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26. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 01.04.2017, 15:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
SV Darmstadt 98
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2
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31
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ROLAND GALL UND OTTO SCHLÖRB – WARUM RB-FANS DIESE NAMEN KENNEN SOLLTEN

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Leipzig - (22.03.2017) Der ehemalige Elektrikermeister Roland Gall war ein Mann mit Visionen. Der fußballbegeisterte Thüringer war seit seiner Kindheit Fan der BSG Chemie Leipzig und später des FC Sachsen Leipzig. 2006 suchte der FC Sachsen dringend einen neuen Sponsor, woraufhin der ideenreiche Gall ein Versprechen gab – er werde den Verein bei der Suche unterstützen.

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Roland Gall machte sich viele Gedanken über einen neuen Sponsor für seinen Verein und stieß dabei durch einen Freund auf Red Bull Salzburg und den Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz. Gall erweist sich als ein Mann der Taten, wenn er einen 10-seitigen handschriftlichen Brief aufsetzt und ihn, mithilfe der Firmenadresse auf einer Red-Bull-Dose, an Mateschitz persönlich schickt. Ungefähr 10 Tage hatte Gall warten müssen, eh tatsächlich eine Antwort aus dem Hause Red Bull eintraf. Diese fiel jedoch negativ aus. Eine Assistentin der Geschäftsführung teilte darin mit, dass man momentan kein Interesse an einem Engagement im deutschen Fußball habe. Doch das sollte tatsächlich der Anfang aller Dinge sein.


Trotz Kernphysiker platzt die Bombe

Im Sommer 2006 tauchte der Name "Sachsen" – und damit auch Leipzig – also erstmals in den Köpfen in Salzburg auf. Im September desselben Jahres sollte die Sache dann Fahrt aufnehmen. Hier kommt Otto Schlörb ins Spiel. Der Kernphysiker übernahm 2004 als Generalbevollmächtigter die Fertigstellung des Zentralstadions in Leipzig. Nach der WM 2006 sollte Schlörb dafür zuständig sein, Profifußball in das schöne Stadion an der Elster zu bringen. Gleichzeitig ist er beim FC Sachsen für die Sponsorensuche zuständig. Und wieder erhält Red Bull Post vom FC Sachsen. In professionellen Unterlagen, die Schlörb persönlich in Salzburg im September 2006 einreicht, sind scheinbar gute Argumente gefunden. Denn Anfang Oktober meldet sich Dany Bahar, rechte Hand von Mateschitz, mit dem Vorhaben, in das deutsche Fußballgeschäft einzusteigen. So kommt es kurz darauf zu einem Treffen zwischen Schlörb, Bahar und Kölmel, dem Leipziger Stadionbesitzer. Alles natürlich sehr diskret gehalten. Noch im gleichen Monat kommt es zu einem erneuten Treffen, die Beteiligten diesmal: Schlörb, Bahar, Kölmel, Mateschitz und dessen Geschäftsfreund Franz Beckenbauer. Letztendlich ist es der "Kaiser" höchstpersönlich, der Mateschitz das WM-Stadion ans Herz legt. Die Verhandlungen nehmen Fahrt auf und der FC Sachsen wird von Experten gründlich unter die Lupe genommen. Doch so schnell die Fahrt begann, so rasant endet sie für den FC Sachsen. Denn im November sickern die Pläne in der Presse durch. Salzburg war verärgert, vornehmlich die Fans des FC Sachsen waren verärgert, der Deal platzt. Funkstille.


Duell der Randleipziger

Zwei Jahre später, im September 2008, nimmt Markus Egger, neuer „General Manager Soccer“ von Red Bull, erneut Kontakt mit Kölmel auf. Das Projekt in Sachsen soll erneut geprüft werden. 2007 war Mateschitz persönlich in Leipzig und hat dabei wohl einen positiven Eindruck gewonnen (die Leipziger sind sich sicher einig: Wie könnte es auch anders sein?!). Die Messestadt geriet immer mehr in den Fokus, aufgrund des leer stehenden WM-Stadions und vor allem der leeren Fußball-Landkarte im Osten Deutschlands. Gesucht wird jetzt allerdings ein Club, der weitestgehend namenlos ist und wenig Anhängerschaft besitzt, um einen neuen Verein aufzubauen. Der FC Meuselwitz, FC Eilenburg und SSV Markranstädt geraten in den Blickpunkt, wobei Kölmel und Schlörb wieder ihre Finger im Spiel haben. Meuselwitz sagt ab, dann kommt Eilenburg an die Reihe. Vor allem das große Trainingsgelände ist ein Pluspunkt. Die Verhandlungen laufen, Verträge sind bereits ausgehandelt, Investitionen in den Verein werden getätigt, da spielt der Fußball nicht ganz wie er soll, der FC Eilenburg steigt ab, der Deal platzt wieder einmal – diesmal im Frühjahr 2009.


