NÄCHSTE BEGEGNUNG

CL Gruppe 4. Spieltag
Dienstag, 24.11.2020, 21:00 Uhr
Ort: Paris, Parc des Princes
Paris Saint-Germain
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
19
2
Borussia Dortmund
18
3
Bayer 04 Leverkusen
18
4
RB Leipzig
17
5
1. FC Union Berlin
15
6
VfL Wolfsburg
14
7
Bor.Mönchengladbach
12
8
VfB Stuttgart
11
9
SV Werder Bremen
11
10
FC Augsburg
11
11
Eintracht Frankfurt
11
12
1899 Hoffenheim
8
13
Hertha BSC
7
14
SC Freiburg
6
15
1. FSV Mainz 05
4
16
Arminia Bielefeld
4
17
1. FC Köln
3
18
FC Schalke 04
3

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ENCORE UNE FOIS – KLEIN GEGEN GROSS PARIS

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Paris - (23.11.2020) Am Dienstag startet die Rückrunde in der Champions League Gruppe. Für die Leipziger geht es erneut gegen den französischen Serienmeister Paris St. Germain. Mal wieder ein französisches Team im internationalen Wettbewerb.

Als hätte Goethes Faust es vorausgeahnt, dass RB Leipzig eine ganz besondere Verbindung zu Frankreich haben würde. Nicht nur für junge Talente wie Dayot Upamecano, Ibrahima Konaté und Christopher Nkunku ist Leipzig ein Klein Paris. Und immerhin hatte sich ja bereits sa Majesté Thierry Henry hier bereits die Ehre auf der Tribüne gegeben. Schaut man sich die fast schon jährliche Erfolgsquote gegen Teams aus Frankreich an, denken wohl auch die Clubs aus Marseille, Monaco oder Lyon bei einem Spiel gegen die Messerstädter an die französische Hauptstadt. Gegen Groß-Pariser hat es im direkten Vergleich jedoch noch nicht gereicht.

 

Augen zu und durch?

 

Aufreger der Woche:

Okay, es ist Montag. Wirklich viel ist noch nicht passiert. Im Bullenstall verarbeitet man noch das Spiel vom Wochenende. Zentrale Frage hierbei: Was ist mit Alexander Sørloth? Entwickelt er sich noch zum Top-Star oder wird er doch noch zu einem teuren Missverständnis? Viel Zeit zum Trainieren bleibt nicht, da der Terminkalender bis zum Winter sehr voll ist. Allerdings stehen so die Chancen auf Einsätze gut und es wird sich zeigen ob der König des Nordens auch "learning by doing" kann.


Unsere Rasenballsportler

Form unserer Mannschaft:

Am Wochenende starteten die Roten Bullen mit einem Arbeits-Unentschieden aus der ungeliebten Länderspielpause. Gut, einem gewissen Dani Olmo wird der Trip zur Nationalmannschaft nicht so gestört haben. Vor dem Unentschieden gegen die Eintracht aus Frankfurt verabschiedete man sich mit zwei Siegen gegen den SC Freiburg und ja gegen den nächsten Gegner, Paris St. Germain.

Der hart erkämpfte Triumph gegen die französischen Hauptstädter war für ein mögliches Weiterkommen in der Champions League immens wichtig. Denn die Hypothek aus der 5:0 Schmach bei den Red Devils ist hoch. Allerdings macht der Auftritt gegen Frankfurt nicht so viel Hoffnung. Man musste sich das Unentschieden hart erarbeiten und dank des prall gefüllten Kalenders im Vorfeld, wirkte die Mannschaft bereits zu Beginn der Hinrunden-Crunch-Time nicht frisch.  

 

Poulsen, der einzige Stürmer mit Toren.

 

Verletzte/gesperrte Spieler RB Leipzig:

Konrad Laimer und Lukas Klostermann fallen beide weiterhin aus. Fraglich ist, ob es Marcel Halstenberg rechtzeitig schafft. Dazu ist Hee-chan Hwang noch in Quarantäne.


