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CL 2. Spieltag
Dienstag, 26.09.2017, 20:45 Uhr
Ort: Vodafone Park, Istanbul
Besiktas Istanbul
RB Leipzig
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AUSWÄRTSPREMIERE IN DER CHAMPIONS LEAGUE

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Leipzig - (25.09.2017) Das erste Champions League-Auswärtsspiel unserer Vereinsgeschichte steht bevor. Dabei treffen wir im Vodafone Park auf den amtierenden türkischen Meister Beşiktaş Istanbul, der in seinem ersten Gruppenspiel gegen Porto einen 3:1-Auswärtssieg einfahren konnte.

Der Verein

Der 1903 gegründete "Beşiktaş Gymnastik Klub" konnte sich in den beiden vergangenen Saisons die Meisterschaft in der türkischen Süper Lig sichern. Damit haben die "Schwarzen Adler" mittlerweile 9 Pokaltitel und 15 Meisterschaften in der Türkei vorzuweisen. Sie sind mit 13 Punkten aus 5 Spielen gut in die Liga gestartet, mussten aber an diesem Wochenende im Derby gegen Fenerbahçe die erste Niederlage im Ligenbetrieb hinnehmen, wobei es in diesem Spiel mit insgesamt zwei Elfmetern und fünf Platzverweisen ordentlich zur Sache ging.

Auf eine angebliche Schwäche gegenüber deutschen Mannschaft (wie schon eine angebliche Schwäche von französischen Mannschaften gegenüber Leipzig) muss man nichts geben, vier der bisherigen sieben Partien gegen Teams aus der Bundesliga fanden nicht in diesem Jahrhundert statt.


Die Defensive

Im Tor steht der Spanier Fabri. Er ist eher ein Keeper, der seine Stärken im Brot-und-Butter-Geschäft "Bälle halten" hat und weniger im Aufbauspiel. In dieses ist er kaum involviert, dafür schlägt er von allen Spielern bei Beşiktaş die meisten langen Bälle.
In der Viererkette vor ihm spielen als linker Innenverteidiger der ehemalige Werderaner Tosic und neben ihm mit Pepe ein prominenter Neuzugang von Real Madrid. Er ist eher fürs Bälle raushauen zuständig, während Tosic mehr auf flache Pässe setzt. Dabei spielen beide deutlich weniger Pässe als die Leipziger Innenverteidiger.

Als Linksverteidiger ist Caner Erkin gesetzt. Der 52-fache türkische Nationalspieler ist ein offensiver Außenverteidiger, der häufig an der Außenlinie aufrückt und sich mit in den Angriff einschaltet. Er flankt mit Abstand am meisten und legt neben Quaresma die meisten Chancen auf. Als Rechtsverteidiger lief meist Adriano auf. Der langjährige Spieler des FC Barcelona ist eigentlich Linksfuß, kann aber auch auf der rechten Seite eingesetzt werden. Er spielt etwas defensiver, kommt dabei zwar auf eine deutlich bessere Passquote und mehr abgefangene Bälle als sein Pendant auf der linken Seite, ist dafür aber offensiv auch deutlich weniger gefährlich. Im Gegensatz zu Caner Erkin rückt er als ballferner Spieler häufig ins Mittelfeld ein und spielt weniger als typischer Flügelspieler. Zuletzt fiel Adriano allerdings verletzt aus und wurde durch den chilenischen Nationalspieler Medel ersetzt. Dieser wird als gelernter defensiver Mittelfeldspieler eine ähnliche Rolle einnehmen.

Auf der Doppelsechs übernimmt der Kanadier Hutchinson den eher defensiveren Part. Dabei besticht er nicht nur durch Zweikampfstärke in der Luft und auf dem Boden, sondern auch durch seine Übersicht und seine Stärke am Ball. Er ist ein sehr athletischer Mittelfeldspieler, der auf eine sagenhafte Passquote von 95% kommt. Obwohl er in der Regel ähnlich wie Demme für die Ballverteilung aus der Defensive heraus zuständig ist, schaltet er sich als Box-to-box-Spieler auch ab und an ins Angriffsspiel ein. Neben ihm spielte meist Oguzhan Özyakup, der als etwas höher positionierter Spieler häufiger in Angriffe eingebunden ist und auch viel Fleiß im Spiel gegen den Ball an den Tag legt, ohne bisher offensiv oder defensiv ganz groß aufzufallen.


