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6. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 28.09.2019, 15:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
FC Schalke 04
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

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RB Leipzig
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11
3
Borussia Dortmund
10
4
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10
5
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Bor.Mönchengladbach
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7
Bayer 04 Leverkusen
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VfL Wolfsburg
8
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Eintracht Frankfurt
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LISSABON – IMMER EINE REISE WERT!

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Lissabon - (22.09.2019) Europapokal, Europapokal – Leipzig international! Beim Auftaktspiel der Champions League Saison war auch unser Redakteur Semantosoph vor Ort und hat für euch Eindrücke rund um das Spiel und den Sieg gegen Benfica Lissabon gesammelt.

Komplettes Auftaktprogramm gewonnen, die Bayern daheim in Schach gehalten, souveräner Tabellenführer, was gibt es da besseres um die Konzentration hochzuhalten als Champions League mit einer internationalen Spitzenmannschaft als Gegner? Wie passend, dass uns das komplizierte Losverfahren der CL-Gruppen zum Start ein Auswärtsspiel bei Benfica Lissabon bescherte.

Dass Portugal immer eine Reise wert ist, wussten wir schon von unserer ersten CL-Saison. Also schnell dem Arbeitgeber den Resturlaub vor die Füße geworfen und einen Flug gebucht. Dazu eine Ferienwohnung bei AirBnB, da gibt es meist den besten Mix aus guter Verkehrsanbindung, Privatsphäre und bezahlbarem Preis.

Im Vorfeld der Reise erschien bei RBInternational ein – mal wieder – ausgezeichnet recherchierter und ansprechend gestalteter Reiseführer. Allen, die internationale Auswärtsfahrten planen, sei diese FB-Gruppe wärmstens empfohlen (wobei es die Infos mittlerweile auch alle hier im Forum gibt).


Die Stadt

Lissabon ist eine großartige Stadt, da gibt es nichts zu diskutieren. Südeuropäisches Klima, historische Architektur allerorten, ein sehr gut ausgebautes ÖPNV-Netz von Metro bis altertümlicher Standseilbahn, dazu die Lage am Meer - alles, was das Herz des Fantouristen begehrt.


Auch ohne Fußball ist die portugiesische Hauptstadt eine Reise wert.


Der Weg zum Stadion

Die portugiesische Polizei hatte einer gemeinsamen Fan-Anreise vom Praça Dom Pedro IV (genannt Rossio), einem der großen historischen Plätze im Herzen Lissabons, zugestimmt. Insgesamt ist die Polícia de Segurança Pública auf strikte Fantrennung bedacht, zu viele negative Erfahrungen hat man mit den Stadtderbys gemacht. 

Mit erheblicher Verspätung ging es los, etwa 150 RB-Fans hatten sich am Treffpunkt eingefunden und liefen unter den wachsamen Augen der Polizei zur Metro, denn wir sollten gemeinsam mit dieser zum Stadion fahren.

In den Metrotunneln gab es ausreichend Gelegenheit für akustisch aufgeladene Gesänge. Zunächst hieß es, die gesamte Gruppe müsse jeweils einzelne Tickets ziehen, was natürlich ewig gedauert hätte. Die Mitarbeiter der Metro erbarmten sich jedoch unser und öffneten die Tore. Nach einer kurzen Fahrt ging es schließlich zu Fuß weiter zum Gästeeingang des Estádio da Luz, immer begleitet von der – absolut entspannten – Polizei.


Einige Hundert Fans hatten es bis nach Lissabon geschafft.



Einlass

Die Einlasskontrollen erinnerten in ihrer Intensität an die in Monaco damals (auch wenn hier keine Sprengstoffspürhunde zum Einsatz kamen). Das Abtasten hatte eine Körperlichkeit, die wir so von unseren Sicherheitskräften in der Red Bull Arena nicht gewohnt sind. Da es im Stadion des Lichts auch keine bauliche Fantrennung gibt, wurden wir schließlich von der Polizei in Gruppen zu 50 Fans durch die Benfica-Fans geleitet. Jene Fans waren übrigens ebenso entspannt wie die Polizei und beobachteten uns mit freundlichem Interesse. Manch einer wünschte uns bom Jogo – ein gutes Spiel, Unmutsbekundungen blieben aus.