Mögliche Aufstellung RB Leipzig:

Gulacsi – Henrichs, Orban, Upamecano, Konaté, Angelino – Sabitzer, Adams – Haidara, Olmo, Forsberg – Poulsen


Der Gegner im Check

Zu- und Abgänge im Sommer:

Abgänge

Thomas Meunier, Tanguy Nianzou, Thiago Silva, Eric Maxim Choupo-Moting, Edinson Cavani 

Zugänge

Mauro Icardi (Inter Mailand), Sergio Rico (FC Sevilla), Rafinha (FC Barcelona)

 

Olmo muss sich im Vergleich zu Frankfurt steigern.

 

Player to watch:

Mit Kylian Mbappé spielt das Flaggschiff der hochtalentierten französischen Nationalmannschaft in Paris. Der als Nachfolger von Größen wie Thierry Henry oder David Trezeguet gehandelte Stürmer kann nach kleiner Verletzungs- und Corona-Historie nun wohl endlich gegen Leipzig antreten. Spannend wird es, wie er sich gegen die Leipziger Innenverteidiger Hünen Upa und Ibu schlägt bzw. die beiden Landsmänner den quirligen Stürmer-Star bändigen können.


Verletzte/gesperrte Spieler:

Wie groß der Pariser Kader ist, zeigt ein Blick auf die Verletzten- und Gesperrten-Liste. Und trotzdem wird PSG eine enorm starke Mannschaft auf die Beine stellen. Verletzt fehlen: Kehrer, Bernat, Verratti, Draxler und Icardi. Selbst durch gelb-rot aus dem Spiel genommen haben sich: Kimpembe und Guye.

 

Champions League – Zeit für den feinen Zwirn.

 

Trainer und Spielweise:

Pep Guardiola zelebrierte einst das Tiki-Taka und den Ballbesitzfußball. Nicht umsonst gelten die beiden deutschen Trainer Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel als gute Freunde des Spaniers. Entsprechend lässt Tuchel auch in Paris offensiven Fußball mit viel Ball in den eigenen Reihen spielen. Schaut man sich das Spielermaterial an, bleibt ihm auch nicht viel anderes übrig. Ein hoch talentiertes Team, welches Geschwindigkeit mit Technik und spielerischen Komponenten vereint.


Makkelie leitete einst den Krimi gegen Luhansk, den Forsberg in der letzten Minute per Elfer für Leipzig entschied.


And the winner is ... der Fantipp:

Auch wenn bei PSG eine halbe Mannschaft fehlt, was da noch auf dem Platz stehen kann, hat enorm hohe Qualität. Leider geht Leipzig noch mehr auf dem Zahnfleisch und die fehlenden Trainingseinheiten kommen dem sich immer noch im Aufbau befindlichen Team nicht entgegen. Es wird daher schwer, etwas Zählbares aus der französischen Hauptstadt mitzunehmen. Andererseits warum sollten die Fans von RB Leipzig nicht am Dienstagabend dennoch sagen: "Mein Leipzig lob ich mir" – Tipp: 2:1 Auswärtssieg.


Was läuft wo?

Liveticker RB-Fans.de: https://rb-fans.de/liveticker.html
Radio: http://bullenfunk.fm/
TV-Übertragung: Sky 


tony4arsenal


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ERNEUT KEIN SIEG IN FRANKFURT!

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Frankfurt - (21.11.2020) Erneut kein Sieg in Frankfurt, erneut kein Tor eines Neuzugangs, erneut kein Sieg in einem Spiel gegen einen Gegner aus der erweiterten Spitzengruppe der Liga. Immerhin kam Leipzig in Form von Poulsen zurück, der Rest war zwar dominant aber wenig gefährlich. Es bleibt noch viel zu tun!

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Teilzeit ist die neue Arbeitsform der Abwehr. Upa und Orban sollten die zweite Innenverteidigerposition jeweils eine Halbzeit ausfüllen. Upa durfte starten. Sørloth indes bildete die Sturmspitze und sollte von Nkunku, Olmo und Haidara gefüttert werden. Kampl und Kapitän Sabitzer agierten vor der Viererkette.

