NÄCHSTE BEGEGNUNG

DFB-Pokal Pokalfinale
Samstag, 25.05.2019, 20:00 Uhr
Ort: Olympiastadion
RB Leipzig
FC Bayern München
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
71
2
Borussia Dortmund
69
3
RB Leipzig
65
4
Eintracht Frankfurt
54
5
Bor.Mönchengladbach
51
6
Bayer 04 Leverkusen
51
7
1899 Hoffenheim
50
8
VfL Wolfsburg
49
9
SV Werder Bremen
46
10
Fortuna Düsseldorf
40
11
Hertha BSC
37
12
1. FSV Mainz 05
37
13
SC Freiburg
32
14
FC Augsburg
31
15
FC Schalke 04
30
16
VfB Stuttgart
24
17
1. FC Nürnberg
19
18
Hannover 96
18

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LEIPZIGER POKALFINAL-FIEBER

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Leipzig - (23.05.2019) Eine der beliebtesten Epidemien der Welt geht in Leipzig um. Symptome: Allgemeines Heiß sein, vorfreudiges Ausstoßen von Endorphinen inkludiert mit nervösem Verhalten und Unkonzentriertheiten im alltäglichen Leben. Diagnose: DFB Pokalfinale Bayern München gegen RasenBallsport Leipzig.

Das Pokalfinal-Fieber

Mehrfach im Jahr greift diese besondere Art dieser vermeintlichen Seuche um sich. Man kann sich nie sicher sein, ob sie einen trifft oder nicht. Vor Allem weil sie sich meist schon ab Anfang einer fußballerischen Saison entwickelt. Das Wissen ob dieses Phänomens entwickelt sich Stück- fast schon Rundenweise und erst kurz bevor es zum endgültigen Ausbruch der Symptome kommt, kann merkt, dass man hiervon erfasst wurde.

Zum ersten Mal hat es die Leipziger Landen getroffen. Oftmals verschont von diesem euphorisierenden fieberartigen Virus. Doch jetzt hat es zugeschlagen. Trotz starker Medikamentation aus Hoffenheim, Wolfsburg, Augsburg oder Hamburg drang es durch das bullige Immunsystem, welches sich gegen die spezielle Form, dem DFB-Pokalfinal-Fieber standhaft hielt. Und nun ist man zur Behandlung am Samstag, den 25.05.2019, gezwungen. In der Hoffnung diesen berauschenden Zustand endlich wieder los zu werden… oder auch nicht.


Sachsenpokale und zwei Meisterschaften auf dem Weg nach oben. Wie man etwas in die Höhe stemmt, wissen die Rasenballer!


Behandlungsmethoden

Es ist die Zeit, die Wunden heilt. Doch ist dieses Fieber keine Krankheit, sondern eine wahnsinnig schöner Zustand in der noch jungen Geschichte vom Rasenballsport Leipzig. In diesem Fall heilt die Zeit nicht. Sie ist die Ursache des Höhepunktes und es ist gewiss, dass alle die es mit den rot-weißen Bullen halten, darauf hinfiebern.

Diejenigen, die es nicht aushalten können schaffen sich schon am Freitag, den 24.05.2019 Abhilfe. Die U19 von RB Leipzig spielt im nicht weit entfernten Potsdam ein DFB-Pokalfinale gegen die U19 vom VfB Stuttgart. Ob ein Sieg der Jungbullen für Linderung sorgt oder ob dieser eher zu einem weiteren positiven Emotions-Schub sorgen würde, wird man sehen.

Die große Infusion gegen des innerlichen Juckreizes in den Fingern, welches das Pokalfinal-Fieber mit sich bringt, gibt es dann jedenfalls erst am Samstagabend im Berliner Olympiastadion. Assistieren werden dann die erfolgsverwöhnten Bayern aus München.


Für RBL war Berlin bisher oft eine Reise wert...


