NÄCHSTE BEGEGNUNG

4. Spieltag 1. Bundesliga
Sonntag, 23.09.2018, 18:00 Uhr
Ort: Commerzbank-Arena
Eintracht Frankfurt
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
9
2
Borussia Dortmund
7
3
VfL Wolfsburg
7
4
Bor.Mönchengladbach
7
5
Hertha BSC
7
6
1. FSV Mainz 05
7
7
SV Werder Bremen
5
8
FC Augsburg
4
9
Fortuna Düsseldorf
4
10
RB Leipzig
4
11
1899 Hoffenheim
3
12
Eintracht Frankfurt
3
13
Hannover 96
2
14
1. FC Nürnberg
2
15
SC Freiburg
1
16
VfB Stuttgart
1
17
FC Schalke 04
0
18
Bayer 04 Leverkusen
0

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SPIELBERICHT LEIPZIG - SALZBURG

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Leipzig - (20.09.2018) Unsere Mannschaft hat nach einer katastrophalen ersten Halbzeit und einer mäßigen zweiten Halbzeit das erste Gruppenspiel in der Europa-League gegen FC Salzburg mit 2:3 verloren.

Ausgangslage
Bruderduell, El Dosico oder einfach Leipzig vs. Salzburg - der erste Spieltag in der Europa-League-Gruppenphase versprach aufgrund der früheren, engen Verflechtung zwischen beiden Clubs ordentlich Brisanz. Während die Leipziger gegen Hannover mühsam ihren ersten Saisonsieg erringen konnten, spazieren die Österreicher durch ihre Liga und stehen nach sieben Spielen mit der Maximal-Ausbeute von 21 Punkten da.

Personalsituation
Auf Leipziger Seiten plagen sich Timo Werner und Marcelo Saracchi mit muskulären Problemen herum und fielen für die Partie aus. Ebenso Lukas Klostermann, der an einer Schwellung am Knie laboriert (ausgerechnet jenes Knie, welches durch den Kreuzband-Riss operiert werden musste) und auf unbestimmte Zeit fehlen wird. Ansonsten konnte Rangnick auf einigen Positionen rotieren und brachte frische Spieler in die Startelf:

Mvogo - Laimer, Upamecano, Konate, Mukiele - Sabitzer, Ilsanker, Kampl, Bruma - Cunha, Augustin 

Bei den Gästen aus Salzburg gab es nur eine Änderung: Lainer ersetzte Tedorovic. 

Verlauf 1. Halbzeit
Beide Teams kamen nervös und fahrig in die Partie. Ungewohnt viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten zu Beginn, der Respekt vor den Umschaltmomenten des Gegners war deutlich erkennbar. Die erste gute Möglichkeit gehörte in der 7. Minute unserer Mannschaft, als eine Ecke flach in den Strafraum gespielt und Sabitzers Abschluss geblockt wurde. Im Gegenzug lief Yabo nach Fehler von Upamecano fast alleine aufs Tor zu, aber Konate konnte im letzten Augenblick noch klären. In der 23. Minute spielte Ilsanker einen katastrophalen Rückpass zu Mvogo, Upamecano spitzelte den Ball noch vor Dabbur zu Mvogo, aber unser Keeper konnte lediglich reflexartig abtauchen und ließ den Ball nach vorne abprallen. Dabbur bedankte sich und schoss zum 1:0 ein. Keine drei Minuten später erhöhten die Gäste direkt auf 2:0, als sie nach einem sehenswerten Spielzug unsere Abwehr aushebelten und Haidara in der Mitte freistehend einschieben konnte. Knockout nach 25 Minuten. Unser Team war danach komplett verunsichert und leistete sich einen haarsträubenden Fehler nach dem anderen im Spielaufbau. Zum Glück zeigten sich die Gäste gnädig und spielten ihre Angriff nicht konsequent zu Ende, so dass es beim 0:2 bis zur Pause blieb. Bis auf Laimer und Sabitzer war keiner unserer Spieler auf einem akzeptablen Niveau, einige kämpften nicht mal mehr....

