NÄCHSTE BEGEGNUNG

15. Spieltag 1. Bundesliga
Sonntag, 16.12.2018, 15:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
1. FSV Mainz 05
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Borussia Dortmund
36
2
Bayern München
27
3
Bor.Mönchengladbach
26
4
RB Leipzig
25
5
Eintracht Frankfurt
23
6
Hertha BSC
23
7
1899 Hoffenheim
22
8
SV Werder Bremen
21
9
VfL Wolfsburg
19
10
1. FSV Mainz 05
18
11
Bayer 04 Leverkusen
18
12
SC Freiburg
17
13
FC Schalke 04
14
14
FC Augsburg
13
15
VfB Stuttgart
11
16
1. FC Nürnberg
11
17
Hannover 96
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18
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MAINZ ZUR UNZEIT – DAS TEAM IN DER PFLICHT!

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Leipzig - (15.12.2018) In den letzten Wochen wurden einige Schläge in die Leipziger Magengruben verteilt. Ein echtes Erfolgserlebnis tut Not, um vor Weihnachten langsam wieder alles ins Lot zu schieben. Nach dem absolut desaströsen und blamablen EL-Aus ist die Mannschaft nun gegen Mainz in der Pflicht!

Nach dem Desaster

Trotz einer Vielzahl an Chancen hieß es am Donnerstag Aus die Maus! Das Unentschieden gegen Rosenborg – der einzige Punkt der Norweger in der Gruppe – besiegelte das Ende der Leipziger Europapokalsaison. Eine EL-Saison die sicher in sehr schlechter Erinnerung bleiben wird. Zu durchwachsen waren die Leistungen zu blamabel das Ausscheiden. Auch in der Liga läuft es nicht mehr rund, die Niederlagen in Freiburg und Wolfsburg standen in Sachen Einfallslosigkeit und Offensivschwäche den Spielen in Salzburg und Glasgow in nichts nach. Es verfestigt sich der Eindruck, dass der Fokus auf die Liga und die damit verbundenen Tempiwechsel der Leipziger Spielanlage nicht gut getan haben. Wie schon vormals geschrieben: Es ist in solchen Fällen fraglich, ob man in den entscheidenden Situationen noch umschalten kann.

Zudem fehlt es an Abgezocktheit. Die Chancen von Rosenborg in der Schlussphase, als RBL nicht den Sack zumachte, die dürfen von einer deutschen Spitzenmannschaft – und diesen Anspruch hat RBL – nicht zugelassen werden. In diesem Sinne weckte das Spiel böse Erinnerungen an vergessen geglaubte Tage, als RBL daheim gegen Wolfsburg II den möglichen Aufstieg verspielte – ein möglicher Ausgang, der bereits im Forum vor dem Spiel thematisiert wurde. Für einige ist vorgestern etwas ganz tief drin zerbrochen. Ein Bruch, den die Mannschaft nun ganz schnell kitten muss – Minimalziel: sechs Punkte in der Woche vor Weihnachten und das heißt ganz klar: Ein Sieg gegen Mainz muss her!


Für alle schwer zu ertragen – das EL-Aus!


Das Heimgesicht zeigen

Einige Serien haben in den letzten Wochen dran glauben müssen. Last Man Standing ist die Leipziger Ungeschlagenserie in Bundesligaheimspielen. Neben den beiden Borussen ist Leipzig die einzige Mannschaft, die in der Liga daheim noch ungeschlagen ist. Eine Serie die es zwingend weiter auszubauen gilt. Dazu werden sicherlich wieder alle Topspieler bis auf Forsberg an Bord sein. Der Schwede ist frühestens im nächsten Jahr wieder mit von der Partie – seine Klasse fehlt gerade jetzt – in den fast schon traditionell schwachen Wintermonaten. Aber auch ohne ihn muss RBL das schaffen, was ihnen letztes Jahr verwehrt blieb: ein Sieg gegen Mainz. Die kommen indes mit ganz breiter Brust nach Leipzig, sind derzeit das Team der Stunde und haben in den letzten fünf Partien satte zehn Punkte geholt – einen mehr als Leipzig. Dazu besiegelte die letztjährige Pleite in Mainz das Ende der Champions League Träume von RBL und möglicherweise damit auch Hasenhüttls Amtszeit in LE. Eine Rechnung hat man also durchaus noch offen.

