NÄCHSTE BEGEGNUNG

CL Viertelfinale
Donnerstag, 13.08.2020, 21:00 Uhr
Ort: Estádio José Alvalade, Lissabon
RB Leipzig
Atlético Madrid
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
82
2
Borussia Dortmund
69
3
RB Leipzig
66
4
Bor.Mönchengladbach
65
5
Bayer 04 Leverkusen
63
6
1899 Hoffenheim
52
7
VfL Wolfsburg
49
8
SC Freiburg
48
9
Eintracht Frankfurt
45
10
Hertha BSC
41
11
1. FC Union Berlin
41
12
FC Schalke 04
39
13
1. FSV Mainz 05
37
14
1. FC Köln
36
15
FC Augsburg
36
16
SV Werder Bremen
31
17
Fortuna Düsseldorf
30
18
SC Paderborn
20

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DER LOTSE GEHT VON BORD

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Leipzig - (03.08.2020) Nach acht Jahren geht die äußerst erfolgreiche und prägende Ära Rangnick bei RBL Leipzig relativ geräuschlos zu Ende. Der Vater des Erfolgs und ohne Zweifel wichtigste Mann der Geschichte von RB Leipzig geht von Bord. Zeit um Danke zu sagen und einen Blick auf die Zukunft zu werfen.

Auf Kurs gebracht

Als Ralf Rangnick 2012 die Leipziger Bühne betrat, hatte RBL zum zweiten Mal in Folge den Aufstieg in die dritte Liga versemmelt. Oral und Pacult, Trainer mit eher einfach gestrickten Konzepten waren mit einem Haufen Zweitligaspielern und Topleuten aus Liga 3 und 4 an sich selbst sowie an Chemnitz und Halle gescheitert. Rangnick drehte an den richtigen Stellschrauben, brachte an allen Fronten kompetente Leute und mit Zorniger den richtigen Trainer zum richtigen Zeitpunkt, so dass bei den Fußballern personell, auch wegen der guten Basis, letztlich nur ein Kaiser gebraucht wurde, um die Regionalligakrone zu liften und dann im Anschluss mit Kimmich, Poulsen und Co. auch die dritte Liga zu durchschreiten.

Später war er sich nicht zu fein, zweimal selbst Hand anzulegen, als er gebraucht wurde und auch unpopuläre Entscheidungen treffen musste, die sich am Ende als richtig erwiesen. Zornigers Abgang im Winter und seine Übernahme sowie der Aufstieg in die Bundesliga sowie auch die spätere Übernahme nach Hasenhüttls Aus mit anschließender Champions League Qualifikation und DFB Pokalfinale. Fraglos dürfte jeder Fan mit ihm emotionale Momente verbinden. Sei es der Aufstieg in Lotte oder der Muskelfaserriss beim Versuch Selkes Bierdusche beim Bundesligaaufstieg zu entgehen. Sei es der Sachsenpokalsieg oder das erste Erklingen der Champions League-Hymne im weiten Rund. Sei es die Reise zum Finale nach Berlin oder das halbjährliche Erforschen der Kicker, die man googeln musste. Ohne Rangnick ist dies alles schwer denkbar und nah dran an unvorstellbar. Alle die das Gewürge unter Oral und Pacult erlebten, dürften mir da zustimmen. Unter Rangnick kannte RBL immer nur eine Richtung – nach oben!

 

Süßester und schmerzhaftester Erfolg zugleich - Der Bundesligaaufstieg.

 

Nach oben, immer nur nach oben!

Hitzige Wortduelle über die sportliche Talfahrt oder Trainer die in der Arena geschmäht wurden, sowas gab es unter Rangnick nicht bzw. was die Wortduelle anbelangt nur in den kurzen Schwächephasen, am Ende aber packte man fast immer die selbstgestecken Ziele zu übertreffen. Auch was sein sportliches Netzwerk und sein Bemühen um Spieler anbelangt, war es oft Rangnick selbst, der Eingriff, wenn Transfers in Gefahr gerieten. Nicht immer hat sich das am Ende als glücklich herausgestellt, aber es waren Risiken, die Rangnick in dem Bewusstsein einging, dass nur so die nächste Stufe denkbar war. Dies ist wohl eine der wichtigsten Erkenntnisse. Rangnick war und ist ein Visionär, einer der seine Vision anderen näherbringen kann und diese mit absoluter Konsequenz verfolgt. Einer, der sich wenig darum schert, wie dies bei Kritikern oder der Außenwelt ankommt. Ein Macher dessen größtes Gesamtkunstwerk seiner sowieso schon vorher beeindruckenden Laufbahn unser RB Leipzig ist!

