NÄCHSTE BEGEGNUNG

CL Gruppe 3. Spieltag
Dienstag, 19.10.2021, 21:00 Uhr
Ort: Parc des Princes, Paris
Paris Saint-Germain
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
16
2
Bayer 04 Leverkusen
16
3
Borussia Dortmund
15
4
SC Freiburg
15
5
Wolfsburg
13
6
1. FC Union Berlin
12
7
1. FC Köln
12
8
1899 Hoffenheim
11
9
RB Leipzig
10
10
1. FSV Mainz 05
10
11
Mönchengladbach
10
12
VfB Stuttgart
8
13
Eintracht Frankfurt
8
14
Hertha BSC
6
15
FC Augsburg
5
16
Arminia Bielefeld
4
17
VfL Bochum
4
18
Greuther Fürth
1

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ZU GAST BEI DER BESTEN OFFENSIVE DES PLANETEN!

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Leipzig - (18.10.2021) Champions League Time: In der Stadt der Liebe kommt es für RB Leipzig Duell mit Paris St. Germain. Und wäre die Aufgabe nicht schon groß genug, geht es bereits jetzt schon ums Überwintern im Internationalen Wettbewerb für die Messestädter

Spieltag Nummer 3 in der Champions League und die „Todesgruppe“ macht Ihren Namen alle Ehre. Zumindest aus Sicht von RB Leipzig. 2 Spiele 2 Niederlagen. Darunter auch die Heimspielniederlage gegen Club Brügge, den Gegner, bei dem man sich noch am ehesten etwas ausgerechnet hatte. Nun steht man schon im kleinen Finale am Dienstagabend in Paris auf dem Platz. Es gibt definitiv einfachere AufgabenSpieltag Nummer 3 in der Champions League und die „Todesgruppe“ macht Ihren Namen alle Ehre. Zumindest aus Sicht von RB Leipzig. 2 Spiele 2 Niederlagen. Darunter auch die Heimspielniederlage gegen Club Brügge, den Gegner, bei dem man sich noch am ehesten etwas ausgerechnet hatte. Nun steht man schon im kleinen Finale am Dienstagabend in Paris auf dem Platz. Es gibt definitiv einfachere Aufgaben.


Aufreger der Woche

Die Kritik an der Spielweise der Mannschaft und an Trainer Jesse Marsch reißen nicht ab. Zu wenig Durchschlagskraft nach vorn, hinten zu fehleranfällig. Teilweise wird man das Gefühl nicht los, dass die zweifelsohne vorhandenen Pferdestärken nicht auf den Platz gebracht werden können. Sicherlich schwinkt auch ein wenig die Enttäuschung mit, dass die versprochene Rückkehr zur RB-DNA bisher nicht erfolgte. Im Gegenteil. Bereits im letzten Jahr vorhandene Schwächen (Chancenverwertung/Pressing-Resistenz) bleiben bestehen.

Hinzu kommen noch neuere Probleme, wie die benannten Abwehrpatzer. Auch macht es den Eindruck, dass das Spiel von Leipzig zu ausrechenbar ist und die Gegner entsprechend einfach, sich anpassen können. Von einer Flexibilität im eigenen Spiel kann zu dem nicht gesprochen werden. Was man jedoch der Mannschaft und den Trainer zugute halten muss: Die Änderungen, auch auf personeller Ebene, waren wohl etwas zu viel und es bleibt zu hoffen, dass mit etwas mehr Zeit, eine Besserung eintritt.

 

"Das Runde muss also ins Eckige?"

