NÄCHSTE BEGEGNUNG

14. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 10.12.2016, 15:30 Uhr
Ort: Audi-Sportpark
FC Ingolstadt
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
RB Leipzig
33
2
FC Bayern München
30
3
Hertha BSC
27
4
1899 Hoffenheim
25
5
Eintracht Frankfurt
25
6
Borussia Dortmund
24
7
1. FC Köln
22
8
FC Schalke 04
17
9
Bayer 04 Leverkusen
17
10
1. FSV Mainz 05
17
11
SC Freiburg
16
12
FC Augsburg
14
13
Bor.Mönchengladbach
13
14
SV Werder Bremen
11
15
VfL Wolfsburg
10
16
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8
17
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18
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SCHALKES AUFGABENSTELLUNGEN GELÖST – DIE EINZELKRITIK

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Leipzig - (06.12.2016) Einen Bullen in seinem Lauf halten weder Kumpel noch Malocher auf. Zum zweiten Advent präsentierte sich RBL abseits aller Tieffliegerei als würdiger Tabellenführer und löste die Aufgaben, die Weinzierl den Bullen stellen wollte. Die Einzelkritik.

The day after the greatest diver in football history – oder so… Zeit, sich ein wenig mit dem Spiel an sich zu beschäftigen. Es ist tatsächlich so, dass im Spitzenspiel der Bundesliga auch nach den ersten 20 Sekunden noch echter Fußball gespielt wurde, man glaubt es kaum, wenn es einen von den Titelbildern der Gazetten nur so entgegen-„wernert“.

Beide Mannschaften waren zwölf Pflichtspiele in Folge ungeschlagen, entsprechend hoch waren die Erwartungen. Wobei man einschränkend sagen muss, dass die Gegner beider Teams in den letzten sieben Spielen auch meist nicht gerade im Formhoch waren, sieht man mal von Dortmund (Schalke) und ggf. Leverkusen (Leipzig) ab. Nichtsdestotrotz beeindruckende Serien.

Zudem war es das Aufeinandertreffen der beiden aussichtsreichsten Kandidaten auf die Rangnicknachfolge im Sommer. Weinzierl, der sich am Ende für Schalke entschied und Hasenhüttl, mit dem an der Pleiße momentan alle so happy wie in der Gesellschaft von süßen Hundewelpen sind.

Erste Überraschung des Spiels: Die von Weinzierl defensiv stabilisierten Schalker gingen relativ blauäugig in die Anfangsphase und ließen sich sofort von den Rasenballern überrumpeln. Den „Elfer“ mitgerechnet ergaben sich so 2-3 Großchancen, die in guten Spielen zur Führung genügen würden, dass es letztlich doch besagter Sinkflug richten musste, zeugte davon, dass RBL in dieser Begegnung doch nicht so abgebrüht wie zuletzt war und Fährmann nach dem Elfer ordentlich „on fire“-war. Insofern beide Teams nicht mit ihrer besten Saisonleistung.

Sei es durch den Elfer oder durch die taktische Marschrichtung, die Weinzierl den Knappen vorgab, war zudem noch folgendes bemerkenswert: Schalke teilte ordentlich aus. Leidtragende Ilsanker und Schmitz, letzterer verbrachte die Nacht im Krankenhaus. Dankert auch hier in der Bewertung wenig stringent, hätte da und in anderen Fällen (taktische Fouls) auch früher Gelb zeigen können. Insgesamt das Mittel, was der Schalkecoach den Seinen mitgegeben hatte, um die quirligen Rasenballer früh zu stören. Insgesamt taktisch überschaubar. Sonst sah man die berüchtigten Spielverlagerungen (Geis), um das Pressing der Leipziger zu brechen.

Erst nach der Auswechslung von Schmitz wurde Schalke langsam besser. Abstimmungsprobleme in der Abwehr und ein wenig souverän wirkender Gulácsi (Herauslaufen/Abschläge) beförderten die Druckphase der Gäste, die in letzter Konsequenz zum nicht unverdienten Ausgleich führte. Gulácsi klärte auf der Linie zweimal stark, musste sich dann aber Kolasinac geschlagen geben. Ein Gegentor das im Ansatz wohl vermeidbarer war als am Ende der Kette.

Die zweite Halbzeit sah dann erstaunlich ungefährliche Schalker, wobei man im Hinblick auf die bisherigen Auswärtsauftritte auch feststellen darf, dass die Knappen nur im DFB Pokal auf fremdem Platz mehrfach netzen konnten. Insofern erwartbarer als die Serie vermuten ließe. Aber auch RBL fehlte das Zielwasser, so dass Kolasinac erneut zum „Mann des Spiels“ avancierte (übrigens auch läuferisch in allen Belangen vorne) und die Pille per Eigentor durch Fährmanns Arme köpfte. Klammert man Elfmeter und Eigentor aus, so bleibt zwar nur ein Tor für Schalke, die xG-Wertung fällt aber auch ohne die beiden Leipziger Treffer zugunsten der Rasenballer aus, wodurch der Sieg insgesamt auch verdient war.

