NÄCHSTE BEGEGNUNG

DFB-Pokal Finale
Donnerstag, 13.05.2021, 20:45 Uhr
Ort: Olympiastadion, Berlin
RB Leipzig
Borussia Dortmund
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
74
2
RB Leipzig
64
3
VfL Wolfsburg
60
4
Borussia Dortmund
58
5
Eintracht Frankfurt
57
6
Bayer 04 Leverkusen
51
7
Bor.Mönchengladbach
46
8
1. FC Union Berlin
46
9
SC Freiburg
44
10
VfB Stuttgart
42
11
1899 Hoffenheim
39
12
1. FSV Mainz 05
36
13
FC Augsburg
33
14
Hertha BSC
31
15
SV Werder Bremen
31
16
Arminia Bielefeld
31
17
1. FC Köln
29
18
FC Schalke 04
13

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MEISTER DES VERGEIGENS

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Dortmund - (08.05.2021) Das war fast schon meisterlich … im Vergeigen. Nicht nur verpatzte RBL die Pokal-Generalprobe sondern half mit der Pleite auch dem BVB im Kampf um die Champions League und krönte die Bayern. Obwohl RBL nach 2:0 Rückstand zurückkam (nachdem man viel zu lange bräsig wirkte), siegte der BVB auf den letzten Metern.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Auch gegen Bremen zeigte sich die RBL Offensive nicht sonderlich gefährlich. Hwang bekam vielleicht auch wegen seiner beiden Scorer im Pokal den Startplatz und rotierte für Sørloth in die erste Elf. Dazu ersetzten Klostermann, Henrichs und Forsberg Konaté, Haidara und Mukiele.

Beim BVB fehlte Haaland, was sicherlich kein Nachteil war. Allerdings ging es bei den Borussen noch um mehr. Während der BVB jeden Punkt braucht, um an Frankfurt und Wolfsburg dranzubleiben, muss Leipzig in den letzten drei Spielen nur einen weiteren Punkt erkämpfen. Das Ziel war dennoch bei beiden: mit einem Sieg ins Pokalfinale gehen.

 

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Dreisatz des Spiels

60 eher lustlose Minuten von offensiv kaum herausragenden Leipziger und einen 2:0 Rückstand brauchte es, damit die Leipziger endlich den Ernst der Lage begriffen. Die nach den Toren von Klostermann und Olmo geschöpfte Hoffnung machte Sancho mit dem späten Siegtreffer zunichte. Kein Sieg für Nagelsmann gegen Bayern oder den BVB, da kann das Pokalfinale ja kommen…

 

Leipzig steht punktlos und bedröppelt im Regen.

 

Neu im Bullenstall

Nagelsmann pokerte ein wenig und brachte Henrichs und Hwang von Beginn an, womöglich auch, um etwas mehr auf Konter zu spielen und sich für das Finale nicht in die Karten schauen zu lassen. Hwang früh mit der ersten Chance des Spiels, scheiterte aber an Hitz, es sollte lange die beste Leipziger Möglichkeit bleiben. Henrichs solide, aber wie viele offensiv nur selten zu sehen und in den Zweikämpfen nicht sonderlich erfolgreich.

 

Kampl mit den besten Zweikampfwerten im Mittelfeld.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Kampl: Einer der wenigen Leipziger mit einer positiven Zweikampfbilanz. Gerade in der Defensive wurden diese Fehler heute hart bestraft. Kampl zog souveräner als Sabitzer seine Runde, entwickelt dabei aber weiterhin zu wenig Torgefahr.

Olmo mit dem 2:2. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass er über 75 Torschüsse für seine 5 Tore brauchte. Alle anderen Bundesligaspieler mit 75+ Torschüssen trafen zweistellig (sogar jeweils über 15 Mal). Passend dazu machte Olmo heute 40% aller Leipziger Torabschlüsse. Es ist auch die Ineffektivität, die RBL auf die Füße fällt.

Klostermann: Licht (Tor) und Schatten (Abwehr bei den Gegentoren). Dennoch einer der besseren Abwehrspieler, auch weil Upamecano wieder nicht ganz sauber spielte.

 

Hwang vergab die erste gute Chance.

 

Luft nach oben

Kluivert: Verpasste eine gute Torgelegenheit, sorgte mit Mukiele und später Laimer aber für mehr Betrieb. Dennoch am Ende des Tages wieder ohne Scorer. Eigentlich zu wenig, um ihn fest zu verpflichten.