Verlauf 2. Halbzeit
Rangnick reagierte zur Pause und wechselte gleich dreimal: Augustin, Mukiele und Bruma blieben in der Kabine, dafür kamen Demme, Poulsen und Halstenberg. Für Halstenberg war es der erste Pflichtspiel-Einsatz nach seinem Kreuzbandriss. Willkommen zurück! Die Wechsel gingen einher mit einer System-Umstellung auf 5-3-2, doch wirklich besser wurde die defensive Leistung dadurch nicht. Dabbur traf in der 55. Minute nach feinem Schlenzer nur den Außenpfosten, in der 65. Minute schoss Wolf knapp neben das Tor. Von RB kam offensiv weiterhin nichts. 
Wie aus dem nichts und absolut unverdient (sorry) fiel in der 70. Minute der 1:2 Anschlusstreffer durch den einzigen Spieler mit Normalniveau, Konrad Laimer. Er setzte im Strafraum konsequent nach, gewann den entscheidenden Zweikampf und überwand auch Walke im Salzburger Tor. Plötzlich keimte wieder Hoffnung im weiten Rund, dass mit etwa 25.000 Zuschauern nur spärlich besucht war. RB bekam plötzlich Selbstvertrauen und spielte wieder Fußball. Nach einer Reihe kleinerer Möglichkeiten war es Poulsen in der 83. Minute, der nach einer tollen Flanke von Kampl sogar zum 2:2 einnetzte. Wer hätte das gedacht? Der Spieverlauf komplett auf den Kopf gestellt, aber das interessierte hier niemanden mehr! Doch die Salzburger erwiesen sich in der Schlussphase als absolute Partycrasher. Konter der Gäste, die RB-Abwehr um Konate und Upamecano wurde leicht ausgespielt und Gulbrandsen brachte den Gegner erneut in Führung. Das 2:3 war dann auch gleichzeitig der Endstand.

Fazit
Der Sieg der Salzburger war absolut verdient und ein Punktgewinn unserer Jungs hätte jeder Beschreibung gespottet. Die Gäste aus der Mozartstadt waren uns in Punkto Mentalität, Spielanlage und Spritzigkeit komplett überlegen - ein absolutes Lehrbeispiel. Das "Aufbäumen" in der zweiten Halbzeit, dass auch erst durch die Einzelaktion von Laimer begann, war zwar lobenswert, kam aber auch nur dadurch zustande, dass Salzburg mindestens zwei Gänge zurückschaltete. Es wird interessant zu sehen sein, wie Ralf Rangnick und sein Trainerteam diese teils peinliche Vorstellung unserer Mannschaft aufarbeiten wird und welche Konsequenzen gezogen werden. 

Ausblick
Zum Durchschnaufen bleibt wenig Zeit, bereits am Sonntag müssen wir auswärts bei Eintracht Frankfurt bestehen. Anstoß ist 18 Uhr, Tickets für den Gästeblock gibt es noch an den Tageskassen vor Ort. Das nächste Heimspiel findet schon am 26. September statt, also in knapp einer Woche am Mittwoch-Abend. Gegner ist unter Flutlicht der VfB Stuttgart, Anstoß 20:30 Uhr. Tickets für diese Partie sind ebenfalls noch ausreichend vorhanden.

Rojiblanco


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DIE BULLEN BRÜDER

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Leipzig - (18.09.2018) Endlich ist es soweit! Das Bruderduell. Rangnick gegen Rose. Dose gegen Dose. Wagner gegen Mozart. Lerche gegen Mozartkugel. Jung gegen Jünger. Leipzig gegen Salzburg. Für die einen der letzte Sündenfall der UEFA und das fußballerische Weltende, für andere der pressingtechnische Urknall.

Glotze aus und rein ins Stadion! 10 Gründe für einen Stadionbesuch!

1. Unsere Jungs haben sich gegen drei Gegner durch die Qualifikation gespielt, die Belohnung für den Aufwand bekamen Team und Fans mit drei Meistern aus Österreich, Schottland und Norwegen! Wir spielen gegen Champions unter dem Deckmantel der Europa League!

2. Europapokal und Leipzig ist dabei! Was für den ein oder anderen als selbstverständlich empfunden wird, aber das ist es noch lange nicht! RB Leipzig ist auch im zweiten Jahr international in Folge dabei, das schafften in diesem Zeitraum nur die Bayern, der BVB und Hoffenheim! Europapokal, Flutlicht in unserem Stadion, was kann es an einem Donnerstagabend schöneres geben?

3. Spiel im Free-TV? Das ist ein Grund mehr unsere Jungs im Stadion zu unterstützen! Zeigen wir Fußballdeutschland und auch den Fußballfans in Österreich was hier für eine tolle Fankultur in den letzten Jahren entstanden ist! Eine bessere Werbung für unseren Verein und die Fanszene kann es gar nicht geben!

4. Alkoholfreies Bier zu internationalen Spielen? Nicht mehr in dieser Saison! Die UEFA hat die Regelung zu dieser Saison geändert, so dass die Vereine selbst entscheiden können, ob es richtiges Bier im Stadion gibt. Bereits gegen Häcken, Craiova und Luhansk konnte man eine richtige Hopfenkaltschale genießen!

5. Der ein oder andere Außenstehende ist ja der Meinung, dass es im vermeintlichen Brüderduell entspannt zugehen wird. Dieser Ansicht können wir schon jetzt widersprechen! Die Salzburger werden zeigen wollen, dass sie mit den individuell überlegenen Leipzigern bereits mithalten können. In unserem Kader stehen mit Sabitzer, Ilsanker oder auch Upamecano mehrere Ex-Salzburger, die natürlich ebenfalls beweisen wollen, dass sie mehr drauf haben als die Kicker aus Österreich.


