NÄCHSTE BEGEGNUNG

23. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 27.02.2021, 18:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
Bor. Mönchen-
gladbach
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
49
2
RB Leipzig
47
3
VfL Wolfsburg
42
4
Eintracht Frankfurt
42
5
Bayer 04 Leverkusen
37
6
Borussia Dortmund
36
7
1. FC Union Berlin
33
8
Bor.Mönchengladbach
33
9
SC Freiburg
31
10
VfB Stuttgart
29
11
1899 Hoffenheim
26
12
SV Werder Bremen
23
13
FC Augsburg
23
14
1. FC Köln
21
15
Hertha BSC
18
16
Arminia Bielefeld
18
17
1. FSV Mainz 05
17
18
FC Schalke 04
9

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RASENBALLSPORT UND TAKTIK

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Leipzig - (24.02.2021) Für die neueste Ausgabe unserer Podcasts konnten wir den Sportjournalisten Constantin Eckner als Special Guest gewinnen. Mit ihm ging es insbesondere um die Analyse & Einschätzung des Champions League-Achtelfinales gegen den Liverpool FC.

Und wenn man dann schon mal einen Taktikblogger in der Leitung hat, kann man dazu auch gleich noch analysieren, warum es für den derzeit verletzten Ex-Leipziger Naby Keita in seiner Zeit bei Liverpool noch nicht so rund lief.
Der 3:0-Heimsieg im letzten Bundesligaspiel gegen die Hertha wurde natürlich ebenso besprochen. Außerdem ging es noch um die Leipziger Schwächen und Stärken in der bisherigen Saison, den Kader im Allgemeinen und den Abgang von Dayot Upamecano im Besondern.



Ihr seid wie immer herzlich eingeladen, selber rein zu hören und uns eure Meinungen und Anregungen auf unseren Social Media-Kanälen oder per Mail zu schreiben.



Folge 21 – RasenBallsport und Taktik


22.2.2021 – 4Fans Folge 21 mit Jan, Daniel, Lars und Gast Constantin Eckner

  • 00:00:00 – Vorstellung und was Constantin alles macht(e)
  • 00:06:00 – Klauß und seine Taktikaussagen
  • 00:19:25 – Rückblick Liverpool
  • 00:37:55 – Naby Keita unter Klopp
  • 00:46:16 – Kleiner Nachklapp zu Liverpool
  • 00:50:05 – Internationale Reisen unter Corona
  • 00:55:42 – Taktikfragen aus Leipziger Sicht
  • 01:03:28 – Rückblick Hertha
  • 01:15:37 – Kommt der Sommerkönig?
  • 01:25:15 – Kader und Stürmerfragen
  • 01:35:29 – Upamecano und die Abwehr
  • 01:45:05 – Allgemeine Fragen an Constantin
  • 01:59:40 – Verabschiedung



dabdab


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https://www.rb-fans.de/artikel/20210224-special-podcast.html

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SABITZER TRAUMHAFT UND TORHUNGRIGE ABWEHR – 3:0 SIEG IN BERLIN!

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Berlin - (21.02.2021) Kein Feuerwerk, aber ein am Ende doch souverän nach Hause geschaukelter Sieg in Berlin. Hertha lange auf Augenhöhe, aber Sabitzers Traumtor und eine torhungrige Abwehr sorgten für einen 3:0 Auswärtserfolg.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Zwischen Budapest verdauen und die Ausrutscher der Konkurrenz nutzen. Leipzig ist zwar der einzig verbliebene Bayernjäger, spielt aber nur bedingt bissig und besonders im Sturm eher zahnlos. Nagelsmann rotierte mit Ansage: Haidara für Kampl (jedes zweite Spiel), Hwang für Nkunku (bitter für Sørloth, der jetzt zum dritten Mal auf der Bank startete), Orban für Upamecano (Knieprobleme) und Halstenberg für Mukiele.

