NÄCHSTE BEGEGNUNG

22. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 25.02.2017, 15:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
1. FC Köln
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
FC Bayern München
50
2
RB Leipzig
45
3
Borussia Dortmund
37
4
1899 Hoffenheim
37
5
Eintracht Frankfurt
35
6
Hertha BSC
34
7
1. FC Köln
33
8
Bayer 04 Leverkusen
30
9
SC Freiburg
30
10
FC Schalke 04
26
11
Bor.Mönchengladbach
26
12
1. FSV Mainz 05
25
13
FC Augsburg
24
14
VfL Wolfsburg
22
15
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20
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17
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18
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ES GEHT DOCH! – LEIPZIG SIEGT IN GLADBACH

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Mönchengladbach - (19.02.2017) Nach zwei Niederlagen am Stück und drei Auswärtspleiten schlägt unsere Mannschaft Borussia Mönchengladbach in einer intensiven und spannenden Partie 2:1 (1:0) und rückt wieder an den Tabellenführer aus München heran.

Es geht also doch noch! Das Team von Ralph Hasenhüttl bringt drei wichtige Punkte aus der Ferne mit und stoppt den Abwärtstrend im Topspiel am Sonntag gegen die Borussia aus Gladbach.

Das Spiel war von Beginn an umkämpft. Man merkte unseren Jungs etwas Nervosität nach der kleinen Niederlagenserie an. Leichte Unsicherheiten und kleine Fehler verhinderten zunächst große Chancen auf beiden Seiten. Die Fohlenelf spielte mit breiter Brust, wie dies bei der Formkurve der Borussia zu erwarten war, immerhin ist die Heckingelf nach den Bayern das beste Team 2017. Die erste richtig gute Chance hatte allerdings Marcel Sabitzer in der 16. Minute, als der Ösi-Flitzer mit einem Flachschuss Keeper Sommer zur Glanztat zwingt.

Hatten die Gastgeber die ersten 20 Minuten noch dominiert, zogen sie sich danach immer mehr zurück und Leipzig gestaltete das Spiel ausgeglichener. Dies sollte sich für die Gladbacher nach 31 Minuten rächen: Nach einer schönen Kombination unserer Offensiv-Viererkette gelangt der Ball von Werner zu Forsberg, der eiskalt von der Strafraumkante abschließt – 1:0!

Wirklich beeindruckt zeigte sich die Borussia jedoch nicht und versuchte sofort Druck zu machen. Unsere neu zusammengewürfelte Viererkette hatte reichlich zu tun. Das Fehlen von Orban machte sich bemerkbar. Zwar vertrat Stefan Ilsanker unseren Kapitän stark, insgesamt fehlte aber etwas die Ruhe. Besonders im Strafraum verhielten sich unsere Verteidiger zu fahrlässig. Nach 38. Minuten hätte es Elfmeter für Gladbach geben können, als Ilsanker nach einer Freistoßflanke Vestergaard umklammert. Nach 44 Minuten war es dann so weit, Stindl und Compper rauschen an der Strafraumkante zum Ball, Stindl ist eher dran und wird von Compper am Fuß berührt – Elfmeter. Den Strafstoß von Hazard hält unser Schlussmann Péter Gulácsi in der Folge aber stark und rettet so die Halbzeitführung. Somit vergab die Borussia ihre letzten drei Elfmeter!

Mit dem psychologischen Momentum auf unserer Seite kam die Elf von Ralph Hasenhüttl konzentriert aus der Kabine und belohnte sich früh. In der 55. Spielminute stach erneut die Kombi Forsberg-Werner. Der Schwede spielt Werner nach Balleroberung von Keita schnell an, dieser spritzt in den Strafraum und lässt Sommer erneut keine Chance – 2:0. Wäre in der Hinrunde die Messe nach dem Führungsausbau oft schon gelesen gewesen, steckten die Fohlen nicht auf und drängten auf den Anschluss. Allerdings nicht immer mit fairen Mitteln. Sechs Minuten nach dem 2:0 packt Lars Stindl in feinster Maradona-Manier den guten alten Hand-Kopfball aus – kein Tor und gelbe Karte für den Kapitän der Gastgeber. Wenig später taucht wiederum Stindl ganz allein vor Gulácsi auf. Dieser bleibt lange stehen und verhindert den Anschluss. Unser ungarischer Torhüter im Beastmode, hielt was er konnte und war einer der Männer des Spiels.