Auf der Seite der SGE natürlich ExRBLer Ilsanker und Fanfeindbild Hinteregger. Dazu spielte neben Topstürmer Silva auch der genesene Kostic, der mit drei Treffern der beste Goalgetter dieser Ansetzung war.

 

Halbzeitfazit.


Dreisatz des Spiels

Einmal gepennt und schon bestraft. Der erste Schuss des Gegners war mal wieder drin und Frankfurt defensiv auch schwer zu knacken. Der König des Nordens ohne Nussknackerqualitäten, also musste es am Ende wieder Yussi richten – zum Sieg reichte es indes wieder nicht.

 

Olmo heute unter seinen Möglichkeiten.

 

Neu im Bullenstall

Die Augen waren natürlich auf Sørloth gerichtet, der die Länderspielpause größtenteils isoliert verbracht hatte. Der Norweger war in der Luft gut (3/3 Zweikämpfen) am Boden aber schwach (0/5 Zweikämpfen). In den Abschlüssen fehlte wie dem Rest des Teams die Präzision. In den letzten 20 Minuten durfte dann Kluivert ran, der wieder bemüht aber ähnlich wirkungslos agierte.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Poulsen: Sicherlich, ein Topstürmer wird er wohl nicht mehr. Aber aktuell ist er unser bester Stürmer und war sofort gefährlicher als Sørloth, den mit dem Ball am Fuß wenig gelang. Nach dem Tor aber, so ehrlich muss man sein, sehr wenig zu sehen.
Yussi wurde oft herausgefordert, aber wirklich aus dem Team drücken konnte ihn bisher keiner. Er ist und bleibt das Gesicht des Leipziger Fußballerfolgs!

Angelino: In der ersten Halbzeit noch etwas pomadig und beim Gegentor nicht ganz auf der Höhe, war es in Halbzeit 2 wieder sein Fuß, der Leipzig zurück ins Spiel brachte. Dazu die meisten wichtigen Pässe im Spiel.

Sabitzer: Stellvertretend für den Defensivverbund. Konnte mit Kampl größtenteils den Laden dicht halten und kam am Ende auf sehr gute Zweikampfwerte.

 

Wo sind die Tore?

 

Luft nach oben

Olmo: Hatte sein Pulver scheinbar schon gegen Deutschland verschossen. Das nächste Mal bitte andersherum…

Sørloth: Oben schon erwähnt. Das ist gemessen an den Erwartungen immer noch zu wenig. Zwei halbgare Abschlüsse und sehr ausbaufähige Aktionen am Boden. Da muss einfach jetzt langsam mehr kommen.

Haidara: Ein paar Leichtfertigkeiten und schlechte Pässe zu viel. Muss noch etwas mehr Stringenz in sein Spiel bringen.

 

Tweet des Spiels

Chance vertan!

 

Champagner oder Bier – die Fans

Commerzbank Arena oder Deutsche Bank Arena – egal – Hauptsache Bank in der Bankenmetropole. Leer war es so oder so.

 

Am Ende noch die Chance zum 2:1!

 

Pfeife des Spiels

Sören Storks mit seinem fünften Einsatz mit RBL Beteiligung. Diesmal ging's erstmals gegen eine Mannschaft ohne "H" (zuvor Hertha, Heidenheim, Havelse). Leipzig war unter seiner Leitung noch ungeschlagen und das sollte auch so bleiben. Hatte in einem durchaus körperlich geführten Spiel keine gravierenden Probleme, wenngleich man ihm als RBL-Fan nicht in allen Zweikampfbewertungen folgen würde.

 

Aufgefallen

1)      Erstmals ein Gegentor nach einem ruhenden Ball. Mal wieder war es der erste Schuss aufs Tor des Gegners. Manche Dinge ändern sich, andere bleiben eben gleich…

2)      Drei Wechsel zur Halbzeit. Bei Upa mit Ansage, bei Olmo wegen der Länderspielreise und Sørloth fehlte die Durchschlagskraft. Da wurde das mit der Teilzeit noch richtig ernst genommen.