 

Unsere Rasenballsportler

Form unserer Mannschaft

Punktetechnisch sind die Leipziger in der Bundesliga halbwegs auf Kurs. 7 Punkte aus den letzten 3 Spielen ist solide. Auch wenn die Gegner „nur“ Hertha BSC, VFL Bochum und SC Freiburg hießen. Nach dem Start und dem Spiel gegen Brügge, waren diese Erfolge nicht wirklich in Stein gemeißelt. Jedoch wurde bereits gegen Freiburg wieder offenbart, dass man derzeit noch weit von einer Spitzenmannschaft entfernt ist. Nicht so gut, denn in der Champions League hat man mit Manchester City und Paris St. Germain zwei europäische Top-Teams in der Gruppe. Und da man noch punktlos nach den Spielen gegen Manchester City und Brügge ist, braucht es am Dienstagabend eine Top-Leistung, um sich noch etwas in der Gruppenphase ausrechnen zu können.


 

Verletzte/gesperrte Spieler bei RB Leipzig

In Paris weiterhin fehlen: Halstenberg, Saracchi, Olmo und Brobbey. Ob Forsberg auflaufen kann, ist nicht sicher. Dieser wurde mit Oberschenkelproblemen gegen Freiburg ausgewechselt.

 

 

Mögliche Aufstellung RB Leipzig

Gulácsi Angeliño, Gvardiol, Simakan, Klostermann Adams, Kampl Haidara, Szoboszlai, Nkunku Poulsen

 

Klotzen statt kleckern!

 

Der Gegner im Check

Paris auf Angriff gepolt

Zumindest was die Anzahl der Spiele gegen Paris St. Germain betrifft, schickt sich die Mannschaft aus der französischen Hauptstadt an, für RB Leipzig das Wolfsburg in der Champions League zu werden. Sucht man nach einem deutschen Pendant, fällt einem jedoch eher der FC Bayern ein. Paris gilt als Liga-Primus und Top-Favorit auf den Ligatitel und als heißer Kandidat für europäische Krone. Nicht zuletzt, die Pariser mit vielen Investitionen den Kader stets auf hohem Niveau hält. So konnte im Sommer zu Neymar und Mpappe noch Sergio Ramos und Wunderfloh Lionel Messi verpflichtet werden.

In der Liga führen PSG nach 10 Spieltagen in der französischen Meisterschaft mit souveränen 9 Punkten Vorsprung. Vielleicht wirkt bei den Franzosen noch die letzte Saison nach, als sie für viele überraschend lediglich den 2. Platz erreichte. In der Champions League Gruppe führt man derzeit ebenfalls, dank besserem Torverhältnis. Nachdem man sich gegen Brügge zu einem Unentschieden mühte, konnte man den englischen Meister Manchester City mit 2:0 schlagen. Man ist also im Wettbewerb auf Kurs.

 

Die Hoffnungen ruhen auf Ex-Pariser Nkunku!

 

Player to Watch

Wir haben hier ein Star-Ensemble vor der Brust, so dass es schwer fällt einen Spieler zu benennen. Wobei, eigentlich nicht. Mit Lionel Messi gelang den Parisern der Transfer des Sommers. Der Argentinische Topstar wechselte von seiner Jugendliebe Barcelona in die französische Hauptstadt und soll nun dort die Fußballfans verzaubern.

 

Wen, wenn nicht Messi?

 

Verletzte/gesperrte Spieler Freiburg

Mit Keylor Navas und Sergio Ramos fehlen wohl nur zwei Spieler aus dem Staraufgebot

 

Mauricio Pochettino die bessere Wahl als Tuchel?

 

Trainer und Spielweise

Mauricio Pochettino übernahm in der vergangenen Saison das Traineramt von Thomas Tuchel in Paris. Vorher gelang dem Argentinier mit den Tottenham Hotspurs der Finaleinzug in der Champions League, wo man jedoch dem FC Liverpool unterlag. Danach folgte eine weniger gute Saison in Nord London und man beendete die bis dahin erfolgreiche Zusammenarbeit mit Pochettino an der White Hart Lane.  