Die Offensive

Auf der offensiven Außenbahn spielen links der ehemalige Hoffenheimer Ryan Babel und rechts Quaresma. Quaresma wird für einen offensiven Mittelfeldspieler selten ins Passspiel einbezogen. Dafür klebt er sozusagen an der Außenlinie und schlägt viele Flanken in den Strafraum. Sein starker Fuß ist sein rechter, allerdings kann er mit beiden Füßen die Bälle gut zum Mann bringen, was es schwierig macht, auf Körpertäuschungen zu reagieren und Flanken zu verhindern. Das Schlagen von Flanken übernimmt auf der anderen Seite eher der Linksverteidiger Caner Erkin, Babel rückt dafür bei Ballbesitz regelmäßig ins Mittelfeld ein. Er spielt im Schnitt doppelt so viele Pässe wie Quaresma und entspricht von der Spielweise her eher einem Zehner von RBL als einem Flügelstürmer wie Quaresma.

Vorne im Sturm spielen Talisca und Tosun. Talisca ist nominell ein zentraler Spielmacher, spielt faktisch aber mehr oder weniger als zweite Spitze auf gleicher Höhe neben Mittelstürmer Tosun. Trotz seiner 1,91 Meter dient er kaum als Wandspieler wie Poulsen und wird nur selten bei langen Bällen gesucht. Dafür besticht er mit seinen Qualitäten bei der Ballbehandlung. Er ist schnell, dribbelstark und noch vor Tosun derjenige Spieler bei Beşiktaş, der am häufigsten auf das gegnerische Tor schießt. Er ist im Vergleich zu Werner oder Augustin deutlich häufiger in das Aufbauspiel eingebunden. Steht seine Mannschaft unter großem Druck, ist er bereit, sich die Bälle auch sehr tief abzuholen, teilweise als ein Art abkippender Sechser. Das war in den vergangenen Spielen aber selten der Fall. Zuletzt bildete er in der Regel mit Tosun eine Doppelspitze. Cenk Tosun ist die zentrale Sturmspitze und ähnelt vom Spielertyp her eher Werner als Poulsen. Trotzdem ist er durchaus in der Lage, lange Bälle festzumachen. Er ist ein typischer Strafraumstürmer, der einen schnellen Antritt hat, seinen Körper gut einsetzen und mit beiden Füßen abschließen kann.


Die Taktik

Auf dem Papier tritt das Team nominell in einer 4-2-3-1-Formation an, die aber in der Realität unserer eigenen 4-2-2-2-Staffelung sehr nahe kommt. Der türkische Meister versucht es im Aufbau auch unter Bedrängnis häufig mit sauberem Passspiel, lange Bälle werden nicht allzu häufig genutzt. Allerdings passte sich die Mannschaft in dieser Hinsicht beim Auswärtsspiel in Porto schon etwas an. Gut möglich, dass wie bereits Monaco auch Beşiktaş dem Pressing von RB Leipzig Respekt zollt und bei der Herangehensweise in diesem Spiel zuerst auf Sicherheit setzt. Die Innenverteidiger sind in der Süper Lig selten unter starkem Druck. Gerade ein Pepe besticht natürlich einerseits durch seine Abgeklärtheit und sein gutes Stellungsspiel, ist aber andererseits bei Pressing sehr wohl anfällig für Fehlpässe.

Die Istanbuler haben im Aufbauspiel grundsätzlich einen Zentrumsfokus, verlagern aber im letzten Drittel sehr zügig auf die Außenbahn mit anschließenden Flanken, wenn der Gegner zentral vorm Strafraum massiv verteidigt. Sie versuchen, das Spiel breit zu machen und so Lücken zu finden. Von den vier Offensivspielern rückt eigentlich immer einer ins Mittelfeld. Wie bereits oben beschrieben ist dies meist Linksaußen Babel oder Angreifer Talisca.