Mit Timo Werner und den nach kleinen Blessuren wohl zurückkehrenden Upamecano und Demme kann Rangnick abseits von Forsberg zumindest aus dem Vollen schöpfen. Die Zeit der Ausreden ist vorbei, die Saison für Hallo-Wach-Spiele im Prinzip schon viel zu weit fortgeschritten, jetzt zählt nur noch Leistung!


Mainz bleibt Mainz – oder doch nicht?

Mainz gehört seit dem Gründungsjahr RBLs nun schon seit zehn Spielzeiten zum Bundesligainventar. Stets werden sie vor der Saison zu den Abstiegskandidaten gezählt und fast ebenso stetig spielen sie entgegen diesen Ansichten eine solide Saison. Dies gilt auch für die aktuelle Spielzeit, in der Sandro Schwarz und sein Team erneut auf sich aufmerksam machen. Mit 19 Punkten steht Mainz im Mittelfeld der Tabelle vor Leverkusen und Schalke und nur sechs Punkte hinter RBL. Seit eine Schwächephase im September/Oktober hat sich die Mannschaft gefangen nur zwei Spiele verloren (knapp gegen BVB und FCB) und kommt mit drei Siegen aus den letzten fünf Spielen mit breiter Brust nach Leipzig, denn es ist durchaus etwas drin in dieser Saison für den FSV.

Besonders aufpassen muss die RBL Hintermannschaft auf Neuzugang Mateta, der 21-jährige französische Stürmer aus Lyon ist voll Eingeschlagen und der beste Goalgetter der Gäste. Dazu spielt Rechtsverteidiger Brosinski eine gute Saison und kommt bereits auf fünf Torvorlagen. Auch sein Gegenüber auf der linken Seite – Neuzugang Martín entwickelt ordentlich Offensivgefahr. Im Mittelfeld lenken Quaison und Gbamin das Mainzer Spiel und sind unangenehme Gegenspieler. Zu erwähnen wäre auch noch ein weiterer französischer Neuzugang: Innenverteidiger Niakhaté, der in den letzten Wochen ebenfalls fast durchweg sehr gute Leistungen zeigte und sich nicht hinter seinen Leipziger Nationalmannschaftskollegen verstecken muss.

Gegen Mainz erwartet RBL eine absolut ähnliche Spielanlage wie in Wolfsburg und Freiburg. RBL kann also zeigen, dass man aus diesen Spielen die richtigen Lehren gezogen hat. Wenig Ballbesitz und viele lange Bälle prägen das Mainzer Spiel. In der Mitte des Spielfelds hält sich Mainz wie Freiburg oder Schalke kaum auf. Dazu verteidigt Mainz Standards gut und lässt sich nur selten auskontern (jeweils nur ein Gegentor aus solchen Situationen) – hilfreich dabei eine sehr gute Kopfballbilanz, nur Frankfurt und RBL gewinnen mehr Kopfballduelle. Wenn der FSV mit etwas Probleme hat, dann ist es da erzielen von Toren, ein Grund möglicherweise, dass Abschlüsse bereits vor dem Sechszehner gesucht werden, kein Team schießt häufiger von außerhalb. Nur 13 Tore stehen zu Buche, einzig Stuttgart traf seltener, dafür fing Mainz aber auch nur 15 Tore, zwei mehr als Leipzig.


Fazit

Mainz kommt eigentlich zur Unzeit. Ein Team dessen Spielanlage für RBL momentan schwer zu knacken ist. Dazu befinden sich beide Mannschaften momentan in entgegengesetzten Richtungen, was die Formkurve anbelangt. Die Devise kann nur lauten Mainz früh zu überraschen (11 der 15 Gegentore fielen für Mainz in den ersten 30 Minuten der Halbzeiten) und auch nach der Führung nicht in Lethargie zu verfallen, einen Rückstand haben die Mainzer in der Liga nämlich bereits drehen können. RBL ist eigentlich zum Siegen verdammt, Mainz dürfte auch mit einem Punkt gut leben können und mit dieser Spielanlage werden sie wohl auch ins Spiel gehen.

