NÄCHSTE BEGEGNUNG

31. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 29.04.2017, 15:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
FC Ingolstadt
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
FC Bayern München
70
2
RB Leipzig
62
3
Borussia Dortmund
56
4
1899 Hoffenheim
55
5
Hertha BSC
46
6
SC Freiburg
44
7
SV Werder Bremen
42
8
1. FC Köln
41
9
Eintracht Frankfurt
41
10
Bor.Mönchengladbach
39
11
FC Schalke 04
38
12
Bayer 04 Leverkusen
36
13
1. FSV Mainz 05
33
14
VfL Wolfsburg
33
15
Hamburger SV
33
16
FC Augsburg
32
17
FC Ingolstadt
28
18
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ÜBER DIE SCHANZE(R) IN DIE CHAMPIONS LEAGUE

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Leipzig - (27.04.2017) Das vorletzte Heimspiel in dieser Saison steht an. Am Samstag (15:30 Uhr) empfangen Ralph Hasenhüttl und seine Jungs den Ex-Verein des Trainers und wollen endlich gegen die „Schanzer“ punkten.

Aller guten Dinge sind…vier?

Existiert so etwas wie Aberglaube, dann hat man als RB-Fan wohl ein wenig Angst vor dem kommenden Spiel. In drei bisherigen Begegnungen gegen Ingolstadt erzielten die Roten Bullen nur einen Treffer und konnten keinen Punkt auf dem eigenen Konto verbuchen. Auch das Hinspiel lässt sich in diese Bilanz einordnen. Bereits in der 10. Spielminute markierte Roger den entscheidenden Treffer für das Team von Trainer Maik Walpurgis. Auch wenn die Leipziger danach vieles versuchten, um wenigstens einen Punkt mit in die Messestadt zu nehmen, schafften es weder Poulsen, noch Werner und Forsberg die Abwehrreihen des FCI zu durchbrechen. Infolge dessen kam, was irgendwann kommen musste – nach 13 ungeschlagenen Spielen in der Fußballbundesliga wurden unsere Leipziger erstmals geschlagen.

Mittlerweile ist diese Niederlage lange abgehakt, die Spieler haben, wie Ralph Hasenhüttl immer so schön sagt "aus der Niederlage gelernt" und in den letzten Spielen reichlich neues Selbstvertrauen getankt. Yussuf Poulsen und Co. sind nach fünf ungeschlagenen Partien voll auf Champions League Kurs und brauchen nur noch vier Punkte, um die direkte Qualifikation einzutüten. Mit drei Punkten gegen Ingolstadt wäre ein großer Schritt getan, damit im Saison Endspurt nicht gezittert werden muss, denn die Verfolger aus Hoffenheim und Dortmund schlafen schließlich nicht.

Auf der anderen Seite plagen die Ingolstädter ganz andere Sorgen. Vier Spiele vor Schluss stehen die Jungs von der Donau auf Platz 17 und damit auf einem direkten Abstiegsplatz. Rechnerisch ist der Klassenerhalt für die Schanzer noch möglich, aber nach zwei herben Pleiten in den vorausgegangen Spielen (0-3 in Wolfsburg, 2-4 gegen Bremen) wird der Druck größer.

Genau aus diesem Grund sollte man gewarnt sein, zu denken, dass im Spiel 2. gegen 17. der Sieger schon feststehe. Leipzig ist der Favorit in dieser Partie, auch wenn Hasenhüttl den Begriff "Favorit" nur ungern gebraucht. Die Spieler des FCI werden für drei Punkte im Abstiegskampf alles geben und dabei keinen Zweikampf scheuen, sowie um jeden Ball kämpfen. Dass beide Mannschaften die Punkte in dieser Saisonschlussphase unbedingt wollen, wird das Spiel bis zum Ende zu einem großen Fight machen. Spannung vorprogrammiert! Möge der mit dem stärkeren Willen siegen!


Innenverteidiger-Team nicht fit genug?