Erfahrung oder Gewohnheit

Jede Person, die im medizinischen Bereich tätig ist, wird wahrscheinlich zustimmen, dass bei einer heilenden Injektion, vor allem die Erfahrung die richtigen Nadelstiche zu setzen von Vorteil ist. Diese Erfahrung ist bei dem 18 maligen DFB-Pokalfinal-Fieber-Besieger aus München definitiv vorhanden. Dennoch kann der immer gleiche Handgriff zur sogenannten Rammdösigkeit führen. Hier stimmen vielleicht Personen vom Fließband zu.

Immerhin haben die Münchner Bayer fließbandartig Titel um Titel im deutschen Fußball geliefert. In den letzten sieben Jahren wurde man siebenmal Deutscher Liga Meister, holte man viermal den DFB-Pokal und einmal die Krone für Europa. Schon erfolgreich. Dass diese Erfahrung doch irgendwie zur Gewohnheit werden kann, zeigte der Verlauf der Saison 2018/2019. Nach der Verfestigung der alten Strukturen versucht man sich nun in einem Umbruch der entweder: Schritt für Schritt erfolgen soll. Oder: nicht komplett durchdacht wurde.

Am letzten Spieltag sicherten sich die Bayern den Gewohnheitstitel “Deutsche Meisterschaft”. Trotz, obwohl oder wegen einer Mannschaft, die auf den Erfahrungen der letzten Jahre basiert. Erfahrung die nun auch am Samstag zur Verfügung steht. Es zeichnet sich dennoch eine gewisse nicht förderliche Gewohnheit ab. Ja, man will ein Double, ja man hat einen Anspruch und ja, für den ein oder anderen wird es der letzte umzusetzende Nadelstich im Trikot mit blau-weiß kariertem Wappen sein.

Ob das jedoch reicht, wenn man fast schon gewohnt selbstverständlich um einen Titel mitwirkt und es gegen eine voll enthusiastisch erregte Bullenherde geht, nun ja…?


Völkerwanderung: 20.000 RB-Fans werden erwartet.


Fiebrige Bullen

Es wird schwer auf jeden Fall. Letztlich weiß man nie, wie man mit etwas Neuem umgeht. Was aber dieses Pokalfinal-Fieber geweckt hat, sind positive Energien, Ehrgeiz und eine aufopfernde Bereitschaft das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Als Spieler, als Verantwortlicher oder als Fan der Roten Bullen aus Leipzig.

Zum ersten Mal geht es um einen großen Titel für die Messestädter. Die vorgenannten Symptome des Pokalfinal-Fiebers zeigen sich stark ausgeprägt. Trotz irgendwelcher externen Quacksalber hat sich das Fieber merklich ausgebreitet, so dass sich bereits nach nur 3 Stunden über 20.000 Betroffene für eine direkte Behandlung im Olympiastadion zu Berlin entschieden haben.

Leider müssen manche sich auf eine Therapie via Video-Botschaft beschränken. Dem wird jedoch auf der Leipziger Festwiese Abhilfe geschaffen. Für die maßgeblich Betroffenen gab es nach einer geplant überragender Übergangs-Saison eine regenerierende Pause am letzten Wochenende. Frisch gestärkt und ausgeruht, geht man also in die Operation: Auskurieren durch Ektase.

Auskuriert sind die entscheidenden Personalien. Es steht jeder zur Verfügung, der einen falsch gesetzten bayerischen Nadelstich verhindern kann. Gestärkt vom Symptom-Verlauf sind die Fans. Geeinigt sind Beide im Willen mit der ureigenen DNA eine Alternative zu den gewöhnlichen Therapien des Pokalfinal-Fiebers zu schaffen. 


Steigt am Ende wieder eine Party für die Heldenstädter?