Wer nicht in der heimischen Arena dabei ist, der kann die Partie wie immer im Liveticker und über dem Bullenfunk verfolgen – alternativ läuft das Spiel bei Sky.

Rumpelstilzchen


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RBL VERGEIGT ES

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Leipzig - (13.12.2018) Lange sah es so aus, als ob unser Team trotz der schlechten Ausgangslage doch noch in die nächste Runde der Europa-League einziehen könnte.. Salzburg gewann zwar in Glasgow, aber wir bekamen kurz vor Spielende den bitteren Ausgleich gegen sonst harmlose Norweger.

Ausgangslage

Unsere Mannschaft war vor dem letzten Spieltag der Gruppenphase auf Schützenhilfe vom FC Salzburg angewiesen, die zeitgleich in Glasgow spielten. Nur bei einem Sieg der Österreicher und einem Heimsieg unserer Elf wäre unsere Mannschaft für die nächste Runde qualifiziert. Da Rosenborg Trondheim mit 3:13 Toren und 0 Punkten bislang eher erfolglos in der Europa-League agierte und bereits seit 1,5 Wochen kein Pflichtspielbetrieb mehr hatte, sollten die Leipziger zumindest ihre Hausaufgaben ohne größere Probleme erledigen können.

Personalsituation

Bis auf Emil Forsberg konnte Rangnick auf alle Spieler zurückgreifen, auch der zuletzt angeschlagene Bruma war wieder einsatzbereit. Wie erwartet, schickte unsere Coach die Europa-League-Elf auf den Rasen und nicht die Bundesligamannschaft. Diego Demme stand nicht einmal im Kader. 

Mvogo - Mukiele, Orban, Konate, Saracchi - Laimer, Ilsanker, Kampl, Bruma - Augustin, Cunha 

Bei Trondheim fehlte Niklas Bendtner im Kader, ansonsten stand eine sehr erfahrene Mannschaft auf dem Platz, die im 4-3-3 zunächst hinten die Null halten sollte. 

Hansen - Reitan, Hovland, Reginiussen, Meling - Jensen , Konradsen, Trondsen - Jebali, Vilhjalmsson, Adegbenro

Verlauf 1. Halbzeit


Die Partie begann mit drei Chancen für unsere Mannschaft. Zweimal scheiterte Augustin am norwegischen Keeper Hansen und einmal traf Saracchi nur das Außennetz. Danach schlief die Partie mit zunehmender Spieldauer ein, RB kam nur noch zu kleineren Chancen. Rosenborg gelang es, die Partie offener zu gestalten und immer wieder Nadelstiche zu setzen - ohne jedoch torgefährlich zu werden.Es dauerte bis zur 30. Minute, ehe unsere Jungs in Person von Augustin die nächste Chance hatten. Aber dem Franzosen fehlt es momentan merklich an Selbstvertrauen und so kam es, dass er allein vor Hansen zu lange zögerte und letztlich das Tor verpasste. Aber immerhin entwickelten wir in dieser Phase deutlich mehr Druck und schnürten die Gäste tief in der eigenen Hälfte ein. Orban köpfte kurz vor der Pause den Ball nach einer Kampl-Ecke an den Querbalken und hatte damit die nächste Chance zur überfälligen 1:0 Führung - doch es es sollte nicht sein. Mit 0:0 ging es in die Kabine. Rosenborg hatte die Offensivbemühungen zu diesem Zeitpunkt komplett eingestellt.

Verlauf 2. Halbzeit


Zur Pause nahm Rangnick den unglücklich agierenden Augustin vom Platz und brachte Poulsen. RB kam gleich zu Beginn mit richtig viel Dampf aus der Kabine und ging durch Cunha in der 47. Minute endlich in Führung. Unser Stürmer bekam im Strafraum den Ball, zog direkt ab, der Schuss wurde abgefälscht und landete über Hansen im Tor. Hochverdient! In der 53. Minute hätte es sogar noch einen Elfmeter für unser Team geben müssen, als der Norweger Konradsen einen Schuss von Kampl mit der Hand im Strafraum abwährte. Der ukrainische Referee ließ allerdings weiterspielen, klare Fehlentscheidung. Zehn Minute später rettete wieder das Aluminium für die Gäste, als Poulsen nach einem wunderbar vorgetragenen Konter über Cunha und Laimer nur den Pfosten traf. Hansen war auch wieder mit den Fingerspitzen dran und verhinderte das 0:2 und damit die vorzeitige Entscheidung. 

