NÄCHSTE BEGEGNUNG

6. Spieltag 1. Bundesliga
Freitag, 30.09.2016, 20:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
FC Augsburg
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
FC Bayern München
15
2
Borussia Dortmund
12
3
1. FC Köln
11
4
Bor.Mönchengladbach
10
5
Eintracht Frankfurt
10
6
Hertha BSC
10
7
RB Leipzig
9
8
1. FSV Mainz 05
7
9
1899 Hoffenheim
7
10
Bayer 04 Leverkusen
7
11
FC Augsburg
7
12
SC Freiburg
6
13
VfL Wolfsburg
5
14
SV Darmstadt 98
4
15
SV Werder Bremen
3
16
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1
17
Hamburger SV
1
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EIN POTPOURRI AN ANEKDOTEN & STELLUNGNAHME VON CAPO TOMMES

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Köln - (27.09.2016) Aufgeheizte Stimmung in Köln! Während sich die FC Fans durch Diebstahl, Prügel, Sitzblockade, Eierwürfe und zerstörte Reifen als wahre Traditionshüter "auszeichneten", bekleckerten sich auch einige Rasenballsportfans nicht mit Ruhm und ließen sich provozieren. Zwei Gastkommentare zum Geschehen.

Schwieriges Pflaster in Köln. Während es vor dem Spiel hoch herging, war auch später im Block die Stimmung angespannt. Mit zwei Gastkommentaren melden sich Auswärtsfahrer "bumbumbastisch" und Capo "Tommes" zu Wort:

Gastbeitrag von "bumbumbastisch"

"Sonntag morgens um Zehn, kein Zeit für ein Knoppers, denn Köln is Calling. Eine entspannte Anreise steht bevor. Die Fans genießen die kurzen Pausen, man nickt einander zu, sonnt sich in der warmen Herbstsonne, schmunzelt über die Blicke während man im RBL-Trikot genüsslich an seinem Kaltgetränk nippt. Eine perfekte Auswärtsfahrt – läuft.

Angekommen in Köln. Die Straßen sind voller FC-Fans, die Vorfreude steigt. Beim Erreichen des Stadions kann man natürlich, wie immer, gerne diskutieren, wie sich ein Gästeparkplatz definiert. Heute: Nicht beleuchtet, schlecht einsehbar, nicht überwacht, zu 70% Köln-Autos und das für schmale 7€. Das ist zumindest nicht meine Definition.

Die Fans sammelten sich und sprachen sich ab, gemeinsam Richtung Stadion zu gehen. Bereits auf dem "Gästeparkplatz" wurde man liebevoll begrüßt, halt das übliche, das man uns mag, uns die Meisterschaft wünscht und das RBL der Vorzeigeverein in Deutschland ist – soweit alles erwartbar.

Surreal ist dann der Stadionvorplatz, Familien picknicken, man trifft sich und trinkt genüsslich sein Bier. Als geneigter RBL-Fan ist man bestrebt, möglichst schnell Richtung Gästeblock zu kommen. Dazwischen testet der Kölner den Knoten meines Schals. Der dilettantische Versuch wird erneut mit inniglichen Liebesbekundungen aufgewertet.

Am Stadionvorplatz sprechen mehrere Kölner uns an, ob wir nicht Karten für sie kaufen können. Eine rührselige Story reihte sich an die nächste. Bei der Masse an Leuten die vorm Gästeblock den Versuch gestartet haben an Karten zu kommen, wundert es mich nicht, dass der eine oder andere auch Karten bekommen hat. Ein gutes Trinkgeld für den Leipzig Fan inklusive. In Zeiten des schwindenden Fangehalts am Monatsende (Achtung Ironie) ein willkommener Zuschlag für einige. Das Ergebnis war, dass diverse Kölner sehr sanft aus dem Block verwiesen wurden. Interessanterweise hatten die Ordner keine Absicht gezeigt, das Problem aktiv zu beheben.

Übrigens Köln hat Cheerleaders! Dabei sollen doch wir die krasseste Eventparty haben! Ich bin geneigt zu behaupten, dass die Rheinländer uns auf disem Terrain am Sonntag locker in die Tasche gesteckt haben, so mit Maximal-G und Co. ... Ich werde jetzt bewusst nicht auf die Vorkommnisse im Gästeblock eingehen, die Stellungnahme von Tommes findet ihr im Anschluss. Nur soviel: die Tendenzen sind klar erkennbar. Allgemein herrschte gestern im Block eine merkwürdig angespannte Stimmung. Offensichtlich ließ sich hier der ein oder andere von den äußeren Bedingungen in Köln anstecken.