Erwähnt werden muss auch sein soziales Engagement in den letzten Jahren. Seine Stiftung ist extrem gut vernetzt und stellt vielen sozialen Einrichtungen und Schulen Mittel zur Verfügung, um Ideen umzusetzen, die sonst wohl nicht möglich wären. So darf man Rangnicks Aussagen, er fühle sich als Leipziger ruhig Glauben schenken, denn er hat in den letzten Jahren seinen Lebensmittelpunkt in unsere Pleißemetropole verlegt.

Abstriche gab es nur in der B-Note. Denn dem eigenen Anspruch junge Spieler über die eigene Akademie für die erste Mannschaft auszubilden, läuft RBL auch über zehn Jahre nach seiner Gründung immer noch hinterher. Geschätzte 10 Mio per Annum, die in diesen Bereich fließen, versickern ohne Mehrwerte für den Klub zu schaffen. Hier sind nun die Nachfolger gefordert, ebenso wie sie gefordert sind, Rangnick überhaupt zu ersetzen.

 

Würdigung auf dem Rathausbalkon.

 

Ein Abschied auf Raten?

Insgesamt kommt der Abschied wenig überraschend. Rangnicks reibungsloses Abtreten in die zweite Reihe bzw. auf eine Position bei Red Bull selbst, die ihn mit Red Bull Brasil und New York wenig forderte und dessen Input man auch im letzten Jahr mit der Lupe suchen musste, war zu wenig für einen Mann seines Formates. Noch ist Rangnick jung und fit genug, um nochmals eine seiner Missionen zu übernehmen. Von daher verwundert es nicht, dass er sich gesprächsbereit zeigte, als Milan anfragte. Lange sah es so aus, als würde er gehen, letzten Endes hätte er sich da aber wohl keinen Gefallen getan, denn die umfassenden Kompetenzen hätte er in Mailand wohl stetig verteidigen müssen, ein zermürbendes Dauergefecht. Dabei braucht er Ruhe und sportliche Allmacht, um erfolgreich zu sein, etwas, was er am ehesten in England vorfinden würde.

Sein schwindender Einfluss zeigt sich auch an der aktuellen Strukturüberarbeitung, den Abgängen altgedienter Mitarbeiter aus dem Stab und letztlich auch der angepassten Transferstrategie. So verpasste RBL zuletzt aussichtsreiche Toptalente wie Haaland und Kouassi, setzte deutlich mehr auf Leihen (auch vor Corona) und einige seiner früheren Transfers hatten es sehr schwer unter Nagelsmann zu Einsätzen zu kommen (Cunha, Lookman, Haidara usw.). Faktisch war Rangnick seit dem letzten Sommer raus und seit der Übernahme durch Nagelsmann und Krösche, die er selbst mit vorbereitet hatte, außen vor. Es gibt wohl wenige Akteure im Bereich Fußball, die ihre eigene Ablösung in dieser Form durchgezogen haben. Hier hätten sich viele Fans sicher gewünscht, dass Rangnick weiter in den Klub hätte hineinwirken können.

 

Nicht immer einer Meinung - Leipzigs erfolgreichstes Führungsduo.

 

Mintzlaff und Rangnick

Es ist kein Geheimnis, dass diese Strukturänderung ohne Mintzlaff kaum denkbar wäre. 2012 noch als Rangnicks Berater und Anhängsel gesehen, ist er schon länger der starke Mann im Klub und hat in allen Finanzfragen das letzte Wort. Das führte schon zu Rangnicks Zeiten zu Konflikten, wenn es darum ging mal mehr Geld auf den Kopf zu hauen und verrückte Dinge zu machen. Als Trainer und Sportdirektor hatte Rangnick damals einen anderen Blick auf solche Fragen und Mintzlaff war das Korrektiv, ein Korrektiv, dass am Ende Rangnick überflügelte. Das man aktuell eher vorsichtig agiert, ist nach Corona auch auf ihn zurückzuführen. Welche Zerwürfnisse diese alten Geschichten und auch Rangnicks Flirt mit Mailand vielleicht befördert und erzeugt haben, werden wir wohl nicht erfahren. Es darf aber als sicher gelten, dass sie Teil der Gründe für die aktuelle Trennung sind.

 

Große Fußstapfen

Rangnick hinterlässt einen tiefen Fußabdruck. Einer der RBL nun acht Jahre lang tief geprägt hat. Mit Krösche, Nagelsmann und der aktuellen Strukturänderung hat RBL aber auch Antworten parat. Antworten, die aber erst noch zeigen müssen, dass sie langfristig ebenso wirkmächtig und erfolgreich sind, wie Rangnick in den letzten Jahren.