Personell gezittert werden muss bei den Leipzigern um das Innenverteidiger-Duo Willi Orban und Marvin Compper. Nach dem fleißigen Autogrammeschreiben am Mittwoch, zur von Media Markt organisierten Autogrammstunde, geht es zwar dem Handgelenk von Willi Orban noch bestens, sein Sprunggelenk jedoch bereitete ihm am heutigen Donnerstag Probleme. So musste der Innenverteidiger genauso wie sein Kollege Marvin Compper (Schlag auf den Oberschenkel) beim Training pausieren. Ein Einsatz am Wochenende ist weder ausgeschlossen, noch sicher. Wir drücken natürlich ganz fest die Daumen, dass beide gegen die "Schanzer" auflaufen können. Sollte einer der beiden nicht fit werden, bieten sich dem Trainer zwei Alternativen an. Nachdem Stefan Ilsanker in den letzten beiden Spielen nur einen Platz auf der Bank gefunden hat, will sich dieser seinen Stammplatz natürlich zurück erkämpfen. Auch Ralph Hasenhüttl weiß, was er mit dem Österreicher für einen variablen Spieler hat und lobt auf der Pressekonferenz seine defensive Vielseitigkeit. Aber auch Dayot Upamecano würde sich über einen Einsatz von Anfang an freuen. Der 18-Jährige konnte im letzten Heimspiel gegen Freiburg erstmals voll und ganz überzeugen und braucht in seinen jungen Jahren natürlich Spielpraxis.

Neben Orban und Compper, standen auch die Torhüter Fabio Coltorti und Marius Müller, sowie Schotte Oliver Burke unter der Woche nicht auf dem Trainingsplatz. Alle drei kurieren im Moment einen Infekt in ihren Betten zu Hause aus. Würden beide Torhüter auch Samstag noch krank fehlen, könnte U23-Keeper Bellot zum zweiten Mal diese Saison im Kader der ersten Mannschaft stehen.

Eine schöne Nachricht aber ist, dass alle "Angriffsbullen" fit sind und somit für Wirbel und Verwirrung bei den Ingolstädter Innenverteidigern sorgen können.

Mögliche Aufstellung: GulacsiBernado, Orban (Ilsanker), Compper (Upamecano), HalstenbergDemme, Keita – Forsberg, Sabitzer – Poulsen, Werner


Ingolstadt muss wichtigen Spieler ersetzen

Walpurgis bezeichnet ihn als "kreativen Kopf und laufstark". In Leipzig wird man auf den Mittefeldmotor allerdings verzichten müssen. Die Rede ist von Pascal Groß. Nach seiner fünften gelben Karte aus dem vergangen Spiel gegen Werder Bremen, bleibt dem Mittelfeldspieler nichts anderes übrig, als beim Spiel zuzusehen. Auch Moritz Hartmann fällt nach Oberschenkelverletzung weiterhin aus.

Fragezeichen stehen im Moment noch hinter Torhüter Martin Hansen (Rückenprobleme) und Verteidiger Romain Brégerie (viraler Infekt). Letzterer sollte nach Rot-Sperre eigentlich ins Team zurückkehren. Dies definitiv tun werden Marvin Matip und Markus Suttner.

Mögliche Aufstellung: Nyland (Hansen)Matip, Tisserand, RogerCohen, Suttner, Leckie, HadergjonajKittel, LexLezcano

Eine weitere interessante Personalie aus Leipziger Sicht ist Defensivspieler Anthony Jung. Durch eine Leihe zum FCI erhoffte sich der 25-Jährige regelmäßige Einsatzzeiten. Kurz vor Ende der Saison kann man sagen, dass dies eher weniger geklappt hat. In 30 Spielen kam er nur zu 14 Einsätzen (8 Startelfeinsätze, 6 Einwechslungen), 12 Mal saß er über 90 Minuten auf der Bank und vier Spiele durfte er sich nur von der Tribüne aus ansehen. Einer der Höhepunkte sicherlich seine Vorlage zum Hinspielsiegtreffer. Es bleibt also spannend, für welchen Verein Jung im nächsten Jahr aufläuft. Bei einem Abstieg von Ingolstadt würde sein Weg theoretisch erstmal nach Leipzig zurückführen. Dann müsste man sehen, ob der Deutsch-Spanier sich vorstellen könnte, wieder Back-Up für Marcel Halstenberg zu werden. Aufgrund der zusätzlichen Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb, wäre ein weiterer Linksverteidiger allemal nötig.


