NÄCHSTE BEGEGNUNG

16. Spieltag 1. Bundesliga
Freitag, 20.01.2023, 20:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
FC Bayern München
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
34
2
SC Freiburg
30
3
RB Leipzig
28
4
Eintracht Frankfurt
27
5
1. FC Union Berlin
27
6
Borussia Dortmund
25
7
Wolfsburg
23
8
Mönchengladbach
22
9
Werder Bremen
21
10
1. FSV Mainz 05
19
11
1899 Hoffenheim
18
12
Bayer 04 Leverkusen
18
13
1. FC Köln
17
14
FC Augsburg
15
15
Hertha BSC
14
16
VfB Stuttgart
14
17
VfL Bochum
13
18
FC Schalke 04
9

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WINTERPUTZ UND STÜHLERÜCKEN

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Leipzig - (18.11.2022) Viel Staub liegt in den Aufnahmestudio vom Podcast #4Fans . Gründe für den liegenden Schmutz sind vielfältig. Aber nun hat das Podcast Team den Besen gefunden und sie räumen kräftig auf.

Jan, Lars, Tobi und Tony gehen die Highlights der letzten Monate intensiv durch und erfreuen sich, das es nun wieder rosige Zeiten sind, was der einzig wahre Rasenballsport auf dem Platz und Drumherum zeigt.

Natürlich blicken wir auch auf dem Kader mit der Max Eberl Brille, schauen in der Champions League zurück und vor. Auch das große Stühlerücken in der Geschäftsstelle am Cottaweg ist ein Thema, wenn auch sehr spekulativ und viel Glaskugel. Und sportlich schauen wir kurz zur WM, wirklich nur sportlich.



Ihr seid wie immer herzlich eingeladen, selber reinzuhören und uns eure Meinungen und Anregungen auf unseren Social Media-Kanälen oder per Mail zu schreiben.



Folge 36 – Winterputz und Stühlerücken


14.11.2022 – 4Fans Folge 36 mit Jan, Lars, Tony und Tobias


  • 00:00:00 – Intro & Begrüßung
  • 00:00:00 – Intro & Begrüßung
  • 00:05:40 – Highlights Part Lars (Warschau)
  • 00:21:20 – Highlights Part Tobi (Spieler der Hinrunde)
  • 00:38:10 – Highlights Part Tony (redaktionelles)
  • 00:40:25 – Highlights Part Jan (Real Madrid)
  • 00:44:25 – Leipzig on Fire
  • 00:54:00 – Glaskugel Champions League
  • 01:00:02 – Kaderanalyse
  • 01:09:11 – spezieller Teil Torwartposition
  • 01:18:44 – Stühlerücken am Cottaweg
  • 01:31:00 – sportlicher WM Blick
  • 01:44:53 – Verabschiedung mit Ballon


aus_le / Rumpelstilzchen


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https://www.rb-fans.de/artikel/20221118-special-podcast.html

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SONDERZUG NACH BREMEN – RB-FANS IM REISEFIEBER

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Leipzig/Bremen - (16.11.2022) Bestes Fußball- und Reisewetter, ein feucht-fröhlicher Tag, neue Bekanntschaften, ein Leipziger Sieg und jede Menge Spaß. Die Reise mit dem Fanzug entpuppte sich für viele Fans als unvergessliches Erlebnis und schreit nach Wiederholung!

Es ist früh morgens an einem Samstag. Der Wecker klingelt 04:30 Uhr und man reibt sich verwundert die verschlafenen Augen, was einen dazu antreibt, so zeitig aufzustehen. Ja, es ist unser gelieberter Rasenballsport, der diesmal in der Ferne spielt und sich unsere Unterstützung wünscht, die man ihm als Fan nicht entsagen kann. Wer es einrichten kann, dem gelingt es daher kaum noch, sich von dieser Symbiose zu befreien.

Aber noch viel zeitiger in der Nacht und am frühen Morgen waren die eigentlichen Macher auf den Beinen und schufen letztendlich die Voraussetzungen für einen reibungslosen Ablauf. Gemeinsam mit RB Leipzig und dank finanzieller Unterstützung konnte der FanveRBand ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk uns Fans präsentieren. Endlich gab es wieder ein Sonderzug, der nur für uns Fans organisiert wurde.


Startschuss um 04:18 Uhr – der Fanverband war schon zeitig auf den Beinen.


Frühzeitiges Erscheinen war gewünscht, um die über 600 Mitreisenden abfertigen und alle Angelegenheiten klären zu können. Der Check-in „öffnete“ 05:30 Uhr. Während die ersten Fans langsam eintrudelten, kümmerten sich schon viele ehrenamtliche Helfer um diverse Gegenstände, Getränke und Essensboxen, die transportiert werden mussten. Nebenbei wurden bei jedem Fan ein Bändchen um das Handgelenk gelegt, die Tickets verteilt, die Daten abgeglichen und die Taschen kontrolliert. Im Nachhinein betrachtet war die Organisation und Umsetzung schlichtweg eine Mammutaufgabe, der Umfang immens – und am Ende konnte man zufrieden sagen: Es wurde an alles Notwendige gedacht – Chapeau!