Krösche

Krösches Ernennung zum Sportdirektor war durchaus überraschend, wenngleich seine Leistungen in Paderborn viel mit deren Bundesligaaufstieg zu tun hatten. Aktuell hat Krösche bereits einige Erfolge vorzuweisen. Er konnte mit Werner und Upamecano verlängern und so ablösefreie Wechsel verhindern, wenngleich diese im Gegenzug mit relativ niedrigen Ausstiegsklauseln kommen (niedrig, wenn man sieht, was derzeit so in der Spitze bspw. vom BVB verlangt wird). Dennoch konnte er mit Nkunku und der Leihe von Angelino wichtige Bausteine für die letzte Saison verzeichnen. Auf der anderen Seite verpasste RBL Haaland und Kouassi, die aber ggf. finanziell auch außer Reichweite waren. Ob er auch langfristig RBL in den Top-4 etablieren kann, muss indes abgewartet werden. Der Abgang von Werner ist bisher ein ordentliches Pfund und mit Hwang kommt zwar ein durchaus gut veranlagter Stürmer, der seine Qualitäten aber eher als Vorbereiter und Arbeiter denn als Vollstrecker hat.

Nagelsmann

Nagelsmann zu RBL zu lotsen, war sicherlich der finale Geniestreich Rangnicks. Die eigene Nachfolge mit einem der heißesten Trainereisen Deutschlands zu vollziehen, war schon eine beeindruckende Leistung. Nagelsmann schaffte es besonders in der Hinrunde eine Synthese aus rangnickschen Pressingtugenden und eigenen Ballbesitzansätzen aufs Feld zu bringen. Die Herbstmeisterschaft gegen bis dahin schwächelnde Bayern war der verdiente Lohn. In der Rückrunde bröckelte etwas der Lack. Die Bayern wären mit ihrer Fabelrückrunde wohl so oder so vorbeigezogen, aber die Ergebnisse der nach-Corona-Phase waren durchaus ausbaufähig. Wären die Halbserien umgedreht gewesen, so hätte es wohl mehr Lob von Fanseite gegeben, so trübten die letzten Spiele etwas den Gesamteindruck. Das Erreichen des Champions League Viertelfinales ist indes eines der großen Marken der Vereinsgeschichte. Das darf gerade im Hinblick auf das anstehende Spiel gegen Atletico nicht vergessen werden.

Umstrukturierungen

Neben dem Aufstieg von Florian Scholz als rechte Hand von Mintzlaff und der Umstellung der medizinischen Abteilung, die sich im letzten Jahr mit den langwierigen Verletzungen von Kampl, Konaté und Adams nicht mit Ruhm bekleckert hatte, ist es besonders Christopher Vivell, dessen Ernennung zum Technischen Direktor interessant scheint. Während Scholz bisher mit dem Kerngeschäft Fußball nur wenig am Hut hatte und Dr. Riepenhofs Vita sich gut liest, seine Eignung aber eher was für Insider ist, hat Vivell in Hoffenheim und Salzburg als Chefscout und Verantwortlicher für Spielerauswahl durchaus beachtliche Erfolge vorzuweisen. Seine Aufgabe wird es nach dem Abgang von Mitchell, Rangnick und diversen Scouts sein, für die Überraschungsmomente in der Spielerverpflichtung zu sorgen, die zuletzt eher selten geworden sind. Spieler wie Nkunku oder damals Keita, Poulsen, Upamecano, Forsberg und Co., die RBL prägten oder es noch tun und die nur wenige auf dem Schirm hatten.



Ein Denkmal für Ralf Rangnick

Abschließend bleibt uns nur nochmal Danke zu sagen. RBL in seiner aktuellen Form wäre ohne Ralf Rangnick nicht denkbar. Mehr noch als in Hoffenheim ist es ihm gelungen eine Topmannschaft aus den Regionalligasphären mit klaren Visionen und Strukturen aus der Taufe zu heben. Sicherlich mit immensen finanziellen Aufwänden. Das dies aber in Deutschland nur Rangnick gelungen ist, wo andere krachend scheiterten, das macht sein Vermächtnis aus. Eines das fraglos irgendwann auch eine sichtbare Würdigung rechtfertigen würde, wir werfen die ersten 100€ in den Topf für ein Denkmal. Danke Ralf Rangnick!

 Rumpelstilzchen


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4FANS NR.14 – 4FANS RISKIEREN IHR BIER MIT TIM THOELKE

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Leipzig - (30.07.2020) In Folge 14 riskieren unsere 4Fans ihr Bier mit Moderationsunikum Tim Thoelke. Unser Stadionsprecher redete über den Rasenballsport und die Welt. Abschließend widmeten sich die Podcaster Rangnick, dem Umbruch und aktuellen Kaderthemen.

Alles neu macht der Mai Juli! Zum ersten Mal hatten unsere 4Fans prominenten Besuch. Unikum Tim Thoelke gab sich die Ehre und plauderte über den Rasenballsport in allen seinen Farben und die Welt. Ob die 4Fans einzeln angesagt wurden, wer am Ende die geölte Stimme erklingen ließ und ob das Bier riskiert wurde, könnt ihr in der aktuellen Folge nachhören.

