NÄCHSTE BEGEGNUNG

12. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 24.11.2018, 15:30 Uhr
Ort: Volkswagen Arena
VfL Wolfsburg
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Borussia Dortmund
27
2
Bor.Mönchengladbach
23
3
RB Leipzig
22
4
Eintracht Frankfurt
20
5
Bayern München
20
6
1899 Hoffenheim
19
7
SV Werder Bremen
17
8
Hertha BSC
16
9
1. FSV Mainz 05
15
10
FC Augsburg
13
11
SC Freiburg
13
12
VfL Wolfsburg
12
13
Bayer 04 Leverkusen
11
14
FC Schalke 04
10
15
1. FC Nürnberg
10
16
Hannover 96
9
17
Fortuna Düsseldorf
8
18
VfB Stuttgart
8

RB-FANS.DE TWITTER

Twitter RBL

RB LEIPZIG FANCLUBS

Offizieller Fanclub

RB-Fans.de

 
RB Leipzig Liveticker Tippspiel Spielplan Apps Fanchat

RBL SPRINGT NACH HEIMSIEG AUF RANG 3

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Leipzig - (10.11.2018) Mit einer konzentrierten und über weite Strecken der Partie überzeugenden Leistung hat unser Team das Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen mit 3:0 gewonnen. Poulsen und Klostermann trafen für Rangnick-Elf, die damit auf Rang 3 in der Bundesliga kletterte.

Ausgangssituation
Der letzte Teil der englischen Wochen vor der Länderspielpause endete mit dem Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen. Nach der Niederlage gegen Celtic galt es für die Mannen von Ralf Rangnick, noch einmal die letzten Kräfte zu mobilisieren und einen direkten Konkurrenten um die internationalen Plätze auf Abstand zu halten. Die Werkself dagegen wollte endlich aus dem Tabellenkeller kommen und den Anschluss nach oben herstellen. Mit elf Punkten nach zehn Spieltagen hinkten die Leverkusen ihren eigenen Ansprüchen weit hinter.

Personallage
Auf Leipziger Seite fielen Forsberg (Leistenbeschwerden) und Saracchi (Oberschenkelprobleme) für die Partie aus, Poulsen und Werner wurden dagegen rechtzeitig fit und standen ebenso in der Startelf wie Kampl und Demme. Rangnick entschied sich für eine Fünferkette:

Gulacsi - Klostermann, Upamecano, Ilsanker, Konate, Halstenberg - Sabitzer, Demme, Kampl - Poulsen, Werner 

Leverkusens Trainer Heiko Herrlich musste kurzfristig auf Bellarabi verzichten, ihn ersetzte Brandt. Ansonsten spielten Sven Bender, Tah, Lars Bender, Havertz und Volland für Kohr, Alario, Baumgartlinger und Dragovic. 

Hradecky - Jedvaj, S. Bender, Tah - Weiser, Aranguiz, L. Bender, Wendell - Brandt , Havertz - Volland

Verlauf 1. Halbzeit
Nach einer kurzen Phase des Abtastens hatten beide Teams frühzeitig die Chancen zur Führung. Erst verpasste Sabitzer knapp am langen Pfosten eine Hereingabe von Werner und nur zwei Minuten später parierte Hradecky einen Schuss von Werner vom linken Strafraumeck. In der 13. Minute segelte eine gefährliche Flanke von Brandt in den Leipziger Strafraum, aber Ilsanker klärte in höchster Not mit dem Kopf vor Volland, sonst hätte es wohl geklingelt. Auf der Gegenseite verhinderte Tah den Einschlag, als Sabitzer flankte und Poulsen schon einschussbereit im Fünfmeterraum stand. Danach dauert es bis zur 27. Minuten, ehe wieder Torgefahr entstand - und die hatte es in sich. Demme chippte am Strafraum den Ball über die Abwehr, Poulsen startete durch und lupfte freistehend vor Hradecky über den Torwart ins Tor zur verdienten 1:0 Führung. Während alle schon jubelten, hob der Linienrichter die Fahne und entschied auf Abseits. Wirklich? Der VAR griff ein und gab das Tor! Komplette Verwirrung im Stadion, doch danach grenzenloser Jubel. Richtige Entscheidung des VAR einzugreifen, denn Poulsen stand definitiv nicht im Abseits! Leverkusen geschockt und Kampl hatte in der 31. Minute sogar das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber am Außennetz. Zuvor lief Werner 30 Meter im Vollsprint an Tah vorbei, passte flach herein und Kampl vergab leichtsinnig den Abschluss aus leicht spitzen Winkel. Von den Gästen aus Leverkusen war lange nichts zu sehen, bis zur 37. Minute, da tanzte Havertz Ilsanker aus und schoss aus gut 15 Metern aufs Tor, der Ball ging knapp drüber. Doch es blieb bei der durchaus verdienten 1:0 Halbzeitführung unserer Mannschaft, die konzentriert auftrat und defensiv bis auf zwei Aktionen wenig zuließ.