Champagner statt Bier – die Fans

Beste Stimmung im Sonderzug, aber bestimmt auch in den Fan-Bussen oder im Auto. Unter anderem waren die HolyBulls sowohl im Zug vertreten als auch mit ihrem Bus angereist. Mit dem Partywagen im Fanzug hatte man natürlich ein Ass im Ärmel. Hier war stets für Musik gesorgt und auch für das leibliche Wohl. Ist man einmal durch den ganzen Zug gelaufen, erfuhr man schnell, dass die Stimmung überall gelöst und ebenso feucht-fröhlich war. Als Mitreisender konnte man entweder einfach die Beine hochlegen, in die Landschaft schauen oder sich unter die Leute mischen, um die Fahrt zu genießen.


Freudige Erwartung und beste Stimmung unter den mitgereisten Fans.

 

Einige Fangruppen hatten ihre Zugabteile, in der je sechs Reisende Platz fanden, prunkvoll mit Fan-Utensilien geschmückt, wie auch mit Wimpel und dergleichen. In jedem Wagen gab es (wie im normalen Leben) ruhige und verträumte Vertreter, aber auch Musik in einzelne Abteile und vor allem Stimmungsmacher, die die ganze Fahrtzeit für ausreichend Abwechslung sorgten.

Die Mitfahrer kamen im Laufe der Fahrtzeit allmählich ins Gespräch und lernten sich etwas näher kennen. Einige kannten sich teils schon über Social Media (ohne Profilbild) und waren dann fröhlich verwundert, als sie merkten im gleichen Zugabteil zu sitzen. Andere fanden heraus, dass sie im Stadion im gleichen Block sitzen/stehen. Es ist genau das, was so ein Ausflug ausmacht – nämlich das soziale Miteinander und Zusammenkommen – schlichtweg: er verbindet.


Buntes Treiben im Partywagen und in den Zugabteilen.

 

Eigentlich verflog die Reisezeit ziemlich schnell. Der Partywagen war natürlich das beliebteste Ausflugsziel derer, deren Stimmung vor allem zur Rückfahrt besonders ausgelassen war. „Leipzig on fire“ ertönte es dort aus jeder Kehle, man hatte einiges zu feiern.

Aber auch die Durchfahrten und Zwischenstopps an den Bahnhöfen wie Magdeburg und Wolfsburg waren stets mit guter Laune garniert. So lehnten sich die Fans leicht aus den Fenstern, schwangen ihre Schals und sangen gemeinsam Lieder, während die anderen Bahnhofsgäste ihre Begeisterung nicht verbergen konnten.


Manche Bahnhofssprecher können sich auch mal irren.

 

Leipziger Fans in Bremen präsent

Im Bremen angekommen trat man gleich als Gemeinschaft auf und nahm erst einmal den Hauptbahnhof ein. Laute Sprechchöre und Leipziger Lieder ertönten in den Bahnhofshallen und Einkaufsmeilen bis hinaus zum Bahnhofsvorplatz. Dort traf man sich schließlich, um gebündelt mit einem Shuttle-Busverkehr Richtung Stadion transportiert zu werden.

Es war eine tolle Organisation, mit dem Bus vom Bahnhof abgeholt zu werden – natürlich mit polizeilichem Begleitschutz. Schließlich landete man nur unweit vom Stadion am schönen Weserufer und konnte über einen kleinen Spaziergang entlang der Weser entspannt und rechtzeitig den Gästeeingang des Weserstadions erreichen.


Bremer Hauptbahnhof – Hurra, hurra, die Leipziger sind da!


Aufgefallen

1.)                 Eltern und Kinder getrennt!

Ein wenig diffus war die Ticketvergabe und die mit ihr verbundene Blocktrennung von Vollzahlern und Ermäßigten. Hier wurden dann am Blockeingang u.a. die Kinder von den Erziehungsberechtigten getrennt, weil sie ein Ticket für einen anderen Block erhielten und somit der Zutritt nur über getrennte Zugänge gewährt wurde. Die Kinder durften also nicht den gleichen Treppenaufgang nutzen wie ihre Eltern, sondern mussten einen anderen Blockeingang selbstständig begehen. Die Ordner sagten, dass wenn die Kinder oben im Block angekommen sind, sie wieder zu ihren Eltern laufen können und somit die Gemeinschaft wieder zusammenfinden kann. Es war ein kurzer Schreckmoment, aber zum Glück waren die Blöcke zueinander freiläufig und man konnte schließlich seinen Platz frei auswählen.


