NÄCHSTE BEGEGNUNG

14. Spieltag 1. Bundesliga
Freitag, 03.12.2021, 20:30 Uhr
Ort: Stadion An der Alten Försterei, Berlin
1. FC Union Berlin
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
31
2
Borussia Dortmund
30
3
Bayer 04 Leverkusen
24
4
SC Freiburg
22
5
1899 Hoffenheim
20
6
1. FC Union Berlin
20
7
Wolfsburg
20
8
RB Leipzig
18
9
1. FSV Mainz 05
18
10
1. FC Köln
18
11
Mönchengladbach
18
12
Eintracht Frankfurt
18
13
VfL Bochum
16
14
Hertha BSC
14
15
VfB Stuttgart
13
16
FC Augsburg
13
17
Arminia Bielefeld
9
18
Greuther Fürth
1

RB-FANS.DE TWITTER

Twitter RBL

RB LEIPZIG FANCLUBS

Offizieller Fanclub

RB-Fans.de

 
RB Leipzig Liveticker Tippspiel Spielplan Apps Fanchat

WAS HOCH STEIGT, FÄLLT TIEF

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Leipzig - (29.11.2021) Das Einzige was diese Saison sicher ist, wie das Amen in der Kirche, sind Leipziger Formschwankungen, deren Ursachen letztlich im taktischen Bereich zu suchen sind. Gegen Leverkusen folgte auf das Hoch gegen Brügge wie mit Ansage ein Tief.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Corona lässt die Luft aus dem gut gefüllten Leipziger Kader. Noch einmal am Verschluss gezogen und es ist nicht mehr genug für ein Spiel drin. Beierlorzer hat mit der Rumpftruppe (immer noch einer guten Aufstellung, aber kaum Bankspielern) einen Befreiungsschlag in Brügge geschafft. Ein Sieg gegen Leverkusen würde selbigen versilbern und Leipzig zurück ins Champions League-Geschäft katapultieren.

Auf dem Feld vertraute Beierlorzer fast schon gezwungenermaßen dem Team gegen Brügge. Was als Anleihe an never change a winning team durchgehen könnte, war im Endeffekt nah dran an alternativlos. Leverkusen kam mit deutlich weniger Personalsorgen, sogar Schick war fit und all die schnellen und gefährlichen Dribbler wie Frimpong, Wirtz und Diaby auch.

 

>>> zum Liveticker

 

Dreisatz des Spiels

Langsam werden die Vorstellungen arg ermüdend, toll gegen Brügge und den BVB, quasi unterirdisch gegen Hoffenheim und nun gegen Bayer wieder eine blutleere Halbzeit mit Abwehrlücken so groß, dass ein Laster darin einparken könnte. Die Sahnehaube dann in Halbzeit 2 als RBL nach dem Anschlusstreffer sofort das dritte Gegentor kassierte und am Ende einen Elfmeter verschoss. Vielleicht ist ein Trainer doch nicht nur dazu da, den Spielern größtmögliche Freiheiten zu geben.

 

Für Brobbey und für Leipzig kein Vergnügen.

 

Neu im Bullenstall

Brobbey demontiert! Den Niederländer vier Minuten vor der Halbzeit für Szoboszlai auszuwechseln, war eine unangebrachte Höchststrafe. So viel schlechter als der Rest war der ehemalige Ajax-Kicker nun wahrlich nicht. Das gab Zweitliga-Rebic-Vibes. Silva mit einem Tor aber daneben eben auch wieder sehr viel Stückwerk. Gvardiol heute nicht ganz so auffällig – auch er schwamm eher mit dem gesamten Team. Martínez von seinen Vorderleuten bei den Toren allein gelassen, konnte an der Niederlage wenig ändern. Einziger kleiner Lichtblick: Bonnah und seine demmeske Terrierhaftigkeit.

 

Umkämpfte Partie mit besseren Ende für Bayer.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Nkunku: Über ihn lief heute offensiv noch das meiste. Er legte für Silva auf und seine Flanke war es, die zum Elfmeter führte. Spielte zudem die meisten Key-Pässe. Wenn Leipzig, selbst wenn es bei Nkunku solide läuft, nicht mehr gewinnt, dann ist die Götterdämmerung angebrochen.

Silva: Einfach, weil mir sonst keiner einfällt. Natürlich war Silva abseits des Tores mal wieder recht unauffällig und unglücklich, immerhin hat er seinen Teil am Ende aber mit dem Treffer erfüllt, dass die Hintermannschaft die Löchrigkeit eines schweizer Käses aufwies, war nicht seine Schuld.

Bonnah: Wie der kleine Junior am Ende jeden angelaufen ist, erinnerte an Demme und bessere Zeiten. Das dies schon reicht, um in dieser Rubrik aufzutauchen, zeigt das ganze Dilemma.

 

Teufel Alkohol!

 

Luft nach oben

Klostermann: Gewann als Innenverteidiger einen Zweikampf, dürfte über 90 Minuten hart an der Negativrekordmarke sein. Auch wenn Alternativen rar gesät waren und Henrichs nun auch nicht gerade als eisenharter Zweikämpfer bekannt ist, muss man konstatieren, dass Klostermann – gerade in dieses Viererkettenkonstellation – momentan ein Schwachpunkt ist.

Laimer: Laimer die erste Halbzeit beim Kicken zuzuschauen, lud zu einem gefährlichen Trinkspiel ein, zumal der Österreicher trotz seiner fünf Fouls (25% des Gesamtwerts und 50% aller RBL Fouls) gelbfrei blieb. Konny gewann nur ein gutes Drittel seiner Zweikämpfe, was vornehmlich aber auch an einem kaum konzertierten Pressing lag.