Verlauf 2. Halbzeit
Der Beginn der zweiten 45 Minuten verlief schleppend. Leverkusen hatte viel Ballbesitz, konnte damit aber wenig anfangen. RB konzentrierte sich auf die Defensive und kam kaum noch zu Nadelstichen. Beste Szene war da noch in der 57. Minute eine RB-Ecke, die sich zum Konter für die Gäste entwickelte. Tah sprintete die rechte Seitenlinie lang, Upamecano hinterher und wer gewann? Richtig, unser Upa. Starke Aktion, Szenenapplaus von den Fans. In der 67. Minute gab es dann Einwurf für uns auf der linken Seite nahe des Strafraums. Der Ball kam zu Poulsen, der legte zu Sabitzer und dieser leitete direkt zu Klostermann im Strafraum weiter, der auffällig viel Platz hatte, Brandt stehen ließ und Hradecky im Tor zum 2:0 verlud. Ausgerechnet Klostermann, der heute sein 100. Spiel im Leipziger Trikot absolvierte. Glückwunsch! 

Die Vorentscheidung hatte Werner in der 76. Minute nach einem Konter auf dem Fuß, doch er scheiterte freistehend vor Hradecky kläglich. Statt 3:0 blieb es beim 2:0 und Leverkusen suchte seine Chance zum Anschlusstreffer. Einen Bailey-Freistoß kratzte Gulacsi überragend noch von der Linie, danach köpfte der eingewechselte Alario knapp neben unser Tor. Stärkste Phase der Gäste in diesem Spiel, die mit uns Katz' und Maus spielten. Rangnick reagierte und brachte Laimer für Werner, Spielsystem anschließend ein 5-4-1. Wann hat man RB mal so defensiv spielen sehen? Mitten in dieser Drangperiode fiel endlich die Entscheidung. Klostermann setzte am gegnerischen Strafraum gegen Kohr nach und der Ball flog glücklich in die Mitte zu Poulsen, der frei vor Hradecky zum 3:0 einschob. BÄÄÄM! Kampl hätte kurz danach sogar auf 4:0 erhöhen können, sein Schuss war aber zu unplatziert. Das wäre vom Ergebnis auch etwas zu hoch gewesen. 

Fazit
Eine spannende und intensive Partie, mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten mit dem letztlich verdienten 3:0 Erfolg für unsere Mannschaft. Leverkusen zeigte erst nach dem 0:2, welches Offensivpotential sie besitzen und schnürten uns tief in die eigene Hälfte ein. Über die gesamte Spielzeit war das aber zu wenig, vor allem im Defensivverhalten zeigten sie erhebliche Schwächen, die unser Team perfekt ausnutzte. Gulacsi wieder Mal zu Null, Poulsen setzt seine bärenstarke Saison fort und Klostermann entschied mit seinen Aktionen in der 2. Halbzeit die Partie. Nur schade, dass erneut gerade einmal 36.000 Fans ins Stadion kam - die Mannschaft hätte mit ihrer Leistung deutlich mehr verdient! 

Ausblick
Viele unsere Spieler wurden wieder für ihre Nationalmannschaft berufen, so dass die Trainingsgruppen in den nächsten zwei Wochen überschaubar sein dürften. Der Liga-Betrieb startet dann am Samstag, den 24. November mit dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg. Kurze Anreise, gute Anstoßzeit (15:30) Uhr - da sollten wir den Gästeblock doch ordentlich füllen können, oder? Fünf Tage später steht das entscheidende Europa-League-Auswärtsspiel bei Red Bull Salzburg an. Ein Sieg ist schon fast Pflicht um noch Hoffnungen auf ein Weiterkommen zu haben, da Celtic gleichzeitig gegen Trondheim wohl gewinnen wird. Das nächste Heimspiel steigt dann am 02. Dezember gegen Bor. M'Gladbach. Ebenfalls eine schwierige Partie, so dass die Mannschaft unsere Unterstützung im Stadion braucht!

Rojiblanco


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20181110-spielbericht-rblb04.html

  • Bayer 04 Leverkusen
  • Heimspiel
  • Red Bull Arena

KEINE ZEIT ZUM AUSRUHEN – WUNDERTÜTE LEVERKUSEN IST ZU GAST

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Leipzig - (09.11.2018) Letztes Spiel vor der Länderspielpause und wieder ein erneutes Top-Spiel. Nach dem kräftezehrenden Spiel im Celtic Park von Glasgow sollten unsere Rasenballer noch einmal alle Sinne schärfen und alle Kräfte mobilisieren, will man eine Wiedergutmachung für die letzte klare Heimniederlage vor sieben Monaten wie auch eine volle Punkteausbeute in diesem Bundesligaspiel erreichen.