Arsch hoch für Europa!


6. Uns erwartet ein Offensivspektakel! Beide Teams spielen mit schnellem Tempofußball nach vorn und werden auf Sieg spielen. Fallen weniger als 4 Tore, wäre das in dieser Partie eine Überraschung! Bei uns sind nach aktuellem Stand alle Spieler fit für die Partie und auch bei Salzburg sind bis auf Junuzovic wohl alle Topspieler dabei!

7. Marco Rose in seiner Heimatstadt begrüßen! Mit Marco Rose steht ein echter Leipziger an der Linie. Mit ihm gewann die U19 von Salzburg die wichtigste Trophäe im Nachwuchsvereinsfußball der Welt, die Youth League, und er erreichte das Halbfinale der Europa League in der letzten Saison mit dem Männerteam der Salzburger. Vor dem Hintergrund der jährlichen Abgänge eine überragende Leistung. Wir sagen herzlich Willkommen Marco Rose in Leipzig und hoffen auf einen warmen Empfang der Fans!

8. Auch wenn zuletzt kaum noch Spieler von Salzburg nach Leipzig wechselten, gibt es aktuell ein heißes Gerücht um Topspieler Amadou Haidara (20 Jahre, zentrales Mittelfeld), welcher wahrscheinlich im Winter nach Leipzig wechselt. Es ist die Möglichkeit ihn schon Mal live zu beobachten und auch ihn in Leipzig willkommen zu heißen!

9. Nach neun Jahren können die Jungs endlich auf dem Feld die große Frage klären, wer die Nummer 1 im Stall ist. Stallorder? Ist nicht, wichtig ist auf dem Platz!

10. Wer nach diesen Gründen nicht dabei ist, hat den Rasenballsport nicht geliebt! Das will sich doch keiner nachsagen lassen... Also, auf in den Tempel!


Die Früchte des Endspurts endlich ernten!


Die ungezähmten Widerspenstigen

Standhaft blieben die Salzburger im Sommer. Statt wie üblich brav die besten Spieler in Richtung Pleiße zu verabschieden, hielten Rose, Haidara und Co zusammen. Keiner schipperte die Salzach hinunter, um wie so viele vor ihm dem Ruf aus unserer sächsischen Boomtown zu folgen. Ob das auch im Winter so bleibt? Die Spatzen pfeifen jedenfalls einen Winterwechsel von Haidara von der Hohensalzburg. Leipzig wollte zudem 'ne Rose kaufen, am Ende gab es keine Blume für Rangnick und Co. Böses Blut? Wohl kaum, Nagelsmann steht dafür schon ante portas!

Natürlich gab es dennoch einige Abgänge. Caleta-Car kickt nun in Marseille, Berisha in Rom, hinzukommen eine ganze Latte an Leihspielern. Neben der Talentschmiede in Liefering perfektioniert Salzburg nun auch das Geschäft mit den Leihspielern. Während in Leipzig Leihen scheinbar nur vorgezogenen Abgänge sind, gelang Salzburg mit Kickern wie Ex-Leipziger Prevljak auch eine erfolgreiche Wiedereingliederung. Wobei der Sturmtank gegen RBL ausfällt, wie wohl auch sein quirliger Kollege Daka und der angeschlagene Dabbur. Was sich dann auch zur größten Problemstelle der Gäste aus dem Land der Berge aufsummiert. Im Sturm wird es langsam knapp.


Brüder sollt ihr sein!


Die Traditionalisten

Auch wenn es Rose gelang im Sommer die Leistungsträger der letzten ausgezeichneten Saison beisammen zu halten, reichte es traditionell erneut nicht für die Champions League. Ohne Niederlage in allen Test-, Qualifikations-, Pokal und Ligaspielen steht man nun dennoch erneut nur in der Europa League. Die einzigen beiden Unentschieden der bisherigen Saison bedeuteten das Champions League-Aus gegen Belgrad, die sich selbst einige Male nicht qualifizieren konnten. Am Ende versagten dennoch die Nerven. Bitter, aber nun ist Salzburg zurück in „ihrem Wettbewerb“ und darf zur Belohnung nach Leipzig reisen – es gibt Schlimmeres.


Papas Liebling? Nun müssen sie sich entscheiden...


Wer ist nun Papas Liebster?

Vor eingen Jahren lebt ein Mann am Berge,
Der eine Dos‘ von unschätzbarem Wert
Aus ferner Hand besaß. Der Inhalt war
Opaleszent, spielte hundert schöne Farben
Und hatte die geheime Kraft, die Nacht
Bis zum Morgengrauen durchzutanzen, wer
Mit dieser Zuversicht ihn trank, was Wunder,
Dass der Mann am Berge die Verfügung traf,
Sie im weiten Erdenrund bekannt zu machen.
Nämlich so. Er ließ die Dos‘ von seinen Söhnen
Dem geliebtesten …

Wenn es am Donnerstag zum Duell der Dosenbrüder kommt. Dann mögen beide Klubs zwar faktisch getrennt sein. In einem Lookalike-Contest gingen beide jedoch weiterhin als Favoriten ins Rennen. Die ähnlichen Brüder kämpfen dann um die Gunst des Vaters. Wobei die treibende Kraft sicherlich von den Spielern selbst kommen wird.