Angeliño: Was gegen Brügge irgendwie klappte – wobei sich auch da in der zweiten Hälfte massive Lücken in der Viererkette auftaten, ging gegen Leverkusen schief. Das Problem des kleinen Engels in einer derartigen Konstellation bleibt bestehen: er verfügt nicht über die nötige defensive Stabilität. Auf Außen, wo Leverkusen am stärksten war, wurden die Bälle verloren und dann ging es sehr schnell, oft zu schnell für Angel.

 

Kategorie schlecht gealtert

Wenn "lorzen" für "verlieren" steht, dann ja, sonst nein.

 

Tweet des Spiels

So saß ich gestern auch vor dem Fernseher.

 

Champagner statt Bier – die Fans

Willkommen zurück im Gruselkabinett der Geisterspiele! Inzidenzzahlen jenseits von Gut und Böse, eine Landesregierung die agiert wie Leipzig in Hoffenheim und eine besonders impfunwillige Bevölkerung sind kein gutes Rezept für einen noch nicht mal begonnenen Pandemie-Winter. Die Folge sind leere Stadien in Sachsen und schwammige Aussichten auf Besserung. Aber in so einer Situation muss der Fußball hintenanstehen und nicht wie Köln für volle Stadien sorgen.

Trotz der aktuellen Situation hatten die Fans jedoch erneut zur Kleiderspende aufgerufen, die auch nächste Woche noch an der Haupteinfahrt zum Stadion abgegeben werden können – also ran an die Schränke.

 

Auch diese Woche sind noch Spenden möglich.

 

Pfeife des Spiels

Fünfter Bundesligaeinsatz und 15. Einsatz überhaupt für Cortus bei einem RBL-Spiel. Zuletzt stand er im Pokal gegen Babelsberg auf dem Feld. Weder Leverkusen noch Leipzig (letzte Niederlage mit ihm zuhause gegen Sandhausen) hatten in der Bundesliga verloren, wenn er das Spiel leitete. Es galt also Unentschieden oder eine Premiere für den Unterlegenen.

Die zweifelhafte Premierenfreude hatte RBL – was aber aufgrund des Negativlaufs wenig überraschte, denn es war ja nicht die erste positive Serie, die das neue Trainerteam auslöschte. Bei der Handaktion zum Elfmeter (im Prinzip unstrittig) entschied Cortus richtig, die Aktion von Klostermann als „deflection“ statt „deliberate play“ zu werten, war im Ermessensspielraum, zeigte aber erneut die Schwäche dieser Regel, die den Verteidiger dafür bestraft im Zweifel auch bei Abseitsaktionen in seinem Rücken, zu versuchen, an den Ball zu gehen. Das kann nicht im Sinne des Erfinders sein und gehört geändert.

 

Eine Regel für die Tonne!

 

Aufgefallen

1)      Wieder so eine indiskutable Halbzeit, dass man als RBL Fan das Wort „indiskutabel“ schon als reichlich überstrapaziert empfindet. Kein Schuss aufs Tor im ersten Durchgang, dafür viele Räume für Leverkusen. Die Mannschaft macht einen fertig…

2)      In der zweiten Halbzeit wurde es dann etwas besser, was ergebnistechnisch aber nichts mehr änderte, weil man zum einen nach dem 2:1 so blauäugig agierte, dass dagegen Ultramarinblau verblassen würde. Beim verschossenen Elfer am Ende sicherlich maximal Pech, aber das hätte wohl auch nichts mehr geändert.

 

No Fans no party!

 

3)      Seit sechs Spielen und damit seit Hasenhüttls schlimmer Rückrunde (zu der Leipzig jetzt noch 7 Punkte fehlen würden) hatte RBL nicht mehr gegen Leverkusen verloren. Die aktuelle Saison ist der Killer für fast alle positiven Serien und stellte ja schone einige Negativrekorde auf. Da RBL seit neun Bundesligaauswärtsspielen sieglos ist, muss man furchtsam auf das kommende Spiel schauen, dass das aktuelle Trainerteam diesen Ligaauswärtsrekord noch weiter ausbaut (bisheriger Rekordhalter in dieser Kategorie war übrigens Tomas Oral mit 7…).

4)      Auch wenn Beierlorzer nur wenig Möglichkeiten hatte durchzuwechseln, so könnte man auch meinen, dass es in Doppelspielwochen keine gute Idee ist, dem Team keine Frische zuzuführen. Das ist mit Blick auf die Bank natürlich ein etwas ungerechter Kritikpunkt, dennoch zeigt es eines der Probleme Leipzigs in dieser Saison. Wenn ein Spiel gewonnen wird, folgt danach keine Änderung. Der Gegner weiß also was auf ihn zukommt und stellt sich entsprechend auf. Eine richtige Gegneranalyse muss man mit dem Mikroskop suchen.

 

Silva mit einem Tor aber sonst unauffällig.

 

5)      So ein Spiel, was man nicht nur von den Statistiken lesen darf, denn dort war RBL in quasi allen Belangen überlegen (Passwerte, Ballbesitz, Ecken) oder gleichauf (Torschüsse, Zweikämpfe, Laufwerte). Bayer hatte aber insgesamt die höhere Chancenqualität – gerade wenn man bei den xG Werten den späten Elfer rausrechnet und vor allem eine Idee, wie man Leipzig knacken kann. Während RBL blind in ein tiefstehendes Leverkusen rannte und die Abwehr höher stand als eine Limbostange unter dem man mit einem Pogo-Stick durchhüpfen konnte, wartete Bayer einfach ab, bis sich die entsprechenden Lücken ergaben. Lücken, die bereits gegen Brügge offensichtlich waren, die nur von den Belgiern, die eine Klasse tiefer als Bayer einzusortieren sind, nicht genutzt wurden.