In Paris hat Pochettino nun einen Kader, den man nur schwer eine Taktik die fernab von Kreativität uns Ballbesitz vermitteln kann. Schaut man sich die Namen an, könnte die Beckenbaurische Strategie „Geht’s raus und spielt Fußball“ ausreichend sein. Eher wird man als Trainer das Problem haben, die ganzen Stars und Anforderungen unter einen Hut zu bekommen.

 

Viel schlimmer geht nicht...

 

And the winner is... der Fantipp

Aufgrund der aktuellen Vorzeichen aus Leipziger Sicht sowie der Form des französisches Gastgebers fällt es schwer zu glauben, dass 3 Punkte nach Klein-Paris mitgebracht werden können. Vielleicht ist es aber auch ein Vorteil, wenn man ohne Erwartungen in das Spiel geht und befreit aufspielt. Schließlich kann man als Leipziger nicht mehr als verlieren.


Was läuft wo?

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1:1 IN FREIBURG – ZUM LEBEN ZU WENIG, ZUM STERBEN ZU VIEL!

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Freiburg - (17.10.2021) Mit einem Punkt kommen die Leipziger wieder aus dem Schwarzwald zurück. Es war nicht die befürchtete Offenbarung, aber auch keine Leistung, mit der sich die Mannschaft freischwimmen konnte.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Die Länderspielpause ist vorbei und alle Reisenden waren wieder da. Fast alle Tyler Adams war noch Jet-Leg bedingt abwesend gewesen. Ansonsten standen Trainer Jesse Marsch, alle Spieler zur Verfügung. 

 

>>> zum Liveticker

 

Dreisatz des Spiels

Hatten sich die Leipziger in der 1. Halbzeit zumindest mit Gefahrenkreation die gut aufgelegten Breisgauer halbwegs vom Leib gehalten, war in der zweiten jedes heimische Schmusekaninchen gefährlicher. Christian Streich gelang es mit einer kleinen Systemumstellung, der Leipziger Offensive den Zahn zu ziehen. Die Mannschaft schaffte es nicht im zweiten Durchgang dem Druck der Freiburger zu entziehen, die ihrerseits immer wieder in Position vor dem Gehäuse von Gulácsi bringen können. 

 

Bei Forsbergs Elfer war die Welt noch in Ordnung.

 

Neu im Bullenstall

Wieder mit dabei war Abwehrchef Willi Orban. Der ehemalige Kapitän spielte solide seine Rolle runter. Im Vergleich zu seinem jungen Kollegen Simakan, hatte er keine größeren Aussetzer. In der Offensive durfte Dominik Szoboszlai wieder ran. Der Ungar mit dem Zauberfuß konnte im ersten Durchgang mit vielen Ballkontakten immerhin für Gefahr sorgen. Im Vergleich zu Emil Forsberg, der in der zweiten Halbzeit angeschlagen ausgewechselt wurde, fehlte es ihm an Agilität und, wie bei der kompletten Mannschaft, an Durchschlagskraft.

 

Diese kleinen Aussetzer häufen sich diese Saison enorm.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Emil Forsberg: Nicht nur durch sein Elfmeter-Tor war Forsberg der beste Spieler auf dem Platz. Offensiv überall zu finden und mehreren gefährlichen Aktionen beteiligt. So hatte er die Möglichkeit, nach schnellem vertikalem Spiel, alleine vor dem Freiburger Keeper auf 1:0 zustellen. Allein das Zielwasser hat gefehlt. Leider musste er wegen Probleme mit dem Oberschenkel in der zweiten Halbzeit ausgewechselt werden.

Péter Gulácsi: War beim Gegentreffer machtlos, sonst aber ein sicherer Rückhalt. Teilweise vermittelte er das Gefühl der einzige Leipziger auf dem Platz zu sein, der drei Punkte mit nach Hause nehmen möchte. 

Willi Orban: Auch bei ihm gilt: Zumindest nicht abgefallen. Das Verteidiger-Dasein ist sicher kein glanzvolles, aber gerade jetzt in dieser Situation braucht es solche Spieler, die zumindest hinten den Laden zusammenhalten. Das hat er gemacht.