Das Stadion des Lichts.


Freundlicher Einlass ins Stadion.


Das Catering

Speziell im europäischen Ausland können wir immer wieder feststellen, wie verwöhnt wir mit unserem Heimcaterer sind. Auch bei Benfica war das Angebot erneut ziemlich schwach. Furchtbares alkoholfreies Sagres, nichts Essbares außer Popcorn, Chips und völlig überteuerten, kalten Hotdogs. Dann doch lieber wieder Quinoa-Salat mit Krosti.


Kein Alkohol, dafür aber volle Punktzahl.


Der Support

Der Support während der beiden Halbzeiten war, das muss man leider so sagen, eher mau. Eine Gruppe von vielleicht 100 Fans gab alles und versuchte das Beste aus den baulichen Gegebenheiten herauszuholen ("die achtzehnte Reihe hüpft, Olé, Olé"), die restlichen Fans verkrümelten sich sitzend in der Umgebung und waren schwer bis gar nicht zum Mitmachen zu animieren. Unschön, aber bei der gegebenen Terminkonstellation wohl nicht anders zu erwarten.

Wie das Spiel ausging ist bekannt. Wir hatten viel Freude beim Abpfiff.


Beste Laune nach dem Sieg.


Die Abreise

Angekündigt worden war eine Blocksperre bis zu 45 Minuten nach Abpfiff. Da sich die Fans von Benfica nach unserem Treffer zum 2:0 jedoch bereits in großen Scharen zum Ausgang begeben hatten, konnten wir den Gästeblock bereits viel eher verlassen und wurden von der Polizei erneut zur Metro geführt, die uns zum Ausgang der Geschichte, dem Rossio brachte. Entsprechend der allgemeinen Entspanntheit wurde dann irgendwann auch die Fantrennung nicht mehr ganz so ernst genommen und wir kamen in der Metro mit zugestiegenen Benfica-Fans ins Gespräch. Bei den Seriensiegern der Primeira Liga herrschte größtenteils Verwunderung darüber, was ihnen da gerade widerfahren war.

In dem Versuch, den furchtbaren Geschmack des Stadionbieres zu vergessen, kehrte eine größere Gruppe Fans noch ins Cheers Irish Pub im Kneipenviertel Bairro Alto ein. Der Wirt - ein Porto-Fan - war sichtlich um uns bemüht. Die Wiederholung unseres Spiels im Re-Live wurde auf die Monitore gelegt und zu vorgerückter Stunde erklang auch unsere Hymne "Stolz des Ostens" via YouTube im Pub.


Stolz des Ostens in Portugal – alles ist möglich!


Fazit

Tolle Stadt, attraktiver Gegner, Auswärtssieg – Fan-Herz, was willst du mehr?

Die Beteiligung an der gemeinsamen Anreise (aka Fanmarsch) und beim Support im Stadion war aber natürlich nicht gut. Bei gerade einmal 500 verkauften Tickets nicht anders zu erwarten, wir waren einfach viel zu wenige RB-Fans in Lissabon. Es gibt natürlich viele Gründe, warum die oder der Einzelne die Reise nicht antreten konnte: Kurzfristigkeit, Preis, Urlaub. Trotzdem: zu wenige.

Positiv bleibt aber, dass die Fans des einzig wahren Rasenballsports auch weiterhin international auswärts keinen Anlass für Unmut bei Polizei oder Heimfans liefern. Dies möge bitte immer so bleiben.

Semantosoph


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20190922-special-benfica.html

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3:0 – LEIPZIG VERTEIDIGT DIE TABELLENFÜHRUNG!

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Bremen - (21.09.2019) Erster Sieg in Bremen – mit einem souveränen 3:0 die Tabellenführung trotz Unterzahl verteidigt. Es war ein erfolgreicher Samstagabend für die Rasenballer, die ihre Erfolgsserie weiter fortsetzen. Orban, Sabitzer (sehenswert per Freistoß zum 750. Pflichtspieltor) und Saracchi trafen.