 

An jedem Mikro meisterlich: Tim Thoelke!

 

Natürlich kamen auch der Fußball und die aktuellen Themen nicht zu kurz. Wie geht es mit Rangnick weiter? Wer kommt und wer geht im nagelsmannschen Kader und wie werden sich unsere Jungs in DFB Pokal und dem Champions League Turnier schlagen? Viel Spaß beim Hören der aktuellen Folge.


 

Full House!

 


Ihr seid wie immer herzlich eingeladen selber reinzuhören und uns eure Meinungen und Anregungen auf unseren social media Kanälen oder per Mail zu schreiben.


Folge 14 – 4Fans riskieren ihr Bier!



27.07.20. – 4Fans Folge 14 mit Martin, Jan, Daniel, Rober, Lars und Spezialgast Tim Thoelke

  • 00:00:00 – Intro und Vorstellung
  • 00:02:45 – Interview mit Tim Thoelke
  • 01:06:30 – Teil 2 Weinverkostung
  • 01:09:18 – Rangnick und Transfers
  • 01:11:05 – Stadionpannen
  • 01:13:00 – Alles um die CL
  • 01:28:00 – Kaderthemen
  • 01:42:41 – DFB Pokal Los Nürnberg
  • 01:45:47 – Verabschiedung

Rumpelstilzchen


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KADERPLANUNG 2020/2021 – WO GIBT ES NOCH HANDLUNGSBEDARF?

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Leipzig - (27.07.2020) Wie jedes Jahr schauen wir uns in der Sommerpause unseren Kader näher an. Wer könnte noch gehen? Auf welcher Position haben wir noch Bedarf? Wo haben wir unsere Hausaufgaben bereits gemacht?

Zunächst ein Blick auf die Spielsysteme

Julian Nagelsmann agierte in der letzten Saison sowohl mit einer Vierer- als auch einer Fünferkette. Die häufigsten Spielsysteme waren dabei das seit Jahren bekannte 4-2-2-2 und das 5-3-2. Noch offensiver waren wir im 3-4-1-2 mit zwei offensiven Außenverteidigern. Von diesen Systemen gab es je nach Spielerbesetzung noch verschiedene Veränderungen. Julian Nagelsmann zeichnet seit Jahren viel Flexibilität aus und er sucht für diese Flexibilität gezielt die Spieler aus.


Die Besetzung des aktuellen Kaders in den Systemen

Ordnen wir dem aktuellen Kader die drei häufigsten Systeme zu. 

 

3-4-1-2

 

 

4-2-2-2

 

 

5-3-2

 

Der Kader nach Positionen:

Tor: Peter Gulacsi, Yvon Mvogo, Josep Martínez, Philipp Tschauner, Tim Schreiber

Mit Peter Gulacsi hat RB Leipzig einen der besten Torhüter der Bundesliga im Kader, der es gewohnt ist, viel zu spielen. Mit Josep Martínez gibt es einen neuen talentierten Backup für Yvon Mvogo, der RB Leipzig wohl verlassen wird. Philipp Tschauner ist eine sehr gute Nummer 3 und mit Tim Schreiber haben wir auch noch einen talentierten Nachwuchsspieler in der U19. RB Leipzig ist sowohl qualitativ als auch quantitativ im Tor hervorragend besetzt. 


Innenverteidigung: Dayot Upamecano, Ibrahima Konaté, Willi Orban, Lukas Klostermann

RB Leipzig verfügt über vier starke Innenverteidiger, dazu hat Marcel Halstenberg in der Rückrunde mehrheitlich als linker Innenverteidiger gespielt und auch Nordi Mukiele ist eine Alternative in der Innenverteidigung, gerade in einer Fünferkette als rechter Innenverteidiger. Die Innenverteidigung ist aktuell hervorragend besetzt und haben wir nicht so viel Verletzungspech wie in der letzten Saison mit Orban und Konaté, sollten wir hier stärker als je zuvor sein. Wie allerdings beim Trainingsauftakt bekannt wurde, hat Konaté weiterhin Schmerzen und wird nun operiert. Je nach weiterer Dauer der Verletzung, könnte hier ein neuer Bedarf entstehen.

Wie die LVZ berichtet, wird Upamecano, wie Timo Werner im letzten Sommer, seinen Vertrag nochmal verlängern, um dann im nächsten oder übernächsten Sommer den dann für beide Seiten finanziell lohnenden Schritt zu einem internationalen Topverein zu machen.