Beim 2:1 war aber auch unser Starke Schlussmann machtlos, als sich das Trauma der letzten Woche wiederholte: Die Eckbälle. In der 81. Minute stieg Vestergaard am höchsten und wuchtete den Ball ins Netz. Die Spannung in den letzten 10 Minuten war somit riesig, die Partie intensiver denn je. Ein ums andere Mal rannten die Borussen an, letztendlich jedoch glücklos. Letzte Aufreger dann in der über 6-minütigen Nachspielzeit: Erst blieb Sabitzer nach einem harmlosen Zweikampf liegen, ein Zeitspiel, dass die Gastgeber zur Weißglut brachte, dann trat zum Ende des Spiels Jantschke Werner mit voller Absicht auf den Fuß und ärgerte sich, dass selbiger zu Boden ging - ja der Frust saß tief bei den Hausherren.

Fazit: Mit dem Sieg haben unsere Roten Bullen die Negativserie beendet und nach drei Niederlagen in der Fremde endlich wieder Punkte im Gepäck. Gegen starke Gladbacher lief nicht alles rund, aber das Team hat Moral bewiesen und gekämpft. Hervorzuheben sind besonders Werner und Forsberg, die ihre Qualität, ein Spiel allein zu entscheiden, mal wieder zeigen konnten. Oliver Burke, der etwas überraschend für statt Davie Selke startete, war zwar bemüht und ebenso in die Treffer involviert, blieb sonst aber blass und hing über weite Strecken in der Luft. Durch die drei Punkte rückt man bis auf fünf Zähler an Bayern heran und hält die Verfolger aus Dortmund und Hoffenheim auf acht Punkten Sicherheitsabstand. Auf solche Arbeitssiege kann man aufbauen. Wir können halt doch nur Siegesserien.

Neben dem Platz: Das erste Auswärtsspiel nach den Vorfällen in Dortmund sah eine eher überschaubare Auswärtsfahrertruppe, wobei die 1.400 mitgereisten auch dem Sonntag und der Entfernung geschuldet waren. Nicht nur während des 19-minütigen Gladbacher Stimmungsboykotts waren die Leipziger aber gut zu vernehmen und peitschten unsere Rasenballer nach vorne! Geschmackloses derweil im Block der Gastgeber. Dort wurden zwei Banner entrollt, auf denen zu lesen war, dass man "jeden Stein verurteilt ... der euch Kunden nicht getroffen hat" - erbärmlich. In Köln solidarisierten sich die Ultras zudem mit den BVB Riots - es bleibt noch viel zu tun...!

Statistiken zum Spiel:
Borussia Mönchengladbach:
Sommer – Jantschke, Christensen, Vestergaard, Wendt (61. Herrmann) – Kramer, Dahoud – Johnson (80. Drmic), Hahn (61. Hofmann) – Stindl (C), Hazard
RB Leipzig: Gulácsi – Schmitz, Ilsanker, Compper, Halstenberg – Demme (C), Keita (76. Khedira) – Sabitzer, Forsberg (82. Upamecano) – Burke (66. Kaiser), Werner
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Tore: 0:1 Emil Forsberg (31.), 0:2 Timo Werner (55.), 1:2 Vestergaard (81.)
Torschüsse: 12 / 9
Zweikampfquote: 51,1% / 48,9%
Passquote: 73,5% / 67,7%
Ballbesitz: 54,8% / 45,2%
Laufweite: 119,8km / 119,1km
Sprints: 210 / 201
Intensive Läufe: 641 / 643
Fouls: 15 / 17
Abseits: 7 / 7
Eckstöße: 8 / 3
Gelbe Karten: Wendt (2), Stindl (6), Hazard (2), Kramer (4) / Halstenberg (3), Keita (3), Demme (3)
Zuschauer: 51.535 (ca. 1.400 Leipziger)