 

Aus feiern wurde trösten.

 

Luft nach oben

Yussuf Poulsen: War leider kein Faktor im Spiel. Wenig bis keine spielentscheidenden oder gefährlichen Aktionen. War aber auch Größtenteils durch die Freiburger abgemeldet. Natürlich ist es ein undankbares Spiel für einen Stoßstürmer, weshalb man hier auch Nachsicht haben musste. Insgesamt war es kein gutes Agieren der gesamten Mannschaft.

 

Kategorie schlecht gealtert

Wir werden deren Party aber sowas von vermiesen. Klarer Fall von 0:3

"Macht euch keine Hoffnung. Die ist verloren in diesen Landen."

 

Tweet des Spiels

Beschreibt zumindest einen Teil der Meinung in der Fanszene derzeit.

 

Champagner statt Bier – die Fans

Ein paar 100 Leipziger Fans nutzten den Umbogen nach Paris, um sich das neue Stadion im Schwarzwald anzuschauen. Neben dem mauen Spiel der Leipziger Mannschaft sorgte ein Notdiensteinsatz auf der Tribüne für gedrückte Stimmung auf den Rängen. Alles Gute daher an dieser Stelle für den betroffenen Fan und hoffentlich eine baldige Genesung.

 

Wird lansgam eng für Marsch.

 

Pfeife des Spiels

Man ist nun unter Siebert seit acht Spielen sieglos. Ungeprüften Statistiken nach, hat Siebert gestern mehr gelbe Karten verteilt, als RB unter ihm Punkte gewonnen hat. Unter den gelben Karten waren auch zwei für die jeweiligen Trainer der Mannschaften. Großartig unfair war der das Spiel jedoch nicht. Dennoch hatte Siebert zwei heikle Elfmeter-Entscheidungen zu bewältigen. Nkunku wurde am Strafraum ein Beingestellt, welches Siebert für Strafstoß hielt. Im zweiten Durchgang versuchte Simakan einen Freiburger Angreifer ungeschickt beim Sprint aufs Tor zu stören. Trotz Hand auf der Schulter bewertete Siebert die Situation als nicht elfmeterwürdig. In beiden Fällen wurde der VAR konsultiert. Da jedoch keine klare Fehleinscheidung vorlag, blieb es in beiden Szenen richtigerweise bei der Tatsachenentscheidung vom Referee. Diesmal pro RB. 

 

Am Ende wurde trotzdem gescherzt.

 

Aufgefallen

1)      Sonst immer gern mit Positionsgetreuen Wechsel aufgefallen, überraschte Marsch nun mit ingame Systemumstellungen. So kam für Forsberg der ausgewiesene Stürmer André Silva und mit der Auswechslung von Szoboszlai zu Mukiele wurde sogar auf 3er Kette umgestellt. Gebracht hat es nur leider nicht viel.

 

Daumen nach oben? Eher nicht...

 

2)     Beide Trainer mit Gelber Karte kurz nacheinander. So nach dem Motto, was du kannst, kann ich schon lange. Dass die Sympathie zwischen den beiden Coaches so groß ist, dass man sich auch die Punkte teilt, geht allerdings zu weit. Zumindest aus Leipziger Sicht. 

 

Das Gelbe vom Ei.

 

Fazit & Ausblick

Es stottert weiter im RB Getriebe. Klar ist, es keine schlechte Freiburger Mannschaft, die auf dem Platz stand. Dennoch kann man vor allem im zweiten Durchgang nicht so lethargisch geben. War man noch in der 1. Halbzeit wenigstens auf Augenhöhe, steigerten sich die Breisgauer, während die Leipziger unkreativ warteten was da kommen mag. Man bringt in dieser Saison leider nicht die vorhandenen PS auf die Straße. In den ersten 45. Minuten wirkte zwar jeder für sich wach und griffig, nur der gemeinschaftliche Plan hat gefehlt. Trainer Jesse Marsch hat nun die Aufgabe, diese spielerische Kompetenz zu kanalisieren. Die Ziele des Vereins, die Erwartungen der Fans stehen weiter im Kontrast zu den dargebotenen Leistungen. 