Nach dem Spiel – Warum manche die Stimmung noch anheizen müssen, während man im Block wartet, dass es sich beruhigt, will sich mir einfach nicht erschließen. Ich werde dieses Verhalten nie verstehen. Nach 30 Min hatte sich die Szenerie beruhigt, der Regen tat sein übriges. Geschlossen ging es Richtung Gästeparkplatz. Auf einzelne Rufe mancher Kölner werde ich den Mantel des Schweigens legen. Genau wie im Gehirn mancher Köln-Fans war leider auch in vielen Reifen der Leipziger Autos die Luft raus. Witzigerweise wurde das Auto vom Fanbeauftragten mit L-RB verschont.

Nachts um 3 waren wir dann wohl als letzte Auswärtsfahrer wieder zurück in Leipzig."


Capo Tommes nahm die angespannte Stimmung im Block zum Anlass, um auf Facebook und im RB-Fanforum eine Stellungnahme zu veröffentlichen. Nachfolgend findet ihr seine Worte.:

Stellungnahme von Capo "Tommes"

"Manchmal frag ich mich Wieso? Weshalb? Warum?

Einige werden von heute wohl noch Konsequenzen zu spüren bekommen.

Ihr wisst ich geb alles für die Stadt, für Rasenballsport und für euch.

Genauso sag ich aber auch, wenn mir was stinkt und das heut stinkt mir gewaltig!

Manch einer legt mehr wert darauf, gegnerische Fans zu betiteln, anstatt unsere Jungs zu unterstützen.

In der 85. bewegt sich ein großer Teil Richtung Zaun, um darauf zu posieren – stellenweise vermummt – Warum? Wollt ihr taff sein? Oder wo liegt der Sinn?

Dann geht es weiter mit pöbeln hinter den Cops, soll das stabil sein? Das ist nur eins, lächerlich!

Dann geht es weiter, mit alle Bullen sind Schweine Richtung den Cops? Seid froh das die da waren!

Ich mach mich gerade im Notfall – wenn es drauf ankommt, aber wenn es heute dort geknallt hätte, wäre es mir egal, wenn da manch einer von uns gelegen hätte. Wäre nicht so unverdient gewesen. Wenn man sagt chillt mal und es wird weiter auf
Primat gemacht.

Vorallem wenn man Rentner, Kinder und Frauen mit dabei hat. Welche teilweise echt verängstigt aussahen. Absolut dumm und überflüssiger Bullshit.

Denkt mal drüber nach. Warum ihr in die Ferne reist. Müsst ihr irgendwas kompensieren? Soll ich auch die Hose runter lassen? Und zeigen er ist länger als der aber kürzer als der...

Ich bin echt bedient... 2 Finger in die Luft bis Freitag."


Unsere Fanszene befindet sich weiterhin im Aufbau, umso wichtiger ist es, den bisherigen Werten und Zielen treu zu bleiben und stets ein wachsames Auge auf die Entwicklungen in der Kurve zu haben. Wir können stolz über das Erreichte in der kurzen Zeit sein und haben eine sehr gute Basis, diese es gilt weiter auszubauen. Die positive Entwicklung in der Vergangenheit war keine Selbstverständlichkeit und es gilt auch weiterhin Probleme klar anzusprechen, um möglichen Fehlentwicklungen entgegenwirken zu können. Gerade der Beitrag von Tommes darf in all seiner Schärfe als klares Bekenntnis gesehen werden, Fehlverhalten nicht einfach hinzunehmen. Dass vor allem auswärtsreisende RB-Fans immer wieder mit Spannungen, Anfeindungen und Stress konfrontiert sein werden, ist ein Umstand der bestimmte Sachverhalte erklärt, sie aber auf keinen Fall rechtfertigt. Der Umgang damit, ist also der Schlüssel für ein Modell einer besseren Fanszene in der deutschen Fussballlandschaft. Es gilt also ganz traditionell: wehret den Anfängen! Ihr alle seid gefordert, dass unsere Kurve weiterhin bunt, tolerant, familienfreundlich und einzigartig bleibt!

Die Diskussion zu diesem Thema könnt ihr hier weiterführen.

RB-Fans.de


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20160927-special-stimmung-koeln.html




WEITER UNBESIEGT! RB LEIPZIG SPIELT 1:1 BEIM 1. FC KÖLN!

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Köln - (25.09.2016) Es bleibt dabei: Wir sind weiterhin der einzige Bundesligist der Geschichte, der noch unbesiegt ist. Mit der Einwechslung von Timo Werner beim 1:1 in Köln gab es weiteres Historisches zu vermelden – der jüngste Bundesligaspieler aller Zeiten, der auf 100 Einsätze kommt, ist ein Rasenballer!