Hinweise von der gelesen Packungsbeilage oder Antworten des Arztes bzw. Apothekers:

-  ab 17.00 Uhr ist Einlass am Olympiastadion. Mit langer Wartezeit wird gerechnet
- 
keine Taschen im Stadion (maximal bis A4 ist erlaubt)
- 
Pyro oder ähnliches ist nicht erlaubt
- 
Fanmarsch vom Breitscheidplatz ab 15:00 Uhr bis zum S-Bahnhof "Charlottenburg"
- 
Wir spielen in weiß und alle Fans sind auch in weiß dabei
- 
das Bier wird wohl Bier sein
- 
Block-Hopping ist untersagt
- 
Vorsicht vor gewaltbereiten Ultras aus anderen Städten
- 
ab 18.00 Uhr Public Viewing auf der Festwiese in Leipzig
- 
am Sonntag so ab gegen 13.00 Uhr ist auf der Festwiese die DFB-Pokal-Präsentation erwünscht

Unser Guide für Fans zum Pokalfinale

Es ist das bisher größte Highlight im rot-weißen Dauer-Delirium. Es mag ausgehen wie es will. Wer nicht mit im Stadion ist, kann die Festwiese sehr gern füllen, den Liveticker oder den Bullenfunk bzw. wahlweise bei Sky, ARD, etc. das Spektakel im TV verfolgen. Die sportlichen Debatten und Ansichten sollten hier im Forum diskutiert werden. Am Ende sind wir uns alle einig: So ein Pokalfinal-Fieber behandelt sich am besten mit überdimensionierten goldenen Kelch in der Nähe der Elster.

tony4arsenal


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20190523-vorbericht-berlin.html

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ALLE IN WEIß NACH BERLIN! DER POKALGUIDE FÜR FANS ZUM FINALE!

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Berlin - (21.05.2019) Es ist vollbracht! Nach einer atemberaubenden Pokalsaison stehen unsere Rasenballer im Pokalfinale in Berlin. Um 20 Uhr wird das Spiel am 25. Mai im Berliner Olympiastadion angepfiffen. Leiten wird die Partie der 37 Jahre alte Tobias Stieler.

Fanmotto - Alle in weiß nach Berlin!


24.000 Leipziger Fans werden unser Team in Berlin unterstützen. Nur gemeinsam können wir die Bayern in Berlin schlagen. Diese Gemeinsamkeit soll bereits in weißen Shirts gezeigt werden. Also alle in weiß nach Berlin!

Die U19 im Pokalfinale am Freitag in Potsdam unterstützen

Es ist absolut außergewöhnlich, dass die U19 und das Männerteam im selben Jahr im Pokalfinale stehen. Durch den Sieg unserer U19 im Elfmeterschießen gegen den BVB spielt unsere wichtigste Nachwuchsmannschaft am Freitag 20:15 Uhr im Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam gegen die U19 des VfB Stuttgart. Potsdam liegt eh auf dem Weg von Leipzig nach Berlin, unterstützt unser Team also lautstark und zahlreich! Es gibt hier noch Tickets für maximal 10€.


Tipps zur Anreise - Reist frühzeitig an!

Wer nicht beim Juniorenfinale dabei sein kann, dem empfehlen wir bereits ab Mittag Berlin zu entern. 24.000 Auswärtsfans zweier Vereine sorgen immer für eine besondere Stimmung in der Hauptstadt. Ralf Rangnick hat hiervon schon mehrfach von einer besonderen Atmosphäre gesprochen und viele andere auch.
Vom Leipziger Stadtzentrum sind es 180 km mit dem Auto bis zum Berliner Olympiastadion. Die Anreise ist aber auch problemlos mit den zahlreich verkehrenden Flixbussen und der Bahn möglich. Mit dem ICE sind es weniger als 2 Stunden nach Berlin, wobei derzeit über die Bahn noch zahlreiche Sparpreis-Angebote ab 19,90€ verfügbar sind. Mit dem Auto muss man in etwa die gleiche Reisezeit einplanen - vorausgesetzt man gerät nicht in einen Stau.
Bei der Anreise mit dem PKW empfiehlt es sich nicht bis in das Berliner Zentrum zu fahren. Parkplätze sind oft rar und teuer. Reist man über die A115 (“Avus”) an, empfiehlt es sich an einer der Abfahrten Wannsee, Spanische Allee, Hüttenweg oder Grunewald abzufahren und sich dort in der Nähe der S-Bahn Station einen kostenlosen Parkplatz zu suchen, um dann zum Fanfest bzw. dann wieder zurück zum Stadion zu gelangen. Bitte nicht versuchen direkt am Stadion zu parken, dort stehen nur sehr begrenzt Parkplätze zur Verfügung!