Kicker – Whoscored – Sofacore – Understat – RBL – Bundesliga – FotMob

Statistik
SC Freiburg: Flekken – Gulde (46. Sallai, 79. Schade), Lienhart, Schlotterbeck – Sildilla, Eggestein (90.+3 Keitel), Höfler, Günter (C) – Jeong (75. Petersen), Höler, Grifo (90.+3 Demirovic)
RB Leipzig: Gulácsi (C) – Klostermann, Orbán, Simakan, Gvardiol (78. Angeliño) – Kampl, Haidara (85. Adams) – Forsberg (67. Silva), Szoboszlai (78. Mukiele), Nkunku – Poulsen
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)
Tore: 0:1 Forsberg (32.) FE, 1:1 Jeong (64.)
Torschüsse: 15 / 13
Schüsse aufs Tor: 4 / 3
Passquote: 73% / 75%
Zweikampfquote: 61% / 39%
Ballbesitz: 52% / 48%
Laufleistung: 110,0 km / 106,2 km
Sprints: 218 / 202
Fouls: 10 / 17
Ecken: 8 / 5
Abseits: 1 / 1
Gelbe Karten: – / Haidara (1), Simakan (1), Gvardiol (2), Mukiele (2)
Zuschauer: 20.000

Rumpelstilzchen / tony4arsenal


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ALS ERSTER IN FREIBURGS NEUEM SCHMUCKSTÜCK

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Leipzig - (15.10.2021) Weiter als nach Freiburg kann eine Reise unserer RBLer in der Bundesliga nicht gehen und das wird auch so bleiben, sollte Verbandligist SV Weil 1910 nicht unerwarteter Weise den Durchmarsch in die oberste deutsche Liga schaffen. Selbstgemessene 492 km müssen zurückgelegt werden. Da muss sich die Reise schon lohnen. Tut sie, immerhin fährt man als erster Pflichtspielgast ins neue Europa-Park-Stadion.

Aufreger der Woche

Länderspielwoche. Da ist man als Fan vor allem froh, wenn sich keiner verletzt und alle rechtzeitig und gesund wiederkehren. Darüber hinaus freut man sich natürlich über die Erfolge der Spieler. Die Dänen um Yussuf Poulsen sind z.B. sicher bei der WM in Katar dabei. Die Österreicher um Konrad Laimer sicher nicht. Für Silvas Portugiesen sieht es auch gut aus. Die Kroaten mit unserem Abwehr-Ass Gvardiol kämpfen noch mit den Russen um die direkte Qualifikation. Für die Ungarn wird die Mission langsam impossible. Olmos Spanier streiten sich mit Forsbergs Schweden auch noch um den Platz an (in) der Sonne, aktuell mit Vorteil Forsberg. Auch Amadou Haidara ist mit Mali auf Kurs. Nicht zu vergessen, dass die Deutsche Elf ebenfalls dabei sein wird. Ein wenig Ärger gab es derweil beim Training (Nkunku), aber hier muss man auch nichts überdramatisieren.

 

Ist der Knoten bei Silva geplatzt?

 

Unsere Rasenballsportler

Form unserer Mannschaft

Auch wenn man als erster Gast zur Pflichtspielpremiere erscheint, kommt man natürlich nicht nur zur Besichtigung. Als guter Gastgeber hat der SC Freiburg hoffentlich ein schönes Giveaway für uns vorbereitet. Ich könnte mir drei Punkte zum Beispiel bestens vorstellen...