Die Einzelwertung

Peter Gulácsi
Auf der Linie bockstark, im Herauslaufen wie schon zuletzt unsicher und zögerlich. Auch die Abschläge und Klärungsversuche wirkten gegen Schalke ungewohnt unplatziert. Er hatte daher auch einen Anteil am Gegentor, weil es ihm in den Minuten zuvor nicht gelang, entsprechend beherzt einzugreifen und für Ruhe zu sorgen. Am schlussendlichen Treffer hatte er keinen Anteil, hätte selbigen gar durch seine starke Parade fast noch verhindert.

Benno Schmitz
Liegt auf der Rechtsverteidigerposition ein Fluch? Hat irgendein Schamane vor der Saison dort ein Hühnchen geopfert oder jemand einen Spiegel zerbrochen? Man will es fast meinen. Sicher ist, dass Schmitz recht früh den Platz verlassen musste, bis dahin war er komplett fehlerlos geblieben und hatte seine Sache wie zuletzt sehr gut gemacht. Nun also eine Nacht mit Schädelprellung im Krankenhaus. Es bleibt zu hoffen, dass er bald wieder angreifen kann (heute schon wieder im Training), nicht nur weil die Personaldecke in der Abwehr langsam auf Taschentuchniveau zusammengeschrumpft ist, sondern auch weil Schmitz nach seinem umstrittenen Saisonstart als Vertreter von Klostermann/Bernardo/Ilsanker eine gute Figur gemacht hatte und die Schalker Offensive erst nach seiner Auswechslung ins Rollen kam.

Marcel Halstenberg
Der letzte noch fitte Außenverteidiger. Gegen Schalke hatte er seine Abwehrseite meist ganz gut im Griff, gerade wenn man bedenkt, dass Schalke eine ganz ordentliche Offensive aufbieten kann. Ein paar Abstimmungsprobleme mit Gulácsi gab es zwar, am Gegentreffer jedoch schuldlos. Zudem nach Demme am häufigsten am Ball – insgesamt eine runde Leistung eines Spielers, der vor der Saison auf gut 80 Zweitligaspiele zurückblickte. Ein echter Aufsteiger!

Willi Orban
Der letzte noch fitte Innenverteidiger, auch er steht kurz vor einer Sperre. Gegen Schalke wieder mit einer schon fast erschreckend abgeklärten Leistung und der besten Zweikampfquote (nach Schmitz, dazu ohne Fouls) sowie der besten Passquote. Auch wenn er vor dem Tor das Kopfballduell verliert, so muss man anerkennen, dass Orban derzeit zu den besten Innenverteidigern der Liga zu zählen ist. Alles richtig gemacht Willi!

Stefan Ilsanker
Mr. Notnagel. Ilse sicher nicht ganz so stabil wie Orban (Pass- bzw. Zweikampfquote, Fouls), aber im Verbund mit Kaiser und Sabitzer dennoch meist sicher in der Abwehr der rechten Spielhälfte. Beim Gegentor ohne Zuordnung, sonst kam in der Innenverteidigung seine Antrittsschwäche nicht so zur „Geltung“ wie zuletzt auf der AV. Schaltete sich zudem etwas mehr ins Offensivspiel ein als Orban, hatte dabei jedoch auch deutlich mehr Fehlpässe, die durchaus gefährliche Gegenzüge ermöglichten, was ja schon von früheren Spielen bekannt ist.

Diego Demme
Wenn Leipzigs Entwicklung überrascht, so fallen einem bei Diego fast schon die Augen aus. Dass er alles mitbringt, um ein Großer zu werden, hat man schon in der Drittligarückrunde gesehen (Toreinleitungen). Dass er auch dieses Jahr wieder seinen Platz verteidigen wird, erstaunt dennoch. Seine herausragenden Wadenbeißerfähigkeiten kombiniert er immer häufiger mit spielerischen Glanzlichtern. Gegen Schalke auch wieder mit sehenswerten Ballgewinnen und guter Abstimmung mit Keita. Demme ist und bleibt ein Phänomen: Während sein Ex-Klub in Liga 3 ums blanke Überleben kämpft, rockt er die Bundesliga. Ein Wechsel der sich mittelfristig für alle Parteien mehr als gelohnt hat und wohl mit einer baldigen Vertragsverlängerung versilbert werden dürfte – absolut zu Recht!

