NÄCHSTE BEGEGNUNG

CL Gruppe 3. Spieltag
Mittwoch, 23.10.2019, 18:55 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
Zenit St. Petersburg
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bor.Mönchengladbach
16
2
VfL Wolfsburg
16
3
Bayern München
15
4
Borussia Dortmund
15
5
RB Leipzig
15
6
FC Schalke 04
14
7
SC Freiburg
14
8
Eintracht Frankfurt
14
9
Bayer 04 Leverkusen
14
10
Hertha BSC
11
11
SV Werder Bremen
9
12
1899 Hoffenheim
8
13
Fortuna Düsseldorf
7
14
1. FC Union Berlin
7
15
1. FC Köln
7
16
FC Augsburg
6
17
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6
18
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WENN DER VATER MIT DEM SOHNE EINMAL AUSGEHT...

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Leipzig - (23.10.2019) "Vorwärts Rasenball – Leipzig überall". Holländische Fans des einzig wahren Rasenballsports on Tour! Leipzig_Olé traf sich mit Marc und Timo, zwei waschechten RB-Fans aus Eindhoven. Das Rasenballsportfieber ist nicht nur auf Leipzig beschränkt...

Leipzig, 18.10.2019, eine Hotelbar in der Nähe des Stadions. Das Wetter ist, wie es sich für einen Oktober gehört, kalt und ungemütlich. Heute Abend spielt NAC Breda gegen FC Eindhoven. 20:45 Uhr steht es noch 0 zu 0. Ärgerlich... Ein Mann betritt mit seinem Sohn das Hotel und beide kommen auf mich zu. "Hallo, ik ben Marc en dat is Timo." Im saubersten holländisch antworte ich "Moin, ik ben Sebastian." Wir gehen in die Hotel Lobby und ich bestelle mir, wie sollte es anders sein, einen Gin & Tonic.


Das können auch die ersten Sätze in einem 10 Groschen Roman sein, ist es aber in dem Fall nicht. Ich treffe mich mit Marc und Timo zum Interview in dem Hotel, wo sie die Nacht verbringen. Beide kommen aus Eindhoven und wollen sich am nächsten Tag das Spiel gegen Wolfsburg anschauen. Ja, beide sind Rasenballsport Leipzig-Fans aus Holland.

Hää? Ja, kein Scheiß! Echt jetzt!




Wie kommt man als Holländer zu RBL?

Das ist eigentlich ganz einfach.
Timo hat RB Leipzig das erste Mal beim FIFA 2015 zocken entdeckt. Von da an hat er sich für den Verein interessiert und war auch schon Feuer und Flamme. Bald hatte er seinen Vater mit der Begeisterung angesteckt und so ging es von der Konsole zur Glotze. Das erste Spiel im TV war 2016 gegen den BVB. 1:0 haben wir da gewonnen. Wer erinnert sich da nicht dran. Da Eindhoven nun auch nicht so weit von Deutschland weg ist ging es dann am 19.02.2019 nach Mönchengladbach zum ersten Live Spiel. Da stand es am Ende 1:2 für uns.

Die Art und Weise wie Leipzig spielt, gefällt beiden sehr gut und man findet diese nicht so oft in den europäischen Ligen (Ich glaube hier würde der ein oder andere irgendwas von DNA schreiben, aber das finde ich doof). Dass man viel Wert auf junge Spieler und deren Entwicklungen legt, ist für Marc besonders beeindruckend.


Was unterscheidet sich zwischen dem deutschen und holländischen Spieltag?

Marc erklärt mir das es in Deutschland alles sehr geordert und friedlich zugeht. In Holland gibt es wohl ab und an mal bissel Stress mit Hooligans. Das macht ein Fußballspiel nicht immer so angenehm. Faszinierend für ihn ist, dass z.B. keine Flaschen rum stehen und diese immer eingesammelt werden. Man kommt auch immer mit Fans ins Gespräch, egal zu welchem Verein sie gehören.


Wie wird RBL in Holland wahrgenommen?