Gegen den Ball spielt Beşiktaş ein aggressives Pressing, wobei auch hier gilt, dass möglicherweise für die Champions League ein anderer Maßstab gewählt wird als gegen die fast immer schwächeren Gegner im Ligenbetrieb. In der Süper Lig gelingt das Pressing durchaus geschickt, der amtierende Meister ist dort in der Lage, bereits die gegnerische Abwehr unter Druck zu setzen, ohne in den eigenen Linien dahinter viele Lücken entstehen zu lassen. Das Pressing geschieht immer im Mannschaftsverbund, auch die Angreifer zeigen dabei eine große Disziplin in der Rückwärtsbewegung. In vorderster Linie zeigt die Mannschaft im Spiel gegen den Ball dabei durchaus einige Nickligkeiten, aber in der eigenen Hälfte ist das Team auch in der Lage, sehr sauber zu verteidigen und bei Ballgewinn die sowohl schnellen als auch ballsicheren Offensivspieler in Szene zu setzen.

dabdab


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RB SCHLÄGT AUE

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Leipzig - (25.09.2017) Nach den zuletzt eher enttäuschenden Leistungen haben die RBL-Frauen am Wochenende Erzgebirge Aue klar mit 3:0 besiegt. In Schlema traf Shanga Forsberg doppelt.

Seien wir mal ehrlich, den Saisonstart hatte so niemand erwartet. Klar, normalerweise sollte ein Aufsteiger bescheiden auftreten und mit Demut zunächst an Klassenerhalt denken, bevor höhere Ziele formuliert werden. Aber RB ist kein normaler Verein und die Vorsaison war es auch nicht. In den meisten Partien überzeugte das Team von Trainer Sebastian Popp mit spielerischer Leichtigkeit und ansehnlichem Fußball. Schnell wurde das Potential für die 1. Bundesliga erkannt und dies von höchster Stelle perspektivisch auch als Ziel ausgerufen. Mit dieser tollen Mannschaft aus der Landesliga sollte das doch zügig gehen, oder?

Tja, diese Erfolgsmannschaft wurde aber radikal verändert. Auf und neben dem Platz wurde sie mit neuen Gesichtern aufgefüllt, die fast alle noch "grün hinter den Ohren" sind. Neun (!) junge Zugänge, vornehmlich aus der eigenen U17 zu integrieren, noch dazu in einer Liga, die um ein vielfaches robuster und abgezockter ist als die Landesliga, das ist schon für die Etablierten nicht einfach - und schon gar nicht für Spielerinnen, die sich erst an den Frauenbereich gewöhnen und ein neues Team bilden müssen. Diese Herausforderung wurde ganz offensichtlich nicht ernst genug genommen, denn so richtig gefunden hat sich das RB-Frauenteam noch nicht, auch wenn von Spiel zu Spiel mehr Abläufe greifen und ab und an das Potential durchschimmert.

Fast war man als Fan versucht zu rufen "Mach mehr für das Geld, was du bekommst", aber die Mädchen verdienen ja nichts. Sie betreiben ihr Hobby! Zwar unter wesentlich komfortableren Bedingungen als anderswo, aber dennoch spielen sie aus Spaß an der Freude Fußball und am meisten Spaß macht es nun mal, wenn man gewinnt. Deshalb rufe ich zur Geduld auf, denn das Trainerteam arbeitet drei Tage in der Woche mit den Spielerinnen, analysiert und korrigiert. Wer sich davon mal überzeugen möchte, wie motiviert die junge Mannschaft trainiert, dem sei ein Besuch Montag, Mittwoch oder Freitag Abend 19 Uhr am Gontardweg ans Herz gelegt.


