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23. Spieltag 1. Bundesliga
Montag, 25.02.2019, 20:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
TSG 1899 Hoffenheim
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Borussia Dortmund
50
2
Bayern München
48
3
Bor.Mönchengladbach
43
4
RB Leipzig
41
5
VfL Wolfsburg
35
6
Eintracht Frankfurt
34
7
1899 Hoffenheim
33
8
Bayer 04 Leverkusen
33
9
Hertha BSC
32
10
SV Werder Bremen
31
11
1. FSV Mainz 05
27
12
Fortuna Düsseldorf
25
13
SC Freiburg
24
14
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23
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18
16
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RBL-FRAUEN VOR RÜCKRUNDENAUFTAKT

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Leipzig - (21.02.2019) Ein ganzes halbes Jahr läuft die zweite Regionalligasaison der RB Leipzig Frauen nun schon. Wir ziehen eine kleine Bilanz. Wie hat sich das Team in sechs Monaten unter der neuen Trainerin Katja Greulich entwickelt und wie sind die Perspektiven?

Zunächst einmal muss man auf die Tabelle blicken. Die lügt nie. Da steht ein sicherer 5. Platz mit 24 Punkten nach 12 Spielen. Steglitzer FC Stern aus Berlin liegt 5 Punkte dahinter, mit einem Spiel mehr, da RB nun doch noch bei Marzahn spielen muss. Ursprünglich hatten die Rasenballerinas das Duell am grünen Tisch zugesprochen bekommen, da kurzfristig bei den Berlinerinnen alle Spielerinnen krank wurden. Vor kurzem kam die Nachricht des NOFV, dass dieses Spiel doch nicht für RB gewertet wird und  ausgetragen werden muss. Auf Nachfrage beteuert Marzahn, dass sie damals der Wertung zugestimmt haben und sich daran von ihrer Seite nichts geändert habe.

Da der NOFV von sich aus dieses Fass sicherlich nicht aufmacht (bietet es doch streng genommen Spielabsagen Tür und Tor, da man nun ja mit Verweis auf dieses Urteil theoretisch absagen kann, wenn es nicht genehm ist und dann wird eh nachgeholt) muss die Bitte um Austragung dieser Partie tatsächlich aus Leipzig gekommen sein. Über die Gründe wird man aber wie so oft schweigen. Vielleicht war mit Blick auf das Torverhältnis eine schnöde 2:0 Wertung an grünen Tisch zu wenig?

Greulich krempelt den Kader um

Trainerin Greulich und ihr Team hatten jedenfalls einen ruckeligen Start, wie so oft, wenn eine gut laufende Maschine einen neuen Motor erhält. Mit ihr kam eine Trainerin, die mit Jena aus der ersten Bundesliga abgestiegen und laut Medienberichten zu teuer für die zweite Liga war. RB-Fans.de Experte Martin Hoch hält sie aber für die perfekte Trainerin im Moment:

„Sie hat ihren eigenen Kopf und den braucht sie auch. In der Hinrunde hat sie das Team kennengelernt und Stück für Stück nach ihren Vorstellungen umgebaut. Man kann jetzt sehr deutlich sehen, was sie nicht will und in der Rückrunde wird man sehen, was sie will.“

Hoch spielt dabei auf den Kader an. In der Startaufstellung des letztens Spiels im Jahre 2018 fanden sich mit Teubner, Benedetto und Görner in der Startelf und Frank, Förster und Reichenbach auf der Bank nur noch sechs Spielerinnen im Kader, die unter dem letztjährigen Trainer Popp Landesmeister wurden. Viele Spielerinnen wurden in die neue 2. Mannschaft verschoben, andere flüchten ironischerweise zu Eintracht Leipzig Süd. So kehrte Lisa Uhlig dahin zurück, wo sie einst die Kapitänsbinde trug und auch die zweite Leistungsträgerin heuerte im Winter bei ELS an: Michelle Förster! Sie möchte sich auf ihre Trainertätigkeit im Nachwuchs bei den U13 Mädels von RB konzentrieren und dort mehr Zeit investieren. Lisa Reichenbach konnte sich noch im Kader halten, spielte aber selten von Beginn an. Nina Schuster, hat der Wechsel in die Reserve dagegen gut getan. Sie beweist ihre Goalgetter-Qualitäten Spiel um Spiel und wäre so im Normalfall demnächst ein Kandidat für höhere Aufgaben. Aber auch hier gibt Hoch der Trainerin Recht:

„Sie ist die Verantwortliche und hat eine Vielzahl junger Talente, die den etablierten Spielerinnen Druck machen. Sie wird sicherlich auch mit Blick auf die kommende Regionalligasaison aufstellen und ich bin überzeugt, dass RB im nächsten Jahr eine größere Rolle im Aufstiegskampf spielen wird.".


