NÄCHSTE BEGEGNUNG

20. Spieltag 1. Bundesliga
Sonntag, 23.01.2022, 15:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
VfL Wolfsburg
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
46
2
Borussia Dortmund
43
3
Bayer 04 Leverkusen
35
4
1. FC Union Berlin
34
5
SC Freiburg
33
6
1899 Hoffenheim
31
7
1. FC Köln
29
8
RB Leipzig
28
9
Eintracht Frankfurt
28
10
1. FSV Mainz 05
27
11
VfL Bochum
24
12
Mönchengladbach
22
13
Hertha BSC
22
14
Arminia Bielefeld
21
15
Wolfsburg
21
16
FC Augsburg
19
17
VfB Stuttgart
18
18
Greuther Fürth
10

RB-FANS.DE TWITTER

Twitter RBL

RB LEIPZIG FANCLUBS

Offizieller Fanclub

RB-Fans.de

 
RB Leipzig Liveticker Tippspiel Spielplan Apps Fanchat

DAS EL KONZERNICO STEIGT IN DER RED-BULL-ARENA

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Leipzig - (22.01.2022) Erst Pokal, dann Wolfsburg – was in vergangenen Spielzeiten für RB stets zusammengehörte kommt in dieser Woche als Trennkost in die Schüssel am Elsterflutbecken. Mit einem Sieg könnte man den Anschluss an die internationalen Plätze halten und den optimalen Ertrag aus der englischen Woche holen.

Aufreger der Woche

Aufreger der Woche? Aufregende Woche! Nach dem für die Motivation so wichtigen Auswärtsdreier in Stuttgart am vergangenen Wochenende konnten wir auch noch unserer Favoritenrolle im DFB-Pokal gerecht werden und mit einem relativ ungefährdeten Sieg gegen Hansa Rostock ins Viertelfinale einziehen. Fehlt nur noch der Sieg gegen die Wölfe für eine perfekte englische Woche.


Scheint, als wären wir plötzlich die Pokalfavoriten

 

Unsere Rasenballsportler

Form unserer Mannschaft

Der Trend ist unser Friend. Seit der peinlichen 0:2 Niederlage gegen Bielefeld scheint es zu laufen: gegen Stuttgart endlich ein Auswärtssieg, mit Rostock endlich mal wieder einen destruktiv verteidigenden Gegner mit eigenem Ballbesitz zerspielt. Nun kommt mit dem Spiel gegen die Wölfe unsere Chance darauf, mit der maximalen Ausbeute aus der englischen Pokalwoche zu gehen.

Unsere Innenverteidigung steht momentan sicher. Mohamed Simakan, Josko Gvardiol und der ewige Willi Orban geben den Außenverteidigern der 5er-Kette die Freiheit, die sie für ihre offensiven Aufgaben benötigen. Direkt davo, im defensiven Mittelfeld tun wir uns weiter schwer. Weder Kevin Kampl noch Tyler Adams haben den Einfluss auf die Spieleröffnung, den sie im besten Fall haben könnten. Zum Glück haben sich jedoch beide defensiv stabilisiert, insbesondere der US-Amerikaner scheint seine Anfälligkeit für Unaufmerksamkeiten abgestellt zu haben. Vielleicht gerade noch rechtzeitig um nicht vom wiedererstarkten Mentalitätsmonster namens Konrad Laimer verdrängt zu werden.


Domenico Tedesco hat alles genau im Blick


Unser offensives Mittelfeld ist theoretisch gut besetzt. Ein Christopher Nkunku alleine ist jedoch auch hilflos. Fallen Dominik Szoboszlai und Emil Forsberg aus, muss plötzlich ein Benjamin Henrichs den Kreativen geben und das ist dann doch sehr viel Neuland für ihn. Während des Pokalspiels gegen Rostock wurde er mehrfach zur Seitenlinie zitiert um sich detaillierte Anweisungen abzuholen. Es wird Zeit, dass Dani Olmo hier nun endlich mal sein ganzes Können zeigt.

Zumindest gibt es im Sturm momentan absolut nichts zu meckern: André Silva hat zu seinem alten Schwung zurückgefunden und harmoniert wunderbar mit Altmeister Yussuf Poulsen und Kreativdirektor Nkunku. Und dazu drängt von hinten ein Hugo Novoa, der offenbar Tedescos Vertrauen genießt und neben regelmäßigen Einsatzzeiten nun auch eine vorzeitige Verlängerung seines Profivertrages bis 2024 erhalten hat.

 

 

Verletzte/gesperrte Spieler RB Leipzig

Das Lazarett lichtet sich so langsam. Nach der Rückkehr von Dani Olmo zuletzt sind nun nur noch die Langzeitverletzten Emil Forsberg und Marcel Halstenberg außen vor. Dominik Szoboszlai ist nach einem Spiel Pause bereits wieder im Kader, auch die verletzungsbedingte Auswechslung von Mohamed Simakan am Mittwoch hat sich als nicht weiter tragische Prellung herausgestellt.

Unverletzt, aber trotzdem abwesend, sind die beim Afrika Cup spielenden Amadou Haidara sowie Ilaix Moriba. Letzterer wurde immerhin zum Talent der Gruppenphase gewählt! Ab Sonntag steigen die Achtelfinalspiele.