FM7


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http://www.rb-fans.de/artikel/20170219-spielbericht-gladbach-kurz.html




ABWÄRTSSPIRALE ODER EINFACHER DURCHHÄNGER? – FOHLEN GEGEN BULLEN

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Mönchengladbach - (18.02.2017) Schaffen es unsere Roten Bullen den Abwärtstrend am Sonntag (15:30) gegen Mönchengladbach zu stoppen oder setzt es die dritte Niederlage am Stück? Der 21. Bundesliga-Spieltag mutiert zum Wegweiser – Unser Vorbericht.

The trend is… – folgt die Reaktion?

Also auch Leipzig, also auch unsere Roten Bullen. Nach der überragenden Hinrunde scheint unser Team nun auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Der Tabellenführer aus München hat schon 7 Punkte Vorsprung und aus einem spannenden Titelrennen wird die gleiche Farce wie jedes Jahr. „Es war doch klar, dass die einbrechen“, mögen die einen sagen, „ganz normaler Durchhänger bei so einem jungen Team“, die anderen. Parallelen zu Hoffenheim aus der Saison 2008/09 gewinnen immer mehr an Berechtigung. Zwei Niederlagen am Stück, vier Niederlagen aus den letzten sieben Spielen. Auswärts konnte unsere Mannschaft seit Ende November letzten Jahres nicht mehr punkten. Zu Negativschlagzeilen abseits des Platzes gesellt sich die sportliche Misere. Folgt jetzt der Absturz, die Abwärtsspirale wie sie jeder Fan irgendwie erwartet hat, als die Dinge einfach zu rund liefen?

Doch genug der Schwarzmalerei, denn wenn wir in Leipzig über die Jahre eines gelernt haben, dann positiv zu bleiben. Was ist denn wirklich passiert in den vergangenen Wochen und Monaten? Einem Ausrutscher in Ingolstadt folgte eine Machtdemonstration des Rekordmeisters. Davon unbeeindruckt, gewann das Team von Ralph Hasenhüttl gegen die direkten Konkurrenten aus Frankfurt und Hoffenheim, bevor man mit einer B-Elf in Dortmund unterlag. Die einzige Niederlage, über die man wirklich sprechen muss, ist der desolate Auftritt am vergangenen Wochenende zuhause gegen den HSV.

Mit unterdurchschnittlichen Laufwerten und fehlendem Esprit kann kein Coach zufrieden sein. Allerdings hat bis auf Bayern auch die Konkurrenz nicht gepunktet und unser RBL steht seit dem 9. Spieltag auf Platz zwei der Tabelle, immer noch mit 7 Punkten Vorsprung auf den Dritten. Und sind wir mal ehrlich: spätestens seit dem Spiel gegen Hoffenheim befindet sich unsere Saison in der Zugabe, der Kür. Die 40-Punkte-Marke ist geknackt, die nicht-internationalen Plätze noch 10 Punkte entfernt. Damit soll nicht gesagt sein, die letzten beiden Spiele waren eigentlich zwei Siege getarnt als Niederlagen – zu Tuchel-esk. Doch unsere Bullen bereits in die Abwärtsspirale zu schubsen kommt verfrüht. Nach Sperren und Grippewelle hatten die Jungs nun genug Zeit Kräfte zu sammeln und Fehler zu analysieren. Jetzt muss die Reaktion kommen. Mit einem Sieg gegen Gladbach können die Messestädter sich wieder aus ihrem kleinen Tief ziehen und besonders auswärts den Schalter wieder umlegen.