Es war auch unwahrscheinlich, dass es schon in dieser Saison für den Titel reicht. Auch wenn sich einige Fans dies gewünscht hatten. Zu stark sind die ehemaligen Zweitligisten Union Berlin, Magdeburger FFC oder Hohen-Neuendorf. Überragt werden sie alle nur noch von Viktoria Berlin die mit 51:4 Toren und 39 Punkten die Tabelle souverän anführen. Wäre wirklich schade, wenn die vor kurzem angekündigte Insolvenz des Vereins unmittelbare Folgen für das großartige Team hat. Die Liga ist aber sicherlich die stärkste 3. Liga aller Zeiten und es wird spannend zu beobachten sein, wie sie sich entwickelt – wie sich unsere Frauen entwickeln. Die Möglichkeiten der jungen Mannschaft mit ihrer erfahrenen Trainerin sind sicher gewaltig.

Mit Anja Kühn hat im Winter auch etwa überraschend die bisherige Leiterin der Abteilung Frauen- und Mädchenfußball den Verein verlassen. Sie entschied sich für einen neuen Karriereweg bei einer Sport-/Eventagentur. Über die Gründe ist derzeit wenig bekannt. Kühn war es allerdings, die den ehemaligen Erfolgstrainer Sebastian Popp nicht überzeugen konnte, den Weg bei RB Leipzig weiterzugehen und stattdessen Greulich aus Jena holte. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich RB in dieser Personalie neu aufstellt und welche Konsequenzen das für die Ausrichtung der Abteilung haben wird. 


Rückrundenauftakt am Sonntag gegen Marzahn

Die Regionalliga erwacht bereits an diesem Wochenende aus dem Winterschlaf. Das oben erwähnte Nachholspiel gegen BSC Marzahn steigt an diesem Sonntag um 14 Uhr in Berlin. In der Rückrundenvorbereitung gab es bislang eine 1:2 Niederlage gegen die zweite Mannschaft des VfL Wolfsburg, der Test gegen den 1. FFC Hof wurde aus terminlichen Gründen abgesagt. In der Halle holten sich die Mädels beim SFV-Futsal-Cup den zweiten Platz – hinter dem Lokal-Rivalen Phönix Leipzig. Gegen diese Mannschaft steigt auch das Highlight der Rückrunde, das sächsische Pokalfinale in Flöha. Der Fanverband ruft zur Unterstützung auf und organisiert deshalb eine gemeinsame Busfahrt am 01. Mai zum Finale. Mit Phönix haben wir auch noch eine Rechnung offen, immerhin schossen sie uns in der vergangenen Saison aus dem Pokal-Halbfinale raus. Das erste Heimspiel im "neuen" Jahr steigt dann am 03. März gegen Tabellenführer Viktoria Berlin. Anstoß ist 14 Uhr am Gontardweg (Stand jetzt).

Eine Sache noch als Fan, der ich bin: In dieser Hinrunde fanden kaum Heimspiele am heimischen Gontardweg statt. Stattdessen an der ohne Auto sehr schlecht zu erreichenden Sportschule Egidius Braun. Teilweise auch erst viel zu kurzfristig vom Verein kommuniziert. Das hat auch die Besucherzahlen stark dezimiert. Wenn kurzfristig etwas besser gemacht werden kann, dann das. Danke!

Heiko Müller/Rojiblanco
Foto: Arielle


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"ICH KANN AUCH BEI BALLBESITZ MEINE STÄRKEN EINBRINGEN!"

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Leipzig - (18.02.2019) Dabei seit Liga 3! Demme verkörpert gemeinsam mit Poulsen am ehesten den Aufstieg RBLs durch die Klassen. Das personifizierte Laufwunder genießt bei den Fans hohes Ansehen. Wir haben mit Diego Demme über Ziele, Freunde, Nationalelf und Gänsehautmomente gesprochen.

Du bist in der Bielefelder Jugend groß geworden – wie schwer war der Sprung aus dem Juniorenbereich zu den Profis und gibt es etwas, was du den Jungs am Cottaweg mit auf den Weg geben würdest?

Im Fußball ist es so, dass es nicht viele schaffen. Zumindest nicht in der eigenen Mannschaft von der Jugend bis zu den Profis, wie ich es beispielsweise in Bielefeld geschafft habe. Aber ich glaube, dass dies immer möglich ist, gerade weil heutzutage immer Wert auf die Jugend gelegt wird. Heutzutage werden die Spieler immer schneller in den Profikader geholt, teilweise schon mit 17/18 Jahren.

Den Jungs am Cottaweg kann ich nur sagen, dass sie ehrgeizig bleiben sollen, immer ihren Traum verfolgen und dabei auch Freude an der Sache haben sollen. Letzterer ist im Fußball besonders wichtig. Der Spaß und der eigene Wille etwas zu erreichen müssen im Vordergrund stehen.


Würdest du einem der aktuellen Junioren diesen Durchbruch zutrauen. Ihr trainiert und spielt ja teilweise zusammen. Wenn ja, wem?