„Unser Sport. Für alle.“

Nichts mit dem sportlichen Geschehen auf dem Rasen zu tun hat die Aktion „Unser Sport. Für Alle.“ Unser Verein hat gemeinsam mit Partner Porsche einen Spieltag für Inklusion ins Leben gerufen. Diese Aktion unterstützen wir natürlich und rufen alle Fans auf, ab 13:00 Uhr an den Aktions- und Präsentationsständen auf der Festwiese vorbeizuschauen. Dort kann sich jeder über Inklusion im Sport informieren und selber Sportarten aus dem Behindertensport ausprobieren.

Wer nicht in der Arena die Bullen anfeuern kann, für den ist unser RB-Fanticker wieder LIVE dabei und berichtet über alle Ereignisse auf und neben dem Feld. Alternativ bieten sich auch der Bullenfunk oder Sky an. Das RB-Fans.de-Team wünscht unserer Mannschaft um Trainer Ralph Hasenhüttl wie immer alles Gute, viel Erfolg und endlich den ersten Sieg gegen die "Schanzer".

emi.rbgt.39


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20170427-vorbericht-ingolstadt.html




ZU GAST BEI DER ALTEN DAME

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Leipzig - (25.04.2017) Bereits zum zehnten Mal reisen die Rasenballsportler zu einem Pflichtspiel nach Berlin – doch zum ersten Mal geht es dabei ins altehrwürdige Olympiastadion. Knapp 7.000 Leipziger sind bereits mit von der Partie.

Noch vor gut einem Monat stellte sich die Frage, ob Hertha BSC für die Leipziger ein Konkurrent um die ersten vier Plätze ist. Mittlerweile hat sich das Thema erledigt. Für die Hauptstädter geht es "nur" noch um die Teilnahme an der Europa League, RBL hingegen möchte sich beim Gastspiel im Olympiastadion einen Platz für die Gruppenphase der Champions League sichern, nachdem die Teilnahme an den Play-offs bereits garantiert ist. Da am gleichen Spieltag drei Stunden eher die direkten Verfolger Dortmund und Hoffenheim gegeneinander spielen, stehen die Chancen dafür sogar recht gut. Der Berliner Sportclub ist dabei keinesfalls zu unterschätzen. In der Heimtabelle sind sie mit punktgleich mit Spitzenreiter Bayern München – sowie dem Zweiten RBL. Ihr überaus sehenswerter Schnitt in den bisherigen 15 Heimspielen beträgt fast 2,5 Punkte.

Die Auswärtsfahrt sind etwa 2 Stunden bei schlappen 180 Kilometern, und das an einem Samstagnachmittag. Besser wird es in der Bundesliga nicht. Dementsprechend haben sich bereits knapp 7.000 RB-Fans ihr Ticket für das Spiel geholt. RBL soll sich ein Kontingent von 8.500 Plätzen gesichert haben. Es wäre klasse, wenn dieses Kontingent ausverkauft und damit an diesem Spieltag ein neuer Rekord an Auswärtsfahrern aufgestellt wird. Die Stehplätze sind bereits alle weg, aber es gibt noch Tickets für den Sitzplatzbereich im Gästeblock des zweitgrößten deutschen Stadions. Wer mit dabei sein möchte, der findet hier alle Infos für die Auswärtsfahrt in die Hauptstadt.