6)      Im Prinzip waren es äußerst einfach strukturierte Tore, die Leverkusen erzielte. Langer Ball in die Spitze, die mit Geschwindigkeit eine hochstehende Abwehr überwand oder in 1:1-Situationen zwang. Nach 10 Minuten war klar, wie das laufen würde und da hätte man reagieren müssen, nur wird dem Team abseits von heißer Luft und Gerede von Eigenverantwortung kaum echtes Handwerkszeug mitgegeben. Wenn Plan A aufgeht, ist alles gut, wenn nicht, dann setzt es Haue. Das diese Idee, Leipzig zurück zum Pressing nicht funktionieren wird, sieht man am besten daran, dass selbst mit einem ganzen Team von Ausfällen der Gegner Leipzig einfach den Ball überlässt. Die ganze Unstrukturiertheit und Wildheit fällt dann nämlich beim erstbesten Fehlpass auf RBL selbst zurück. Wenn man sich nicht mal was Neues einfallen lässt, wird das Unionspiel genau den gleichen Verlauf nehmen.

 

Nkunku bester Leipziger aber das reichte nicht aus.

 

7)      Vor dem Spiel beklagte Mintzlaff den Wettbewerbsnachteil, den ein leeres Stadion mit sich bringt. Das war durchaus gerechtfertigt, darf aber trotzdem nicht als Ausrede für die Leistung und die taktische Blauäugigkeit gelten. Es ist ja nicht so, dass das Team solche Situationen nicht kennt. Manchmal muss man eben auch ohne Fans für die Fans gewinnen können. Problematischer sicherlich die vielen Ausfälle auf Leipziger Seite. Auch wenn die Bank besser gefüllt war, so waren die meisten der Auswechselspieler noch nicht bei 100% (das ist zumindest anzunehmen, sonst wären mehr Wechsel in der Startelf angebracht gewesen). Da konnten die Gäste deutlich mehr aus dem Vollen schöpfen und Bayer verfügt ebenso über einen starken Kader. Die Wechsel zeigten jedenfalls auch einen gewissen Unterscheid in den Möglichkeiten am gestrigen Abend.

 

Klostermann Teil einer wackligen Abwehr.

 

8)      Vor dem Spiel hatte ich drüben bei Transfermarkt in der Einleitung vor den Leverkusener Spitzen, den Dribblern und der Effizienz gewarnt. Letztlich alles Dinge, die Bayer auch gestern auszeichneten und denen man nicht mit einer hochstehenden Viererkette begegnen sollte, einfach weil Bayer dadurch ihre Stärken in Sachen Geschwindigkeit und Eins gegen Eins ideal ausspielen konnten.

9)      So langsam verliert Leipzig den Anschluss an die Champions League-Plätze. Sicherlich ist alles noch eng, mit einem Sieg gestern wäre man auf Platz 4 gesprungen. So ist es Platz 8. Diese Mär lässt sich aber nicht endlos in der Saison fortsetzen, denn irgendwann fangen andere auch an konstanter zu Punkten. Bayern und der BVB sind quasi schon weg, die wird man nicht mehr einholen. Leverkusen hat nun Platz 3 und das sprichwörtliche Sechspunktespiel gegen RBL gewonnen. Jeder weitere Ausrutscher vor der Winterpause führt Leipzig nun näher ans Verderben, denn in der Rückrunde muss man bei fast allen starken Gegnern auswärts ran und dass dies aktuell nicht gerade die Leipziger Stärke ist, das sieht selbst ein Blinder. Nach dem Ausscheiden aus der Champions League und Auftritten wie in Hoffenheim ist es jetzt eigentlich schon fünf nach zwölf…

 

Die Sprüche nach dem Spiel werden auch immer verzweifelter.

 

Fazit & Ausblick

Statt des Sprungs auf einen Champions League Platz knallte RBL mal wieder hart auf die Schnauze und findet sich jetzt im Niemandsland auf Platz 8 punktgleich mit Köln und Mainz und nur zwei Punkte vor Aufsteiger Bochum wieder.

Man kommt sich vor wie eine kaputte Schallplatte, die Probleme sind immer gleich. Fehlende Balance in der Defensive, in einem Team, was nicht nur tabellarisch, sondern auch beim Pressing/Ballbesitz nicht so richtig zu wissen scheint, wo es hin soll.

Gegen Union könnte RBL in die zweite Tabellenhälfte fallen, das Schlimme ist, eine Niederlage in Berlin wäre noch nicht mal überraschend. Die Hoffnung ruht auf den zurückkehrenden Spielern, aber wenn wir ganz ehrlich sind, ein Ende mit Schrecken klingt nicht erst seit gestern langsam deutlich charmanter als dieses ziellose Huppi-Fluppi.


