NÄCHSTE BEGEGNUNG

19. Spieltag 1. Bundesliga
Sonntag, 27.01.2019, 18:00 Uhr
Ort: ESPRIT arena
Fortuna Düsseldorf
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Borussia Dortmund
45
2
Bayern München
39
3
Bor.Mönchengladbach
36
4
RB Leipzig
31
5
Eintracht Frankfurt
30
6
VfL Wolfsburg
28
7
1899 Hoffenheim
25
8
SV Werder Bremen
25
9
Hertha BSC
24
10
Bayer 04 Leverkusen
24
11
1. FSV Mainz 05
24
12
SC Freiburg
21
13
Fortuna Düsseldorf
21
14
FC Schalke 04
18
15
FC Augsburg
15
16
VfB Stuttgart
14
17
Hannover 96
11
18
1. FC Nürnberg
11

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RBL VERLIERT GEGEN DORTMUND

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Leipzig - (19.01.2019) Den Rückrundenauftakt hatten wir uns etwas anders vorgestellt: In der ausverkauften Red Bull Arena verloren wir unser Heimspiel gegen den BVB knapp mit 0:1. Dabei hatten wir vor allem in der 2. Halbzeit zahlreiche Möglichkeiten, doch scheiterten zu oft am Dortmunder Schlussmann Bürki.

Ausgangslage
Nach der vierwöchigen Winterpause startete die Rückrunde direkt mit einem Auftaktknaller in der Red Bull Arena. Mit Borussia Dortmund gastierte nicht nur der Tabellenführer der Bundesliga in der Messestadt, sondern wohl auch das spiel- und offensivstärkste Team der Liga. RB stellte dagegen die beste Abwehr und ließ im eigenen Stadion zuletzt auch die Stürmer von Gladbach oder Leverkusen alt aussehen. Konnten sich die Roten Bullen nach der 1:4 Hinspiel-Niederlage mit einem Heimsieg revanchieren? 

Personelle Situation
Bruma bekam im Test gegen Galatasaray einen Schlag gegen den Knöchel und fiel deshalb für die heutige Partie aus. Er wurde von Laimer ersetzt. Stefan Ilsanker war nach seiner Roten Karte im letzten Spiel in München gesperrt, Neuzugang Haidara befindet sich noch im Aufbautraining nach seinem Kreuzbandriss. Auch für Forsberg kam ein Einsatz nach seiner langen Leidenszeit (Adduktoren-Probleme) noch zu früh. Der zweite Winter-Transfer, Tyler Adams, nahm auf der Bank platz. Rangnick schickte seine Mannschaft im 4-5-1 auf den Rasen, mit Werner auf dem linken Flügel und Poulsen als alleinige Sturmspitze. 

Gulacsi - Klostermann, Konate, Upamecano, Halstenberg - Demme, Laimer, Sabitzer, Kampl, Werner - Poulsen 

Bei den Gästen fiel überraschenderweise Marco Reus aus, der im Training am Freitag umknickte und damit nicht für die Partie in Leipzig einsatzbereit war. Top-Torjäger Alcacer saß wie üblich zu Spielbeginn auf der Reservebank. 

Bürki - Piszczek, Weigl, Diallo, Hakimi - Witsel, Delaney - Sancho, Guerreiro - Philipp - M. Götze

Verlauf 1. Halbzeit
Unser Team kam in den ersten Minuten gar nicht so schlecht ins Spiel und hatte ein paar ordentliche Offensivaktion, doch nach ca. 7 Minuten übernahmen die Gäste die Spielkontrolle. Mit ihren beweglichen und technisch starken Offensivakteuren kamen sie immer wieder zwischen unsere Linien und konnten sich Richtung Strafraum kombinieren. Vor allem den aufmerksamen Upamecano und Konate war es zu Beginn zu verdanken, dass wir nicht früh in Rückstand gerieten. Im Mittelfeld bekamen wir in dieser Phase keinen Zugriff auf den gegnerischen Spielaufbau und spielten selbst zu ungenau nach vorne. Und irgendwie war es nur eine Frage der Zeit, bis das Gegentor fiel: In der 20. Minute kam Witsel nach einer Ecke im Strafraum frei zum Abschluss und knallte das Leder erbarmungslos unter die Latte. 0:1. Nach dem Rückstand bekamen wir etwas mehr Ballbesitz, allerdings konnten wir wenig damit anfangen. Zu unpräzise blieb unser Offensivspiel, Beispiel gefällig? In der 30. Minute wurde Werner auf die Reise geschickt, ließ zwei Dortmunder aussteigen und spielte zum mitgelaufenen Sabitzer, der freie Bahn hatte. Doch der Pass über 5 Meter war zu steil, die Chance verpuffte. Symptomatisch für den Auftritt in der ersten Halbzeit. Immerhin hatte dieser Angriff eine Art Hallo-Wach-Effekt, denn wir konnten den BVB über mehrere Minuten am eigenen Strafraum beschäftigen. Die Abschlüsse von Laimer und Werner fanden jedoch nicht den Weg aufs Tor von Bürki. Fünf Minuten vor der Pause hatten wir wiederum Glück, als Diallo nach einem Freistoß knapp neben das Tor köpfte. Welcome back, Standardsschwäche. 

Verlauf 2. Halbzeit
Wie zu Beginn der ersten 45 Minuten gehörte die erste Chance uns: Konate überspielte Guerreiro als Außenverteidiger und flankte in den Strafraum. Der Ball kam zu Sabitzer am kurzen Pfosten, doch der scheiterte an Bürki. Das war die bis dato größte Chance für die Rasenballer. Im Gegenzug fiel fast das 0:2, als Philipp alleine auf Gulacsi zulief und unsere Nummer 1 mit einem großartigen Reflex das zweite Gegentor verhindern konnte. Es entwickelte sich ein ansehnlicher und temporeicher Schlagabtausch mit offenem Visier beider Mannschaften. In der 63. Minute kam es zu einer ungewöhnlichen Slapstick-Einlage, als Bürki mit dem Ball am eigenen Strafraum ausrutschte und weder Werner noch Poulsen es schafften, den Ball aufs fast leere Tor zu knallen. Bürki parierte immer wieder stark und machte so seinen Fehler wieder gut, aber solche Chancen müssten bei einem Spiel wie heute einfach genutzt werden. In der 75. Minute war es Sabitzer, der nach einer Werner-Hereingabe frei an Bürki scheiterte. Völlig frei wohlgemerkt. Wer solche Chancen nicht nutzt...

Zwei Minuten später spielte Upamecano einen großartigen Ball in den Lauf zu Werner, der aus spitzen Winkel aber erneut am überragenden Dortmunder Keeper scheiterte. Doch danach war so ein bisschen die Luft raus und wir kamen nicht mehr zu gefährlichen Abschlüssen. Der BVB spielte das souverän herunter und hatte durch den eingewechselten Alcacer noch die Chance zum 2:0, doch der Goalgetter traft nur die Latte. Unmittelbar vor Spielende dann doch noch fast der Ausgleich, als Cunha nach einer Poulsen-Flanke freistehend neben das Tor köpfte. 