Hertha BSC – RB Leipzig, Samstag, der 6. Mai, 18:30 Uhr

Olympiastadium (74.649 Plätze), Anfahrtshinweise & Stadionplan


Eintrittspreise Gästeblock

Stehplatz 15 Euro - ausverkauft
Sitzplatz Kurve 25 Euro, sichtbehinderte Plätze 21 Euro
Sitzplatz Tribüne (Block E.4) - 54 Euro


Ticketerwerb
Der Ticketverkauf läuft ausschließlich im Online-Ticketshop. Sofern noch Tickets für den Gästeblock erhältlich sind, können diese weiterhin an den Tageskassen am Spieltag erworben werden. Einlass ist ab 17 Uhr.
Die Tickets berechtigen 5 Stunden vor Spielbeginn bis 3 Uhr des nächsten Tages zur Nutzung des ÖPNV im Tarifbereich ABC des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB).


a) Anreise mit dem Fanbus
Die Busfahrkarten sind bereits alle ausverkauft.

b) Anreise mit dem Zug
Es wird keine organisierte Zugfahrt geben.

c) Anreise mit dem Auto
Die Route mit eurem Startpunkt vom Stadion könnt ihr euch über diesen Link berechnen lassen.
Über die Avus (A115) Richtung Autobahndreieck Funkturm fahren, die Ausfahrt Messedamm in Richtung A100 nehmen und rechts halten. Danach entweder rechts abbiegen Richtung Deutschlandhalle und über die Jaffestraße links auf die Heerstraße abbiegen. Oder nach der Ausfahrt Messedamm geradeaus bis zur Kreuzung, links in die Masurenallee einbiegen und über den Theodor-Heuss-Platz in die Heerstraße. Dann auf der Heerstraße bis zur Flatowallee fahren, dort rechts einordnen. Hier gibt es eine Übersichtskarte mit den eingezeichneten Parkplätzen.
Mitfahrgelegenheiten könnt ihr hier anbieten oder aussuchen.

Adresse für das Navigationsgerät: Olympiastadion Berlin, Olympischer Platz 3, 14053 Berlin

dabdab


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20170425-special-fahrt-berlin.html



RB-FRAUEN FEIERN VORZEITIGE LANDESLIGA-MEISTERSCHAFT

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Leipzig - (24.04.2017) Der erste Schritt Richtung Bundesliga ist getan! Die RBL-Frauen haben am Wochenende vor 220 Zuschauern am Gontardweg in einer umkämpften Partie Konkurrent Bischofswerda mit 3:2 bewungen und stehen vorzeitig als Meister der Landesliga fest. Ob das für den Aufstieg reicht, weiß bislang aber niemand.

Trotz des gleichzeitigen Spiels der Herren auf Schalke kamen zahlreiche Zuschauer an den Gontardweg (220), darunter auch Arena-Stadionsprecher Tim Thölke. Bischofswerda hatte wie Görlitz (punktgleich auf Platz 2) die Unterlagen für die Regionalliga eingereicht und wollte beim ungeschlagenen Tabellenführer aus Leipzig die letzte Chance auf den Aufstieg wahren.

Bissige Gäste erkämpfen sich die Halbzeitführung

Die Gäste drückten, bissen, kämpften und gaben alles. RB wirkte in der Anfangsphase verunsichert und unkonzentriert, so dass sich zunächst Großchancen nur für die Gäste ergaben, vornehmlich über Konter. Erst rettete für die RB-Frauen noch die Querlatte in der 25. Minute, dann traft Nadine Rinke völlig frei stehend aus gut 16 Metern zur 1:0 Führung für die Lausitzer. Das 0:2 unmittelbar vor der Pause konnte RB-Torhüterin Lisa Deutrich mit einer Glanzparade gerade noch verhindern und so ihr Team im Spiel halten. Die anschließende Halbzeitpause kam gerade zum richtigen Zeitpunkt, denn trotz der frühen Einwechslung von Forsberg und Frank fanden die Leipzigerinnen nicht wirklich ins Spiel.