Fanfest, Gottesdienst und Fanmarsch

Das Fanfest am Breitscheidplatz von RB Leipzig findet deutlich näher am Stadion statt als das der Bayern, welche am Alexanderplatz sind. Der Breitscheidplatz ist verkehrsgünstig gelegen. Die RE 7 Linie aus Dessau und zahlreiche Fernzüge halten direkt am nahgelegenen Bahnhof Zoo und auch zum Berliner Hauptbahnhof ist es nur ein kurzer Trip mit der S-Bahn. Auch vom Zentralen Omnisbus Bahnhof (ZOB) ist es nur eine 15-minütige Fahrt, wobei einige Buslinien auch direkt am Bahnhof Zoo halt machen.

In der berühmten Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche am Breitscheidplatz findet 12:00 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst mit Beteiligung vom DFB, Volunteers und Fans beider Vereine statt. Das Fanfest am Breitscheidplatz beginnt 12 Uhr und soll bis 17 Uhr gehen. Das Programm findet ihr hier. Um 15.00 Uhr startet am Breitscheidplatz der Fanmarsch. Dieser verläuft circa 2,3 Kilometer bis zum S-Bahnhof Charlottenburg, von wo es dann per Bahn zum Stadion weitergeht. Auf dem Breitscheidplatz geht das Programm trotzdem bis 17:00 Uhr. Der Einlass am Olympiastadion ist ab 17 Uhr möglich. Von 15 Uhr am Samstag bis 3 Uhr sonntags gilt die Eintrittskarte zum Pokalfinale auch als Fahrkarte im Tarifbereich ABC. Man kann also S- & U-Bahnen sowie alle Busse der BVG nutzen.


Olympiastadion

Seit 1985 ist das Berliner Olympiastation Austragungsort des DFB Pokalfinales. Das 1936 anlässlich der olympischen Spiele eröffnete Stadion verfügt normalerweise über eine Kapazität von rund 74.000 Plätzen. Durch eine Zusatztribüne im Marathontor erhöht sich die Kapazität aber um rund 2.000 Plätze auf 76.200, wovon RB Leipzig 24.000 Tickets erhalten und in weniger als drei Stunden verkauft hat. Obwohl die Spielpaarung RB Leipzig gegen FC Bayern München lautet, nutzen die Fans die Gästekurve am Marathontor während die Bayern-Fans im Heimbereich der Hertha-Fans (Osttribüne) Platz nehmen (oder stehen). Damit sind wir in der bekannten Kurve in der wir gegen die Berliner Hertha drei tolle Auswärtssiege eingefahren haben.

Die direkte Anreise zum Olympiastadion mit dem PKW ist nicht zu empfehlen. Die Parkplätze sind knapp und zumeist für Sponsoren, VIPs und Offizielle reserviert. Für die anreisenden Fanbusse sind eigene Parkplätze vorgesehen, dazu sollten die Hinweise von RB Leipzig und vor Ort beachtet werden. Taschen dürfen nach unseren Informationen bis A4-Größe mit ins Stadion genommen werden.

Übersicht, was ins Stadion genommen kann und was nicht


Bildquelle © olympiastadion.berlin

Laut Berliner Polizei reisen Leipziger Fans am besten mit der S-Bahn an (Bayern-Fans kommen mit der U-Bahn - Fantrennung). Es fahren die Linien S3 und S9 zum Berliner Olympiastation. Die Fahrt vom Bahnhof Zoo (Nähe Breitscheidplatz) dauert rund 13 Minuten, von der Friedrichstraße 22 Minuten.