 

Die zweite Phase der englischen Wochen hatte es in sich und endet nun mit der kommenden Begegnung gegen die Werkself aus Leverkusen. Mit Augsburg, Celtic Glasgow, Schalke 04, Hoffenheim, Hertha und wieder Celtic ging es gegen gute und namhafte Teams im Drei- bis Viertagesrhythmus um wichtige Zähler und ums Weiterkommen in den verschiedenen Wettbewerben, was die Roten Bullen bis auf das letzte enge Match in Glasgow bravourös gemeistert haben. Ja, unsere Leipziger Rasenballer haben schon einen unglaublich guten Lauf hingelegt. Auch bei der knappen und unnötigen Niederlage in Glasgow zuletzt war die richtige Körpersprache zu erkennen – Die Jungs leben den Fußball richtig und verkörpern das auch auf dem Spielfeld.

Es ist genau das, was wir Fans uns so sehr wünschen… mit Leidenschaft und mit herzerfrischendem Fußball. Ralf Rangnick und sein Trainerteam wie auch unsere Roten Bullen haben es zusammen geschafft, aus den Fehlern der Auftaktpleiten zu Saisonbeginn gegen Dortmund und Salzburg zu lernen, um anschließend auf den Platz die richtigen Antworten zu geben. Natürlich gehört dabei auch etwas Spielglück dazu, wenn der Gegner seine wenigen Torschussmöglichkeiten nicht nutzt. Aber es ist ein Ruck durch das gesamte Team gegangen und wenn man zuvor seit zehn Pflichtspielen unbesiegt war, dabei nur drei Gegentreffer zu verkraften hatte, kommt dies nicht von ungefähr und zeugt von intensiver Arbeit aller Beteiligten.

Gegen Glasgow hat man nun nach langer Erfolgsserie einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen, trotzdem war nicht alles falsch in diesem Match; vielmehr ist die Niederlage begründet durch das Fehlen wichtiger Spieler, leider aber auch auf kleine Konzentrationsfehler im Defensivverhalten in den bestimmten Momenten, die sich dann radikal auswirken. Ansonsten hat man oft die richtigen Lösungen parat - klingt etwas paradox, da in den englischen Wochen eigentlich gar kein richtiges Training möglich ist. Schließlich sind Reisestrapazen zu kompensieren oder man bringt sich nur mit Regenerationseinheiten von Spiel zu Spiel in Form. Aktuell findet man größtmöglich die richtigen taktischen Mittel, die von Nöten sind um die Balance vom konsequenten Verteidigen und gelungenem Offensivspiel zu praktizieren. „Die Mannschaft hat Spaß am Verteidigen“ meinte erst kürzlich Ralf Rangnick. Sowohl mannschaftlich agiert man dabei enger zusammen, unter dem Motto ‚Jeder hilft Jeden‘, aber auch individuell konnte geglänzt werden, wenn mit dem letzten Einsatz ein Schuss abgeblockt wurde oder zwischen den Pfosten unsere beiden Torhüter glänzend parierten. Wenn es läuft, dann läuft’s halt; das Glück des Tüchtigen kann man auch getrost sagen.

Nichtsdestotrotz erwarten wir mit Bayer 04 Leverkusen eine sehr torgefährliche Mannschaft, die insgeheim viel zu bieten hat. Zwar hinkt die Bayer-Elf den Erwartungen in der Bundesliga bisher hinterher, jedoch konnten die Leverkusener zuletzt gegen Werder Bremen und M’gladbach (im Pokal) das Leistungspotential wieder abgerufen werden. Die Niederlage gegen Celtic war für unsere Jungs zumindest ein wichtiger Weckruf zur rechten Zeit, diese Fehler in der Bundesliga nicht zu machen und konzentrierter zu Werke zu gehen. So gesehen ist die Ausgangslage sehr gut und mit einem Sieg könnte man sich endgültig ganz oben in der Tabelle festsetzen.


Hoffen auf unser kreatives Mittelfeldspiel

Ohne Forsberg, ohne Poulsen und ohne Timo Werner ging es unter der Woche nach Glasgow. Aber auch ohne Kampl und ohne Demme begann man diese Europa League Partie und schnell war zu erkennen, dass die kreativen Spielgestalter mit ihren Ideen fehlten, und so auch die entscheidenden Pässe in die Spitze wie auch allgemein das Ballhalten in bestimmten Spielsituationen. Zwar scheinen einerseits Verletzungssorgen der Grund zu sein, das besagte Spieler nicht dabei waren und kein unnötiges Risiko eingegangen werden möchte, aber andererseits sind diese bisher immer wieder schnell genesen und einsetzbar gewesen im darauffolgenden Duell. Diese Rotation hatte bisher gut gepasst, war aber in Glasgow wohl ein zu großer Rundumschlag. Zumindest zeigte sich, dass nicht jeder Spieler uneingeschränkt ersetzt werden kann - es fehlte insgesamt an spielerischer Qualität, um dort erfolgreicher bestehen zu können.