Mögliche Aufstellung RB Leipzig

Gulácsi – Angeliño, Gvardiol, Orban, Simakan, Klostermann – Kampl, Adams – Szoboszlai, Nkunku, Silva


Dani Olmo ist zurück


Der Gegner im Check

Beim unserem letzten Aufeinandertreffen hieß der Trainer an der Wolfsburger Seitenlinie noch Mark van Bommel, doch dieser musste nach einer Serie von acht sieglosen Spielen seinen Posten räumen. Heute spricht man in Wolfsburg vom "Missverständnis van Bommel", welches man mit der zügigen Verpflichtung von Florian Kohfeldt zu beenden trachtete. Der frühere Bremer Trainer fand Ende Oktober 2021 eine  ziemlich verunsicherte und unfitte Mannschaft vor. Nach einer Anfangseuphorie von drei Siegen und einem Unentschieden setzte Wolfsburg jedoch erneut zum Tiefflug an. Nach erneut acht Pflichtspielniederlagen konnten sich die Autostädter zuletzt immerhin ein 0:0 gegen Hertha erarbeiten. Zwar war auch dies keine Glanzleistung aber zumindest hat die Mannschaft laut Trainer mal halbwegs auf dem Platz umgesetzt was im Vorfeld mit Kohfeldt besprochen wurde. Was verzweifelte Trainer eben so sagen.


Trainer und Spielweise

Florian Kohfeldt ist eine Art unvollendetes Trainergenie: Masterabschluss in Sportwissenschaften, Jahrgangsbester beim Trainerlehrgang und doch in keiner seiner bisherigen Profistationen wirklich erfolgreich. Zwar hat er einen scharfen analytischen Blick und kann die Fähigkeiten seiner Spieler sehr genau einschätzen, er hatte jedoch bislang nicht das Glück, dass seine jeweilige Mannschaft seine taktischen Vorgaben in größere Erfolge ummünzen konnte.

In den letzten Spielen liefen die Wolfsburger immer wieder in einem 3-4-2-1 System auf, das anfällig für Konter ist und nur dann hinten stabil steht, wenn die gegnerische Mannschaft über keine effektive Offensive verfügt wie zuletzt die Hertha aus Berlin. Dass die Bochumer bei ihrem Heimsieg gegen die Wölfe nur zu einem einzigen Tor kamen, ist ihrer eigenen mangelnden Chancenverwertung zuzuschreiben. 

Zu dieser Problematik gesellt sich eine Offensive, die seit drei Spieltagen ohne eigenen Torerfolg auskommt. Das auf den alleinigen Stoßstürmer Wout Weghorst ausgerichtete Spiel steht und fällt mit dessen Form und diese ließ in letzter Zeit doch zu wünschen übrig.


Konterkönig gegen lückenhafte Abwehr


Verletzte/gesperrte Spieler

Florian Kohfeldt muss auf einige Leistungsträger verzichten: Xaver Schlager, William, Paulo Otávio und Lukas Nmecha sind verletzt und fallen längere Zeit noch aus. Daniel Ginczek befindet sich momentan in Quarantäne, dazu sitzt Renato Steffen eine Gelbsperre ab.


Statistisches

Nicht nur im Pokal ist die Partie gegen Wolfsburg ein Dauerbrenner. Wettbewerbsübergreifend haben wir daheim bislang fünfmal gegen die Niedersachsen gewonnen und könnten mit einem Sieg im kommenden Spiel dem VfL den alleinigen Platz an der Sonne gönnen, als der Klub gegen den wir daheim so oft gewannen wie gegen keinen anderen. Während Kohfeldt gegen Leipzig nur einen Sieg (als es am 34. Spieltag unter Rangnick um nichts mehr ging) einfahren konnte (bei sieben Niederlagen), war er in allen drei Begegnungen mit Tedesco siegreich, eine Statistik die Domenico sicher aufpolieren möchte...


Siegtore gegen Wolfsburg können wir besonders gut.


And the winner is ... der Fantipp

Wie schon beim Pokalheimspiel gegen Rostock dürfen wieder 1.000 Fans in die Red-Bull-Arena. Die glücklichen Gewinner der Ticketlotterie werden bei Stadionwurst und Pommes einen entspannten 2:0 Heimsieg sehen.


Was läuft wo?

Liveticker RB-Fans.de: https://rb-fans.de/liveticker.html
Radio: 
http://bullenfunk.fm/
TV & Streaming: DAZN

 

Semantosoph


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20220122-vorbericht-wolfsburg.html

  • 2021/22
  • Bundesliga
  • Heimspiel
  • Rückrunde
  • VfL Wolfsburg
  • Wolfsburg

DIE LEIPZIGER SCHNIGGE VERSENKT HANSEKOGGE

Titelbild

Leipzig - (20.01.2022) Pflichtaufgabe erfüllt, während andere die Hose voll hatten, lief es bei RBL zwar nicht flüssig, aber es lief irgendwie. Beim 2:0 Sieg gegen Hansa gab es viel Ballbesitz aber nur wenige Strafraumszenen. Nun steht Leipzig zum dritten Mal im Viertelfinale und wenn sie selbiges erreichten, dann fuhren sie am Ende auch nach Berlin!

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Zwei Spiele, zwei Siege im neuen Jahr. Ergebnistechnisch stimmt es nach der kurzen Weihnachtspause bei RBL. Die Abzüge in der B-Note waren trotzdem klar zu erkennen, aber mit einem Kader, der in der Startelf aktuell quasi keine Wechselmöglichkeiten zulässt, darf man eben auch keine großen Sprünge erwarten.

Kaum verwunderlich also, dass Tedesco gerade mal auf einer Position wechselte (Henrichs für Silva) während der Leipziger Ex-U19-Aufstiegstrainer Härtel gleich sechsfach rotierte. Seinen Topstürmer Verhoek ließ er gleich ganz in Rostock, denn der Abstiegskampf geht momentan bei Hansa vor.

