsburg.

Unser Gast scheitert dabei oft an den eigenen Fehlern und an der mangelnden Chancenverwertung, während der Gegner extrem effektiv in der Ausnutzung der Torchancen war. So hatte man in den letzten beiden Spielen mehr Ballbesitz und vergibt Torchancen, während der Gegner es einfacher und erfolgreicher gestaltet - Diese bitte Erfahrung mussten unsere Roten Bullen auch am letzten Wochenende in Sinsheim bei der 0:4 Niederlage machen, wie auch beim 1:2 Chancenfestival gegen Besiktas Istanbul.


Individuelle Klasse klar auf Leipziger Seite

Im direkten Duell der letzten Saison steht es 2:0 für unsere Roten Bullen, bei insgesamt 6:3 Toren. Dabei stachen unsere zwei Ausnahmekönner T. Werner und E. Forsberg besonders heraus. Timo Werner gelang drei Treffer und offenbarte sich als ständiger Störenfried für die Mainzer Abwehr. Darüber hinaus zeichnete sich Emil Forsberg als Top-Scorer aus. Mit vier Torvorlagen und einem eigenem Torerfolg war er neben Timo Werner der auffälligste Spieler auf dem Platz. Es bleibt abzuwarten ob die Bauchmuskelzerrung des schwedischen Nationalspielers bis zum Match überhaupt einen Einsatz möglich macht.

Jedoch liegt dieses Mal auch die Hoffnung darin, dass sich die individuelle Klasse unsererseits durchsetzen könnte, denn Mainz zeichnet sich meist durch eine mannschaftliche Geschlossenheit aus, weniger durch Einzelkönner. Yoshinori Muto ist mit seinen 3 Saisontreffern hier immer noch der torgefährlichste Spieler, während sich abwechselnd Danny Latza und Suat Serdar im Rückraum des Stürmers mit je 2 Treffern mit einbringen konnten. Aktuell wird bei den Mainzern der Abstiegskampf ausgerufen. Mit nur noch 3 Punkten Vorsprung vor dem Relegationsplatz, warten nun mit RB Leipzig (A), Bor. Dortmund (H) und Werder Bremen (A) schwere Brocken bis zur Winterpause.

Mögliche Aufstellung Mainz 05:

Zentner – Brosinski (Holtmann), Bell, Diallo, Donati,  - Gbamin – Maxim (Serdar), Latza – Öztunali, De Blasis (Berggreen) – Muto (Kodro)


Hoffenheimpleite und CL-Niederlage aus dem Köpfen verbannen

Auch auf Leipziger Seite verlief das letzte Punktspielwochenende enttäuschend und ließ viele Fragezeichen offen. Zum ersten Mal in der Saison musste man eine richtige Packung hinnehmen. Erneut fand man wiederum gegen eine gut defensiv eingestellte und läuferisch kämpfende Mannschaft keine Mittel. Dieses Grundmuster wird uns wohl auch am Samstag wieder erwarten, während die Mainzer auch ihre Chancen übers Konterspiel nach vorn suchen. Erfolgsabhängig wird eine eingespielte Abwehr sein, die geordnet und abgesichert die Angriffe einleitet und unterstützt. Hier schmerzt wohl der Ausfall von Dayot Upamecano, der wegen seiner Muskelfaserverletzung weiterhin aussetzen müsste. Hilfreich könnte dagegen die Wiederkehr nach sieben Wochen Verletzungspause von Stefan Ilsanker sein, der mit Ibrahima Konaté wohl um den Startelfplatz neben Kapitän Willi Orban kämpft. Seine Leistung im CL-Spiel am Mittwoch in der Innenverteidigung war trotz der Gelb-Roten Karte ansprechend. Vor allem seine Kopfballstärke und seine Erfahrung mit als ältester RB-Spieler wären in dieser Phase für das Team sehr wichtig.