Fazit
Unglückliche Niederlage gegen keineswegs unschlagbare Dortmunder. Die erste Halbzeit war durchwachsen und der BVB ging nicht unverdient in Führung. In den zweiten 45 Minuten erhöhten wir die Schlagzahl und hatten zahlreiche Möglichkeiten zum Ausgleich, doch die Chancenverwertung war das größte Manko am heutigen Abend. Ein Remis wäre mehr als verdient gewesen, doch Bürki sicherte mit großartigen Paraden die "Null" bei den Gäste. Schade drum. 

Ausblick
Das nächste Heimspiel findet erst am 06. Februar gegen den VfL Wolfsburg im DFB-Pokal statt, zuvor müssen wir zweimal auswärts in der Liga ran. Am 27. Januar in Düsseldorf und am 02. Februar in Hannover. Beides Teams aus der unteren Tabellenregion, die nicht einfach zu bespielen werden sein. Gerade gegen solche Mannschaften hatten wir in der Vergangenheit arge Probleme. Ob in der Winterpause Lösungen dafür gefunden wurden? Wer live vor Ort dabei sein möchte, der kann sich noch Tickets besorgen

Rojiblanco


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AUFTAKTKNALLER ZUR RÜCKRUNDE – TABELLENFÜHRER DORTMUND ZU GAST

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Leipzig - (16.01.2019) Auftaktknaller zur Rückrunde. Mit dem Tabellenführer Borussia Dortmund empfangen unsere Leipziger Rasenballer das wohl spiel- und offensivstärkste Team der Bundesliga. Mit Leidenschaft und den Fans im Rücken möchte RBL jedoch in der Festung Red Bull Arena weiterhin ungeschlagen bleiben.

Vier Wochen sind seit dem letzten Bundesligaspiel schon wieder vergangen und somit auch die relativ kleine Winterpause. Nun beginnt die Rückrunde für die Roten Bullen aus der Messestadt gleich mit einem brisanten Duell. Nicht vergessen ist der Hass, der damals vom Dortmunder Publikum mittels Gewalt gegenüber den Leipziger Fans und dem Rasenballer-Team erhoben wurde, aber auch im positiven Sinne der Auswärtserfolg im Westfalenstadion eine Saison zuvor. Die Emotionen liegen demnach sehr nah beieinander, so nah, dass die Dortmunder Ultras mit ihrer Ablehnung uns gegenüber das Spiel in der Leipziger Red Bull Arena boykottieren, dessen frei gewordene Plätze jedoch schnell durch die BVB-Fans aus dem Umfeld genutzt wurden.

Sportlich gesehen stehen die Chancen gegen den souveränen Tabellenführer der Bundesliga gar nicht mal so schlecht, da man vor allem vor heimischen Publikum bisher ungeschlagen ist und diese Erfolgsserie soll auch gegen die Borussia aus Dortmund weiterhin aufrecht erhalten werden. Positiv erscheint letztendlich auch der Vergleich beider Mannschaften gegeneinander in der Red Bull Arena. Nach zwei Bundesliga-Spielzeiten stehen ein Sieg (1:0) und ein Unentschieden (1:1) gegen den BVB zu Buche. Rein statistisch ist man also gewappnet für das erste Match im neuen Jahr und es wird mit der Vorgeschichte sicherlich auch wieder ein stimmungsgeladenes Spiel werden.

Unsere Leipziger Rasenballer stehen nach der Hinrunde sogar ein Zähler besser da als der Vizemeister Schalke 04 zur gleichen Zeit vor einem Jahr, jedoch reicht es diesmal zwischenzeitlich ‚nur‘ zu Rang Vier. Auch unser Gegner aus Dortmund beendete die Hinrunde mit einer höheren Punktzahl als der spätere Meister Bayern München. Nicht nur punktetechnisch haben sich beide Teams zur letzten Saison verbessert, denn nahezu gleichstark erwiesen sich beide Teams vor heimischen Publikum mit einem positiven Torverhältnis von +18. Fast jedes der Heimspiele konnte gewonnen werden, während auf Leipziger Seite nur ein Unentschieden mehr zu verzeichnen ist. Der Unterschied beider Mannschaften liegt letztendlich auf fremden Platz, wo der BVB elf Punkte mehr holte und dort auch die einzige Saisonniederlage bisher verkraften musste. Zwar ist die Borussia auswärtsstark, aber im Verhältnis sind unsere Rasenballer daheim noch erfolgreicher. Und auf diese Stärke möchten sich unsere Jungs auch diesmal berufen und hoffen gleichermaßen auf uns Fans, sie lautstark dabei zu unterstützen.


Die Dortmunder Stärke – das Umschaltspiel „par excellence“

Mit 44 Saisontreffer nach 17 Hinrundenspiele kann das Dortmunder Team einen Toreschnitt von 2,6 Treffern pro Partie vorweisen. Damit ist man unangefochten die Nummer Eins in der Liga und hier zeigt sich auch die wahre Stärke unseres Gegners, nämlich der unbändige Drang zum Tor. Er wird verkörpert durch viel Laufarbeit vieler Mitspieler, wie auch durch eine enorm hohe Geschwindigkeit gepaart mit der entsprechenden Spielintelligenz und Passgenauigkeit bis hin zum präzisen Torabschluss.

Zur bildlichen Veranschaulichung sei die Bundesliga-Partie Dortmund gegen Werder Bremen aufgegriffen, wie die Borussia ihre Stärken in der Offensive umsetzt:


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Kein Team schaltet nach Balleroberung, wenn es die Situation hergibt, gleichzeitig mit so vielen Spielern so schnell auf Angriffsmodus um wie die Borussia aus Dortmund. Wehe dem ein Team verliert in der Vorwärtsbewegung durch ein unpräzises Zuspiel den Ball, dann öffnet man den Westfalen genau die Räume und das Dortmunder Spiel weiß entsprechend die Stärken der eigenen Spieler sofort am besten einzusetzen.


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Mit Reus, Sancho, Götze, Guerreiro, Pulisic, Philipp und Bruun Larsen (oder auch Kagawa) hat man hierfür genau die notwendigen offensiven Spielertypen, die nicht nur schnell sondern auch gleichzeitig technisch sehr versiert sind. Wenn dann noch das schnell vorgetragene Angriffsspiel durch die flinken Außenverteidiger Hakimi und Piszczek unterstützt wird und im Sturmzentrum ein bedingungslos effektiver Paco Alcacer auftrumpft, dann wird es für alle Teams der Welt sehr schwer, gegen diese schnell vorgetragene Offensivwucht die richtigen Abwehrmittel zu finden. Zu guter Letzt sind die zentralen Mittelfeldstützen Witsel und Delaney mit entscheidende Schlüsselträger im nachfolgenden Rückraumspiel.