Kicker –  Whoscored –  Sofacore –  Understat –  RBL –  Bundesliga –  FotMob

Statistik
RB Leipzig: Martínez – Mukiele, Klostermann (84. Bonnah), Gvardiol, Angeliño – Kampl (C, 73. Adams), Laimer (73. Henrichs) – Nkunku, Forsberg (84. Haidara) – Brobbey (43. Szoboszlai), Silva
Bayer Leverkusen: Hrádecký (C) – Frimpong, Tah, Tapsoba, Hincapie – Andrich (80. Demirbay), Palacios, Diaby (88. Alario), Wirtz (88. Amiri), Adli (62. Aránguiz) – Schick (62. Kossounou)
Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenach)
Tore: 0:1 Wirtz (21.), 0:2 Diaby (34.), 1:2 Silva (62.), 1:3 Frimpong (64.)
Torschüsse: 13 / 11
Schüsse aufs Tor: 3 / 4
Passquote: 85% / 77%
Zweikampfquote: 59% / 41%
Ballbesitz: 51% / 49%
Laufleistung: 115,8 km / 115,5 km
Sprints: 231 / 231
Fouls: 10 / 9
Ecken: 7 / 2
Abseits: 2 / 5
Gelbe Karten: Forsberg (1) / Andrich, Hrádecký, Frimpong
Zuschauer: keine

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20211128-spielbericht-leverkusen.html

  • 2021/22
  • Achim Beierlorzer
  • André Silva
  • Angelino
  • Bayer
  • Bayer 04 Leverkusen
  • Bundesliga
  • Christopher Nkunku
  • Corona
  • Heimniederlage
  • Heimspiel
  • Hinrunde
  • Jesse Marsch
  • Konrad Laimer
  • Leverkusen
  • Lukas Klostermann
  • Niemandsland
  • Solomon Bonnah
  • Spitzenspiel

DIESES WAR DER ERSTE STREICH ... UND DER ZWEITE FOLGT SOGLEICH?

Titelbild

Leipzig - (27.11.2021) Nach dem fulminanten Auftritt gegen Brügge sind unsere Rasenballer an diesem Sonntag gegen die Leverkusener gefordert. Wird unser Interimstrainer Achim "The MasterClass" Beierlorzer erneut einen Sieg einfahren? Zwei Siege in Serie unter dem Trainer Beierlorzer gab es zwar bereits - aller Unkenrufe zum Trotz - aber da waren die Gegner noch der VfL Bochum der 1. FC Nürnberg.

Aufreger der Woche

Nach diesem deutlichen Erfolg in der Champions League lagen sich alle in den Armen und haben den Sieg genossen. Emil Forsberg wurde Man of the Match und hat seinen T*****-Titel erhalten. Da wurde sogar der Angelino etwas neidisch!



Unsere Rasenballsportler

Form unserer Mannschaft

Wenn man sich die letzten Spieler unserer Mannschaft so ansieht, dann könnte man meinen, dass es neben zum Beispiel dem Yeti oder den Aliens auf der Area 51 ein weiteres großes Mysterium hinzugefügt werden könnten:

Gibt es in der Mannschaft von RB Leipzig in der Saison 2021/2022 so etwas wie Konstanz? Nach dem Sieg gegen Dortmund, so in Hoffenheim unterzugehen und dann gegen so Brügge zu dominieren? Wissen unsere Rasenballsportler nicht, dass wir Fans auch so etwas wie Gefühle haben? Hoffen wir, dass sich unsere Mannschaft von der besseren Seite zeigt und die Punkte in der Heldenstadt bleiben.

 

Was haben sie am Sonntag wohl so vor....

 

Verletzte / gesperrte Spieler

In der Champions League fehlten uns insgesamt zehn (!) Spieler, wobei nur Tyler Adams gesperrt war. Er kehrt somit am Sonntag in den Kader zurück. Dazu sind Szoboszlai und Haidara wieder fit und auch Peter Gulacsi könnte auf die Bank zurückkehren, wenn der PCR-Test vor dem Spiel negativ ist. Mo Simakan, WIlli Orban und Hugo Novoa fallen nach positiven PCR-Tests aus. Dani Olmo und Marcel Halstenberg sind weiter verletzt.

 

Moralische Unterstützung auf der Bank? Dieses Mal eher weniger.

 

Mögliche Aufstellung RB Leipzig

Martínez – Mukiele, Klostermann, Gvardiol, Angeliño – Kampl, Laimer – Nkunku, Forsberg – Silva, Brobbey

 

Seoane gut gestartet, aber etwas nachgelassen.

 

Der Gegner im Check

Gegner mit Rückenwind

Nach einer kleineren Durststrecke der Leverkusener haben sich die Jungs unter ihrem neuen Trainer, Gerardo Seoane, wieder gefangen. In dieser Zeit hat man u.a. 1:5 gegen die Münchner verloren und flog zu allem Überfluss auch noch aus dem DFB-Pokal. Seit Beginn des Novembers konnte man jedoch aus den letzten 4 Spielen immerhin 3 Siege holen (u.a. hat man am Donnerstag innerhalb von 5 Minuten einen 1:2 Rückstand gegen Celtic gedreht). Wie bei uns ist in der Regel der älteste Spieler der Torhüter. Die Startelf des Spiels gegen Celtic lief unter dem Motto Jugend forscht. 8 von 11 Spielern waren 23 oder jünger. Mit Gerardo Seoane hat man zu Saisonbeginn einen vielversprechenden Trainer aus der Schweiz verpflichtet. Er hat mit den Young Boys Bern die Dominanz des FC Basel durchbrochen und 3 Meisterschaften in Folge geholt. Dazu wurde man in den 3 Jahren auch einmal Schweizer Pokalsieger.

Mit Seoane spielt Bayer in einem 4-5-1 mit hoch stehenden Außenverteidigern und sicherem Ballspiel (ca. 86% Prozent der Pässe kommen beim Mitspieler an). Leverkusen versteht es dazu auch blitzschnell umzuschalten und nach gegnerischen Ballverlusten den Gegner zu überrumpeln und so Tore zu erzielen.