Außenverteidigung: Marcel Halstenberg, Benjamin Henrichs, Nordi Mukiele

Unser Trainer Julian Nagelsmann hat deutlich gemacht, dass er sich zwei offensive Außenverteidiger wünscht. Mit Halstenberg, Mukiele oder Klostermann hatten wir bisher Spieler, die ihre Stärken vor allem in der Defensive haben. Neuzugang Benjamin Henrichs, der auf beiden Außenverteidigerpositionen spielen kann, könnte hier gut in das Anforderungsprofil passen, war aber in Monaco auch kein extrem offensiver Außenverteidiger. Mit Angelino als Linksverteidiger, der eine starke Rückrunde ohne Eingewöhnungszeit gespielt hat, wären hier ebenfalls stark aufgestellt. Insgesamt haben wir somit in der Abwehr derzeit 7 Spieler für 4 bzw. 5 Positionen, kommt Angelino sind es 8. Da wir mit Konrad Laimer noch einen Mittelfeldspieler haben, der sehr gut als Außenverteidiger spielen kann, ist die Besetzung in der Abwehr qualitativ und auch quantitativ auf sehr hohem Niveau.


Zentrales Mittelfeld (Holding Sixer): Tyler Adams, Kevin Kampl

Nach dem Abgang von Diego Demme war das zentrale Mittelfeld der Problembereich im Kader. Kevin Kampl hat in den letzten anderthalb Jahren kaum gespielt, in den wenigen Spielen dann aber sehr starke Leistungen gezeigt, für Konstanz konnte er allerdings durch seine Verletzungen nicht sorgen. Tyler Adams war ebenfalls lange verletzt und in der Rückrunde leider sehr weit weg von der Form, die er in der Rückrunde davor gezeigt hat. Nicht ohne Grund machte Julian Nagelsmann deutlich, dass er sich einen "Holding Sixer" wünscht, der den Abgang von Demme kompensiert. Da auch in der nächsten Saison nicht zu erwarten ist, dass beide Spieler bei der hohen Spielanzahl immer fit sein werden, ist Bedarf im Maschinenraum vor der Abwehr definitiv da.


Zentrales Mittelfeld (Achter): Marcel Sabitzer, Amadou Haidara, Konrad Laimer

Eine Position weiter vorn haben wir mit Marcel Sabitzer, Konrad Laimer und dem talentierten Amadou Haidara eine sehr starke und auch variable Besetzung. Laimer und Sabitzer gehörten dabei zu den absoluten Stammspielern und Leistungsträgern der letzten Saison und sind sehr flexibel einsetzbar. Sabitzer kann eigentlich jede Position im Mittelfeld spielen und Laimer als Außenverteidiger agieren. Die Frage wird sein, ob Amadou Haidara den nächsten Schritt machen kann. Wenn nicht, wird es weiterhin sehr schwer werden auf Einsatzzeiten zu kommen. Interessant dabei, dass Nagelsmann sich laut PK noch einen kopfballstarken Box-to-Box-Player wünscht. Alle drei sind durchaus in die Kategorie Box-to-Box-Player zu zählen, aber kopfballstark sind sie nicht. Sollte ein Box-to-Box-Player kommen, muss mindestens ein Spieler den verlassen. Unbedingten Handlungsbedarf haben wir aber eigentlich nicht auf der Position 8. 


Offensives Mittelfeld: Christopher Nkunku, Dani Olmo, Emil Forsberg, Ademola Lookman

Vier Spieler für ein bis zwei Positionen im Kader, dazu können auch Marcel Sabitzer und Amadou Haidara auf der 10 agieren. Mit Christopher Nkunku, Dani Olmo und Emil Forsberg haben wir drei Spieler, die auf starkem Niveau in der Bundesliga spielen können, wobei Emil Forsberg zuletzt nicht mehr konstant an seine Topleistungen rankam. In wichtigen Spielen kann er trotzdem der Unterschiedsspieler sein, wie er gegen Benfica mit zwei Toren gezeigt hat. Ademola Lookman kam leider nicht an seine tolle Rückrunde unter Ralph Hasenhüttl heran, hat aber trotzdem Potenzial.

Grundsätzlich sind das im offensiven Mittelfeld zu viele Spieler, auch wenn man bedenkt, dass mit Sabitzer, Kampl oder Haidara weitere Spieler im Kader sind, die dort spielen können. Rechnet man alle Spieler im Mittelfeld zusammen, kommt man derzeit auf 9 Spieler für 3 bis 4 Positionen, wobei eigentlich noch zwei weitere Spieler geholt werden sollen. Auch wenn man derzeit in der Kommunikation deutlich macht, dass man auf alle Spieler setzt, wäre es sehr überraschend, wenn hier nicht noch Spieler RB Leipzig verlassen werden.