Sabitzer: Eigentlich braucht man in dieser Saisonphase den Kapitän umso mehr. Sabitzers Einfluss aufs Spiel ist momentan aber nicht sonderlich hoch. Auch heute eher ein Mitschwimmer denn ein Gestalter.

Henrichs: So richtig viel war das nicht, was er auf den Platz brachte. Schwache Passquote (70% - kein langer Ball und keine Flanke erreichte ihr Ziel), schwache Zweikampfquote (33%), kaum Offensivaktionen kein erfolgreiches Dribbling. Umhin der schwächste Leipziger Feldspieler.

 

Kategorie schlecht gealtert

Minuten vor dem Tor.

 


Tweet des Spiels

Leider wahr...

 

Champagner oder Bier – die Fans

So richtig gut ist die Stimmung in der Fanszene nicht. Kein Wunder, fühlt sich Nagelsmann Lebenstraumgerede mit Mitte 30 auch ein wenig hohl an. Umhin der Trainer, der bei einem Wiedersehen von einem vollen Stadion am frostigsten empfangen werden würde. Ein Pokalsieg – selbst vor leeren Rängen – würde vielleicht helfen, das zu ändern.

 

Von Sabitzer insgesamt zu wenig zu sehen.

 

Pfeife des Spiels

Daniel Siebert. Der Mann für die Leipziger Topspiele (die letzten fünf waren Bayern, BVB, Bayern, Gladbach und Frankfurt). Seit Nagelsmann an der Leipziger Seitenlinie steht gab es mit seiner Beteiligung, die genannten fünf, exakt null Siege. Damit wird er wohl nicht das Glücksringerabzeichen in Gold gewinnen, da Nagelsmann ja kaum Topspiele gewonnen hat, wohl ggf. auch nicht seine Schuld.

Diese Bilanz hielt auch heute. Es gab dabei ein paar knifflige Szenen aber keine spielentscheidenden Dinge. Solide Leistung, wenngleich man schon mal gerne wieder einen Sieg unter seiner Leitung sehen würde, sonst müssen wir ihn in Daniel „Seuchenvogel“ Siebert umtaufen…

 

Den BVB abgelehnt und trotzdem dreifach eingeschenkt bekommen.

 

Aufgefallen

1)      Wenn du so ziemlich jedes Ligatopspiel in den Sand setzt, dann ist es irgendwann auch kein Zufall mehr. Dann ist es schlicht und ergreifend Unvermögen. Die Bilanz in diesen Duellen muss man Nagelsmann ankreiden, hier gegen eine Vielzahl von Trainer/Mannschafts-Kombinationen nur ganz selten die richtigen, gewinnbringenden Antworten gefunden zu haben, schmälert seine sowieso unvollendete Bilanz. Besonders zeigt sich das in den Spielverläufen in denen es meist sehr unterschiedliche Stärke- und Schächephasen gab, aber kaum Spiele, die man von Beginn an durchgehend stark spielte.

2)      Wie der Kommentator nach dem 2:1 sagte, kurz nachdem Kluivert und Olmo quasi obligatorisch beste Chancen vergaben: "Leipzig hat plötzlich Lust auf dieses Fußballspiel bekommen". Hätte man ggf. mal eine Stunde eher damit anfangen sollen, daran änderte auch das 2:2 nichts. Denn auch wenn diese 20 Minuten waren fraglos gut waren, so ließ RBL dem BVB danach wieder zu viel Platz und verlor doch noch das Spiel. Böse Zungen würden behaupten, dass Dortmund nach dem 2:0 einen Gang zurückschaltete und nach dem 2:2 eben wieder einen hoch. So oder so – kein gutes Vorzeichen fürs Pokalfinale.

3)      Der BVB mit vier Schüssen aufs Tor, Leipzig mit acht. Dennoch verlor RBL 3:2. Eigentlich kann man jedes Spiel über die Chancenverwertung schreiben oder auch über die Schusspositionen (der BVB mit dem leicht besseren xG-Wert). Aber an dieser grundsätzlichen Problematik hat sich jetzt die ganze Saison über nichts geändert. Runtergebrochen ist es Nagelsmann nicht gelungen aus dem vorhandenen Sturmmaterial eine schlagkräftige Offensive zu formen. Ob das nur an den Spielern lag, das wird jetzt ggf. Marsch zeigen.

 

Konny is back!