RBL drückt und dreht das Spiel per Doppelschlag

Trainer Sebastian Popp fand in der Kabine offensichtlich deutliche Worte, denn sein Team kam fünf Minuten früher auf den Platz. Mit dem sichtbaren Vorsatz, die Partie noch zu drehen. Nach dem Wiederanpfiff war es ein ganz anderes Auftreten der Mädels, auch wenn nicht alles gelang an diesem Tag. Zweikämpfe wurden angenommen, bei Ballverlust gleich nachgesetzt und Räume schnell eng gemacht. Das Geschehen verlagerte sich nun häufiger Richtung Bischofswerdaer Tor, die ihrerseits aber weiter gut dagegen hielten, wenn auch teilweise etwas ruppig. In der 60. Minute dann ein Pfiff! Foul im Strafraum und folgerichtig Elfmeter für die RBL-Frauen. Lisa Pfetzschner verwandelte den berechtigten Strafstoß sicher zum inzwischen verdienten Ausgleich. Der Knoten schien geplatzt, denn Lisa Uhlig traf nur vier Minuten später per direktem Freistoß zum 2:1, hier sah Marie Riebe im Bischofswerdaer Kasten nicht gut aus.

Verletzungspech – Leipzig in Unterzahl

Trotz Führung mussten die RB-Fans danach zittern, denn die letzten 30 Minuten konnten die Leipzigerinnen nur noch zu zehnt agieren, da sich Laura Birne nach einem Foul am Knie verletzte und ausgewechselt werden musste. Das Wechselkontingent war zu diesem Zeitpunkt leider schon erschöpft, denn schon in der ersten Halbzeit und in der Pause waren vier Einwechslungen über die Bühne gegangen. Bei stürmischen Wind bekamen nun die Gäste die zweite Luft, in Überzahl und mit drei frischen Spielerinnen, konnte der BFV den Druck wieder erhöhen und bekam kurz vor Ende einen aussichtsreichen Freistoß zugesprochen, bereits zuvor hatte sich Lisa Deutrich bei einem Zusammenprall mit einer Mitspielerin verletzt.

Packende Schlussphase und Sieg in letzter Minute

Leonie Grieß trat an und bugsierte die Kugel über die Mauern und genau passend zwischen Querlatte und die Finger von Lisa Deutrich zum 2:2 Ausgleich. Die Freude auf der – bis dahin schon recht lautstarken – Trainerbank von Bischofswerda kannte keine Grenzen, neben dem Platz wurde gar per Autohupe gefeiert.

Doch RB gab nicht auf und kämpfte weiter und sollte mit dem dritten Abspielen der aus dem Stadion bekannten Tormelodie belohnt werden. In der Schlussminute gab es erneut Freistoß, der Ball senkte sich in den Strafraum, wo Lisa Pfretzschner per Kopf über die Linie und damit sowohl den Sieg als auch die Meisterschaft für RasenBallsport Leipzig klarmachte. Mit 10 Spielerinnen und drei Verletzten lieferten die Leipziger Mädels einen großen Kampf und zeigten, dass da ein Team mit großer Moral gewonnen hat, welches nicht nur schön spielen kann sondern auch bis zum Schluss alles geben kann.

Ausgelassen feierte die Mannschaft die Meisterschaft.

Im nächsten Spiel bei Thum-Herold wird Trainer Sebastian Popp einigen Spielerinnen eine Pause gönnen und auch im Hinblick auf die nächste Saison Nachwuchsspielerinnen der U17 Spielzeit geben. Das nächste Heimspiel mit Meisterehrung des Sächsischen Fußball-Verbandes findet dann am 7. Mai um 12 Uhr statt. Diesmal ausnahmsweise an der Sportschule Egidius Braun (Abtnaundorfer Str. 47).