Hecking schafft die Wende – Fohlen im Galopp

Bei unserem kommenden Gegner gestaltet sich die Situation genau umgekehrt. Nach einer desaströsen Hinrunde mit nur 4 Siegen aus 16 Spielen entließen die Borussen Trainer André Schubert und engagierten Dieter Hecking als dessen Nachfolger. Hecking, der aus Wolfsburg kam, ist derzeit in der Bundesliga noch ungeschlagen: Aus vier Spielen holte er drei Siege und ein Unentschieden. Auch im DFB-Pokal konnten die Gladbacher neues Selbstvertrauen tanken und zogen gegen Greuther Fürth ins Viertelfinale ein. Einzig international finden die Fohlen nicht so recht in die Spur und unterlagen am Donnerstag nach dem „Abrutschen“ in die Europa-League zuhause dem AC Florenz mit 0:1. Jedoch ist Florenz trotz des fehlenden Glanzes alter Tage keine Laufkundschaft und immer für einen Sieg gut, Gladbach insgesamt sogar die bessere Mannschaft.

Die Gladbacher Mannschaft zeichnet sich vor allem durch einen sehr breiten, ausgeglichenen Kader aus und ist mit feinen Technikern bestückt. Die Offensive ist, fast unabhängig davon wer spielt, konkurrenzfähig. Mit Johnson, Herrmann, Hahn, Hazard, Stindl, Raffael, Traoré und neuerdings auch wieder Drmic besitzen die Borussen viel Qualität und Schnelligkeit für die offensiven vier Positionen im 4-2-2-2 System, welches Hecking spielen lässt. Raffael und Traore sind am Wochenende weiterhin verletzt und werden nicht zur Verfügung stehen. Ein besonderes Augenmerk sollte unsere Defensive auf Kapitän Lars Stindl legen, der sich vor seiner Gelbsperre gegen Bremen in Höchstform präsentierte. Mit sechs Treffern ist er bester Torschütze der Fohlen-Elf.

Aus dem zentralen Mittelfeld ordnen Christoph Kramer und Mahmoud Dahoud das Spiel des Teams aus dem Niederrheinische Tiefland. Die Denker und Lenker sorgen für einen sicheren Ball: Gladbach hat mit 81,3 % die viertbeste Passquote der Liga. Zudem gehören die Fohlen mit 50,5% gewonnener Zweikämpfe zu den Top-Ten. Uns erwartet also ein starker Gegner am Sonntag im Borussia-Park. Allerdings hat die Hecking-Elf nur zwei Tage Regenerationszeit nach dem EL-Spiel am Donnerstagabend. Wie ausschlaggebend dieser Faktor ist, da scheiden sich die Geister, doch kann es nicht verkehrt sein, als ausgeruhteres Team anzureisen.


Poulsen verletzt – die Chance für Selke?

Die Personalsituation in Leipzig gestaltet sich semi-entspannt. Die Horrortage von Dortmund sind zwar vorüber, jedoch hat Ralph Hasenhüttl signifikante Ausfälle zu beklagen. Die Niederlage gegen den HSV hat nicht nur die Stimmung getrübt, sondern auch Yussuf Poulsen für längere Zeit ins Lazarett verbannt. Der Däne zog sich gegen den Bundesliga-Dino einen Muskelbündelriss am hinteren, linken Oberschenkel zu und fällt sechs Wochen aus.

Auch Kapitän und Abwehr-Anker Willi Orban muss gegen die Borussia zuschauen, nachdem der Innenverteidiger gegen Hamburg die fünfte gelbe Karte gesehen hat. Harter Tobak für unseren Cheftrainer, besonders beim Blick auf die Defensive. Zwar kehrt mit Compper wieder eine Alternative zurück ins Aufgebot, doch Neuzugang Upamecano sah bei seinem Startelfdebüt letztes Wochenende sehr unglücklich aus und wurde bereits nach 31 Minuten von seinem Elend erlöst. Folglich wird es wohl Stefan Ilsanker in die Innenverteidigung ziehen, um weitere Experimente vorerst zu vermeiden. Dafür rückt Keita wieder auf die Doppel-Sechs neben Demme und Sabitzer auf die Flügel. Daraus ergibt sich wiederum die Frage: Wer stürmt neben Timo Werner? Die Optionen begrenzen sich wohl auf Burke und Selke, wobei Davie Selke die Nase vorn haben dürfte. Die Einsatzzeiten unseres Schotten waren in letzter Zeit stark begrenzt, was wahrscheinlich immer noch an seiner defensiven Festplatte liegt, die Hasenhüttl und Co. erst adäquat füllen müssen.

