NÄCHSTE BEGEGNUNG

18. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 23.01.2021, 15:30 Uhr
Ort: Opel Arena, Mainz
1. FSV Mainz 05
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
36
2
Bayer 04 Leverkusen
32
3
RB Leipzig
32
4
Borussia Dortmund
29
5
VfL Wolfsburg
29
6
1. FC Union Berlin
28
7
Bor.Mönchengladbach
28
8
Eintracht Frankfurt
26
9
SC Freiburg
23
10
VfB Stuttgart
22
11
1899 Hoffenheim
19
12
FC Augsburg
19
13
SV Werder Bremen
18
14
Hertha BSC
17
15
Arminia Bielefeld
14
16
1. FC Köln
12
17
1. FSV Mainz 05
7
18
FC Schalke 04
7

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LEIPZIGER EISENBIEGER – UNION GEBOGEN UND FÜR ZU WEICH BEFUNDEN

Titelbild
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Leipzig - (20.01.2021) Mit Leichtmetall kennt man sich in Leipzig ja aus! Auch wenn das Unioner Eisen schon einigen Topmannschaftsbeanspruchungen trotzen konnte, so gab es nun beim obligatorischen Leipziger Biegetest zum Hinrundenende den Ermüdungsbruch. Emil, der schwedische Muskelmann, kam, bog und brach das Eisen.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

So langsam hat Nagelsmann wieder Wechseloptionen. Erstmals mal keine Wechsel in der Startelf aus der Not sondern der puren Möglichkeit heraus. Nkunku ersetzte Forsberg, der in den letzten Spielen nicht mehr ganz taufrisch wirkte. Sørloth kam für Haidara, sollte sich als Sturmspitze die Torflaute von der Seele schießen. Klostermann rotierte für Altmeister Orban in die Abwehr, wohl aus Geschwindigkeitsüberlegungen gegen Unions Konter.

 

Dreisatz des Spiels

Das hat sich gezogen wie ein Schweizer Käse, denn Union verteidigte gut und Nkunku schloss schwach ab. Am Ende musste es Forsberg richten, der Mann für die wichtigen Tore. Leipzig bleibt also Zweiter und schlägt als erstes Spitzenteam die Eisernen – Chapeau!

 



Zweitligakicker treffen besser!

 

Neu im Bullenstall

Sørloth von Beginn an, mal kein falscher Hase … ähh falsche Neun. So richtig zünden wollte diese Idee vorerst nicht, aber die beste Chance der ersten Halbzeit leitete der Norweger ein, Nkunku vergab. Auch im zweiten Durchgang durchaus gute Aktionen von Sørloth – vielleicht wird das noch was. Für die übrigen Neuzugänge hieß es allerdings wieder 90 Minuten Kuscheldecke auf der Bank.

 

Sørloth mit Aufwärtstrend.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Sørloth: Darauf kann man aufbauen. Hätte Nkunku nicht verschossen und wäre Luthe nicht so gut geflogen, dann wären heute Scorerpunkte für Sørloth dringewesen. Man spürt die Morgenluft im kommenden Frühling...

Forsberg: Zu alt für diesen Scheiß? Nicht unser Emil. Klar, Tore am Fließband bekommt man auch von ihm nicht mehr, ob nun als falsche Neun oder echte Zehn, aber er ist wie kein Zweiter diese Spielzeit ein Mann für die wichtigen Treffer. Dosenöffner des Spiels!

Upamecano: 11 von 12 langen Pässen an den Mann gebracht, 5 von 5 Bodenzweikämpfen gewonnen. Auch Upa heute mit ansteigender Form. Sicherlich noch nicht am Optimum, aber wieder auf dem richtigen Weg.

 

Upamecano mit vielen guten langen Bällen.

 

Luft nach oben

Mukiele: Fiel im Vergleich zu seinen Mitspielern offensiv etwas ab, war aber auch defensiv etwas mehr eingebunden als ein mit vielen Freiheiten ausgestatteter Angeliño.

Nkunku: So sehr sein Auftritt gegen Wolfsburg Mut gemacht hat, so ernüchternd waren heute seine Abschlüsse. Ließ zwei gute Möglichkeiten aus. So blieb es bis zum Ende eng.

 

Kategorie schlecht gealtert

Leipzig ist anders...

 

Champagner oder Bier – die Fans

Ein wenig Fan-Beef vor dem Spiel. Irgendwas mit Mitbestimmung und den üblichen fehlenden Einblicken in die Leipziger Fankultur. Klar, wenn die Meinung schon mal 11Freunde-like gefestigt ist, warum dann noch hinterfragen. Sonst natürlich die übliche Geisterkulisse.