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Letztendlich kommt es dem Dortmunder Spiel sehr gelegen, wenn die gegnerischen Mannschaften den spielerischen Part selber übernehmen und somit man auf sich die Lauer legen kann, um nach entsprechenden Pressing und Balleroberung die Stärke des schnellen Umschaltspiels abrufen und ausnutzen zu können. So leicht wird es aber dem aktuell souveränen Tabellenführer nicht gemacht, da die meisten Gegner um diese Stärke genau wissen. Jedoch kann man sich die ganze Spielzeit auch nicht hinten einigeln und hoffen, den einen oder anderen Nadelstich über den Konterfußball erfolgreich setzen zu können. Was zählt werden eine immens hohe Laufarbeit und viel Leidenschaft sein. Gerade Letztgenannte bringt viel verstecktes Potenzial mit sich. Bestes Beispiel ist die Fortuna aus Düsseldorf, die zu jeder Zeit im Spiel gegen den BVB hellwach war und mit hohen läuferischen Aufwand das Angriffsspiel der Dortmunder in ihrer Spielfeldhälfte attackierten und größtenteils auch erfolgreich unterbinden konnten. Zu guter Letzt schlug man die Borussia mit ihren eigenen taktischen Mitteln in Form von Kontertreffer - und es offenbart aber auch gleichzeitig genau die neu formierte und erfolgreiche Fußballphilosophie des schnellen Umschaltspiels.


Wer zuerst trifft, hat den Vorteil?

Nicht viele Mannschaften können oder wollen über Ballbesitz auftreten und sich darüber einen Torerfolg erarbeiten. Wie Weltmeister Frankreich es am besten vorzeigte, geht es heute eher darum vor allem schnell die freien Räume erkennen und im schnellen Umschaltspiel ausnutzen zu können. Förderlich ist dabei auch die Unordnung der gegnerischen Spieler, die gerade erst im Vorwärtsdrang den Ball verloren hatten und dabei nicht die innere Linie zum eigenen Torwart abdecken können. So bieten sich schließlich die meisten Räume und die gilt es mit hoher Geschwindigkeit aufzusuchen, was nur mit einer hohen Auffassungsgabe und entsprechender Umschaltfähigkeit bewerkstelligt werden kann. Die vielen Vorteile des Umschaltspiels weiß ebenso natürlich RB Leipzig nicht erst seit kurzem; noch zu wach sind noch die Erinnerungen der ersten Bundesligasaison, die schließlich zum Vizemeister führte.

Nun sind favorisierte Mannschaften verdammt, selbst das Spiel größtenteils gestalten zu müssen und kommen daher weniger im Genuss eines einfacheren Konterspiels - und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Wer es zu einer richtigen Top-Mannschaft schaffen will, der muss auch über eine sichere Spielanlage mit Tempofußball Lösungen sich herausarbeiten, was letztendlich Borussia Dortmund am besten in dieser Saison gelingt und daher taktisch flexibel als Team auch am besten funktioniert. Wie schwierig sich teilweise unsere Rasenballer mit mehr Ballbesitz gegen fleißig verteidigende Mannschaften tun, dass durfte man auch in vielen vergangenen Partien wieder erfahren. Dementsprechend hoch wird diesmal auch der Fokus liegen, über einem dichtgestaffelten Abwehrverbund erst einmal sicher zu stehen und parallel dem eigentlichen Favoriten und Tabellenführer den Ball und das Spiel mehr zu überlassen. Kein allzu schlechter Gedanke, da auch in dieser Saison man wieder an das Umschaltspiel in der ersten Bundesligasaison anzuknüpfen versucht und somit viele Spiele vor allem mit weniger Ballbesitz gewonnen werden konnten.


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Hoffen auf die Offensivqualitäten von Timo Werner – mit 11 Saisontreffern nach der Hinrunde unser bester Torschütze. Gegen die Borussia hatte er aber bislang noch nicht getroffen.


Zwar hat die Borussia in der Kaderbreite ein größeres Repertoire vor allem in den Offensivqualitäten, jedoch hat RB Leipzig in seinen Reihen insbesondere durch Timo Werner genau den Spielertyp, der die Vorteile der eigenen Spielphilosophie am besten verkörpert und somit Marco Reus auf der anderen Seite um nichts nachsteht. Auf beide Nationalspieler kommt es an, wie man ihre Offensivqualitäten am besten einsetzen kann, aber auch sie zu verhindern weiß. Von Vorteil ist es sicherlich immer zuerst in Führung zu gehen und damit im Nutzen des Umschaltspiels zu kommen. Nicht von ungefähr sehen darin spielerisch unterlegene Teams die Möglichkeit auch über den ruhenden Ball zum Torerfolg zu kommen. Daran gilt es verstärkt zu arbeiten, was auch Ralf Rangnick und sein Trainerteam unter der Woche mit als Schwerpunkt erkannt hatte, denn viel zu harmlos präsentiert man sich immer noch bei der Ausführung eigener Standards.


Dortmunder Abwehr verwundbar?

In Führung ging letztendlich auch unser Team im Hinspiel, als Jean-Kévin Augustin schon in der 1. Spielminute traf. Aber die eigenen, teils unglücklichen, Fehler und ebenso die taktische Flexibilität der Dortmunder brachten schließlich unser Team auf die Verliererstraße, deren 1:4 Niederlage letztendlich auch sehr hoch ausfiel. Diese individuellen und mannschaftlich taktischen Fehler will man nun vor heimischen Publikum für die anstehende Partie vermeiden und sich strikt am vorgegebenen taktischen Konzept halten. Das Arbeiten gegen den Ball ab Höhe der Mittellinie wird einerseits wieder eine hohe Bedeutung zukommen, da dieses Grundkonzept bisher schon sehr wenige gegnerische Chancen und Tore zugelassen hat. Anderseits wird es aber auch sehr wichtig sein, nicht nur in der Defensive auf Raumdeckung zu agieren, sondern in den gefährlichen Zonen und im letzteren Drittel in Manndeckung überzugehen.

Gelingt dies in der Rückwärtsbewegung und im Verteidigen in der eigenen Hälfte, hat man eine gute Basis geschaffen mit zunehmender Spielzeit oder je nach Spielgelegenheit auch in der Offensive mehr zu riskieren. Denn auch dort ist es wichtig, die Dortmunder Defensive unter Druck zu setzen. Darin scheint auch der Schlüssel zum Erfolg zu liegen, wenn das Team aus Westfalen hoch aufgerückt ist. Parallel könnten sich auch die Personalausfälle negativ auswirken, da in der Innenverteidigung Akanji sich mit einer hartnäckigen Hüftverletzung plagt. Auch Innenverteidiger Diallo musste zuletzt passen, wie auch Zagadou, was schließlich dem BVB zwang noch einmal auf dem Transfermarkt zuzuschlagen und jetzt schon den 19-jährigen Leonardo Balerdi von den Boca Juniors für 16 Millionen Euro zu verpflichten.