Rasenballsport Leipzig ist in Holland noch nicht so bekannt wie andere Mannschaften aus Deutschland. Allerdings nimmt man Leipzig seit dem Einzug in die Champions League mehr wahr. Marc ist der Meinung das Leipzig in den nächsten zwei bis drei Jahren deutscher Meister wird. Das wird dann, seiner Meinung nach, weiter zur Bekanntheit beitragen. Was für ihn nicht ganz nachvollziehbar ist, dass sich viele Leute an RB Leipzig wegen ihres Sponsors stören. Wichtig ist wie sich Spieler entwickeln und wie der Verein arbeitet.

In der Schule gilt Timo als ein bisschen verrückt, weil er immer wieder mal nach Leipzig fährt. Allgemein gelten beide im Familien- und Freundeskreis als ein wenig "Gaga", ob ihrer Leidenschaft für RB Leipzig. Das Spiel gegen den VfL Wolfsburg ist für beide der fünfte Besuch in Leipzig. Timo konnte auch im Untergericht schon mal glänzen, als er einen Vortrag über Leipzig gehalten hat. Da gab es doch eine glatte 8! (Das läuft da bissel anders als bei uns und ne 8 ist gut)




Das Beste kommt zum Schluss!

Für Timo war es ein absolutes Highlight, als er dieses Jahr beim Heimspiel gegen Mainz Yussi in der Stadt getroffen hat und dieser mit ihm ein Foto gemacht hat. Apropos Foto. Timos Opa macht zu jedem Spiel, was die beiden besucht haben, ein Bild von ihm mit Eintrittskarte. Das kommt dann bei ihm ins Zimmer.

Grundsätzlich ist Timo, Timo Werner Fan und wünscht sich ein Autogramm auf seinem Trikot. Erzählt er mir noch zum Ende hin. Marc hätte es schön gefunden, wenn wir in der CL gegen Eindhoven oder Brügge gespielt hätten. Hätte ich auch gut gefunden.


Zum Schluss musste ich noch ein Vorurteil aus der Welt schaffen! Nicht alle Holländer haben einen Campingwagen. 😉

Leipzig_Olé


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DUELL GEGEN DEN RUSSISCHEN TABELLENFÜHRER

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Leipzig - (22.10.2019) Nach den durchwachsenen Leistungen und Ergebnissen der letzten Wochen haben die Rasenballsportler sehr zügig die Gelegenheit, es besser zu machen. Im Duell gegen den russischen Spitzenreiter Zenit St. Petersburg – die aktuell nach zwei Spielen auch Tabellenführer in der Champions League-Gruppe G sind – haben die Mannen von Julian Nagelsmann die Chance, den Karren wieder in die richtige Spur zu bringen und dabei gleichzeitig einen wichtigen Schritt in Richtung Achtelfinale zu machen.

Der Gegner

Der 1925 gegründete Verein hat während seines sportlichen Daseins zu Sowjetzeiten nur sehr selten Titelgewinne feiern können. 1944 wurden man Pokalsieger und 1984 konnte die Meisterschaft errungen werden. Seit dem Kauf durch Gazprom im Jahr 2005 mit entsprechend einhergehender finanzieller Unterstützung änderte sich dies schlagartig.

Seitdem sind die Petersburger zu einer festen Größe in Russland und auch in den europäischen Wettbewerben geworden. Im einheimischen Wettbewerb konnten sie seither fünf Meisterschaften sowie drei Pokalsiege feiern. Ihren größten internationalen Erfolg erzielten die Lvy (Löwen) 2008 mit dem Gewinn des UEFA Cups. Trainiert wird die Mannschaft vom ehemaligen russischen Nationalspieler Sergei Semak.


Die Aufstellung

Zenit tritt in der Regel in einem recht klassischen 4-4-2 an, welches zumindest in der russischen Liga bei Ballbesitz dem rangnickschen 4-2-2-2 gar nicht so unähnlich ist.

Im Tor steht dabei Andrey Lunev. Vor ihm spielen in der Innenverteidigung der ehemalige Chelsea-Veteran Branislav Ivanovic und der Ukrainer Yaroslav Rakitskiy. Linksverteidiger ist der ehemalige Hamburger Douglas Santos, gegenüber auf rechts verteidigt Igor Smolnikov.

Auf der Doppelsechs gibt der Kolumbianer Wilmar Barrios den etwas defensiveren Part. Sein Nebenmann Magomed Ozodev ist ebenfalls ein defensiver Mittelfeldspieler, tut allerdings etwas mehr für die Offensive und übernimmt eher Spielmacheraufgaben.