Aus dem SSV geboren

Nun also doch der SSV Markranstädt. Im Mai 2009 findet das erste offizielle Gespräch zwischen Markranstädt und Red Bull statt, wo deutlich gemacht wird, dass man die Lizenz von Markranstädt kaufen möchte. RB hatte es eilig, da man schon in diesem Sommer sportlich loslegen wollte und so wird der 19. Mai 2009 als Gründungsdatum des RB Leipzig eingehen. Start ist in Liga 5, die Herrenabteilung samt aller Angestellten wird von RBL für ein Jahr übernommen. Nach einer Saison kehren 2010 die Teams, bis auf die 1. Männermannschaft, zurück zum SSV Markranstädt. Ab der zweiten Saison wird das Team dann punktuell von RB verstärkt und aussortierte Ex-Profis schlossen sich dem SSV Markranstädt an. Auch heute stehen die beiden Vereine in regem Kontakt und Markranstädt bietet nicht zuletzt für einige ehemalige RB-Spieler eine Weiterbeschäftigung.

RB Leipzig würdigt die erste Kontaktaufnahme heute und ernannte Roland Gall 2015 zum einzigen Ehrenmitglied des Vereins, gewährleistete freien Eintritt zu den RB-Spielen und Konzerten in der Arena. Das Jahr 2015 ist gleichzeitig Galls Todesjahr, denn im November stirbt er an der Folge von Leberversagen.

Wesentliche Informationen des Artikels von: Ullrich Kroemer aus dem Buch Aufstieg ohne Grenzen

Döschen94


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http://www.rb-fans.de/artikel/20170322-special-geschichte.html




#10000LEIPZIGER ODER "BERLIN, BERLIN, WIR FAHREN NACH BERLIN!"

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Leipzig - (21.03.2017) Nur noch vier Auswärtsspiele bis zum Saisonende! Anfang Mai reisen unsere Rasenballer nach Berlin, ins drittgrößte Fußballstadion Deutschlands. Können die RB-Fans die bisherige Bestmarke vom Spiel in Dortmund noch überbieten? Fahren wir kurz vor dem achten Vereinsgeburtstag erstmals fünfstellig in die Fremde?

Die Saison neigt sich ihrem Ende entgegen, hat in Heim- wie auch in Auswärtsspielen jedoch noch einige Highlights zu bieten. Nicht nur, dass der Rekordmeister sich ein Stelldichein zum Heimspielabschluss gibt, nein, zuvor geht es auch auf die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison: Die Hauptstadt ruft!

Während es für Exilanten wie die BrauseCrew die kürzeste RBL Fahrt überhaupt wird, bietet Deutschlands drittgrößtes Fußballstadion genügend Platz, um einen neuen RBL-Auswärtsfahrerrekord aufzustellen. Selbigen hat man diese Saison bereits mehrfach gebrochen. 8.000 RBL Fans in Dortmund geben derzeit beredtes Zeugnis davon, dass RBL richtig schnieke ist! Aber in Berlin könnte – wenn alle an einem Strang ziehen – auch diese Marke gebrochen werden!

Es gilt daher: Berlin, Berlin: Wir fahren nach Berlin! Auch ganz ohne DFB-Pokal ist das dufte und kann Laune machen! Lasst uns einfach alle gemeinsam dieser unglaublichen Saison einen würdigen Abgang bereiten. Packt also die RB-Fahne ein, nehmt das kleine Schwesterlein und nichts wie auf zum Olympiastadion. Ob Kind, Kegel oder Opa, rein in die Autos, rein in die Busse, rein in die Züge, das Motto lautet klipp und klar: 10.000 Leipziger!

Also: Lasst uns den Wonnemonat Mai mit der gemeinschaftlichen Reise in die nahe Hauptstadt beginnen. Sehen wir es als Beginn einer zweiwöchigen Party, die in den Saisonfinalspielen gegen Bayern und Frankfurt und mit dem achten Geburtstag unseres geliebten Rasenballsportklubs endet.

Der studentische Fanclub Red Campus hat bei Facebook bereits eine Veranstaltung zum Spiel erstellt, dazu könnt ihr euch im Forum absprechen. Der Vorverkauf beginnt am 27.3. (OFC), 29.3. (registrierte User) bzw. frei erhältlich ab dem 3.4.