Insgeheim bleibt die Hoffnung das Timo Werner gegen das Dortmunder Team seinen ersten Torerfolg feiern kann, denn außer Yussuf Poulsen drängen sich insgesamt keine weiteren Spieler auf, um das Sturmspiel mit zu unterstützen. Hier liegt letztendlich der gewisse Unterschied wenn es darum geht auch über das Mittelfeld torgefährlich zu werden. Augustin, der sich leider außer Form und größtenteils auf der Bank befindet, ist mit drei Toren Abstand der nächste in der Reihe und zudem auch ein Stürmer. Vom Mittelfeld wäre Marcel Sabitzer mit zwei Toren noch zu nennen, aber von allen verfügbaren Mittelfeldspielern spiegeln insgesamt nur fünf Tore letztendlich auch die niedrige Unterstützung aus der zweiten Reihe wieder, was in Zukunft durch Haidara oder auch Forsberg gehofft wird zu tilgen.

Taktik hin oder her – Personalausfälle hin oder her. Beide Mannschaften haben in der Vorbereitung Zeit gehabt damit umzugehen und Lösungen zu finden. Es ist angerichtet für einen tollen Fußballabend. Es ist ein Spitzenspiel ‚Vierter gegen Erster‘ und es ist ein Spiel zweier Mannschaften, die vor allem in der Offensive mit hoher Geschwindigkeit sich sehr viele Torchancen und Torschüsse erarbeiten. Es ist aber auch ein Spiel zweier defensiv sicher agierender Teams, denn beide können bisher die wenigsten Gegentreffer vorweisen. Umso wichtiger wird wieder einmal die mentale Komponente zum Tragen kommen, wenn es darum geht den Heimvorteil auszunutzen und den Kampfes- und Siegeswille unserer Leipziger Rasenballer zu unterstützen. Wir Fans sollten von der ersten Sekunde an unsere Spieler nach vorne tragen und wenn es mal nicht so läuft, weiterhin lautstark hinter unserem Team stehen.


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Unser Team bejubelt den 1:0 Führungstreffer durch Jean-Kévin Augustin im letzten Heimspiel gegen den BVB (Endstand 1:1)


Mögliche Startaufstellung Bor. Dortmund: Bürki – Piszczek, Weigl, Toprak, Hakimi – Witsel, Delaney – Sancho, Reus, Guerreiro – Paco Alcacer

Mögliche Startaufstellung RB Leipzig: Gulácsi – Klostermann, Upamecano, Konaté, Halstenberg – Demme, Kampl – Sabitzer, Laimer – Werner, Poulsen


Das Team von RB-Fans.de wünscht dem Trainerteam um Ralf Rangnick wie immer maximalen Erfolg und hofft auf eine volle Punktausbeute! Vor ausverkaufter Kulisse erwartet uns mal wieder ein enges Match zweier spielstarker Mannschaften. Zu verfolgen ist die Partie wie immer im Liveticker und über dem Bullenfunk - alternativ läuft das Spiel bei Sky.

oligei


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DIE SINNHAFTIGKEIT DER NACHWUCHSARBEIT AUF DEM PRÜFSTAND

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Leipzig - (14.01.2019) Warten auf den Ertrag der Nachwuchsarbeit – Warten auf das Top-Talent, welches den Sprung ins Profiteam schafft? Trotz Fußball-Akademie und Fußballlehrer gibt es noch keinen jungen Akteur, der die gehobenen Ansprüche erfüllt. Wir beleuchten auch diesmal die Zusammenhänge, warum wir uns noch gedulden müssen.

Nachwuchsarbeit macht Spaß…

..kann aber auch knallhart und ernüchternd für alle Beteiligten werden. Neben der Profi-Mannschaft trainieren aktuell die Nachwuchs-Bullen U19, U17, U16, U15, U14 und U13 am Leipziger Cottaweg und es immer wieder eine Augenweide an den Wochenendtagen den talentierten Kindern und Jugendlichen bei ihrem Entwicklungsprozess als Zuschauer beiwohnen zu dürfen, wie auch ihren Ehrgeiz und ihre Leidenschaft hautnah zu spüren und natürlich auch ihre Freude beim Erfolg miterleben zu dürfen. Es gibt fast nichts Schöneres in diesem Moment, wenn Kinderaugen strahlen, sich die jungen Kicker und Betreuer in die Arme liegen und gleichermaßen die umliegenden Fans und Zuschauern mit begeistern.

Mit der Fußball-Akademie hat RB Leipzig beste Bedingungen geschaffen, um auch den talentierten Nachwuchskräften alle Voraussetzungen geben zu können, die höchsten Ansprüchen gerecht werden. Schließlich soll am besten über der RBL-Talentschmiede irgendwann mal das eine oder andere Top-Talent diesen Weg gegangen sein und den Sprung in die Profi-Mannschaft geschafft haben. Dann könnte man auch getrost sagen: „Jetzt sind wir soweit, jetzt haben wir es geschafft“ und der Lohn der ganzen Arbeit zahlt sich aus. Aber dieser Traum lebt auch zur aktuellen Stunde weiterhin ‚nur‘, dass irgendwann die Hoffnung erfüllt wird wie auch der Aufwand die heiß ersehnten Früchte trägt, dass diese sich lohnen zu ernten und sich die ganze Arbeit für alle Beteiligten auszahlt. Gut Ding will Weile haben und es ist gutes Recht, die genaueren Hintergründe zu beleuchten.

Das Ziel einst wie bei Ajax Amsterdam als Vorreiter über den Ausbildungsprozess im Jugendbereich qualifizierte Top-Talente hervorzubringen, die im Männerbereich ihren letzten Schritt vollziehen und anschließend die erste Männermannschaft mit ihrer Leistungsfähigkeit gewinnbringend unterstützen, ist weiterhin der Wunschtraum, den nicht nur RB Leipzig hegt, sondern auch alle anderen Bundesligisten und Mitbewerber aus Europa. Am besten dabei noch die taktische Grundstruktur, die die Profi-Mannschaft wiederspiegelt, gezielt im Nachwuchsbereich zu implementieren, so dass die Aufgabenverteilung und -Bewältigung auch in Form diverser Laufwege wie von Hand gehen und somit der Übergang vom U19-Bereich in den Männerbereich einfacher zu bewerkstelligen wäre.


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Manche Topspiele der Nachwuchsbullen werden auch im DFB TV übertragen


Scouting und Training auf höchstem Niveau

Talentspäher oder auch Scouts genannt, ja die gibt es auch bei RB Leipzig wie in jedem anderen professionell betriebenen Verein. Wie die angestellten Trainer sind auch sie Fußballlehrer mit höchsten Fach- und Praxiswissen, die geduldig Ausschau halten nach neuen Großtalenten deutschlandweit, aber auch international ihre Fühler ausstrecken. Diverse Programme und Datenbanken helfen dabei, die Informationen dort zu bündeln und schließlich entscheidet auch die Schnelligkeit, ansonsten sind vielleicht andere Vereine flinker bei der Verpflichtung des anvisierten Talents. Das Scouting ist deshalb notwendig, da es eigentlich keine Gewissheit und Garantie gibt, dass von den jüngeren Jahrgängen im Vereinsfußball sich einmal ein Akteur herauskristallisiert, der die Fähigkeiten und Fertigkeiten sich angeeignet hat, um im Profiteam später gewinnbringend mitwirken zu können. Schließlich kann das Blocktraining mit all seiner Methodik in der Trainingswissenschaft nicht allein die vakanten Nachwuchsspieler zu jedem Superstar ausbilden, die von Nöten wären um das Profiteam letztendlich zu bereichern.