 

4)      Das ganze muss jetzt natürlich auch kein Abgesang auf Nagelsmann werden. Natürlich hat er das Spiel mit dem Ball verbessert und RBL tritt dominanter auf. Auch heute wieder mehr Ballbesitz als der BVB. Am Ende des Tages gewinnt aber nicht das Team mit dem meisten Ballbesitz, man muss ihn auch in Tore ummünzen können. Das was Leipzig über die Saison so stark gemacht hat, versagte letztlich heute (und auch schon im Hinspiel). Die Abwehr. Die zwei Gegentore waren einfach ein zu großer Rucksack. Ein Unentschieden wäre sicherlich nicht unverdient gewesen, dafür hätte man sich aber nicht kurz vor Ende auskontern lassen dürfen.

5)      Was kann man nun für das Pokalfinale mitnehmen. Die PS und die Dominanz, die RBL zwischen der 60. und der 80. Spielminute auf den Platz gebracht hat, die muss man am Donnerstag über die volle Spielzeit zeigen. Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze, gut für RBL, denn in der Bundesliga hat Nagelsmann gegen den BVB ja nicht sonderlich überzeugt. Dass RBL gegen einen BVB ohne Haaland erneut punkt- und sieglos ist, ist bitter. Noch bitterer könnte allerdings Haalands Rückkehr am Donnerstag sein, denn der wird die aktuellen Abwehrschwächen noch besser nutzen. Hier muss dringend nachgebessert werden. RBL kann besser verteidigen als sie das heute getan haben.

6)      Noch ein Wort zur Lage in der Liga. Noch einen Punkt benötigt Leipzig für die Champions League. Wenn man nicht aufpasst handelt Leipzig sich noch einen echten Super Gau ein. Denn Wolfsburg und Union – für die es beide noch um internationale Startplätze geht, sind unangenehme Gegner. Sollte RBL nachdem man fast den Bayern Paroli bot auf den letzten Metern die Champions League verspielen, wäre das eine größere Katastrophe als ein verlorenes Pokalfinale gegen den BVB. Es steht derzeit einiges auf dem Spiel!

 

Die richtigen Lehren ziehen...

 

Fazit & Ausblick

Eine gute Stunde war von RBL kaum was zu sehen. Nach dem 2:0 fing man dann doch an Fußball zu spielen, nur um nach dem 2:2. Wieder volle Bullenhöschen zu bekommen. Der BVB drehte nochmal auf und gewann das Spiel. Alles in allem Reichen gute 20 Minuten eben nicht aus. Ein Endergebnis was sich nahtlos in Nagelsmanns Topspielbilanz einfügt.

Wer jetzt keine Lust aufs Pokalfinale bekommen hat, der ist wahrscheinlich ganz normal. Leipzig hat erneut gezeigt, dass Bundesligatopspiele Nagelsmanns Kryptonit sind, hat dem BVB eine große Portion im Rennen um die Champions League Plätze weitergeholfen und die Bayern endgültig zum Meister gemacht. All das garniert mit der damit fehlgeschlagenen Generalprobe fürs Finale. Do viele Dinge musst du an einem Nachmittag erstmal schaffen.

 

 

Statistik
Borussia Dortmund: Hitz (46. Bürki) – Piszczek, Akanji, Hummels, Guerreiro – Dahoud (59. Delaney), Can, Reyna (82. Knauff), Reus (C), Sancho – Hazard (72. Brandt)
RB Leipzig: Gulácsi – Upamecano, Orban, Klostermann (82. Halstenberg) – Henrichs (64. Mukiele), Sabitzer (C), Kampl (74. Laimer), Angeliño (74. Haidara) – Olmo, Forsberg (64. Kluivert) – Hwang
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)
Tore: 1:0 Reus (7.), 2:0 Sancho (51.), 2:1 Klostermann (63.), 2:2 Olmo (77.), 3:2 Sancho (87.)
Torschüsse: 15 / 14
Schüsse aufs Tor: 4 / 8
Passquote: 80% / 84%
Zweikampfquote: 52% / 48%
Ballbesitz: 44% / 56%
Laufstrecke: 114,7 km / 116,7 km
Fouls: 8 / 13
Ecken: 7 / 7
Abseits: 4 / 1
Gelbe Karten: Hummels / Haidara (4)
Zuschauer: keine

Rumpelstilzchen


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https://www.rb-fans.de/artikel/20210508-spielbericht-dortmund.html

  • 2020/21
  • Auswärtsniederlage
  • Auswärtsspiel
  • Benjamin Henrichs
  • Borussia Dortmund
  • Bundesliga
  • Bundesligaendspurt
  • Dani Olmo
  • Dayot Upamecano
  • Dortmund
  • Erzrivale
  • Generalprobe
  • Justin Kluivert
  • Kevin Kampl
  • Lukas Klostermann
  • Marcel Sabitzer
  • Pleite
  • Rückrunde
  • Saisonfinale
  • Spitzenspiel

GENERALNAGELPROBE!