Nagelsmann bleibt bei der Fünferkette

Rotation war angesagt nach dem CL-Sieg in Lissabon. Halstenberg, der angeschlagen nicht mit nach Bremen gereist ist, fehlte ebenso wie Yussuf Poulsen – seit heute frisch gebackener Vater, Glückwunsch dazu Yussi! Für den Dänen rückte Cunha ins Team, der Brasilianer überzeugte bei seinen Kurzeinsätzen und zeigte sich in der Länderspielpause treffsicher bei der brasilianischen Olympia-Elf. Halstenberg wurde durch Upamecano ersetzt. Auf dem Feld rückte Klostermann auf die linke Abwehrseite, die er am Ende gegen Benfica mehr schlecht als recht beackert hatte. Upamecano bildete mit Orban und Konaté die Dreierkette. Zudem ersetzt Nkunku Forsberg, der vorerst auf der Bank platznahm.


So lief das Spiel

Die ersten zehn Minuten gehörten den Hausherren, die trotz aktueller Verletzungsseuche ordentlich Druck über die Außen entfachten. Spätestens im Strafraum war dann aber Schluss, echte Abschlüsse gab es nicht zu sehen. Leipzig blieb eher defensiv und brauchte einige Zeit, um ins Spiel zu finden.

In der 13. Minute dann die erste Chance für unsere Rasenballer. Nach einer Ecke von Nkunku kam Orban wuchtig zum Kopfball und versenke das Spielgerät im Kasten. Erste Chance, erstes Tor, das nennt man wohl effizient. Leipzig nun mit einer Druckphase, wenngleich mit nur wenigen Abschlüssen. Größer Aufreger, ein Ellenbogeneinsatz von Klaassen gegen Mukiele, der von Stieler nicht geahndet wurde (23.).


Orban öffnet die Dose!


In der 35. Minute bot sich erneut eine Gelegenheit. Sabitzer wurde vor dem Strafraum gehalten, den fälligen Freistoß verwandelte er selbst und versenke ihn sehenswert im Tor, so wie es sich für Leipzigs 750. Pflichtspieltor auch gehört...

Zwei Schüsse aufs Tor, zwei Tore, zweimal durch Standard. Ein spielerisches Feuerwerk war es nicht, aber offensiv äußerst zielsicher. Defensiv musste RBL nur einmal zittern, als Klaassen im Strafraum frei zum Schuss kam, Upamecano aber auf der Linie rettete (39.).

Kurz nach der Pause hätte es gleich 3:0 stehen können, aber Sabitzers Flanke war für Nkunku etwas zu straff (48.) und Cunha rutschte an Werners Flanke vorbei (49.). Zudem hatte Nagelsmann in der Pause Sarrachi gebracht um die Linke Seite zu stärken, Mukiele war dafür in der Kabine geblieben. Ein Wechsel, der am Ende noch für große Freude sorgen sollte.


Laimers unglücklicher Platzverweis.


Leipzigs Druckphase endete erst als Stieler in der 64. Laimer mit Gelb-Rot vom Platz stellte. Eine strittige Entscheidung, da Laimer beim Kopfball weggeschoben wurde und der Ball danach unglücklich auf dem Arm landete. Bremen von nun an in Überzahl, Nagelsmann reagierte später Demme, um das Zentrum zu sichern, Haidara hatte er bereits kurz zuvor für Cunha eingewechselt.

Den Schlusspunkt setzen trotz Unterzahl aber unsere Leipziger. Einen Konter über Werner brachte Haidara aufs Tor, wo Pavlenka noch parierte, gegen Saracchis Nachschuss war er aber machtlos (83.).


Upamecano feiert ein starkes Comeback.


Die drei Besten

Sabitzer: Was für ein Freistoß von Sabitzer. Fernschüsse liegen dem Falco-Double einfach im Blut.

Upamecano: Eine gelungene Rückkehr auf den Platz für den Franzosen. Rettete einmal in höchster Not und blieb auch im Eins gegen Eins meist Sieger

Orban: Köpfte das 1:0 und bleibt Leipzigs torgefährlichster Abwehrspieler. Zudem Defensiv eine Bank.



Luft nach oben

Cunha: Nutzte seine Chance nicht, um Neu-Papa Poulsen gefährlich zu werden. Blieb zu oft hängen und traf nur wenige richtige Entscheidungen.