Selten kommt es dabei vor dass ein junger Spieler mehrere Jahre die stetig wachsenden Ansprüche im Leistungsgedanken erfüllen kann und in den Folgejahren während der Jugendausbildung wieder von Neuverpflichtungen verdrängt wird. Es ist der harte Beigeschmack einer werdenden Fußballkarriere in diesem Geschäft, über deren Schicksalsschläge kaum berichtet wird. Wer noch in der U13 bei einem Bundesligaverein gespielt hat, wird spätestens in der U16 dort nicht mehr aktiv sein. Wenn es ein bis zwei Spieler schaffen, dann ist die aktuelle Quote bestätigt. Gleichermaßen ist auch ein C-Jugendspieler nicht davor gefeit im A-Juniorenbereich ausgebotet zu werden, da die ständige Sichtung und anschließende Verpflichtung von Großtalenten deutschlandweit ununterbrochen Bestand hat. Gerade in einem eher bevölkerungsarmen Nordosten Deutschlands zu hoffen, dass gerade dort die ultimativen Talente geboren und ausgebildet werden, wäre müßig. So streckt man einerseits die Fühler im größeren Umland aus und versucht Leistungsträger von Vereinen mit teils professionellen Strukturen zu gewinnen, während andererseits der Kampf um die Top-Talente der Bundesligisten untereinander herrscht.


Sprung von U19 ins Profiteam noch zu hoch

Während das Scouting in den jüngeren Jahrgängen behutsam betrieben wird und dabei Talente über ein Jahr lang unter Beobachtung stehen, ehe sie verpflichtet werden, erkennt man aber auch den Konflikt im Anspruchsdenken, wenn es darum geht überhaupt einen Ausnahmespieler jüngeren Jahrgangs verpflichten und aufstellen zu können, der anschließend problem- und nahtlos den Sprung in das Bundesligateam schaffen würde. Da die U23 abgeschafft und damit den scheidenden U19 Leistungsträgern der Baustein genommen wurde, sich an professionellen Männerbereich (u.a. Regionalliga) übergangsweise herantasten zu können, ist der Spagat für die jungen Kicker hinzu einem Champions League Aspiranten schlichtweg viel zu hoch. Ralf Rangnick seine Philosophie ohne die U23 auszukommen ist ein Wagnis zu hoffen, dass das Scouting und die Trainingsarbeit Früchte tragen.

Man analysierte relativ schnell das spätere Weltklassespieler schon mit 18 oder 19 Jahren die Fähigkeiten und Fertigkeiten besaßen, im Profiteam der Männer erfolgreich Fuß zu fassen. Diese jungen Spieltypen alias Kylian Mbappé will man in seinen Reihen sehen. Diese will man stets sichten mittels professionellem Scoutings, anschließend verpflichten oder auch generell auszubilden wissen. So leicht ist es aber bei weiten nicht, zumal die große Konkurrenz auch nicht schläft wenn es darum geht Europas Toptalente zu verpflichten. Das hat man letztendlich nicht nur bei RB Leipzig erkannt, um relativ kostengünstig qualifiziertes Spielerpotential ans Land zu ziehen. Versuche an Toptalente heranzukommen, verliefen im Sand. Bestes Beispiel Úmaro Embaló von Benfica Lissabon. Am Ende standen schon 20 Millionen Euro für einen damals 16-jährigen im Raum und für den Berater eine extra hohe Gebühr, was schließlich zum Scheitern führte. Der heutige 17-jährige bringt indes aber genau die Fähigkeiten und Fertigkeiten auf oberstes Niveau mit, um genau diesen hohen Sprung ins Profiteam bewerkstelligen zu können.


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Dreier-Abwehrkette der RBL U19 gegen St. Pauli (Bundesliga Nord/Nordost)


Philosophie und Ansprüche vs. Ausbildungsziele

In dieser Hinsicht hat sich im letzten Jahr die Erkenntnis manifestiert, dass vor allem die Schnellkraftfähigkeiten in Form unbändiger Dynamik bei Sprints und Tempodribblings den entscheidenden Unterschied auf den Platz bringen können. Wie einst Mehmet Scholl die Trainer- und Trainingsausbildung kritisierte, weil die Nachwuchsspieler „18 Systeme rückwärts laufen und furzen" können und spielen müssen, so vernachlässigte man in den letzten Jahren in der Ausbildung vor allem die individuellen Fähigkeiten, die überhaupt von Nöten sind, wenn es darum geht sich in Eins-gegen-Eins Situationen durchsetzen zu können. Egal ob als Umschaltspieler über den Konterfußball oder als Dribbelkünstler auf engsten Raum im gegnerischen Strafraum. Heutzutage ist der Spieler mit seinem individuellen Können wieder mehr gefragt, als das taktische Einerlei und das solide Abspiel zum nächsten freien Mitspieler.

In dieser Hinsicht muss kann man getrost und übergreifend Eintracht Frankfurt ein großes Kompliment aussprechen, da sich genau diese langfristig verfolgte Philosophie nun auszeichnet. Zwar noch nicht in der Ausbildung, jedoch von den athletischen Fähigkeiten verpflichteter Spieler im Männerbereich. Mit gestärkter Muskulatur der Akteure und enormer Schnellkraftausdauer ziehen die Frankfurter mit ihrer Wucht und Vehemenz den Gegner oft den Zahn. Diese individuelle Fähigkeit in Form von Dynamik, Antrittsschnelligkeit und Temposprints bringt schließlich den Unterschied zu Tage, wenn sie gepaart noch mit spielerischer Raffinesse und Torgefährlichkeit eingesetzt wird. Diese Tatsache bildet aktuell im Fußball den erfolgreichen Grundbaustein, wenn über der reinen taktischen Spielgestaltung (Ballbesitz) kein Erfolg erreicht werden kann. Somit hat man nicht nur genau diese Fähigkeit parat sich im Eins-gegen-Eins durchzusetzen, was auch relativ lukrativ für die Zuschauer anzusehen ist, sondern hier werden auch wieder kleine Spielerpersönlichkeiten oder gar Stars geboren.

Gleiches gilt natürlich auch für Borussia Dortmund, die ebenso wie RB Leipzig, mit die begehrtesten Nachwuchsspieler ans Land ziehen und mit der verfolgten Philosophie letztendlich richtig lagen. Aber auch bei unserem Rasenballsport hat man mit der Erkenntnis richtig gelegen, dass die bestimmten konstitutionellen Fähigkeiten eines einzelnen Spielers eine wichtige Voraussetzung sind. Mit Dayot Upamecano, Ibrahima Konaté und Lukas Klostermann hat man es geschafft neben den antrainierten Abwehrverhalten mittels Sprintschnelligkeit im Abwehrbereich den gegnerischen Stürmern Paroli zu bieten und insgesamt sicher zu stehen. Auch im Sturmbereich wurde mit den jungen dynamischen Spieler Jean-Kévin Augustin eigentlich ein Spieler verpflichtet, der ins bestimmte Raster passt und alle Voraussetzungen mitbringt. Zu guter Letzt sind ebenso Matheus Cunha und Nordi Mukiele nicht allzu weit weg von dieser Philosophie. Es sind genau diese Spielertypen, die man schon gern vereinsintern im Nachwuchsbereich ausgebildet und nach der U19 anschließend ins Profiteam gehievt hätte.