20 Minuten vor Spielende kam die freudige Nachricht aus Glasgow, dass Salzburg durch Dabbur in Führung gegangen war. Im Stadion brandete Jubel auf und die Spieler wussten natürlich sofort, was nun die Stunde geschlagen hat. Plötzlich war so etwas wie Nervosität in unserem Spiel zu spüren und direkt kam Trondheim zur ersten Chance im Spiel, aber Mvogo parierte großartig gegen Adegbenro. Das wäre es ja auch gewesen...

Als Salzburg in der 80. Minute sogar auf 2:0 erhöhte, hatten auch wir unsere Chance auf die Entscheidung. Nach Sabitzer-Pass scheiterte Poulsen an Hansen, der an diesem Tag der beste Norweger auf dem Feld war. Statt 2:0 hieß es in der 87. Minute plötzlich 1:1. Katastrophal schlechtes Abwehrverhalten und in der Mitte köpft Reginiussen zum Ausgleich. Unfassbar. 

Fazit

Tja, da haben wir mehrere Großchancen und schaffen es nicht, den Sack zuzumachen. Salzburg spielt uns in die Karten und wir sind - sorry - zu blöd unsere Hausaufgaben zu machen. Das Ausscheiden ist peinlich, aber letztlich auch irgendwie verdient. Wer es so oft vergeigt, wie gegen Salzburg, Glasgow und heute gegen Trondheim, hat es scheinbar auch nicht anders verdient. Das tut weh. 

Ausblick

Bereits an diesem Sonntag steht das nächste Heimspiel an, Gegner ist Mainz 05. Für die Partie gibt es noch ausreichend Tickets (schon ab 25 Euro), Anstoß ist 15:30 Uhr. Es ist das vorletzte Heimspiel des Jahres 2019, also unterstützt unser Team im Stadion! Anschließend beenden wir das Fußballjahr 2019 mit dem Auswärtsspiel in München (19. Dezember, 20:30 Uhr) und dem Heimspiel gegen Bremen (22. Dezember, 15:30 Uhr). Vielleicht schaffen wir ein "Auserkauft" gegen Bremen? 

Rojiblanco


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SCHEIß DRAUF, WAS DIE ANDEREN SAGEN!

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Leipzig - (12.12.2018) Arsch hoch für Europa hieß es im Sommer, nun elf internationale Spiele später, droht Leipzig das Aus. Nur von Salzburgs Gnaden könnte es weitergehen, aber dazu muss gegen Trondheim gewonnen werden. Obendrein werde die Ränge in der RBA werden wohl morgen nicht einmal halbvoll. Aber ist wirklich Endzeitstimmung angesagt?

Mit einem Kraftakt stemmten unsere Rasenballer gemeinsam mit den Fans gegen Wolfsburg und Hertha zum Ende der letzten Saison zum zweiten Mal die Mission Europa. Wir waren Eins! Hasenhüttl, Rangnick, das Team und die Fans zogen nochmal mit vereinten Kräften. Auch wenn es Dank der Bayern, die gegen Frankfurt die Seele baumeln ließen, nicht zu einem festen Startplatz reichte, so nahm man die EL Quali mit dem nötigen Ernst an und ging am Ende knapp, aber immerhin ohne Niederlage in die Gruppenphase. Zuvor scheiterten Hertha und Freiburg an dieser Aufgabe. In der Gruppe verspielte RBL in Glasgow eine gute Ausgangslage und muss nach zwei Pleiten gegen die Brüder aus den Alpen um den Einzug ins Sechszehntelfinale bangen.


Das Dutzend voll machen!