Niclas Stierlin und Erik Majetschak sind ja schon bei uns im Training. Beide hatten ja bereits Einsätze in der Europa League. Die beiden machen das gut und ich glaube, dass sie langfristig auch eine gute Rolle spielen können.


Viele Spieler sehen RBL auch als Sprungbrett; haben ihren sportlichen Weg im Kopf. Was sind deine Ziele? CL? Ausland?

Erstmal möchte ich die Saison so gut wie möglich abschließen, ich lebe im Hier und Jetzt. Ich fühle mich nach wie vor sehr wohl bei dem Verein. Irgendwann einmal möchte ich auch noch einmal eine Auslandserfahrung machen, sei es Italien, Spanien oder England. Ich möchte gerne in meiner Karriere nochmal ein anderes Land kennenlernen.


Ein langer Weg. Seit Liga 3 dabei! Demme ist wie Poulsen ein Mohikaner im Team.


Wie war das zu Beginn deiner Karriere?

Damals war die Bundesliga immer mein Ziel. Aber ich werde ja auch älter, kann noch bis ca. 34 auf dem Niveau spielen, denke ich. Das Ende ist zwar noch nicht in Sicht, aber der Traum ins Ausland zu gehen, ist für die Zukunft auf jeden Fall da.


Aus Niederlagen lernt man bekanntlich. Wie wichtig war die gegen Salzburg im Hinspiel für die bisherige Saison?

Nach dem Spiel haben wir uns alle zusammengesetzt und uns geschworen, dass es mit dieser Einstellung nicht gehen kann. Auch fußballerisch war es ein schlechtes Spiel. Besonders problematisch aber war es von der Einstellung her und von den Nebenerscheinungen, die in den Wochen davor neben dem Platz passiert waren. Seitdem sind wir, was die Disziplin und den Zusammenhalt im Team anbelangt gut in der Spur.


Was wäre wohl gewesen, wenn wir knapp gegen Salzburg gewonnen hätten? Friede, Freude, Eierkuchen? Würde RBL da aktuell auch so gut in der Bundesliga stehen?

Das kann man schwer sagen. Ich glaube, dass wir in der ersten Bundesliga-Saison diesen „Hallo wach“-Effekt im positiven Sinne beim Heimsieg gegen Dortmund hatten. Diese Saison dann im negativen Sinne, aber es war gut und wichtig, dass wir uns damals zusammengesetzt haben und geklärt haben, wie es eben nicht geht, und dass wir in Sachen Disziplin eine Sprache sprechen müssen.


Früher fragte man oft, ob die Spieler die Berichte in den Zeitungen über sie lesen würden, heute gibt es viele Informationsquellen. Liest du da auch ab und an mit. Wenn ja wo und wenn nein, warum nicht?

Eigentlich eher weniger. Aber ich komme nicht ganz Drumherum, denn mein Papa liest so ziemlich alles, hat einen Google Alert für meinen Namen eingestellt und schickt mir dann auch mal etwas, gerade wenn es positiv oder cool ist und dann lese ich das natürlich schon.


Sprachrohr neben und auf dem Feld. Oft gilt: No Demme – no party!


Gibt es da Spieler im Team, die sagen wir mal etwas „medienaffiner“ sind?

Das kann ich nicht sagen, ob da jetzt irgendwer daheim ständig seinen Namen googelt. *lacht* Aber ich bin ja auch bei Instagram und gebe da ab und an auch etwas preis, nicht zuletzt für die Fans.


Wie sieht es beispielsweise mit Podcasts oder der Bloggerszene rund um den Rasenballsport aus?

Podcasts habe ich noch nie gemacht bzw. gehört. Dafür bin ich nicht so der Typ. Den rotebrauseblogger kenne ich natürlich.


Im Portal Transfermarkt wird dein Marktwert mit 13 Millionen beziffert, dein Wert für die RBL Spielanlage wird oft unterschätzt. Juckt es dich, dass du selten in der Kicker Elf oder ähnlichen Auflistungen landest?

Eigentlich nicht. Ich habe ja schon oft in Interviews gesagt. Wichtiger ist mir das Standing im Verein und bei meinen Mitspielern und hier bekomme ich Woche für Woche das Vertrauen ausgesprochen und bin in der Startelf. Eine bessere Anerkennung gibt es für mich nicht.


In der Nationalmannschaft bist du im erweiterten Kreis. Einen echten festen Sechser, der ähnliche Anlagen hätte wie du, gibt es aber nicht. Glaubst du noch an eine Nationalmannschaftskarriere. Ist das ein Ziel, da nochmal Anlauf zu nehmen?

Aktuell liegt mein hauptsächliches Augenmerk auf dem Verein. Aber wenn ich durch konstant gute Leistungen nochmal in den Fokus rücken würde und eine Einladung bekomme, würde ich das natürlich auch gerne machen. Auf jeden Fall! Wenn es aber nicht so ist, bricht auch keine Welt zusammen. Ich habe ein Spiel gemacht, für weitere hat es wegen der Verletzung bisher nicht gereicht. Wenn mein Spielertyp aktuell vielleicht weniger gefragt ist, mache ich mir keine Platte und sitze daheim und frage mich, warum ich nicht eingeladen wurde.