Naby Keita
Den jetzt schon legendären Strafstoß Werners eingeleitet, Leipziger mit den meisten erfolgreichen Tacklings, das 3:1 auf dem Fuß und einer weitere Leipziger Großchance ermöglicht (64.). Keita gehört momentan zu den absoluten Leistungsträgern und kommt immer besser in Tritt, ein Mann an dem wir und die Liga noch sehr viel Freude haben werden, nur seine Gegenspieler, die können einem jetzt schon leidtun… Neben Forsberg Mann des Spiels, wenn man die tragischen „Helden“ Kolasinac und Werner ausklammert.

Marcel Sabitzer
Weniger auffällig als zuletzt, wohl auch deswegen, weil Kaiser größerer Absicherungen bedurfte als seine Vorgänger auf der Außenverteidigerposition. Nur Schöpf und Kolasinac zogen mehr Läufe und nach Werner und Poulsen legte er die meisten Sprints hin. Dazu mit der besten Zweikampfquote aller Offensivspieler (eine deutliche Steigerung im Vergleich mit dem Saisonstart), stellte sich gegen Schalke defensiv in den Dienst der Mannschaft und sicherte so das letzte Aufgebot der Viererkette zusätzlich ab.

Emil Forsberg
Neben Keita der Mann der Stunde im Rasenballerdress. Auch hier hilft ein Blick zurück, um sich die Entwicklung besser vor Augen zu halten. Die meisten werden sich noch an seine extrem glücklose Rückrunde unter Beierlorzer erinnern, auch in der letzten Saison zeigte die Formkurve am Ende etwas nach unten. Aber noch ist Hinrunde und Forsberg wie eine Bombe in der Bundesliga eingeschlagen. Wieder mit Pässen von denen andere nachts nur träumen können, wenn sie zuvor mal FIFA gezockt haben. Dank Ecken (bitte weiter ihn ranlassen!) mit den meisten kreierten Chancen und dazu mit der Vorlage zu Kolasinacs Eigentor. Auch in Sachen Bissigkeit legt er weiterhin zu und insgesamt brutal passsicher!

Timo Werner
Zu Timo ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem. Die Schwalbe wird ihn wohl noch einige Spieltage verfolgen und trübt seine erneut gute Leistung ein. Dennoch darf abseits des Boheis festgehalten werden, dass Werner sich immer mehr steigert und auch deshalb für Bankdrücker Selke schwer einzufangen ist. Ein unglaublicher Antritt, solide Balance zwischen Offensive und Defensive und das nötige Abschlussglück. Dass man Werner, und sei es um ihn medial aus der Schusslinie zu nehmen – demnächst draußen lassen wird – eher unwahrscheinlich.

Yussuf Poulsen
Der Mann, dem man am ehesten mal einen Torerfolg wünscht. Auch gegen Schalke wieder aufgerieben und Meter gefressen, führte zudem die meisten Zweikämpfe und gewann immerhin 15 (nur Keita mehr), dazu mit guter Passquote und der dicken Chance zum 2:0 in der vierten Minute, die Fährmann exzellent vereitelt. Immer wenn Selke oder Burke für ihn spielen, sieht man die Unterschiede am deutlichsten. Poulsen ist die vorgeschobene erste Verteidigungslinie der Bullen, eine Ein-Mann-Dampframme!

Dominik Kaiser
Bei Minus drei Grad ohne große Aufwärmphase mal schnell auf eine komplett ungewohnte Position geworfen und dort mit dem laufstärksten Schalker konfrontiert zu werden? Kann man mal machen, wenn man Dome Kaiser heißt… Die Lunge soll ganz schön gepfiffen haben, auf dem Feld machte er seine Sache solide. Ging in einige Zweikämpfe, auch wenn die Aussichten, selbige zu gewinnen, nicht sonderlich gut standen. Insgesamt wird aus ihm wohl so schnell kein veritabler Außenverteidiger, aber sonderlich wählerisch darf man aktuell nicht sein und gegen ein Schalke, dass zuletzt durchaus zu den besseren Teams der Liga zählte, darf diese Leistung auf ungewohnter Position durchaus lobend gewürdigt werden.

Oliver Burke
Ersetzte Werner in der Sturmspitze und zog nochmal einige Sprints, seine Hereingabe auf Forsberg, der Fährmann mit der Hacke tunnelte wurde leider nicht mit einer Vorlage belohnt, denn Naldo klärte den trudelnden Ball vor der Linie. Bleibt weiter der Leipziger Edeljoker, aber immer noch besser als wie Selke der Leipziger Edelbanksitzer zu sein…

Rani Khedira
Durfte wie zuletzt die letzten paar Minuten absichern, unauffällig, da nicht mehr gefordert. Für ihn dürfte im Winter eine Luftveränderung anstehen, wenn RBL dies kadertechnisch kompensieren kann.