Möchte man mit dem Taxi zum Olympiastadion muss man für den Weg vom Breitscheidplatz bis zum Stadion mit rund 18-20€ Fahrkosten rechnen. Im Stadion erwartet uns dann mit Tim Thoelke auch unser vertrauter Stadionsprecher und
auch Bulli wird mit vor Ort sein.

Nach dem Abpfiff ist die Abreise mit etwas Wartezeit meist recht problemlos möglich. Die Kapazitäten der Bahnen werden dementsprechend erhöht.

Hinweise Polizei Berlin und Bundespolizei


Bars/Nachtclubs

Bereits vor dem Spiel ist davon auszugehen, dass rund um den Breitscheidplatz die umliegenden Kneipen von RB-Fans geentert werden. Für den Fall eines Titelgewinns oder auch für den Fall einer Niederlage werden zahlreiche Fans sicher noch die Berliner Innenstadt unsicher machen. Ein Hotspot befindet sich mit dem Kurfürstendamm im direkten Umfeld des Breitscheidplatzes, welcher sicherlich der erste Anlaufpunkt wird. Im Osten Berlins ist Friedrichshain ein Hotspot. Einzelne Locations hervorzuheben ist in einer Stadt wie Berlin nahezu unmöglich. Nirgends gibt es mehr und angesagtere Clubs in Deutschland, wobei auch in Berlin die Zeit der klassischen Großraumdisco vorbei ist und das Stadtbild von kleineren und größeren Clubs dominiert wird.

Ein Pokalfinale in Berlin zu erleben, ist mehr als nur das Spiel. Rocken wir Berlin und machen es gemeinsam zu einem einmaligen Erlebnis! 24.000 Fans aus Leipzig in Berlin, wir haben jetzt schon Gänsehaut! Tja, und wenn man schon mal im Finale steht, wollen wir dieses natürlich gewinnen! Im Stadion alles geben!


Public Viewing in Leipzig

Für alle die kein Ticket abbekommen haben, bietet RB Leipzig ab 18 Uhr auch ein Public Viewing auf der Leipziger Festwiese an. Insofern Glotze aus und gemeinsam das Pokalfinale mit anderen RB-Fans erleben. Am gleichen Ort findet am Sonntag ab 13 Uhr ein Fanfest statt. Die Mannschaft wird in einem Sonderzug mit 200 RB-Fans gegen 14 Uhr am Hauptbahnhof erwartet und begibt sich dann von dort - unabhängig vom Ergebnis - ebenfalls zum Fanfest.


Die Termine in der Übersicht:

Freitag, 24. Mai: DFB-Pokalfinale U19
RB Leipzig – VfB Stuttgart
Karl-Liebknecht-Stadion Potsdam
Anstoß: 20.15 Uhr | live auf Sport1

Samstag, 25. Mai: Fanfest Berlin
Breitscheidplatz
12.00 bis 17.00 Uhr

Samstag, 25. Mai: Fanmarsch Berlin
Start: 15:00 Uhr, Breitscheidplatz
Der Fanmarsch startet am Breitscheidplatz und wird bis zum S-Bahnhof "Charlottenburg" laufen (2,3 km). Von dort geht es mit der Bahn zum Stadion.

Samstag, 25. Mai: Pokal Public Viewing Leipzig
Start: 18.00 Uhr, Festwiese Leipzig

Sonntag, 26. Mai: Sonderzug nach Leipzig
Abfahrt: 12.00 Uhr, Berlin (genauer Abfahrtsort offen)
Ankunft: ca. 14.00 Uhr, Leipzig Hauptbahnhof

Neben unserem Team und Betreuerstab werden auch 200 Fans unserer OFCs mit im Zug sein.