Sturm: Yussuf Poulsen, Hee-chan Hwang

Mit Timo Werner hat uns DER Torschütze der letzten Jahre verlassen. Nur Robert Lewandowski traf in den letzten Jahren mehr in der Bundesliga. Ihn 1:1 zu ersetzen, ist unmöglich, kann jedoch über mehrere Puzzlestücke gelingen. Mit Neuzugang Hee-chan Hwang könnte der Anfang gemacht sein und mit Milot Rashica steht wohl ein weiteres Puzzlestück bald vor der Tür. Kommt auch Patrik Schick nach einer Leihe zurück, braucht man sich mit einem Sturm mit Rashica, Schick, Poulsen und Hwang definitiv nicht verstecken. Gerade die Variabilität könnte dabei eine Stärke sein, inwiefern man damit den Abgang von Timo Werner auffangen kann, bleibt abzuwarten.


Zusammengefasst: Welche Spieler könnten RBL noch verlassen?

Ademola Lookman, Emil Forsberg, Amadou Haidara:

Alle drei Spieler könnten zu Verkaufskandidaten werden, wobei im Fall der Fälle wohl nur ein bis zwei Spieler uns verlassen würden. 9 Spieler im Mittelfeld für 3-4 Positionen sind zu viel. Mit einer Ablöse würde auch Geld frei werden, um die benötigten Verstärkungen auf anderen Positionen zu holen.

Yvon Mvogo:

Durch die Verpflichtung von Josep Martínez gibt es mit Peter Gulacsi, Josep Martínez und Philipp Tschauner drei gute Torhüter mit Pete als klare Nummer 1. Yvon möchte seit Jahren mehr spielen, weshalb ein Abgang von ihm die logische Folge wäre. Diskutiert wird ein Abgang mit Rückkaufklausel bei RB Leipzig.


Zusammengefasst: Auf welchen Positionen sind noch Verstärkungen nötig?

1x Linksverteidigerposition:

Da die Leihe von Angelino nur bis zum Champions League-Turnier vorerst läuft, muss Ersatz her. Idealerweise bleibt Angelino einfach direkt hier, da starke Außenverteidiger rar sind und er auch gern hier bleiben möchte. Prognose: Man wird sich mit Manchester City einigen und Angelino wird auch nächste Saison für RBL spielen.

1x Holding Sixer:

Die Demme-Lücke konnte in der Rückrunde nicht geschlossen werden. Klemmt es im Maschinenraum, hat das Auswirkungen auf das gesamte Spiel. Ein Ersatz muss her. Konkrete Gerüchte gibt es bisher nicht. Im Winter waren wir an Robin Koch interessiert, der sowohl auf der 6 als auch in zentraler Rolle der Abwehr spielen kann. Nagelsmann äußerte sich zudem mal positiv über Florian Grillitsch.

2x Sturm:

Cunha ging im Winter, Timo Werner im Sommer und die Leihe von Schick wurde bisher nicht verlängert. Demgegenüber steht der Zugang von Hwang, der eher der Vorbereiter als Torschütze ist. Idealerweise können wir Schick weiter an uns binden, wobei mehr als 20 Mio. € sicher nicht wenig in Corona-Zeiten für ihn sind, weshalb es folgerichtig ist, dass wir da weiter nachverhandeln. Selbiges gilt für Rashica, der sicher ein guter Bundesligaspieler ist. Ob allerdings mehr als 20 Mio. € für ihn gerechtfertigt sind, ist zu hinterfragen. Vielleicht schauen sich unsere Verantwortlichen noch anderweitig um. Das Transferfenster ist noch bis zum 5. Oktober geöffnet.

(1x Innenverteidigung bei langer Verletzungsdauer von Konaté):

Die Innenverteidigung ist grundsätzlich hervorragend besetzt. Fällt Konaté jetzt allerdings wieder sehr lange aus, besteht hier Handlungsbedarf. Hier gilt es abzuwarten, wie sich die Verletzung in den nächsten Wochen entwickelt. Das Transferfenster ist bis zum 5. Oktober offen.


Fazit:

Wir haben uns in den letzten Jahren eine sehr gute Basis erarbeitet auf der man aufbauen kann. Für Timo Werner und wohl auch bei Augustin gibt es eine hohe Ablöse, so dass trotz Geldausfällen durch Corona Mittel für Verstärkungen da sind. Schließen unsere Verantwortlichen die vier oben genannten Kaderbaustellen, können wir optimistisch auf die nächste Saison schauen.

Jupp


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JACK OF ALL TRADES – HENRICHS ROLLE IM LEIPZIGER KADER

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Leipzig - (24.07.2020) Gestern ist Benjamin Henrichs offiziell bei unseren Rasenballern vorgestellt worden. Die Leihe des ehemaligen Leverkuseners hatte sich schon seit gut einem Jahr angedeutet. Wie passt der Verteidiger aus Monaco in den aktuellen RBL-Kader?

Mit Benjamin Henrichs haben sich unsere Leipziger einen jungen und dennoch erfahrenen Defensivallrounder gesichert, der fraglos als ein Wunschspieler Julian Nagelsmanns gelten darf. Sein größter Trumpf ist seine Vielseitigkeit. Henrichs kann sowohl links wie auch rechts oder auch zentral verteidigen und ähnelt in diesem Sinne Lukas Klostermann oder Nordi Mukiele, auch wenn er zentral eher im defensiven Mittelfeld als in der Innenverteidigung zu verorten wäre. Seine Stammposition ist jedoch am ehesten die rechte Abwehrseite.