2.)                Ein Gästeblock mit wenig Platz

Der Gästeblock im Bremer Stadion ist leider sehr eng gestrickt und irgendwie im Oberrang von der Stadionecke beginnend reingequetscht. Zumindest fühlt man sich so als Gast. Dagegen gilt unserem Gästeblock in der Red Bull Arena ein Loblied. Dieser befindet sich im Unterrang mit freier Sicht (bis auf das Abfangnetz). Im Oberrang hat man in den untersten Reihen einen zwei Meter hohen Absperrzaun vor sich und natürlich noch ein Fangnetz. Zusätzlich befinden sich Pfeiler, die das Stadiondach tragen, auch zwischen den Zuschauern und behindern teilweise die Sicht. Die Gänge im Bremer Gästeblock sind mit einem Meter sehr eng angelegt. Meistens stehen die Fans auch verteilt auf diesen Gängen und es gibt dann kein vor und vurück mehr. Auch die Treppenaufgänge zum Block sind relativ klein, so dass die Gesamtsituation mit tausenden Fans schnell umkippen könnte.


Aus dem Gästeblock der Leipziger war stets gute Stimmung und starker Support zu hören.

 

3.)                Mit Getränke und Essen im Fanblock unterwegs?

Nicht wenige Fans hatten ihre Probleme in diesem Gästeblock und mussten notgedrungen diese Erfahrungen mitmachen, um zukünftig ihr Verhalten und Vorstellungen von einem Gästeblock anpassen zu können. Viele Fans versuchten das Catering-Angebot wahrzunehmen und kamen mit beiden Händen voller Getränke nicht mehr weit im Gedränge bzw. kaum noch zurück zu ihrem Ursprungs-Stehplatz. Hier empfiehlt sich eher die Zeit vor und nach dem Spiel bzw. in der Halbzeitpause. Schließlich können diese Fans auch keinem Support nachgehen, wenn der Capo ruft „alle Hände in die Höhe“, „klatschen“ oder „wir springen“ zu einem Lied.

 

4.)                Mittendrin, statt nur dabei – unser Leipziger Fahnenmeer

Auch diese Erfahrung war für viele Mitreisende neu. Aber im Nachhinein war sie wichtig um einzusehen, dass man schließlich ein Teil der aktiven Fanszene war, als diese ihr Fahnenmeer schwenkte und das von der ersten bis zur letzten Sekunde des Spiels. Ja, als Fan mittendrin hatte kaum einer die Tore gesehen und hatte nur wenig vom Spielgeschehen mitbekommen. Aber es war die Sache wert, denn dieses Gemeinschaftsgefühl und das Miteinander überwiegt… und gemeinsam stehen wir zu dieser Sache und treten mit geballter Kraft auf. Demnach muss man seine Bedürfnisse hinsichtlich eines freien Blickfeldes innerhalb eines gut besuchten Gästeblocks mit aktiver Fanszene herunterschrauben können.


Starke Leistung auf dem Platz und auf den Rängen – „Leipzig on fire“.

 

5.)                Kleinere Vorfälle und Unvernunft gibt es wohl immer

Aber zum Glück hielten diese sich in Grenzen und konnten mit ein paar Beschwichtigungen gelöst werden. So hatten einige junge RB-Fans etwas zu viel Energie und schlugen im und an den Shuttle-Bussen mit den Fäusten ununterbrochen gegen die Scheiben und Wände, dass man befürchten musste, einiges zu Bruch gehen zu können. Auch das ständige Anbringen von Rasenball-Aufkleber in und am Bus und an Verkehrsschildern gehört wohl zum Alltag. Schließlich teilte man sich die letzten Meter zu Fuß auch mit Werder-Fans und Einige konnten nicht aufhören, sich provozieren zu lassen oder selber anzustacheln, so dass kleinere Rangeleien die Folge waren. Aber all diese „Bagatelldelikte“ liegen im menschlichen Rahmen und sind kein Vergleich zu den Schlägereien und Gewaltexzessen diverser Ultras von sogenannten Traditionsvereinen. Man kann froh sein, dass wir so eine gewaltfreie Fankultur haben und die Fans sich bei uns sicher fühlen können.


Aus dem Forum

Di Napoli: Irgendwie mag ich den Menschenschlag im Nordwesten unseres Landes. Nicht dass die uns mehr mögen als die Fans in anderen Regionen, aber die gewisse „hanseatische Gelassenheit“ lässt doch vieles entspannter zugehen. Ob beim An- und Abmarsch unter Bremer Fans, im Stadion oder bei Aufeinandertreffen an der Hotelbar. Keine Probleme, alles friedlich und umgänglich. Auch dass die Bremer Fans ihre Energie vorrangig dafür nutzen, Ihre Mannschaft zu unterstützen, statt sich (von einigen wenigen der üblichen Spruchbänder abgesehen) an uns abzuarbeiten, trägt einfach zu einem tollen Auswärtsspiel bei.


Wanda43/9/13: An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass der Support vom Block die ganze Zeit Klasse war. Ja, Leipzig on Fire ist ein Ohrwurm und passte gut zu unseren letzten Wochen. Die müden und z.T. schwer gezeichneten Jungs wurden zur WM oder Langzeitpause verabschiedet. Die Bremer waren gute Gastgeber, hier kann man bedenklos herkommen. Diese Reise hat sich echt gelohnt...