Sonntag, 26. Mai: Fanfest Leipzig zum Saisonabschluss

Start: 13.00 Uhr, Festwiese Leipzig


Marko - RBL International


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https://www.rb-fans.de/artikel/20190516-special-berlinguide.html

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LOVE TRAIN TO BREMEN?!

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Bremen - (20.05.2019) Es war Samstag 7 Uhr morgens, ganz Leipzig drehte sich in seinen Betten nochmal um. Ganz Leipzig? Denkste. 620 Fans des besten Vereins der schönsten Stadt der Welt (bei Thoelke kommt das irgendwie flüssiger) hatten sich zu fast nachtschlafener Zeit im Leipziger Hauptbahnhof eingefunden, in perfekt rechtwinkliger Reihe am Gleis 18 angestellt und waren in freudiger Erwartung.

Eine Stunde zuvor hatten die Vertreter des Fanverbandes, sowie einige fleißige Helferlein damit begonnen nochmal „klar Zug“ zu machen, Proviant einzuladen und feucht durchzufeudeln. Am Vorabend veranstaltete die Stadtverwaltung Marburg hier nämlich noch eine Sause, die in die Annalen der Stadtgeschichte eingehen sollte. Die eine oder andere Mojito-Limette klebte noch an der Decke.   

Die letzte Auswärtsfahrt der Saison nach Bremen stand an. So luxuriös wie die Abteile der ersten Klasse, war die Ausgangslage für die Fans von RB Leipzig. Es ging um nichts mehr, nur Spaß haben und attraktiven Fußball schauen war geplant. Inwiefern dies zustande kam? Bleiben Sie dran.


Futtern wie bei Muttern – Kartoffelsuppe für alle!


Partyzug nach Bremen!

Zunächst bezog ein Jeder das ihm zugewiesene Abteil, hisste das Fanclub Banner, installierte das mitgebrachte Soundsystem und ölte die Stimme mit einem Schälchen Heeßen. Schon bald waberte der Duft von Kartoffelsuppe durch die Gänge, die Stimmung nahm mit jedem Mallorca-Hit, simultan zum Zug, merklich an Fahrt auf. Die Mutter von Niki Lauda heißt übrigens Elisabeth. Kein Scheiß.


Bremen calling!


Shuttlefahrer Uwe und die Weisheit der Jugend

So kurzweilig wie sich die Hinfahrt anBAHNte, wurde sie auch. Schon 4 Stunden später erreichten wir völlig im Soll den Hauptbahnhof Bremen. Sänks for träffeling wiss Centralbahn Schweiz! Dort empfingen uns die üblichen Vertreter von Landes- und Bundespolizei mit freundlicher, fast kumpelhafter Ansprache und manövrierten uns in die bereitstehenden Shuttles. Busfahrer Uwe grölte beim Wechselgesang dermaßen begeistert mit, dass der Bremer Stadtverkehr zur Nebensache wurde.

Gemeinsam mit den Bustüren, öffnete sich der Blick für ein wahres Kleinod von Stadionumgebung. Die Sonne spiegelte sich glitzernd auf der Weser, die Biergärten waren voll belegt mit gut gelaunten und bunt gemischten Fangruppen beider Lager, Becks floss in rauen Mengen. Neben mir belehrte ein schätzungsweise 12-Jähriger seinen pöbelnden Vater: „Wenn du dich nicht unter Kontrolle hast, dann fahre ich nicht mehr auswärts mit dir.“ Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!


Buntgemischt am Ufer der Weser.


Scheiße sein ist Scheiße

Die Security-Checks erfolgten zügig und so konnten wir uns zeitnah die erste Bratwurst einverleiben. Diese war übrigens nicht von schlechten Eltern. (Kompetente Sponsoren-Auswahl, so wichtig!) Im Stadion sahen wir uns dann dem üblichen Vorgeplänkel ausgesetzt, wobei man bei Werder eine ganze LP an Vereinshymnen zu hören kriegt. Besonders schön: der Szenenapplaus aus unserem Block, als ein paar Nachwuchstalente nach erfolgreichem Turnierabschluss ihre Stadionrunde drehten. Weniger erfreulich: Schmähgesänge à la „Ihr seid scheiße, wie der HSV!“, die während des Spiels ertönten. Dazu nur dies: Niveau ist keine Hautcreme. Will man nicht mit Vollidioten auf einer Stufe stehen, macht man es bestenfalls anders als ebendiese.