 

Ist die Meinung zementiert, lebt es sich ganz ungeniert.

 

Pfeife des Spiels

Markus Schmidt mit dem zweiten Bundesligaspiel von Union unter seiner Leitung. Das erste war die Pleite am ersten Spieltag der letzten Saison gegen RBL und auch dieses Mal sollte Leipzig siegreich vom Platz gehen, wenn auch deutlich knapper. Gab in der Schlussminute Union einen Freistoß der keiner war, sonst unauffällig.

 

Tweet des Spiels

 

Aufgefallen

1)      Der Leipziger ist dem Chance sein Tod oder so. Was zuletzt beispielsweise Haidara verballerte, durfte heute Nkunku zeigen - frei vorm Keeper eine Großchance versemmeln. Es bleibt dabei: RBL macht zu wenig aus seinen Torabschlüssen. Nur Mainz hatte bisher noch mehr Abschlusspech gemessen an den erspielten Möglichkeiten. Verbesserungsbedarf, den RBL durch die Spielzeit schleppt wie Homer den Stein des "Triumphs".

 

Leipziger Chancenverwertung – Symbolbild.

 

2)      Zweitligakicker treffen besser. Forsberg, in den letzten Monaten – abseits des Bayernspiels – in der Bundesliga eher unter dem Radar kam, sah und traf zum entscheidenden 1:0. Der alte Mann und das Tor. Er ist diese Saison mehr denn je der Kicker für die wichtigen Tore.

3)      35 Punkte zur Halbzeit der Liga. Die Bayern etwas ziehen lassen nach den Spielen gegen Wolfsburg und Dortmund. Dennoch am Ende auf dem berüchtigten Zweipunkteschnitt. Um am Ende die bisherige Schwäche der Bayern auszunutzen, muss es aber mehr sein.

4)      Die zwei jüngsten Bundesligateams gegeneinander. Union kam als Geburtstagskind, aber RBL verteilte keine Geschenke. In der Hinrunde das einzige Team der oberen Tabellenhälfte, gegen das Union verlor. Insofern gab es ja schon genug Punkte mit Schleifchen für die Eisernen.

5)      Bis in die Schlussphase hatte Union keine echte Chance, am Ende dann 1-2 gute Aktionen. Der Sieg war hochverdient, aber zu knapp, dennoch defensiv wieder einmal eine gute Leistung - nachdem man gegen Dortmund und Wolfsburg jeweils eine Halbzeit gepennt hatte.

 

Nkunku heute mit Abschlusspech.

 

Fazit & Ausblick

Ein verdienter Sieg gegen ein offensiv über fast 90 Minuten zahnloses Union. Das erste Team der Tabellenspitze, das die Eisernen diese Saison bezwungen hat. Darauf kann RBL stolz sein, aber man sollte sich nicht darauf ausruhen und schleunigst die Chancenverwertung angehen. Denn auch heute sorgten die vergebenen Gelegenheiten dafür, dass RBL bis zum Ende zittern musste. Ein Freakball kann eben immer mal reingehen.

Die Hinrunde als best of the rest abgeschlossen. Solide sechs Punkte auf den BVB – hätten zwölf sein können... Ein versöhnlicher Abschluss der ersten Halbserie. Jetzt geht es zum Kellerkind nach Mainz, ehe mit Leverkusen gleich wieder ein echtes Topspiel ansteht. Denn nichts gegen Union, sie punkten über ihren Möglichkeiten und werden am Ende wohl nicht unter den Top-7 sein. Leverkusen ist in zehn Tagen die Messlatte für den heutigen Erfolg.

 

Ende gut, alles gut!

 

Statistik
RB Leipzig: Gulácsi – Klostermann, Upamecano, Halstenberg – Mukiele (77. Adams), Kampl (60. Forsberg), Sabitzer (C), Angeliño – Nkunku (87. Haidara), Olmo (87. Poulsen) – Sørloth
1. FC Union Berlin: Luthe – Friedrich (C), Knoche, Hübner (76. Gentner) – Andrich – Ryerson, Griesbeck (81. Endo), Ingvartsen, Lenz (81. Giesselmann) – Awoniyi (60. Bülter), Teuchert (60. Dajaku)
Schiedsrichter: Markus Schmidt (Stuttgart)
Tore: 1:0 Forsberg (70.)
Torschüsse: 16 / 4
Schüsse aufs Tor: 5 / 1
Passquote: 88% / 76%
Zweikampfquote: 63% / 37%
Laufleistung: 120,0 km / 126,5 km
Ballbesitz: 67% / 33%
Fouls: 6 / 11
Ecken: 5 / 1
Abseits: 0 / 3
Gelbe Karten: Angeliño (2) / Giesselmann
Zuschauer: keine