Forsberg überragt gegen Aue

Die Ausgangslage für das Spiel bei Erzgebirge Aue war also Folgende: Ein etablierter Regionalligaverein, mit großer Historie auf dem Weg zu alter Stärke, gegen unsere jungen Wilden in genannter Situation. Ich sag mal so, wetten würde ich auf diese Wundertüte nicht.

Aber RB bot in der ersten Halbzeit guten Kombinationsfußball mit viel Ballbesitz. Aue beschränkte sich auf massive, tief stehende Verteidigung und hohe Bälle. Die Veilchen waren zudem sehr zweikampfstark, aber unsere Mädels hielten gut dagegen und hatten mehr vom Spiel. So kam auch die verdiente Führung in der 18. Minute, als Petters über rechts geschickt wurde und die den Ball auf Shanga Forsberg querlegte, welche ihn eiskalt einnetzte. Beim 2:0 in der 43. Minute war erneut Forsberg beteiligt. Sie setzte sich über links gut durch, zog in den Strafraum rein und legte auf Förster in der Mitte, die ihn wieder nur noch über die Linie drücken musste.

In der ersten schon nur wenig, hatte Aue in Halbzeit zwei gar keine gefährliche Torchance mehr, auch wenn mit Kontern über die starke Anna Eiffler immer Gefahr drohte. Spätestens mit dem 3:0 in der 79. Minute aber war der Sack zu und die drei Punkte in selbigem. Die eingewechselte Hedrich setzte sich über links gut durch, spielte den Ball in den Strafraum und die eingelaufene Forsberg verwandelte ins kurze Eck. Letztlich ein verdienter Sieg und ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, denn wie unser Experte Martin Hoch befand "..war RB schon wesentlich ruhiger und überlegter am Ball als noch in den letzten Spielen. Da kann man auch schon von mehr Reife sprechen, das ist eine Steigerung und ich erwarte das es beim nächsten Spiel keinen Rückfall gibt, sondern die Mannschaft ebenso konzentriert auftritt."

Am 08. Oktober trifft RBL am heimischen Gontardweg auf einen weiteren Liganeuling. Mit Steglitzer Stern 1900 aus Berlin kommt auch die ehemalige Kapitänin Susann Heuser von RB-Trainer Sebastian Popp zurück nach Leipzig. Beide gewannen zusammen in der Saison 2013/14 mit Eintracht Leipzig Süd die Regionalligameisterschaft. Stern ist in jedem Fall ernst zu nehmen, sie gewannen am Sonntag bei Fortuna Dresden mit 2:1. Anstoß am 08. Oktober ist um 14 Uhr, der Eintritt wieder frei.


RB Leipzig: Schüller – Friedrich, Ebersbach (82. Engler), Benedetto, Frank (78. Hedrich) – Zimmermann, Topf, Uhlig (C), Petters (73. Schuster) – Förster, Forsberg
Tore:
0:1 Forsberg (18.), 0:2 Förster (43.), 0:3 Forsberg (79.)
Zuschauer:
102 in Schlema

Heike Müller / Rojiblanco
Foto: Arielle
Weitere Informationen zur Saison auf der Facebookseite der RBL-Frauen


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RASENBALLER SCHLAGEN FRANKFURT MIT 2:1

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Leipzig - (23.09.2017) Vor rund 41:000 Zuschauern schlagen unsere Leipziger die Frankfurter Eintracht verdient mit 2:1. Jean-Kevin Augustin und Timo Werner bringen die Roten Bullen am Ende der englischen Woche wieder zurück in die Erfolsspur.

Beide Mannschaften mit einigen Wechseln

Nachdem Ralph Hasenhüttl gegen Augsburg mit neun neuen Spielern auflief, rotierte der Leipziger Cheftrainer diesmal nur auf sechs Positionen. Dayot Upamecano und Jean-Kevin Augustin waren wieder fit und starteten für Compper, der nicht mal im Kader stand, und Yussuf Poulsen. Lukas Klostermann übernahm nach einem Spiel Pause wieder die Rechtsverteidigung. Den gesperrten Keita ersetzte diesmal Stefan Ilsanker und übernahm somit mit Diego Demme das defensive Mittelfeld. Kevin Kampl hingegen wurde nicht rechtzeitig fit und schaute das Spiel gemeinsam mit Keita vom Spielfeldrand. Dieser sorgte übrigens mit rotem Sakko und rotem Hut für ordentlich Swag auf der RB-Bank.