Löw hat keinen Bedarf? Wir meinen: Demme wäre ideal, um Kroos den Rücken freizuhalten.


Kann das vielleicht auch an der Spielweise unter Jogi Löw liegen? Ballbesitz contra RBL-Balljagd?

Kann sein, durchaus möglich, dass er meinen Spielertyp in seinen Plänen derzeit nicht benötigt. Aber ich habe auch keine schlechte Technik, kann durchaus auch bei Ballbesitz meine Stärken einbringen.


Wir hatten das mal diskutiert. Du neben Toni Kroos, der ideale Bodyguard!

Wenn ihr das sagt. *lacht*


In über 300 Spielen hast du bisher nur einmal einen Platzverweis kassiert. Andere ZMs bei RBL hatten da schon andere Erfahrungen. Was ist dein Geheimnis?

Schwer zu sagen. Meine Mitspieler meinen immer, weil ich so klein bin, bekomme ich weniger Karten. Es sieht einfach nicht so krass im Zweikampf aus. Die rote Karte seinerzeit mit Paderborn in Aue hat mich auch geprägt. Damals war ich sehr temperamentvoll, das bin ich zwar immer noch, habe mich nun auf dem Platz aber unter Kontrolle und revanchiere mich nicht für Fouls. Wenn ich bereits eine gelbe Karte habe, versuche ich die Zweikämpfe geschickter und umsichtiger anzugehen.


Bei RB-Fans.de wurdest du in den letzten Jahren mehrfach zum Spieler der Saison bzw. der Halbserie gewählt. Bei solchen Umfragen darf dein Name, als personifiziertes Laufwunder nicht fehlen. Wie fühlt es sich an trotz Mitspieler der Marke Keita, Forsberg oder Werner so ein Standing bei den Fans zu haben?

Natürlich freut es mich, wenn die Fans wahrnehmen, was ich jedes Spiel leiste. Wie viel ich laufe und wie viele Zweikämpfe ich bestreite. Es ist eine schöne Rückmeldung, wenn das von den Fans honoriert wird.


Tyler Adams ist ein Kicker der deinem Profil recht nahe kommt. Du scheinst dich mit ihm sehr gut zu verstehen. Was könnt ihr beide voneinander lernen und wie findest du den US-Boy?

Ein sehr sympathischer Typ. Er hat sich von Tag Eins sehr gut integriert, gerade durch sein Englisch fiel auch die Kommunikation leicht. Auch auf dem Platz hat er gleich Gas gegeben und in den Spielen, die er absolviert hat auch gleich unter Beweis gestellt, dass er das Zeug für die Bundesliga hat.

Wir sind uns sehr ähnlich aber man kann sich glaube ich immer Kleinigkeiten voneinander mitnehmen.

Letzten Endes war es aber in dieser Saison mein Ziel, mir etwas von weiter vorn abzuschauen. Wie man in die Box reinläuft und vielleicht auch mal das ein oder andere Tor macht. So viele Tore wie Timo oder Yussi werde ich logischerweise sicher nie machen, ich nehme es mir zwar immer vor, torgefährlicher zu werden, aber es soll halt nicht sein.


Der süße Schmerz des Toreschießens, Diegos Treffer und der Kollateralschaden.


Ist vielleicht auch in Hinblick auf die Zähne besser?

*lacht* Genau – aber wenn wir gewinnen, bin ich trotzdem immer sehr zufrieden.


Trainingsbeobachtern fällt auf, dass du sehr viel mit den Neuzugängen redest. Wie ist da die Kommunikation? Ist das deine Stärke?

Ich finde es cool, dass es bei uns so viele verschiedene Kulturen im Team gibt. In dieser Saison habe ich viel mit Matheus und Celo gemacht – Südamerikanische Abende mit Asado-Grill usw. Durch mein Italienisch konnte ich beide ein wenig integrieren, weil Matheus auch Italienisch spricht und Spanisch letztlich ähnlich ist. Ich finde es jedenfalls sehr schön neue Kulturen kennenzulernen und zu erfahren, wie die Leute so ticken.


Bist du da quasi der neue Compper im Team?

Ich glaube Marvin war da schon noch etwas begabter in den Sprachen.


Nagelsmann wird dein fünfter Trainer im RBL Dress. Was erwartest du von ihm?

Bis jetzt habe ich von allen Spielern, die unter ihm trainiert haben nur Positives gehört. Es kommt m.E. ein sehr ehrgeiziger Trainer, der auch noch etwas mehr Wert auf Ballbesitz legt. Er ist sicher jemand, auf den wir uns freuen können.


Wenn du wählen könntest: DFB-Pokalsieger diese Saison oder Meister nächste Saison?