Verzögerter Spielbeginn durch Busblockade und Kölner Niveaulimbo
Nachdem die HSV-Fans unseren Bus mit ein paar Hanseln empfangen haben, sorgten etwa 50 bis 100 Fans des 1. FC Köln für eine Busblockade, so dass das Spiel 15 Minuten später angepfiffen werden musste. Damit ist der 1. FC Köln der erste Verein seit 2009, der es nicht schafft, einen pünktlichen Spielbeginn zu organisieren. Mehr als peinlich für Köln und alle an der Organisation des Spiels beteiligten Verantwortlichen. Auch im Spiel fielen die Kölner Anhänger durch Spruchbänder mit einem Niveau unterhalb der Grasnarbe auf, bereits vor dem Spiel gab es zudem einen Wettbewerb innerhalb des Stadtgebietes, welches Hassplakat gegen RB Leipzig das dümmste ist (wir warten gespannt auf die Siegerehrung). Nach dem Spiel kamen die RB-Fans zunächst nicht aus dem Auswärtsblock, da einige Kölner Idioten diesen blockierten. Das asoziale Kölner Verhalten wurde abgerundet durch das zahlreiche Luftablassen der Räder an den Autos der Auswärtsfans. Die DFL wird für den verspäteten Anpfiff und die Plakate gern ihr Geldsäckel weiter füllen. Einen Verlierer hat es damit an diesem Abend doch noch gegeben und das ist der 1. FC Köln mit seinen Anhängern, der heute für einen Erstligisten ein unwürdiges Bild abgegeben hat.

Richtige Reaktion auf dem Platz in der 1. Halbzeit
Unser Team zeigte auf dem Platz genau die richtige Reaktion auf das unsportliche Verhalten der Kölner Fans. Es bleibt damit dabei: Umso stärker die Proteste sind, umso stärker ist auch der Zusammenhalt der Spieler und auch der RBL-Fans! Von Beginn an übernahm unser Team die Kontrolle und konnte nach feiner Kombination über Keita, Sabitzer und Burke das 0:1 erzielen! Burke blieb allein vor Timo Horn eiskalt und verwandelte ins kurze Eck! Das erste Tor vom schottischen Neuzugang, welcher damit das erste schottische Tor in der 1. Bundesliga seit 1999 erzielte! Fortan übernahmen die Kölner stärker das Spiel, ohne jedoch zwingend zu werden. Das Gegentor zum 1:1 dann leider absolut unnötig. Benno Schmitz mit dem einfachen Ballverlust an der Seitenlinie, die Kölner spielten den Ball schnell auf den starken Japaner Osako, der mit voller Wucht den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte beförderte und Peter Gulácsi damit keine Chance ließ. Bis zur Pause waren die Kölner weiter am Drücker ohne daraus größere Chancen zu generieren. Mit leichtem Vorteil für das Heimteam ging es dann in die Halbzeit.

Die Leipziger mit mehr Energie im Tank
In der 2. Halbzeit zeigte sich dann, dass die Kölner Kopie der heutigen Trikotwerbung eben doch nicht so gut wie das Original ist, denn ab der 60 Minute fehlte Köln zusehends die Luft unter den Flügeln. Durch die Einwechslung des stabilen Bernardo für den leider erneut wackligen Benno Schmitz wurde unsere Defensive gestärkt. Aus dieser konnten wir immer mehr das Spiel dominieren. Ähnlich zu Köln in der 1. Halbzeit generierten wir hieraus allerdings zu wenige Torchancen. Köln lauerte in der 2. Halbzeit auf die Konterchance, die unsere Abwehr aber nicht zuließ. Das Spiel endete somit folgerichtig und leistungsgerecht mit 1:1!

Fazit:
Beim aktuell Tabellenzweiten einen verdienten Auswärtspunkt zu holen, zeigt erneut die Stärke unseres Teams. Damit haben wir als Aufsteiger trotz eines sehr schweren Auftaktprogramms 9 Punkte aus 5 Spielen geholt. Da wir bereits am Freitag zu Hause den FC Augsburg empfangen, der uns leider bereits zweimal zu Hause aus dem Pokal geworfen hat, heißt es dieses Mal den (Puppenkisten-)Bock umzustoßen! Es gibt weiterhin Tageskarten für unser drittes Heimspiel der Bundesligageschichte. Der Oberrang des Gästeblocks wurde wegen der geringen Zahl an Auswärtsfans für RBL-Fans geöffnet!

Statistik:
1. FC Köln: Horn – Sörensen, Heintz, Mavraj, Rausch (84. Mladenovic) – Risse, Hector, Lehmann (C), Zoller – Osako (72. Rudnevs), Modeste.
RB Leipzig: Gulácsi – Schmitz (46. Bernardo), Orban, Compper, Halstenberg – Keita, Ilsanker, Kaiser (C), Burke (82. Werner) – Sabitzer, Selke (63. Poulsen)
Tore: 0:1 Burke (5.), 1:1 Osako (25.)
Torschüsse: 10 / 12
Torschüsse aufs Tor: 2:2
Ballbesitz: 47,7 % / 52,3 %
Zweikampfquote: 55,3% (100) / 44,7% (81)
Passquote: 71,8% (265) / 74,2% (333)
Laufweite: 108,1 km / 112,5
Intensive Läufe: 562 / 628
Sprints: 208 / 218
Ecken: 1 / 6
Abseits: 3 / 0
Fouls:
10 / 16
Gelbe Karten: Osako / Orban (3), Bernardo (1)
Zuschauer: 48.500 (darunter 1.100 Leipziger)

Jupp


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20160925-special-koeln.html



UNERWARTETES SPITZENSPIEL

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Leipzig - (24.09.2016) Zum Abschluss der englischen Woche reisen unsere Roten Bullen am Sonntag zum 1. FC Köln. Das Aufeinandertreffen der beiden Teams ist das Duell zweier Überraschungsmannschaften, die zu Saisonbeginn die Liga aufmischen.