 

>>> zum Liveticker

 

Dreisatz des Spiels

Stabilisierung auf überschaubarem Niveau – zum ersten Mal seit über 10 Monaten gelingt RBL ein Pflichtsieghattrick. Hansa legte den Fokus schon vor dem Spiel auf die Liga und Härtel verzichtete auf einige Spieler und Leipzig dominierte über weite Strecken wenig angriffslustig das Spiel. Wie gegen Stuttgart sorgten eine frühe Führung und ein später Konter für den 2:0 Sieg – geht es nun Richtung Berlin?

 

Zurecht gestern der Spieler des Spiels: Kampl.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Olmo: Kam, sah und traf. Das lässt für die nächsten Wochen hoffe. Quasi die gesamte Hinrunde wurde auf dem Altar von Olympia und EM geopfert, jetzt darf der Spanier gerne auch mal in Leipzig zeigen, warum er bei europäischen Topklubs auf dem Radar ist.

Kampl: An der Einleitung beider Tore beteiligt, zudem zur Stelle als Rostock die größte Chance des Spiels hatte. Spielte die meisten Pässe auf dem Platz (ungefähr halb so viele wie alle Rostocker zusammen). Sicherlich bleibt offensiv immer noch einiges Stückwerk, trotzdem wichtig für die Balance im Leipziger Spiel.

Adams: Auch wenn ich persönlich nicht so richtig warm mit Tyler werde, so war es gegen Hansa ein Schritt in die richtige Richtung. Er führte die meisten Zweikämpfe (mit guter Quote) und hatte die meisten erfolgreichen Dribblings. In der Defensive muss er die kleinen Unachtsamkeiten abstellen, die sein Spiel diese Saison kennzeichnen und die gegen bessere Gegner härter bestraft werden (und auch wurden). Vielleicht kitzelt Laimer, der sich bei seiner Rückkehr solide präsentierte, ja die nötigen Prozente aus ihm raus.

 

Olmo für Leipzig auf dem Platz? Gleich mal Beweisfoto sichern...

 

Luft nach oben


Angeliño: Du weißt, wenn du als AV Luft nach oben hast, wenn du nicht mehr Flanken an den Mann bringst als Klostermann, der genau eine ins Ziel brachte, die aber immerhin zum 1:0. Der kleine Engel also nicht wirklich im Spiel. Spitzenleistungen von Angel sind in den letzten Monaten seltener geworden, auch er muss ich in der Rückrunde steigern.

Nkunku: Ja, schon wieder, ja, er war in einer mauen Offensive immer noch einer der Besten aber mit großer Macht geht auch große Verantwortung einher – nicht nur bei Spiderman. Wenn ihm der Ball versprang oder der Pass misslang, was wie gegen Stuttgart häufiger als normal passierte, blieb er gerne stehen und beklagte sein Unglück.

 

Wird hoffentlich weiter so bleiben

Besser als beide Borussias!

 

 

Tweet des Spiels

Viel einfacher wird der Pokal auch in den kommenden Jahr(zehnten) nicht zu holen sein.

 

Champagner oder Bier – die Fans

500 glückliche Normalos und 500 VIPs im Stadion. Das sorgte zeitweise für etwas Stimmung, aber echtes Stadionfeeling sieht anders aus. Omikron-Wellenwand hin oder her, aber die Zahlen sind für diese Stadiongröße eigentlich nicht logisch zu rechtfertigen.

 

 

Pfeife des Spiels

Das zehnte Spiel für Hansa unter Jablonski ohne Sieg und das 13. für RBL ohne Niederlage. Man könnte meinen, dass sich der Sieg hier auch schon bei der Schiedsrichterauswahl abgezeichnet hat. Strittige Szenen gab es kaum und auch die Kogge wurde nur selten übergriffig. Ein leicht zu leitendes Spiel für den Mann aus Bremen.

 

 

Aufgefallen

1)      4:0 Torschüsse zur Halbzeit und 1:0 aufs Tor. Leipzig überlegen, aber ein Offensivfeuerwerk sieht anders aus. Nachdem so viele Favoriten die Segel gestrichen haben, natürlich auch ein wenig Jammern auf hohem Niveau, dennoch passte die nur selten zwingende Offensive gut zu den bisherigen Spielen nach dem Jahreswechsel.

2)      Im Prinzip ein ähnliches Bild wie gegen Stuttgart, nur dass Hansas Offensivpotenzial deutlich geringer war. Die Tedesco-Elf bestimmte das Spiel, kam aber nicht gerade häufig gefährlich vor den Rostocker Kasten. Fruchtloser Ballbesitz vor dem Strafraum prägte das Spiel, was oft eher langweilig vor sich hinplätscherte. Am Ende sorgte einer der wenigen möglichen bzw. gut ausgespielten Konter für die Entscheidung.

 

Rasant war es nicht....

 

3)      Zwar ließ RBL wenig zu, aber auch Hansa hatte ein paar Möglichkeiten, die meist durch Unachtsamkeiten (schlechte Abschläge von Gulácsi, Fehler Adams) entstanden. Selbst gegen Stuttgart konnte man sehen, dass dieser Ansatz eher zu Zitterpartien führt, da ist trotz der wenigen Gegentore noch ordentlich Verbesserungspotenzial.