Fazit
Hinten bis auf die zweite Hälfte der ersten Halbzeit sehr gut gestanden und dies mit einer Notabwehr, vorne mit guten Chancen aber etwas fehlendem Abschlussglück, dafür halfen Niedrigflieger Werner und ein Eigentor. Ein dreckiger und dennoch verdienter Sieg, wäre RBL eine Mannschaft von unterhalb des Weißwurstäquators, dann würde man jetzt Sprüche bemühen wie: „So wird man Meister“. Wir lassen das lieber und blicken mit Hasenhüttl nur aufs nächste Spiel und dort wartet mit neuem Trainer (unser alter Bekannter Walpurgis, ein „ekliges“ Spiel ist garantiert) ein mit dem Rücken zur Wand stehendes Ingolstadt. Hasenhüttls alte Wirkungsstätte, gut 1.600 Fans werden mitkommen (Tageskarten für den Gästeblock noch verfügbar), wenn Leipzig den nächsten Angriff auf die Tabellenspitze abwehren will. Im Hinblick auf die anstehenden Spiele gegen Hertha und die Bayern dürfte die größte Gefahr davon ausgehen, dass sich die Abwehr (durch Verletzungen oder Sperren) weiter ausdünnt.

Quellen: Squawka, Whoscored, Sportdaten.Bild, Bundesliga.de, Bundesliga Liveticker

Rumpelstilzchen


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20161206-spielbericht-schalke-einzelkritik.html




SHITSTORM GEGEN TIMO WERNER NACH SCHWALBE – EIN KOMMENTAR

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Leipzig - (05.12.2016) Nach einer inzwischen eingeräumten Schwalbe von Timo Werner im Heimspiel gegen die Schalker Knappen steht unser form- starker Goalgetter im Kreuzfeuer der deutschen Fan- und Medienlandschaft. Aber ist dies auch berechtigt? Ein Kommentar.

Fast ganz Fussballdeutschland ist schwer empört. Hängt doch die moralische Messlatte gerade in Sachen RB Leipzig extrem hoch und hätten sich doch viele Menschen allzu gerne das Ende der Siegesserie unserer Überraschungsbullen herbei gewünscht. Die Serie hielt, man ist wieder Tabellenerster vor den Bayern, besiegte den sich ebenfalls auf der Erfolgsspur befindlichen FC Schalke 04 mit 2:1 und beendete zum Leidwesen der Gelsenkirchener deren Serie. Für die rot-weiße Leipziger Weihnachts(fussball)welt alles glänzend und schillernd. Der Rest Fussballdeutschlands ist wegen dem Zustandekommen des ersten Tores durch Elfmeter eher frostig gestimmt und es werden Aufrufe für eine Sperre wegen Unsportlichkeit und sogar reihenweise Verletzungswünsche gegen Sturmbulle Werner laut.

War es die Aktion an sich oder das Verhalten danach, welches für derartigen Unmut sorgt? Fakt ist eines: Wenn ein zwanzigjähriger junger, torhungriger Spieler hochmotiviert in eine Partie geht, dann will er vor allem eines, seine Leistung bringen und im Idealfall sein Team durch Treffer zum Sieg führen. Wenn Timo also mit kräftigem Zug zum Tor ebenso kräftig durch Körperkontakt von seinem Gegenspieler aus dem Tritt gebracht wird, kann in Sekunden-
bruchteilen ein Gefühl von Unrecht aufkommen worauf von ihm affektiv mit dem Wunsch nach Gerechtigkeit reagiert wird. Erfolgt diese nicht, wird fast jeder Spieler dieses Fussballuniversums durch deutliche Körpersprache den Richterspruch des Unparteischen einfordern. Die Szene verlief in nur wenigen Sekunden und mit viel Geschwindigkeit, weshalb Timo Werner vor dem unschuldigen S04-Keeper Fährmann, theatralisch zu Boden ging. Dummerweise im Strafraum. Schiedsrichter Bastian Dankert pfiff prompt und gab daraufhin einen Strafstoß, seine Assistenten reklamierten nicht und es folgte das übliche Gestikulieren vom benachteiligten Team. Spätestens hier wäre es die Aufgabe von einem Erstliga-Schiri gewesen, den "Sünder" persönlich anzuhören und an dessen wahrheitsgetreue Wiedergabe der Situation zu appellieren. Timo hätte von sich aus zur aktiven Aufklärung beitragen können. Adrenalin, das frisch angepfiffene Spiel, eine andere Überzeugung wegen des vorangegangenen Naldo-Kontakts hielten ihn wohl davon ab, er nahm das Geschenk gerne an und schoss sein Team in Minute zwei zur Führung.