Infos zum Spiel:
Hertha BSC – RB Leipzig
Samstag, 06.05.2017
Anstoss 18.30 Uhr
Olympiastadion Berlin

Rumpelstilzchen


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http://www.rb-fans.de/artikel/20170321-special-10000Leipziger.html



PFLICHTSIEG IN HEIDENAU

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Heidenau - (20.03.2017) Auch im 16. Pflichtspiel blieben die RBL-Frauen in der Landesliga ungeschlagen und setzten sich in Heidenau mit 4:0 durch.

In der Vorwoche konnte die Mannschaft zwar gegen Westsachsen Zwickau hoch gewinnen (6:0), zeigte aber die wohl schlechteste Saisonleistung. Diesen Sonntag konnten die Zuschauer vom Anpfiff weg eine ganz andere Mannschaft sehen. Laufintensiv, engagiert und vor allem: Erkennbarer Spaß am Fussball! Immer wieder setzten unsere Mädels den Gegner früh unter Druck und ließen kaum Chancen zu. Heidenau versteckte sich aber keineswegs, die Gastgeber boten eine äußerst bissige Zweikampfführung und beeindruckende läuferische Leistung. Das Tor in der 28. Minute fiel aber für uns, als Chiara Benedetto nach einem Eckball am höchsten stieg und einnickte. Drei Minuten später folgte direkt das 2:0 durch die U17-Spielerin Lena Zimmermann, die beherzt aus gut 20 Metern abzog und einen sehenswerten Treffer erzielte. Aufgrund ihrer guten Leistung sollte der geneigte Fan diesen Namen für die Zukunft im Hinterkopf behalten. Nächste Saison kommt sie mit einigen weiteren aus dem Nachwuchs ins Frauenteam. Auch Chiara Graf sollte Erwähnung finden, das Geburstagskind hatte die erste Chance des Spiels und war am Sonntag ein Motor ihres Teams.

In der zweiten Halbzeit drückte die RBL-Frauen auf ein weiteres Tor. Kurz nach Wiederanpfiff schoss Michelle Förster das Leder volley ins Netz und sorgte somit nach 47 Minuten mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. Die Gastgeberinnen waren jetzt nur noch in der eigenen Hälfte gebunden und durch schnelle Konter gefährlich. Auch wenn die Geschichte hier klar war, so darf man den Hut ziehen, denn die die Mannschaft gab sich bis zum Schlusspfiff nicht auf. Den Endstand und das 4:0 erzielte in der 60. Minute Sophie Görner mit dem Kopf nach sehenswerter Eingabe von Außen.

Fazit: Das war im Vergleich zur vorherigen Woche ein richtig gutes Fussballspiel! Jetzt muss das Team von Sebastian Popp am nächsten Sonntag daheim am Gontardweg 14 Uhr gegen Wacker Leipzig (4.) den eigenen Fans genau so eine Leistung bieten, damit sie wieder so zahlreich die RBL Mädels unterstützen kommen.

Bericht von Heiko Müller
Foto von Arielle (weitere Fotos auf der Facebook-Seite der Frauen)


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LEIPZIG SCHLITTERT IN DIE KRISE – 3:0 PLEITE AN DER WESER

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Bremen - (18.03.2017) Mit einer 3:0 Niederlage geht RBL in die Länderspielpause. Trotz vereinzelter, guter Ansätze kamen die Rasenballer in Bremen mit 3:0 unter die Räder. Für Werder traf das ÖFB Trio aus Junuzovic, Grillitsch und Kainz. Mit drei sieglosen Spielen in Folge muss die erste Krise unter Hasenhüttl ausgerufen werden.

Dreierkette statt Selke-Rückkehr
Keitas Sperre und Poulsens Ausfall sorgten erneut für eine Umstellung. Wieder war es nicht Selke, der die freie Position besetzen durfte, sondern Upamecano. Der Winterneuzugang sollte mit Compper und Orban eine Dreierkette bilden, für Keita rückte Ilsanker nach seiner abgesessenen Gelbsperre zurück ins Team.
Auf Bremer Seite wurden die Topangreifer Kruse und Gnabry nicht fit, so dass Nouri auf Bartels und Altmeister Pizarro setzte.

Abtasten und erste Chancen
Trotz defensiverer Aufstellung begann Leipzig druckvoll, beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Unsere Rasenballer waren dabei läuferisch und kämpferisch etwas stärker, Torchancen blieben in den ersten Minuten jedoch Mangelware. Den Reigen an Chancen eröffnete dann RBL mit Werner, Wiedwald konnte seinen Schuss jedoch parieren (11.). 15 Minuten später war es Forsberg, der bei einem Konter frei in den Strafraum eindringen konnte, sein Abschluss landete jedoch knapp neben dem Pfosten.