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20210120-spielbericht-union.html

  • 1. FC Union Berlin
  • 2020/21
  • Alexander Sørloth
  • Angelino
  • Christopher Nkunku
  • Dayot Upamecano
  • Emil Forsberg
  • Geisterspiel
  • Heimsieg
  • Heimspiel
  • Hinrunde
  • Hinrundenfinale
  • Nordi Mukiele
  • Union Berlin

EISERNE AUF HOCHGLANZ ZU GAST IN LEIPZIG

Titelbild

Leipzig - (18.01.2021) Es ist das letzte Spiel der Vorrunde und es fehlt noch das Überraschungsteam aus Berlin. Nein, nicht der Big City Club in Blau-Weiß, sondern die Eisernen Unioner spielen eine herausragende Saison. Der Favoritenschreck versucht nun auch die etwas müde wirkenden Roten Bullen zu ärgern.

Aufreger der Woche:

Wo sind all die Stürmer hin, wo sind sie geblieben... Frei nach Marlene Dietrichs Klassiker, wird diese Frage in Bezug auf die RB-Angreiferschaft immer lauter. Gegen Wolfsburg trafen ausschließlich Verteidiger. Ein offensiver Außenverteidiger ist Top-Scorer an der Messestadt und klassisches Sturmpotential findet sich öfters auf der Bank und muss sich hinter offensive Mittelfeldkräfte stellen. Diese beweisen allerdings nicht den Zug zum Tor, sind etwas zu verspielt. Also wer kann helfen, wer ist schon an der Elster? Ob noch dahingehend was auf den Transfermarkt passiert, ist mehr als fraglich. Die wenigen starken Optionen um Haller, Dembélé oder Jovic sind bereits vergriffen. Also wird der Ruf laut an den Trainer, die vorhandenen Sturmtanks besser in das offensive Spiel einzubauen.

 

Sørloth: zum Lohn für das erste Bulitor erstmal 90 Minuten Füße hochlegen.

 

Unsere Rasenballsportler


Form unserer Mannschaft:

Nach einem kleinen Weihnachtspäuschen sind die Rasenballer mit einem Bingo in 2021 gestartet. Drei Spiele: Ein Sieg, eine Niederlage und ein Unentschieden. Trotz der vielfältigen Ergebnisse bleibt man weiter auf Platz 2 der Bundesliga. Allerdings auch, weil die Konkurrenz nicht konstant punktet. So hat man den 4. Platz nach der Hinrunde zumindest sicher. Sorgen bereitet jedoch die Chancenverwertung. Ein Problem, welches sich schon die gesamte Saison durchzieht. Zuletzt noch gegen Stuttgart, wo es gut ging oder gegen den BVB, wo ein Treffer in der ersten Halbzeit die Niederlage möglicherweise abgewendet hätte, als man noch drückend überlegen war. Und zum Schluss das Spiel gegen Wolfsburg vom Samstag. Auch hier hatte man einige Möglichkeiten, konnte aber wenigstens zweimal die Murmel über die Linie drücken.

 

 

Bisher kompensierte die starke Hintermannschaft die mangelnde Torabschluss-Qualität, aber 5 Gegentore bei 4 Toren auf der Haben-Seite aus den letzten 3 Spielen, sprechen eher für eine kleine Trendwende. Also gilt es nun den Spagat zwischen neuer Offensivpower und weiterhin defensive Stabilität zu schaffen. Nicht einfach ohne Training.

 

Verletzte/gesperrte Spieler RB Leipzig:

Im Vergleich zum Wochenende gibt es nichts neues. Laimer, Konaté, Henrichs und Szoboszlai fehlen weiterhin. Dafür sind die zuletzt fehlenden Nkunku, Kluivert, Kampl und Hwang auch nach dem Wolfsburg-Spiel Optionen. Gesperrt ist niemand. Allerdings sollte Kampl aufpassen, denn ein weiterer gelber Karton ist gleichzusetzen mit Zwangsurlaub am Wochenende.


Mögliche Aufstellung RB Leipzig:

Gulácsi – Angeliño, Halstenberg, Orban, Upamecano, Klostermann – Kampl, Sabitzer – Forsberg, Nkunku – Poulsen

 

Mit Nkunku und Kluivert mehr Spielkultur.

 

Der Gegner im Check

Beste Freunde werden die Clubs aus der Haupt- bzw. Messestadt eher nicht mehr. Da beide sich im rot/weißer Kleidung präsentieren, könnte man überspitzt formulieren: In den Farben vereint, in der Sache getrennt. Nunja...das ist schon sehr überspitzt, aber die Giftpfeile und die Darstellungen in der Vergangenheit kann man so ganz treffend beschreiben.