Die Schalker hatten also noch 88 Minuten Zeit ihre Wut in Tore umzumünzen, was aber aufgrund der starken Gesamtleistung der Leipziger nicht gelang. Endstand 2:1 - Sieg wegen Werners "Schwalbentor"? Nein, zur Halbzeit stand es 1:1 und die Knappen schenkten sich das zweite Tor nach Wiederanpfiff selbst ein. Die Leipziger Notabwehr mit Mittelfeldspieler Dominik Kaiser machte souverän ihren Job, so dass nach einem ausgeglichen Halbzeitstand das bessere Team in der 2. Halbzeit gewann.

Nach der Partie erklärte Timo im Interview, wo er erstmals die Spielszene auf dem Monitor sah, dass "es ihm Leid tut, dass sein Fallen nach einer Schwalbe aussah und dass dies nicht seine Intention gewesen sei." Genau das wird er auch gedacht haben, denn als Schwalbenkönig mit hoher Schwerkraft im gegnerischen Strafraum ist er nicht bekannt geworden, hat es zu über 100 BL-Einsätzen gebracht oder in das U21-Nationalteam geschafft. Einen Tag später bestieg er auch den medialen Beichtstuhl und ordnete seine Aktion als das ein was es aus Regelsicht war, wenn auch nur mit bedingtem Vorsatz, wie es Strafrechtler nennen würden. „Natürlich sieht es dann nicht nur nach einer Schwalbe aus, sondern es ist eine – Punkt." zeigt sich Werner dann doch reumütig.

Fazit:


Solange es keinen Videobeweis gibt, der aktuell wieder verstärkt gefordert wird und es Schiedsrichter gibt, die nicht die Authorität und Kommunikations-
fähigkeit besitzen, um solche Szenen vor Ort aufzuklären, sind solche Tore weiterhin möglich.

Ob man von einem zwanzigjährigen unmittelbare Reue verlangen kann, sei dahingestellt – befindet man sich doch in diesem Alter naturgemäß noch in der Charakterformung. Diese Erfahrung wird Timo Werner aber als Spielerpersönlichkeit weiter reifen lassen und man kann sich sicher sein, dass auch von ihm im Verlauf seiner Karriere Fairplay-Gesten zu sehen sein werden. Timo zum Karma-Ausgleich die schlimmsten Verletzungen zu wünschen, benötigt zudem ebenfalls charakterliche Weiterentwicklung. Der Shitstorm ist total überzogen, eine nachträgliche Spielsperre wäre dies auch. Mit dem Bullen-Multiplikator ist natürlich alles viel größer und ungerechter, als bei jedem anderen deutschen Club, aber waren das die Schwalben von Robben, Vidal, Klinsmann, Hölzenbein, Möller und Co. nicht auch? Hoffen wir auch für Timo auf Vergebung. Da jeder mal Fehler in seinem Leben macht, stehen wir voll hinter Timo! Wir wünschen einen gesegneten Start in die dritte Adventswoche! Amen.

OzzyRBL







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http://www.rb-fans.de/artikel/20161205-special-kommentar-schwalbe-werner.html



TABELLENFÜHRUNG ZURÜCKGEHOLT!

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Leipzig - (03.12.2016) Unsere Mannschaft setzt seine unheimliche Erfolgsserie fort und bezwingt auch den FC Schalke 04 zu Hause mit 2:1. Doch diesmal halfen eine Schwalbe (Timo dementiert) und der Schalker Kolasinac durch Eigentor kräftig mit.

Die 1. Halbzeit

Wie schon in den Spielen gegen Leverkusen und Freiburg starteten wir mit einem frühen Tor in die Partie. Balleroberung in der gegnerischen Hälfte, Keita passte flach in den Lauf auf Werner, Naldo verstolperte und Werner fiel im Zweikampf gegen Fährmann im Strafraum. Klare Schwalbe von Werner, der aber auch anschließend den Elfmeter zum 1:0 verwandelte. Danach hatten wir einige Chancen, vergeben auf 2:0 zu erhöhen, da die Schalke Defensive überhaupt nicht in die Zweikämpfe kam. In der 10. Minute rauschte Schmitz mit dem Kopf in Kolasinac rein und musste zehn Minuten später benommen ausgewechselt werden. Ausgerechnet ein Abwehrspieler. Hasenhüttl musste sich also die nächste Notlösung basteln und entschied sich für Kaiser auf der Außenverteidigerposition. Nach etwa 20 Minuten sortierten sich die Gäste und kamen besser ins Spiel. Es gab Chancen auf beiden Seiten, wobei die Gäste immer wieder spielerisch und kämpferisch dagegen hielten und in der 31. Minute zum verdienten Ausgleich kamen. Gulacsi parierte zuvor zweimal stark, war dann aber gegen den Nachschuss von Kolasinac chancenlos. Das 1:1 zur Pause ging damit in Ordnung. 