Fazit & Ausblick

Auch der Rücktransport vom Stadion zum Hauptbahnhof verlief wieder über Shuttle-Busse reibungslos, so dass man sich um Nichts kümmern musste. Währenddessen wurde im Sonderzug auch noch der Müll entsorgt und der Boden gesäubert – den Fans ging es schließlich bestens. Die anschließende Rückfahrt mit dem Fanzug reihte sich dann nahtlos im Tagesgeschehen ein. Die Fans waren natürlich ob des Leipziger Sieges bester Laune und genossen das gemeinsame Miteinander.

Manch ein Fan hat es tatsächlich geschafft, freudetrunken von früh bis nachts tapfer durchzuhalten, dabei stets nett, lustig und stimmungsvoll zu sein. Ich zumindest fühlte mich toll unterhalten und bin unermesslich dankbar allen Beteiligten, die das ermöglicht haben. Nicht das Spiel selbst und der Stadionaufenthalt werden in Erinnerung bleiben, sondern vielmehr die Erlebnisse als Gemeinschaft im Fanzug und unser Auftreten in Bremen.


Auch zur Hinfahrt wurde schon manch lustiges Versprechen eingelöst.


Am Ende noch einmal:

Danke der aktiven Fanszene, dem Fanverband und RB Leipzig!


So geht Fankultur!

 

RBoligei


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LEIPZIG ÜBERWINTERT AUF EINEM CHAMPIONS LEAGUE PLATZ

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Bremen - (13.11.2022) RB Leipzig holt im letzten Bundesliga Spiel 2022 wichtige 3 Punkte im Kampf um die Champions League-Plätze. Mit 2:1 gewinnen die Leipziger gegen Werder Bremen und überwintern somit unter den Top 4 der Liga.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Die Hammertime in Form der englischen Wochen findet seinen Abschluss. Sogar den Jahresabschluss. Am Mittwoch wurde bereits die Freiburger Konkurrenz um die ersten vier Plätze letztlich souverän mit 3:1 in den Breisgau geschickt, jetzt gelang ein wichtiger Auswärtssieg zum versöhnlichen Jahresausklang. Die letzten Spiele wirkten so, als könne sich Leipzig nur selbst schaden. Und das versuchten die Leipziger mit aller Kraft auch zu beweisen. Zunächst brach Eisenschädel Orban die Nase von Josko Gvardiol und später im Spiel überzog Yussi Poulsen bei seinen Aufsteh-Qualitäten und knockte Amadou Haidara beim Erheben um. Beide konnten zum Glück am Samstag gegen Bremen wieder auflaufen und standen in der Startelf. Haidara hatte schon direkt nach der dänischen Schädelwumme keine Schäden davon getragen. Gvardiol musste sein beeindruckendes Veilchen und die gebrochene Nase mit einer Maske schützen, was ihn jedoch nicht von einem gewohnt kämpferischen Spiel abbrachte.

Für die Mannschaft um Marco Rose gab es insgesamt zwei Ziele: 1. Eine kleine Auswärtsserie zu starten. Denn mit den Sieg gegen Hoffenheim wurde endlich der erste Auswärtsdreier in der Bundesliga seit April 2022 eingefahren. Und 2. natürlich generell mit einem Sieg schon mal auf einem Champions League Platz zu überwintern. Durch die Niederlage des BVB war schon mal klar, dass RBL den Ex-Verein von Rose bis zum nächsten Jahr hinter sich gelassen hatte. Mit einem Sieg von RBL gegen Werder ist klar, dass Leipzig als Dritter in die Pause geht, da Frankfurt verlor und Freiburg am Sonntag siegte.

 

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Dreisatz des Spiels

Eine ordentliche erste Halbzeit führte zur verdienten 1:0 Führung durch André Silva. Bremen konnte weitestgehend in Schach gehalten werden und hatte wenig Antworten auf die Leipziger Dominanz und Ballsicherheit. Im zweiten Durchgang drehte Werder jedoch auf, schaffte früh den Ausgleich und war drauf und dran nach erneutem Rückstand in den Schlussminuten noch einen Punkt gegen langsam ermüdete Leipziger zu holen, was allerdings durch einen sehr guten Blaswich und einer kämpferischen Leipziger Defensive bekanntermaßen nicht gelang.

 

Zufriedenes Lächeln beim Vater des Erfolg.

 

Neu im Bullenstall

Immerhin hatte Marco Rose wieder einen Rechtsverteidiger. Benny Henrichs rückte im Vergleich zum Mittwoch in die Startelf für den erneut verletzten Mo Simakan. Haidara schaffte es in die Startelf, nachdem er in den letzten Spielen noch nicht wieder bei 100 % war und Forsberg ersetzte aus Gründen der Belastungssteuerung Dani Olmo. Da Olmos nächstes Spiel für die Nationalmannschaft Spanien bei der WM sein wird, bleibt zu hoffen, dass die Spanier Dani dieses Mal auch wieder ganz und heil zurück schicken, wenn er schon hier für sie geschont wird.


Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Schlager: Jetzt müsste selbst dem letzten Pokalsieger-Trainer aufgefallen sein, wie fit Xaver Schlager ist. Der Österreicher war überall auf dem Platz zu finden, gewann Bälle im Mittelfeld, trug sie nach vorn und zur Veredelung der Leistung gelang ihm das wichtige 2:1 nach einem Steckpass. Tatsächlich eher in ungewohnten Gefilden für Schlager. Bei der Aktion hätte allerdings auch kein Stürmer es besser machen können.

Silva: Auch Silva belohnte sich endlich mal für die Teamarbeit, die er in den letzten Wochen geleistet hat und wieder am Samstag zeigte. Ja, er ist eigentlich als Torschütze geholt, bestach in der letzten Zeit jedoch eher durch Raumarbeit und Gegnerbindung. Nach schönem Solo-Lauf von Forsberg verwandelte André mit einen ebenso schönen Schlenzer zum 1:0, rieb sich auch im Nachgang weiter für die Kollegen auf und holte mit der Vorlage auf Schlager einen Assist.

Szoboszlai: Auch wenn die beiden anderen die Scorer Punkte einheimsten, Szoboszlai bleibt weiter in Topform. Nicht nur in der Offensive ein wichtiger und wuchtiger Teil des Teams, auch die Arbeit nach hinten sorgt immer wieder für anerkennendes Kopfnicken beim Zuschauer. Der Ungar ist wahrscheinlich einer derjenigen, für den die WM-Pause nicht unbedingt jetzt kommen muss. Da er jedoch in jedem Spiel unter Rose in der Startelf stand, ist es sicher nicht schlecht, wenn er mal durchatmen kann.

 

Die Matchwinner

 

Unsung Heros

Die „Luft nach oben“ – Kategorie fällt heute mal aus wegen ist nicht. Dafür sollen drei Spieler besungen werden, die gestern wieder enorm zum Erfolg beigetragen haben, auch wenn sie nicht in den Lobeshymnen speziell besungen werden.


Torban Orban: Der Abwehrchef musste in der ersten Halbzeit wegen einer kleinen Platzwunde eine Binde um den Kopf tragen. Mehr als ästhetische Gründe gab es allerdings nicht. Dennoch hatte es etwas symbolisches, denn es zeigte ganz klar wer in der Leipziger Abwehr den Hut auf hat. Orban wieder insgesamt mit einem ruhigen und sortierenden Auftreten.

Zorro Gvardiol: Der maskierte Kroate zeigte erneut, weshalb er einer der begehrtesten Innenverteidiger in der Fußballwelt ist. Er ließ sich zu keiner Zeit eine Beeinträchtigung oder generell ein Problem mit dem Nasenbeinbruch anmerken und ging gewohnt in jeden Zweikampf rein. Auch sein Aufbauspiel bleibt weiter ein wichtiges Teil im RB-Puzzle.

Flying Blaswich: Noch vor der Saison nach dem Spiel gegen Liverpool als Fliegenfänger analysiert, zeigt Blaswich erneut, dass er zwar schon mit Fliegen sein Geld verdient, aber eher weniger auf das Insekt bezogen, sondern auf die Tätigkeit. In der Bremer Sturm- und Drangphase musste Blaswich mehrfach eingreifen und das Tor vor dem heranrauschenden Ball beschützen. Dabei zeigte er eine starke Leistung auf der Linie und seine gute Reaktionsschnelligkeit.

 

Werden auch im Comic selten besungen.

 

Tweet des Spiels

Die Leipziger feiern ordentlich den Jahresabschluss.

 

Champagner statt Bier – die Fans

2.000 Leipziger Anhänger fanden den Weg ins Bremer Stadion, um die Mannschaft zu unterstützen. Ob per Bus, per Auto oder sowieso schon vor Ort, es war eines der bestbesuchten Auswärtsspiele der Leipziger. Beliebtestes Reisemittel war dann aber doch der Fanzug. Der Fanverband hatte nach dem Berlin Trip im Sommer wieder eine schöne gemeinschaftliche Anreise organisiert. Dieses Mal sogar mit Special-Guests, dem Zapfhahn und einem Einhorn, welche den durstigen Mitreisenden im Party Waggon Getränke ausschenkten. Respekt und Dank für die mal wieder tolle Organisation. 

 

Zapfhahn und Einhorn at work.


Im Stadion selbst war es kuschlig im Oberrang und wahrscheinlich haben die Fans nicht alles vom Spiel sehen können. Was der Zuschauer zu Hause mitbekommen hat, war die Anti-Rassismus Choreo, die farbenfroh und schön anzusehen klar machte, was man von Rassismus hält. Nämlich nichts. Auch waren sich dies Anhänger beider Fans bezüglich der WM in Katar einig... immerhin.