1. FC Köln - Der einstige Karnevalsverein

Drei Siege, ein Remis und ein Torverhältnis von 8:1 - die Bilanz des 1. FC Köln liest sich zum Saisonstart besonders eindrucksvoll. Vor allem die Erfolge gegen Wolfsburg (0:0), Freiburg (3:0) und Schalke (3:1) ließen aufhorchen und zeugen davon, dass der 1. FC Köln in dieser Saison durchaus in der Lage ist, höheren Ansprüchen zu genügen. Die Abwehr um Torhüter Timo Horn wirkte zuletzt äußerst stabil und nur schwer bezwingbar. Im Angriff kann sich Trainer Peter Stöger auf Anthony Modeste verlassen, der nach 15 Treffen in der vergangenen Spielzeit schon wieder viermal getroffen hat. Da beide Mannschaften wenig auf Ballbesitz aus sind (Köln 46,8 Prozent, Leipzig 46,0 Prozent) erwartet unser Coach Ralph Hasenhüttl ein enges Spiel: "Ich gehe davon aus, dass uns in Köln ein Spiel erwartet, in dem Kleinigkeiten entscheidend sind. Vermutlich wird es auf beiden Seiten nicht viele Chancen geben. Die Gelegenheiten, die sich uns bieten, müssen wir dann konsequent nutzen. Wir brauchen Effizienz vor dem gegnerischen Tor, um erfolgreich zu sein."

Einer der wesentlichen Faktoren für den Erfolg des 1. FC Köln ist Trainer Peter Stöger, der dank seiner ruhigen und besonnenen Art aus dem ehemaligen Karnevalsverein einen seriöse Mannschaft geformt hat, die auf Anhieb den Aufstieg aus der 2. Bundesliga schaffte und sich mittlerweile im Mittelfeld von Liga 1 etablieren konnte. Mit Sportdirektor Jörg Schmadtke steht Stöger zudem ein erfahrener Pragmatiker zur Seite, der behutsam die finanziellen Mittel verwaltet und dazu beiträgt, dass das sonst so nervöse Umfeld in Köln auf dem Boden bleibt.

Leichte Personalsorgen bei Hasenhüttl

Die englische Woche fordert ihren Tribut und zwingt unseren Coach Hasenhüttl zu personellen Veränderungen. Neben dem Langzeitverletzten Lukas Klostermann (Kreuzbandriss) werden auch Emil Forsberg (Gehirnerschütterung beim Kopfballduell gegen Dortmund) und Kyriakos Papadopoulos (Schlag aufs linke Knie) ausfallen. Fraglich sind zudem noch die Einsätze von Diego Demme (muskuläre Probleme im Rückenbereich) und Marvin Compper (Wadenprobleme). Erfreulich hingegen die Tatsache, dass Timo Werner vor seinem 100. Bundesligaspiel steht und damit Julian Draxler als jüngster Spieler, der diese Marke zuvor erreichte, ablösen wird. Der Stuttgarter Neuzugang befindet sich seit seinem Wechel nach Leipzig in absoluter Top-Form und ist mit drei Toren gefährlichster Angreifer der Roten Bullen. „Ich fühle mich hier sehr wohl. Die Stadt ist super. Das Trainingsgelände sucht seinesgleichen. Unsere Mannschaft hat eine riesige Qualität - auf dem Rasen, aber auch abseits davon. Wir sind alle in einem ähnlichen Alter“ lobte der erst 20-jährige zuletzt das Umfeld. Ob Werner am Sonntag in Köln wieder in der Startelf stehen wird, bleibt abzuwarten. Zum Abschluss der englischen Woche könnte es auch darauf hinauslaufen, dass Werner oder Poulsen zunächst von Davie Selke ersetzt werden. Naby Keita und Oliver Burke werden wohl zunächst keine Kandidaten für die Startelf sein, so dass es bei minimalen Änderungen gegenüber dem Heimspiel gegen Gladbach bleiben wird.