3)      Frankfurt oft mit bis zu neun Feldspielern am eigenen Strafraum. RBL dominant, aber mit wenigen guten Chancen. Immerhin darf man an dieser Stelle diese Dominanz gegen einen EL-Platz Aspiranten mal herausstellen. Leipzig spielte den deutlich feineren Fußball und bestimmte die Partie. Das Tor der Eintracht dann logischerweise aus einem ruhenden Ball.

4)      Frankfurt doch sehr zaghaft und offensiv über weite Strecken nicht existent. Nur auf Konter ist auch etwas wenig. Kann irgendwie auch nicht ihr Anspruch sein, ist aber nicht unser Problem.

5)      Zehn Torschüsse, nur zwei aufs Frankfurter Tor (einer immerhin drin), eine Großchance. Die Abschlüsse bleiben wie in den Wochen vor der Länderspielpause extrem ausbaufähig. Das lief zu Beginn der Spielzeit deutlich besser. Gerade Nkunku und Olmo blieben heute auch hinter ihren Erwartungen. Jetzt klemmt es also auch im offensiven Maschinenraum! Zudem auch aus ruhenden Bällen zu ungefährlich.

6)      Mal wieder ein vermeintliches Spitzenspiel (kann man jetzt streiten) nicht gewonnen – mal wieder kein Dreier in Frankfurt. Der letzte Punch fehlt Leipzig derzeit. Vielleicht spukte auch das Parisspiel schon im Hinterkopf herum, dort könnten die Weichen fürs Achtelfinale gestellt werden.

 

Ein Knall kurz vor Ende noch das spannenste Event der Schlussphase.


 

Fazit & Ausblick

Sehr viel Ballbesitz auch in den Zweikämpfen mit Plus. Aber in den Statistiken, die am Ende zu Punkten führen, also bei echten Chancen, sah es doch sehr mau aus. Da muss einfach mehr kommen, will man in Frankfurt gewinnen.

Es bleibt also dabei, Frankfurt ist kein gutes Pflaster. Wenigstens gut zurückgefightet und einen Punkt mitgenommen. Vielleicht dann doch die kleinen Schritte. Diese reichen bekanntlich nicht bis zur Ligaspitze, deswegen geht es durch den Leverkusener Sieg zwei Plätze nach unten.

Es folgt das richtungsweisende Spiel in Paris, wo Tuchel mächtig angezählt ist. Ein Sieg dort würde die Revanche für das verlorene Halbfinale perfekt machen und die Türen zum Achtelfinale weit aufstoßen. Danach kommt Bielefeld nach Leipzig – ohne Wenn und Aber ein Pflichtsieg!

 

Statistik
Eintracht Frankfurt: Trapp – N'Dicka, Hinteregger, Abraham (C) – Kostic, Sow, Ilsanker, Durm – Barkok – Silva (79. Dost), Kamada (63. Kohr)
RB Leipzig: Gulácsi (C) – Adams, Upamecano (46. Orban), Konaté, Angelino – Kampl, Sabitzer (C) – Haidara, Olmo (46. Forsberg), Nkunku (72. Kluivert) – Sørloth (46. Poulsen)
Schiedsrichter: Sören Storks (Velen)
Tore: 1:0 Barkok (43.), 1:1 Poulsen (57.)
Torschüsse: 8 / 10
Schüsse aufs Tor: 2 / 3
Passquote: 68% / 86%
Zweikampfquote: 46% / 54%
Laufleistung: 116,8 km / 113,7 km
Ballbesitz: 38% / 62%
Fouls: 17 / 12
Ecken: 5 / 6
Abseits: 0 / 3
Gelbe Karten: Durm, Sow, Abraham / Nkunku (2), Olmo (1)
Zuschauer: keine

Rumpelstilzchen


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IST FRANKFURT OHNE FANS SCHLAGBAR?

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Leipzig - (19.11.2020) Zwei Pleiten gegen die Eintracht Anfang des Jahres läuteten eine durchwachsene Rückrunde ein. Zeit für eine Revanche? Ohne ihre Fans aber mit Mentalitätsspielern, gefährlicher Offensive und körperbetonter Spielweise tritt die SGE an – kann RBL unter diesen Vorzeichen erstmals in Frankfurt gewinnen?