Auf der Suche nach der Form - auf dem Platz und auf dem Kopf: Sabitzer.


Zurück in der Spur?

Wohl dem der eine Packung Herztabletten gegen Hannover mit im Stadion hatte. Kein Spiel für schwache Nerven – wie so oft, seit der letzten Spielzeit. Eine Führung routiniert über die Runden zu spielen, das ist nicht so die Sache der Rasenballer. In diesem Sinne, ist es noch ein langer Weg, will Rangnick Nagelsmann ein gemachtes Bett bereiten. Gegen die erfolgs- und sieggewohnten Gäste dürfte es noch eine Ecke schwerer werden als gegen Hannover. Selbst ohne den nominellen Sturm, dürfte das Salzburger Umschaltspiel die nicht so sattelfeste Rasenballerdefensive ordentlich fordern.

Immerhin sollte die Ansetzung am Wochenende RBL entgegen kommen. Denn auch Frankfurt muss am Donnerstag ran. Während Leipzig schon voll im Doppelspielsaft steht, ist es für Neu-Eintracht-Trainer Hütter und die Seinen eher Neuland.


Darf wieder jubeln: Augustin. Schutzsperre abgesessen.


Bäumchen wechsle dich

Rotation ist dennoch das Gebot der Stunde. Mvogo dürfte zwischen den Pfosten stehen. In der Defensive wäre Zeit für Upamecano (jede Laufeinheit kann helfen!) Laimer und Klostermann. Im Sturm könnten Cunha und Augustin aufspielen. Letzterer hat seine Schutzsperre abgesessen. Wenn er Rangnick nicht kurz vor dem Spiel per SMS informiert, dass er Besseres zu tun hat, stünde einem Startelfeinsatz wenig im Wege. Einzig im Mittelfeld gibt es weniger Optionen. Kampl und Demme bleiben quasi alternativlos, offensiv darf Bruma gerne an die guten Leistungen bei der Nationalmannschaft anknüpfen und Sabitzer , der momentan etwas seiner Form hinterherläuft, könnte gegen die alten Kollegen vielleicht zu neuer Stärke finden.


Fazit

Der steinige Weg der Qualifikation ist gemeistert, nun gilt es die Früchte zu ernten. In einer tollen Gruppe geht es gleich zu Beginn gegen den „großen“ Bruder. Ein fest für die Pressingsinne, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Rumpelstilzchen


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WICHTIGER DREIER! 3:2 HEIMERFOLG GEGEN HANNOVER!

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Leipzig - (15.09.2018) In einem munter Samstag-Nachmittagspiel hat unser Team den ersten Saisonsieg in der Bundesliga gefeiert. Doch die Partie war nichts für schwache Nerven, dafür waren Emotionen, Spannung und sehenswerte Tore zu bestaunen. Am Ende siegten unsere Jungs mit 3:2!

Ausgangslage
Während die Hannoveraner mit jeweils einem Punkt in Bremen und daheim gegen Dortmund einen soliden Saisonstart erwischten, sind wir mit nur einem Punkt aus zwei Partien von der Erwartungshaltung her unzufrieden. Deswegen sollte im zweiten Heimspiel der Saison endlich der ersehnte Dreier gelingen, um mit einem Erfolgserlebnis in die anstehenden englischen Wochen zu starten. 

Personallage
Die größte Überraschung im Kader der Bullen war die Nicht-Nominierung von Stürmer Augustin. Laut Oliver Mintzlaff eine Vorsichtsmaßnahme, da die Rechtslage derzeit unklar sei und man nicht wisse, wie die FIFA in der Personalie entscheiden würde. Hintergrund ist, dass Augustin seine Teilnahme an den U21-Länderspielen aufgrund mentaler Belastung absagte und wenige Tage später für RB im Testspiel 45 Minuten auflief. Bis auf Halstenberg, für den die Partie noch zu früh kam, konnte Trainer Rangnick ansonsten auf alle Spieler im Kader zurückgreifen. 

Gulacsi - Mukiele, Orban, Konate, Saracchi - Demme, Ilsanker - Kampl, Forsberg - Poulsen, Werner 

Rangnicks Pendant, André Breitenreiter, nahm nur eine Änderung gegenüber dem Spiel in Dortmund vor: Schwegler kehrte für Fossum zurück in die Startelf. 