Gulacsi - Bernardo, Orban, Compper (Ilsanker), Halstenberg - Ilsanker, Demme (Keita) - Kaiser, Sabitzer - Werner (Selke), Poulsen (Selke)

Optischer Boykott der Köln-Fans, Energy-Drink als Brustsponsor

The same procedure as every match: Fans und Vereinsverantwortliche überlegen vor dem Spiel gegen RB Leipzig, wie man dem bösen Marketingkonstrukt begegnet, den Zusammenhalt nach innen stärkt und bundesweit Applaus für den Protest erhält. Im Fall des 1. FC Köln ist dies jedoch nur bedingt gelungen. Die Südkurve der Rheinländer entschied sich dafür, am Sonntag auf Fahnen, Doppelhalter und  Zaunfahnen zu verzichten - quasi als Zeichen dafür, dass dies kein "normales" Heimspiel sei. Ein Protestmarsch wurde vorerst abgelehnt, da nicht ausreichend Zeit für die Organisation gewesen wäre (der Spieltag gegen RB kam scheinbar zu früh in der Saison). Die Marketingabteilung des 1. FC Köln hatte scheinbar mehr Vorbereitungszeit und erklärte das Duell direkt zum Brausegipfel, in dem auf dem Trikot der Kölner Mannschaft das Logo von "Maximal G" prangt, der Energy-Drink-Hausmarke des Sponsoring-Partners REWE. "Jetzt können wir Red Bull als das Kultgetränk mit unserer neuen Eigenmarke Maximal G spielerisch frech im direkten Vergleich herausfordern“ frohlockte Lionel Souque vom REWE-Vorstand in einer Pressemitteilung. Im Rhein-Energie-Stadion sollen zudem auf den Werbebanden kleine Seitenhiebe gegen Red Bull zu finden sein. Doch die angeblich so ausgefuchste Marketingidee scheint nicht bei allen gut anzukommen, in den sozialen Medien gibt es reichlich Kritik für die Aktion "Dose gegen Dose". Besonders sauer stößt den Fans auf, dass der Verein mit einer Marketingaktion gegen ein Marketingprodukt protestiert.

Auf Leipziger Seite rufen derartige Protestaktionen nur noch ein müdes Lächlen hervor, zu auffällig ist die mittlerweile perfide Doppelmoral und zu altbacken die Ideen der Ablehnung. Etwa 700 RB-Fans werden sich am Sonntag auf die 500 Kilometer lange Reise in die Domstadt begeben und ihre Mannschaft vor Ort unterstützen. Da am Spieltag noch die Tageskassen öffnen und Tickets für den Gästeblock erhältlich sind, dürften es am Ende wohl ca. 1.000 Leipziger im Rheinenergie-Stadion werden. Angesichts der weiten Auswärtsfahrt und der fanunfreundlichen Anstoßzeit, ist diese Zahl für unsere Verhältnisse in Ordnung. Vergessen werden darf eben auch nicht, dass acht Tage zuvor bereits die 4h-Auswärtsfahrt nach Hamburg anstand, die für die Vielzahl der Fans sicherlich attraktiver war.

Wer am Sonntag nicht im Stadion dabei sein kann, für den ist unser Fanticker wieder LIVE dabei und berichtet über alle Ereignisse auf und neben dem Feld. Alternativ bieten sich auch der Bullenfunk oder Sky an. Das RB-Fans.de-Team wünscht unserer Mannschaft um Trainer Ralph Hasenhüttl wie immer alles Gute, maximalen Erfolg und die nächste Überraschung!

Rojiblanco


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http://www.rb-fans.de/artikel/20160924-vorbericht-koeln.html



LEIPZIG GEGEN MÖNCHENGLADBACH – EINZELKRITIK

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Leipzig - (22.09.2016) Der Tag nach einem weiteren emotionalen Highlight. RBL bleibt ungeschlagen, doch nach dem 1:1 ist die Zeit der Wasserstandsbetrachter angebrochen. Dazu werfen wir einen Blick auf die Einzelleistungen der Spieler.

Vier Spiele acht Punkte – ungeschlagen auf den internationalen Plätzen. Viele Leipziger hätten dies vor der Saison oder gar nach der Niederlage gegen die SGD mit Kusshand genommen und auch am Tag nach dem späten Ausgleich des Champions League Teilnehmers aus Mönchengladbach ist dies eine bockstarke Bilanz.

Dennoch kann man das gestrige Unentschieden wie so oft aus zwei Warten betrachten. Die Optimisten werden herausstellen, dass man die Gäste größtenteils aus dem Spiel nehmen konnte (nur drei Torschüsse für die Schubertelf) und das Hasenhüttl-System weiterhin auch gegen die stärksten Teams der Liga funktioniert. Anhänger der Theorie des halbleeren Glases werden wohl darauf verweisen, dass im zweiten Durchgang der Zugriff nach und nach etwas verloren ging, RBL fünf Minuten vor Ende bei einem langen Ball gegen die Effizienzmeister aus Gladbach nicht so offen stehen darf (ein Tor, das am besten damit beschrieben ist, dass die Borussen RBL mit den eigenen Mitteln schlugen), und dass es unsere Rasenballer verpassten, vorher einen weiteren Treffer zu erzielen.