Auf dem Feld ist und bleibt Timo Werner der einzige Spieler auf den Ralph Hasenhüttl nicht verzichten kann. Die vor über einer Woche angekündigte Pause für den 20-Jährigen wird wohl auch weiterhin auf sich warten lassen. Vielleicht haben die Kölner ja Glück...

Auf Frankfurter Seite änderte Trainer Nico Kovac seine Startelf im Vergleich zum Auswärtsspiel in Köln auf fünf Positionen. Ex- Leipziger Ante Rebic musste genauso wie Kevin-Prince Boateng vorerst zusehen. Die Eintracht agierte in der Offensive stattdessen mit Kamada und Wolf. Stammtorhüter Hradecky hütete wie gewohnt das Tor, was für eine schöne Erinnerung beim Leipziger Publikum sorgte, hatte er doch letzte Saison mit seinem Aussetzer für den Leipziger Heimsieg gesorgt.


Sturm, Druck und Stabilität

Die erste Halbzeit war wie so oft DIE Halbzeit der Leipziger. Von Beginn an waren Willi Orban und Co. spielbestimmend. Einziges Problem? Die Suche nach dem Loch in der Frankfurter Abwehr. Ein fast schon übliches Bild aus der Red Bull Arena in Dauerschleife: Upamecano oder Orban bauten das Spiel von hinten auf, über Halstenberg oder Klostermann kam der Ball noch vorne, dort versuchten alle Werner und Augustin zu bedienen, aber diese scheiterten am eigenen Abschluss oder Frankfurter Verteidigern.

Die Eintracht selbst wagte nur zaghafte Vorstöße in die Leipziger Hälfte und hatte zu viel mit Verteidigen zu tun, um eigene Akzente zu setzen. Die einzige Großchance hatten die Gäste in der 18. Minute. An der 16-Meterraumgrenze allerdings konnte Gulácsi vor Sebastian Haller klären.

Die nächste riesige Chance dann auf der anderen Seite des Spielfeldes. Sabitzer setzte sich gekonnt rechts gegen Guzman durch und fand Timo Werner im Strafraum. Dessen Schuss wird von Hradecky noch stark pariert. Doch gegen den Abstauber von Jean-Kevin Augustin war auch der Franfurter Keeper machtlos (28.).

Kurz nach dem Tor ein Gegenangriff der Frankfurter im Monaco-Style. Die Leipziger aber mussten kein Déjà-Vu erleben und konnten die Situation entschärfen. Die letzte Viertelstunde spielte sich dasselbe Spiel wie bereits zuvor ab. Somit brachten die Jungs von Ralph Hasenhüttl zwar eine Führung mit in die Kabine, mussten sich aber ankreiden lassen, nicht das zweite Tor geschossen zu haben.


Frankfurt nun auch lebendiger

Pünktlich zu Beginn der zweiten Halbzeit wollten auch die Frankfurter etwas mehr Anteile am Fußballspiel haben. Dadurch wurde das Spiel ausgeglichener und es kam auf beiden Seiten zu großen Chancen. Auf der einen Seite scheiterte Forsberg einmal am Außenpfosten (52.) und einmal an einer starken Parade vom Hradecky nach einem Freistoß von links.

Auf der anderen Seite traf der eingewechselte Rebic im Anschluss an eine Ecke zwar das Tor. Die Flanke zuvor soll jedoch bereits im Toraus gewesen sein, bevor diese Rebics Kopf erreichte (65.). Eine Entscheidung mit der die Frankfurter auch nach Spielschluss noch sehr haderten.