4)      24 Stationen vor dem 1:0. Auf der einen Seite könnte man sagen, man hat sich Hansa zurechtgelegt, auf der anderen war es eher eine singuläre Erscheinung im Spiel. Die Gründe dafür recht simpel: zu wenig Präzision in der Ballverarbeitung besonders unter Druck und eine auch daraus resultierende zu geringe Ballzirkulation. Selbst das Tor passte da ins Bild, weil in Strafraumnähe kaum mehr One-Touch gespielt wurde, sondern der Ball erstmal angenommen werden musste. Die hohe Passquote auf dem Papier sie war eher das Resultat der vielen Quer- und Rückpässe. Noch ist Leipzig weit von der Dominanz der besten Zeiten unter Nagelsmann entfernt.

 

Wohin der Weg geht, ist umstritten.

 

5)      Wenn RBL im DFB Pokal Viertelfinale stand, dann kam man auch immer ins Finale. Klappt das auch im dritten Anlauf und kann man dann endlich in Berlin den Titel holen? Nachdem quasi alle Topteams die Segel gestrichen haben und alle nachwendischen Pokalsieger raus sind, waren die Chancen nie besser als diese Saison. Der erste nationale Titel – nie war er greifbarer.

6)      Man glaubt es kaum, aber mit dem Sieg gegen Hansa hat RBL zum ersten Mal seit Anfang März letzten Jahres drei Pflichtspiele in Folge gewonnen. Natürlich nicht gerade die titanischsten aller Gegner, aber ein Anfang ist es schon. Es sind diese kleinen Dinge, die das Futter für Optimisten sind.

 

Tedesco gelingt der dritte Sieg in Folge.

 

7)      Nur noch drei Erstligisten sind neben RBL im Pokal vertreten. RBL bewegt sich derzeit auf einem ähnlichen Niveau wie Freiburg und Union, hat aber sicherlich etwas mehr Luft nach oben, die sich trotz der letzten Siege aber noch nicht Bahn gebrochen hat. Bochum konnte man letzte Saison schlagen. Dazu gibt es eine kurze Pokalhistorie mit dem HSV. Wie man es auch dreht und wendet: RBL hat es selbst in der Hand, kann man das Potenzial abrufen, dann ist der Titel machbar.

 

Klostermann mit der Vorlage zum 1:0.

 

Fazit & Ausblick

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin? So richtig mit Inbrunst intonieren möchte man diesen Pokalhit noch nicht. Der Leipziger Weg ins Viertelfinale war mit Sandhausen, Babelsberg und Hansa nicht gerade mit Hochkarätern gepflastert. Trotzdem kann ich mir durchaus vorstellen, dass die beiden Finalniederlagen auf dem Weg nach Berlin die nötigen Prozente aus dem Team kitzeln, erst recht, da Bayern und der BVB sich nun schon selbst von der Last der Dreifachbelastung befreit haben.

Man kann nicht gerade behaupten, dass der Sieg gegen Rostock sehr beschwerlich war, ökonomisch trifft es wohl am besten. Insofern gute Vorzeichen für das Spiel gegen die Wölfe? Immerhin sind Olmo und Laimer zurück, so langsam hat Tedesco wieder so etwas wie eine Wahl bei der Aufstellung.

 

Geht es jetzt wieder aufwärts?

 

Kicker –  Sofacore –  RBL –  DFB –  FotMob


Statistik
RB Leipzig: Gulácsi (C) – Simakan (81. Olmo), Orbán, Gvardiol – Klostermann, Adams, Angeliño – Kampl (85. Bonnah), Henrichs (74. Laimer) – Nkunku (85. Novoa), Poulsen (46. Silva)
FC Hansa Rostock: Kolke (C) – Riedel, Meißner, Roßbach (46. Malone), Meier – Rother (83. Schumacher), Rhein (46. Bahn), Rizzuto (46. Neidhart), Ingelsson, Mamba (69. Fröling) – Munsy
Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)
Tore: 1:0 Poulsen (6.), 2:0 Olmo (82.)
Torschüsse: 13 / 4
Schüsse aufs Tor: 6 / 1
Passquote: 91% / 73%
Zweikampfquote: 58% / 42%
Ballbesitz: 74% / 26%
Fouls: 3 / 9
Ecken: 4 / 4
Abseits: 1 / 4
Gelbe Karten: – / Mamba, Bahn
Zuschauer:1.000

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20220120-spielbericht-hansa.html

  • 2021/22
  • Achtelfinale
  • Angelino
  • Christopher Nkunku
  • Dani Olmo
  • DFB Pokal
  • Domenico Tedesco
  • FC Hansa Rostock
  • Hansa Rostock
  • Heimsieg
  • Heimspiel
  • Kevin Kampl
  • Pokal
  • Rückrunde
  • Tyler Adams
  • Viertelfinale

DEN TITEL ALS ZIEL - GEGEN HANSA DAS VIERTELFINALE KLARMACHEN!

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Leipzig - (18.01.2022) Die größte Chance für RB Leipzig einen Titel zu holen, besteht auch weiterhin im DFB-Pokal. Dazu sind in dieser Saison bereits Bayern, Leverkusen, Frankfurt und auch Wolfsburg nicht mehr dabei. Umso wichtiger ist es, konzentriert unser Heimspiel am morgigen Mittwoch gegen Hansa Rostock anzugehen.

Aufreger der Woche

Seit der Partie in Stuttgart gibt es eine neue Vokalbel bei RB Leipzig: Auswärtssieg! Eigentlich unfassbar, dass unser Team seit einem Dreivierteljahr kein Auswärtsspiel in der Bundesliga gewinnen konnte.

 

Wieder im Rennen, aber noch lange nicht über den Berg.