Das der volle Gästeblock des, man kann es nicht oft genug erwähnen, Champions League Teilnehmers den späten Ausgleich wie einen Sieg bejubelte, sagt indes auch einiges über RBL aus. Auch die Stadionbesucher schienen vermehrt der Optimistenfraktion anzugehören, wurde das Team doch trotzig stehend in den letzten Minuten angefeuert und auch nach dem Spiel für die gute Leistung gefeiert. Überhaupt war es gestern eine runde Leistung auf den Rängen.

Ganz nüchtern betrachtet hatte RBL zwar mehr investiert (läuferisch), aber viel mehr echte Großchancen konnte die Hasenhüttl-Elf sich nicht erspielen. Zu spitz waren die meisten Winkel aus denen Werner und Burke versuchten Sommer zu bezwingen und abseits der beiden Tore waren es bei RBL Halstenberg und für Gladbach Johnson, die jeweils Hochkaräter auf dem Fuß hatten. Im Laufe des zweiten Durchgangs konnte man bei RBL, die läuferisch wieder extreme Werte aufs Feld brachten auch erste Ermüdungserscheinungen ausmachen. Compper musste mit Wadenproblemen runter, für ihn kam Papadopoulos, der einen soliden Einstand hatte, vor dem Ausgleich jedoch das Kopfballduell verlor. Einige Sprints konnten nicht mehr gezogen werden und die sowieso schon relativ hohe Fehlerquote des eigenen Passspiels stieg weiter an, so dass das Spiel noch chaotischer wurde als üblich. Ebenso fiel auf, dass gegen die stark gegen den Mann verteidigenden Gäste noch mehr als normal auf Poulsen gesetzt wurde. Der Däne war es auch, der das Tor stark durch ein Solo und eine gute Flanke auf Werner einleitete. Zwar war diese Idee leichter zu durchschauen, als eine frisch gewaschene Fensterscheibe, wirklich komplett zu verteidigen war sie indes nicht, da Poulsens Antritt und Sprungkraft selbst vom hoch gewachsenen Vestergaard kaum zu kontern waren, war der Ball jedoch dann wieder auf dem Boden der Tatsachen, spielte RBL oft zu überhastet und leistete sich etwas zu viele Fehlpässe.

Zudem brachten die Einwechslungen von Forsberg, Papadopoulos und Burke dieses Mal nicht den erwarteten letzten Schwung. Der Schwede konnte nicht an die überragende Leistung in Hamburg anknüpfen und verlor so ziemlich jeden Zweikampf, Burke fehlte am Ende das Glück des tüchtigen im Abschluss, als sein Schuss nicht die nötige Geschwindigkeit erreichte, um Sommer vollends zu passieren, der Keeper bekam noch im Nachfassen die Hand auf den Ball und Papadopoulos war ein wenig die tragische Figur, auch wenn das Kopfballduell den Blick auf eine sonst gute Leistung nicht verstellen darf.

Fantechnisch reift die Erkenntnis: Die Zeiten, in denen andere Fanszenen RBL in der heimischen RBA einen vom Pferd erzählen konnten, sind vorbei. Wer dabei war erinnert sich vielleicht an Hansa, die damals mit brachialer Gewalt in die Ränge strömten und den RBL Support fast vollständig übertönten. Das passierte dieses Mal den Gladbachern, die sich mit ihren 19 Minuten Schweigeprotest (nur kurz unterbrochen vom obligatorischen und wenig imposanten „Red Bull Schweine“) in die eigenen Fohlenbeine schossen. Denn ab der 18. Minute zog der Fanblock einfach das gesamte Stadion mit und feierte drei-vier Minuten durch, so dass der Gladbacher Anfangssupport erstickte. Kurz vor dem Ausgleich hätte man zudem meinen können, dass die Gäste auch die letzten 19 Minuten boykottieren wollten, ehe der späte Treffer für den, ja ich sage es wieder, Champions League Teilnehmer, die Gladbacher Kurve wieder erweckte. Zudem war die Initiative 60 Plus vor dem Spiel auf dem Stadionrund aktiv. Neues dazu sicher in Kürze.

Emotionaler Höhepunkt sicher die Aktion für Klostermann, dem die Kicker zuerst Werners Tor widmeten, ehe 10 Minuten später das ganze Stadion mit Bannern und Selbstgedrucktem dem Verletzten Genesungswünsche übermittelte.
Was bleibt ist die Frage, ob der hohe Aufwand, den RBL betreibt, in der englischen Woche noch Probleme bereiten wird. Mit den starken Kölnern, die von der Spielanlage her Leipzig sicher wenig entgegenkommen dürften, wartet eine richtig schwere Aufgabe. Nur ein Treffer mussten die Geißböcke bisher hinnehmen, dabei setzt Stöger auf wenig Ballbesitz, schnelles Umschalten und starke Außenbahnen. Dazu sind die Kölner derzeit Meister darin gegnerische Chancen zu vereiteln, nur 1.54% der Torschüsse ihrer Gegner gingen ins Ziel. Unsere Leipziger mussten gegen Gladbach schon am Ende dem Stil Tribut zollen, bereits am Sonntag geht es weiter, da ist jetzt vor allem Regeneration angesagt, damit die Bullen auch dann noch kräftig zubeißen und lange laufen können.