 

Kein möglicher Ausgang der Beziehung RBL und FCU.

 

Allerdings spielen beide diese Sache Fußball und tatsächlich sind beide derzeit in der Spitzengruppe der Bundesliga zu finden. Für Union Berlin in der 1. Bundesliga eher ungewöhnlich, aber mit ihrem Credo des Favoriten ärgern und durch die Einfachbelastung nutzen sie ihre Chancen und befinden sich derzeit auf den 5. Platz mit nur einem Punkt Rückstand auf die Champions League Plätze. Der eher als Abstiegskandidat gehandelte Verein, überzeugt derzeit mit regelmäßigen Dreiern auch gegen Mannschaften, die eigentlich in der Hackordnung über ihnen stehen. Das Abstiegsgespenst geht an der Alten Försterei jedenfalls nicht um.


Zu- und Abgänge im Sommer:

Es war ordentlich Bewegung im Unioner Kader, so dass eine komplette Liste hier den Rahmen sprengen würde. Union hat bereits nach dem Aufstieg bewiesen, relativ kostengünstig gutes Spielermaterial zu verpflichten. In diesem Jahr kamen unter anderem Loris Karius, Robin Knoche, Nico Schlotterbeck, Joel Pohjanpalo und natürlich Max Kruse. Gesamt Ausgaben: 1,5 Millionen.

Bekannte Abgänge sind Felix Kroos, Sebastian Polter, Yunus Malli und Sebastian Andersson. Einnahmen: 6,87 Millionen...


Player to watch:

Top-Star und bekanntester Spieler bei Union ist wohl Max Kruse, der mit 6 Treffern in der Bundesliga wieder seine Qualität bewiesen hat. Allerdings ist dieser verletzt und weil Union die Freistoßkönige der Saison sind, sollte man tunlichst vermeiden, dass Christopher Trimmel seine Freistoß-Qualitäten auspacken kann.


Verletzte/gesperrte Spieler:

Nicht nur Kruse fehlt im Sturm. Auch fehlen Anthony Ujah und Joel Pohjanpalo dem eisernen Sturmzentrum. Zudem hat sich Abwehrspieler Hübner im Training verletzt. Aufpassen muss der benannte Freistoß-Spezialist Christopher Trimmel mit 4 gelben Karten.

 

Trimmel & Fischer – Master & Commander.

 

Trainer und Spielweise:

Es ist erstaunlich wie sich in einem so emotionalen Umfeld, der gemütlich und ruhige Trainer aus der Schweiz behaupten kann. Urs Fischer könnte man wahrscheinlich stundenlang beim gemütlichen Käse-Fondue zuhören, während er in seinem typisch schweizerischen Duktus erzählt.

Aber es funktioniert und der Schweizer Aufstiegstrainer scheint seine Mannschaft zu packen und zu motivieren. Ohne Kampf geht es nicht bei den Eisernen. Dazu die starken Standards, eine hohe taktische Disziplin und genug Körner in der Flinte, macht die Mannschaft aus Berlin für jeden Gegner unangenehm und gefährlich. Wichtig ist es ein Tor zu schießen, denn je länger es 0:0 steht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit das Union den Ball über die Torlinie drückt.


Form des Gegners:

Zwei Niederlagen in der bisherigen Saison musste Union Berlin verkraften. Und diese nicht gegen Topteams sondern am 1. Spieltag gegen Augsburg und Anfang Dezember beim Stadtderby gegen Hertha BSC. Gut diese Niederlage wirkt wahrscheinlich wie 10 Niederlagen. Dennoch werden Siege, wie gegen den BVB oder Bayer Leverkusen oder Unentschieden wie gegen den großen FC Bayern, gute Wolfsburger und Mönchengladbach einiges an Balsam gebracht haben. Gegen die eigentliche direkte Konkurrenz gewinnt man konsequent und dass man gegen die aktuellen Top 6 noch keine Niederlage verkraften musste, spricht für sich...Okay jetzt kommt als letztes in der Hinrunde Leipzig. 

 

Sabitzer: letzte Saison 2 Tore und 4 Vorlagen gegen Union.

 

And the winner is ... der Fantipp:

Wahrscheinlich wäre es aus Leipziger Sicht besser, wenn man Union erst am Ende der englischen Woche getroffen hätte. Bei den Spitzenmannschaften stellt sich eine allgemeine Müdigkeit ein und Union hat definitiv den Vorteil eine halbwegs normale Saison spielen zu können. Das sollte man aber nicht abwerten, denn es gibt genug Beispiele in der Bundesliga, die auch ohne Doppelbelastung und Internationale Spiele diesen eisernen Weg nicht gehen können.