Das Ziel war klar, an die Bayern ranrücken und den Abstand auf Platz 5 vergrößern. In diesem Sinne ein Sechs-Punkte-Spiel, denn wer was Blechernes will, der muss auch liefern, wenn es bei den anderen scheppert...


>>> Zum Liveticker


Dreisatz des Spiels

Das Ergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg, denn Hertha war lange ebenbürtig, aber zu schwach im Abschluss. Leipzig dank eines Sonntagsschusses von Sabitzer (kommt wahrscheinlich in die Auswahl zum Tor des Monats) knapp vorn, ehe die Abwehrspieler (kennen wir ja) den Sack zumachten. Mukiele als Balldieb im BSC Strafraum und Orban wuchtig per Kopf zum 3:0 Endstand.

 

Sabitzers Bogenlampe.

 

Neu im Bullenstall

Hwang mit der ersten Leipziger Chance, danach aber kaum zu sehen und einer der unauffälligsten Kicker der ersten Halbzeit, musste zurecht nach einer Stunde raus. Leider noch weniger als Sørloth zuletzt, der wurde wie Kluivert am Ende eingewechselt, aber nicht so recht ins Spiel eingebunden. Die Tore machten mal wieder andere.

 

Spaßbitzer – gefühlt immer 40 Versuche, bis das mal klappt, aber wenn, sieht es echt schick aus.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Sabitzer: Bei dem Schuss ein NoBrainer. Sabitzer ist sicherlich einer der besten Fernschussschützen im Leipziger Kader und wenn er dann mal trifft, hat das oft Erinnerungswert. Leider korreliert die Ausbeute mit den sehr niedrigen xG Werten. In seiner Kernfunktion im Zentrum durchaus präsent, aber mit Luft nach oben.

Halstenberg: Gutes Spiel des Nationalspielers. Hohe Zweikampfquote, Einleitung der besten Chance in Halbzeit 1, viele präzise lange Bälle. Vertrat heute Upamecano in dieser Angelegenheit sehr gut. Im Abschluss aber mit Verbesserungspotenzial.

Gulácsi: Knappes Spiel, Pete in den wenigen brenzligen Situationen auf der Hut, heute besonders wichtig, da Hertha lange auf Augenhöhe war und RBL erst in der Schlussphase nachlegen konnte.

 

Vor dem Spiel noch etwas mürrisch, danach sicher nicht mehr.

 

Luft nach oben

Hwang: Als RBL Fan hat man ja eine extrem minimalistische Erwartungshaltung, was Stürmer anbelangt. Leider entpuppte sich Hwang als Limboexperte und unterlief diese mühelos.

Poulsen: Leider nur defensiv besser als Hwang und offensiv kaum zu sehen.

 

Halstenberg mit einer guten Partie.

 

Kategorie: Schlecht gealtert

DidiMateking: Da hat man das Gefühl manche schauen die Spiele gar nicht. Morgen in Berlin, die glaube 8 Tage Pause haben, nach dem Budapest-Spiel... sicher kein Spaß und nächste Woche dann Gladbach.

Mehr Mate als King...

 

Tweet des Spiels

Wer hat den längeren ... Durchhaltewillen?

 

Champagner oder Bier – die Fans

Reisen nach Berlin, das waren in der Fanszene oft ganz besondere Momente. Gerade in diesen Tagen (letztes Auswärtsspiel mit Fans jährte sich gerade) macht das Fehlen des Stadionerlebnisses doch ein wenig schwermütig.

 

Voll ist doch schöner...

 

Pfeife des Spiels

Schwierige Aufgabe für Jablonski, denn die Herthaner sind die Badboys der Liga. Schon vor fast drei Jahren hatte der Bremer diese Ansetzung geleitet. Im letzten Spiel von Ralph Hasenhüttl siegte "Hasenballsport" mit 6:2 in Berlin. In zehn Partien unter Jablonski hatte Leipzig noch nicht verloren, das sollte auch in der elften so bleiben. Mit 18 Fouls gab es weniger zu tun, als statistisch gesehen zu erwarten gewesen wäre. Insgesamt ein faires Spiel.