Nun schwindet der Zuschauerzuspruch. Einige glauben wohl nicht mehr ans das Weiterkommen. Aber sollen wir das Team – unsere Mannschaft in dieser Situation allein lassen? Arsch hoch für Europa, nur um selbigen dann maximal auf der heimischen Couch zu parken? Wollen wir uns ernsthaft das Spiel bei RTL Nitro anschauen, einem Sender mit der Explosivität von nassen Streichhölzern und uns von einer Weide mit Biene im Herz den RBL Fußball erklären lassen? Nein, echten Rasenballsport, den gibt’s nur im Stadion. Vor fünf Jahren hießen die Gegner noch Torgelow und Co. und jetzt ist uns der norwegische Serienmeister nicht genug? Ich sage: Nein!



Rangnick der Europa-Grinch

Alle haben es vernommen und einige ihre persönliche Konsequenz gezogen. Ja wir wollen die Bundesliga priorisieren. Mit Verve und wehenden Fahnen Freiburg, Mainz und Co die Stirn bieten. Das bedeutet aber nicht, dass „the best oft he rest“ nicht auch feinen Fußball spielen kann, zumal daheim mit der Unterstützung der Fans. Wer denkt schon, dass Mvogo, Laimer, Cunha und Ilse ihren Wettbewerb mit einer Niederlage beenden wollen. Gerade nach den letzten Auswärtspleiten, sind ei heiß auf den Abschlusssieg und dann sehen wir weiter, ob es auch im ersten Halbjahr 2019 noch internationalen Fußball in LE zu sehen gibt. Wo sollen denn die ganzen fixen Winterneuzugänge sonst auch spielen… Überhaupt – was bereitet einen besser auf das Wochenende vor als ein Sieg am Donnerstag. Den Schwung aus Europa mit in die Liga zu nehmen, das hat Frankfurt in den letzten Monaten ganz hinbekommen, Zeit sich mal was abzuschauen für den Endspurt 2018!


Noch ein letztes Foto oder Weiterlächeln?


Spuckt Salzburg Rangnick in die Suppe?

Womit wir bei unseren persönlichen Freunden aus Salzburg wären. Klar die Beziehungen waren schon mal besser – vornehmlich in den Jahren in denen die Hackordnung noch andersherum war und ja, es wir den Salzburgern ein Vorbeimarsch gewesen sein, Leipzig zweimal klar und verdient zu besiegen. Jetzt können sie sich entscheiden. In Glasgow ihre Runde perfekt machen (denn nur ein Sieg reicht auch RBL) und Rangnick so zu weiteren Touren durch den Kontinent zu zwingen, oder das Leipziger EL Aus als ihre persönliche Sahnekirsche zu zelebrieren. Wie sie sich auch entscheiden, zuerst müssen wir unsere Hausaufgaben machen.


Feiner Zwirn statt Fußballkluft – der Lord vor Gericht!


Nicht mal der Lord an Bord

Trondheim, das Salzburg Norwegens hat das Double eingefahren und befindet sich nun seit gut 10 Tagen quasi in der Winterpause. Das Spiel um Platz 4 mit 3 oder Platz 4 mit 0 Punkten, das lockt auch in Norwegen kaum. Kein Wunder, dass ihr bekanntester Spieler Lord Bendtner auch nicht dabei sein wird, spielte doch schon gegen Celtic eher eine B-Elf. Aber der Lord hat derzeit sowieso andere Probleme, er muss sich heute vor Gericht verantworten, weil er einen Taxifahrer verprügelt hat. Das könnte einen – wie die morgige Zuschauerzahl – an Zeiten eines Karikari erinnern. Aber egal, welche Norweger morgen in Leipzig gegen die Kugel treten, Leipzig muss härter und genauer treten, sich am besten schon mal für Mainz warmschießen.


Der Rest von Leipzig

Das Gros der RBL Fans weiß – in LE kann auch mit Resten fußballerische oder auch kulinarische Erfolge gefeiert werden. Geht zwar nicht um die Meisterschaft von anno dazumal, sondern um das Überwintern in Europa, aber für diese Mission ist der Kader durchaus gerüstet. Bis auf Bruma und Forsberg dürften alle Kicker einsatzfähig sein und gegen Freiburg hat man sich ja läuferisch schonen können, da dürfte noch Restpuste übrig sein, zumal ja einige Kicker im Kader gar nicht gespielt haben. Wie könnte sie also aussehen, die Leipziger Rest anno 2018?