Entscheidend wird sein Union so früh wie möglich den Zahn zu ziehen und Unruhe in das disziplinierte und geduldige Urs Fischer System zu bringen. Führt man schnell und legt in der ersten Halbzeit auch noch eins nach, stehen die Chancen für einen Sieg nicht schlecht. Dafür müssen aber vorne die Bälle rein, damit man Union zum Agieren zwingt.

In der aktuellen Situation nicht ganz so einfach, aber wir sind hier ja auf rb-fans.de, deshalb eine optimistisches 2:0 zur Halbzeit und ein 3:1 Heimsieg am Ende. Immerhin schießen wir ja gern Tore gegen Union, wenn deren Fans nicht da sind... 


Was läuft wo?

Liveticker RB-Fans.de: https://rb-fans.de/liveticker.html
Radio: http://bullenfunk.fm/

TV-Übertragung: Sky

tony4arsenal


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WIEDER KEIN SIEG GEGEN EINEN TOPGEGNER!

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Wolfsburg - (16.01.2021) Trotz einer guten zweiten Halbzeit konnte die Nagelsmann-Elf die Fehler des ersten Durchgangs nicht mehr gänzlich korrigieren. Mit einem 2:2 teilt RBL die Punkte mit den Wölfen. Mukiele besorgte die frühe Führung, Orban den Ausgleich per Kacktor in Halbzeit 2.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Entspannung im Lazarett. Kluivert und Nkunku kehrten auf die Bank zurück, Sabitzer konnte spielen. Nagelsmann verzichtete daher erstmals wieder auf Nachwuchsspieler auf den Bankplätzen und hatte abseits der defensiven Dreierkette mehr Optionen. Gewechselt wurde dennoch wenig. Mukiele rückte für Adams zurück auf die rechte Abwehrseite. Poulsen rotierte für Kampl auf die Bank, Forsberg stürmte.

Die Marschroute war klar. Nicht nochmal Punkte in einem Spitzenspiel lassen und mit einem Sieg zumindest über Nacht die Tabellenspitze erklimmen. Nach der Niederlage gegen den BVB gab es erneut Kampfansagen Richtung Meisterschaft. Bei den heimstarken Wolfsburgern wollte man nun Taten folgen lassen.

 

Dreisatz des Spiels

Große Worte und viel zu lang nur wenige Taten, denn auch wenn Leipzig durch Mukiele in Führung ging, so war die erste Halbzeit in weiten Teilen verschenkt und viel zu passiv. Mit einem Kacktor durch Orban kam Leipzig dann zurück ins Spiel, aber Nagelsmann behielt die Stürmer zu lange draußen und so blieb RBL erneut sieglos.

 

Neu im Bullenstall

Sørloth, Hwang und Samardžić zu Beginn auf der Bank und zum Ende auch. Einzig Kluivert wurde eingewechselt und war durchaus offensiv ein Faktor. Leider verhunzte er einen guten zwei gegen einen Konter durch einen schwachen Pass und versemmelte in der Schlussminute die mögliche Führung. Dennoch um Längen besser als die Offensivbemühungen in Halbzeit 1.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Orban: Die Flanke vor dem 1:1 nicht verhindert. Beim 2:1 abgefälscht. Dafür das Kacktor zum 2:2 vorbereitet und vollendet. Das Spiel hatte für Willi heute so seine Höhen und Tiefen.

Nkunku: Sorgte durchaus für Betrieb in der Offensive, holte den Freistoß zum 2:2 raus. Sollte, da Olmo und Forsberg in den letzten Wochen auch nicht mehr vollends überzeugten, bald wieder eine Startelfoption sein.

Klostermann: Rettete am Ende den Punkt.

 

Kluivert brachte Schwung ins Spiel, verpasste aber am Ende Konter und Tor.

 

Luft nach oben

Haidara: Bitte mal unbedingt Abschlüsse und Kaltschnäuzigkeit trainieren…

Halstenberg: Weghorst entwischen lassen. Schlechteste Zweikampfquote der drei Abwehrspieler und meiste Ballverluste im ersten Durchgang. Fing sich aber in der zweiten Halbzeit etwas.

 

Kategorie schlecht gealtert

Zu wenig Feinstaub in den Red Bull Dosen.

 

Tweet des Spiels

So richtig verdient war das Unentschieden nicht...

 

Champagner oder Bier – die Fans

Same procedure as every week. Keine Fans und jeder für sich daheim an den Endgeräten.