Ein kurzer HInweis noch zum Dauerthema An- und Abreise. Die LVB gestern durchaus mit Bundesliganiveau. Gerade die Sonderbahnen (51) haben die Problematik um den geschlossenen Hauptbahnhof entschärft. Auch die Teilsperrung des Waldstraßenviertels begünstigt den schnelleren Abfluss der Bahnen. Ein weiterer Baustein in Sachen Verkehrskonzept.

Petér Gulácsi
Bitter, da bekommst du als Tormann einen Schuss aufs Tor und der ist drin, typisch für Gladbach, keine Mannschaft ist derzeit besser darin die eignen Schüsse zu nutzen. Aber viel zu Halten gab es beim Schuss von Johnson nicht. Die Fehler passierten früher. Sonst starker Rückhalt und immer wach. Dazu als Passgeber auf Poulsen meist Ausgangspunkt eines RBL-Angriffs – 15 seiner Bälle erreichten den Dänen.

Willi Orban
Abgeklärt und routiniert, der Ruhepol der Abwehr und mit einem Stellungsspiel, das sich gewaschen hatte. Gewinnt zwar nicht jedes seiner Duelle, aber gefühlt alle wichtigen. Wie Ilsanker wichtig, damit der ständig im roten Bereich laufende Rasenballermotor auch mal eine kurze Pause einlegt. Kein Mann für die spektakulären Zuspiele, aber einer muss hinten ja auch mal auf sicher spielen können, während vorne alles wie wild durch die Kante läuft.

Marvin Compper
Wenn Gulácsi es nicht selbst machte, dann mit Halstenberg der Nächste im großen: „Such den Dänen“-Spiel, daher auch mit etwas schlechterer Passquote. Defensiv eine Bank und kaum zu schlagen. Musste später mit Wadenproblemen raus und wurde durch den soliden Papadopoulos ersetzt. Compper bleibt derzeit in Abstimmung mit Orban ein wichtiger Faktor der bisher so stabilen Defensive (nur Bayern ließ weniger Torschüsse zu), er wird aber voraussichtlich der hohen Intensität des Spiels als einer der Ersten Tribut zollen müssen.

Marcel Halstenberg
So etwas wie die tragische Figur des Spiels, erst mit der Megachance zum 2:0 und kurz vor Ende verliert er Johnson komplett aus den Augen und geht dann auch zu ungestüm in den Zweikampf. Abseits dieser „Highlights“ wieder ein gewohnt starkes Spiel von Halste, der in allen Belangen zu den besten Rasenballern zählte (läuferisch, bei Pässen und Zweikämpfen).

Bernardo
Nach dem starken Hamburgspiel erneut ein wirklich guter Auftritt. Wenn Bernardo noch ein wenig an der Passeffizienz arbeitet, dann kann er ein ganz großer werden. Erneut einer der Fixpunkte des Spiels (meiste Ballkontakte) mit vielen Sprints, starker Laufleistung und solider Zweikampfquote. Über die rechte Seite ging für Mönchengladbach wenig, das lag nicht zuletzt an ihm. In der Form wird es Schmitz ganz schwer haben, den gelernten Innenverteidiger zu verdrängen. Seine Abgeklärtheit und Spielfreude machen jedenfalls viel Spaß beim Zuschauen.

Stefan Ilsanker
Gab schon bessere Tage im Leben des Mentalitätsmonsters, das Spiel kam ihm da nicht ganz so gelegen. Im Mittelfeld mit weniger Zugriff (wenigste Ballkontakte der Spieler, die über 90 Minuten gingen) und einer ungewohnt schlechten Zweikampfquote, dafür jedoch bis auf ein paar Ausnahmen mit guter Übersicht und bei Pässen weniger fehleranfällig als seine Nebenleute, insgesamt jedoch mit zu wenig Impact.

Diego Demme
Über Demmes läuferische Leistung muss man wohl kein Wort verlieren, maximal: Bundesligaspitzenklasse. Wo ein Demme ist, da ist eben auch ein (Lauf)weg, der zu gehen ist. Dafür erneut mit vielen Zweikämpfen aber dieses Mal in Sachen Spielberuhigung und Passquote eher unterdurchschnittlich. Wobei Gladbach die flachen Passwege in die Spitze auch sehr gut zugestellt hatte und durch die enge Manndeckung viele Pässe abfangen konnte.