 

Auch Hwang nicht die Lösung des Sturmproblems.

 

Aufgefallen

1)      Auch wenn es defensiv und im Sturm einiges an Luft nach oben gab, so kann doch ein Blick auf die anderen Plätze durchaus erden. Gerade die international vertretenen Teams haben ligaintern mit Problemen zu kämpfen, da sind die Leipziger Sorgen doch eher klein.

2)      In der Schlussphase gab es noch weitere Möglichkeiten, den Spielstand zu erhöhen. Aber die Abstimmung zwischen Kluivert, Sørloth und dem Rest mal wieder nicht optimal. Leipzig und Konter - aktuell keine Freunde.

3)      Orban mit dem fünften Saisontor, Mukiele mit dem vierten, das ist jeweils mehr als Sørloth und Hwang zusammen. Leipzigs Sturmproblematik in einem Satz zusammengefasst... Beide Abwehrspieler jedenfalls auch mit berechtigten Ansprüchen auf die Kategorie "Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt".

 

 

4)      Kampl, Orban und Sabitzer nun vor einer Gelbsperre, nur gut, dass RBL hier schon rotationserprobt ist.

5)      Klar, Berlin das ist quasi das Mekka der Wildschweintaliban. Dass die Hertha jede Woche ´ne Rotte über den Platz des Olympiastadions treibt, ist wohl nur ein Gerücht, aber der Platz sah trotzdem danach aus.

6)      Angeliño langsamer als Klünter – auch so eine Schlagzeile die man nicht für möglich gehalten hätte. Da hatte Dardai eine gute Idee und unserem Flügelfloh etwas den Zahn gezogen.

7)      Das 3:0 ist gemeinsam mit dem Sieg auf Schalke Leipzig bestes Auswärtsergebnis der diesjährigen Bundesligasaison. In diesen seltenen Spielen mit hoher Tordifferenz schlägt sich das Sturmproblem noch offensichtlicher nieder.

8)      Das erste mal seit über drei Jahren (Dezember 2017), dass Leipzig ohne Franzosen in der Startelf aufspielte. Seit dem Wechsel von Konaté war das lediglich zwei Mal der Fall. Heute im dritten Versuch der erste Sieg.

 

Sieg in Berlin, da geht einem das Herz auf, jetzt noch schnell verlängern Sabi...

 

Fazit & Ausblick

Nach einer anstrengenden und wenig zufriedenstellenden Reise nach Budapest gegen Liverpool, hatte RBL heute die Chance, zu den Bayern aufzuschließen und die Meisterschaft zumindest theoretisch spannender zu machen. Als Bonus winkten 10 Punkte Abstand auf Platz 5.

Am Ende kein Feuerwerk, das ist nach dem Pensum wohl auch nicht zu erwarten und auch Hwang war keine Lösung des Sturmproblems aber ein 3:0 Sieg, der dicke reichte, um die Prämissen des Spieltags zu erfüllen.

Wie schon erwähnt, war die Partie ausgeglichener als das Endergebnis nahe legt. Gerade über die Außen und via Kontern ging für die Berliner einiges. So hatte die Hertha nur zwei Schüsse aufs Tor weniger und in etwa die gleiche Anzahl an Großchancen in der xG-Wertung (0,9 / 1,2).

Während Gladbach nach Roses Abgang angezählt ist und zuletzt schlecht spielt, sowie nun gegen City ran muss, hat Leipzig eine Woche Pause. Sollte eigentlich helfen, am nächsten Wochenende mal wieder ein Bundesligaspitzenspiel zu gewinnen...

 

Vielleicht liegt die Lösung des Sturmproblems ja doch in Salzburg...