Freistoßtor von Linksfuß Fabrice Hartmann; RBL U19


Aktuelle U19 mit guten Ansätzen

Die Hoffnung der Vereinsphilosophie liegt darin bis zu diesem Altersbereich nicht nur mannschaftlichen Erfolg zu haben in der regionalen A-Juniorenbundesliga Nord/Nordost, sondern auch gewisse Ausnahmekönner entwickelt und hervorgebracht zu haben, die den gewissen Unterschied auf den Platz zeigen können. Ob nun schon jemand das Zeug dazu hat, die hohen Anforderungen im Männerteam und in der Bundesliga gerecht zu werden, ist momentan noch nicht absehbar. Gute Ansätze gab es mit der Integration der Nachwuchsakteure in der Saisonvorbereitung der Männer. Schließlich waren es diese jungen Spieler, die überhaupt eine wettkampforientierte Vorbereitung ermöglichten, da der Profikader zu Saisonbeginn noch zu klein war. Einen Unterschied zum Männerbereich u.a. wie gegen den Regionalligisten ZFC Meuselwitz konnte man nicht unbedingt beweisen und musste dabei schnell erkennen, dass hierbei die körperliche Fitness im Männerbereich viel stärker zum Tragen kommt. Wer diese Defizite nicht ausgleichen kann durch andere spielerische und taktische Mittel, steht dann schnell hinten an und wird den Sprung in den Männerbereich auf höherklassige Ebene nicht meistern können.

Um tendenziell diesen Prozess entgegenwirken und besser bewerkstelligen zu können, wird mittels des Scouting nachgeholfen. So wurde zu Saisonbeginn der 17-jährige Nachwuchsstürmer Noah Jean Holm aus Norwegen verpflichtet für 550.000 Euro. Auch Niclas Stierlin aus Kaiserslautern und Mateusz Mackowiak aus Polen stießen vor einem Jahr zum RBL, plus der Däne Mads Bidstrup aus Kopenhagen und der Franzose Nicolas Fontaine vom TG Evian. Malik Talabidi wurde vor zwei Jahren von RW Erfurt geholt wie auch Marcel Hoppe, Oliver Bias und Daniel Böttcher aus Aue hinzukamen; und der Togonese Amededejisso von Schlotheim an die Pleiße wechselte. Zu guter Letzt wechselte Mike Grimm in der C-Jugend von Nürnberg, Max Winter von Chemnitz und Lukas Krüger vom St. Pauli zum Rasenballsport Leipzig. Allesamt komplementieren nun den A-Jugend Kader mit den Eigengewächsen. Große Konkurrenz im Nordostdeutschen Raum herrscht insbesondere durch Hertha BSC Berlin, aber auch durch die anderen Bundesligisten Bremen, Wolfsburg, Hamburg, Hannover und St. Pauli. In den letzten drei bis vier Spielzeiten belegte man die Plätze 3 bis 4 in der regionalen Bundesligastaffel, während ein Jahr zuvor man noch mit Lukas Klostermann in den eigenen Reihen Meister in der Staffel wurde.

Aktuell stellt sich unsere U19 mit vielen talentierten Spielern des jüngeren Jahrgangs auf, so dass im nächsten Jahr eigentlich ein noch besseres Resultat möglich wäre. Vom 28-köpfigen Kader müssen 8 Spieler altersbedingt in den Männerbereich wechseln, während mit 20 Spieler das ‚En gros‘ uns behalten bleibt. Top-Talente wie Fabrice Hartmann gilt es weiter stark zu fordern und zu fördern, wie auch Noah Holm, die aktuell mit acht und sechs Saisontreffern unsere besten Torschützen darstellen. Mit dem Erreichen des DFB-Pokalhalbfinals beweist man auch, dass man sich insgesamt auf den richtigen Weg befindet und momentan schon zu den besten Adressen in der Nachwuchsarbeit Deutschlands gehört. Einige Akteure wie Hartmann, Krüger, Bias, Majetschak und Stierlin durften schon in der Europa League Qualifikation und im Gruppenspiel Luft schnuppern. Man darf gespannt sein ob für die Rückrunde und für die kommende Spielzeit 2019/20 die Entwicklung der U19-Spieler weiter vorangetrieben wird. Schade ist es schon wenn wieder Leistungsträger und hier die altersbedingten Abgänge Krahl, Stierlin, Krüger, Mekonnen, Majetschak, Fontaine, Hoppe und Böhmer den Verein verlassen müssen, wenn diese den Kader im Profiteam der Männer nicht auffüllen können.

Die Hinrunde beendete die U19 auf Platz 4 mit acht Punkten Rückstand auf Platz 1 (St Pauli). Beste Torschützen sind Fabrice Hartmann (8 Treffer), Noah Jean Holm (6), Tom Krauß (3), Erik Majetschak (3) und Max Winter (3). Mit 32:10 Toren kann man die wenigsten Gegentreffer vorweisen wie das Profi-Männerteam und bildet somit die beste Defensivleistung, während Konkurrent Wolfsburg schon mit 50:20 Treffern in der Durchschlagskraft über die Offensive mehr Potential herausschlagen konnte und Platz 2 belegt.

Für Trainer Alexander Blessin ist noch ausreichend Entwicklungs-Potential vorhanden und möchte in der Rückrunde angreifen: „Ganz zufrieden sind wir mit dem ersten Teil der Saison nicht, da wir einige Punkte haben liegen lassen. Der Abstand nach ganz oben in der Bundesliga ist dadurch etwas größer als wir gehofft hatten. Aber es kann dennoch auch nach der Winterpause noch viel passieren und wenn sich für uns die Chance ergeben sollte, doch noch ganz oben ein Wörtchen mitzureden, dann werden wir da sein, da bin ich mir ganz sicher. Gerade vor dem Hintergrund, dass wir mit viel Rückenwind das Jahr beendet haben. Der 2:0-Sieg im DFB-Pokal-Viertelfinale beim Liga-Spitzenreiter St. Pauli hat unsere Mentalität gezeigt, und daher gehen wir positiv ins neue Jahr.“


U17 weiterhin mit guter Grundlagenarbeit

Mit dem Erringen des Meistertitels in der vergangenen Spielzeit in der U17 Bundesliga Nord/Nordost und dem Erreichen des Bundesliga-Halbfinals konnte man den Grundstein legen für die nachfolgende Spielzeit. Nach dem Wechsel der letztjährigen Meisterspieler um Fabrice Hartmann in die U19 konnte man auch in der neuen Saison die Lücke gut schließen und spielt wiederum im Kampf um die Tabellenspitze gut mit. Zudem steht man wiederholt im NOFV Pokalfinale. Hinter dem Tabellenführer Hertha BSC belegt man aktuell den zweiten Platz mit 4 Punkten Rückstand. Mit Joscha Wosz (15 Treffer) und Dennis Borkowski (12 Treffer) befindet man sich erneut auf den guten Weg, gute Offensivspieler auszubilden. Vor allem auf den Neffen vom einstigen Nationalspieler Dariusz Wosz liegen große Hoffnungen. Aber auch auf die Defensive wird zielgerichtet hingearbeitet. Nachdem Talabidi als der Abwehrstratege altersbedingt in die U19 hochwechselte wurde mit Matthew Bondswell offiziell ein 16-jähriger englischer Junioren-Nationalspieler von Nottingham Forest verpflichtet.