Aufreger der Woche:

Ah, die Länderspielpause. Löw, der den DFB blamiert, Kicker, die in Quarantäne festsitzen oder sich infiziert haben und mit der UEFA Nations League die überflüssigste Totgeburt des zeitgenössischen Fussballs. Danke für nüscht und das Ganze mitten in einer Pandemie! Da wird der Sonderstellung des Fußballs gleich nochmal die Kirsche mit extra viel Schlagsahne aufgesetzt.

 

Anfang des Jahres stand RBL gegen Frankfurt ordentlich bedröppelt da...

 

Unsere Rasenballsportler

Form unserer Mannschaft:

Gegen an Krücken gehende Franzosen und harmlose Breisgauer hat es wieder gereicht. Aber die Sturmflaute ist weiterhin das große, scheinbar unlösbare Enigma der bisherigen Rasenballsport-Saison. Obendrauf kommen Corona (Hwang), Langzeitverletzte die erst 2021 wieder eine Option sind (Laimer, Klostermann) und ein ganzer Haufen angeschlagener Spieler, von denen einige auch für das SGE Spiel noch keine Option sind. Einzig im offensiven Mittelfeld hat Nagelsmann noch die Qual der Wahl.

 

Sie sehen den einzigen fitten IV: Konaté.

 

Verletzte/gesperrte Spieler RB Leipzig:

Laimer, Klostermann (beide Knie), Mukiele, Halstenberg (angeschlagen & Trainingsrückstand), Hwang (Corona). Fraglich Orban, Upamecano (Trainingsrückstand nach Verletzung), Henrichs (zuletzt Kniebeschwerden beim DFB).


Mögliche Aufstellung RB Leipzig:

Gulácsi – Angelino, Konaté, Adams, Henrichs, Haidara – Sabitzer, Kampl – Nkunku, Olmo – Sørloth


Der Gegner im Check

Die Eintracht unter Hütter, das ist Offensivfußball mit einer ordentlichen Portion Körperlichkeit. Quasi Ralle-Ball in Reinkultur. In der bisherigen Saison ist die Ausbeute noch unterdurchschnittlich, aber die SGE war – außer gegen die Bayern – stets das bessere Team. Problematisch ist aktuell die Torschussausbeute (kaum ein Team hat mehr Großchancen ausgelassen und weniger Tore aus ihren xG gemacht) sowie die Defensive, die überdurchschnittliche viele Torschüsse zulässt (fast doppelt so viele wie RBL). Daher haben nur Mainz und Bielefeld mehr Gegentore aus dem Spiel heraus bekommen. Ein Ansatzpunkt für Leipzig?


Zu- und Abgänge im Sommer:

Auf dem Transfermarkt agierte die Eintracht im Sommer wie so viele eher zurückhaltend. Neben dem Tausch von Zuber und Gacinovic mit der TSG war besonders die feste Verpflichtung von André Silva wichtig. Dagegen spielten Ache und Hrustic die aus der Eredivisie kamen bisher noch keine Rolle. SSC Neapel Leihgabe Younes fällt vorerst mit Corona aus.

Auf der Abgang Seite gingen Paciencia und Rönnow zu Schalke und Rebic fest nach Mailand. Insgesamt wurden aber alle Stützen des Teams gehalten.

 

Hinti & Ilse – Frankfurts Holzhackerbuam.

 

Player to watch:

André Silva: Frankfurts Lebensversicherung schlechthin. Ein Stürmer der zuverlässig trifft (bisher in jedem Spiel außer gegen die Bayern ein Scorer) – soll es auch geben. Spielt im Zweiersturm neben Bas Dost.


Verletzte/gesperrte Spieler:

Rode (Sehnenreizung), Younes (Corona), Ache (Oberschenkel), Irorere & Willems (Trainingsrückstand)

 

Obacht vor Kostic und Silva!