Schiedsrichter

Mit Stieler wird RBL nicht warm. Seine Entscheidungen trugen zu der hitzigen Atmosphäre des Spiels bei. Dass Klaassens Ellenbogeneinsatz gegen Mukieles Kopf ungeahndet blieb ein Unding. Der Platzverweis für Laimer umstritten, eine Absicht konnte man dem Österreicher nicht unterstellen. Insgesamt Stieler mit einem deutlichen Übergewicht von Entscheidungen zu Leipzigs Ungunsten.


Pure Freude bei Saracchi.


Fazit & Ausblick

Defensive Bremer, der ihr Heil im Umkehrspiel suchten und effiziente Leipziger. Aber selbst Stieler konnte Leipzigs Sieg nicht verhindern. Mit dem ersten Dreier in Bremen und Nagelsmanns erstem Sieg gegen Kohfeldt verteidigt Leipzig die Tabellenführung. Der Sieg ging über 90 Minuten durchaus in Ordnung, da RBL deutlich mehr und auch gefährlichere Torschüsse hatte.

Teilweise war RBL deutlich feldüberlegen nach dem Platzverweise kamen die Bremer besser ins Spiel, konnten aber ihre Überzahl nicht in Torchancen ummünzen. Ganz im Gegenteil, denn mit Saracchis befreiendem 3:0 hatten unsere Rasenballer die bessere Antwort auf Stielers merkwürdige Entscheidungen parat.

Bis zum Schalkespiel nun doch nochmal eine ganze Woche Pause, die englischen Wochen fangen so richtig erst danach an. Mit dem Spiel gegen die Blau-Weißen steht erneut ein echtes Spitzenspiel ins Haus. Forsberg, Halstenberg und Poulsen dürften dann wieder mit von der Partie sein.


Statistik
SV Werder Bremen:
Pavlenka – Lang, Gebre Selassi, Groß, Friedl – Bittencourt, M.Eggestein (66. Bargfrede), Klaassen – Sargent (80. Ihorst), Goller, J.Eggestein (63. Pizarro)
RB Leipzig: Gulácsi – Orban, Upamecano, Konate – Mukiele (46. Saracchi), Laimer, Klostermann – Sabitzer, Nkunku (74. Demme) – Cunha (74. Haidara), Werner
Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)
Tore: 0:1 Orban (13.), 0:2 Sabitzer (35.), 0:3 Saracchi (83.)
Torschüsse: 8 / 14
Schüsse aufs Tor: 1 / 7
Passquote: 89,2% / 90,9%
Zweikampfquote: 47,3% / 52,7%
Ballbesitz: 48,5% / 51,5%
Laufleistung: 114,3 km / 113 km
intensive Läufe: 563 / 577
Sprints: 127 / 188
Fouls: 11 / 13
Ecken: 4 / 7
Abseits: 2 / 1
Gelbe Karten: –  / Konaté
Gelb-Rote Karte: Laimer (64.) Foulspiel / Handspiel
Zuschauer: 40.550 (ca. 1.250 RBL-Fans)

Rumpelstilzchen


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ERSTMALS IM WESER-STADION DREIFACH PUNKTEN!

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Bremen - (20.09.2019) Nach den harten Spielen gegen den FC Bayern München und Benfica Lissabon wartet am Wochenende das nächste Pfund auf die Roten Bullen. Für die Leipziger geht es am Samstagabend zum SV Werder Bremen.

Wasserstand am Cottaweg

Im Pokal weitergekommen, Spitzenreiter in der Bundesliga und in der Champions League, man kann definitiv schlechter in eine Saison starten. Möge die aktuelle Erfolgswelle möglichst lange anhalten und uns zunächst auf der Weser surfen lassen.

Nicht dabei in Bremen werden wie bisher Tyler Adams und Hannes Wolf sein, für Kevin Kampl ist ein Einsatz definitiv noch zu früh, genau wie für Patrik Schick. Dazu wird Yussuf Poulsen wegen der voraussichtlichen Geburt seines Kindes fehlen. Mit Konrad Laimer, Ibrahima Konaté und Marcel Halstenberg sind zudem drei weitere Spieler fraglich. Es dürfte also erstmals rotiert werden und Spieler der bisherigen zweiten Reihe werden eine Chance bekommen. 