Zu hören waren oftmals die Leipziger, welche für Stimmung sorgten. In den luftigen Höhen und mit der Euphorie getragen, war es eventuell für den einen oder anderen Fan zu viel, der Übermut generierte. Denn die Stadionsprecherin musste dezent darauf hinweisen, dass es nicht unbedingt die beste Idee ist, auf dem Geländer von Ober zur Unterrang zu balancieren. Es ist jedoch nichts passiert und alle anwesenden Fans konnten vor, während und nach dem Spiel den beliebtesten RB Song seit „Wir sind Schweine“ (wurde auch gesungen) zum Besten geben. Wir bleiben on fire!

 

Leipzig Fans mit Statement gegen Rassismus.

 

Pfeife des Spiels

Dr. Matthias Jöllenbeck machte sich die Partie öfters schwieriger, als sie eigentlich war. In der ersten Halbzeit verteilte er gelbe Karten an Haidara und Forsberg, die er hätte auch stecken lassen können. Das regte die Leipziger Bank dann so auf, dass Co-Coach Alexander Zickler auch gelb sah. Das Schicksal ereilte auch Werder Trainer Ole Werner in der zweiten Halbzeit. Niklas Stark sah in der 81. Minute wegen einem taktischen Foul auch noch mal die gelbe Karte. Die Partie allerdings an sich fair und mit normaler Härte, so dass Jöllenbeck auch keine strittige Szene zu bewerten hatte. Grundsätzlich wäre es gut gewesen, wenn er sich mehr an die Vorteilregel erinnert hätte, aber das nur am Rande.


Aufgefallen

1)      Nach den Tempopartien gegen Donezk, Hoffenheim und schon mit Abstrichen Freiburg pushte RB nicht von Anfang an und ließ es deutlich ruhiger angehen. Die Ballsicherheit ging dabei nicht verloren und es wurden ordentlich Ballbesitzpunkte gesammelt in der ersten Halbzeit. Durch die Passivität im Zweikampf und einen freilaufenden Forsberg konnte RBL verdient in Führung gehen, ohne sich zu sehr verausgabt zu haben. Dass langsam die Körner fehlen, merkte man dann in der zweiten Halbzeit, als Bremen mitspielte und drückte. Mit den Wechseln von Rose und einer 5er Kette zum Ende bewies RB Leipzig, dass auch Maurerqualitäten in der Mannschaft stecken. Ein weiterer Skillpunkt in der Liste.

2)      Seit der Niederlage gegen Gladbach am 7. Spieltag ist RBL nun ungeschlagen. In den 8 Spielen in der Bundesliga holte Leipzig 2 Unentschieden und 6 Siege. Seitdem Marco Rose hier die Trainingsverantwortung hat, wurden somit 23 Punkte geholt. Damit ist RB Tabellenführer in der Betrachtung ab dem 6. Spieltag. Gut, die ersten Spieltage müssen nun mal auch gezählt werden, immerhin steht Leipzig zu Silvester auf dem 3. Platz. Wer darauf nach dem Saisonstart gewettet hätte…Chapeau.

3)     Es waren zwar für alle beteiligten anstrengende Wochen mit den ganzen Spielen in der kurzen Zeit. Leider kommt die Winterpause inkl. WM bei der Formkurve die Leipzig aufbietet ungünstig. Gern hätte man den flotten Rasenball noch ein paar Mal in diesem Jahr anschauen können. Ein wöchentlicher Spielrhythmus wäre völlig ausreichend. Aber so ist es nun mal. Wer nicht von den Spielern in die Wüste fährt, sollte sich schön warm halten. Mit Bayern München kommt am 20. Januar gleich mal ein Gegner, bei dem ein Kaltstart eher ungünstig ist.

4)      In Leipzig gab es am Samstag auch noch ein Highlight. Der Glühwürmchenumzug fand wieder statt, zu dem sich die kleinen und sicher auch manche größere Fans versammelten und gemeinsam eine Laterne anzündeten, naschten und sangen. Ein Feuerwerk gab es auch zu bestaunen. Insgesamt wieder eine gelungene Veranstaltung und ein schönes Vorglühen auf die besinnliche Zeit.


Auch der 9. Glühwürmchenumzug war ein voller Erfolg.

 

Fazit & Ausblick

Es ist geschafft. Der Ritt hat erstmal ein Ende. 2 Monate englische Wochen waren ein enormer Kraftakt. Das RBL so erfolgreich aus dieser Zeit raus geht, ist der pure Wahnsinn und war so nicht erwartbar. Leipzig schaffte den Turnaround in Champions League und Bundesliga. Zog die Fans wieder mit und entwickelte einen Mannschaftsspirit, der in Leipzig lange nicht mehr so dagewesen ist.

Wie schon erwähnt, kommt die Pause nicht zum besten Zeitpunkt. Nach der Anzahl an Spielen ist jedoch wahrscheinlich nicht nur der eine oder andere Spieler froh, sondern auch so mancher RB-Fans.de-Redakteur, mal durchschnaufen zu können. Ein paar Spieler müssen oder dürfen noch zur WM mit ihren Nationalmannschaften. Denen bleibt zu wünschen, dass sie heil wieder zurück nach Leipzig kommen, denn am 20.01.2022 wartet das Topspiel gegen den FC Bayern München. Da braucht RBL mindestens die aktuelle Form.