Pfeife des Spiels

Stieler, nicht gerade ein Schiedsrichter, der in der RBL Fanszene beliebt ist. Die letzte Leipziger Niederlage unter seiner Leitung war 2018 in Wolfsburg und auch diesmal sollte er RBL kein Glück bringen. Richtig konsistent war seine Leistung nicht so gab bspw. in Halbzeit 1 keine Ecke, nachdem Haidara bei der Klärungsaktion zu Boden ging (27.). Zudem hätte er Mbabu mit Ampelkarte und Weghorst mit Rot vom Platz stellen oder Orbans Aufstützen vor dem 2:2 pfeifen können.

 

Nkunku holte den Freistoß vor dem 2:2 raus.

 

Aufgefallen

1)      Der Biss der zweiten Halbzeit hat in der ersten gefehlt. Nach dem Tor überließ RBL den Wölfen das Spiel und die zeigten sich – etwas glücklich – eiskalt. RBL also erneut nicht mit zwei gleich guten Halbzeiten. Daran muss man arbeiten. Zumal es nicht an Kraft mangelte in Halbzeit 2.

2)      Zwei Schüsse aufs Tor und zwei Tore. Wolfsburg heute mit mehr Glück als Leipzig, denen aus neun Schüssen aufs Tor ebenfalls nur zwei Treffer gelangen. Dennoch hätte man das Spiel am Ende auch verlieren können, wenn Weghorst nicht knapp verpasst hätte (88.).

3)      Seit dem DFB Pokalsieg in Wolfsburg im Oktober 2019 hat Leipzig gegen kein Team aus der Top-7 der Abschlusstabelle 18/19 gewonnen. Nicht gegen Mönchengladbach, nicht gegen Wolfsburg, nicht gegen Frankfurt, nicht gegen Leverkusen, nicht gegen München, nicht gegen Dortmund. Weder in dieser bald abgeschlossenen Hinrunde noch in der letzten Rückrunde also. Das ist definitiv zu wenig, um markige Sprüche in Richtung Tabellenführung rauszuschicken. Ggf. sollte man diese Bilanz mal an die Kabinentür pinnen…

4)      Auf der anderen Seite darf man durchaus konstatieren, dass die Wölfe daheim noch ungeschlagen sind und RBL sie am Ende am Rande einer Niederlage hatte. Auf jeden Fall eine Leistungssteigerung im Vergleich zum BVB Kick.

5)      Vier Gegentore aus den letzten zwei Spielen, das Prunkstück, die RBL Defensive bröckelt etwas. Upamecano zuletzt eher so durchschnittlich, Konaté und Sechser Laimer fallen weiterhin aus. Immerhin gibt Klostermanns Rückkehr Hoffnung. Nach einem schlechten Spiel gegen den BVB heute verbessert.

6)      So als Sørloth und Hwang könnte man sich etwas verschaukelt vorkommen. Da steht es 2:2, RBL durchaus auch mal mit Flanken unterwegs und der Norweger bleibt draußen. 30-40 Mio quasi ungenutztes Kapital und das nach dem ersten wichtigen Bundesligatreffer. Ohne Spielzeit wird es wohl auch nicht besser. Haidara im Torabschluss heute mal wieder mau und Forsberg bis auf die Vorlage zum 1:0 auch wenig zu sehen. Die Chance zur Einwechslung wäre schon irgendwo dagewesen.

7)      Den Sprung auf Platz 1 erneut verpasst. Hat RBL doch eine Erstplatzallergie? Und wie gefährlich ist so ein andauernder Lachkrampf für die Bayern?

8)      Zwei Tore durch Verteidiger – ja ist denn schon wieder Beginn der Hinrunde? Gut heute war es ohne Stürmer auch schwer für die Stürmer ein Tor zu schießen. Allerdings sollten diverse Mittelfeldspieler mal ein paar Übungsstunden im Abschluss nehmen.

 

Wir z.B. ...

 

Fazit & Ausblick

Seit Oktober 2019 wartet RBL jetzt schon auf einen Sieg gegen ein Team aus der Top-7 der Abschlusstabelle 18/19 (FCB, BVB, Gladbach, Bayer, Frankfurt und Wolfsburg). Auch heute wieder mal nur ein mageres Pünktchen. Da braucht man dann auch keine Kampfansagen rausschicken, wenn selbst solche Spiele nicht gewonnen werden.

Auch die Wechsel am Ende nicht wirklich zu verstehen. Kein Sørloth und Poulsen erst in der 89.? Gegen Wölfe, die dann auch bei Eckbällen gefährlich waren. Da fehlte irgendwie auch der letzte Mut auf der Trainerbank.

Mit Union und Leverkusen warten die nächsten schweren Broken schon in diesem Januar. Gelingt RBL endlich mal wieder ein Big Point? Auch heute hätte man Boden auf Leverkusen und den BVB gutmachen können, wieder hat man dies versäumt. Es sind solche Spiele, die am Ende erneut dafür sorgen werden, dass den Ansagen keinerlei echte Taten folgen werden und selbst ein schwächelnder FCB am Ende wieder ganz oben ist.