Aus 4 mach 2 oder doch 4? Mögliche Aufstiegskonstellation

Wie es jetzt genau weitergeht steht noch nicht fest. Thüringen und Sachsen-Anhalt haben keinen Vertreter für die Relegationsspiele gemeldet, neben RB Leipzig werden wohl der Rostocker FC (MVP), FC Stern 1900 (Berlin) und der SV Babelsberg (Brandenburg) an den Relegationsspielen teilnehmen bzw. aufstiegsberechtigt sein. Mehrere Anwärter gab es nur in Sachsen.

Update: Nach Hinweis des rotebrausebloggerd: Durch den drohenden Abstieg von Union sowie dem Rückzug des FFV Leipzig, FFV Erfurt und des FSV Babelsberg wären bei einer Sollstärke von 12 Teams noch vier Plätze in der Regionalliga frei, so dass eine Relegation ggf. entfällt.

Aufstellung RBL: Deutrich – Pfretzschner, Dotzauer (39. Birne), Uhlig (C), Förster, Graf, Perschneck (46. Görner), Benedetto, Reichenbach, Breitenbach (24. Forsberg), Wegerdt (24. Frank)
Tore:
0:1 Rinke (30.), 1:1 Pfretzschner (60.) FE, 2:1 Uhlig (64.), 2:2 Gries (87.), 3:2 Pfretzschner (90.+2)

Bericht von Heiko Müller / Rojiblanco
Foto von Arielle (weitere Fotos auf der Facebook-Seite der Frauen)


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20170424-spielbericht-bischofswerda.html



PUNKTETEILUNG AUF SCHALKE – RBL VERPASST DIE FRÜHE ENTSCHEIDUNG

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Gelsenkirchen - (23.04.2017) Trotz einer furiosen ersten Halbzeit und der frühen Führung durch Timo Werner, reichte es am Ende für unsere Rasenballer nur zu einem 1:1 auf Schalke. Huntelaar brachte die Gastgeber kurz nach der Halbzeit zurück ins Spiel, RBL blieb danach zu ungefährlich.

Vier Siege in Folge, kein Grund für Hasenhüttl groß zu rotieren. Mit der erwartbaren Aufstellung ging es gegen die Schalker, die unter der Woche von Ajax aus der Europa League geschossen wurden und mit Goretzka einen wichtigen Ausfall zu beklagen hatten. Ins Team geschafft hatte es indes Kolasinac und Weinzierl ließ – etwas überraschend – mit Huntelaar und dem Österreicher Burgstaller gleich mit zwei Spitzen spielen.


Timo Werner – Fußballgott

Die Anfangsviertelstunde gehört der Messestadt, so war es in dieser Saison häufig und auch auf Schalke sollte sich dies nicht ändern. RBL gab zu Beginn den Ton an und auch Werner, der vom S04 Anhang mit Dauerpfiffen bedacht wurde, lieferte ein gutes Spiel ab. In der 14. Minute klingelte es dann im Kasten von Fährmann, nach einem Einwurf flankte Bernardo scharf vor den Schalker Kasten, wo Werner wuchtig vor Höwedes einköpfte.

Der Gescholtene verzichtete auf exorbitante Feierlichkeiten, keinen „Diver“ und keine ausgebreiteten Schwingen, ballte nur die Fäuste im Kreise der Seinen.


Die Bullen verpassen den Todesstoß

Schalke war geschockt und Leipzig nun am Drücker! Nur fünf Minuten später ging Forsberg allein auf Fährmann und konnte sich jede Ecke aussuchen, zielte aber vorbei. In der 33. liegt der Ball erneut im Schalker Kasten, Werner stand jedoch beim Zuspiel leicht im Abseits. Kurze Zeit später ist das Tor leer, einen Konter über Werner klärt Fährmann knapp vor der Mittellinie, der Ball kommt zu Sabitzer, der sich jedoch den Fernschuss nicht zutraut. So bleibt es bei der für Schalke bis dahin eher schmeichelhaften 1:0 Halbzeitführung für unsere Leipziger.