Eine der größten Stärke Leverkusens ist die gnadenlose Effizienz. Laut dem xG-Wert (gibt an, wie hoch die Wahrscheinlichkeit war, dass der Ball in dieser Situation im Tor landet) hat Bayer 04 ca. 7 Tore mehr erzielt als es der xG-Wert benennt.


Player to watch

Da gibt es bei Leverkusen eindeutig viel zu viele, um sich auf einen Spieler festzulegen, da prinzipiell auf vielen Positionen sehr gute Talente spielen. Damit hier aber überhaupt ein Name steht, schreiben ich nun Florian Wirtz. Wird bestimmt ein ganz großer! ;)

 

Alles das was Leipzigs Nachwuchs leider nicht ist: Florian Wirtz.

 

Verletzte / gesperrte Spieler

Neben dem rotgesperrten Demirbay fallen die verletzten Fosu-Mensah, Baumgartlinger, Aranguiz, Bakker und der in Leipzig gut bekannte und manchmal schmerzlich vermisste Schick aus.


And the winner is ... der Fantipp

Wir haben einen hohen Sieg gegen Brügge erzielt, wir spielen Zuhause, die Jungs sind heiß wie T ...Frittenfett: Die Vorzeichen stehen somit klar auf ein Spiel, welche die ironische und manchmal sarkastische Ader von uns Fans wirklich Freude machen könnte. Da die 3 Punkte jedoch in der schönsten Stadt der Welt bleiben müssen, werden wir das Ding gewinnen und mit Leverkusen punktetechnisch gleichziehen. Tipp: 3:0 Sieg für unsere Roten Bullen.


Was läuft wo?

Liveticker RB-Fans.de: https://rb-fans.de/liveticker.html
Radio: http://bullenfunk.fm/
TV-Übertragung: Sky


seahawk_70


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20211127-vorbericht-Leverkusen.html

  • 2021/22
  • Bayer
  • Bayer 04 Leverkusen
  • Bundesliga
  • Corona
  • Geisterspiel
  • Heimspiel
  • Hinrunde
  • Leverkusen
  • RB Leipzig

EIN HERZBLATT UND SEIN BUSENFREUND

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Brügge - (25.11.2021) Brügge sehen und … siegen! Motivationskünstler Forsberg drückt die richtigen Knöpfe, Herzblatt Beierlorzer hat ein glückliches Händchen bei extrem beschränkter Auswahl und Nkunku macht Nkunku-Dinge. Am Ende feiert RBL seinen höchsten Sieg im internationalen Wettbewerb und wahrt die Chance auf "Titten" in der Europa League!

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Vom breitesten und angeblich bereitesten Kader zur absoluten Rumpfelf innerhalb nur einer Woche. Corona wütet im durchgeimpften Leipziger Kader und so fehlte fast eine gesamte Elf gegen Brügge und Beierlorzer musste Marsch an der Seitenline ersetzen. Nach dem absolut desaströsen Auftritt in Hoffenheim, für den entsprechende negative Superlative noch erfunden werden müssen, keine guten Voraussetzungen für den ersten Auswärtssieg in Liga oder Champions League seit April.

Beierlorzer hatte also quasi keine Auswahl, denn auch wenn Yussi und andere mitgefahren waren, so blieben mit Moriba und Henrichs gerade einmal zwei nominelle Profikicker auf der Bank. Im Sturm durfte Brobbey mit Silva ran und dahinter wirbelten – im wahrsten Sinne des Wortes Forsberg und Nkunku. Bei Brügge waren dagegen alle fit, umso überraschender der folgende Spielverlauf.

 

>>> zum Liveticker

 

Dreisatz des Spiels

Ein Metronom auf Drogen könnte keine heftigeren Ausschläge liefern als unsere Rasenballer. Alles was offensiv in Hoffenheim herumgestümpert wurde, klappte gegen Brügge wie am Schnürchen. Das Resultat nicht nur der erste Champions League-Auswärtssieg in dieser Saison, sondern der erste Auswärtssieg abseits des DFB-Pokals seit April und zudem der höchste der Champions League überhaupt. Wer diesen Spielverlauf nach dem Wochenende erwartet hätte, der muss schon über einen titanischen Optimismus verfügen.

 

Photobomber Mukiele und die beiden Antreiber und besten Kicker auf dem Feld.

 

Neu im Bullenstall

Was für ein Unterschied für die Debütanten bei einem 5:0 Auswärtserfolg reinzukommen oder in ein Team, was wie gegen die TSG klinisch tot war. Novoa, Bonnah und Moriba kamen zwar lediglich für die letzten 30 Minuten und da spulte RBL eher den Stiefel ab und wackelte ab und an etwas in der Abwehr, dennoch dürfte das deutlich zufriedenstellender sein, als in eine quasi chancenlose Partie zu kommen. So war Novoa am 5:0 beteiligt und Moriba lieferte eine solide Leistung im Zentrum ab, auch wenn es hier ein paar Stellungsfehler gab. Richtig gut agierten die Startspieler Gvardiol (wieder einmal einer der besten in der Abwehr inklusive Bierkopfball), Brobbey (gelang nicht alles, holte aber den wichtigen Elfer zum 2:0 raus), Silva (auch hier wären mehr Tore drin gewesen, aber einmal netzte er) und Martínez (hielt auch in der etwas wilderen zweiten Halbzeit seinen Kasten sauber, was teilweise aber auch am Brügger Unvermögen lag und wurde ja schon in Hoffenheim als einer der besten genannt). Fazit: eine Vielzahl von Neuen lieferte in einem echten Entscheidungsspiel richtig gut ab!