Chance für Neuzugänge sich zu zeigen

Da auch Emil Forsberg (Bauchmuskelzerrung) weiterhin fraglich ist, ebenso Marcel Sabitzer wegen seiner Schulterverletzung ausfällt, sollten wie im Champions-League-Spiel die Neuzugänge wieder für frischen Wind im Bullen-Spiel sorgen. So könnte Bruma erneut die Chance über die rechte Seite erhalten, während wieder Jean-Kévin Augustin mit dem ausgeruhten Yussuf Poulsen wohl um den Platz neben Timo Werner liebäugelt. Auch im defensiven Mittelfeld könnte Konrad Laimer eine Alternative sein für Diego Demme, um die Belastung innerhalb der englischen Wochen zu verteilen.

Mögliche Aufstellung RB Leipzig:

Gulácsi – Bernardo (Klostermann), Orban, Ilsanker (Konaté), Halstenberg – Keita, Laimer (Demme) - Bruma (Forsberg), Kampl – Werner, Poulsen (Augustin)


"Zähne zusammenbeißen – Kämpfen – Siegen" heißt es noch einmal für unsere Elf. Dies gilt auch für uns Fans, wenn es darum geht unsere Roten Bullen zum nächsten Heimsieg zu puschen. Wer noch gern unsere Mannschaft unterstützen möchte, der kann noch Karten online über dem Ticket-Shop, der Ticketbörse oder an den bekannten Verkaufsstellen erwerben.

Für Diejenigen, die nicht dabei sein können, gibt es auch die Möglichkeit die Partie im Liveticker oder über dem Bullenfunk zu verfolgen.


oligei


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VORERST LETZTES CL-SPIEL – LEIPZIG VERLIERT GEGEN BESIKTAS

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Leipzig - (07.12.2017) Es hat nicht sollen sein! Unsere Leipziger verlieren ihr letztes CL-Spiel am Mittwochabend mit 1:2 (0:1) und scheiden als Gruppendritter aus der Königsklasse aus. Damit geht es im neuen Jahr in der Europa League weiter.

Keine gute Leistung – keine Schützenhilfe

Für unsere Roten Bullen ist also Schluss in der Champions League. Nach einer dürftigen Leistung gegen eine bessere B-Elf aus Istanbul geht es in der EL weiter. Allerdings hätten sich die Jungs von Ralph Hasenhüttl auch beide Beine ausreißen können, denn im Parallelspiel in Porto ging auch das Trainingsteam B von Monaco an den Start und verlor klar und deutlich mit 5:2 (3:0). Damit hatte der letzte Spieltag in Europas Eliteklasse einen sehr bitteren Beigeschmack. Allerdings ist eine Rotation, wenn es für die eigene Mannschaft um nichts mehr geht, normal und wir konnten unsere Hausaufgaben sowieso nicht erledigen. Europäisch vertreten bleibt man dennoch und kann auch durchaus mit stolz auf die erste CL-Saison zurückblicken. Etwas Lehrgeld wurde bezahlt, Erfahrung gewonnen.

Zum wohl schönsten CL-Moment kam es dennoch im letzten Spiel: In der 74. Minute zollte unser Trainer einem RBL Urgestein den Respekt, den er verdient hat. Dominik Kaiser kam zu seinem 164. Einsatz im rot-weißen Trikot und ist nun Leipziger Rekordspieler vor Daniel Frahn. Somit hat Domme von der vierten Liga bis zur Champions League alles mitgemacht – als einziger europäischer Kicker überhaupt. Respekt auch von uns!


Der Spielfilm – von Beginn an nicht oscarreif

Unsere Mannschaft startete leicht ersatzgeschwächt aber durchaus motiviert in die Partie, jedoch wirkten viele Aktionen überhastet und nicht geduldig genug. Besiktas versuchte früh ein Konterspiel zu etablieren, was ihnen auch gelingen sollte. Nach 10 Minuten brachte Orban Rechtsaußen Lens nach einem Angriff dieser Art unglücklich zu Fall – Elfmeter. Den verwandelte Negredo sicher. Damit wurde die Aufgabe natürlich noch schwerer, vor allem, da Porto fast zeitgleich in Führung ging. Schlechter konnte es kaum laufen, hatte man sich doch wenigstens etwas Spannung erhofft.