Henrichs kennt den RBL-Stil gut, schaffte einst den Durchbruch in der Bundesliga unter Roger Schmidt, dessen Leverkusener seinerzeit echten Rangnickball spielten. Auch in Monaco, wo er abseits von Verletzungen meist zu den Stammspielern zählte, wurde Wert auf aggressives Vorwärtsverteidigen gelegt. Aber auch mit dem Ball weiß er einiges anzufangen und verfügt über solide Passwerte.

Neben seinen sportlichen Fähigkeiten könnte sich Henrichs auch neben dem Platz als Faktor erweisen. Dank seiner Zeit in Frankreich spricht er fließend französisch und könnte so ein wichtiges Bindeglied in der Mannschaft sein. In diesem Sinne ein Nachfolger Comppers, der seinerzeit auch diese Rolle übernahm.

 

Fritz-Walter-Medaille & Nationalmannschaft

Henrichs galt 2016 als einer der Shootingstars in Deutschland. Mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold und einer herausragenden U-19 EM war er zu diesem Zeitpunkt eines der heißesten Eisen unter den deutschen Außenverteidigern und schaffte damals auch den Sprung in die Nationalelf. Seine Auftritte mit der U19 (EM 2016), beim Confed-Cup 2017 und bei der U21 (2018/19) machten durchaus Hoffnung auf höhere Weihen. Ein Anspruch, dem er im Laufe der letzten zwei Jahre jedoch hinterherlief. Seine Rückkehr nach Deutschland  ist hier auch nochmal der Versuch auf sich aufmerksam zu machen und nochmal versuchen, für die Nationalmannschaft nominiert zu werden.

 

Henrichs und Havertz bei der Verleihung der Fritz-Walter-Medaillen 2016.

 

Leverkusener Eigengewächs und Fürstentum

Henrichs, das war für über die Hälfte seiner Lebenszeit vor allem ein Verein: Bayer Leverkusen. Von der F-Jugend 2004 bis in die Bundesliga. 14 Jahre kickte Henrichs bei Bayer. Einer der Werdegänge, die man sich in Leipzig nun schon seit zehn Jahren herbeisehnt. Während er bis 2015 vornehmlich in der U19 und der Youth League zum Einsatz kam (damals auch gerne mal als Kapitän der Leverkusener Nachwuchself), beförderte ihn Roger Schmidt bereits im September 2015 in den Profikader, wo er gegen Dortmund mit 18 sein Bundesligadebüt feierte. In der Rückrunde erarbeitete er sich dann einen Stammplatz im Bayer-Team.

Nachdem Heiko Herrlich die Elf 2017 übernahm, gingen seine Einsatzzeiten jedoch zurück, so dass er 2018 für 20 Mio zum AS Monaco ging. Schon damals war RBL laut diverser Medien an Henrichs interessiert. Die Ablöse aber wohl eine Spur zu hoch für unsere Leipziger. In Frankreich hatte er eine schwierige erste Saison, in der Monaco beinahe abgestiegen wäre und er in der Rückrunde seinen Stammplatz im Team verlor. In der abgelaufenen Spielzeit funkten Verletzungen und Corona dazwischen. Dennoch kam Henrichs auf insgesamt 44 Spiele und 4 Scorer für die Monegassen und zeigte dabei besonders seine Vielseitigkeit.

Dagegen ist es ihm aber weder in Leverkusen unter Herrlich noch in Monaco unter Jardim, Henry und Moreno gelungen an seine ersten 1,5 Jahre im Profifußball anzuknüpfen und insbesondere die großen Erwartungen zu erfüllen, die ihm 2016/17 nachgesagt wurden. Hier war der Rucksack der ihm aufgebürdet wurde ggf. auch eine Nummer zu groß. Auch die RBL-Fans sollten die Erwartungshaltung erstmal auf ein normales Niveau begrenzen.



Spielstil & Henrichs Rolle im Kader

Eins vorneweg. Henrichs ist mitnichten der Gegenpart zu Angelino auf rechts. Diese Rolle hatte er selbst zu seinen besten Zeiten in Leverkusen nicht inne. Am ehesten ist Henrichs wohl mit Klostermann und Mukiele zu vergleichen. Wobei er beiden in Sachen Vielseitigkeit überlegen ist. Ohne großen Qualitätsabfall kann er im zentralen defensiven Mittelfeld oder auch auf der linken Außenbahn eingesetzt werden. Dies macht ihn zu einem idealen Kaderspieler. Die Frage, die sich stellt, ist aber, kann er auch den Stammspielern Konkurrenz machen?