 

Statistik
Hertha BSC: Jarstein – Klünter, Stark (C), Dardai, Mittelstädt – Khedira (68. Guendouzi), Tousart, Lukebakio (60. Radonjić), Cunha, Leckie (61. Netz) – Piątek (84. Ngankam)
RB Leipzig: Gulácsi – Klostermann, Orban, Halstenberg (83. Konaté) – Angeliño, Sabitzer (C), Haidara (59. Mukiele), Adams – Olmo (79. Kluivert), Hwang (60. Nkunku) – Poulsen (83. Sørloth)
Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)
Tore: 0:1 Sabitzer (28.), 0:2 Mukiele (71.) 0:3 Orban (84.)
Torschüsse: 9 / 14
Schüsse aufs Tor: 4 / 6
Laufstrecke: 110,7 km / 115,8 km
Passquote: 78% / 77%
Zweikampfquote: 54% / 46%
Ballbesitz: 47% / 53%
Fouls: 10 / 8
Ecken: 3 / 4
Abseits: 6 / 1
Gelbe Karten: Cunha / Sabitzer (4)
Zuschauer: keine

Rumpelstilzchen


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https://www.rb-fans.de/artikel/20210221-spielbericht-berlin.html

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KANTERSIEG AM ZWEITWOHNSITZ?

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Leipzig - (19.02.2021) Gerade noch in Budapest das letzte Champions League Heimspiel gegen Liverpool bestritten, geht es am Wochenende wieder in gewohnte Bahnen. Am Sonntag gilt es für die Roten Bullen im "Zweitwohnsitz" Berliner Olympia-Stadion gegen Hertha BSC.

Aufregen der Woche

Es ist klar, dass sich beim Aufreger der Woche nur um Eines handeln kann: Das Heimspiel in der Champions League in Budapest gegen den FC Liverpool. Als wäre es nicht schon aufregend genug wäre, gegen eine europäische Topmannschaft zuspielen, reagierten sich die allgemeinen Gemüter noch über die Wahl des Austragungsortes auf. Warum sollten Fußballer in der aktuellen Phase noch quer durch Europa reisen? Nun ja, immerhin noch Europa und kein weltweiter Mickey Mouse Cup in der Wüste.  Und auch im sportlichen Sinne in der Umsetzung für RB weniger erfolgreich. Denn unter den Fans stellte sich nachdem Spiel schnell Ernüchterung ein, denn man verlor sein erstes Heimspiel auswärts gegen Liverpool mit 2:0, auch wenn man nicht gänzlich chancenlos gewesen ist.

 

Greift bei Henrichs eine Kaufpflicht?

 

Unsere Rasensportler

Form unserer Mannschaft

Nicht gänzlich chancenlos zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison der Rasensportler. In der Bundesliga kompensiert man den Chancenwucher meistens irgendwie, wie der Tabellenplatz beweist, für die europäische Spitze langt es jedoch noch nicht. Gerade wenn man dann noch zweimal patzt und sich das Ei fast selbst reinlegt. Positiv ist jedoch zu erwähnen, dass auch Mannschaften, wie Liverpool, immerhin amtierender englischer Meister, einen Sahnetag und eine 1A Leistung benötigten, um die Kicker von der Pleiße niederzuringen.  

 

Ist Forsberg mit von der Partie?

 

Verletzte/gesperrte Spieler RB Leipzig

So langsam lichtet sich das Leipziger Lazarett. Die letzten verbliebenen sind auf den Weg der Besserung, stehen jedoch am Sonntag noch nicht zur Verfügung. Namentlich sind das Konrad Laimer und Dominik Szoboszlai. Beide sind aber mittlerweile von Ihrer Reha nach Leipzig zurückgekehrt und absolvieren ballfremde Übungen. Emil Forsberg wird laut letzten Meldungen nicht mit nach Berlin reisen.