Parallel war dieser kleine Denkzettel mit den teilweise zu fahrlässigen, unkonzentrierten Verhalten im Defensivverbund mal wieder ein wichtiger Fingerzeig, dass man kein bisschen nachgeben und sich zu sehr auf die bisherige Erfolgsserie stützen oder auf seinen Nachbarspieler verlassen darf. Denn gegen die Leverkusener sollte man dies nicht wiederholen. Zu frisch sind noch die Erinnerungen als im April 2018 die Herrlich-Elf genau diese Momente schadlos ausnutzte. Da Saracchi sich in Glasgow verletzte, dürfte Halstenberg wieder in die linke Außenverteidigung rücken. Gut möglich das auch Klostermann für Mukiele auf der anderen Abwehrseite eine Einsatzchance erhält. Ibrahima Konaté sollte zumindest in der Innenverteidigung von Beginn an ran dürfen, wie auch Péter Gulácsi im Tor wieder. Fraglich bleibt, ob Timo Werner hundert Prozent geben kann, da der verletzte Zeh und eventuelle Schmerzen zu viel Einfluss nehmen könnten. Gleiches gilt auch für Yussuf Poulsen und seine Rückenschmerzen unter der Woche. Wären beide fit, wie auch die Doppelsechs besetzt durch unsere Spielgestalter Kampl und Demme, dürfte wieder eine starke und gefestigte Mannschaft auf den Platz stehen, die in der Lage ist, gegen jedes Team gut aufzuspielen.

Mögliche Startaufstellung RB Leipzig: Gulácsi - Klostermann, Upamecano, Konaté – Halstenberg, Demme, Kampl, Sabitzer, Bruma – Werner, Poulsen


‚Wundertüte‘ Bayer Leverkusen

Nun kommen die Mannen um Bayer-Trainer Heiko Herrlich an die Pleiße und allen ist noch die Erinnerung tief gebrandmarkt, als unser Gast im letzten Heimspiel vor allem unsere Defensive schwindlig spielte. Zusätzlich ließen sich unsere Rasenballer bei der 1:4 Niederlage nach einem Eckball auskontern und ebenso nach einer Standardaktion einen gegnerischen Torerfolg zu. Vor allem die drei Gegentreffer im zweiten Durchgang ließen viele Fragen offen und ebenso viele verdutzte Gesichter zurück. Aber es waren diese Umschaltmomente, die unseren kommenden Gegner immer wieder auszeichnen, auch gegen die Mannschaften der Stunde wie Bremen und M‘gladbach teilweise unberechenbar aufzutrumpfen. So gesehen musste Werder Bremen zuhause ganze sechs Gegentreffer verkraften, wie auch M‘gladbach, die im Pokal vor heimischem Publikum eine 0:5 Klatsche hinnehmen mussten. Ein Gefühl, dass die Leipziger Roten Bullen schon in der letzten Saison erfahren hatten und in den beiden Leverkusener Partien gegen die besagten Bundesligagegner nun ihr neuerliches Déjà-vu wiederfand.


https://www.rb-fans.de/content/bilder/saison2018_2019/GEPA_leverk10.jpg

Einst Spielerkollegen bei Bayer 04 – Kevin Volland und Kevin Kampl im packenden Duell. Auch diesmal könnten beide aufeinandertreffen


Dass die Herrlich-Elf sich momentan auf Rang 13 wiederfindet, ist größtenteils dem Heimkomplex geschuldet, aber auch teilweise einer Spielweise, die der Abwehr nicht gut bekommt. Während zuhause erst eine von fünf Partien gewonnen werden konnten, geht man zumindest auswärts unbeschwerter zu Werke und spielt erfolgreicher. Dabei kommt zugute dass die Heimmannschaft, und somit nicht die Werkself selbst, vor eigenem Publikum eher das Spiel forciert und über mehr Ballbesitz agiert. So kann dann Bayer seine Stärken gezielt einsetzen, im Sinne eines klassischen schnellen Umschaltspiels. Die nötige Spielerqualität für diese Taktik haben sie an Bord. Mit Bailey, Brandt, Volland, Alario und Bellarabi haben sie torgefährliche Spieler im Offensivbereich, die mit ihren schnellen Dribblings und mit ihrem Drang zum Tor auch wunderbar untereinander spielerisch harmonieren können. Zusätzlich wird diese Reihe noch durch die Mittelfeldtalente wie Havertz, Weiser oder Bender unterstützt.

Eigentlich ist die Bayer-Elf mit ihren elf deutschen Spielern eine gelungene Talentschmiede, die von der Nationalmannschaft mehr Berücksichtigung finden könnte. Nationalmannschaftshoffnungen hegt dagegen der 28-jährige deutsche Bellarabi nicht mehr, zeigt aber momentan was in ihm steckt. 7 Treffer konnte er ereignisübergreifend in Bundesliga, EuroLeague und Pokal bereits beisteuern und 3 Assists, dabei bestritt er erst die Hälfte aller Bundesligaspiele. Durch seine Dynamik in seinen Tempodribblings und mit seiner kräftigen Statue wird er eine große Herausforderung für unsere linke Abwehrseite darstellen.