Verlauf 1. Halbzeit
Die Partie begann direkt mit einer Großchance für unsere Jungs. Nach schnellem Umschaltspiel zog Werner alleine aufs Tor, setzte den Ball aber knapp am langen Pfosten vorbei. Den hätte er in früherer Verfassung blind eingenetzt. Immerhin: Die zweite Chance saß! Mukiele flankte in den Strafraum, Demme konnte das Leder in Ruhe annehmen und quer auf Poulsen legen, der nur noch zum 1:0 einköpfen musste. Doch die Freude währte nur kurz. Orban ließ sich überlaufen, verpatzte eine Grätsche am eigenen Strafraum, dadurch konnte Bebou in den Strafraum flanken, Ilsanker mit Querschläger in der Mitte und Füllkrug bedankte sich mit einem sehenswerten Volley für das Gastgeschenk zum 1:1. Rangnick reagierte frühzeitig und stellte in der Abwehr auf 3er-Kette um, damit man mehr Zugriff auf den überaus agilen Bebou bekam. In der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel, mit den besseren Chancen für uns! Werner und Mukiele scheiterten aber entweder an Esser im Tor der Gäste oder an fehlender Präzision. Hannover ließ nach einer guten Anfangsphase etwas nach und scheute das Risiko nach vorne, wohlwissend, dass sie unser Umschaltspiel nicht unter Kontrolle bekamen. Genau solch eine Situation führte dann zum 2:1. Poulsen eroberte im Mittelfeld den Ball, Forsberg trieb das Spiel an und passte in den Lauf zu Werner. Unser Stürmer stand zwar in ungünstiger Position im Strafraum beim Abschluss, doch diesmal schoss er den Ball intelligent rechts in die lange Ecke und belohnte sich für eine engagierte Leistung in der ersten Halbzeit. Poulsen hatte nach Hereingabe von der rechten Seite sogar direkt die Möglichkeit zum 3:1, scheiterte aber in der Mitte am gut reagierenden Keeper der Gäste. Trotzdem hochverdiente Führung zur Pause! 

Verlauf 2. Halbzeit
Fast schon traditionell gehören die erste Chancen nach der Pause den Gästen. Bebou wurde im Strafraum freigespielt, legte den Ball quer an Gulacsi vorbei und Mukiele klärt in allerletzter Sekunde, sonst hätte es hier 2:2 gestanden. Auch Gulacsi verhinderte nach einer Ecke den Ausgleich mit einem überragenden Reflex auf der Linie. Man möchte wissen, ob unsere Jungs in der Pause Beruhigungstee bekommen ...
RB bekam in dieser Spielphase kein Zugriff mehr im Mittelfeld und verlor reihenweise die Bälle im Spielaufbau. Etwas unerwartet fiel in der 63. Minute auch das 3:1. Abstoß Gulácsi, Poulsen sichert den Ball und legt ab auf Kampl, der tief auf Forsberg spielt, der sauber den Ball Werner auflegt, der nur noch den Ball einschieben muss. nach einem erneuten Konter unserer Elf. Vorentscheidung? Von wegen! Wie in der ersten Halbzeit dauerte es nicht lange, bis die Antwort der Gäste zum 3:2 kam. Die Hannoveraner spielten sich im Strafraum in Ruhe den Ball zu, Albornoz zog einfach mal im Strafraum ab und traf über Gulacsi zum zweiten Tor. Die Passivität in der Abwehr - erschreckend. Auch nach dem erneuten Anschlusstreffer und der Einwechslung von Laimer und Sabitzer fand das Spiel unserer Jungs zu keiner klaren Linie. Hannover bestimmte mit über 66 Prozent das Spielgeschehen, ohne zwingend torgefährlich zu werden. Erst in der Schlussphase wurde es in beiden Strafräumen brenzlig. Hannover drückte auf den Ausgleich, aber der überragende Gulacsi parierte in der letzten Minute einen Kopfball sensationell und kratze das Leder von der Linie. Zuvor vergab RB zahlreiche Konterchancen kläglich, so dass bis zur letzten Sekunde gezittert werden musste. Entsprechend groß war der Jubel nach dem Abpfiff. 

Fazit:
Es war ein unterhaltsames Spiel mit einem etwas glücklichen Sieg unserer Mannschaft. Ging die Führung zur Pause noch in Ordnung, weil man sich zahlreiche Chancen erarbeite, bekamen unsere Jungs in der 2. Halbzeit das Spiel nicht mehr unter Kontrolle. Nur dank Gulacsi und beherzten Rettungsaktionen der Abwehr in den letzten Minuten können wir den ersten Liga-Sieg verbuchen. Es ist nur immer wieder ärgerlich, dass man sich nach eigenen Torerfolgen so schnell um den Lohn der Arbeit bringt. Das war in Dortmund so und auch heute wieder gegen Hannover. Gerade die defensive Stabilität macht einem mit Blick auf die kommenden Spiele sorgen. Positiv die Treffer von Poulsen und Werner, denen die Erfolge gut tun dürften. Neben Gulacsi überzeugte heute auch wieder Kampl und Mukiele, der als einer der wenigen Spieler im Kader Flanken direkt zum eigenen Mitspieler bringen kann. 