Dominik Kaiser
Defensiv solide und mit einigen Spielanteilen, erneut als Standardschütze gebraucht, wobei die zweitbeste Chance des Spiel nach einem selbigen erfolgte. Sonst manchmal zu überhastet (zweitschlechteste Passquote) aber dafür kämpferisch und läuferisch stark. Insgesamt die bessere Wahl auf Rechtsaußen als Keita zuletzt in Hamburg und von den RBL-Außebahnspielern am gestrigen Abend wohl der beste Mann.

Marcel Sabitzer
Auf Links gestern mit mehr Schatten als Licht, auch sein Ersatz Forsberg hatte es indes nicht viel leichter. Überhaupt das Spiel durch Poulsen größtenteils rechtslastig. Agierte gestern meist unauffällg, wenngleich mit zwei (ungefährlichen) Abschlüssen. Unterdurchschnittliche Pass- und Zweikampfquoten „runden“ dieses Bild ab.

Timo Werner
Für seine Leistung mit standing ovations und Timo-Rufen verabschiedet. Werner ist angekommen in Leipzig und das schneller und imposanter als gedacht. Bereits sein dritter Treffer im Rasenballerdress, sein erstes gegen Mönchengladbach zudem, nur auf einen Sieg gegen die Fohlen muss Werner weiter warten. In Sachen Duracellhasenfaktor wieder ganz weit vorne (die meisten Sprints aller auf dem Feld), dazu der passsicherste Spieler. Auch an ihm ist derzeit kaum ein Vorbeikommen, auch wenn man diese Belastung sicher nicht andauernd über 90 Minuten ertragen kann.

Yussuf Poulsen
Dauerläufer, Zweikampfmonster, gefürchteter Gegenspieler und Schrecken aller vereinsinternen Konkurrenz. Poulsen ist all das und mehr. Was Yussuf gestern wieder runterspulte ist schon fast nicht mehr menschlich. Diesmal absolut im Fokus jedweder Angriffsbewegungen, weil er allein bei langen Abschlägen gesucht und meist auch gefunden wurde, mit toller Einleitung des 1:0 und quasi unermüdlich. Als Halstenberg vorne seine Chance suchte sprintete Yussuf mannschaftsdienlich sofort auf die Linksverteidigerposition. Er führte die meisten Zweikämpfe auf dem Feld und gewann fast die Hälfte, auch läuferisch und in Sachen Ballkontakte weit vorne. Besonders für Selke muss die Dominanz die Poulsen derzeit in der vordersten Linie verströmt frustrierend sein, aber wie bei Demme gilt derzeit: an ihm führt kein Weg vorbei.

Kyriakos Papadopoulos
Bitter, da kommst du rein in ein hitziges Spiel, bist der beste Zweikämpfer auf dem Platz und verlierst insgesamt nur ein Duell, das aber ausgerechnet vor dem Ausgleich. Was die Spritzigkeit anbelangt darf Papa sicher noch ein paar Prozente draufpacken und über seine Passquote (33,3% - schlechtester Wert des Teams) wird in diesem Spiel besser auch der Mantel des Schweigens ausgebreitet (teilweise aber auch systembedingt), aber die Ansätze sind da, schon gegen Köln könnte er gefordert werden, wenn Compper nicht schnell wieder gesundet.

Emil Forsberg
Nicht gerade mit optimalen Zweikampfwerten und in diesem Bereich der schlechteste Kicker auf dem Feld (nur ein gewonnenes Duell). Zwar relativ sicher im Passspiel aber mit nur wenig Impact. Hat schon bessere Spiele im RBL Dress gemacht und wird dies wieder tun. Gestern war nicht sein Tag und er hatte Probleme gegen die Gladbacher Abwehr die entscheidenden Pässe zu finalisieren, aber das ging auch Sabitzer vor ihm so. Gegen die Ballbesitzverweigerer von der neckischen Seite des Rheins wird er sicher wieder gebraucht.

Oliver Burke
Hätte, hätte … Fahrradkette. Im Nachhinein ist man ja immer schlauer, aber hätte Hasenhüttl eher auf Sicherheit gesetzt und vielleicht mit Schmitz oder Keita die leckende Defensive gestärkt, wir würden jetzt vielleicht über einen 1:0 Sieg diskutieren. Hätte Burke aus spitzem Winkel mit etwas mehr Schwung den Ball vorbei an Sommer ins Netz bugsiert, hätten wir jetzt den genialen Schachzug als weiteren Beweis für Hasenhüttls wundertätige Händchen feiern können. So kam Burke zu einem Zeitpunkt in dem das Spiel RBLs zu viel von Zufällen und Ermüdungserscheinungen geprägt war, um abseits seines Schusses noch für großes Aufsehen zu sorgen. Fazit: Wird noch!

Rumpelstilzchen


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