Entlang der linken Außenbahn wirbelt Julian Brandt, der dann über unsere rechte Abwehrseite spielen und auf Mukiele oder Klostermann treffen könnte. Durch seine Offensivqualitäten ist er teils unberechenbar und spielt dabei auch hervorragend mit Sturmspitze Volland wie auch mit seinem Mittelfeldkollege Havertz zusammen. Und wer dann auch noch einen Leon Bailey als Alternative hat, sollte eigentlich in der Lage sein für den einen oder anderen Treffer in jeder Partie. Diese schmerzliche Erfahrung mussten schließlich auch unsere Roten Bullen im letzten Aufeinandertreffen verkraften, als alle genannten Leverkusener Akteure auch auf dem Platz standen und sich damals klar durchsetzen konnten.


Starke Offensive - schwächelnde Defensive

Die Stärke der Herrlich-Elf liegt klar im Umschaltspiel und in der Offensive. Offensivpower bedeutet aber auch nicht alles, wenn man selbst im Ballbesitz gegen eine abwartende Mannschaft das Spiel gestalten muss und dabei kaum genügend Räume erhält, um seine Qualitäten gewinnbringend einsetzen zu können. Letztendlich begibt man sich dadurch immer wieder selbst in gefährliche Gegenangriffe, verliert zuvor unnütz die Bälle und stellt dabei seine Abwehrleute vor zu großen Problemen. Letzteres scheint das Hauptproblem von Bayer-Trainer Heiko Herrlich zu sein, der daran gemessen wird, diese Baustelle in naher Zukunft besser zu lösen.

Mit 21 Gegentreffer hält man derzeit einen Schnitt von 2 Gegentoren pro Spiel. Dass da nicht immer drei oder vier eigene Treffer erzielt werden können um zu gewinnen, offenbart auch irgendwie das gleiche Problem, mit dem wir zuvor noch gekämpft haben. Es fehlt an taktischer Variabilität im Aufbauspiel, an entsprechende Lösungen wie auch an einer sicheren Spielweise, so wie es unsere Leipziger Rasenballer in der Bundesliga zuletzt praktizierten. Wenn Heiko Herrlich wieder die Roten Bullen überraschen möchte, dann wird er ähnlich agieren wie beim so erfolgreichen 1:4 Auswärtssieg vor sieben Monaten in der Rückrunde 2017/18. Durch situatives Pressen und nach Balleroberung in der gegnerischen Hälfte möchte man schnellstmöglich den Torabschluss suchen. Hilfreich sind dabei auch die Tempodribblings von Julian Brandt, Bellarabi und Bailey, wie auch die Spiel- und Abschlussstärke von Havertz und Volland.

Eine weitere Niederlage kann man sich eigentlich in Leipzig nicht leisten, will man nicht zu sehr Richtung Tabellenkeller und Abstiegskampf rutschen. Ähnlich wie Schalke 04 wird man nun versuchen, diesmal konzentrierter zu verteidigen und abwartender zu agieren, während man auf die Momente liebäugelt, die das schnelle Umschaltspiel ermöglichen. Der Druck lastet also auch nicht nur auf die Leipziger Heimelf, von der ein Sieg erwartet wird, sondern man muss auch aufgrund der Tabellenkonstellation und Platz 13 zusehends selber liefern, um die nötigen Punkte zu sammeln. Ob die Herrlich-Elf die nötige Balance zwischen den Offensivqualitäten und über einer sicheren Abwehr auf dem Platz zeigen und finden kann, verspricht viel Brisanz für die Partie, denn die Leipziger haben in der Bundesliga es insgesamt verstanden, genau diese Marschroute der Gegner erfolgreich zu bekämpfen.

Mögliche Aufstellung Bayer 04 Leverkusen: Hradecky - Tah , S. Bender, Jedvaj (Dragovic) - Weiser , L. Bender, Havertz , Wendell – Bellarabi (Bailey), Brandt - Volland


https://www.rb-fans.de/content/bilder/saison2018_2019/GEPA_leverk11.jpg

Schöne Choreo‘ vor dem Leverkusenspiel im April 2017 - Unsere Farben sind bunt. Passend auch dazu: Rasenballsport Leipzig und wir Fans sind gegen Rassismus und Homophobie.


Das Team von RB-Fans.de wünscht dem Trainerteam um Ralf Rangnick wie immer maximalen Erfolg und hofft auf eine volle Punktausbeute! Wer noch kurzerhand sich entschließt unsere Leipziger Rasenballer unterstützen zu wollen, der kann noch über den Ticket-Onlineshop oder über die Ticketbörse an Karten gelangen. Zu verfolgen ist die Partie wie immer im Liveticker und über dem Bullenfunk - alternativ läuft das Spiel bei Sky.

oligei


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20181109-vorbericht-leverkusen.html

  • 2018/19
  • Bayer 04 Leverkusen
  • Bundesliga
  • Heimspiel
  • Hinrunde
  • Hinrunde 2018/19
  • Saison 2018/19

DAS ENDE EINER SERIE – LEIPZIG PATZT IN GLASGOW!