 

KickerWhoscoredSofacoreRBLBundesligaFotMobunderstat

 

Statistik
Werder Bremen: Pavlenka – Pieper (80. Schmidt), Stark, Friedl (C) – Weiser, Schmid (86. Burke), Groß (71. Rapp), Bittencourt (72. Stage), Jung (86. Dinkçi) – Füllkrug, Duksch
RB Leipzig: Blaswich – Henrichs, Orbán (C), Gvardiol, Raum – Schlager, Haidara (76. Kampl) – Szoboszlai (83. Halstenberg), Forsberg (72. Olmo) – Silva (83. Poulsen), Nkunku
Schiedsrichter: Dr. Matthias Jöllenbeck (Freiburg)
Tore: 0:1 Silva (13.). 1:1 Groß (57.), 1:2 Schlager (71.)
Torschüsse: 7 / 14
Schüsse aufs Tor: 6 / 3
expected Goals: 1,0 / 2,1
Passquote: 81% / 83%
Zweikampfquote: 46% / 54%
Ballbesitz: 48% / 52%
Laufleistung: 116,6 km / 116,3 km
Sprints: 235 / 220
Fouls: 14 / 8
Ecken: 0 / 4
Abseits: 1 / 1
Gelbe Karten: Stark / Haidara (2), Forsberg (2)
Zuschauer: 41.500 (ca. 2.000 Leipziger)

tony4arsenal


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ROSENBALLSPORT LEIPZIG GEGEN WERNERS BREMEN

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Bremen - (11.11.2022) Ein letzter Tanz auf dem Weiß-Grünen Feld. Kann RB Leipzig mit einem Sieg in die Winterpause gehen oder erklingt im ehemaligen Weserstadion einmal zu viel das Schiffshorn? Rosenballsport Leipzig gegen Werners Bremen am Samstag um 15:30 Uhr.

Der Sonderzug nach Bremen rollt

Ein letztes Mal in diesem Jahr können die RB-Fans ihre Mannschaft live im Stadion erleben. Für diesen Anlass organisierte der Fanverband (in Zusammenarbeit mit dem Verein) einen Sonderzug, der (wie 2019) das letzte Auswärtsspiel des Jahres zelebrieren soll. Der Zug ist bereits ausverkauft. Somit rollt am Samstag nicht nur der Ball in Bremen. Insgesamt machen sich 2.000 RB-Fans auf den Weg nach Bremen!


Achtung! Die RB-Fans rollen an!


Ein erster Rückblick

Zum fußballerischen Jahresabschluss kann man bereits einen kurzen Rückblick auf die (bisherige) Hinrunde werfen. Fehlstart, Auswärtsschwäche, Trainerwechsel und nein, hier wird nicht die Saison 2021/22 beschrieben. Die Hoffnung, dass man den Umbruch in die Prä-Nagelsmann-Ära überstanden hat, wurde bereits in den ersten Spieltagen zerstört. Doch auch wenn die Trennung vom Pokaltrainer Tedesco bitter erscheint, öffnete sie Tür und Tor für Marco Rose, einen Trainer, der (um es in Mintzlaffs Worten zu sagen) auf dem Papier eine 1A+++ Lösung zu sein scheint. Gebürtiger Leipziger, RB-Schule und damals vereinslos. Dabei sollte sich der Trainerwechsel schnell als richtiger Schritt herausstellen. Seit 12 Spielen sind die Rasenballsportler mittlerweile ungeschlagen und Rose weist einen sehr guten Punkteschnitt von etwa 2,3 auf. Zuletzt bekam RB sogar die Auswärtsprobleme in den Griff, was sich mittlerweile auch in der Tabelle zeigt. Platz 5, dabei ein Platz vor dem BVB und der Sprung auf die Champions League Plätze ist am letzten Spieltag des Jahres möglich. Mit dem (im Verhältnis zum letzten Jahr) frühen Trainerwechsel kam RB schon vor der Winterpause wieder auf Kurs, weshalb man positiv in die Rückrunde und das neue Jahr blicken kann.


Verletzte und gesperrte Spieler

Neben den Langzeitverletzten Laimer (steigt heute erstmals ins Teamtraining wieder ein) und Gulácsi muss RB auch weiterhin auf Timo Werner verzichten, der unter der Woche erfolgreich operiert wurde. Positiv sieht es bei Lukas Klostermann aus, der wieder Teil des Mannschaftstrainings ist und noch zu einem positiven Jahresabschluss in der Bundesliga kommen könnte. 

In der Abwehr sind mit Josko Gvardiol, Mo Simakan und Abdou Diallo drei Spieler fraglich. Gvardiol verletzte sich im Spiel unter der Woche gegen Freiburg im Gesicht (Nasenbeinbruch), Diallo hat Knieprobleme und Simakan hat eine Verletzung am Rücken aus dem Spiel gegen Freiburg.