Mögliche Aufstellung: Gulácsi – Bernardo, Ilsanker, Compper, Halstenberg – Demme, Keita – Forsberg, Sabitzer – Werner, Selke

Bei dem Gastgeber in Schwarz-Weiß dürften die defensiven Positionen feststehen. In der Offensive darf man gespannt sein, ob Hecking nach der EL-Pleite etwas rotiert. Gesetzt sein dürfte Stindl, Raffael (Oberschenkelprobleme) und Traoré (Sehnenriss) fallen wie oben geschrieben aus. Auch Youngster Doucouré (Operation) und Tobias Strobl (Gelbsperre) fehlen den Fohlen.

Mögliche Aufstellung: Sommer – Jantschke, Vestergaard, Christensen, Wendt – Kramer, Dahoud – Hazard, Herrmann – Stindl, Hahn


Auswärtsspiel Null nach Dortmund – Ohne Angst nach Gladbach

Es ist der erste Besuch in der Fremde für Mannschaft und Fans seit der menschlichen Dortmunder Blamage von vor zwei Wochen. Auch nach der Partie gegen den HSV kam es zu Vorfällen, die mittlerweile von der Polizei jedoch relativiert wurden. Jetzt geht es zur nächsten Borussia, zum nächsten Traditionsverein. Das wird reichen, um vielen Fans und Auswärtsfahrern die schlechten Erinnerungen wieder ins Gedächtnis zu rufen. Lasst uns diese Vorfälle zwar nicht vergessen, aber auch nicht zum Anlass nehmen, unser Team in der Ferne nicht mehr zu unterstützen. Denn dann haben die Idioten genau das erreicht, was sie wollten. Kein Fan sollte Angst davor haben müssen, zu irgendeinem Fußballspiel zu gehen. Jetzt gilt es den Sport wieder in den Vordergrund zu rücken und als Fangemeinde zusammenzustehen. Der erste, starke Schritt war die Fanaktion in der 9. Minute des letzten Heimspiels, dort sollten wir ansetzen.

Es werden knapp 1.500 mitreisende Fans erwartet. Feuert unser Team lautstark an und habt Spaß. Wer am Sonntag nicht mit im Borussia-Park sein kann, für den ist unser Fanticker wieder LIVE dabei und berichtet über alle Ereignisse auf und neben dem Feld. Alternativ bieten sich auch der Bullenfunk oder Sky an. Schiedsrichter der Partie ist Felix Zwayer (Berlin). Das RB-Fans.de-Team wünscht unserer Mannschaft um Trainer Ralph Hasenhüttl wie immer alles Gute, viel Erfolg und endlich wieder Auswärtspunkte!

FM7


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DIE AUFLÖSUNG DER ZWEITEN MANNSCHAFT

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Leipzig - (15.02.2017) In Gedanken plante ich schon mein erstes Jahr in der dritten Liga mit der U23. Ich sah schon den nächsten Kimmich oder Poulsen gegen Teams aus Chemnitz, Osnabrück, Magdeburg oder in Rostock auftrumpfen. Das wird nun nicht mehr passieren. Ralf Rangnick und Oliver Mintzlaff haben entschlossen, dass die zweite Mannschaft zur kommenden Saison abgemeldet wird. Wieder habe ich mir Gedanken gemacht.