Die 2. Halbzeit

Wieder legte unsere Mannschaft einen Blitzstart hin. Freistoß von Forsberg und der Torschütze zum 1:1. Kolasinac, verlängerte die Hereingabe in bester Torjäger-Manier per Kopf ins eigene Gehäuse. Fährmann war absolut chancenlos. Bis Spielende hatten wir zahlreiche Möglichkeiten (Keita!!), die Partie frühzeitig zu entscheiden. Aber grobe Fahrlässigkeit in der Chancenverwertung und Schalke-Kepper Fährmann verhinderten einen entspannten Abend. Insgesamt war unsere Mannschaft nach der Pause aber die klar dominierende Mannschaft und gewann auch völlig verdient mit 2:1. Schalke kam nur gelegentlich vor unser Tor, fand dort aber auch den Meister in Gulacsi. 

Die Fanlager

Die Schalker hatten im Block einen großen Banner mit der Aufschrift "Gegründet von Kumpeln und Malochern" hängen. Dabei haben sie aber vergessen zu erwähnen, dass dieser Club mittlerweile von Gazprom und Tönnies finanziert wird. Auf Leipziger Seite gab es vor dem Spiel eine Block-Choreografie unter dem Motto "Leipzig, unsere Liebe, unsere Leidenschaft". Dazu wurde blaues, rotes, weißes und grünes Folienpapier in die Luft gehalten. Ergab ein schönes Bild. Übrigens: Auch die Schalker hatten ein Motto ausgerufen und sind mehrheitlich in blauen Regenjacken im Stadion erscheinen. Unsere Fans hielten als Antwort einen Banner hoch: "Wir brauchen keine Jacken, um blau zu sein". Typischer Leipziger Humor.

In der 77. Minute wurde in unserem Fanblock einem verstorbenen RB-Fan gedacht, der unter der Woche seinem Krebsleiden erlag. Ansonsten haben die Schalker stimmungsmäßig die ausverkaufte Red Bull Arena nach dem 1:1 dominiert. Unserem Fanblock gelang es heute in der ersten Halbzeit nur selten, das gesamte Stadion mitzureißen. Lag es an der Kälte? Erst ab der 70. Minute drehte unser Block richtig auf und übernahm auch die Vorherrschaft im Stadion. Vielleicht haben unsere Fans heute einfach nur ein bisschen Zeit zum auftauen gebraucht. Sei's drum, wird gegen Hertha wieder besser!

Und sonst so?

Kaiser spielte eine absolut unaufgeregte Partie auf der ungewohnten Rechtsaußen-Position. Es ist schon erstaunlich - egal wen Hasenhüttl in der Abwehr aufstellt, derjenige macht seinen Job hervorragend. Diego Demme heute auch mal wieder ein absolutes Arbeitstier und Kampfschwein. Irres Pensum. Einzig die Chancenverwertung und die Schwalbe von Werner zum 1:0 gilt es heute zu kritisieren. Ansonsten: SPITZENREITER, SPITZENREITER, HEY HEY!!!

P.S. Nächste Woche gehts nach Ingolstadt. Es gibt noch paar Tickets für den Gäseblock. Ranhalten!!

Statistik
RB Leipzig: Gulácsi – Schmitz (23. Kaiser), Orban (C), Ilsanker, Halstenberg – Keita, Demme – Sabitzer, Forsberg (90. Khedira) – Werner (84. Burke), Poulsen
FC Schalke 04: Fährmann – Höwedes (C), Naldo, Nastasic, Geis (86. Caicara), Kolasinac, Goretzka, Bentaleb (81. Konoplyanka), Schöpf (86. Reese) , Meyer, Choupo-Moting
Schiedsrichter: Sebastian Dankert (Rostock)
Tore:
1:0 Werner (2.) FE, 1:1 Kolasinac (31.), 2:1 Kolasinac (47.) ET
Torschüsse: 14 / 11
Ballbesitz: 48,4% / 51,6%
Zweikampfquote:
49,4%  / 50,6%
Passquote: 73,1% (253) / 71,5% (273)
Laufweite: 115 km / 114 km
Intensive Läufe:
626 / 629
Sprints: 186 / 207

Ecken: 8 / 5

Abseits: 4 / 5
Fouls: 15 / 19
Gelbe Karten:
Halstenberg (2) / Fährmann (1), Nastasic (2), Höwedes (5), Schöpf (1), Bentalep (4)

Zuschauer:
42.558 (ausverkauft)

Rojiblanco


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http://www.rb-fans.de/artikel/20161203-spielbericht-kurz_schalke.html



ALLER GUTEN DINGE SIND 13!