Ausblick
Bereits am kommenden Donnerstag steht das erste Gruppenspiel in der Europa-League gegen Red Bull Salzburg an. Anstoß ist in Leipzig um 21 Uhr, es gibt noch Tickets! Am Sonntag müssen wir bei Eintracht Frankfurt in der Liga bestehen, los geht es in der Main-Metropole um 18 Uhr. Allerdings muss auch die Eintracht am Donnerstag zuvor in der Europa-League ran.

Tore: 1:0 Poulsen 9', 1:1 Füllkrug 13', 2:1 Werner 40', 3:1 Werner 63', 3:2 Albornoz 65'
Gelbe Karten: Demme 46', Mukiele 55', Kampl 74', Sabitzer 93' | Füllkrug 25', Wood 68', Sorg 74', Anton 93'
Zuschauer: 38.937

Rojiblanco


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  • 2018/19
  • Augustin
  • Hannover 96
  • Heimsieg
  • Heimspiel
  • Hinrunde
  • Jean-Kévin Augustin

DEN WECKER KLINGEN LASSEN! – RBL BRAUCHT EINEN SIEG

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Leipzig - (13.09.2018) Reiner Calmunds legendäre Halbzeitansprache beim Europa League Playoffspiel gegen Luhansk könnte erneut nicht passender sein wie zu diesem Spiel. Gegen Düsseldorf hatte man wahrscheinlich seine Worte nicht mehr so in Erinnerung und wurde schnell wieder bestraft. Nun gilt es den Fokus auf alte Tugenden zu legen und sein Leistungspotential abzurufen.

Nach nur einem Punkt aus zwei Spielen sind unsere Rasenballer vor heimischen Publikum schon mit einem erhöhten Druck in der Bundesliga konfrontiert. Drei Punkte müssen her, egal wie. Der Gegner aus Niedersachsen zeigte sich zuletzt gut eingespielt und in der Defensive sicher. Für unsere ‚Bullen‘ keine leichte Aufgabe zum Start in die englischen Wochen.

Dabei liest sich die Bilanz gegen unseren Gegner gar nicht mal so schlecht. In der letzten Saison konnten beide Spiele gewonnen werden, aber sie waren sehr knapp. Als am 4. November 2017 das 0:1 für die Gäste fiel, wurde nach gut einer Stunde Spielzeit im Heimspiel gegen Hannover 96 mit Emil Forsberg und Naby Keïta der gewisse Unterschied eingewechselt und die Wende des Spiels herbeigeführt. Als nach fast 60 Minuten Abnutzungskampf sowohl Gegenspieler, als auch Laimer und Bruma sich müde gelaufen hatten, kam mit den zwei kreativen Antreibern neuer Schwung auf dem Spielfeld und somit konnte die Partie über die enorme Qualität mittels präzisen Zuspielen, kreativen Spielaufbaus und mehr Torgefahr noch erfolgreich gedreht werden. Es war ein richtiges hartes Stück Arbeit, aber mit einem Happyend. Nach gut zehn Monaten stehen sich erneut beide Teams gegenüber und die Frage stellt sich: Können unsere Leipziger Rasenballer diese spielerische Leistung und Durchschlagskraft der letzten halben Stunde von damals wiederholen und den ersten Sieg in der Bundesligasaison 2018/19 einfahren?

Keine leichte Aufgabe in Anbetracht der guten Leistung unseres Gegners in den ersten beiden Bundesligaspielen. Bei Werder Bremen konnte man den Hausherren erfolgreich den Zahn ziehen und zumindest einen Punkt verdient mit nach Hause nehmen. Im zweiten Spiel holte man gegen den Favoriten Borussia Dortmund mit einer ebenso taktisch disziplinierten Spielweise einen weiteren Zähler und zeigte sich vor allem im Defensivverhalten gefestigt, wie auch in der Spielanlage einstudiert. Auch da hatte man sogar etwas mehr Ballbesitz wie die Leipziger, ließ aber in der Defensive nicht so viel anbrennen. Für unsere Rasenballer gilt es nun vorerst seine alte Formstärke wiederzuerlangen und an sein Leistungspotential anzuknüpfen. Ein Kampfspiel wird es allemal werden, welches an der Substanz gehen wird. Unser Team muss über sich hinauswachsen und vor allem daran glauben; wie auch wir Fans das Team in diesem Moment lautstark unterstützen sollten!