Der Argentinier Sebastián Driussi ist im offensiven Mittelfeld gesetzt, in der Regel als Linksaußen. Wer außerdem in der Startelf steht, könnte durchaus von der taktischen Herangehensweise abhängen. Die klassische Lösung wäre Oleg Shatov auf der rechten Seite, der nach einer Verletzung zu Saisonbeginn eine Weile brauchte, um wieder in Tritt zu kommen. Alternativ könnte auch der russische Nationalspieler – und ebenfalls ehemaliger Chelsea-Spieler – Yuri Zhirkov zum Zuge kommen, der eigentlich gelernter Außenverteidiger ist.

Im Angriff sind zwei klassische Mittelstürmer gesetzt. Da wäre zum einen der Iraner Sardar Azmoun, der aktuell in 15 Pflichtspielen auf 12 Scorerpunkte kommt. Außerdem auflaufen wird Artem Dzyuba. Der russische Nationalstürmer ist gerade in der Form seines Lebens und kommt in bisher 16 Pflichtspielen sogar auf 19 Scorerpunkte. Der 1,97m große Hüne brachte es zuletzt beim 6:1-Sieg gegen FK Rostov auf drei Tore und vier Vorlagen. Falls sich jemand wundert – das geht, indem man u.a. zwei Elfmeter herausholt und dann selber verwandelt.


Die taktische Herangehensweise

Wenn die Rede von einem klassischen 4-4-2 ist, dann ist dies natürlich nicht nur auf die nominelle Aufstellung, sondern auch auf die taktische Herangehensweise bezogen. Zenits Angriffsspiel basiert häufig auf Flanken – was nicht die schlechteste Wahl ist, wenn man vorne mit zwei groß gewachsenen, kopfballstarken Mittelstürmern spielt. Gleichzeitig sind die Petersburger auch sehr stark bei Standardsituationen wie beispielsweise Ecken und natürlich allgemein in Kopfballduellen.

In der russischen Premier League tritt Zenit wie ein typisches Spitzenteam auf. Sie haben viel Ballbesitz und setzen ihre Gegner schon in deren eigenen Hälfte unter Druck. In der aktuellen Saison hatten die Petersburger nur ein Spiel in Russland, in welchem sie seltener den Ball hatten als der Gegner – und da mussten sie bei Spartak Moskau in der zweiten Halbzeit nur eine Führung über die Runden bringen. Im Schnitt kommen sie in der heimischen Liga sogar auf ca. 58% Ballbesitz.
Allerdings sind die Gegner in der Champions League durchaus eine andere Hausnummer als die meisten Mannschaften der Premier League. Dementsprechend tritt Zenit hier deutlich passiver auf mit einem größeren Fokus auf der Defensive. Gegen Lyon kamen sie auf 41% Ballbesitz, gegen Benfica auf 43%. Dass dies auch gut funktionieren kann, zeigt die Ausbeute von vier Punkten.

Es liegt nahe, dass die Russen auswärts in Leipzig versuchen werden, diese Herangehensweise zu wiederholen.
Favorit sind die Gäste aus St. Petersburg in dieser Partie natürlich nicht. Sie haben durchaus ihre Schwächen. Sie sind – gerade gegen pressing- & laufstarke Gegner – kein Team, welches ein dominantes Passspiel aufziehen kann. Und kopfballstarker Doppelsturm mit einem fast 2-Meter-Mann hin oder her – lange Bälle sollen und müssen unsere Abwehrspieler gut verteidigen können.

Außerdem ist Zenits Abwehr sehr wohl anfällig gegen Mannschaften, die im letzten Drittel ballbesitzlastig spielen. Auf hohem Niveau ist ihre Abwehr nicht die stabilste. Ein Timo Werner kann einen bereits 35-jährigen Ivanovic durchaus noch ein bisschen älter aussehen lassen.