 

Trainer und Spielweise:

Hütter hat die Eintracht zu einem ernsthaften Aspiranten für die internationalen Plätze geformt, der an guten Tagen auch den Großen ein Bein stellen kann. Dazu ist er sowas wie Nagelsmanns Kryptonit – kaum verwunderlich, kommt doch RBL gerade mit solchen Teams nicht gut klar, die mehr Ralle-Ball spielen, als man selbst. Eine positive Bilanz gegen Leipzig und von fünf Spielen gegen Nagelsmann vier gewonnen, das wird also ein ganz hartes Stück Arbeit.

Die SGE mit den drittmeisten Tacklings und den viertmeisten Fouls sowie den meisten gewonnenen Kopfbällen. Eine perfekte statistische Umschreibung wie unangenehm es ist, gegen Frankfurt zu spielen. Die Gesichter hinter dieser Herangehensweise sind uns wohlbekannt: Ilsanker und Hinteregger. Aber auch offensiv ist die Mannschaft potent und spielt risikoreich (zweitmeiste Abseitspositionen). Schön zu sehen auch am xG Wert – hier sind nur Bayern und Leipzig besser.

 

Silva traf zuletzt per Elfer gegen Leipzig.

 

Form des Gegners:

Noch kein Sieg in Frankfurt und viele angeschlagene Leipziger. Aber trotz teilweise solider Werte hat die SGE die letzten vier Spiele nicht gewonnen, wobei Köln, Stuttgart und Werder auch keine Übergegner waren.


And the winner is ... der Fantipp:

Ein Sieg wäre schön, gerade ohne die SGE Fans im Rücken, auch theoretisch einfacher. Aber die Defensive ist derzeit sehr ausgedünnt, der Sturm trifft nicht und die SGE pflegt eine Spielweise, die RBL wenig liegt. Tipp: 1:1.


Was läuft wo?

Liveticker RB-Fans.de: https://rb-fans.de/liveticker.html
Radio: http://bullenfunk.fm/
TV-Übertragung: Sky

Rumpelstilzchen


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DER SAISONSTART – WO FEHLT ES NOCH ZUR SPITZE?

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Leipzig - (15.11.2020) Ein gutes Viertel der Saison ist vorbei. Die ersten Doppelspielwochen und Spitzenspiele absolviert. Leipzig tanzt noch auf allen – coronabedingt sehr leeren – Hochzeiten. Wie lief der Saisonstart?

Der nagelsmannsche Entwicklungsprozess

In Liga und Champions League auf Platz 2, jeweils nur eine Niederlage - was die Platzierungen in den wichtigen Wettbewerben angeht also ein positiver Saisonstart. In der "erwartbare Punkte Wertung" (xPTS) stünde Leipzig gar auf Platz 1 der BuLi. Während RBL aktuell die meisten Torschüsse der Liga abgibt (17,7 pro Spiel), ist die Ausbeute leider noch ausbaufähig – was möglicherweise auch an der vergleichsweise hohen Anzahl von Fernschüssen liegt (fast ein Drittel). Wirft man einen Blick auf die Torschüsse / Schüsse AUF das Tor-Raten, so liegen alle anderen Spitzenteams vor RBL. Die Präzision ist also das entscheidende Manko.

Auffällig und ggf. nach dem Wernerabgang nicht wirklich verwunderlich: RBL läuft – gerade für ein Spitzenteam – sehr selten ins Abseits. Auf der einen Seite sicherlich gut, auf der anderen Seite gibt es momentan auch noch kein lupenreines Kontertor auf dem Konto. Hin und wieder könnte es wohl im Spielaufbau etwas mehr Risikobereitschaft geben.

Meisterlich ist Leipzig derzeit im Bereich Standards. Kein Team erzielte mehr Tore nach ruhenden Bällen, RBL ist das einzige Team ohne Standardgegentor. Mit vier Gegentoren ist RBL derzeit Ligaspitze, nur der BVB lässt noch etwas weniger Torschüsse zu als Leipzig. In der Defensive gibt es also kaum Probleme.

 

 

Erwähnenswert auch die positive Entwicklung in Sachen Spielkontrolle. War man unter Rangnick noch führend, was eigene Ballverluste und schlechte Ballbehandlungen in der Liga anbelangt, so stabilisierte Nagelsmann in der letzten Saison die Kontrolle mit dem Ball, ein Trend der sich auch diese Saison weiter fortsetzt. Zu sehen ist dies auch an den gesteigerten Pass- und Ballbesitzquoten. Ganz abgeschlossen ist diese Arbeit aber noch nicht, so schlägt RBL immer noch überdurchschnittlich viele ungenaue Kurzpässe.