Mögliche Aufstellung RB Leipzig

Gulácsi – Halstenberg, Upamecano, Orban – Angeliño, Adams – Sabitzer, Kampl – Nkunku, Olmo, Haidara

 

Hertha diese Saison oft nur stark im Hinterherlaufen.

 

Der Gegner im Check

Mit internationalen Ambitionen in die Saison gestartet, geht die alte Dame aus Berlin derzeit am Stock und befindet sich mitten im Abstiegskampf. Punktgleich mit dem Relegationsplatz befinden sich die Herthaner auf den 15. Tabellenplatz. Der Tabellen 16. Bielefeld hat zudem noch ein Spiel in der Hinterhand und auf den direkten Abstiegsplatz sind es nur noch 4 Punkte. Es brennt also ordentlich in der Hauptstadt. Zwar könnte ein Abstieg finanziell verkraftet werden, aber für das Prestige wäre es sicher ein herber Rückschlag. Zumal gerade ein anderer Hauptstadt-Club für Aufsehen in der Liga sorgt und nicht nur sportlich Hertha BSC den Rang abgelaufen hat. So weisen die Unioner mittlerweile mehr Mitglieder auf als der blau-weiße Teil Berlins.


Zu- und Abgänge

Abgänge im Winter gab es vor allem in der sportlichen Leitung. Michael Preetz räumte sein Büro und Bruno Labbadia die Trainerbank. Ersetzt wurden sie von den altbekannten Manuel Friedrich und Pal Dardai.

Beim spielenden Personal gab es einen echten Kracher: Alt-Weltmeister Sami Khedira gibt sich ablösefrei die Ehre in Berlin und kam von Juventus Turin. Er soll vor allem Struktur in das Berliner Spiel bringen und mit seiner Erfahrung die Mannschaft mental auf die Beine bringen. Dazu kam noch im Winter Nemanja Radonjic als Leihe. Ein Linksaußen, der die Herthaner Torgefahr wieder beflügeln soll.

 

Es war keine Liebe!

 

Player to watch

Mehr geklotzt als gekleckert hat man in Berlin in jüngerer Vergangenheit, was es schwer macht hier einen konkreten Spieler zu benennen. Sicher ist Sami Khedira der prominenteste aus dem Ensemble der Hauptstädter. Aber aus Leipziger Sicht schaut man auch eher mal auf den Ex-RB-Stürmer Cunha. Der Brasilianer hat sich bei der Hertha zum Stammspieler gemausert und gehört somit sicher zu denjenigen den man durch die rot-weiße Fanbrille ganz besonders beäugt.


Verletzte/gesperrte Spieler

Nicht beäugt werden am Sonntag wahrscheinlich nicht: Javairo Dilrosun, Dedryck Boyata, Marvin Plattenhardt, Jhon Córdoba und Jordan Torunarigha.

 

Schwere Aufgabe für Dárdai.

 

Form des Gegners

Trotz Trainerwechsel und ordentlichem Spielermaterial wartet die Hertha seit 7 Spielen auf einen Sieg. Den Letzten konnte man am 02.01.2021 gegen Schalke 04 einfahren. Ansonsten war die Ausbeute der Millionen-Truppe eher mager. Nur 2 weitere Unentschieden komplettieren die bisherigen 5 Punkte im Jahr 2021. Immerhin konnte am vergangenen Wochenende ein Punkt aus Stuttgart mitgenommen werden.

 

Hände hoch, wer in Berlin gewinnen will...

 

And the winner is ... der Fantipp

Traditionell gibt es für die Roten Bullen immer einen ordentlichen Kantersieg im Berliner Olympia-Stadion, wenn es gegen Hertha BSC Berlin geht. Dies dürfte unter Berücksichtigung der aktuellen Form der alten Dame dieses Mal nicht anders werden. Und so ein 4:1 Sieg bringt ja auch eine stetige Regelmäßigkeit in diesen unstetigen Zeiten.