Mukiele traf als letzter Rasenballer in Bremen.


Der Gegner unter der Lupe

Die Gastgeber stehen auf Platz 10, nach vier Spieltagen ist die Tabelle allerdings noch wenig aussagekräftig, genau deshalb können beide Teams aber viel gewinnen – und auch viel verlieren. Die Bremer sind mit zwei Niederlagen gegen Düsseldorf und Hoffenheim in die Saison gestartet, konnten den Negativtrend aber schnell abwenden und gewannen zuletzt zu Hause gegen Augsburg und bei Union Berlin. Bremen stand unter Florian Kohfeld bereits in der letzten Saison für tollen Offensivfußball, zu erinnern sei an dieser Stelle auch an das 3:2 in Leipzig als sich beide Teams einen ordentlichen Schlagabtausch lieferten. 8 Tore nach 4 Spielen zeigen, dass die Werderaner auch nach dem Abgang von Max Kruse offensiv sehr gefährlich sind, jedoch mit bereits 9 Gegentoren die defensive Stabilität suchen.

Die Bremer plagen seit Saisonbeginn extreme Verletzungsprobleme. Für die Partie am Samstag werden definitiv ausfallen: Augustinsson (Knie-OP), Bartels (Knie-OP), Langkamp (Aufbautraining nach Faserriss), Möhwald (Knie-OP), Moisander (Faserriss), Osako (Oberschenkelverletzung), Sahin (Gelb-Rot-Sperre), Toprak (Wadenverletzung) und Veljkovic (Aufbautraining nach Zehen-OP). Für Bargfrede dürfte ein Startelf-Einsatz nach langer Verletzungspause noch zu früh kommen, dafür sollte der offensive Wirbelwind Rashica wieder zur Verfügung stehen. Bei Maxi Eggestein dürfte es auch wieder für die erste Elf reichen. Sind die Ausfälle im Mittelfeld und im Sturm durch gute Alternativen zu kompensieren, ist dies in der Abwehr deutlich schwieriger. Linksverteidiger Friedl spielte letzte Saison nur vier Spiele über 90 Minuten, Groß ist eigentlich Teil der Bremer U23, der zweite Innenverteidiger Gebre Selassie ist eigentlich Außenverteidiger und Rechtsverteidiger Lang erst seit drei Wochen in Bremen. Da sollten sich Möglichkeiten für unser Team ergeben.


Da war ja mal was…

Die bisherige Bilanz könnte kaum schlechter sein – zumindest was die Auswärtsspiele betrifft. Aus drei Gastspielen bei den Bremern holten die Leipziger lediglich einen Punkt, mit einer Tordifferenz von 2:6. Lediglich beim FC Bayern gab es für RB weniger zu holen. Es wird Zeit endlich diese Bilanz zu verbessern.

Auch Nagelsmann möchte bestimmt seine Bilanz gegen Kohfeldt ausbessern. Bisher konnte er gegen seinen Trainerkollegen noch nicht gewinnen.

Kohfeldt – noch ohne Niederlage gegen Nagelsmann.


Was ist denn das für `ne Pfeife…?

Mal wieder Tobias Stieler. Bereits 14 RBL-Spiele pfiff der Hamburger, zuletzt beim 3:2-Auswärtssieg in Osnabrück. 6 Siege stehen 6 Niederlagen und 2 Unentschieden gegenüber. Wie man in Osnabrück gesehen hat, er arbeitet an einer endlich positiven RBL-Bilanz. Die Bilanz der Bremer unter ihm ist mit 3 Siegen, 3 Unentschieden und 3 Niederlagen komplett ausgeglichen. Seltsam allerdings, dass Tobias Welz Videoschiedsrichter des Spiels ist, der zuletzt beim Spiel der Werderaner völlig die Kontrolle über das Spiel verlor.


Aufreger der Woche!

Aufreger, was für Aufreger? Wir sind wie in der Bundesliga seit dem 3. Spieltag auch in der Champions League SPITZENREITER. Noch Fragen?