 

Unsere Rasenballsportler

Form unserer Mannschaft

Die Ergebnisse stimmen in der Rückrunde, was ganz wichtig war, um sich in der Bundesliga von den Abstiegsrängen zu entfernen und den Blick nach oben zu richten. Dabei darf allerdings nicht in Vergessenheit geraten, dass sowohl im Spiel gegen Mainz (Elfmeter und rote Karte) als auch bei der Partie gegen Stuttgart endlich auch mal das Spielglück auf unserer Seite war. Darauf dürfen wir allerdings nicht auf Dauer zählen, sondern es müssen bessere Leistungen her. Beim Spiel in Stuttgart hat die Verbindung zwischen Abwehr und Sturm überhaupt nicht gestimmt. Die Sechserposition ist die gesamte Saison bereits die Leipziger Achillesferse und nun kommen weitere Ausfälle hinzu. Überhaupt ist davon auszugehen, dass durch positive PCR-Tests immer wieder Spieler ausfallen werden und dafür ist der Kader auch nach dem Abgang von Brian Brobbey, einem bisher dauerverletzten Marcel Halstenberg und einem Ilaix Moriba, der bisher keine Rolle spielt, sehr eng.

 

Der wichtige erste Auswärtsdreier.

 

Verletzte/gesperrte Spieler RB Leipzig

Nordi Mukiele ist nach negativen PCR-Tests endlich wieder eine Option im Kader und auch Konrad Laimer hat am Montag erstmals wieder mit der Mannschaft trainiert. Beide Spieler dürften erstmal auf der Bank sitzen. Emil Forsberg und Marcel Halstenberg sind weiter verletzt und Amadou Haidara sowie Ilaix Moriba sind beim Afrika-Cup im Einsatz. Da auch Dominik Szoboszlai noch nicht dabei ist, dürfte sich die Startelf mal wieder von allein ergeben. 

 

Mögliche Aufstellung RB Leipzig

Gulácsi – Angeliño, Gvardiol, Orban, Simakan, Klostermann – Henrichs, Adams – Nkunku - Poulsen, Silva

 

Strahlemann Mukiele vor ist wieder im Training.

 

Der Gegner im Check

Hansa Rostock ist mit Trainer Jens Härtel im letzten Sommer wieder in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Oberstes Ziel der Saison ist der Klassenerhalt. Mit 20 Punkten nach 19 Spielen steht das Team mit dem geringsten Marktwert der Liga aktuell auf Platz 15 knapp über dem Strich. Lediglich 21 Tore wurden in 20 Spielen erzielt (Platz 14) und 32 Tore kassiert (Platz 16). Bei den Torschüssen und bei der Passquote ist Hansa auf Platz 15, auch bei den Laufwerten ist man knapp unter dem Durchschnitt der Liga. In einer Statistik liegt Hansa aber ganz vorn, bei den gelben Karten. Rechtsverteidiger Calogero Rizzuto führt die interne Wertung mit 10 gelben Karten souverän an.

Das erste Spiel der Rückrunde verlor Hansa unglücklich mit 0:1 gegen Hannover 96. Trotz eines klaren Chancenplus konnten die Rostocker nicht den verdienten Führungstreffer erzielen. Vielmehr leitete man selbst nach einem schlimmen Fehlpass von Simon Rhein die Hannoveraner Führung durch einen Konter von Maina in der 2. Halbzeit ein. Da Hansa bereits am Samstag ein wichtiges Spiel gegen Heidenheim hat, ist es durchaus möglich, dass Jens Härtel etwas rotiert, wobei er in der Pressekonferenz immer wieder die Lust auf die Partie in Leipzig deutlich machte. Insofern kann man schon davon ausgehen, dass Jens Härtel bei seinem alten Verein in seiner Heimat sich bestmöglich präsentieren will.

 

Verhoek traf mit St. Pauli schon auf Leipzig..

 

Player to watch

Von 21 Toren hat der Niederländer John Verhoek 10 Tore in der 2. Bundesliga für Hansa Rostock erzielt. Der mittlerweile 32-jährige Angreifer ist seit Jahren in Liga 2 dabei und hat in insgesamt 195 Einsätzen 46 Tore erzielt und 12 Vorlagen gegeben. Er ist ein klassischer Strafraumstürmer, der von den Zuspielen seiner Mitspieler lebt.

 

Verletzte/gesperrte Spieler

Mit dem zentralen Mittelfeldspieler Hanno Behrens und auch dem offensiven Flügelspielspieler Nik Omladič ind zwei wichtige Spieler bei Hansa wahrscheinlich nicht in Leipzig dabei. Dazu fehlen Linksverteidiger Lukas Scherff sowie Linksaußen Maurice Litka, die in dieser Saison seit September verletzungsbedingt keine Rolle spielen.

 

Bilder aus längst vergessenen Tagen.


Trainer und Spielweise

Jens Härtel wurde in Rochlitz geboren und ist danach in der Region geblieben. Über Großbothen, Grimma war er auf Abwegen in Probstheida, in Böhlen und bei Sachsen Leipzig. Danach folgten Stationen bei Union (zweimal), Zwickau, erneut Sachsen Leipzig, Babelsberg und Schöneiche bei Berlin.

Als Trainer begann er bei Schöneiche, wurde dann Co-Trainer in Babelsberg, um dann beim Berliner AK in der Regionalliga seinen Durchbruch zu schaffen. In seinen Jahren beim BAK machte er es auch RB Leipzig schwer und Ralf Rangnick wurde auf ihn aufmerksam. Als U19-Trainer schaffte er den wichtigen Sprung in die Bundesliga. Mit dem 1. FC Magdeburg konnte er endlich den Aufstieg in Liga 2 erringen, was er mit Hansa Rostock wiederholte.