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Glasgow - (08.11.2018) In einer über weite Strecken durchwachsenen Partie muss sich Leipzig Glasgow mit 2:1 geschlagen geben. Trotz einer guten Schlussphase, in der Augustin den kurzzeitigen Ausgleich erzielte, ließ sich RBL postwendend die Butter vom Brot nehmen. Immerhin war es fantechnisch eine grandiose Auswärtsfahrt und durch das Auswärtstor geht der direkte Vergleich an Leipzig.

Partytime in Glasgow! 2.200 Leipziger hatten sich nach Schottland aufgemacht. Rekord im internationalen Wettbewerb für den einzig wahren Rasenballsport. Beste Stimmung auf den Streets of Glasgow, in diversen Pubs und auch im Stadion, wo der Leipziger Auswärtsmob gut zu hören war.


Gut gefüllter und launiger RBL-Fanblock mit Fans in Rekordzahl!


Mit breiter Brust nach Glasgow

Sechs Spiele ohne Gegentor im Rücken und das Hinspiel solide gewonnen. Die Rasenballer reisten mit breiter Brust nach Glasgow. Auch wenn Rangnick auf Werner, Poulsen und Forsberg verzichten musste, gab der Kader mit dem gerade genesenen Augustin noch genügend Optionen her, um eine schlagkräftige Elf zusammenzustellen. Überraschenderweise gönnte Rangnick beiden zentralen Stammspielern eine Pause, Demme und Kampl nahmen auf der Bank Platz. Auf den Außenbahnen wurde mit Sarrachi und Mukiele dieses Mal nicht rotiert, während im Mittelfeld Laimer, Ilsanker und Sabitzer die Offensive um Bruma, Cunha und Augustin absichern sollten.


Eine Serie endet

Zwar gehörten die ersten Minuten unseren Leipzigern, die die Gastgeber früh anliefen, aber bereits der erste Angriff, der das Leipziger Pressing überwand führte zum Tor (11.). Forrest vernaschte auf der Außenbahn Sarrachi und legte quer durch den Strafraum für Tierney auf. Mukiele rutscht weg und verpasste den Ball, Orban konnte den Schuss nicht mehr blocken. Der erste – und in der ersten Halbzeit auch einzige – Schuss auf den Leipziger Kasten war drin.

In der Folge verlor RBL den Faden. Zudem hatte sich Sarrachi bei der Aktion verletzt und musste durch Halstenberg ersetzt werden. RBL gelang es nicht im Zentrum für Spielkontrolle zu sorgen, zu leicht gingen die Bälle verloren, was Celtic Platz für Konter ließ. Offensiv gab es fast gar keine Aktionen. Augustin, Bruma und Cunha blieben blass. Auch über Standards und Flanken (von denen in der ersten Halbzeit keine ihr Ziel erreichte) ging nichts. Was Wunder, dass Rangnick in der Halbzeit reagierte und Kampl für den dieses Mal blassen Ilsanker brachte.


Die Schlussphase hat es in sich

Kampls Wechsel brachte vorerst nicht den gewünschten Erfolg. Im Zentrum bleib das Spiel fahrig. Celtic wirkte über weite Strecken bissiger und im Spiel gegen den Ball erfolgreicher. Erst nach gut einer Stunde bekam RBL mehr und mehr Oberwasser und drückte die Gastgeber tiefer in die Defensive. Flanken und Ecken wurden nun gefährlicher und RBL erspielte sich ein Chancenplus, was letztlich zum Ausgleich führte. Laimer hatte auf rechts viel Platz für eine passgenaue Flanke auf Augustin der frei vor Gordon den Ball über die Linie köpfte (78.). Aber die Freude währte nur Sekunden, denn nur eine Minute später setzte sich Christie über links durch und fand in der Mitte Glasgows Goalgetter Edouard, der den Ball nur noch einschieben musste. Das Momentum hatte RBL sich leichtfertig wieder aus der Hand nehmen lassen, was auch Rangnick nach dem Spiel bemängelte.


Kurze Freude: Die Umarmungen waren noch zu spüren, da lag RBL schon wieder zurück.


In den folgenden 15 Minuten versuchte Leipzig nochmal alles nach vorne zu werfen. Kampl hatte zweifach den Ausgleich auf dem Fuß, traf aber lediglich die Latte.  Obwohl die Rangnickelf am Ende statistisch in fast allen Belangen vorne war, reichte es nicht mehr zum Punktgewinn. Erstmals seit zehn Spielen, der Niederlage gegen Salzburg, kassierte Leipzig eine Niederlage.


Fazit

Über weite Strecken war Celtic im Spiel gegen den Ball die bessere und erfolgreichere Mannschaft. Wenn sich das Team von Brendan Rodgers auf den Außenbahnen durchsetzen konnte, dann brannte der Baum im Leipziger Strafraum. Erst spät kamen die Leipziger Tugenden zum Tragen, die Freude über den verdienten Ausgleich währte indes nicht lange. Gemessen am Leistungsvermögen der letzten Wochen und dem Hinspiel hat sich RBL durch Untätigkeit und mangelnde Präzision vor allem selbst geschlagen.