Die Gründe

Entgegen erster Vermutungen waren es nicht die finanziellen Gründe (der BVB gab für seine U23 in der 3. Liga einmal 4 Millionen Euro als Etat an), die das Aus besiegelten. Vielmehr kam man nach reiflicher mehrmonatiger Analyse zur Einsicht, dass man weder wüsste, wo man überhaupt in Liga 3 spielen könnte, noch, ob sich Spieltermine mit der Ersten Mannschaft überschneiden könnten. Außerdem habe man auch erkannt, dass der Sprung aus der U23 in die Erste Mannschaft immer schwieriger werde, aufgrund der "immer neuen Benchmarks", welche die Bundesligamannschaft setze. Deswegen und aufgrund der organisatorischen Probleme, habe man nun eingesehen, dass der Aufwand in keinem vernünftigen Verhältnis zum Ertrag stünde. Die neue Strategie sei nun hochtalentierte Ausnahmetalente schon im Alter von 15, 16 Jahren nach Leipzig zu holen. Diese jungen Spieler sollen dann in einem professionellen Umfeld ausgebildet werden und so den Sprung in die Bundesligamannschaft schaffen. Sei ein Spieler dann noch nicht soweit, dass er den Anschluss schafft, sei eine Ausleihe an Teams mit ähnlicher Philosophie denkbar.


Die organisatorischen Probleme

Irgendwie ist es schon eigen, dass Ralf Rangnick lange die U23 in der dritten Liga als einen wichtigen Baustein sah, um sich dann nach vier Jahren zu fragen, wo man denn eigentlich spielen will. Schließlich geisterten ja schon Pläne durch Zeitungen und das Netz, in denen auch die reduzierten Bedingungen eines Stadions für eine U23 berücksichtigt worden. Schwer vorstellbar, dass sich die Führungsebene dachte, sie hätte noch viele Jahre Zeit, bis man ernsthaft über die Folgen eines möglichen Aufstiegs nachdenkt. Noch schwerer vorstellbar, dass der Verein vollkommen unvorbereitet auf diese Frage gewesen wäre.

Bliebe die Frage nach den gemeinsamen Spielterminen. Aus Sicht der gemeinsamen Spielstätte gäbe es keine Probleme. Als Beispiel die U23 des FSV Mainz die zwar manchmal Zeitgleich zur Ersten Mannschaft spielt, aber dann das eine Team Heim und das andere Auswärts. Vielmehr scheint das Problem zu sein, dass Spieler, wenn sie bei der einen Mannschaft (z.B. bei der U23) spielen, der anderen Mannschaft nicht zur Verfügung stehen. Komisch, dass dann aber die „kreative Lösung“ eine Leihe sein soll. Nicht nur ist der Spieler dann mindestens ein halbes Jahr nicht verfügbar, man verliert auch die Kontrolle über eine philosophiegetreue Ausbildung.


Der Nutzen einer zweiten Mannschaften

Die Lücke zu einem Spitzenteam der Bundesliga ist für einen Regionalligisten enorm. Selbst für ein Drittligateam liegen noch Welten dazwischen. Im Falle von RB Leipzig kommt noch dazu, dass schon die Bundesligamannschaft quasi eine U23 ist. So würde es also Sinn machen eben jenen U19-Spielern, die sich anbieten schon vorab die Chance im Männerfußball zu geben. Versucht wurde das bereits letzte Saison (Wagner) und diese Saison (Franke, Beiersdorf). Verstünde man in der gesamten Ausbildung der Nachwuchsspieler die zweite Mannschaft als eine hochtalentierte U21, böte sich weiterhin jungen Ausnahmetalente frühzeitig eine Option auf Männerfußball und RB Leipzig könnte deren Trainingssteuerung immer im Auge behalten und sogar kurzfristig auch Spieler in die erste Mannschaft verschieben.