Fazit

Das Weser-Stadion unter Flutlicht, uns erwartet eine tolle Atmosphäre in Bremen, aber das war ja in Osnabrück, bei Union, in Gladbach oder in Lissabon nicht anders. Aufgrund der Ausfälle in der Bremer Abwehr sollten wir ordentlich offensiven Druck ausüben, dann wird unser Team zu Chancen kommen. Stehen wir dann hinten gut, sind drei Punkte an der Weser absolut realistisch. Es wird Zeit endlich 3 Punkte in Bremen zu holen, damit es auch nach dem Spieltag heißt, Spitzenreiter, Spitzenreiter hey!

Das Spiel ist im Heimbereich ausverkauft. Wer nicht mit im Stadion sein kann, kann natürlich wie immer Bilder bei Sky und Töne im Fanradio bekommen. Unser Fanticker steht natürlich auch bereit! Auf geht‘s Leipziger Jungs!

Linus / Jupp


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https://www.rb-fans.de/artikel/20190920-vorbericht-bremen.html

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LEIPZIG SETZT SICH AN DIE SPITZE!

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Leipzig - (17.09.2019) In einem ausgeglichenen Spiel haben die Rasenballer am Ende das glücklichere Füßchen. Werners Doppelschlag reichte am Ende zum 2:1 Sieg in Lissabon und damit zur Tabellenführung. Nagelsmanns erster Champions League Sieg!

Never change a good second halftime team…

So oder so ähnlich wohl der Gedanke von Nagelsmann, der einfach mal die Elf aus der zweiten Halbzeit des Bayernspiels nochmal auflaufen ließ. Rotation? Fehlanzeige. Mit einem recht offensiv ausgerichteten 4-2-2-2 ging es gegen die Adler von Benfica, die ihrerseits auf Kicker wie Seferovic oder Silva (beide Bank) in der Startelf verzichteten. Lyon hatte gegen Zenit lediglich 1:1 gespielt, die Marschrichtung war also klar: ein Sieg und man wäre auch in der Gruppe auf dem Platz an der Sonne.


11 Sieger sollt ihr sein? Keine Änderungen im Vergleich zur zweiten Halbzeit gegen die Bayern.


Zähflüssige erste Hälfte

Beide Teams gingen mit einem ordentlichen Maß an Respekt in die Partie. Über weite Strecken der ersten Halbzeit neutralisierten sich die Mannschaften im Mittelfeld. Hochkarätige Torchancen gab es eher in homöopathischen Dosen zu sehen. Während Werner den einzigen Schuss aufs Tor für RBL markierte, mussten die Gastgeber bis zur 45. Minute warten, ehe sie Gulácsi zum Eingreifen zwangen.


Gulácsi hält kurz vor der Pause das 0:0.


Der Lohn des Tüchtigen

Die Rasenballer kamen besser aus der Kabine und drückten dem Spiel nun offensiv ihren Stempel auf. Allein das Tor wollte nicht fallen. Erst war Vlachodimos gegen Werner auf dem Posten, der mustergültig von Forsberg eingesetzt wurde (48.), dann bekam er noch ein Bein zwischen den Querpass von Poulsen auf Sabitzer, der so den Ball frei vor dem Tor verpasste.

Mit der Zeit kam auch Benfica wieder zu Chancen, aber entweder verpassten die Hausherren, oder Gulácsi war auf dem Posten. In der 69. Minute platzte dann der Knoten. Poulsen ließ den Ball an der Strafraumkante für Werner liegen, der frech abzog und zum 1:0 traf. Die Erlösung, nachdem RBL im zweiten Durchgang bis dahin die bessere Elf war.


Werner zum Ersten!


Alte Rasenballerweisheit: gezittert wird zum Schluss

RBL blieb auch in der Folge bestimmend. Nur 10 Minuten später erhöhte Werner nämlich auf 2:0 (79.). Zwar zeigte der Linienrichter Abseits an, als Sabitzer von Forsberg eingesetzt wurde, aber der Treffer Werners zählte am Ende doch, weil der VAR die Entscheidung kassierte. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen VAR und RBL nicht wirklich harmonierten.