Mvogo im Tor ist sicher gesetzt, Kapitän Orban dürfte ebenso wie Laimer und Ilsanker, Mukiele und Saracchi, Augustin und Cunha gute Chancen haben. Dazu vielleicht mal ein echter Jugendspieler und fertig die Elf, die auch Trondheim wird schlagen können!

Mvogo – Mukiele, Orban, Ilsanker, Sarrachi – Laimer, Bidstrup – Cunha, Hartmann – Augustin, Holm


Fazit:

Wer jetzt nicht kommt, ist doof – oder so! Nein, egal, jeder soll es mit sich ausmachen, bisher hatten die EL Spiele ja allesamt nicht gerade gezogen, aber es gab schon genügend Spiele in der RBL Historie, die man unter ähnlichen Vorzeichen nicht hätte verpassen dürfen – ihr seid also gewarnt! Die Spieler auf dem Feld haben es allemal verdient und hey: Freiburg und Mainz, die könnt ihr aktuell jedes Jahr haben, wer weiß, wann Rosenborg Trondheim mal wieder hier antanzt… Also: Arsch hoch für Europa!

Rumpelstilzchen


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EISKALTE DUSCHE IN FREIBURG!

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Freiburg - (08.12.2018) Vierte Auswärtspleite in Folge! Trotz Bestbesetzung und einer Woche ohne EL-Belastung geht RBL samt Defensive in Freiburg unter und kassiert dreimal eine eiskalte Winterdusche. Petersen, Waldschmidt nach VAR und Frantz besiegeln Leipzig 3:0 Niederlage. RBL bleibt unbeständig!

Never change a winning team – das dachte sich auch Rangnick und brachte bis auf Bruma, der kurzfristig mit muskulären Problemen passen musste, die Siegerelf vom Spiel gegen Mönchengladbach. Für den Portugiesen rückte Cunha ins Team. Auch Kampl war rechtzeitig fit geworden und führte die Mannschaft als Kapitän aufs Feld.


Kalte Dusche –Teil 1

Eigentlich war also angerichtet für ein gute Spiel unserer Leipziger, nachdem man zuletzt aus der Fremde oft punktlos heimkehrte (Glasgow, Salzburg, Wolfsburg), sollte nun – bei Werners Lieblingsgegner, mal wieder mehr drin sein. Die A-Elf bis auf Forsberg bereit und eine ganze Woche Vorbereitungszeit – Luxus für Leipzig in dieser Saison.

Freiburg erwartete die Gäste defensiv im 5-4-1 und wollte auf Konter lauern. RBL hatte dadurch unüblich viel Ballbesitz und sollte selbigen erneut nicht wirklich nutzen können. Nach einem leichten Ballverlust im Mittelfeld ging es in der 12. Minute schnell über Waldschmidt auf Günter, dessen Flanke Gulácsi direkt vor die Füße von Petersen klärte. Der Freiburger Goalgetter ließ sich natürlich nicht lange bitten und vollende zum 1:0. Eine kalte Dusche für Leipzig, hatte sich die Rangnick-Elf doch einiges ausgerechnet.

Upa und die Abwher – heute nicht in Bestform gegen effiziente Freiburger.


Kalte Dusche – Teil 2

Auch nach dem Tor gab RBL weiter den Ton auf dem Feld an, ein Top-Chance zum möglichen Ausgleich verpasste Werner nur sieben Minuten nach Petersens Treffer – er scheiterte aber an Schwolow, Poulsen verpasste den Abpraller. So plätscherte das Spiel dahin bis zum nächsten großen Aufreger kurz vor dem Pausentee. Nach einer Freiburger Flanke kreuzte Frantz den Weg von Upamecano und kam zu Fall. Schiedsrichter Welz ließ weiterspielen, wurde aber vom VAR auf die Aktion nochmals aufmerksam gemacht und schaute sich die Szene länger an. Die harte Entscheidung: Elfer für Freiburg, den Waldschmidt zum 2:0 verwandelte. Eine 2:0 Pausenrückstand hatte RBL in der Bundesliga noch nie umgebogen und auch diesmal sollte dies nicht passieren.