Wie schon gegen Lyon werden die Leipziger häufiger den Ball haben und in der eigenen Hälfte nicht sonderlich behelligt werden. Nun wird es darum gehen, sich zu allererst nicht wieder so doof anzustellen, falls man situativ doch unter Druck gerät. Außerdem sollten die Rasenballsportler möglichst gegnerische Ecken sowie Fouls nahe des eigenen Sechszehners vermeiden. Der Schlüssel hierzu liegt in hoher Kombinationssicherheit und Geduld sowie einer etwas besseren Chancenverwertung als zuletzt. Dann sollte RBL in der Lage sein, einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale zu machen.


Voraussichtliche Aufstellungen:

RBL: Gulácsi – Halstenberg, Upamecano, Orban, Mukiele, Klostermann – Demme, Sabitzer, Laimer (Forsberg) – Poulsen, Werner

Zenit: Lunev Santos, Rakitskiy, Ivanovic, Smolnikov – Barrios, Ozdoev – Driussi, Zhirkov (Shatov) – Dzyuba, Azmoun

dabdab


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SECHSTE NIEDERLAGE IN FOLGE – 0:2 BEIM HSV

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Leipzig - (21.10.2019) Nach einer erfolgreichen Länderspielpause mit EM-Qualifikation unterlag der Leipziger Nachwuchs beim HSV. Damit haben die Nachwuchsbullen ihre letzten sechs Partien verloren.

Länderspielpause

Insgesamt waren dieses Mal nur fünf Spieler aus der U19 mit ihren Nationen unterwegs. Fabrice Hartmann und Noah Jones blieben zu Hause. Für Deutschland und Norwegen stand die EM-Qualifikation auf dem Programm, Matthew Bondswell absolvierte drei Freundschaftsspiele.


Deutschland

Frederik Jäkel, Malik Talabidi und Tom Krauß vertraten unter Trainer Guido Streichsbier RB Leipzig in der DFB-U19. Fabrice Hartmann war nicht fit, stand jedoch auf Abruf zur Verfügung. Krauß, welcher in allen drei Partien als Kapitän fungierte, spielte als einziger der Leipziger alle Spiele 90 Minuten durch. Dazu schoss er im Spiel gegen Andorra das Tor zum zwischenzeitlichen 2:0, Glückwunsch! Auch Jäkel stand wie Tom Krauß in allen drei Spielen in der Startelf, wurde im Spiel gegen Weißrussland zehn Minuten vor Abpfiff ausgewechselt. Talabidi stand nur gegen Weißrussland gleich von Anfang an auf dem Platz. In den anderen beiden Spielen wurde er erst in der 60. Minute eingewechselt.

Alle Spiele nochmal als Zusammenfassung:

Deutschland – Andorra 3:0
Krauß und Jäkel je 90 Minuten, Talabidi 29 Minuten
Krauß traf zum 2:0 (61. Minute)

Deutschland – Weißrussland 9:2
Krauß, Jäkel (← 80. Minute), Talabidi in der Startelf

Schottland – Deutschland 1:0
Krauß und Jäkel je 90 Minuten, Talabidi 27 Minuten

Nach diesen drei Partien steht die U19 des DFB auf Platz zwei mit sechs Punkten hinter Schottland (7 Punkte). Zusammen mit den Schotten ziehen sie damit in die nächste Runde der Qualifikation ein, welche dann im März 2020 stattfinden wird.


Norwegen

Auch Noah Jean Holm bewies sich mit Norwegen in der EM-Qualifikation. Aus drei Partien konnte seine Mannschaft sieben Punkte mitnehmen und zieht wie Deutschland auf dem zweiten Platz in die zweite Qualifikationsrunde ein.

Holm stand in allen Spielen in der Startelf und wurde zwei Mal ausgewechselt. Beide Male aber erst in den letzten zehn Minuten. Zeit also, sich in den Partien zu beweisen und durchzusetzen – erfolgreich. Gegen San Marino und Tschechien konnte der Leipziger Stürmer je ein Tor erzielen. Im Spiel gegen San Marino stand er sogar als Kapitän auf dem Rasen, Respekt!

Alle Spiele nochmal als Zusammenfassung:

Aserbaidschan – Norwegen 0:1
Holm spielte 89 Minuten

Norwegen – San Marino 8:1
Holm als Kapitän auf dem Rasen und traf zum 5:1

Norwegen – Tschechische Republik 1:1
Holm spielte 82 Minuten und traf zum 1:0


England

Der 17-Jährige Matthew Bondswell konnte mit England ebenfalls drei Spiele gewinnen, allerdings nur Freundschaftsspiele. Er war dafür aber mit der U18 und der U19 Englands unterwegs. Mit der U19 bestritt er ein Spiel gegen Polen, mit der U18 durfte er gegen die Slowakei und Österreich ran.