Was läuft wo?

Liveticker RB-Fans.de: https://rb-fans.de/liveticker.html
Radio: http://bullenfunk.fm/
TV-Übertragung: Sky

tony4arsenal


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HÄTTE, HÄTTE FEHLERKETTE – 0:2 PLEITE IN BUDAPEST

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Budapest - (16.02.2021) Ein Spiel zum vergessen. In beiden Halbzeiten hätte RBL in Führung gehen können (Olmo / Nkunku), verpasste die Chancen jedoch und brachte danach Liverpool durch eigene Fehler auf die Siegerstraße. Am Ende stand ein schwer bekömmliches und noch schwerer aufzuholendes 0:2.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Die Wahnsinnigkeiten dieser Champions League Saison kulminieren derzeit in Reisen in Drittstaaten. Da muss der liebe Namensvetter von Willi, dessen Führungsstil in der EU nicht unumstritten ist, um es mal maximal vorsichtig zu sagen, die Tore für Deutsche und Englische Klubs öffnen, weil man sonst nicht mehr gegeneinander antreten kann.

Alles ganz schön abgehoben, aber während an der Isar der große Fettnäpfchenlauf angesagt ist und selbst Flick nun einen auf Rummenigge macht, sind die Rasenballer immerhin auf leisen Sohlen unterwegs.

Auf dem Platz hieß es stürmerlos durch die Nacht. Ohne Helene Fischer und ohne Poulsen, Sørloth und Co. startete Nagelsmann gegen Liverpool. Stell dir vor drei Mittelfeldspieler fehlen und alle Stürmer sind fit und dennoch macht Nkunku den MS. Nicht das erste Mal, dennoch ein wenig überraschend. Passen musste auch Forsberg, der Schwede war nicht mit nach Budapest gereist.

Klopp mit einer offensiven Dreierreihe die sich sehen lassen konnte (Firmino, Mané, Salah), hinten aber mit dem Schalker Kabak sowie Kapitän Henderson – quasi dem letzten Aufgebot.

 

>>> zum Liveticker

 

Dreisatz des Spiels

Schön begonnen, mit einem Pfostentreffer von Olmo und dann immer mehr nachgelassen und Fehler (Upamecano, Sabitzer, Mukiele) in einem haarsträubenden Ausmaß an den Tag gelegt, was auf diesem Nieveau irgendwann bestraft werden musste. Liverpool ließ sich lange bitten, schlug dann aber doch noch gnadenlos zu. Wieder mal so ein Spiel, wo die Rasenballer zu wenig an die eigene Stärke glaubten und sang- und klanglos abtrabten.

 

Tim Thoelke mit an Bord aber es gab keine Tore anzusagen.

 

Neu im Bullenstall

Die Sommerneuzugänge natürlich – muss man schon fast sagen – mal wieder zu Beginn auf der Bank. Dieser fehlende Impact der „Neuzugänge“ auch ein Grund, warum es bisher nicht für ganz oben reicht. Gewechselt wurde spät und dann erstmal mit Haudegen aus Liga 3 und 2 (Poulsen und Orban). Man kann es nicht genug betonen, aber irgendwie bekommen andere Teams das besser hin mit der Integration. Selbige (Einbau von Neuen in Coronazeiten) war auch vor dem Spiel ein Thema zwischen Nagelsmann und Klopp.

Hwang kam für die letzten 20 Minuten, konnte aber an seine Salzburger Vorstellung gegen den LFC nicht gänzlich anknüpfen und vergab am Ende die Chance zum 1:2.

 

Formkurve während des Spiels: Symbolbild.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Nkunku: Schwer heute die Lichtblicke zu sondieren, war ziemlich bedeckt in Budapest. Nkunku noch mit dem größten offensiven Hinterlassenschaften. Gute Chance in Halbzeit 2 vergeben und ein paar solide Angriffseinleitungen.