In seinem Spiel sind deutliche Pressing-Elemente von Ralf Rangnick erkennbar. Der Gegner wird möglichst synchron im Angriffs- oder Mitteldrittel des Gegners angelaufen, um dann durch Balleroberungen schnelle Tore zu erzielen. Die Stärken von Hansa liegen somit klar im Spiel gegen den Ball, so dass unsere Jungs nicht in Rückstand geraten sollten. Muss Hansa selbst das Spiel machen, fehlen die spielerischen Lösungen und die Konteranfälligkeit kommt stärker zum Tragen. 

 

Härtel und Hansa.

 

And the winner is ... der Fantipp

Wir spielen zu Hause gegen einen Zweitligisten, der im Abstiegskampf steht. Die Favoritenrolle ist eigentlich klar verteilt, wenn da nicht die aktuellen Probleme bei RBL wären. Wird ein knappes 2:1 und damit der dritte Einzug ins Viertelfinale.


Was läuft wo?

Liveticker RB-Fans.de: https://rb-fans.de/liveticker.html
Radio: 
http://bullenfunk.fm/
TV-Übertragung: Sky

 

Jupp


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20220118-vorbericht-hansa.html

  • 2021/22
  • DFB Pokal
  • Hansa Rostock
  • Heimspiel
  • Jens Härtel
  • Rückrunde

DER ERSTE AUSWÄRTSSIEG ENTPUPPT SICH ALS RITT AUF DER RASIERKLINGE

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Stuttgart - (15.01.2022) Da ist das Ding! Der erste Leipziger Auswärtssieg in dieser Bundesligasaison bzw. insgesamt seit fast neun Monaten. Ein 2:0, das auf dem Papier besser aussieht als es tatsächlich war. Bedanken darf sich RBL bei der Stuttgarter Chancenverwertung und natürlich Gulácsi.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Schon vor dem Spiel war klar: Heute würde sich erst zeigen, was der Heimsieg gegen Mainz wert war, denn seit April 2021 wartet RBL nun schon auf einen Bundesligaauswärtsdreier. Für diese fast schon Mission Impossible wollte Tedesco auf die Siegerelf aus dem letzten Spiel vertrauen. Mit einer Änderung: Nkunku für Poulsen. Kurz vor Anpfiff wurde dieser Plan aber von Szoboszlais Aufwärmverletzung durchkreuzt und Nkunku rückte für den Ungarn aufs Feld, Poulsen blieb also in der Startelf..

Bei Stuttgart fehlte Flankenmeister Sosa und auch beim Team in schwarz musste kurzfristig verletzungsbedingt umdisponiert werden. Statt Ittrich pfiff Schlager.

 

>>> zum Liveticker

 

Dreisatz des Spiels

Da gewinnst du das erste Auswärtsspiel seit fast neun Monaten und trotzdem kann man eigentlich nicht richtig zufrieden sein. Drei Schüsse aufs VfB-Tor (Handelfmeter, Poulsen, Nkunku Kontertor) und dazwischen eine ganze Menge Leerlauf und viele Probleme im Mittelfeld. Stuttgart über weite Strecken das bessere Team, aber an Gulácsi war heute kein Vorbeikommen.

 

Man of the Match!

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Gulácsi: 10 abgewehrte Torschüsse – laut Sky persönlicher Bundesligarekord für Pete „the Wall“ Gulácsi. Diese Saison oft in der Kritik, heute aber der absolute Matchwinner, trotz Feldüberlegenheit konnte Stuttgart den Ungarn nicht überwinden. Auch bei den Abschlägen mit nicht ganz so großer Streuung wie zuletzt und auf der Linie macht Gulácsi ja sowieso kaum einer was vor.

Simakan: Schwer hinter Pete die anderen Topspieler rauszusuchen. Simakan gefiel mir aus der Dreierkette noch am besten. Vernünftige Zweikampfwerte und bekam auch einiges auf die Socken. Offensiv muss er sich aber weiter hinter Gvardiol einreihen. Defensiv im aktuellen Verbund aber ein echter Stabilisator.

Henrichs: Fleißpünktchen heute für Henrichs und vielleicht eine Position, die er zukünftig mangels wirklich herausragender Alternativen häufiger bekleiden kann. Die Zentrale war mal wieder der Schwachpunkt der Mannschaft (aus diversen Gründen). Mit seiner Einwechslung kam da wieder mehr Struktur rein und der Pass auf Nkunku (vielleicht ein My zu spät) vor dem 2:0 absolut top.

 

Tolles Tor aber trotzdem keine Topleistung von Nkunku.

 

Luft nach oben

Nkunku: Ja, das 2:0 war so ein typisches Nkunku-Tor und ja, es war extrem wichtig, aber abseits dieses Treffers war das heute nicht gerade das beste Spiel des Franzosen. Viele Stockfehler bei der Ballannahme und auch die Passquote für seine Verhältnisse mau. Dazu fehlte ihm durch die kurzfristige Umstellung durch Szoboszlais Ausfall die genaue Positionierung. War dann eher im Sturm und Poulsen tiefer zu finden, das wirkte unglücklich und trug dazu bei, dass es dem Leipziger Spiel über weite Strecken an Struktur mangelte.