Redundanz

Die Wahrheit ist wohl: Man braucht nicht, was man schon hat. Wesentliche Bestandteile der Mannschaft, welche die Bundesliga durchwirbelt wurde philosophietreu ausgebildet, bekam regelmäßig Spiele auf ansprechendem Niveau und konnte trotzdem von RB Leipzig genau beobachtet werden. Gemeint sind die Jungs aus Salzburg. Ein Team ohne Sabitzer, Ilsanker oder Keita wäre kaum denkbar. Red Bull Salzburg ist zusammen mit dem FC Liefering herausragend in der Spielerveredelung. Sogar so gut, dass sich der Verein alleine trägt. Alleine 50 Millionen Euro wurden laut Transfermarkt seit 2014 eingenommen. Da sind die Gelder von RB Leipzig (ca. 40 Millionen Euro) gar nicht mit einbezogen. Dem stehen 25 Millionen Euro Transferausgaben gegenüber. Neben den Spielen gegen die Wiener Clubs und Graz kommen auch noch regelmäßig internationale Spiele in der Euroleague (und eines fernen Tages vielleicht sogar Champions-League) hinzu. Mit dem FC Liefering kommt dazu eine Nachwuchsmannschaft, wie ich sie mir vorstelle. Eine fast U19, die nicht nur uns, sondern auch schon vielen höherklassigen Teams zeigte, welche Durchschlagskraft sie hat. Gepaart mit herausragendem Scouting versammelt dieser wenig beachtete Club viele hochtalentierte und junge Spieler aus der Welt bei sich und gibt ihnen die Chance schon mit 16 Erfahrung im Männerfußball zu machen.


Status Quo

Ich bin kein Gegner des "Verschiebebahnhofs" zwischen Leipzig und Salzburg. Es ist tatsächlich so, dass es ohne ein Miteinander schwer würde, die hochveranlagten Spieler zu bekommen, von denen Ralf Rangnick spricht. In Salzburg bekommt man die Spielzeit, die man in Leipzig nicht bekäme, weil die Konkurrenz im Kader noch zu groß ist und man keine U23 hat, um sich anzubieten. Dayot Upamencano, den Rangnick als Vorzeigetransfer nannte, kam mit 16 Jahren und spielte von da an direkt in Männermannschaften von Liefering und Salzburg. Einer der Gründe warum sich der junge Franzose gegen Bayern München und für RB Salzburg entschied. Ähnlich wie den Bayern, könnte es wohl auch RB Leipzig in Zukunft gehen. So bleibt Salzburg nur als großer Freund oder als größerer Konkurrent als Bayern oder Dortmund. Hat sich dann der Spieler in Salzburg präsentiert, geht er den nächsten Schritt. Nicht nur die Leipziger zeigten das. Kevin Kampl, Andre Ramalho, Martin Hinteregger und der überragende Sadio Mane.

Damit wird auch weiterhin das Wechselspielchen zwischen Salzburg und Leipzig ein wichtiger Baustein sein. Und damit ist auch klar, dass der Aufwand zusätzlich eine eigene U21 zu betreiben, keinen Sinn ergibt.


Fazit

Eigentlich wollte ich hier skizzieren, wie ich mir vorgestellt habe, dass junge 18/19-jährige irgendwann einmal in Chemnitz oder Halle siegen und damit eben doch eben eine besondere Bedeutung gewinnen. Wie Spieler aus der Zweiten Mannschaft sich dann im Land verteilen, wie es schon in Magdeburg, Zwickau, Jena und Cottbus der Fall ist und sich nach und nach auch die RBL-DNA unter anderen Clubs verteilt. Wie wundervoll entschleunigt das drumherum ist, wenn 6 Auerbacher im Gästeblock stehen, 2 davon mit bestem sächsischen Dialekt Antigesänge anstimmen, 2 weitere gerade turteln, einer sein Feuerzeug sucht und der letzte mal aufs Klo muss. Aber all das ist natürlich kein Grund eine zweite Mannschaft zu betreiben, denn die U23 dient nun einmal keinem Selbstzweck.

Am Ende bleibt es eine reine ökonomische Entscheidung. Salzburg ist ein wichtiger Baustein, was an sich auch kein Problem ist. Nur braucht es so keine zweite Männermannschaft in Leipzig. Aufgrund der globalen Vernetzung kann RB Leipzig als global Player agieren und Synergien mit den Standorten wie Salzburg nutzen und tut das auch. Dadurch fällt die Entscheidung gegen die zweite Mannschaft. Leider.

crank


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ILLEGALER HANDEL MIT DAUERKARTEN – VEREIN REAGIERT

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Leipzig - (14.02.2017) Nachdem ein Fall von aufkommenden Schwarzmarkt- aktivitäten mit der Vermietung von Dauerkarten für RB Leipzig-Heimspiele bekannt wurde, reagiert der Verein jetzt mit richtungsweisenden Aktionen zur Bekämpfung des illegalen Handels mit den heiß begehrten RB-Tickets.