Da würde ich eher nächstes Jahr Meister nehmen.


Pippi in den Augen – das erste Mal die Champions League Hymne live als Spieler.


Dein schönstes Erlebnis im RBL Dress?

Der schönste Moment war das erste Spiel in der Champions League. Wo man auf dem Platz stand und die Hymne kam. Ein Augenblick, den man als Kind quasi jedes Mal live verfolgt hat und nun steht man da selbst. Schon damals hatte ich etwas Gänsehaut und gegen Monaco, da hatte ich schon ein paar Tränen in den Augen.


Dein schönstes Erlebnis mit den Fans?

Das war der Aufstieg in die erste Liga. Der Autokorso durch die ganze Stadt, der volle Marktplatz, die Fans in Massen um uns herum. Das war ein richtig geiler Tag!


Große Emotionen auf dem Marktplatz.


Was sind deine Top-3 Lieblingsorte in Leipzig?

Ich bin jetzt umgezogen, da muss ich kurz überlegen. *lacht* Der Cossi auf jeden Fall. Dan mein Lieblingsrestaurant in Markkleeberg die Hostaria da Marcello und die Karl Heine Straße – zum Kaffeetrinken und Chillen.


Du bist oft in Leipzig unterwegs – wirst du aktuell häufiger angesprochen oder kannst du dich noch ganz normal bewegen? Was wirst du am häufigsten gefragt?

Deswegen bin ich umgezogen. *lacht* Nein. Die Leute sind hier in Leipzig sehr freundlich. Sie fragen mal nett nach einem Foto und da macht man natürlich den Kindern und Fans auch gern mal eine Freude. Aber sonst ist das alles sehr entspannt hier.


Was wirst du in Interviews eigentlich am häufigsten gefragt?

Ich glaube die Frage woher mein Name stammt, ist glaube ich am häufigsten. Die gefolgt von der, warum ich erst ein Tor gemacht habe.


Welchen ehemaligen Mitspieler vermisst du am meisten?

Joshua Kimmich vermisse ich glaube ich am meisten. Wir haben fast jeden Tag etwas zusammen nach dem Training gemacht. Wir waren jetzt auch mal wieder zusammen im Urlaub. Auf dem Platz vermisse ich ihn natürlich auch, weil er einfach ein super Fußballer ist. Privat unterhalten wir uns wenig über Fußball, er ist einfach ein sehr entspannter und netter Mensch.


Ziemlich beste Freunde – Kimmich & Demme.


Du hast kürzlich geheiratet und bist umgezogen, wie ist das Leben als Ehemann?

Noch hat sich nicht viel geändert. Alles gut, ich habe noch meine Freiräume.


Aktuell ist ja Kinderschwemme im RBL Kader – gibt es auch bei dir Planungen abseits des Platzes?

Noch nichts im Anmarsch. Wir wollen uns da noch etwas Zeit lassen So ein, zwei Jahre noch.


Habt ihr von den Ereignissen rund ums Frankfurtspiel in der Mannschaft etwas mitbekommen?

Haben wir von gehört. Aber insgesamt bekommen wir da wenig mit. Es gab zwar beim Dortmundspiel ein kleines Missverständnis, aber wir sind im Team sehr zufrieden mit der Beziehung zu den Fans. Wir versuchen in jedem Spiel Vollgas zu geben und die Unterstützung der Fans auf dem Rasen mit Leistung zurückzuzahlen.


Hast du noch etwas, was du den Fans von RBL mitgeben möchtest?

Ich kann nur Positives sagen. Ich bin mit der Unterstützung sehr zufrieden. In den letzten Jahren wurden es immer mehr. Bei den Heimspielen wie auch auswärts wurden wir immer sehr gut unterstützt und wir als Team sind sehr glücklich mit unseren Fans. Das kann gerne so weitergehen. Wir werden auf dem Platz immer versuchen, unseren Teil dazu beizutragen.


Diego, das heimliche Herz des Rasenballsports im Zentrum des Geschehens.


Wir wünschen dir und dem Team weiterhin viel Erfolg! Vielen Dank für das Gespräch, Diego.

Das Interview führten aus_LE und Rumpelstilzchen.


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20190217-special-demme-interview.html

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SIEG IN STUTTGART - SABITZERS LEIDEN HABEN EIN ENDE!

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Stuttgart - (16.02.2019) Ein ärgerlicher Elfer und Leipziger, die lange Zeit mit stark angezogener Handbremse spielten, sorgten für ein ausgeglichenes Spiel auf niedrigem Niveau. Erst als Sabitzer per Freistoß zum 2:1 traf, nahm das Spiel den erwarteten Verlauf. Poulsen netzte doppelt und führt nun die interne Torjägerliste an. Leipzig siegt mit 3:1 in Stuttgart!