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Leipzig - (01.12.2016) Wessen Formkurve hält länger an? Am Samstagabend (18.30 Uhr) treffen unsere Roten Bullen im Topspiel auf den FC Schalke 04. Unser Team hat einen sensationellen Lauf – aber die Königsblauen kommen mit ebenso breiter Brust nach Leipzig.

12 Ligaspiele, immer noch keine Niederlage, 7 Siege aus den letzten 7 Spielen, Tabellenführer – Wahnsinn! Seid ehrlich: Egal, wie euphorisiert ihr vor der Saison war, DAMIT hat keiner von euch gerechnet. Dortmund haben wir hinter uns, Gladbach und Leverkusen auch. Wer überhaupt soll die Serie zum Reißen bringen? Apropos Serie, die hat unser nächster Gast auch.


Ein Topspiel, das den Namen verdient hat

Das Wort „Topspiel“ hat den Namen am Samstagabend tatsächlich verdient. Die beiden formstärksten Teams der letzten Wochen treffen im direkten Duell aufeinander. Unseren Lauf kennt ihr, die Schalker haben nach 5 Niederlagen in den ersten 5 Saisonspielen mittlerweile deutlich an Boden gut gemacht und klopfen vorsichtig an die Europapokal-Plätze an. Wettbewerbsübergreifend (Bundesliga, Euro League, DFB-Pokal) haben die Gelsenkirchener ebenfalls seit 12 Partien nicht mehr verloren (inklusive der maximalen Ausbeute aus 5 Euro-League-Spielen). 5 der letzten 7 BL-Spiele gewann S04 außerdem. Allerdings konnte Schalke bislang erst eines von 6 Auswärtsspielen gewinnen (1:0 in Wolfsburg – Nachmacher!). Hinzu kommen 2 Unentschieden und 3 Niederlagen. Unsere Leipziger Krabbelgruppe (das bedarf sicher keiner Erläuterung) hat 4 von 5 Heimspielen gewonnen (1:0 Dortmund, 2:1 Augsburg, 3:1 Bremen, 3:1 Mainz). Ein kleines Fleckchen ist auf RBs weißer Weste: Das 1:1 gegen Gladbach vom 4.Spieltag.


Compper? „Es wird eng!“ – Weiterhin Probleme in der Innenverteidigung

Die Überschrift sagt es. Marvin Compper konnte nach seiner Kapselband-Verletzung am rechten Sprunggelenk (erlitten beim 3:2 in Leverkusen) noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Ralph Hasenhüttl sagte über die Einsatzchancen von Marvin gegen Schalke: „Es ist schwierig zu sagen, wenn einer noch gar nichts machen kann. Es wird eng.“ Eng könnte es auch noch für Bernardo werden. Der Brasilianer laboriert an einem Meniskusschaden. Er soll aber noch in dieser Woche ins Training einstiegen. „Ich will ihn in dieser Woche auf dem Platz stehen sehen“, plant Hasenhüttl. Dennoch ist ein Einsatz Bernardos gegen Schalke noch nicht möglich. Neben Compper, Bernardo und Klostermann (Kreuzbandriss) fehlt mit Kyriakos Papadopoulos der vierte Verteidiger im Leipziger Kader verletzungsbedingt. Der griechische Nationalspieler hat im WM-Quali-Spiel gegen Bosnien-Herzegowina einen Schlag aufs Knie bekommen. Ansonsten wäre es seine große Chance gewesen, endlich auch für RB Spielpraxis zu erhalten. Bisher stand der bullige Innenverteidiger für uns erst 26 Minuten auf dem Feld.


Kein Bedarf der Umstellung nach Freiburg-Sieg

Nach dem wiederum überzeugenden 4:1 in Freiburg sollte es für unseren Trainer keinen Grund der Veränderung geben. Schmitz wird rechts verteidigen, Ilsanker zentral.

Voraussichtliche Aufstellung: Gulacsi – Schmitz, Ilsanker, Orban, Halstenberg – Demme, Keita – Sabitzer, Forsberg – Werner, Poulsen


Schalke fehlen „nur“ die Dauerverletzten

Haben unsere Roten Bullen Engpässe in der Verteidigung, klemmt es bei S04 an einer anderen Stelle. Schalkes Coach Markus Weinzierl muss nach wie vor auf Klaas-Jan Huntelaar (Außenbandriss) und die beiden Neuzugänge Breel Embolo (Sprunggelenksbruch) und Coke (Kreuzbandriss) verzichten. Leon Goretzka blieb beim 3:1 gegen Darmstadt zur Halbzeit wegen Magenprobleme in der Kabine, dürfte aber bis Samstag wieder vollständig fit sein. Stürmer Franco di Santo hat nach wie vor mit einer Bauchmuskelzerrung zu kämpfen. Mit ihm rechneten die Schalker bereits gegen Darmstadt, er schaffte es letztlich aber nicht in den Kader. In Leipzig könnte es für ihn nun zu einem Kurzeinsatz reichen. Beim 2:0 gegen Nizza in der Euro League kamen einige Reservisten und Nachwuchsspieler zum Einsatz (Kehrer, Tekpetey, Reese, Avdijaj). Wahrscheinlich wird von ihnen höchstens Stürmer Fabian Reese im Kader stehen.