 

Brobbey zeitweise im Beastmode.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Nkunku: Wie im Spiel gegen die TSG geschrieben. Wenn Nkunku funktioniert, dann läuft es meist auch bei RBL ganz gut. Anders als am Wochenende lieferte Nkunku gestern. Das wichtige 1:0, auch wenn das eher ein Abstauber war, die Vorlage zum „Deckel drauf 4:0“ vor der Pause und das 5:0 Sahnehäubchen. Abseits davon gelang ihm eigentlich gar nicht so viel, aber das ist schon meckern auf erhöhtem Niveau.

Forsberg: Das Motivationsmeister wird jetzt damit leben müssen, dass er für den Rest der Saison mit dem „die EL ist eine Chance zum Titten“ aufgezogen wird, er dürfte es mit Humor nehmen, gerade wenn danach so eine Glanzleistung folgt. Insgesamt hatte er noch etwas mehr Einfluss auf das Leipziger Spiel als Nkunku und sorgte mit seinen zwei Toren und einigen Torschussvorlagen für die erfreulich hohe Halbzeitführung. Gewann daher auch nicht ganz unverdient den Award zum Player of the Match.

Gvardiol: Auch gestern wieder einer der besten Abwehrspieler, auch als es im zweiten Durchgang defensiv nicht mehr so rund lief. Gvardiol ist für mein Dafürhalten der Neuzugang des Sommers. Ich hatte durchaus hohe Erwartungen (Dank der Infos, die einfach nur justgroovy waren), aber die wurden nochmal übertroffen.

 

Wenn es bei Nkunku läuft, läuft es auch bei RBL.

 

Luft nach oben

Klostermann: Fiel in der Abwehrkette etwas ab. Man merkt bei ihm noch die fehlende Spritzigkeit nach der Verletzung, was sich auch gegen Hoffenheim zeigte. Fand zeitweise nicht in die Zweikämpfe oder verlor sie (unter 50% Zweikampfquote).

 

Kategorie schlecht gealtert

Streiche das streiche...

 

Tweet des Spiels

Wenn es um alles geht, ist Forsberg zur Stelle!

 

Champagner statt Bier – die Fans

Was mussten die Auswärtsvielfahrer in den letzten Monaten leiden. Das ging auf keine Kuh- oder Rinderhaut. Diese fulminante Belohnung hatten sich die gut 400 mitgereisten Leipziger Fans verdient, die anders als die Heimzuschauer weiterhin Spiele von RBL live und in Farbe ohne TV Gerät ansehen können. Nachdem Zusammenbruch von Brügge zur Halbzeit waren sie noch besser zu hören, denn auch die Fans des Gastgebers waren ordentlich geschockt ob der unerwartet schlechten Leistung des belgischen Meisters.

 

Endlich mal eine Auswärtsparty!

 

Pfeife des Spiels

Erster Einsatz des Italieners Massa in einem Spiel mit Leipziger Beteiligung. Das wird man so schnell nicht vergessen, zumal er für einige andere deutsche Klubs nicht gerade zum Glücksbringer avancierte. Leverkusen und Frankfurt (mit Silva) sieg- und torlos, Deutschlands U21 mit einem gewissen Willi Orban auf der Bank 2015 mit Pleite in England. Da war es gestern für RBL ein deutlich erfolgreicherer Abend.

Insgesamt hätte Massa etwas mehr durchgreifen müssen, da der Frust der Belgier im zweiten Durchgang etwas hochkochte. So waren sie mit gerade einmal drei Gelben gut bedient. Zumindest Balanta hätte sich über einen Platzverweis auch nicht beschweren können.

 

Yussuf als moralische Unterstützung.

 

Aufgefallen

1)      Poulsen machte zuletzt schon als angehender Spielertrainer von sich reden. Er war nicht der Einzige, der zur moralischen Unterstützung mit auf der Bank saß (bspw. auch Haidara und Szoboszlai). Bei ihm kann man sich aber auch durchaus eine echte positive Auswirkung vorstellen. Beierlorzer und die verletzten Spieler, das passte gegen Brügge wie Arsch auf Eimer.

2)      Um bei den derben Metaphern zu bleiben. Spruch des Spiels, ja vielleicht der Hinrunde oder gar der Saison geht auf die Kappe von des lüsternen Schweden, der in der PK sagte, dass die EL die Chance „zum Titten“ sei. Was immer euch auf Touren bringt… Nach Euronen als Siegprämie nun was Handfesteres, mit dem hoffentlich jeder etwas anfangen kann. Weitermachen!

 

Weiß ganz genau um was es geht ... Titten!

 

3)      Ganz unrecht hat Forsberg natürlich nicht. Der Europa League-Titel ist mit dem Leipziger Kader ein deutlich machbareres Ziel als die Bundesligakrone oder gar der Champions League-Titel. Nach dem Hoffenheim-Kick oder dem Hinspiel gegen Brügge war das auch von Orban formulierte Zeil deutlich vermessener oder auch phantastischer als es nach dem gestrigen Spiel erscheint. Aber wenn uns die Saison bisher eine Lektion mit aller Deutlichkeit unter die Nase gerieben hat, dann die, dass man sich nach einem Sieg keinen Träumen hingeben sollte. Das nächste Spiel, es ist immer das wichtigste und bisher war es meist das, was als nächstes in die Hose ging.