Poulsen: Führte zwar die meisten Zweikämpfe aller Feldspieler, gewann jedoch nur weniger als ein Drittel davon. Schlechteste Passquote aller Leipziger und nur ein Schuss aufs Tor (übrigens der einzige Leipziger Schuss aufs Tor, der nicht verwandelt wurde, insofern auch gar nicht so mies…). Scheint nach seiner Verletzung aber noch nicht bei 100%.

Kampl: Stellvertretend für das Zentrum des Spiels. Mit Kampl & Adams werde ich nicht warm. Auch gegen Stuttgart war das über weite Strecken die Achillesferse des Leipziger Spiels. Es gab keine echte Verbindung von Abwehr und Angriff. Unter Druck passieren in dieser wichtigen Schaltstelle zu viele Fehler. Mit Olmo, den man ggf. etwas tiefer einsetzen kann und Henrichs, der eine gute Figur abgab, stehen Alternativen bereit. Die Schwäche im Spielaufbau und den Zweikämpfen im Zentrum bleibt eklatant.

 

Kategorie wird hoffentlich gut altern

Mukiele bald wieder eine Option? SO langsam füllt sich die Bank wieder.

 

 

Kategorie nicht gut gealtert

Wieder kein Tor aus dem Spiel für Stuttgart, es war aber knapp.

 

Tweet des Spiels

Die Leipziger Ein-Mann-Wand.

 

Champagner statt Bier – die Fans

750 Zuschauer in der Stuttgarter Arena. Von ihnen war kaum etwas zu hören, ein ähnliches Szenario steht gegen Wolfsburg und Rostock ins eigene Haus. Die Beschränkung auf 1.000 in einer 40-50.000 Plätze Arena im Vergleich zu 500 in einer 4000 Zuschauer Halle wirkt gelinde gesagt absolut willkürlich und logisch kaum begründbar.

 

Viele Zweikämpfe aber schlechte Quote: Poulsen.

 

Pfeife des Spiels

Patrick Ittrich mit muskulären Problemen. Für ihn musste kurzfristig Schlager einspringen. Statistisch gesehen kein Nachteil, denn unter Ittrich hatte RBL in vier Spielen ganze null – zero, nada – Siege errungen. Unter Schlager hingegen in der Bundesliga nie verloren und nur ein Gegentor kassiert.

Schlager beim Handelfmeter mit der richtigen Entscheidung, da gab es wenig zu rütteln, auch wenn ein paar Stuttgarter da eine hauchdünne Berührung des Schienbeins ohne Richtungsänderung wahrgenommen haben wollen. Im Spiel wurde er mit vielen Fouls im Mittelfeld konfrontiert, hier hätte auf beiden Seiten vielleicht die eine oder andere Gelbe gut getan (bspw. Simakan 66.). Beim möglichen Foul von Orban an Tibidi nicht auf Strafstoß zu entscheiden war vertretbar, hätte man aber auch anders entscheiden können.

 

Olmo is back!

 

Aufgefallen

1)      Gemessen an den bisherigen Leistungen galt heute bei RBL: Wir ziehen sie runter auf unsere Niveau und schlagen sie dann mit Erfahrung! Über 90 Minuten betrachtet war es kein gutes Spiel von Leipzig. Zu wenig Kontrolle im Mittelfeld und daraus resultierend nur wenige Offensivaktionen, die saßen allerdings.

2)      Hauptproblem der Saison bleibt die Schaltzentrale. Laimer ist noch ein paar Wochen raus, Moriba und Haidara noch ein paar Wochen beim Afrika-Cup und ob sie langfristig die richtige Antwort auf die Probleme sind, bleibt auch unklar, zumal für Haidara die Angebote schon unmoralisch hoch sind. Kampl und Adams gewannen 11 von 23 Bodenzweikämpfen in der Luft einen von zwei. Das ist zwar besser als zuletzt aber immer noch nicht genug, für ansprechende Werte. Hier bleibt es dabei: Ein Neuzugang wäre ggf. eine gute Idee oder Henrichs zündet doch noch.

 

Alles noch etwas unrund im Leipziger Spiel.

 

3)      Die Probleme lagen aber nicht nur in den Zweikämpfen. Auch in der Positionierung wirkte das heute unausgegoren. Das mag zum einen an der Umstellung durch Szoboszlais Ausfall liegen, was Nkunku eher als Stürmer denn als OM auftreten ließ. Hier fehlte der Franzose dann oft im Zentrum beim Kampf um den zweiten Ball. Aber auch Kampl und Adams waren nicht gut zueinander positioniert. Obendrauf kam das Stuttgarter Pressing, nicht ganz so intensiv wie das von Mainz aber sehr effektiv im Zentrum. Hier gingen viele zweite Bälle verloren, weil RBL die Pressingresistenz abging.

4)      Nkunkus Fehler bei der Ballbehandlung waren symptomatisch für das Spiel, auch andere ließen die Kugel heute zu oft verspringen. Das führte zu nur sehr wenigen Offensivaktionen. Die Pässe in den Strafraum der Stuttgarter konnte man quasi an einer Hand abzählen. Die mittlere Passposition beim VfB deutlich näher am Leipziger Kasten als umgedreht.

 

Tolles Tor aber abseits davon auch viel Leerlauf bei Nkunku.

 

5)      Nun darf man nicht erwarten, dass sich die Probleme der Hinrunde plötzlich in Wohlgefallen auflösen. Es bleibt einfach noch viel zu tun, da kommt die halbe Länderspielpause am Ende des Monats gerade recht. Spielerisch und in Sachen Dominanz hat das Team jedenfalls mehr auf dem Kasten, da ist Tedesco gefordert RBL wieder in die Sphären zu führen, die die Mannschaft theoretisch zu leisten im Stande ist. Aber momentan zählen eigentlich nur Punkte und die hat man heute geholt. Mittelfristig muss man aber auch andere Entwicklungen im Blick behalten.