Keine Überraschungen in der Aufstellung. Gegen arg gebeutelte Stuttgarter kehrte Rangnick zum 442 zurück und brachte Konaté nach überstandener Gelbsperre. Im Zentrum ersetze kam Adams neben Demme zum Einsatz, die linke Offensivseite sah die Rückkehr von Emil Forsberg auf seinen Stammplatz – erstmals seit gut vier Monaten von Beginn an. Die Hausherren setzten mit einem 541 auf eine geballte Defensive gegen die Leipziger Angriffswucht.

Erneuter Blitzstart für RB

Wie schon gegen Düsseldorf und Wolfsburg erwischte RBL einen guten Start. Gleich die erste gute Chance nutzte Poulsen zur frühen Führung (6.). Nach einem Einwurf kam der Ball über Sabitzer und Forsberg zu Werner, der zurück auf den Schweden passen wollte. Der Pass prallte aber zurück und so suchte Timo im zweiten Versuch den vor dem Tor lauernden Pouslen, der eiskalt einschob. Der Däne mit seinem 14. Saisontreffer und seinem 20. Scorer – Bestmarken im RBL Kader.


Poulsen erneut mit der frühen Führung aber es blieb der einzige Schuss aufs Tor in Halbzeit 1 für RBL.


Zwayerlei Maß

Aber Leipzigs guter Start hatte ein Problem und das hörte auf den Namen Felix Zwayer. Ein Abschlag von Gulácsi kam nicht weit genug und somit postwendend zurück in den Strafraum. Dort verlor Orban das Luftduell gegen Gomez. Vom Kopf des ehemaligen Nationalspielers prallte die Kugel auf den einen Meter entfernten und absinkenden Arm Orbans. Erst passierte nichts, aber der VAR griff ein und Zwayer schaute sich die Szene nochmal an. Nach den bisherigen Spielen wusste die versammelte Leipziger Anhängerschaft sofort: Das wird nicht gut ausgehen. Es gab Elfmeter den Zuber versenkte. Pete ahnte zwar noch die Ecke, aber der Ball war zu platziert. Ausgleich nach 16 Minuten.

Danach verflachte das Spiel, viel teils auch nickliges Mittelfeldgeplänkel, kaum Torraumszenen. Sabitzer (mit sieben Gelben der Bad Boy im Kader) und Castro sahen Gelb. Auch letztes Jahr war das Gastspiel in Schwaben ja kein Augenschmaus. Die Elfmeterentscheidung schien nicht nur den Fans vorerst die Laune verhagelt zu haben. Die beste Chance hatte am Ende der ersten Halbzeit noch Stuttgart, als Sabitzer einen Kopfball von Kabak in der Nachspielzeit klären musste. Insgesamt hatte sich RBL dem Niveau Stuttgarts angepasst und lief Gefahr von der schlechtesten Elf der letzten Wochen durch Erfahrung geschlagen zu werden.


Gulácsi ahnte die Ecke, konnte den Ball aber nicht halten, die Serie ohne Gegentor riss durch einen Elfer.


Keine Durchschlagskraft

Auch nach dem Pausentee wurde RBL nicht so recht warm mit dem Spiel. Werner zögerte zu lange, so dass Pavard ihm den Ball vom Fuß kratzte. Eine Szene die er früher fast immer zum Abschluss bringen konnte, sinnbildlich für die letzten Wochen. Fast 400 Minuten ist er nun ohne Torerfolg. Forsberg mit Ecken, die man in seiner Abwesenheit nicht vermisst hat, denn ihnen folgte ein Stuttgarter Konter. Alles in allem gab es kaum einen Spieler in der Normalform der letzten Wochen; und dass man Laimer nochmal so vermissen würde, hätte man vor ein paar Monaten wohl auch nicht gedacht. Unerklärlich. In der 59. ersetzte Bruma Forsberg, der noch lange nicht in Bestform ist. Aber auch von Stuttgart kam wenig. Defensiv blieb der Block sicher, offensiv brachte der VfB so gut wie nichts zustande.


Sabitzer wird passend zu seinen Loden endlich, nach langem Martyrium, zum Heiland!


Sabitzer lässt den Knoten platzen

Ob nun Brumas Wechsel die Wende brachte oder RBL sich 30 Minuten vor Schluss endlich darauf besann, dass hier ein Spitzenteam gegen ein Krisenteam spielte, ist nicht überliefert. Jedenfalls ließ Sabitzer in der 68. Minute den Knoten platzen. Beim Österreicher hatte sich in den letzten Monaten einiges angestaut. In etwa seit dem Ausfall von Forsberg hatte er nicht mehr getroffen, fast 1.400 Minuten blieb er ohne Treffer. Dennoch schnappte er sich wie gewohnt die Pille, als es am Strafraumrand einen Freistoß gab. Sabitzer zimmerte die Kugel in den Winkel und somit Leipzig in Führung.