 

Die Entwicklung unter Nagelsmann macht weitere Fortschritte.

 

Defensive – wenig Gegentore und offensiv gefährlich

Fraglos, selbst mit einigen Ausfällen, das aktuelle Leipziger Prunkstück. RBL hat mit 4 Gegentore die beste Defensive, dazu wird diese auch immer wieder offensiv gefährlich. Konaté endlich wieder zurück und gleich stark aufgespielt. Upamecano abseits seiner kleinen Leichtsinnigkeiten, die er gern abstellen darf, ein Fels. Orban zwar etwas langsam, aber immer eine Option und auf der Außenbahn konnten Henrichs, Mukiele und vor allem Angelino überzeugen. Im defensiven Mittelfeld ersetzte Adams zeitweise Laimer, fiel dann allerdings auch verletztungsbedingt aus - und leider sind Kampl, Sabitzer und Haidara eher 8er als 6er.

Insgesamt könnte, abgesehen vom unerklärlichen Auseinanderfallen bei der historischen 0:5 Klatsche gegen ManU, nur die auffällige Verletzungshäufung zu einem Problem werden. Wenn denn mal alle fit sind, gehört die RBL-Hintermannschaft zum Besten, was die Liga zu bieten hat.

 

Grundsteinleger mit zwei Grundsteinen.

 

Offensive – spielerisch gut, aber ohne treffsicheren Stürmer

Im Sturm konnte RBL hingegen den Abgang von Werner sowie Schick bisher nicht auffangen und während Haaland locker durch die Liga trifft und Cunha in Berlin zu einem der besten Dribbler der Liga avanciert, ist momentan Poulsen Leipzig bester Stürmer und die Lebensversicherung ist ein anomalieverdächtig torhungriger Angelino sowie s.o. treffsichere Verteidiger. Auch aus der zweiten Reihe läuft es noch nicht richtig. Olmo bisher ohne Tor, Nkunku ohne Tor in der Liga, einzig bei den Altmeistern Sabitzer und Forsberg sowie bei Haidara lief das bisher besser.

Eine Spitzenmannschaft ohne den nötigen Punch in der Offensive? Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Zu sehen beispielsweise gegen Gladbach und Manchester United, als offensiv kaum etwas aufs Grün gebracht wurde.

 

Ohne Werner ist der RBL Offensive noch in der Selbstfindung.

 

Neuzugänge – außer Henrichs bisher nur Ergänzungsspieler

Wenn es neben der Lücke im Angriff eine Sache gibt, die aktuell nicht wirklich zufriedenstellend läuft, dann ist es die Integration der Neuzugänge. Der einzige echte Lichtblick ist überraschenderweise Henrichs, der dank seiner Vielseitigkeit bereits als fester Bestandteil der Defensive agiert. Davon abgesehen gibt es aber bislang nur wenige bis keine Lichtblicke – neben dem  Pokalauftritt von Hwang in Nürnberg verbleibt nichts weiteres Zählbares. Sørloth kann die hohen Erwartungen aktuell noch nicht erfüllen. Kluivert ist sogar noch ein wenig weiter weg von der ersten Mannschaft und bei Samardzic bleibt im Plus immerhin ein auffälliger Startelfeinsatz stehen.

Die Zeit, diese Kicker weiter einzubinden, ist jedoch bis zum Saisonende begrenzt. Eine Winterpause gibt es diesmal nicht, maximal Weihnachtsferien. Die Doppelspielwochen und die Länderspiele erlauben kaum zusammenhängendes Training, so dass es diesmal auch ohne gehen muss. Diesen Balanceakt zu meistern, wird Nagelsmanns große Aufgabe der laufenden Spielzeit. Insofern ist es schon wieder sehr negativ, dass Sørloth quarantänebedingt in Norwegen bleiben muss. 