Hannover aktuell mit erfolgreicher Defensivtaktik

Trainer André Breitenreiter hat es geschafft trotz namhafter Abgänge wie Salif Sané (Schalke), Martin Harnik (Bremen) und Felix Klaus (Wolfsburg) mit gezielten Neueinkäufen die Lücken zu schließen. In der letzten Saison startete man zu Saisonbeginn auch recht erfolgreich in den Ligabetrieb und war nach sechs Spielen noch ungeschlagen. Nach zehn Spielen war man Tabellenvierter und traf als Tabellennachbar am 11. Spieltag in Leipzig aufeinander, mit dem besseren Ende für unsere Rasenballer. Gut tut man daran, nicht gleich an der schlechten Rückrunde der vergangenen Saison anzuknüpfen und somit von Beginn an konzentriert zu Werke zu gehen. Schließlich zählt jeder Punkt, wenn man nicht schon zeitig mit dem Abstieg zu tun haben möchte. Diese Devise hatte man in den ersten beiden Bundesligaspielen gut umgesetzt und hat nun auch das Ziel, gegen RB Leipzig ebenso akribisch die taktische Marschroute beizubehalten, nämlich aus einer geschlossenen Defensive mit effektiven Abwehr- und Mittelfeldpressing in seiner eigenen Spielfeldhälfte sicher zu stehen und nach Balleroberung den geradlinigen wie auch einfachen Weg zum gegnerischen Tor zu suchen.

Generell ist Hannover bekannt für seine mannschaftliche Geschlossenheit. Gegen Dortmund verhielt man sich über weite Teile des Spiels taktisch diszipliniert, machte die Räume geschickt eng und gab somit seinem Gegner kaum eine Möglichkeit sich zu entfalten. Nur sporadisch und eher selten gelang es zuletzt den Dortmundern sich ein paar Chancen zu kreieren, die wiederum beim Spiel gegen Leipzig einfacher ermöglicht wurden.

In der Offensive hat man zudem mit Niclas Füllkrug einen Stürmer mit der nötigen Klasse parat, der sich vor allem in der letzten Saison schon auszeichnen konnte. Schließlich gelangen ihm 14 Saisontreffer und somit ein Treffer mehr als Timo Werner. Mit Bebou hat man zudem einen laufstarken und schnellen Angreifer im Rückraum zur Verfügung, der mit der Arsenal-Leihe Takuma Asano ein gefährliches Offensivtrio bildet und welches auch die nötige Effizienz und Cleverness vor dem Tor besitzt. Im taktischen Verbund 3-4-1-2 agieren die beiden Mittelfeldspieler über die Außen bei gegnerischen Ballbesitz zusätzlich als Abwehrspieler, so dass die letzte Kette mal schnell aus fünf Spielern bestehen kann und die Räume verdichtet. Davor agieren die beiden Defensivakteure Fossum und Walace auf der Sechs, während man bei Ballbesitz aufgrund der Abwehrdreierkette gut ein Überzahlspiel in Ballnähe aufziehen kann. Zumindest zeigte sich das Team von André Breitenreiter bisher taktisch gut eingespielt und flexibel, da man in Bremen mit der Viererkette begann und bis dato die richtige Antwortmöglichkeit gefunden hat, sich auf des Gegners Stärken einzustellen und zu reagieren.

Mögliche Aufstellung Hannover 96:

Esser – Sorg, Anton, Wimmer – Maina, Fossum, Walace, Albornoz (Ostrzolek) – Bebou (Bakalorz) – Asano (Wood), Füllkrug


Eiskunstlaufen ade – Weckruf alla Calli

Wie schon gegen Luhansk verschlief man auch vor einer Woche den Wiederanpfiff, zeigte sich gegen Düsseldorf phasenweise zu unkonzentriert und als nicht ausreichend aufeinander abgestimmt genug in den entsprechenden Spielsituationen. Das soll diesmal nicht passieren und der Weckruf muss einfach sitzen! Auch 68 zu 32 Prozent Ballbesitz zeigen teilweise die Ratlosigkeit und fehlende Mittel, um ein Abwehrbollwerk aktuell erfolgreich knacken zu können. Da helfen auch keine Schönspielerei und viel Klein-Klein, sondern es ginge auch mit einfachen Mitteln und auf geradlinigen Wege zum Tor. Schließlich heißt es in Reiner Calmunds Jargon: „Das ist hier kein Eiskunstlaufen!”. Wie geistig frisch man sein muss, zeigte schließlich die Einwechslung von Joker Emil Forsberg, der im letzten Heimspiel gegen die Hannoveraner einen entscheidenden Anteil an beiden toll herausgespielten Toren hatte. Letzteres konnte Timo Werner kurz vor Spielende zum 2:1 Siegtreffer erzielen.


http://www.rb-fans.de/content/bilder/saison2018_2019/GEPA_hann_2.jpg

In der letzten Saison erzielte Timo Werner in der 85. Spielminute den 2:1 Siegtreffer in der Red-Bull-Arena, nach Vorarbeit von Emil Forsberg. Man hätte auch diesmal nichts dagegen, wenn es am Ende genauso einträfe.