Bremen – wir kommen wieder!

Das Spiel war zerfahren und unansehnlich, die Schiedsrichterleistung wurde ihrem Namen nicht gerecht und im Anschluss wollten unsere Spieler viel lieber über das anstehende Pokalfinale in Berlin quatschen, als über die vergeigte Partie der B-Elf. Auf dem Rückweg taten wir es ihnen nach und planten zudem, bald ins attraktive Bremen zurückzukehren.


Sauna for all!

Die Rückkehr in den Fanzug ließ uns den Atem stocken, bei geschätzten 67 Grad Innentemperatur wurden Schreie nach einem Pinien-Aufguss laut. Das Dosenbier, nun wohltuendes Heißgetränk, kochte die Stimmung hoch bis zum Siedepunkt. Im Partywagen gesellte sich hierzu noch eine räumliche Enge, die zu ungewollt intimen Momenten mit Allem und Jedem führte. Einige Mitfahrer wurden, wie man in Leipzig sagt, ä bissl rammldösisch“ und erkannten hierin nun die passende Gelegenheit für einen Zug-Pogo. Verletzte gab es nicht, aber einige Teilnehmer mussten mit Nachdruck an die Wahrung der Contenance erinnert werden. Spätestens zur Techno-Version von „Somewhere over the rainbow“ lag man sich dann wieder in den Armen.


Schee wars!


Eine kurze Ehrenrunde nach Wurzen juckte die Wenigsten und so fuhren wir gegen 1.15 Uhr schlussendlich in den Leipziger Hauptbahnhof ein. Nur wenig später lagen müde Auswärtsfahrer wieder in ihren Betten und träumten sich dem 10. Geburtstag von RB Leipzig entgegen.

Ein besonderer Dank gilt dem Team der Heimatscholle, dem Fanverband und allen Helfern vor Ort für die tolle Organisation und Umsetzung.


Von Carolin Trommer, Fanclub „die Vollzahler e.V.“



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PLEITE IN BREMEN BEENDET UNGESCHLAGENSERIE

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Bremen - (18.05.2019) Erste Pleite seit 18 Spieltagen, erstmals in der Saison drei Spiele in Folge ohne Sieg. Beim letzten Bundesligaspiel der Saison trat RBL mit der B-Elf an und lieferte keinen würdigen Abschluss. Oder hat sich Rangnick erneut nicht in die Karten schauen lassen? In einer Woche sind wir schlauer.

Während in Mainz und gegen die Bayern noch die Eingespieltheit Trumpf war, gab Rangnick beim Bundesligafinale in Bremen der zweiten Garde die Chance. Augustin samt neuer Frisur, die genesenen Adams und Upamecano, sowie Bankspieler wie Ilsanker, Cunha, Mvogo und Saracchi durften ran. Richtig Werbung für sich konnten sie aber nicht machen.


Sonderzug zum Bundesligaende

Über 3.500 RBL Fans hatten sich auf nach Bremen gemacht. Eine lange geplante Abschlussfahrt mit dem Sonderzug. Beste Stimmung auf der Fahrt und auf den Rängen. Sie passte nur nicht so ganz zum Spiel. Dort gab es die ersten 30 Minuten eigentlich nichts zu sehen. Keine Torschüsse. Fußball auf Sparflamme. Auch Bremen brannte kein Feuerwerk ab, ihre Chancen auf einen Europapokal-Startplatz waren nur gering und auch ihr Sieg sollte am Ende nicht genügen.