 

Sørloth bisher eher ein Leichtgewicht – Überfliege denn Überflieger.

 

Bilanz in Spitzenspielen weiterhin ausbaufähig

Wenn man von Angriff und Neuzugängen spricht, dann lohnt sich auch ein Blick auf die Spitzenspiele. Mit dem Sieg über ein arg ersatzgeschwächtes Paris, deren Ausfälle mehr kosteten als 10 Jahre Rasenballsport, konnte RBL erneut zeigen, dass die Mannschaft zumindest international entscheidende Spiele gewinnen kann. Unter ähnlichen Vorzeichen liefen letzte Saison die CL-Spiele gegen Tottenham, die ohne Kane und Son offensiv zahnlos blieben. Steht auf der Habenseite noch der Erfolg gegen Atletico, so wartet RBL in den Topspielen der Liga seit fast 14 Monaten auf einen Dreier (zuletzt Ende August 2019 in Gladbach).

In vielen der Spiele gegen die anderen Top-4 und teilweise auch international (wie letzte Saison gegen PSG und Lyon) hatte Leipzig arge Probleme, sich aussichtsreiche Chancen herauszuspielen. Gegen ManU und Gladbach gab es keine(!) Großchance, immerhin sah dies gegen Paris schon besser aus. Dennoch bleibt festzuhalten, dass RBL in diesen Spielen oft nicht konzentriert genug agierte (vgl. die divergierenden Halbzeiten der Spiele gegen BVB und FCB, wo man meist zwei unterschiedliche Gesichter zeigte), bei den wenigen Siegen meist externe Faktoren eine Rolle spielten und man insgesamt zu wenig Chancen herausspielte bzw. wenn man sie hatte, nicht konsequent genug nutzte.

Natürlich fehlt in der Kaderspitze auch die absolute Superqualität, gerade im Vergleich mit den europäischen Topteams und FCB sowie BVB, aber gegen die direkte Konkurrenz wie Lyon, Bayer oder Gladbach, gegen die man sich ggf. auf Augenhöhe oder gar eine Nasenlänge vorn wähnen darf, muss es auch mal zu einem Sieg reichen.

Dabei gelten ehemals gute Begründungen wie Unerfahrenheit und Alter des Teams nicht mehr wirklich. RBL hat einen festen Stamm mit gestandenen Spielern, die in den letzten Jahren immer international gespielt haben bzw. dies zusätzlich auch bei ihren Nationalmannschaften taten.


 

Auch gegen Bayer gab es am Ende keinen Sieg.

 

Fazit

Auch wenn Leipzig in Liga und Champions League platzierungstechnisch auf Linie ist, so läuft das Rasenballsportgetriebe nicht immer wie geölt. Die Neuzugänge sind noch nicht wirklich angekommen, Chancengenerierung und Ausbeute lassen zu wünschen übrig, im Angriff klafft das Werner-Loch und immer wieder gibt es Verletzungssorgen.

Im Hinblick auf die weiteren Verwerfungen, welche die aktuelle Länderspielpause produzieren kann (siehe Sørloth und Poulsen) sowie die ohne Winterpause weiterhin fehlenden Trainingseinheiten, verbessern sich auch die Voraussetzungen nicht wirklich.

Man muss jetzt aber auch keine düstere Zukunftsvision heraufbeschwören, denn immerhin steht Leipzig aktuell zurecht in der Spitzengruppe der Liga und hat in der Champions League alle Chancen, ins lukrative Achtelfinale einzuziehen. Aber Verein und Fans sollten sich gewahr sein, dass auch die Konkurrenz nicht schläft – und national wie international kennzeichnet sie, über einen funktionierenden Angriff zu verfügen, den über die volle Saison-Langstreckendistanz auch Leipzig benötigen wird.

Rumpelstilzchen


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Stürmertore Fehlanzeige? Welcher Rasenballer wird am Ende die meisten Tore erzielt haben.

Time for next Level Yussi!
Die Krönung des Königs des Nordens kommt noch.
Justin wird zum Patrick Kluivert.
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Mittelfeld ist der neue Sturm – ein MF-Akteur.
Ganz klar – Angelino!

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