Aber dabei blieb es nicht, nur sechs Minuten später spielte Tyler Adams auf den startenden Poulsen. Der Däne zog bis in den Strafraum durch, legte nicht ab zum ebenfalls einlaufenden Werner, sondern vollendete selbst zum 3:1. Poulsen 2.0! Die Entscheidung und Yussis 15. Saisontreffer und sein fünfter Doppelpack! Danach netzte noch Gomez aus Abseitsposition. Letztlich blieb es beim nicht unverdienten 3:1, wobei RBL eine kurze Sturm- und Drangphase genügte.


Am Ende ausgelassene Partystimmung bei den mitgereisten Fans und dem Neu-OFC Nr. 51, den Schwabenballisten.


Fazit

Nicht das beste Spiel unserer Rasenballer. Einen Freistoßtreffer mit Seltenheitswert benötigte RBL, um wieder ins Spiel zu kommen. Nach dem Elfer gab es fast eine ganze Stunde Schonkost und ein extrem fahriges Spiel. Am Ende steht dennoch der wichtige Dreier und letztlich nicht unverdiente Dreier, einfach weil Stuttgart offensiv quasi nichts einfiel.

Poulsen stürmt an die Spitze der internen Torjägerwertung. Werner bleibt weiter ohne Torerfolg. Da ist definitiv der Wurm drin. Sabitzer belohnt sich endlich für seine teilweise starken Spiele. Schon gegen Frankfurt hätte er treffen müssen, jetzt ist der Knoten endlich geplatzt. Lange Zeit war aber einzig Konaté in Normalform.

Mit den drei Punkten in der Tasche kann RBL sich nun zurücklehnen und entspannt das Duell Frankfurt gegen Gladbach anschauen. Übernächsten Montag geht es zum dritten Mal gegen Hoffenheim und Nagelsmann. Sollte erneut der alte Hase Rangnick gewinnen, wäre er der erste Trainer, der Nagelsmann dreimal  eine Niederlage beibringt. Das wäre doch was…


Statistik
VfB Stuttgart:
Zieler – Kabak, Pavard, Kempf – Beck (80. Donis), Insua (86. Sosa) – Ascacibar, Castro (74. Didavi) – Esswein, Zuber – Gomez (C)
RB Leipzig: Gulácsi – Halstenberg, Orban (C), Konaté, Klostermann – Adams, Demme – Forsberg (59. Bruma), Sabitzer – Werner (78. Ilsanker), Poulsen (90. Cunha)
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Tore: 0:1 Halstenberg (6.), Zuber (16.) HE, 1:2 Sabitzer (68.), 1:3 Poulsen (74.)
Torschüsse: 8 / 8
Schüsse aufs Tor: 3 / 4
Passquote: 74,6% / 75,7%
Zweikampfquote: 48,2% / 51,8%
Ballbesitz: 48,5% / 51,5%
Laufstrecke: 117,3 km / 121,1 km
Sprints: 218 / 261
Intensive Läufe: 659 / 731
Fouls: 19 / 12
Ecken: 5 / 4
Abseits: 7 / 4
Gelbe Karten: Castro / Sabitzer (7.)
Zuschauer: 46.072 (ca. 1.000 RBL-Fans)

Rumpelstilzchen


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Leipzig - (14.02.2019) Spätzle für Timo und Co. oder schafft der VfB die Trendwende? Beim Krisenteam der Liga muss RBL dreifach punkten, um die Verfolger auf Abstand zu halten. Kampl und Laimer fallen aus, hat damit Forsbergs Warten auf die Startelf ein Ende?

Schonzeit ist nicht! Rangnick stellte klar, dass den angezählten Weinzierl und seiner alte Liebe Stuttgart kein Pardon gewährt wird. In Cannstatt ist gerade der Teufel los, nein, gemeint ist nicht der alte Ministerpräsident, sondern der echte Beelzebub. Reschke ist Geschichte. Weinzierl trainiert das schlechteste Rückrundenteam und gegen Düsseldorf offenbarte der VfB Abwehrlöcher, in denen man locker Stuttgart21 verstecken könnte. Eigentlich ein günstiger Moment, um fröhlich nach Süddeutschland zu reisen. Aber Obacht! Angeschlagene Boxer und so… RBL muss auch gegen Stuttgart das volle Leistungsvermögen auf den Platz bringen. Ein dritter Auswärtssieg in Folge? - so eine Strähne gab es seit der ersten Bulisaison nicht mehr. Rekordhalter ist übrigens Peter der Große, er gewann seinerzeit alle neun Auswärtspflichtspiele der Hinrunde, um ihn zu übertreffen müsste Rangnick nur alle Rückrundenauswärtsspiel gewinnen. The Sky is the limit…


Personalsorgen? Trotz einiger Verletzter kann RBL das Spiel entspannt angehen. Haidara, Upamecano und Edelleihgabe Smith Rowe sind weiter verletzt. Kampl steigt erste nächste Woche ins Mannschaftstraining ein, Laimer ist gelbgesperrt. Sabitzer war angeschlagen, aber den Ösi-Terminator stoppt so schnell nix, maximal die Achilles-Schulter. Dies könnte die Rückkehr von Adams und Forsberg in die Startelf bedeuten, auch wenn Rangnick weiter skeptisch bleibt, ob der Schwede schon stark genug für selbige ist. Dazu steht fest, dass Konaté wieder ins Team rutscht. Bitter für Mukiele, der seinen Job gegen Frankfurt sehr gut gemacht hat. Er kann sich Resthoffnungen machen, sollte Rangnick erneut auf eine Dreierkette setzen.