 

Statistik
VfL Wolfsburg: Casteels – Mbabu, Lacroix, Brooks, Otávio – Guilavogui (C), Schlager – Steffen (85. Philipp), Gerhardt, Baku (70. Brekalo) – Weghorst
RB Leipzig: Gulácsi – Halstenberg, Upamecano, Orban – Angeliño, Sabitzer (C), Kampl (78. Kluivert), Mukiele (66. Klostermann) – Olmo (89. Poulsen), Forsberg (46. Nkunku), Haidara
Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)
Tore: 0:1 Mukiele (5.), 1:1 Weghorst (20.), 2:1 Steffen (35.), 2:2 Orban (54.)
Torschüsse: 9 / 12
Schüsse aufs Tor: 2/ 9
Passquote: 74% / 77%
Zweikampfquote: 47% / 53%
Laufleistung: 117,0 km / 116,4 km
Ballbesitz: 48% / 52%
Fouls: 15 / 9
Ecken: 6 / 6
Abseits: 2 / 0
Gelbe Karten: Otávio, Mbabu, Weghorst, Lacroix / Kampl (4), Mukiele (3), Angeliño (1)
Zuschauer: keine

Rumpelstilzchen


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https://www.rb-fans.de/artikel/20210116-spielbericht-wolfsburg.html

  • Amadou Haidara
  • Auswärtsspiel
  • Christopher Nkunku
  • Julian Nagelsmann
  • Justin Kluivert
  • Lukas Klostermann
  • Marcel Halstenberg
  • Spitzenspiel
  • Unentschieden
  • VfL Wolfsburg
  • Willi Orban
  • Wolfsburg

DUELL UM DIE CHAMPIONS LEAGUE-PLÄTZE IN WOLFSBURG

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Leipzig - (14.01.2021) In jeder Saison ist unser wichtigstes Ziel die Champions League-Ränge zu erreichen. Nach der Niederlage gegen den BVB geht es nun zum Tabellensechsten Wolfsburg, der mit 25 Punkten nur 6 Punkte hinter RB Leipzig liegt. Es erwartet uns damit ein echtes Sechs-Punkte-Spiel in Wolfsburg.

Aufreger der Woche:

Es gab diese Woche allerlei Transfergerüchte um einen möglichen Abgang von Marcel Sabitzer oder Dayot Upamecano im Sommer. Dazu wird Mohamed Simakan von Straßburg als Ersatz für den wahrscheinlichen Abgang von Dayot Upamecano nach der Saison immer stärker gehandelt. Er wäre mit Gvardiol aus Zagreb bereits der zweite Innenverteidiger, der uns in der folgenden Transferperiode verstärken würde. 

 

Unsere Rasenballsportler

Form unserer Mannschaft:

Hoffnungsfroh sind wir ins Spiel gegen den BVB gegangen, bis zur 30. Minute war RBL auch besser, jedoch ohne größere Chancen herauszuspielen. Dann wurde Dortmund insbesondere durch Haaland stärker und gewann leider verdient die Partie. Das Spiel hat wiederholt gezeigt, dass wir unsere Spitzenspiele in der Liga nicht gewinnen können und damit weiterhin der entscheidende Schritt fehlt, um Platz 1 anzugreifen, auch wenn natürlich mehrere wichtige Spieler gefehlt haben. Mit 12 Toren stellt unser Team weiterhin die beste Defensive der Liga, ist in den meisten Partien dominant, spielt allerdings zu wenige Topchancen heraus und vollendet die bestehenden Chancen zu wenig. Das Sturmproblem bleibt das Dauerthema nach den Abgängen von Werner, Schick und Cunha in der letzten Saison....

 

Ist der norwegische Knoten durchschlagen?

 

Verletzte/gesperrte Spieler RB Leipzig:

Die Personalsituation entspannt sich etwas. Nordi Mukiele trainiert seit einer Woche wieder mit, Lukas Klostermann und Hee chan Hwang sollten auch immer mehr in Form kommen. Christopher Nkunku, Justin Kluivert und Kevin Kampl sind seit gestern wieder im Teamtraining und werden für die Partie zur Verfügung stehen. Bei Marcel Sabitzer ist ein Einsatz fraglich. Weiterhin ausfallen werden Ibrahima Konaté, Konrad Laimer und Benjamin Henrichs.