Alle Spiele nochmal als Zusammenfassung:

U19
Polen – England 2:5
Bondswell spielte 78 Minuten

U18
Slowakei – England 0:1
Bondswell spielte 90 Minuten

Österreich – England 2:3
Leider keine Information über das Spiel verfügbar


Bundesliga - Hoffnung auf einen Sieg

Nach einer doch erfolgreichen Länderspielpause waren unsere Nachwuchsbullen natürlich wieder hungrig auf einen Sieg. Nach zwei Niederlagen in der Liga, in der Youth League und dem Ausscheiden im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart, war ein Sieg überfällig und sehr wünschenswert für die Leipziger. Doch es kam anders. Im gestrigen Auswärtsspiel gegen den HSV sollte die sechste Niederlage in Folge kommen…

Gegen Union Berlin und Holstein Kiel unterlag unsere U19 in der Liga und ist damit auf Platz sieben gerutscht. Mit vier Siegen sind sie sehr gut in die Saison gestartet. Doch aktuell scheint es für die jungen Bullen nicht mehr bergauf zu gehen. Denn auch gegen die Hansestädter unterlagen sie deutlich mit 0:2.

Der HSV stand vor dem Spieltag auf Platz zehn der Tabelle mit acht Punkten. Von sieben Spielen konnten sie gerade mal zwei gewinnen und erspielten sich zwei Remis. Unsere jungen Bullen befanden sich nur drei Plätze weiter oben mit zwölf Punkten. Es sah an sich also gut aus, dass der Leipziger Nachwuchs den erhofften Sieg in die Messestadt bringt.


Wieder mal leer ausgegangen

Die ersten 45 Minuten waren ziemlich ausgeglichen. Auf beiden Seiten gab es immer wieder Angriffe, jedoch ohne erfolgreichen Abschluss. Man kannte dieses Bild schon aus den letzten Spielen von RB Leipzig. Viele Chancen, aber keine Verwertung.


In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit waren unsere Jungs wieder frischer drauf und man erhoffte sich auf Seiten von RB das erste ersehnte Tor. Doch in der 50. Minute gab es den ersten Rückschlag: Torwart Tim Schreiber konnte einen Foulelfmeter nicht parieren. Anssi Suhonen traf zum 0:1.

Die folgenden Angriffe halfen aber alle nichts. Unsere jungen Bullen konnten bis zur 90. Minute keinen Anschlusstreffer erzielen. Der HSV aber ebenso wenig. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit belohnten sich die Hansestädter erneut mit einem Treffer in den Kasten von Schreiber. Peter Beke netzte den Siegtreffer zum 0:2 ein.


Fokus auf Mittwoch

Ein bitterer Start für unsere Nachwuchsbullen nach dieser Länderspielpause. Doch die Konzentration liegt jetzt schon wieder auf dem nächsten Spiel. Am kommenden Mittwoch (23.10.2019) steht wieder die Youth League an. Um 14 Uhr wird Anstoß gegen Zenit St. Petersburg am Cottaweg sein. Unser Nachwuchs braucht jetzt erst recht unsere Unterstützung. Deshalb die große Bitte, kommt am Mittwoch zum Spiel. Eure Teilnahme wichtig, alle sind eingeladen! Wir stehen zu unsren Jungs und wollen sie zum Sieg anfeuern!
In der Bundesliga werden unsere Jungbullen am Sonntag in einer Woche (27.10.2019) auswärts bei Hertha BSC antreten.

rblene


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REMIS IM SPITZENSPIEL

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Leipzig - (19.10.2019) Es war das erwartet umkämpfte und ausgeglichene Spiel, am Ende trennt sich unsere Mannschaft mit 1:1 vom VfL Wolfsburg. Werner traf zur Führung, Weghorst glich spät aus.