Das der 8. November kein Glückstag im Rasenballsportkalender ist, wurde bereits im Vorbericht erwähnt. Mit nun drei Niederlagen in drei Spielen gibt es bisher keinen Tag im Jahr, an dem RB Leipzig erfolgloser war.

Damit geht zwar der direkte Vergleich an RBL, zum Weiterkommen benötigen die Rasenballer aber nun wohl einen Sieg in Salzburg. Auch dort wird wieder ein großer RB-Fans-Auswärtsmob erwartet. Die Zugfahrt ist ausgebucht. Fantechnisch war das heute stark, die Rasenballsportfans gut zu hören, trotz stimmgewaltiger Schotten. Am Ende tauschten einige Fans dann über den Zaun hinweg ihre Schals – abseits des Ergebnisses war es eine schöne Auswärtsfahrt!



Statt sich in den kommenden Europa League Begegnungen zurückzulehnen, muss jetzt mit voller Pulle gespielt werden. Schön für die Zuschauer, der Frische, die in den Wintermonaten sowieso leidet, aber eher abträglich. Am Sonntag, als letztes Spiel vor der Länderspielpause, kommt Leverkusen nach Leipzig. An das letzte Gastspiel hat RBL keine guten Erinnerungen und die Herrlich-Elf spielt derzeit entweder himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt, meist nicht dazwischen. Daher gilt es das Spiel schnell abzuhaken und am Sonntag möglichst dreifach zu punkten, hoffentlich erneut mit ordentlicher Fanunterstützung.


Statistik
Celtic Glasgow:
Gordon – Lustig, Benkovic, Boyata, Tierney – Rogic, McGregor, Forrest (83. Mulumbu) – Christie – Sinclair (90. Ajer), Edouard
RB Leipzig: Mvogo – Mukiele (70. Demme), Orban, Upamecano, Saracchi (16. Halstenberg) – Laimer, Ilsanker (46. Kampl), Sabitzer – Augustin, Bruma, Cunha
Schiedsrichter: Javier Estrada Fernandez (Spanien)
Tore: 1:0 Tierney (11.), 1:1 Augustin (78.), 2:1 Edouard (79.)
Torschüsse: 10 / 17
Schüsse aufs Tor: 4 / 5
Passquote: 68% / 71%
Zweikampfquote: 51% / 49%
Ballbesitz: 47% / 53%
Fouls: 16 / 15
Ecken: 4 / 9
Abseits: 4 / 5
Gelbe Karten:
Benkovic, Tierney / Augustin, Laimer, Sabitzer, Halstenberg
Zuschauer: 55.000 (ca. 2.200 RBL-Fans)

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20181108-spielbericht-celtic.html

  • 2018/19
  • Auswährtsfahrt
  • Auswärtsniederlage
  • Celtic Glasgow
  • Europa League
  • Fanszene
  • Glasgow
  • Gruppenphase
  • Hinrunde
  • Jean-Kévin Augustin
  • Kevin Kampl

DEN CELTIC PARK STÜRMEN!

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Leipzig - (07.11.2018) Mit über 2.000 Fans und sechs Spielen ohne Gegentor im Rücken reisen die Rasenballer zum vorentscheidenden EL-Spiel nach Glasgow. Mit einem Sieg könnte RBL das Überwintern in Europa fix machen.

Auf nach Glasgow lautet die Devise. 2.200 Fans des einzig wahren Rasenballsports haben sich auf den Weg nach Schottland gemacht. Ein neuer Rekord für RBL im internationalen Wettbewerb. Im legendären Celtic Park soll das Überwintern in Europa fix gemacht werden. Obwohl sich die Schotten in Salzburg wie auch in Leipzig eher ungefährlich präsentierten, dürfte mit den Fans im Rücken ein deutlich diffizileres Spiel auf unsere Leipziger zukommen.


Glasgow – immer eine Reise wert

Schön ist es in Schottland. Nicht nur im legendären Celtic Park – wo Gänsehautstimmung am laufenden Band erzeugt wird. Auch Glasgow und mehr noch das nahe Edinburgh sind eine Reise wert. Ob nun wegen der Unterstützung des eigenen Teams, der Fußballatmosphäre wegen, als Kurztrip oder all dies zusammen, über 2.200 Leipziger haben sich auf den Weg nach Schottland gemacht. In einer Zeit, in der zuletzt die Zuschauerzahlen etwas abfielen ein neues Ausrufezeichen der Leipziger Fankultur. Wer noch Hinweise und Beratung bei seiner fahrt benötigt, dem sei der Glasgow-Guide ans Herz gelegt.


In Schottland eher keine Option: Forsberg & Werner.