Olmo: Gehörte dank seines Pfostentreffers auch noch zu den Besseren.

Angeliño: Zu viele Ballverluste, erneut nicht sein bestes Spiel aber heute waren andere schlechter.

 

Sabitzer läutet das Ende ein.

 

Luft nach oben

Sabitzer: Sorry, aber so ein Fehler darf auf dem Niveau nicht passieren, erst recht nicht als Kapitän und erst recht nicht, wenn man sich bereit für Höheres wähnt.

Upamecano: Speaking of next step. Was war das heute eigentlich? Ballverluste, Fehlpassquote. Heißt es nicht vorwärts immer, rückwärts nimmer?

Mukiele: Wie Nordi immer zwischen Genie und Wahnsinn hin und her springt, da wird jeder Flummi neidisch. Früh Gelb, beim 2:0 sah er ganz schlecht aus und beim nicht gegebenen Treffer in Halbzeit 1 auch mit viel Dusel.

 

Kategorie schlecht gealtert

Roter Brauser: Seit der Niederlage in Mainz haben wir alle vier Pflichtspiele gewonnen. Liverpool wird das fünfte Spiel in dieser Reihe sein

Liverpool mit weniger Toren als Mainz, immerhin.

 

Tweet des Spiels

Ins Netz gegangen...

 

Champagner oder Bier – die Fans

Keine Fans im Stadion, aber die Banner hatten die Rasenballer eingepackt und aufgehangen. Ein klein wenig Gänsehautatmosphäre aus der Ferne für die Fans.

 

 

Pfeife des Spiels

Slavko Vinčić pfiff sein erstes Spiel mit Leipziger Beteiligung und verteilte gleich mal Karten wie Kondome auf ner Sexparty. Selbige hatte der Slowene inklusive Polizei Party Crasher im letzten Mai wohl besucht, aber bei der UEFA tut derlei Expertise der Eignung für die Königsklasse natürlich keinen Abbruch und so durften Mukiele und Haidara erstmal 60 Minuten gelbbelastet überstehen. Am Ende eine sehr einseitige Kartenverteilung. Auf der anderen Seite hatte Leipzig Glück, dass der Linienrichter im ersten Durchgang auf Ball hinter der Torauslinie votierte, auch da hätte es schon klingeln können.

 

Poulsens Einwechslung wirkungslos.

 

Aufgefallen

1)      Die erste Halbzeit RBL mit zu vielen Problemen. Adams als RV nicht optimal. Die Defensive und bes. Upamecano mit zu vielen Unkonzentriertheiten. Nkunku hing in der Luft und überhaupt wurden zu viele Zweikämpfe verloren. Nur mit Glück hieß es zur Pause noch 0:0. Dieses Glück verließ RBL dann, als Sabitzer sich in der 53. einen dicken Schnitzer leistete und so Salah statt Klostermann anpasste, der Topstürmer bedankte sich artig mit dem 1:0. Danach war Mané zur Stelle und das Ding gelaufen.

2)      Realistisch betrachtet ist der Drops gelutscht. Nagelsmanns Matchplan mit Nkunku ging nicht auf. RBL schlug sich durch eigene Fehler selbst und mit darf sich mit diesem Hinspielergebnis nur sehr geringe Hoffnungen machen. Bleibt wohl bald die Konzentration auf Liga und DFB Pokal. Muss auch nicht schlecht sein. Vor der Saison hätte man wohl gesagt, das wird eine klare Angelegenheit für Liverpool, in der aktuellen Phase hätte man sich durchaus was ausrechnen können. Schade.

3)      Irgendwie nicht auf dem Leistungshöhepunkt, die hoch gelobte RBL Defensive. Liverpool entfesselte wahrlich keinen Wirbelsturm aber es genügte dank kräftiger Leipziger Hilfe. Offensiv war RBL fast schon auf Augenhöhe, auch wenn Liverpool sich nach dem 2:0 zurückzog und so Leipzig etwas mehr Chancen ermöglichte. Aber irgendwie fehlte mir da auch der Glaube, dass da noch ein Tor fällt.