Leipzig noch im Traumland

Wiederanpfiff, keine Minute gespielt, schon hat Schalke den Ausgleich im Kohlensack. Eine Flanke von Caligiuri landet bei Huntelaar, der zwischen Bernardo und Orban völlig blank steht und Gulácsi keine Abwehrchance lässt – 1:1 (46.). Ein böses Erwachen aus der träumerisch schönen Halbzeitführung.


RBL geschockt – Schalke bekommt Oberwasser

In der Folge fand RBL nicht wieder in die bestechende Form der ersten Halbzeit. Mit dem Publikum im Rücken kamen die Gelsenkirchener nun besser ins Spiel und waren besonders nach Standards gefährlich. Auf Leipziger Seite trieb vor allem Werner den Ball nach vorn, seine Hereingaben auf Poulsen verpasste der Däne jedoch mehrfach knapp.

Insgesamt fehlte nun die Qualität im Spiel gegen den Ball, bis zum Spielende bekam RBL nur zwei weitere Torschüsse aufs Feld. Schalke, am Donnerstag noch mit 120 Minuten in den Beinen wirkte spritziger und frischer.

Fazit

Noch 4 Punkte bis zur sicheren Champions League Qualifikation. Das Unentschieden ging aufgrund der schwachen zweiten Halbzeit in Ordnung. RBL hätte den Sieg in den ersten 45 Minuten eintüten müssen, so war es eine starke Willensleistung der Gelsenkirchener, die nach dem Ausgleich das bessere Team waren.

Mit einem 1:1 Unentschieden gegen Schalke ist RBL in der Rückrunde in guter Gesellschaft, auch Hoffenheim, Bayern und der BVB konnten in der Liga gegen die Weinzierl-Elf nicht siegen und spielten jeweils 1:1.

Mit Ingolstadt steht nun ein ganz spezielles Heimspiel an. Der FCI steht mit dem Rücken zur Wand, ein echtes Walpurgis Kratzbürstenspiel wird Hasenhüttl bei seinem zweiten Aufeinandertreffen mit dem Ex-Team erwarten. Zieht RBL den Dreier würden unsere Leipziger aus den letzten drei Spielen nur noch einen Punkt benötigen. Größter Gewinner des Spieltags bleibt der BVB, das einzige Spitzenteam, dass drei Punkte einfahren konnte.

Es heißt jetzt in der entscheidenden Phase unser Team maximal zu unterstützen. Für die nächsten beiden Partien gegen Ingolstadt und in Berlin gibt es noch Tickets! Macht die Bude nächsten Samstag gegen Ingolstadt voll und dann heißt es mit 10.000 Leipzigern in Berlin die direkte Qualifikation für die Champions League klarzumachen!


Statistik zum Spiel:
FC Schalke 04: Fährmann – Coke, Höwedes (C), Nastasic, Kolasinac – Stambouli, Bentaleb – Caliguiri (50. Schöpf), Meyer (82. Riether) – Burgstaller (74. di Santo), Huntelaar
RB Leipzig: Gulácsi – Bernardo, Orban (C), Compper, Halstenberg – Keita, Demme – Sabitzer, Forsberg (77. Ilsanker) – Werner (83. Burke), Poulsen (90.+1 Selke)
Tore: 0:1 Werner (14.), 1:1 Huntelaar (46.)
Torschüsse: 11 / 9
Schüsse aufs Tor: 1 / 1
Gewonnene Zweikämpfe: 49,8% / 50,3%
Ballbesitz: 48,6% / 51,4%
Angekommene Pässe: 73,1% / 76,4%
Laufweite: 111,5 km / 111,2 km
Sprints: 211 / 211
Intensive Läufe: 589 / 584
Fouls: 18 / 21
Ecken:
5 / 5
Abseits:
2 / 7
Gelbe Karten:
Stambouli (3), Coke (1), Meyer (4) / Halstenberg (4), Keita (7)
Schiedsrichter: Günter Perl (Pullach bei München)
Zuschauer:
60.916 (ca. 1.800 Leipziger)

Rumpelstilzchen


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http://www.rb-fans.de/artikel/20170423-spielbericht-schalke-kurz.html



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