Nun gilt es also mental auf der Höhe zu sein und in keiner Phase den Gegner zu unterschätzen. Gut möglich das Hannover jeweils zu Beginn der beiden Halbzeiten selbst Druck aufbaut und mit hohem Pressing kurzzeitig für ein Überraschungsmoment sorgen möchte. Hinsichtlich muss man auf Positions- und Spielverlagerungen gewappnet und hoch konzentriert sein. Hilfreich sollten dabei unsere letztjährigen Leistungsträger führend voran gehen, die einst so für Furore sorgten. Seit sechs Pflichtspielen ist nun Timo Werner schon ohne Torerfolg und man merkt, dass hier und da ohne eine optimale Vorbereitung noch etwas Sand im Getriebe steckt. Gleiches gilt für Marcel Sabitzer, der früher auch schon allein ein Spiel entscheiden konnte und mental als Leitwolf das Team mitzog. Aber auch Emil Forsberg mit seinen qualitativen technischen Fertigkeiten trug einst mal als bester Vorlagengeber in der Bundesliga mit zum Erfolg bei. In der letzten Saison, teilweise durch Verletzungen geprägt, konnte phasenweise das Fehlen dieser Spieler nicht ausreichend kompensiert werden. Nun stehen sie aber zur Verfügung und jeder wünscht sich, dass sie wieder zu ihrer alten Form und Durchschlagskraft zurückfinden.

Während unser Gegner mit fast allen Spielern zwei Wochen lang sich auf das anstehende Bundesligaduell vorbereiten konnte, musste man auf Leipziger Seite auf viele Nationalspieler verzichten, die sich auf Länderspielreise befanden. Nachdem Timo Werner zwei Spiele für unsere Nationalelf bestritt und unversehrt zurückkehrte, hatte es Kevin Kampl mit seinem slowenischen Team härter erwischt und ständig ‚einen auf die Socken bekommen‘. Nach verletzungsbedingter Auswechslung im Länderspiel und dem Abgang von Naby Keïta wäre sein Ausfall im defensiven und spielgestalteten Mittelfeld ein großer Verlust. Bleibt zu hoffen das nach der ärztlichen Pflege bis zum Spiel alles am Knöchel ausgeheilt ist – so oder so winkt ein Startelfplatz auch ohne Training für ihn. Einige Spieler bestritten noch am Montag und Dienstag mit ihren Nationalteams Länderspiele und so konnte erst am Donnerstag das Team um Ralf Rangnick komplementiert werden. Alles in allem keine allzu guten Voraussetzungen für eine gezielte Vorbereitung auf einen bestimmten Gegner. Vielmehr ist dies nur der Startschuss für die erste Phase von englischen Wochen.

Mögliche Startaufstellung RB Leipzig

Gulácsi - Mukiele, Orban, Konaté, Saracchi - Demme, Kampl - Sabitzer, Forsberg - Poulsen, Werner


Gegen Hannover ‚muss die Post abgehen‘

Nichtsdestotrotz - gegen Hannover muss man trotz mangelnder Trainingsalternativen Lösungen finden, um erfolgreich punkten zu können. Lösungen einerseits auf spielerischem Niveau, aus denen Torgefahr herausspringen muss. Aber auch taktische, die mit einfacher Zuordnung umgesetzt werden kann. Man würde sich einen Gefallen tun einen aufreibenden Ballbesitzfußball zu umgehen und mit mehr Zielstrebig und Effizienz in den Einzelaktionen zu Werke zu gehen. Der Wille und Einsatz stimmte bisher allemal, aber manchmal ist der einfache Weg der bessere. Die Balance zu finden wird vor allem in den englischen Wochen wichtig sein, um seine Kräfte teilweise zu schonen und diese gezielt einzusetzen.

Wir Fans drücken unserem Team die Daumen. Wer noch ein Ticket kaufen möchte, der kann noch online im Ticketshop oder an der Tageskasse zuschlagen. Für Diejenigen, die nicht beim Spiel dabei sind, gibt es auch die Möglichkeit die Partie im Liveticker oder über dem Bullenfunk zu verfolgen. Alternativ läuft das Spiel bei Sky. Das Team von RB-Fans.de wünscht dem Team von Trainer Ralf Rangnick wie immer maximalen Erfolg und hofft auf eine volle Punktausbeute! Und wie sagte Reiner Calmund so schön: „Ich gehe davon aus, dass Ralf Rangnick jetzt den Wecker klingeln lässt. Jetzt muss die Post abgehen, hinten müssen die Dinger raus und vorne zwischen die weißen Balken. Und wir als Fans müssen der zwölfte Mann sein, die Mannschaft braucht uns. Auch wenn mal die eigene Mannschaft beschissen spielt, dann heißt es "ANFEUERN – WECKEN – GAS GEBEN!“


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In der letzten Saison konnte unsere Mannschaft noch gemeinsam mit den Fans einen Heimsieg gegen Hannover 96 bejubeln – bleibt zu wünschen dass es auch diesmal so eintritt.


oligei


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