Wie der LVZ-Redakteur Guido Schäfer in der gestrigen Ausgabe der LVZ berichtete, ist in Leipzig ein reger Handel mit Dauerkarten aufgeflogen. Hierbei wurden entsprechende Tickets mittels verschiedener Aliasnamen aus einem größeren offiziellem Fanclub von RB Leipzig heraus und mit Hilfe des Vorkaufsrechts sowie mit den Fanclubvergünstigungen erworben, um dann an Spieltagen gewinnbringend "vermietet" zu werden. Eine "Vermietung" pro Spieltag ist grundsätzlich möglich, damit die Dauerkarte, wenn man als Besitzer zu einem Spieltag verhindert ist, von Freunden genutzt werden kann. Außerdem gibt es keine Identitätsprüfung in Verbindung mit den Tickets während des Einlasses in die RedBull-Arena. Die aufgedeckte Praxis ist somit ein klarer Verstoß gegen die Geschäftsbedingungen beim Ticketkauf der Roten Bullen (§10).

Besonders ärgerlich ist dieses Prozedere für wahre RB-Fans, die nicht einem offiziellen Fanclub angehörig sind und keine der heiß begehrten Dauerkarten erwerben konnten.

Zum Aufstiegsspiel in die 1. Bundesliga gegen den KSC blühte erstmals der Schwarzmarkthandel mit Tickets über diverse Internetplattformen. Damals reagierte RB Leipzig postwendend mit der reihenweisen Sperrung von dort angebotenen Tagestickets.

Die neue Dimension, bei der nun massenweise OFC-Dauerkarten angeboten werden, ist allerdings noch gravierender, da diese Tickets dauerhaft dem regulären Markt entzogen werden und sogar ein saisonübergreifendes Anrecht auf den Wiedererwerb von Dauerkarten besteht.

Unter Androhung von Hausverbot und mit Hilfe von Abmahnungen geht die Rechtsabteilung RBLs gegen entsprechende "Händler" vor. So wird zusätzlich gegen sämtliche Aliasnamen der Scheinkäufer ein dauerhafter Ausschluss vom regulären Ticketverkauf verhängt. Ob es auch Sanktionen gegen den betroffenen Fanclub geben wird, bleibt abzuwarten. Schließlich wird eine kontrollierte Kartenvergabe ab einer gewissen Mitgliederanzahl eines Fanclubs sehr schwierig und man würde nach diesem bislang bekanntgewordenen Einzelfall  damit auch die ehrlichen Käufer treffen.

Um auf Nummer Sicher zu gehen, wird es für alle Mitglieder und Dauerkartenbesitzer des betroffenen OFCs, die persönlich vom RB-Ticketing informiert wurden, notwendig zum nächsten Heimspiel gegen den 1.FC Köln ihre Karten erneut mittels Identitätsnachweis legitimieren zu lassen. Dies kann bereits bis zum 22. Februar wochentags zwischen 10:00-18:00 Uhr an den Hauptkassen vor der Red Bull Arena erfolgen oder zum nächsten Heimspiel an der Clearingstelle, wobei hier mit Wartezeiten gerechnet werden muss. Damit wird sichergestellt, dass fortan nurnoch die rechtmäßigen Tickets im Verkehr bleiben.

Auch ihr könnt dafür sorgen, dass sich in Leipzig kein preistreibender Schwarzmarkt etabliert, indem ihr nur Tickets bei der offiziellen RB-Restplatzbörse erwerbt.

OzzyRBL


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Die Angst bei Ball in Tornähe bleibt!
RBL ohne Coltorti ist wie Red ohne Bull.
Müller verdient auch mal eine Chance!

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