Die kleinen Wehwehchen

Von großen Verletzungen blieb die Rangnick-Elf bisher verschont, dennoch muss der Trainer weiter auf Emil Forsberg verzichten. Die Leiste zwickt und eine Rückkehr steht wohl erst nach der Länderspielpause auf dem Plan. Ausfallen könnten auch Augustin, der noch nicht zurück im Teamtraining ist und Werner, der sich in Berlin einen blauen Fuß abgeholt hat. Aber der Kader ist breit genug, um das aufzufangen. Cunha und Poulsen stünden im Sturm bereit. Bruma – schon im Hinspiel erfolgreich und in Berlin stark – einer der wenigen, die bisher noch nicht ganz angekommen schien, startet durch und dürfte erneut Forsberg vertreten.

Möglich zudem, dass Kampl oder Demme geschont werden. Der zuletzt alle Kritiker Lügen strafende Ilsanker wäre gegen Celtic, die durchaus körperbetont spielen können, eine Option. In der Defensive wird Rangnick wohl ebenfalls rotieren und Halstenberg, Upamecano sowie Laimer zurück ins Team beordern. Wie dem auch sei, die letzten Wochen geben ordentlich Rückenwind. Sechs Spiele ohne Gegentor, 10 Spiele ohne Niederlage und eine stetig ansteigende Formkurve seit der Pleite gegen die Brüder aus Salzburg. Wenn man nun bis zur Länderspielpause in der Spur bleibt, hat man sich für den letzten Spielblock vor Weihnachten eine ausgezeichnete Ausgangsposition erarbeitet, die viele nach den ersten Wochen der Saison so wohl nicht für möglich gehalten hätten. Ein Hoch auf den Magier und sein Team!


Nach 13:0 Toren in drei Spielen optimistisch: Edouard und die "Bhoys".


Die fetten Jahre sind vorbei

Dass die europäischen Topligen ihren Abstand auf die Mittelklasseligen stetig vergrößern ist kein Geheimnis. Auch für den schottischen Serienmeister haben sich die Zeiten geändert. Zu Beginn des Jahrtausends und auch noch vor sechs, sieben Jahren, konnte Celtic daheim auch mal die ganz großen schlagen, was unter anderem Barcelona, Mailand oder Turin erfahren durften. In den letzten sechs Spielzeiten blieben die Schotten aber auch daheim ohne Sieg gegen ein Team aus einer Top-Liga. Erfolge in der Champions League wie auch in der Europa League muss man mit der Lupe suchen und auch diese Saison wurde den Schotten in Leipzig und Salzburg klar die Grenzen aufgezeigt. Der Sieg daheim gegen Rosenborg zwar verdient, die Norweger haben indes mit ganz ähnlichen Problemen zu kämpfen.


In der Liga warmgeschossen

Nach einem holprigen Start läuft es aktuell in Liga wie auch im Pokal. Nach der Pleite in Leipzig siegte Celtic dreimal mit insgesamt 13:0 Toren meldete sich Glasgow zurück im Titelrennen. Nicht zuletzt mit dem 5:0 am Samstag gegen den Noch-Tabellenführer die Hearts aus der Nachbarstadt Edinburgh. Überhaupt hat sich die personelle Lage entspannt. Im Mittelfeld sind Rogic und Forrest zurück, gerade spielerisch bedeutet dies eine erhöhte Qualität mit und gegen den Ball. Edouard trifft in der Liga weiter nach Belieben und war als einziger auch in Salzburg erfolgreich. Ihn muss man wie im Hinspiel auf dem Schirm haben.


Vor einem Jahr im November in Nizza - auch diesmal Partytime?


Fazit

In der Liga wird wohl auch dieses Jahr kein Weg an Celtic vorbeiführen. In den europäischen Wettbewerben sind die großen Erfolge schon lange her. Nachdem Rangnick weiterhin erfolgreich rotiert und die Mannschaft in den letzten Wochen viel richtig gemacht hat, sollte ein Dreier und damit verbunden ein Überwintern in der EL das erklärte Ziel sein.Zwar wartet RBL ein einem 8. November noch auf einen Punktgewinn (Niederlagen gegen Lautern und Darmstadt in Liga 2), aber aller guten Dinge sind ja drei...

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20181107-vorbericht-glasgow.html

  • 2017/2018
  • Auswärtsfahrt
  • Auswärtsspiel
  • Celtic Glasgow
  • Emil Forsberg
  • Euro League
  • Fanszene
  • Gruppenphase
  • Hinrunde
  • Jean-Kévin Augustin
  • Ralf Rangnick
  • Timo Werner

RB LEIPZIG FANFORUM

FORUM RB LEIPZIG

OFFIZIELLE RBL-WEBSITE

Offizielle RB Leipzig Website

RB-FANS.DE VOTING

11 Punkte aus den letzten 5 Spielen - gemeinsam mit dem BVB punktbestes Team. Ist Leipzig wieder in der Spur?

Die Mannschaft ist auf dem richtigen Weg.
51.95%
Erstmal gegen den FCN bestätigen.
13.81%
Spielerisch ist noch Luft nach oben.
11.71%
Der anstrengende Herbst kommt erst noch.
10.51%
Absolut, ich bin zufrieden.
10.51%
Wieder? Wir waren doch nie außerhalb.
1.5%
Umfrageteilnehmer: 333

RB-FANS.DE FACEBOOK