Zuletzt gegen Bochum gab es für die anwesenden Fans eine Höllenfahrt auf der Achterbahn. Chancen für eine klare Führung wurden reihenweise kläglich vergeben, so dass man mit einem 0:0 und ersten Pfiffen in die Kabine ging. In der eigentlich deutlich schwächeren zweiten Halbzeit wurden die Chancen dann eiskalt genutzt und so ein 3:0-Sieg eingefahren, der trotzdem eigentlich viel zu wenig war. Mit Freiburg wartet nun wieder ein stärkerer Gegner, wie man sich gegen solche in dieser Saison schlug, ist bekannt.

 

Brobbey steht erneut im Regen.

 

Verletzte/gesperrte Spieler bei RB Leipzig

Nach wie vor muss man hier auf Halstenberg und Saracchi verzichten. Olmo ist aus der Reha zurück, wohl aber maximal auf der Ersatzbank. Von der Länderspielreise kehrt Brobbey verletzt und Orban und Poulsen verschnupft zurück auch Kampl hat eine laufende Nase, das sollte aber bis zum Spiel erledigt sein. Hoffen und wünschen wir mal gute Besserung!

 

 

Mögliche Aufstellung RB Leipzig

Gulácsi Angeliño, Gvardiol, Simakan, Klostermann Adams, Kampl Haidara, Szoboszlai, Nkunku Poulsen

 

Hauptsache es schneit nicht...

 

Der Gegner im Check

Starker Saisonauftakt der Breisgauer

Als einzige Mannschaft der Bundesliga noch ungeschlagen bei vier Siegen und drei Unentschieden bedeuten aktuell Platz 4. Auch wenn die Tabelle nach sieben Spieltagen noch nicht so aussagekräftig ist, ist das sicher nicht unbedingt die Position, auf der man die Freiburger erwarten würde. Das darunter auch ein Sieg gegen Dortmund (mit Haaland!) erreicht wurde, unterstreicht die Gefährlichkeit dieser Freiburger Mannschaft.  

 

Freiburg wird schwer zu knacken sein.

 

Player to Watch

Mit Nils Petersen steht der erfolgreichste Joker der Bundesligageschichte im Kader der Freiburger. Bei 105 Einwechslungen schoss er 30 Tore selbst und bereitete weitere 7 vor. Höchste Aufmerksamkeit ist also geboten, selbst wenn er zu Beginn vielleicht nur auf der Bank sitzt. Große Stars sucht man im Kader der Freiburger freilich vergeblich. Der Star ist die Mannschaft.

 

Petersen könnte selbst Batman gefährlich werden.

 

Verletzte/gesperrte Spieler Freiburg

Bei Freiburg ist die Lage bzgl. der Verletztenliste entspannt. Philipp Lienhart hatte in der Länderspielpause eine Zahn OP, sollte aber damit wieder spielen können. Jonathan Schmid musste aufgrund einer Coronainfektion die letzten vier Spiele pausieren und fällt auch weiterhin aus.

 

Und wie läuft die Saison so?

 

Trainer und Spielweise

Christian Streich ist der aktuell dienstälteste Trainer der Bundesliga und passt zu Freiburg wie die Faust aufs Auge. Ruhig und gelassen lässt man ihn dort auch bei ausbleibendem Erfolg arbeiten und wird dafür belohnt. Mit relativ wenig finanziellen Mitteln, dafür mit gutem Auge für passende Spieler, taktischem Geschick und guter Motivation gelang es aus Freiburg eine stabile Erstligamannschaft zu formen, die auch für die großen Teams gefährlich sein kann. Sie agieren aus einer kompakten Defensive, die aus der Dreierkette Manuel Gulde, Philipp Lienhart und Nico Schlotterbeck gebildet wird. Gefährlich fürs gegnerische Tor wird man auch durch Freistoßspezialist Vincenzo Grifo, der diese Saison bereits zweimal traf.

 

Damals wars...

 

And the winner is... der Fantipp

Wir wollen dahin, wo Freiburg aktuell ist. Dazu braucht es einen Sieg 1:3.