6)      Schon wieder ein früher Elfer, auch der absolut berechtigt. Wenn die Gegner sich jetzt darauf einigen Leipzig quasi mit einem Tor mehr starten zu lassen, möchte man sich am Cottaweg sicher nicht dagegen sträuben. Also liebe Schiedsrichter: Ein Elfer für RBL ist ab jetzt Leipziger Recht! Wisst ihr Bescheid.

 

Stuttgart hatte Leipzig am Wickel.

 

7)      Besorgniserregend ein Blick auf die Statistiken. Zwar war Leipzig läuferisch auf Augenhöhe, aber 8:3 Schüsse aufs Tor, 60% Zweikampfquote, 51% Ballbesitz und 5/1 Ecken für Stuttgart, den Tabellen-15. der Liga. Das zeigt schon ein gewisses Problem. Eine derartige spielerische Unterlegenheit kann eigentlich nicht den Leipziger Ansprüchen entsprechen.

8)      Ziemlich beste Freunde: So ein Leipziger Spiel taugt eigentlich immer auch zu mehr. So konnte man heute seine Griechischkenntnisse aufpolieren. Als Gvardiol im ersten Durchgang Mavropanos sehr unsanft vom Spielgerät trennte, schleuderte der seinem Gegenspieler eine halbe Minute sehr deutlich „Malaka“ (Wichser) entgegen. Gvardiol war das sichtlich egal, mit dem Kroaten ist nicht gut Kirschen essen.

 

An Gvardiol prallt alles ab....

 

Fazit & Ausblick

Nur noch drei Punkte auf Platz 3&4. Der erste Auswärtssieg in dieser Bundesligasaison und als nächstes geht es gegen die abstiegsbedrohten Rostocker und die seit zehn Spielen sieglosen Wolfsburger. Jetzt diesen Schwung mitnehmen und in der halben Länderspielpause (die UEFA spielt nicht) taktisch durchpowern, dann kann man der Rückrunde vielleicht doch wieder mit mehr Hoffnung entgegenblicken.

Trotzdem bleibt noch extrem viel zu tun. Der Sieg nicht gänzlich unverdient aber auch etwas glücklich und ohne Gulácsi in Topform hätte RBL ihn wohl auch nicht über die Bühne bringen können. Gegen Stuttgart nach dem 1:0 so dermaßen passiv zu agieren, hätte auch bestraft werden können. Aus dem Spiel heraus war beim VfB jedenfalls mehr los.

Jetzt also der Pokal mit 1.000 Zuschauern (Losverfahren und VIP) in der RBA. Rostock gewann zuletzt Anfang November. Das ist also eine lösbare Aufgabe. Das Ziel vor dem Bayernspiel nochmal zwei Heimsiege einzusacken ist machbar!

 

Tedesco am Ende gut gelaunt.

 

Kicker –  Whoscored –  Sofacore –  Understat –  RBL –  Bundesliga –  FotMob


Statistik
VfB Stuttgart: Müller – Mavropanos (81. Ahamada), Anton, Ito – Endo (C), Nartey – Coulibaly (76. Klimowicz), Mangala – Tibidi (76. Massimo), Führich (82. Egloff) – Kalajdžić
RB Leipzig: Gulácsi (C) – Klostermann, Simakan, Orbán, Gvardiol, Angeliño – Adams, Kampl (88. Olmo) – Nkunku (77. Novoa) – Poulsen (65. Henrichs), Silva
Schiedsrichter: Daniel Schlager (Rastatt)
Tore: 0:1 Silva (11.) HE, 0:2 Nkunku (70.)
Torschüsse: 16 / 7
Schüsse aufs Tor: 8 / 3
expected Goals: 1,2 / 1,6
Passquote: 82% / 82%
Zweikampfquote: 60% / 40%
Ballbesitz: 51% / 49%
Laufleistung: 113 km / 113,6 km
Sprints: 217 / 209
Fouls: 11 / 11
Ecken: 5 / 1
Abseits: 2 / 1
Gelbe Karten: Coulibaly, Tibidi, Kalajdžić / Poulsen (2)
Zuschauer: 750

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20220115-spielbericht-stuttgart.html

  • 2021/22
  • André Silva
  • Aufholjagd
  • Auswärtssieg
  • Auswärtsspiel
  • Benjamin Henrichs
  • Bundesliga
  • Christopher Nkunku
  • Domenico Tedesco
  • Kevin Kampl
  • Mohamed Simakan
  • Péter Gulácsi
  • Rückrunde
  • VfB Stuttgart

RB LEIPZIG FANFORUM

FORUM RB LEIPZIG

OFFIZIELLE RBL-WEBSITE

Offizielle RB Leipzig Website

RB-FANS.DE VOTING

RBL-Mitarbeiter des Jahres 2021?

Oliver „Alleskönner“ Mintzlaff
42.86%
Christopher „Zauberfuß“ Nkunku
19.25%
Julian „25 Mio“ Nagelsmann
17.7%
Yussuf „Altmeister“ Poulsen
9.32%
Josko „Topneuzugang“ Gvardiol
9.01%
Mohamed „Spaßvogel“ Simakan
1.24%
André „nicht ganz 28 Tore“ Silva
0.31%
Brian „ich bin dannn mal weg“ Brobbey
0.31%
Umfrageteilnehmer: 322

RB-FANS.DE FACEBOOK