Aber RBL wäre nicht RBL, wenn man am Ende nicht noch ein paar Herztabletten schlucken dürfte. Der kurz zuvor eingewechselte Ex-Frankfurter Seferovic schlug für Benfica in der 84. zurück und erzielte den Anschlusstreffer und auch danach brannte es kurz im Strafraum der Rasenballer.


Werner erhöht dank VAR-Einsatz auf 2:0.


Die drei Besten

Gulácsi: Hielt RBL mit guten Paraden im Spiel. Benfica kam nicht oft gefährlich vor das Tor, aber wenn, dann gab es an Pete kaum ein Vorbeikommen. Gegen Seferovic war er indes machtlos.

Werner: Zu Beginn etwas glücklos, durch die beiden Treffer aber klar der Matchwinner.

Mukiele: Erneut ein starkes Spiel des Franzosen in der Viererkette. Da muss Klostermann sich ordentlich strecken, will er diesen Kampf annehmen.


Null Swagpunkte, aber dafür eine neue Glücksweste.


Fazit und Ausblick

Da ist er also der erste Champions League Sieg für Nagelsmann und das gleich im ersten Champions League-Spiel mit RBL! Der Rekordsaisonstart nimmt weiter Formen an. Mit dem Platz an der Sonne ist RBL ja bereits aus der Bundesliga vertraut, jetzt ist man auch Champions League Gruppenerster. In dieser folgen zwei Heimspiele gegen Lyon und Sankt Petersburg in denen man entscheidende Siege landen kann, um erstmals eine europäische Gruppenphase zu überstehen. Der Vorverkauf läuft für beide Partien gut, ein ausverkaufter Heimbereich wäre in diesen wichtigen Partien großartig!

Nagelsmann vertraute in Lissadabei weiter auf die eingespielte Stammelf. Harte Zeiten für Nkunku, Cunha und Co., denen bisher meist nur die Rolle des Einwechselspielers blieb. Gut möglich, dass sich dies in den kommenden Spielen ändert, wenn es weitere englische Wochen gibt.


Einige RB-Fans hatten es nach Lissabon geschafft.


Spielerisch war es in der ersten Halbzeit eher Schonkost, hier reihte sich das Spiel in Lissabon ein in die Reihe der letzten Spiele, in denen dies ähnlich war ein. Nach dem Pausentee agierte RBL druckvoller und erzielte die Tore zur rechten Zeit. In der Schlussphase drohte das Spiel nochmal zu kippen, nachdem Seferovic den Anschlusstreffer erzielt.

Am Samstagabend geht es nach Bremen, ehe mit Schalke und Lyon zwei Heimspiele ins Haus stehen. In Bremen konnte RBL bisher nicht gewinnen, Zeit, dass sich dies ändert. Zumal an der Weser die Verletzungsseuche grassiert. Aber auch Leipzig wird nach den letzten Spielen in Stammbesetzung wohl mehr rotieren. Laimer musste leider verletzt ausgewechselt werden.


Statistik
Benfica Lissabon:
Vlachodimos – Tomas Tavares, Ruben Dias, Ferro, Grimaldo – Pizzi (76. Rafa), Fejsa, Taarabt, Cervi (76. Seferovic) – de Tomas, Jota (67. David Tavares)
RB Leipzig: Gulácsi – Mukiele, Orban, Konate, Halstenberg (83. Klostermann) – Sabitzer, Demme, Laimer (39. Haidara), Forsberg (88. Nkunku) – Poulsen, Werner
Schiedsrichter: Tasos Sidiropoulos (GRE)
Tore: 0:1 Werner (69.), 0:2 Werner (79.), 1:2 Seferovic (84.)
Torschüsse: 16 / 12
Schüsse aufs Tor: 7 / 3
Passquote: 84% / 83%
Zweikampfquote: 50% / 50%
Ballbesitz: 48% / 52%
Laufleistung: 108,3 km / 113,2 km
Fouls: 11 / 13
Ecken: 5 / 4
Abseits: 2 / 3
Gelbe Karten: Jota / Haidara (1), Poulsen (1)
Zuschauer: 60.000 (ca. 600 RBL-Fans)

Rumpelstilzchen


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https://www.rb-fans.de/artikel/20190917-spielbericht-benfica.html

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