Komplette Statistiken: FBref

Auf links hat derzeit Angelino die Nase vorn, wenn seine Leihe verlängert wird, sind seine offensiven Fähigkeiten den der anderen Außenverteidiger überlegen. Da hier aber noch nicht das letzte Wort gesprochen ist, ist Henrichs auch in diesem Sinne erstmal eine gewisse Lebensversicherung.

In der Mittelfeldzentrale könnte Henrichs die Rolle eines der von Nagelsmann geforderten Spieler einnehmen, auch wenn er weder auf die eine (Holding-Sixer) noch die andere (Box-to-Box) Stellenbeschreibung ideal passt. Aber als weitere Alternative in diesem im Prinzip schon recht breit besetzten Segment darf er ohne Frage gelten.

Am ehesten dürfte seine Konkurrenz aus Klostermann und besonders Mukiele bestehen. Letzterer hatte sich in der letzten Saison auf der Rechtsverteidigerposition am ehesten festgespielt. In der Spielanlage ähnelt Henrichs auch Mukiele, wenngleich es durchaus Unterschiede gibt.

Henrichs Ballbehandlung und Übersicht sowie seine Passqualität ist etwas über der von Mukiele einzuordnen, dafür hat der Franzose die besseren Defensivwerte und konnte in der letzten Saison auch immer wieder seine Offensivqualitäten aufblitzen lassen. Hier sind wir auch bei dem größten Entwicklungsdesiderat von Henrichs. Seit seiner Zeit in Leverkusen, konnte er seine Offensivfähigkeiten nicht entscheidend verbessern. So konnte Mukiele bei RBL letzte Saison in den entscheidenden Statistiken bessere Werte pro 90 Minuten aufs Feld bringen (Dribblings, Scorer, Key-Pässe). Selbiges gilt auch für die Defensive (Tacklings, Zweikämpfe).

Hier könnte die Konkurrenz nun das Geschäft beleben. Henrichs und Mukiele sich gegenseitig zum nächsten Schritt anspornen. Dazu könnte Henrichs durch seine besseren Fähigkeiten am Ball (Passwerte, Ballberührungen im Abschlussdrittel) die Transformation zum Ballbesitzteam unterstützen.

Leseempfehlung: Total Football Analysis (23.7.20)


Henrichs gut gelaunt bei der offiziellen Vorstellung.


Fazit

An Henrichs ist Leipzig nun schon seit drei Jahren interessiert. Auch Nagelsmann schätzt den Verteidiger und Henrichs kennt Liga wie Spielstil, hat obendrein in Leverkusen auch mit Krösche und Kampl zusammengearbeitet bzw. gespielt. Als vielseitiger, sprachgewandter und intelligenter Kicker kann er auf und neben dem Feld wichtige Rollen einnehmen und erfüllt dadurch auch weitere Anforderungen an nagelsmannsche Wunschkicker (Variabilität/ Deutschkenntnisse/Trainingseifer).

Seine Leihe in Coronazeiten schafft finanziellen Spielraum für Rashica, Schick oder Angelino und falls er einschlagen sollte, ist der wahrscheinliche Kaufpreis (15 Mio. €) durchaus im Rahmen. Nachdem Klostermann eher in die Zentrale gerückt ist und dort wegen Konatés Verletzungen und Upamecanos Abwanderungsgedanken auch noch weiter gebraucht werden könnte, würde Henrichs gemeinsam mit Mukiele die rechte Abwehrseite bilden. Wichtig, wenn man sich vor Augen führt, dass zuletzt weder Laimer noch Adams auf dieser Position überzeugen konnten. Zudem eröffnet er interessante Möglichkeiten in der Besetzung des defensiven Mittelfelds oder einer Alternative auf links.

Ziel ist für alle Beteiligten sicherlich nun den nächsten Sprung in der Entwicklung zu machen, bzw. an die erfolgreiche Zeit in Leverkusen anzuknüpfen. Es könnte sich als Win-Win-Situation herausstellen und wenn nicht, ist das Risiko durch die Leihe überschaubar.

Rumpelstilzchen


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  • 2020/21
  • Abwehr
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  • Benjamin Henrichs
  • Leihspieler
  • Lukas Klostermann
  • Neuzugang
  • Nordi Mukiele
  • Rechter Verteidiger
  • Spielerbewertung
  • Transfer

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jemand anderes...
14.58%
Marcel Spaßbitzer
14.17%
Pete 'The Wall' Gulácsi
9.38%
Der engelsgleiche Angelino
7.5%
Neuzugang Nkunku
7.5%
Klostermann Melissengeist
4.58%
U, U, Upamecano!
3.96%
Der Leidvolle Nordi
1.25%
Der pressende Poulsen
1.04%
'Altmeister' Halstenberg
0.42%
Umfrageteilnehmer: 480

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