Knapp zwei Minuten später kann der Frankfurter Hasebe den Ball nicht weit genug klären, so dass Augustin ihn abfangen konnte. Pass auf Werner, dieser drehte sich einmal um sich selbst und schoss dann aus dem kurzen Eck zur 2:0 Führung. Die Technik von Stadionsprecher Tim Thoelke, der übrigens mit dem kleinen Co-Moderator Alois im Partnerlook durch die Partie moderierte, versagte zwar nach dem zweiten Tor, doch das hinderte die Leipziger Fans nicht daran ihren Torschützen lautstark mit Sprechchören zu feiern.

Im Anschluss schafften es auch die Frankfurter immer wieder gefährlich in die Leipziger Hälfte vor zu dringen. Doch entweder klärte Zweikampfmonster Upamecano, Orban oder Klostermann hatten einen Fuß dazwischen oder Halstenberg köpfte aus der Gefahrenzone. Keiner jedoch war da, als Marius Wolf den Ball in den Leipziger Strafraum brachte. Sowohl Lukas Klostermann, als auch Peter Gulácsi segelten am Ball vorbei und so musste der freie Ex-Leipziger Rebic nur noch einschieben (77.).

Das Zittern auf den Tribünen fing wieder an. "Bloß nicht noch den Ausgleich kriegen.", flüsterten wahrscheinlich tausende Leipziger vor sich hin. Beide Teams wurden in der Schlussphase noch einmal gefährlich. Sabitzer köpfte in der 81. nur an die Latte und Gulácsi schaffte es auf der anderen Seite den Leipzigern mit Hilfe des linken Außenpfostens das 2:1 zu retten.


Fazit

Der Sieg für die Jungs rund um Timo Werner geht unter dem Strich voll und ganz in Ordnung. Nach einer starken ersten Hälfte mit 76% Ballbesitz und 7:1 Torschüssen, reichte es für Frankfurt eben nicht erst in der zweiten Hälfte in die Offensive zu investieren. Aus Sicht der heimischen Mannschaft und des heimischen Publikums war der Anschlusstreffer wieder mehr als ärgerlich und versetze das gesamte Stadion in einen bereits bekannten "Zitter-Modus". Der Sieg ist trotzdem immens wichtig für die Köpfe der Spieler und sollte noch einmal Motivation für die anstehende Aufgabe in Istanbul geben.

FunFact: Dem 4.Offizielen war in der ersten Halbzeit wohl etwas langweilig und so machte er es sich zur Aufgabe die von der RB-Coachingzone weggerollte Trinkflasche wieder an ihren Platz zu bringen. Wird besonders Ralf Rangnick gefallen haben, der schon immer an einer Kettenordnung der Flaschen interessiert war.


Statistik
RB Leipzig:
Gulácsi – Klostermann (83. Bernado) , Orban, Upamecano, Halstenberg – Ilsanker, Demme – Forsberg, Sabitzer – Werner (90.+3 Kaiser), Augustin (73. Poulsen)
Eintracht Frankfurt: Hradecky – Abraham (C), Hasebe, Falette – Chandler, Kamada (56. Rebic), Fernandes (27. Boateng), de Guzman, Willems – Wolf, Haller (62. Jovic)
Schiedsrichter: Benjamin Brandt (Gerolzhofen)
Tore: 1:0 Augustin (28.), 2:0 Werner (67.), 2:1 Rebic (77.)
Torschüsse: 17 / 9
Schüsse aufs Tor: 5 / 3
Gewonnene Zweikämpfe: 52,2% / 47,8%
Ballbesitz: 61,7% / 38,3%
Angekommene Pässe: 83,5% / 69%
Laufweite: 117,5 km / 118,5 km
Sprints: 211 / 194
Intensive Läufe: 622 / 685
Fouls: 9 / 16
Ecken:
2 / 4
Abseits: 3 / 5
Gelbe Karten: Upamecano (1) / Boateng (1), Rebic (1)
Zuschauer: 40.606

emi.rbgt.39


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DUELL GEGEN DIE AUSWÄRTSMINIMALISTEN

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Leipzig - (22.09.2017) Am morgigen Samstag erwarten unsere Roten Bullen die Eintracht aus Frankfurt in der heimischen Red Bull Arena. Beide Mannschaften sind mittelmäßig in die Saison gestartet und wollen unbedingt den nächsten Sieg einfahren. Wen führt der Weg zurück zu den Europacup-Plätzen?