Kalte Dusche – Teil 3

Wer nun gedacht hatte, dass Rangnick mit einer seiner legendären Kabinenansprachen die Jungs in der Halbzeitpause auf Linie ziehen sollte, sah sich schnell getäuscht. Freiburg war heiß wie Frittenfett und wollte den guten ersten Durchgang nun vergolden. Eine erste Flanke segelte noch durch den Leipziger Strafraum (48.), ehe es in der 52. Spielminute zum dritten Mal klingeln sollte. Diesmal fand eine ewig lange Flanke Frantz, der vor Sabitzer an den Ball kam und gegen die Laufrichtung von Gulácsi zum 3:0 einnickte. Damit waren die Messen gelesen.

In den letzten 30 Minuten verteidigte Freiburg gekonnt die Führung und setzte immer wieder per Konter gefährliche Nadelstiche. RBL konnte Chancen wie von Upamecano nach Ecke (66.) und Poulsen (68.) nicht noch in einen Ehrentreffer ummünzen.


Die mitgereisten Fans sahen heute erneut auswärts kein Glanzlicht RBLs.


Fazit

Was nützen Siege gegen Topgegner wie Gladbach und Hoffenheim, wenn RBL dann solche Spiele, gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte, dauernd herschenkt. Wie gegen Wolfsburg, Schalke und Düsseldorf gilt – diese Punktverluste werden am Ende noch sehr wehtun! Die Zeit der Hallo-Wach-Spiele muss endlich vorbei sein. Es war ein absolut desaströser Auftritt gegen zugegeben sehr effiziente Freiburger, die sich den Sieg aber am Ende mehr als verdient hatten.

Dazu patzte die sonst hochgelobte Defensive heute. Leistete sich erstmals nach Dortmund und Salzburg einen Totalausfall. Gerade im Mittelfeld wirkte RBL nicht griffig genug gegen ein deutlich spritziger wirkendes Freiburg. Wie in der letzten Saison scheint pünktlich zum Dezember einzubrechen, anders als zuletzt gibt es diesmal keine Ausreden (fehlende Spieler, Doppelspielwoche), eine Parallele die RBL zu denken geben sollte.

Gerade in den kommenden Heimspielen muss RBL nun wieder ein anderes Gesicht zeigen. Dieses Spiel gilt es nun schnellstmöglich abzuhaken. Gegen Trondheim darf die zweite Garde ran, wichtig ist, dass gegen Mainz nicht schon wieder gepatzt wird, denn die Ligaspitze ist weiterhin breit. Da ist RBL schneller aus den Champions League Plätze rausgefallen, als Rangnick Hasenhüttl sagen kann…


Statistik
SC Freiburg:
Schwolow – Gulde, Koch, Heintz – Kübler, Günter – Haberer, Gondorf (90.+1 Ravet) – Waldschmidt (89. Höler), Frantz (C, 73. Terrazzino) – Petersen
RB Leipzig: Gulácsi – Klostermann, Konaté, Upamecano, Halstenberg – Kampl (C, 64. Laimer), Demme – Sabitzer (84. Saracchi), Cunha (73. Augustin) – Poulsen, Werner
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
Tore: 1:0 Petersen (12.), 2:0 Waldschmidt (45.+1 FE), 3:0 Frantz (52.)
Torschüsse: 11 / 16
Schüsse aufs Tor: 9 / 4
Passquote: 72,1% / 77,6%
Zweikampfquote: 50,9% / 49,1%
Ballbesitz: 44,3% / 55,7%
Laufstrecke: 118,7 km / 112,5 km
Sprints: 168 / 194
Intensive Läufe: 610 / 572
Fouls: 10 / 18
Ecken: 3 / 12
Abseits: 3 / 2
Gelbe Karten:
Waldschmidt / Klostermann, Upamecano
Zuschauer: 23.000 (ca. 750 RBL-Fans)

Rumpelstilzchen


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Wieder? Wir waren doch nie außerhalb.
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Umfrageteilnehmer: 333

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