Ausgangslage
Wer hätte vor der Saison gedacht, dass die Begegnung RB Leipzig vs. VfL Wolfsburg das Prädikat Spitzenspiel erhalten würde? Die Gäste aus Niedersachsen reisten ungeschlagen (in allen Wettbewerben) als Tabellenzweiter in die Messestadt, unsere Jungs wollten nach drei sieglosen Spielen in Folge endlich wieder drei Punkte einfahren. Welche Mannschaft würde wohl nach der zwei-wöchigen Länderspielpause besser zurück in den Ligaalltag finden?


Personalsituation
Auf unserer Seite fielen Schick (verletzte sich beim Länderspieleinsatz, obwohl es laut Vereinbarung gar kein Einsatz geben sollte) und die Langzeitverletzten Konate, Adams sowie Wolf aus. Auch Nationalspieler Halstenberg fiel kurzfristig aufgrund von Rückenproblemen aus. Ampadus Gehirnerschütterung war keine schwere und sorgte dafür, dass er immerhin auf der Bank platz nehmen konnte. Auch Kampl stand nach überstandener Verletzung wieder im Aufgebot, ein Startelfeinsatz kam allerdings zu früh.

Gulacsi - Klostermann, Orban, Upamecano, Saracchi - Sabitzer, Demme, Laimer, Nkunku - Werner, Poulsen 

Bei Wolfsburg wechselte Trainer Oliver Glasner im Vergleich zum 1:0 gegen Union Berlin zweimal: Statt Knoche und Mehmedi (Muskelfaserriss im Oberschenkel) starteten Mbabu und Brekalo.

Pervan - Mbabu, Bruma, Tisserand - William, Guilavogui, Arnold, Roussillon, Brekalo, Joao Victor - Weghorst


Verlauf 1. Halbzeit
Die ersten 15 Minuten gehörten unserer Mannschaft. Mit viel Laufeinsatz und gutem Pressingverhalten beschäftigten wir die Defensive der Gäste dauerhaft. Mit Werner und Sabitzer hatten wir auch gute Möglichkeiten im Strafraum, waren aber im Abschluss nicht konsequent genug. Wolfsburg fiel in der Anfangsphase hauptsächlich durch das Sammeln von gelben Karten auf (Guilavogui und Mbabu). Nur dank kräftiger Mithilfe von Upamecano und Gulacsi kamen die Wölfe zur ersten Tormöglichkeit. Ein völlig missglückter hoher Rückpass von Upa musste unser Keeper mit Hand annehmen, Aytekin gab indirekten Freistoß nahe dem Elfmeterpunkt. Alle RB-Spieler versammelten sich auf der Linie, Arnold schoss und Gulacsi parierte. Frenetischer Jubel für diesen gehaltenen "Elfmeter". Danach kontrollierten wir die Partie und hatten einige ganz ordentliche Chancen, blieben aber insgesamt zu harmlos. Mit über 60 Prozent Ballbesitz sprang zu wenig bei raus. Wolfsburg wurde fast nur durch Standards gefährlich, William köpfte eine Ecke aufs Tornetz. Kurz vor der Pause scheiterte Williams noch an Gulacsi, das war es dann aber auch schon an Möglichkeiten. Unsere Offensive tat sich schwer, Lücken in der Wolfsburger Hintermannschaft zu finden. Nkunkuund Sabitzer blieben als Außenspieler blass, Demme und Laimer sind für kreative Lösungen auch nicht die besten Optionen.


Verlauf 2. Halbzeit
Nach der Pause war die Partie zunächst ausgeglichen. Die Gäste hatten durch William eine gute Möglichkeit, bei uns war es Nkunku, der via Dropkick aus 18 Metern Pervan im Tor der Wölfe prüfte. In der 54. Minute klingelte es dann endlich im Tor der Wolfsburger. Gulacsi mit einem weiten Ball nach vorne, der Ball springt an Freund und Feind vorbei und plötzlich steht Werner frei vor Pervan und behält die Nerven. Kurioses Tor und ein direkter Assist von unserem Keeper! Danach bekämpften sich beide Mannschaften intensiv im Mittelfeld und ließen sich keinen Raum mehr Offensivaktionen. Die Partie wurde zunehmend hektischer und galliger. In der 73. Minute hatten die Wölfe die Großchance zum Ausgleich. Erneut stand Saracchi nicht gut in der Defensive, William hatte zu viel Platz und in der Mitte verpasste Weghorst dessen Hereingabe um Zentimeter. Uns setzte in der Schlussphase vor allem das hohe Pressing zu, das Wolfsburg trotz hoher Laufarbeit bis zum Ende durchzog. Wir schafften es kaum, uns zu befreien und mal den Ball im Mittelfeld zu halten. Selbst mit den Einwechslungen von Kampl und Forsberg gewannen wir keine Sicherheit. Wenig überraschend fiel in der 82. Minute auch der verdiente Ausgleich. Wieder kam eine Flanke über die rechte Seite unbedrängt in den Strafraum und diesmal war Weghorst zur Stelle. Wir hatten auch darum gebettelt. Bei dem 1:1 blieb es dann auch bis zum Abpfiff.