Was läuft wo?

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JESSE MARSCH – DAS PRINZIP HOFFNUNG

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Leipzig - (13.10.2021) Kontrovers diskutiert wird derzeit unser neuer Trainer. Die Einen, welche Ihn am liebsten schon wieder abschieben würden, weil der Saisonstart zu durchwachsen war und die Anderen, welche ihm Zeit geben wollen. Ein Gedankenansatz...

Betrachtet man die letzten Spiele, erlebt man ein Auf und Ab. Ärgerlich natürlich einerseits die sparsame Chancenverwertung. Richtig ärgerlich, dass bis heute nicht zu erkennen ist, wo das spieltaktische Konzept der Verknüpfung von Verteidigung und Mittelfeld ansetzen soll. Leider bleibt dieses Zusammenspiel bislang weitgehend im Dunkel. Interessanter- wie bedauerlicherweise muss konstatiert werden, dass die Abwehr erschreckend anfällig geworden ist - sinnbildlich unsere Gegentoren gegen Brügge.


Auch nach Bochum blieben Fragezeichen übrig.


Natürlich hat die Mannschaft sehr wichtige Spieler verloren und muss neue integrieren. Doppelt ins Kontor schlägt aktuell offenbar auch die Tatsache, dass auch etablierte Spieler im Umdenkprozess der Systeme manchmal etwas überfordert scheinen. Beschränkte sich der, dessen Name in Leipzig nicht mehr genannt werden sollte, darauf seine klaren Strategien vorzugeben, ist das bei Marsch völlig anders! Unkonventionell fordert Jesse Marsch, wie er jüngst im Sportbild Interview nochmals unterstrich, von der Mannschaft ein Höchstmaß an Eigenverantwortung. Mag man im ersten Schritt glauben, dass dies nicht so dramatisch scheint, wird es beim zweiten Blick deutlich komplexer. Mukiele, als ein Beispiel, unter N. noch zum echten Garanten im Abwehrverbund gereift, offenbarte große Defizite im Verstehen der "Idee Marsch". Besonders auffällig war, dass die Tugenden unserer Jungs uns selbst plötzlich arge Schwierigkeiten bereiten. Extremes Pressing des Gegners stellt uns in der Abwehr vor echte Probleme. Lockeres Herausspielen des Balles über das Mittelfeld bereitete ebenso Kopfzerbrechen, wie das kontrollierte ruhige Halten des Balles. Letztendlich bemerkte man sehr oft, dass Helfer und Anspielstationen fehlten oder einfach zugestellt wurden.

 

Kann Marsch auch gegen Klubs aus der oberen Tabellenhälfte gewinnen?

 

Unser neuer Coach hat jedoch nicht nur ein neues Spielprinzip zu vermitteln, sondern muss auch Obacht geben, dass ihm die junge Truppe nicht in Frustration entgleitet, denn schon werden die ersten Reporterfragen auch an die aktuell noch wenig spielende Neuzugänge gestellt, was zusätzlich Unruhe bringen könnte. Es wird sich in den nächsten Wochen herausstellen, ob unser Trainer in der Lage ist, seine herausragenden Erfahrungen im Red Bull Universum auch lämgerfristig in der Messestadt anzubringen. Aktuell ist hier noch keine klare Tendenz zu erkennen, da es wichtig werden wird, die komplette Mannschaft mitzunehmen.


Tempus fugit!


Er sollte mehr die Balance finden, ohne mit Ausgrenzung zu drohen. Wer Eigeninitiative der Spieler fordert, muss auch klar definieren, wie Lösungen aussehen können. Sich nur hinzustellen und die Arme zu verschränken und ein: "Macht mal!" auszugeben, wird unsere Bullen am Ende nicht wieder siegeshungrig auf die Weide treiben. Dass wir es können, steht bei jedem RB Fan außer Frage und das auch wahrscheinlich mit Jesse Marsch.

ndee


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