Mögliche Aufstellung RB Leipzig:

Gulácsi – Angeliño, Halstenberg, Orban, Upamecano, Mukiele – Kampl, Haidara – Forsberg, Olmo – Poulsen


Der Gegner im Check

Der VfL Wolfsburg wird seit Jahren umfassend durch den VW-Konzern unterstützt, sportlich lief man aber den Ansprüchen meist hinterher. Zuletzt war der VfL in der Europa League unterwegs bzw. scheiterte in dieser Saison bereits an der Qualifikation. Im Verhältnis zu den Ausgaben im letzten Jahrzehnt zu wenig, auch wenn sich der VfL in den letzten beiden Jahren stabilisiert hat.

Mit 17 Punkten aus 7 Heimspielen (5 Siege, 2 Unentschieden) präsentieren sich die Autostädter in dieser Spielzeit sehr heimstark, haben mit 17 Gegentoren die zweitbester Abwehr der Liga und verloren in dieser Saison nur gegen Bayern und Dortmund.


Zu- und Abgänge im Sommer:

Wolfsburg hat im letzten Sommer kein Leistungsträger verlassen und der Kader wurde mit dem deutschen Nationalspieler Ridle Baku (10 Mio. € Ablöse aus Mainz), Angreifer Maximilian Philipp (2 Mio. Leihgebühr von Dinamo Moskau), Abwehrspieler Maxence Lacroix (5 Mio. € Ablöse aus Sochaux) und Angreifer Bartosz Bialek (5 Mio. Ablöse aus Lubin) verstärkt. Die individuelle Qualität hat sich im Vergleich zur letzten Saison in jedem Fall erhöht und ohne Europapokal können sich die Wolfsburger auf die Liga konzentrieren.

 

Weghorst hat keine Probleme mit dem Toreschießen.

 

Player to watch:

Von 22 Bundesligatoren der Wolfsburger hat Sturmtank Wout Weghorst 10 Tore selbst erzielt. Weghorst ist ein echter Brecher, der zudem auch sehr laufstark ist und damit wie Poulsen auch die gegnerischen Abwehrspieler über die kompletten 90 Minuten nerven kann. 


Verletzte/gesperrte Spieler:

Maximilian Arnold fehlt mit einer Rotsperre und Jerome Roussillon aufgrund einer Covid-Infektion, Jeffrey Bruma ist in Quarantäne. Dafür werden Maximilian Philipp und Maxence Lacroix nach überstandener Covid-Infektion wieder in den Kader zurückkehren. Grundsätzlich ist der VfL ohne Europapokalbelastung mit seinem breiten Kader sehr gut für die Saison aufgestellt. Ein Vorteil, der sich im weiteren Verlauf der Saison noch verstärken dürfte.


Trainer und Spielweise:

Seit letzter Saison leitet Oliver Glasner die Mannschaft des VfL Wolfsburg und hat dem Team eine klare Struktur an die Hand gegeben. Über 90 Minuten stressen die Wolfsburger mit aggressivem Pressing den Gegner, spielen geradlinig nach vorn und setzen dann auf Standards. Bei keinem Team fallen in den Spielen weniger Tore und es gibt wohl auch kein Team, was seit letzter Saison im Verhältnis zu seinen Ausgaben so einen bescheiden anzusehenden Fußball mit wenig Kreativität spielt. Böse Stimmen behaupten sogar, dass die Spielweise ähnlich kreativ wie die Designveränderungen beim Sponsor des Vereins sind.... 

 

Glasner einer von vielen Bulitrainern mit RB-Background.

 

Form des Gegners:

Das Spiel des VfL Wolfsburg ist zwar wenig kreativ, dafür aber mit einer stabilen Defensive auch wenig anfällig für größere Formschwankungen. Wolfsburg ist das klassische Platz 6-Team, was aber gerade in einer Saison ohne Belastung im Europapokal auch die Champions League-Ränge angreifen möchte.


And the winner is ... der Fantipp:

Es wird eine eklige Partie zwischen den beiden besten Defensiven der Liga. Wichtig wird, wer das erste Tor schießt, da er dann den Gegner auskontern kann. Wenn die beiden besten Defensiven gegeneinander spielen, wird allerdings ganz defensiv auf 0:0 getippt, wie letzte Saison beim Ligaspiel in Wolfsburg auch schon. 


Was läuft wo?

Liveticker RB-Fans.de: https://rb-fans.de/liveticker.html
Radio: http://bullenfunk.fm/
TV-Übertragung: Sky

Jupp


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Wir sind noch in allen drei Wettbewerben vertreten, was denkt ihr, wohin die Reise am Ende der Saison geht?

Ein Titel ist drin!
65.45%
Wir qualifizieren uns wieder für Europa.
25.13%
Logisch, das Triple!
5.76%
Außer Spesen nix gewesen.
2.09%
Abstieg
1.57%
Umfrageteilnehmer: 191

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