Mögliche Aufstellung von RB Leipzig
Blaswich – Henrichs, Orbán, Diallo, Raum – Kampl, Schlager – Olmo – Nkunku, Forsberg – Silva

Klostermann und Raum dürfen mit zur WM fahren. Hoffen wir, dass sie beide gesund und munter zurückkommen. 


Ole Werner – der Retter von der Weser

Das Werder Bremen kein gewöhnlicher Aufsteiger ist, sollte einem bereits der Name zu verstehen geben. Doch auch der Spielstil und die Tabellensituation sprechen für den Verein von der Weser.

In der Saison 2020/2021 musste der SV Werder Bremen nach 41 Jahren zum zweiten Mal den Schritt in die zweite Bundesliga machen. Trotz 30 Punkten nach 24 Spielen (und damit verbunden dem vermeintlich sicheren Klassenerhalt) holten die Bremer in den letzten 10 Ligaspielen lediglich einen Punkt und stiegen als Tabellenvorletzter ab. Auch in der zweiten Liga sollte alles zunächst danach aussehen, dass die große Zeit des viermaligen deutschen Meisters vorbei sei. Doch ein gefälschter Impfausweis von Trainer Anfang und die damit verbundene Entlassung sorgten für die Wende und den direkten Wiederaufstieg. Ein wesentlicher Grund dafür – Ole Werner.

Auch in der 1. Bundesliga verfolgt Werners Bremen einen klaren Ansatz, der weiterhin für Erfolg sorgt. Wie kein anderer Aufsteiger steht Werder für ein munteres Offensivspiel. Mit 24 Treffern gehört man zu den Top 4 Offensivmannschaften der Liga. Dabei bringen sie etwa 4,6 Schüsse pro Spiel aufs gegnerische Tor, was besser als der Bundesligadurchschnitt ist. Aufpassen müssen die Bremer Gegner stets in der Schlussphase eines Spiels. Besonders Ex-Leipziger Oliver Burke sorgte nicht nur einmal für einen späten Bremer Sieg. Mit dem Gefühl, auch ein Spiel in letzter Sekunde für sich zu entscheiden, steigt das Selbstvertrauen des Aufsteigers stetig, was ein wichtiger Baustein für das Ziel Klassenerhalt ist.


Ein eher ruhiger Vertreter. Ole Werner brachte den Erfolg zurück an die Weser.


Ein uns bekannter Schotte mischt die Bundesliga auf

Die meisten RB-Fans haben auch 2022 noch die Worte und den Jubel aus dem Bullenfunk vom 2. Spieltag der Saison 16/17 im Ohr. Burke flankt in die Mitte auf Keita. Da ist das Tor. Doch auch wenn der Jubel an diesem Samstagabend immens war und der erste Sieg gegen die Schwarz-Gelben unvergessen bleibt, war dies lediglich eine der wenigen nennenswerte Aktion von Oliver Burke im rot-weißen RB-Trikot. Für die stolze Summe von 15,2 Millionen € (Einkaufswert) wechselte Burke nach einer Saison bei den Sachsen auf die Insel zu West Brom, wo er jedoch auch nicht glücklich werden sollte. Nach fünf zumeist eher glücklosen Stationen ist der Schotte nun zurück in der Bundesliga und sorgte bereits für so einige Furore. Beim 2:2 gegen Stuttgart schoss Burke in der 95. Minute den ersehnten Ausgleich und nur einen Spieltag später (wieder in der 95. Minute) verpasste er Dortmund den technischen K.O. in der letzten Runde. RB Leipzig sollte gewarnt sein, möglichst vor der Nachspielzeit eine komfortable Führung zu haben und Oliver Burke keine Räume zu überlassen.


Neben Oliver Burke steht auch ein weiterer Ex-Bulle mit Anthony Jung im Bremer Kader.


Verletzte/gesperrte Spieler SV Werder Bremen

Den Bremern fehlen werden am Samstag Jean Manuel Mbom (Achillessehnenriss) und Felix Agu (Patellasehnenprobleme). Abwehrspieler Miloš Veljković wird aufgrund von Schmerzen an der Achillessehne fehlen, während Neu-Nationalstürmer Niclas Füllkrug wieder dabei sein soll. 


And the winner is ... der Fantipp

Die Auswärtsschwäche ist überwunden und mit dem Sieg gegen Freiburg im Rücken gewinnt RB Leipzig auch das letzte Spiel der Saison mit einem stolzen 2:0. 


Was läuft wo?

Liveticker RB-Fans.de: https://rb-fans.de/liveticker.html

Radio: http://bullenfunk.fm/

TV-Übertragung: Sky


Quellen:

WhoScored, Ligainsider, Transfermarkt.de, SofaScore, Kicker, Sport1


Alex Hell


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20221111-vorbericht-svwrbl.html

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