Vergnügungssteuerfrei

Passend zum Spiel war es dann der erste Schuss aufs Tor, der zur Bremer Führung führte. Der VAR hatte beim Zweikampf von Osako und Upamecano auf ein Foul hingewiesen. Darüber konnte man geteilter Meinung sein. Brych entschied aber auf Elfmeter, den der angeblich umworbene Rashica wuchtig verwandelte. Mvogo ahnte die Ecke, blieb aber chancenlos.

Bremen wurde jetzt etwas besser. Leipzig brauchte bis in die Schlussminuten der ersten Halbzeit, um einen Torschuss abzugeben. Für die Gastgeber rettete aber gegen Bruma zuerst der Innenpfosten, ehe Cunhas Nachschuss von Pavlenka pariert wurde. Auch im zweiten Durchgang änderte sich nicht viel. Während auf den anderen Plätzen teilweise in atemberaubendem Tempo getroffen wurde (außer natürlich auf Schalke) schleppte sich das Spiel dem Ende entgegen.


Mukieles Treffer reichte nicht.


Pizza liefert auf die alten Tage

Bruma, der bei einem Angriff einen Handelfmeter rausholen konnte, trat in der 54. selbst an und semmelte das Spielgerät extrem lässig über den Kasten. Rangnick reagierte, brachte mit Smith Rowe (der damit pro Spielminute ungefähr 30.000 Euro Leihgebühr gekostet haben dürfte), Poulsen und Forsberg deutlich mehr spielerische Qualität. Der Lohn war kurz vor Ende der Ausgleich durch Mukiele, der eine Flanke von Saracchi zum 1:1 verwandelte (86).

Die Freude währte nur kurz, denn heute war wie in München auch in Bremen der Tag der alten Haudegen. Der Pizzabäcker der Liga hatte noch eine Lieferung zu tätigen. Noch vor dem Spiel hatte der Vierzigjährige seine Vertragsverlängerung verkündet, und dass selbige auch sportlich verdient war, stellte er in der 88. unter Beweis, als sein Fernschuss zum 2:1 Siegtreffer einschlug. Ein  nicht ganz unhaltbarer Ball. Zudem stand ein Bremer direkt in der Schussbahn im Abseits. Ein fragwürdiges Ende.


Trotz Niederlage gute Stimmung auf den Rängen.


Fazit

Mit einem Sieg hätte es die punktetechnisch beste Bundesligasaison unserer Rasenballer werden können. Nach 18 ungeschlagenen Spielen fühlt sich dieser Abschluss der überragenden Rückrunde irgendwie falsch an. Aber RBL ist in der glücklichen Lage, dies noch zu richten - am nächsten Wochenende in Berlin.

Laut Rangnick sind die letzten drei Wochen genau auf das Pokalfinale ausgerichtet. In den Bundesligaspielen fehlte hingegen der letzte Biss. Natürlich hätte das Spiel heute auch anders ausgehen können. Bruma hätte Leipzig fast im Alleingang auf die Siegerstraße bringen können. Sein Innenpfostentreffer und der verschossene Elfmeter ein Sinnbild seiner Rolle in dieser Saison.

Auch andere Spieler aus der zweiten Reihe konnten nicht auf sich aufmerksam machen. Augustin war kaum zu sehen; Ilsanker fiel hauptsächlich durch seine obligatorische Karte auf und Saracchis zu kurzer Ball leitete das 2:1 ein.

Aber schauen wir nach vorne. Im besten Fall liefen die letzten drei Spiele unter dem Motto, sich nicht in die Karten schauen zu lassen. Die Bayern bitten zu ihrer Königsdisziplin. Einen Titel haben sie nun schon im Sack. Um das Double zu verhindern, müssen die Heldenstädter nun ihre Topleistung abrufen. Das gelang in den letzten Wochen nicht so häufig. 20.000 RB-Fans in Feierlaune reisen nach Berlin und werden alles geben, um Rangnick in seinem wohl letzten Spiel als RBL-Trainer und das gesamte Team zum Titel zu pushen.

Rumpelstilzchen


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