Spätestens seit der Niederlage gegen den FC Augsburg am vergangenen Spieltag kann man von einem durchwachsenen Saisonstart sprechen. Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen rangiert die Truppe um Ralph Hasenhüttl aktuell auf dem neunten Tabellenplatz. Dies hatten sich die Verantwortlichen zu Beginn der Saison sicherlich anders vorgestellt.


Der Pressing-Motor gerät ins Stocken

Trotz drückender Überlegenheit in den meisten Spielen läuft es aktuell nicht so wie erwartet. Lediglich Timo Werner zeigt sich abschlussstark und erzielte bereits vier Tore in der Bundesliga. Die Abwehr dagegen zeigte sich oft lückenhaft und ließ dem Gegner immer wieder Räume. So stehen den acht erzielten Toren auch schon sechs Gegentore gegenüber.


Die Frankfurter Auswärtsminimalisten

Das Team von Niko Kovac blickt auch auf einen durchwachsenen Saisonstart zurück. Mit ebenfalls sieben Punkten steht die Eintracht auf Tabellenplatz 10. Vor allem auswärts präsentierten sich die Frankfurter zuletzt stark und konnten die Partien gegen Borussia Mönchengladbach und den 1. FC Köln jeweils mit 1:0 gewinnen. Durch die von Kovac praktizierte Fünferkette dürfte sich unseren Offensivakteuren nicht viel Platz bieten, sodass man vor allem auf ein schnelles Umschaltspiel angewiesen sein wird.


Hasenhüttl erwartet enge Partie

Auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Eintracht Frankfurt mahnte Ralph Hasenhüttl: „Das morgige Spiel wird von Kleinigkeiten geprägt sein, daher ist es wichtig, von Beginn an voll da zu sein.“ Die zuletzt fehlenden Dayot Upamecano und Jean-Kévin Augustin sind für die Partie gegen die SGE einsatzbereit, zwei andere Akteure jedoch fraglich: Kevin Kampl plagt sich mit Sprunggelenk-Problemen herum und auch Marcel Halstenberg konnte gestern nicht trainieren. Auch Naby Keita fehlt nach seinem Foul gegen Fohlenelf-Akteur Christoph Kramer, für welches er eine 3-Spiele-Sperre bekam, bis zur Länderspielpause.


Wichtige Hinweise zur Anreise

Aktuell ist der Leipziger Hauptbahnhof teilweise gesperrt. Stellt Euch daher bitte auf umfangreiche Sperrungen und Änderungen im Zugverkehr ein. Die Westseite des Hauptbahnhofs ist seit Mittwoch voll gesperrt, sodass zahlreiche Fern- und Nahverkehrszüge sowie S-Bahnen nicht fahren. Plant daher auf jeden Fall mehr Zeit für die Anreise zum Stadion ein.


Noch zahlreiche Tickets in der Ticketbörse

Auch wenn die Partie im Vorfeld offiziell als ausverkauft gilt, gibt es in der Ticketbörse kurzfristig noch über 300 Tickets zu erwerben. Für jeden Kurzentschlossenen gilt also: Ran da, damit wir unsere Mannschaft beim hoffentlich nächsten Heimsieg lautstark unterstützen können.

Wer das Spiel trotz allem nicht live im Stadion verfolgen kann, für den ist unser  RB-Fanticker wieder mittendrin dabei und berichtet über alle Ereignisse auf und neben dem Feld. Alternativ bieten sich auch der Bullenfunk und natürlich Sky an. Das RB-Fans.de-Team wünscht unserer Mannschaft um Trainer Ralph Hasenhüttl wie immer alles Gute, viel Erfolg und maximale Punkteausbeute!

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