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Matthew Bondswell – der englischer Junioren-Nationalspieler wechselte von Nottingham Forest an die Pleiße; Quelle: Twitter @dieRotenBullen; RB Leipzig


Die Hinrunde beendete unsere U17 auf Platz 2, vier Punkte hinter Platz 1 (Hertha BSC) mit einem Torverhältnis von 46:17. Beste Torjäger sind Joscha Wosz (15 Treffer) und Dennis Borkowski (12).

Für Trainer Marco Kurth haben insbesondere die Ausbildungsziele Priorität: „Im Großen und Ganzen können wir mit der Leistung bis zur Winterpause zufrieden sein. Das Team hat Vieles von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Dennoch gibt es genug Stellschrauben, an denen wir noch drehen können und werden, um die Entwicklung weiter voranzutreiben. Denn genau das ist das Wichtigste, die Ausbildung der Spieler, die bereits jetzt große Fortschritte gemacht haben. Wenn sich jeder Einzelne und wir als gesamtes Team weiter auf diesem Weg alles abverlangen, kommen die Erfolge von ganz alleine. Aber darüber zu sprechen, bringt uns nichts, wir müssen hart arbeiten für unseren Erfolg. Und das werden wir nach der Winterpause auch tun.“


Fazit

Generell hat man mit dem Nachwuchskonzept der U19 und U17 sich im bundesweiten Trend ganz oben festgesetzt und bewiesen das man zu den besten Adressen herangereift ist. Momentan fehlt es aber noch an das i-Tüpfelchen in Form eines außergewöhnlichen Spielers in diesem Altersbereichen, der den gehobenen Ansprüchen eines erfolgreichen Bundesligisten später im Männerbereich Folge leisten kann. Bestes Beispiel sind wiederum die Verpflichtungen des 19-jährigen Amerikaners Tyler Adams und des 20-jährigen Amadou Haidara, eben weil man solche Spieler mit diesem Kaliber noch nicht über das Leistungszentrum ausgebildet und zuvor im jüngeren Alter gesichtet hatte. Es macht weiterhin großen Sinn den schwierigen Weg des langen und komplizierten Ausbildungsprozesses in der Fußball-Akademie mit samt des professionell aufgestellten Scoutings zu gehen, sich darin stets zu optimieren bis schließlich eines Tages das eine oder andere Großtalent rechtzeitig verpflichtet und entsprechend gut ausgebildet werden konnte. Das ist das Ziel des Vereins, spiegelt die Philosophie wieder und nichts Besseres gibt es, allen Beteiligten genügend Raum und Zeit einzuräumen, weiter darin zu wachsen.

Die Ansprüche im Männerbereich mit den einzig vertretenen Profiteam stets in der Bundesliga ganz Oben mitwirken und sogar in der Champions League spielen zu wollen, sind extrem hoch und erschweren den Sprung der U19 Akteure in einem Maße, was kaum erfüllt werden kann. Da die Philosophie verfolgt wird, dass hochqualifizierte Spieler mit ihren besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten schon ihr Potential mit dem Ausscheiden des U19-Alters erreicht haben können und auch sollten, muss weiterhin geduldig nach ‚DEN‘ Toptalenten Ausschau gehalten, diese rechtzeitig verpflichtet und in den letzten Nachwuchsstufen qualitativ gefördert werden. Mit dieser Problematik schlagen sich schließlich alle Profivereine rum und hoffen eines Tages davon profitieren zu können. Dass der Ausbildungsprozess auch von außerhalb gut angenommen wird zeigen die stets 200 bis 300 Zuschauern bei den Heimspielen der U17 und U19. Der Eintritt ist kostenfrei und bei einem Roster und Getränk seiner Wahl ist auch stets für das leibliche Wohl gesorgt.

In diesem Sinne drücken wir unsere heutigen Nachwuchsspieler ganz feste die Daumen und auch den Verantwortlichen; und wünschen ihnen bei ihrer intensiven Arbeit bestmöglichen Erfolg. Vielleicht sieht man den einen oder anderen Kicker später wieder, wenn nicht der Sprung in das Profiteam von RB Leipzig gelungen ist. Ein fader Beigeschmack bleibt schon, da die Messlatte von der U19 hin zum Profiteam schier unerreichbar zu seien scheint.


Letzte Saison - U17 Bundesliga-Halbfinale gegen Bayern München


oligei


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Leipzig - (13.01.2019) Kurze Winterpause, knackige Vorbereitung! Zwei Testspiele – 1:1 gegen Istanbul und 1:0 gegen Wolfsberg – absolvierten die Rasenballer am Wochenende. Trotz eines kurzen Bruma-Schockmoments gilt: Der BVB kann kommen! Schön obendrein: Adams wirkt voll integriert!

Zwei Testspiele bildeten den Abschluss der kurzen Winterpausenvorbereitung. Gegen Galatasaray ließ Rangnick die erste Elf antreten, gegen Wolfsberg durfte die zweite Elf und einige Junioren ran. Am Ende standen ein 1:1 gegen den türkischen Meister und ein 1:0 Sieg gegen den österreichischen Bundesligavierten.


Neuzugang Adams fügte sich gut ein.


Galatasaray als Härtetest für den BVB

Eine Woche vor dem Rückrundenstart war Gala, das als Teil der Ablösevereinbarung in Leipzig antrat, ein guter Test für den BVB. Die Türken waren mit einigen Fans, viele davon sicherlich aus Deutschland, angereist und sorgten für mächtig Stimmung in der Arena. Trotz eines kleinen Pyrotechnikeinsatzes und vieler Gala-Fans auch auf der Haupttribüne blieb es friedlich und zumindest was die Gäste anbelangt stimmungsvoll. Im Sektor B war hingegen wenig los. Das Capo-Podest verwaist und der Fanbereich mit dem Füllstand der Oral-Rückrunde. Sicher nur ein Testspiel, aber der eher unterdurchschnittliche Zuschauerzuspruch passte ins Bild der Entwicklung der letzten zwei Jahre.