Erst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech hinzu
Während RBL die ersten Chancen hatte, durfte Bremen als Erster jubeln. In der 34. Minute findet Ilsankers Kopfballabwehr zu Junuzovic, Bremens Kapitän zieht aus gut 20 Metern einfach mal ab. Mit viel Effet, von Ilsanker und Upamecano halb verdeckt, schlägt die Kugel neben dem Pfosten ein – nichts zu Halten für Gulácsi – 1:0 für die Hausherren. Nur fünf Minuten später hat Sabitzer dann den Ausgleich auf dem Fuß, sein Fernschuss findet jedoch nur den Innenpfosten und springt von da wieder ins Feld. Glück für Bremen. Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabine.

Selke kommt aber Bremen trifft
Für den zweiten Durchgang hatte sich RBL viel vorgenommen, jedoch waren auch hier Torchancen zunächst rar gesät, so dass Hasenhüttl in der 56. Selke für Compper brachte. Der erhofft Schub sollte jedoch nur drei Minuten später einen empfindlichen Dämpfer erhalten. Nach einem Foul von Orban brachte Junuzovic den fälligen Freistoß flach in den Strafraum, wo sich Grillitsch Richtung Elfmeterpunkt abgesetzt hatte. Die Leipziger Verteidigung, indisponiert, hatten mit einem Flankenball gerechnet, so dass der Spielmacher aus 11 Metern frei zum Abschluss kam, erneut blieb Gulácsi kaum eine Abwehrchance – zwei Schüsse aufs Tor, zwei Treffer für Werder – effizient und gleichzeitig bitter für Leipzig.

Bremen kontert, Leipzig bleibt harmlos
Was folgte, war absehbar. Bremen verlegte sich aufs Kontern, Leipzig musste Aufmachen. Während die Rautenträger häufig am agilen Upamecano scheiterten, blieben echte Chancen für die Messestädter aus. In der 82. war es Selke, der die Leipziger mittels Kopfballtreffer kurz aufjubeln ließ, Flankengeber Forsberg stand jedoch zuvor im Abseits. Am Ende erhöhte Bremen via Konter dann noch auf 3:0, Kainz traf in der Schlussminute. Damit hatte das Bremer ÖFB-Trio getroffen, diesmal waren die besseren Österreicher auf Seiten der Werderaner.

Fazit
Und langsam schlittern die Rasenballer in die erste echte Krise unter Hasenhüttls Leitung. Drei sieglose Spiele in Folge, in jedem Rückrundenspiel mindestens ein Gegentor, in der Jahrestabelle 2017 ist Bremen (!) an Leipzig vorbeigezogen und unsere Roten Bullen stampfen langsam aber sicher Richtung Mittelfeld, die Verfolger aus Hoffenheim und Dortmund punkten weiter, so dass die direkte Champions League Qualifikation langsam in Gefahr scheint. Nach der Länderspielpause werden Poulsen und Keita ins Team zurückkehren – kommt mit ihnen die Wende? Es bleibt zu hoffen...

Statistiken zum Spiel:
SV Werder Bremen: Wiedwald – Veljkovic, Sané, Moisander – Gebre Selassie, Bauer – Grillitisch (88. Kainz), Delaney (84. Eggestein), Junuzovic (C) – Bartels, Pizarro (73. Johannsson)
RB Leipzig: Gulácsi – Compper (57. Selke), Orban (C), Upamecano – Halstenberg, Schmitz (81. Burke) – Demme, Ilsanker – Sabitzer, Werner, Forsberg
Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)
Tore: 1:0 Junuzovic (34.), 2:0 Grillitisch (59.), 3:0 Kainz (90.)
Torschüsse: 9 / 7
Schüsse aufs Tor: 4/2
Zweikampfquote: 52,8% / 47,2%
Passquote: 66,9% / 71,0%
Ballbesitz: 45,8% / 54,2%
Laufweite: 114,9 km / 114,6 km
Sprints: 182 / 202
Intensive Läufe: 615 / 625
Fouls: 11 / 17
Abseits: 1 / 4
Eckstöße: 4 / 5
Gelbe Karten: Junuzovic (4) / Orban (7)
Zuschauer: 41.384 (ca. 2000 Leipziger)

Rumpelstilzchen


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Halstenberg, denn Löw hat kaum Außenverteidiger.
Klostermann, sofern gesund.
Diego Demme - bevor die Italiener kommen.
Selke! In der Nationalelf blüht er sicher auf.
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