4)      Passend dazu die Diskussion von Thoelke und dem Rotebrausetwitterer nach dem Spiel. Wann ist das Glas für die Fans mal halbvoll, fragte der Stadionsprecher. Die Antwort muss leider lauten: dann wenn man nach dem folgenden Spiel hinschauen kann und das Glas nicht durch einen wie auch immer gearteten Zwischenfalls ausgeschüttet am Boden liegt.

 

Debütantenball.

 

5)      Rekorde und Sensationen satt. Höchster Champions League-Sieg in der langen und ereignisreichen Geschichte des einzig wahren Rasenballsports. Höchster Champions League-Auswärtssieg damit natürlich auch. Erster Auswärtssieg außerhalb des DFB-Pokals seit April (immer wenn ich das schreibe, und ich schreibe es häufig, muss ich kurz inne halten und mit dem Kopf schütteln). Forsberg überholte mit seinen zwei Toren Sabitzer in der Leipziger Torrangliste und schob sich hinter Yussi auf Platz 4 und Nkunku robbt sich langsam an den Kutschkinator ran (ha – da ist er wieder mein ehemaliger Lieblingskicker…). Auch für Brügge war es die Einstellung der höchsten Heimpleite. Das muss man erstmal hinbekommen, nachdem der Club so gut in diese Champions League-Saison gestartet war und verdient in Leipzig gewann.

6)      Was weiterhin auffällt und auch schon oben beim Dreisatz erwähnt wurde: Leipzig macht diese Saison den Ritt auf der Wilden Maus, wobei die Höhen und Tiefen eher an echte Loopingachterbahnen erinnern als an die abgespeckte Variante. Diese unglaubliche Schwankungsbreite ist dabei kein Gütesiegel. Es zeigt lediglich, dass der Kader im Prinzip wirklich gut genug für die formulierten Ansprüche ist (also Minimum Platz 4 in der Liga usw.). Was fehlt, ist diese PS mit auch nur dem Hauch eines Anscheins von Konstanz auf den Platz zu bringen. Wenn gegen Leverkusen wieder in die Gegenrichtung gesteuert wird, falle ich endgültig vom Glauben ab!

 

Beierlorzer musste nur in Halbzeit 2 mal etwas kritischer schauen.

 

7)      Die 4Fans waren am Montag auf dem Herzblatt Tripp. Realistische Vorschläge als Alternative für Marsch als Trainer wurden zwar kaum genannt (Jaissle noch am ehesten), dafür gab es einige orbansche Träume von ganz großen Lösungen. Dass nun ausgerechnet der in einigen Kreisen als Teil des Problems frühzeitig abgestempelte Beierlorzer nun diesen Sieg einfährt, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Das bedeutet nicht, dass er auch eine potenzielle Lösung wäre, aber die Herzen dürften ihm nach diesem überzeugendsten aller Auswärtsauftritte der letzten 6/7 Monate erstmal zufliegen. Was letztlich potenziell die Frage aufwerfen könnte (so diese Serie anhält und bei der Rückkehr von Marsch auf die Bank endet) – was daraufhin so die Überlegungen in der mintzlaffschen Führungsriege wären.

 

Nur echt mit Spreewaldgurke!

 

8)      Bei all dem berechtigten Lob darf man jedoch nicht vergessen, dass der Spielverlauf etwas glücklich war. Der Ball vor dem ersten Tor landete mit Glück bei Nkunku, das Foul an Brobbey dumm und in der zweiten Halbzeit wackelte die RBL-Hintermannschaft so bedenklich, dass man sich viel mehr an einige der bisherigen Saisonspiele erinnert fühlt. Allein Brügge hatte da schon etwas aufgesteckt, agierte sowieso extrem unpräzise und konnte die Lücken und Fehler daher nicht nutzen. Anderen Teams wäre das schon eher zuzutrauen. Wobei natürlich auch nicht außer Acht gelassen werden darf, dass RBL nach dem 4:0 auch einen Gang zurückschaltete. Nicht zuletzt, da der Kader gegen Leverkusen nicht deutlich breiter sein dürfte.

9)      Mit dem Sieg wahrt RBL nun also die Chancen auf Platz 3 und damit die Europa League. Ob es tatsächlich reicht, entscheidet sich im Fernduell am letzten Gruppenspieltag. Für Manchester und Paris geht es dabei um nichts mehr, Platz 1 und 2 sind bereits in Stein gemeißelt. Bleibt zu hoffen, dass RBL vor leeren Rängen genauso heimstark bleibt und dass Guardiola ebenfalls ein paar Kicker schont. Aber selbst, wenn, sollte man versuchen sich mit einem Sieg aus der diesjährigen Champions League zu verabschieden – nur zur Sicherheit!

 

Im 4Fans Podcast war man doch auf der Suche nach dem Trainer der Träume...

 

Fazit & Ausblick

Eine derartige Leistung hätte ich nach dem Hoffenheimspiel und den verletzungs- und coronabedingten Ausfällen nicht für möglich gehalten. Eine gewisse Unberechenbarkeit mag im Fußball charmant sein, aber bei RBL geraten wir schon arg in die sehr weit hinten liegenden Stellen von PI nach dem Komma.