The Force returns? Rangnick bleibt skeptisch, was einen Startelfeinsatz anbelangt.


Ärger gab es in Stuttgart auch, weil Gonzalez sich gegen Düsseldorf eine Rote Karte eingehandelt hat. Mit ihm fehlt den Hausherren ein Goalgetter und gemeinsam mit Gentner der beste Vorbereiter im Team. Für ihn könnte und sollte wohl Gomez ins Team rutschen, der zumindest weiß, wie man gegen RBL trifft (erinnert sei an die bittere Heimpleite gegen Wolfsburg in der Liga). Mit fünf Treffern ist der ehemalige Nationalspieler auch der beste Torschütze des VfB. Fehlen wird indes auch ein anderer ehemaliger Nationalspieler. Dennis Aogo fällt mit Wadenproblemen aus.


Torlos blieb der VfB bisher in den drei Begegnungen mit RBL. Nur Stuttgarts zweite Mannschaft schaffte im ersten Aufeinandertreffen einen Treffer durch Grüttner. Es war das Spiel, in dem Frahn in rekordverdächtiger Zeit einnetzte. Ein Spielzug der heute immer noch ab und an die Runde macht. Ein echter Zorniger. Aber nicht nur das sollte RBL Mut machen, denn Stuttgart lässt überproportional viele gegnerische Großchancen zu und erspielt sich selbst nur wenige. Auch beim Verteidigen von Standards ist Stuttgart eher unterdurchschnittliche – Orban ick hör dir trabsen…



Zwanzig Spiele gegen einen Tabellensechzehnten gab es bisher für Leipzig. Das letzte endete 0:0 auf Schalke in der Hinrunde. Auswärts trat wir letztmals in Liga 3 bei einem Tabellensechzehnten an, damals hatte RBL in Duisburg das Nachsehen, konnte aber langfristig lachen, denn diese Pleite läutete eine lange Ungeschlagenserie ein, die RBL am Ende auf Platz 2 beförderte. Seit Rangnicks erster Amtszeit als Trainer hat RBL alle Spiele an einem 22. Spieltag überzeugend gewinnen können. An einem Monatssechszehnten verlor RBL nur einmal in zwölf Spielen (Wolfsburg II unter Oral), gewann aber auswärts immer, darunter auch den höchsten Sieg der Vereinsgeschichte beim 11:0 gegen Gelenau (alle werden sich erinnern...).


Leipzig ohne Laimer und Kampl gab es diese Siaon nur einmal: beim 1:1 in Göteborg.


Leipzig zuletzt mit vier Spielen in Folge ohne Gegentor. Schon in der Hinrunde hatte Rangnick dies sechsmal in Folge mit seinem Team geschafft. Der Rekord liegt weiterhin bei sieben Spielen in Folge ohne Gegentor (Vogel/Zorniger). Gegen die Gastgeber wird aber besonders die Offensive gefordert sein. Werner, der bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte seit 300 Minuten ohne Tor ist und noch auf seinen ersten Treffer gegen Stuttgart wartet ist dabei ebenso in der Pflicht wie Poulsen oder Cunha, der ebenfalls Startelfchancen haben dürfte. Nachdem RBL gegen Wolfsburg und Frankfurt äußerst freigiebig mit den Chancen war, darf es gegen die Schießbude der Liga (17 Gegentore in den letzten sechs Spielen) gerne mal wieder etwas mehr sein.


Ergo hilft RBL gegen Stuttgart nur ein Sieg. Die Konkurrenz schläft nicht. Leverkusen hat einen Lauf, Frankfurt lauert weiter und mit Hoffenheim steht das nächste Spitzenspiel ins Haus, bei dem Neutrainer Nagelsmann sich sicher nicht erneut von Rangnick die Grenzen aufzeigen lassen möchte. Da müssen Siege gegen Teams wie Stuttgart, die derzeit mehr Probleme haben als Fritzle Schuppen, einfach eingeplant werden.
Wer noch gern unsere Rasenballer in Cannstatt unterstützen möchte, für den gibt es in Stuttgart noch Restkarten. Für Diejenigen, die nicht dabei sein können, gibt es auch die Möglichkeit die Partie im Liveticker oder über dem Bullenfunk zu verfolgen. Alternativ läuft das Spiel auf Sky. Wir drücken unserem Team die Daumen und hoffen auf eine volle Punkteausbeute.

Rumpelstilzchen


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