Fazit
Wir bleiben auch im vierten Spiel in Folge ohne Sieg. In der ersten Halbzeit waren wir spielerisch besser, aber es fehlte die Durchschlagskraft in der Offensive. Nach dem Pausentee gingen wir durch Werner in Führung und hatten die Partie auch im Griff, doch ab der 70. Minute verloren wir die Kontrolle und ließen uns vom Pressing der Gäste aus dem Konzept bringen. Folgerichtig kassierten wir 10 Minuten vor Spielende den Ausgleich. Das Remis im Spitzenspiel ist weder Fisch noch Fleisch, so richtig weiß man immer noch nicht, wohin die Reise geht.


Und sonst so?
Interessant zu beobachten war auch das Duell Weghorst vs. Upamecano. Zwei Maschinen, die ihren Körper einzusetzen wissen. Eigentlich war über 80 Minuten der klare Gewinner Upamecano, der den Angreifer der Wölfe fast durchgängig aus dem Spiel nahm. Doch als er ihn einen Moment aus den Augen ließ, schlug er zu und traf zum Ausgleich. 

Forsberg absolvierte durch seine Einwechslung sein 150. Spiel im Dress der Roten Bullen. Seine Freude darüber dürfte sich aufgrund des Ergebnisses in Grenzen halten. 

Es gab nach dem grausamen Attentat vergangene Woche in Halle zudem eine deutliches Statement vom Verein und den Fans für die Grundwerte unsere demokratischen Gesellschaft vor dem Spiel. Statt Anfeuerungsrufe gab es lauten Applaus in Gedenken an die Opfer beim Einlauf der Teams. Starke Worte von Stadionsprecher Tim Thoelke, der dazu auffordere, jegliche Form von Rassismus, Antisemitismus, Gewalt und Hass abzulehnen.





Ausblick

Bereits am Mittwoch steht das nächste Heimspiel für unsere Jungs an, Gegner ist um 18:55 Uhr in der Champions League Zenit St. Petersburg. Es gibt noch ein paar Tickets für das Spiel gegen die Russen, welches durchaus richtungsweisend für unsere Saison im internationalen Geschäft werden kann. Am Samstag reisen wir in den Breisgau zum SC Freiburg, angepfiffen wird um 15:30 Uhr.


Statistik
RB Leipzig:
Gulácsi – Klostermann, Upamecano, Orban, Saracchi – Demme, Laimer (75.Kampl), Sabitzer, Nkunku (69. Forsberg) – Poulsen, Werner (86. Cunha)
VfL Wolfsburg: Pervan – Mbabu, Bruma, Tisserand – William, Guilavogui, Arnold, Roussillon (68. Steffen), Brekalo(73. Nmecha), Joao Victor (86. Klaus) – Weghorst
Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)
Tore: 1:0 Werner (54.), 1:1 Weghorst (83.)
Torschüsse: 15 / 13
Schüsse aufs Tor: 5 / 6
Passquote: 80,2% / 78,3%
Zweikampfquote: 51,3% / 48,7%
Ballbesitz: 54% / 46%
Laufleistung: 114,2km / 113,7km
intensive Läufe: 700 / 797
Sprints: 247 / 269
Fouls: 10 / 9
Ecken: 3 / 3
Abseits: 3 / 2
Gelbe Karten: Saracchi / Tisserand, Guilavogui, Mbabu
Zuschauer: 39.182

Rojiblanco


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