Seis drum, es war maximal unterhaltsam. Gerade weil die Forsberg und Co. Die richtigen Stichworte für einen fulminanten Abend lieferten. Jetzt will ich aber auch mehr davon…

Diese Chance bietet sich schon am Sonntag gegen Leverkusen. Die Bayer-Elf startete super in die Saison und baute im Herbst super stark ab. Es treffen zwei derzeit schwer auszurechnende Mannschaften aufeinander. Vor leeren Rängen muss RBL zeigen, dass man auch ohne Fans für selbige gewinnen kann…


Kicker – Whoscored – Sofacore – RBL – UEFA – FotMob


Statistik
Club Brügge: Mignolet – van der Brempt (60. Mechele), Hendry, Nsoki (46. Ricca), Clinton – Vanaken (C), Balanta – Lang, De Ketalaere, Sowah – Dost (46. Rits)
RB Leipzig: Martínez – Mukiele, Klostermann (62. Henrichs), Gvardiol (80. Bonnah), Angeliño – Kampl (C), Laimer (62. Moriba) – Nkunku, Forsberg – Brobbey (66. Novoa), Silva
Schiedsrichter: Davide Massa (Italien)
Tore: 0:1 Nkunku (12.), 0:2 Forsberg (17.) FE, 0:3 Silva (26.), 0:4 Forsberg (45.+1), 0:5 Nkunku (90.+3)
Torschüsse: 10 / 23
Schüsse aufs Tor: 3 / 13
Passquote: 71% / 67%
Zweikampfquote: 61% / 39%
Ballbesitz: 55% / 45%
Laufleistung: 114,2 km / 116,2 km
Fouls: 13 / 10
Ecken: 13 / 5
Abseits: 5 / 3
Gelbe Karten: Lang, Balanta, Wesley / Moriba (1)
Zuschauer: 26.000 (ca. 400 RBL Fans)

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20211125-spielbericht-bruegge.html

  • 2021/22
  • Achim Beierlorzer
  • André Silva
  • Auswärtssieg
  • Brügge
  • Champions League
  • Christopher Nkunku
  • Club Brügge
  • Corona
  • Emil Forsberg
  • Europa League
  • Gruppenphase
  • Hinrunde
  • Jesse Marsch
  • Josko Gvardiol
  • Junioren
  • Rekorde

WIR SIND HIER NICHT BEI HERZBLATT

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Leipzig - (24.11.2021) Halbzeit in der Hinrunde in der 1. Bundesliga. Wir wollten wie immer in der Länderspielpause die neue Folge vom Podcast #4Fans aufnehmen, aber aus organisatorischen Gründen ging es nicht. Es hatte aber auch was Gutes.

Anstelle mit einen 2:1 gegen den BVB in einen vollen 2G Stadion in die Aufnahme zu gehen wurde es nun das trostlose 0:2 gegen Hoffenheim. Ein wahrer Tiefpunkt für die Jungs am Mikro um Jan, Lars, Kai und Tobias, die schon alles erlebt haben seit der Gründung vom einzig wahren Rasenballsport und kommen zur Erkenntnis: "Wir sind hier nicht bei Herzblatt!"



Also begeben wir uns auf Spurensuche was die Gründe dafür sein können und suchen unser Herzblatt. Wer es ist, warum auch Tor 3 öffnete und wieso die Aufnahme emotional und gut gelaunt war, erfahrt ihr in der neuen Folge hier.

Hinweis der Redaktion:
Die Aufnahme entstand vor der Bekanntgabe, das Jesse Marsch sich mit Corona infiziert hat.

Ihr seid wie immer herzlich eingeladen, selber rein zu hören und uns eure Meinungen und Anregungen auf unseren Social Media-Kanälen oder per Mail zu schreiben.




Folge 28 – Wir sind hier nicht bei Herzblatt


22.11.2021 – 4Fans Folge 28 mit Jan, Lars, Tobias und Kai


  • 00:00:00 – Vorstellung
  • 00:04:34 – El Plastico gg Hoffenheim
  • 00:22:45 – Leistungsschwankungen RB - Keine Entwicklung
  • 00:35:19 – Quo vadis, Tyler Adams
  • 00:46:31 – Braucht RB einen neuen Trainer
  • 01:05:03 – Wir haben nicht 2G wir haben 3K - Kohle,Konzept,Kompetenz
  • 01:14:29 – Wie war die Auswärtsfahrt Paris
  • 01:29:10 – Corona in der Bundesliga, ein "Anfangs"-Thema
  • 01:36:29 – "Wir wollen euch Impfen sehen"
  • 01:38:08 – 1 Point Red Bull – Schwaches RB-Wochenende
  • 01:44:55 – Dani Olmo – Raus bis Jahresende
  • 01:52:50 – Ausblick Punkteausbeute bis Jahresende
  • 01:56:17 – Fazit und Verabschiedung


aus_LE / Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20211124-special-podcast.html

  • 2021/22
  • 4Fans
  • Bundesliga
  • Champions League
  • Fehlstart
  • Hinrunde
  • Jesse Marsch
  • Podcast
  • TSG 1899 Hoffenheim

RB LEIPZIG FANFORUM

FORUM RB LEIPZIG

OFFIZIELLE RBL-WEBSITE

Offizielle RB Leipzig Website

RB-FANS.DE VOTING

Koan Angriff auf die Bayern, aber bringt der Sieg gegen den BVB die Wende nach bisher eher durchwachsenen Leistungen?

Ich bleibe skeptisch, ob Marsch zum Team passt.
33.92%
Anpassungsschwierigkeiten waren zu erwarten.
20.85%
Wer den BVB schlägt, der hat einen Stein im Brett!
17.67%
Auswärts und in der CL war es definitiv zu wenig.
15.9%
Sieg gegen geschwächten BVB nicht überbewerten.
11.66%
Umfrageteilnehmer: 283

RB-FANS.DE FACEBOOK