Ohne Kampl, der nach seinem Zehenbruch am Dienstag ins Training zurückkehren wird, spielte Laimer neben Demme im Zentrum. Leipzig tat sich schwer die eher defensive Spielanlage der Gäste zu überwinden, hatte aber durch Poulsen die erste Riesenchance, nachdem ein Rückpass von Galatasaray beim Dänen landete. Später erzielte Poulsen dann doch noch das 1:0 nachdem RBL eine schöne Kombination über Laimer, Sabitzer und Klostermann gelang und Poulsen im Zentrum im Stile eines Goalgetters abstauben konnte. Mitstürmer Werner blieb hingegen das Spiel über eher blass und tat sich auf Außen ausweichend eher schwer.

In der zweiten Halbzeit wurde dann etwas durchgewechselt. Adams bekam seine ersten Minuten und auch Nukan durfte ran. Beide waren am Gegentor jedoch unbeteiligt. Hier stand insbesondere Klostermann schlecht zum Ball und wurde überlaufen, Mvogo konnte den satten Schuss von Linnes zum 1:1 Endstand nicht abwehren.

Trauriger Höhepunkt war jedoch das Foul an Bruma, der danach vom Platz getragen werden musste. Sein Gegenspieler hatte voll den Knöchel getroffen, so dass das Schlimmste zu befürchten war. Rangnick war nach dem Spiel jedoch optimistisch, dass keine längerfristige Verletzungspause anstünde und Bruma am Dienstag ins Training zurückkehren könnte. Ein Ausfall des Portugiesen wäre im Hinblick auf die Rückrunde eher ungünstig, auch wenn Rangnick mit Kampl, Cunha und Saracchi immer noch einige Optionen in der Hinterhand hat.


Weiter auf der Suche nach seiner Form: Augustin.


Wolfsberg als Möglichkeit für die zweite Garde

Am Sonntag dann vor gut 700 Zuschauern der Test gegen Wolfsberg am Cottaweg. Der Eintritt war frei, das Wetter schlecht, aber zu sehen gab es immerhin ein solides Match mit einigen gut aufgelegten Junioren und einem Adams, der sich gleich gut einfügte. Auch Nukan bekam seine Chance, eine echte Option für die IV dürfte er indes auch in der Rückrunde nicht werden, fußballerisch zu schwach. Überzeugen konnten hingegen Sarrachi, der viel Offensivwucht erzeugte und Majetschak, der das Tor Orbans zum 1:0 Endstand per Eckball vorbereitete. Hervorzuheben wäre auch Adams, dem man nicht ansieht, dass er erst kürzlich zum Team gestoßen ist. Farblos blieb hingegen der Sturm, der mit Cunha und Augustin einige dicke Tor- und Konterchancen liegen ließ. Besonders Augustin, der seit seinem Streit mit dem französischen Verband wie ausgewechselt wirkt, hinkt seinem Leistungsvermögen weiterhin hinterher.

Insgesamt konnte man gegen den Wolfsberger AC optimistisch feststellen, dass die Spitze im Nachwuchsbereich sich hinter der zweiten Garde nicht verstecken musste. Stierlin, Majetschak und Bidstrup machten ein gutes Spiel und könnten bei Bedarf auch erste Minuten mit der ersten Mannschaft erhalten, ohne dass man sich gesteigerte Sorgen machen müsste.

Sorgen macht weiterhin die eher unterdurchschnittliche Verwertung von Großchancen, da ließen die Rasenballer in beiden Spielen zu viel liegen. Auch die Abstimmung der Pass- und Laufwege in der Offensive wirkt noch nicht optimal. Zu oft wurden flache Hereingaben ohne Blick für die Anspielbarkeit in den Strafraum geschlagen, da ist auf alle Fälle noch Luft nach oben.


Majetschak überzeugte im Test gegen Wolfsberg und bereitete den Siegtreffer vor.


Ausblick

Kampl und Forsberg sollen laut Rangnick am Dienstag wieder voll ins Teamtraining einsteigen. Bei Forsberg wird es sicher noch etwas dauern, bis er wieder für die Startelf in Frage kommt, so er denn schmerzfrei bleibt. Auch Bruma soll nicht zu stark verletzt sein und bald wieder auf dem Platz stehen. Bis auf Haidara wären damit alle Kicker vor dem BVB Spiel zumindest im Mannschaftstraining. Damit könnte RBL beruhigt in die letzten zwei Wochen des Wintertransferfensters gehen. Möglich, dass man im Offensivbereich die Augen weiter offen hält und die Situation bei Wolf, Lookman, Philipp und Matondo weiter im Blick behält. Hudson-Odoi dürfte bei den gehandelten Ablösesummen wohl kaum in Frage kommen.

Gegen den BVB ist also alles angerichtet. Zwar wird die Dortmunder Fanabteilung auf Busse verzichten, aber das Stadion wird so oder so voll. Bigotte Traditionalisten der Fußball-AG, die den Kommerz bekämpfen und als zweitreichster Klub der Bundesliga gegen Wettbewerbsverzerrungen angehen wollen, dürfen gerne zu Hause am Borsigplatz oder vor dem heimischen Spiegel gegen den Fußball-Kapitalismus demonstrieren. Der Kommerz wird dann später gemeinsam im Sonderzug nach München oder wahlweise in der Europäischen Superleague bekämpft.

Der Tabellenführer wird fußballerisch ein dickes Brett. Schwimmt immer noch fest auf der Erfolgswelle und ist schwer zu bezwingen, aber es ist kein Ding der Unmöglichkeit, das hat RBL ja bereits mehrfach bewiesen.


Statistik
RB Leipzig: Gulácsi (46. Mvogo) – Klostermann (77. Mukiele), Konaté (77. Orban), Upamecano (77. Nukan), Halstenberg (77. Saracchi) – Demme (C), Laimer (46. Adams) – Sabitzer, Bruma (68. Cunha) – Poulsen (83. Majetschak), Werner (77. Augustin)
Galatasaray Istanbul: Cipe – Ferreira (64. Bayram), Roque (90. Güney), Belhanda (46. Calik), Gümüs (C 84. Babacan), Linnes, Donk, N'Diaye (87. Yüksel), Reges (46. Inan), Akgün (90. Kapi), Feghouli (72. Celik)
Schiedsrichter: Henry Müller (Cottbus)
Zuschauer: 11.120
Tore: 1:0 Poulsen (34.), 1:1 Linnes (56.)
Gelbe Karten: - / Inan, Maicon


RB Leipzig: Müller (70. Krahl) – Saracchi, Nukan (61. Krauß) , Orban, Mukiele – Stierlin (61. Hartmann), Ilsanker – Majetschak (77. Winter), Adams (46. Bidstrup) – Augustin, Cunha (61. Jäkel)
Wolfsberger AC: Kofler (46. Soldo), Schmitz (46. Sollbauer), Rnic, Gollner (76. Avramovic), Novak – Liendl, Nutz (68. Schöfl) – Sprangler, Wernitznig, Steiger – Koita (46. Kigbu)
Schiedsrichter: Steven Greif (Gotha)
Zuschauer: 710
Tore: 1:0 Orban (40.)

Rumpelstilzchen


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