Voraussichtliche Aufstellung: Fährmann – Höwedes, Naldo, Nastasic – Geis – Schöpf, Kolasinac – Goretzka, Bentaleb – M. Meyer – Choupo-Moting

 

Dank Dankert gewinnen?

Schiedsrichter der Partie wird Bastian Dankert, der im vierten Spiel noch auf seinen ersten Rasenballersieg "wartet", der totale Underperformer also. Zuletzt pfiff er das 1:1 in Kaiserslautern, bei der #WirsindWilli Rückkehr sowie die 0:1 Heimpleite gegen St. Pauli in der letzten Zweitligasaison, zuvor unter Oral noch ein 0:0 in Kiel. Ausbaufähig...


Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen

Spätestens wenn der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln über der Innenstadt liegt, weiß jeder, dass es in Richtung Weihnachten und Jahresende geht. Das Spiel gegen Schalke ist bereits das vorletzte Heimspiel in diesem Jahr. Am Samstag, den 17.12. (15.30 Uhr) steht das letzte Heimmatch auf dem Programm. Die Karten sind vergriffen, sowohl für Schalke als auch gegen Hertha. Und auch der Gästebereich fürs Auswärtsspiel beim FC Bayern (21.12., 20.00 Uhr) ist komplett ausverkauft.


Stehplatz-Tickets für Auswärtsspiel gegen Ingolstadt erhältlich

Anders als für die oben genannten Spiele, gibt es für die Auswärtsaufgabe beim FC Ingolstadt (Samstag, 10.12., 15.30 Uhr) noch Stehplatz-Karten für Stadion und Busfahrt zu kaufen. Die Karten kosten 17 Euro („sichtbehindert“) bzw. 26 Euro und sind nur im Online-Ticketshop erhältlich. Tickets für die Mitfahrt im Fanbus gibt es noch für 35 Euro zu kaufen. Sollte es nach dem VVK-Ende (Sonntag, 4.12., 23.59 Uhr) noch Resttickets kaufen, können sich Kurzentschlossene ihr Ticket auch noch an der Ingolstädter Stadion-Tageskasse holen. Sie öffnet am Spieltag 13.30 Uhr, dort wird jedoch ein Zuschlag von 3 Euro berechnet.

 

Neuzugänge im Winter? Gerüchteküche kommt wieder in Fahrt

Innenverteidiger Reece Oxford (17, West Ham United) steht angeblich schon länger auf Rangnicks Wunschliste. Nun gesellt sich der nächste Spieler aus der englischen Premier League hinzu: Offensiv-Allrounder David Henen (20, FC Everton) hat zwar Vertrag 2020, soll aber einem Wechsel nicht abgeneigt sein, da er bislang nur für Evertons U23 aufgelaufen ist und noch nicht im Profi-Kader stande. Warten wir die nächsten Wochen ab, RR wird uns sicher Bescheid geben, falls die Box für den nächsten Jungbullen fertig gemacht wird. 

 

Neuauflage des "Eröffnungsspiels"

Zugleich ist das Spiel gegen Schalke die Neuauflage des "Eröffnungsspiels" der Red Bull Arena. Damals - im Zeitalter der gehaltenen Testspielzusagen - gastierte Magath mit Schalke in der RBA. Nach großem Kampf hieß es am Ende 2:1 für den Bundesligisten. Einige kamen damals ins schwärmen, ein gewisser Journalist schrieb gar irgendwas vom Aufstieg, der mit diesem Team selbst dem Busfahrer gelänge. So viel schlechter als unter Oral wäre er zumindest rückblickend nicht gewesen... Diesmal soll also die Arena fest in RB-Hand bleiben, auch wenn am Samstag keiner der damals beteiligten auf dem Platz stehen wird.


Wer nicht flink genug war und keine Karten fürs Schalke-Match ergattern konnte, für den ist unser Fanticker wieder LIVE dabei und berichtet über alle Ereignisse auf und neben dem Feld. Alternativ bieten sich auch der Bullenfunk  oder Sky an. Das RB-Fans.de-Team wünscht unserer Mannschaft um Trainer Ralph Hasenhüttl wie immer alles Gute, viel Erfolg und die nächste Überraschung!

 

RBL_Nico


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