Unseren Roten Bullen ist hoch anzurechnen, dass sie schnell in die Partie zurückfanden und den Schock abschütteln konnten. Nach 21. Minuten gelang sogar der vermeintliche Ausgleich, nach Rücksprache mit dem Assistenten entschied Schiedsrichter Kassai jedoch – zurecht – auf Abseits. Hasenhüttls Team blieb auch danach spielbestimmend, aber ohne Ertrag. Eher demotivierend dürfte gewesen sein, dass Porto zur Halbzeit schon 3:0 gegen den Gast aus Frankreich führte. Ein Weiterkommen war also quasi ausgeschlossen.

Trotzdem steckten die Jungs nicht auf und rannten in der zweiten Spielhälfte weiter mutig Richtung Tolga Zengin. Aber hast du kein Glück, kommt meist auch noch Pech dazu – oder in diesem Fall eine schlechte Chancenverwertung. Augustin, Werner, Keita und Kampl hatten in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit gute Chancen zum verdienten Ausgleich, scheiterten jedoch an Zengin oder sich selbst. In der 64. Minute folgte dann der nächste Abseitstreffer, diesmal durch Augustin, wieder korrekt, wenn auch knapp.

Irgendwann verließ uns dann doch die Motivation, das Spiel wurde ruppiger. In der 82. Minute sammelte Stefan Ilsanker seine zweite gelbe Karte und durfte vorzeitig duschen gehen. Dadurch verpasste er noch ein sehenswertes Tor von Keita (87.) und die postwendende Antwort von Talisca (90.). Es hätte sogar noch härter kommen können, doch Gulácsi verhinderte in der Nachspielzeit schlimmeres.


Fazit

Es war eine unwahrscheinliche Angelegenheit und eine solche ist es leider auch geblieben. Abseits der Geschehnisse in Porto hat man das junge Alter unserer Mannschaft gemerkt. In der Champions League ist Erfahrung eben doch ein wichtiger Aspekt, besonders in den entscheidenden Spielen. Trotzdem können wir erhobenen Hauptes auf unser erstes Jahr zurückblicken, auch wenn sich angesichts der Gruppe vielleicht der eine oder andere mehr ausgerechnet hatte. Der Moment, als Kaiser den Platz betrat, muss vorerst Payback genug sein. Und vorbei ist es ja noch lange nicht mit Europa – vor allem wenn man auch die nach der Winterpause auf die in der EL startenden Namen schaut. Da sind noch ein paar potentielle Traum-Partien dabei. Und wenn am Ende vielleicht sogar Titelchancen rausspringen, wird sich keiner in der Messestadt beschweren.

Vorher muss aber noch die Hinrunde anständig zu Ende gebracht werden. Die Gefahr besteht, nach Hoffenheim und Istanbul in ein kleines Loch zu fallen und ganz schnell in der Tabelle abzurutschen. Wir vertrauen aber auf Ralph Hasenhüttl und sein Team die richtigen Worte zu finden. Adios Champions League, hoffentlich bis nächstes Jahr!  


Statistik
RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Orban (71. Compper), Ilsanker, Halstenberg (66. Bernardo) – Kampl (74. Kaiser), Demme, Keita – Bruma, Augustin, Werner
Besiktas Istanbul: Zengin – Uysal (51. Adriano), Mitrovic, Tosic, Caner – Özyakup, Medel – Lens, Talisca, Pektemek (68. Cinar) – Negredo (80. Tosun)
Schiedsrichter:Viktor Kassai (Ungarn)
Torschüsse: 23 / 14
Torschüsse innerhalb des Strafraums: 16 / 11
Schüsse auf das Tor: 11 / 10
gewonnene Zweikämpfe: 59,0% / 41,0%
Ballbesitz: 50,1% / 49,9%
Passquote: 81,0% / 79,0%
Laufstrecke: 114,8 km / 106,9 km
Fouls: 12 / 11
Ecken: 10 / 5
Abseits: 7 / 1
Gelbe Karten: - / Adriano, Lens, Özyakup, Talisca
Gelb-Rote Karten: Ilsanker (82.)
Zuschauer: 42.558 (ausverkauft)

FM7


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