4)      Das 2:0 war Liverpools letzter Torschuss, schon eine gewisse Qualität das Ding dann recht unproblematisch nach Hause zu schaukeln. Man hatte jetzt nicht das Gefühl, dass die Reds an ihre Grenze gehen mussten.

5)      Nur halb so viele Dribblings wie Liverpool und Poulsen und Hwang als Einwechsler mit nur einem Torschuss. Leipziger Offensive in a nutshell. Während Leipzig letzte Saison noch für einen Fußball stand, der auch im Angesicht eines Rückstands noch zurückzuschlagen vermochte, hat sich dieses Bild in dieser Saison geändert. Nur sechs Punkte nach Rückständen in der Liga (wie seinerzeit Rangnick, letzte Saison waren es 19). Das Spiel heute passte in diesen Trend. Zeit das sich was dreht oder so…

6)      Nur einmal hat Nagelsmann fünf Spiele mit einem Profiteam in Folge gewonnen (Herbst 2019), heute hätte er seinen Rekord einstellen können. Zeigt ein wenig, dass es RBL auch an Konstanz mangelt, die guten Phasen werden zu schnell von schlechten durchbrochen. Pikant: Rangnick und Hasenhüttl haben es mit RBL auf jeweils acht Pflichtspielsiege in Folge gebracht. Auch da ist also noch Luft nach oben.

 

Bedröppelt.

 

Fazit & Ausblick

So, weiter im Text. Ein Spiel was letztlich echt für die Tonne war. Dumme defensive Fehler, ein Abschlussschwäche Déjà-vu, das so groß ist, dass man erwartet, dass jeden Moment Agent Smith um die Ecke biegt und so ein Hinspielergebnis, wo auch nur noch die Anbetung von diversen Göttern weiterhelfen würde.

Also Mund abputzen, zur Kenntnis nehmen, dass RBL auch wichtige CL Spiele noch vermasseln kann und volle Konzentration auf Berlin. Um die wankenden Bayern einzuholen, bräuchte es allerdings einen Goalgetter und der ist weit und breit nicht in Aussicht.

 

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Agent Smith ihre letzten Worte?

 

Statistik
RB Leipzig: Gulácsi – Mukiele (64. Orban), Upamecano, Klostermann - Adams, Kampl (73. Hwang), Sabitzer (C), Haidara (64. Poulsen), Angeliño – Olmo, Nkunku
FC Liverpool: Alisson - Alexander-Arnold, Kabak, Henderson, Robertson - Thiago (72. Oxlade-Chamberlain), Wijnaldum, Jones - Salah (90. Williams), Firmino (72. Shaqiri), Mané
Schiedsrichter: Slavko Vinčić (Slowenien)
Tore: 0:1 Salah (53.) FE, 0:2 Mané (58.)
Torschüsse: 12 / 10
Schüsse aufs Tor: 2 / 3
Passquote: 77% / 80%
Zweikampfquote: 41,8% / 58,2%
Ballbesitz: 47,6% / 52,4%
Laufstrecke: 116,0 km / 114,4 km
Fouls: 11 / 11
Ecken: 4 / 2
Abseits: 7 / 1
Gelbe Karten: Nkunku (2), Olmo (2), Mukiele (2), Haidara (1), Angeliño (1) / Henderson, Kabak
Zuschauer: keine

Rumpelstilzchen


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Heimspiel gegen Liverpool in Budapest - Die Verlegungsorgie ist...

sinnlos, wäre hier viel besser kontrollierbar.
nicht zu verhindern, hätte die Politik regeln müssen.
... da hätte man besser verzichtet.
unsinnig, lieber Turniermodus wie zuletzt.
die beste Wahl.
passend, denn wir sind #Hungary4More!

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