Titelbild

Leipzig - (06.05.2021) Die Generalprobe für das Pokalfinale. Die Nagelprobe für Nagelsmann. Können er und Leipzig ihren ersten großen Titel holen und dabei den Angstgegner aus Dortmund besiegen? Die beste Vorbereitung aufs Finale in Berlin wäre ein Sieg in Dortmund.

Aufreger der Woche:

Kaum ist das Halbfinale vorbei, schon wirft das Finale seinen Schatten voraus. Die Generalprobe für Leipzig ausgerechnet gegen den Finalgegner aus Dortmund. Das wichtigere Spiel sicherlich erst nächste Woche, aber in selbiges mit einer Niederlage zu gehen, wäre wenig hilfreich.

Derweil bastelt Nagelsmann schon am Bayernkader und in Leipzig fragt man sich, welche Stürmer wohl mit Marsch kompatibel sind. Der BVB hat indes ein Auge auf Gulácsi geworfen, ein weiterer Abgang eines verdienten Spielers wäre momentan nicht wünschenswert, aber Leipzig sitzt mal wieder nicht auf dem Fahrersitz, wer hat dieses Auto eigentlich entworfen?

 

In der Liga hinter Leipzig.

 

Unsere Rasenballsportler

Form unserer Mannschaft:

Gegen Bremen zum Sieg gemüht. Schön war das nur bedingt anzuschauen. Mal wieder viel Aufwand und wenig Ertrag. In 12 der 18 letzten Halbzeiten (Verlängerungen außen vor) kein eigenes Tor und nun kommt Angstgegner Dortmund. Das kann ja heiter werden.

Das große Problem der Spielzeit, die Torausbeute, es wird für den zukünftigen Trainer bleiben. Nagelsmann hinterlässt auch in diesem Bereich ein halbfertiges Haus. Wer weiß, wie viel davon überhaupt vom Nachmieter genutzt werden kann…

Neben den Ausfällen stellt sich die Frage, ob RBL mit der besten Elf auflaufen wird, oder ob sich Nagelsmann nicht in die Karten schauen lässt. Ein Sieg in Dortmund wäre eigentlich die perfekte Vorbereitung auf den Pokal, würde den BVB in der Liga unter Druck setzen und Leipzig zum Vizemeister machen. Der Anreize genug.

 

 

Verletzte/gesperrte Spieler RB Leipzig:

Leipzig ist das Horst Schlämmer der Liga. Gerade vor den immens wichtigen Spielen haben Adams und Nkunku Rücken aber auch beim BVB zittert man um Haaland. Passt bei RBL zu den ungewöhnlich langen Ausfallzeiten diese Saison. Szoboszlai – wink einmal… Der Ungar freut sich schon auf die EM, früher wird’s wohl nix mit Einsätzen und Simakan fährt schon mal ins Reha-Camp. Wirkt alles so gar nicht jugendlich, eher geriatrisch.


Mögliche Aufstellung RB Leipzig:

Gulácsi – Konaté, Upamecano, Orban – Angeliño, Sabitzer, Kampl, Mukiele – Nkunku, Olmo – Sørloth

 

Der blasse König.

 

Der Gegner im Check

Der Angstgegner Leipzigs. Gegen den BVB gewann lediglich Hasenhüttl mit dem alten Pressingstil. Selbst Nagelsmann konnte die Ausbeute gegen die Borussen nicht verbessern, die zu Jahresbeginn in Leipzig erneut Dank Haaland siegten (wie schon vor gut einem Jahr, damals ging es auch um den Vizemeistertitel). Aussetzer werden von den passsicheren Dortmundern knallhart bestraft. In der Liga hat der BVB seine Schwächephase überwunden und in den letzten fünf Spielen die meisten Punkte gesammelt. Auch Kiel wurde hinweggefegt. Die Champions League, nach der Pleite gegen Frankfurt fast schon abgeschrieben, ist wieder in greifbarer Nähe, zumal Wolfsburg auf dem Zahnfleisch geht.

Der BVB hat die höchste Passquote der Liga, spielt noch etwas bestimmender als RBL (gleichauf mit den Bayern in Sachen Ballbesitz) und verfügt über den zweitbesten Angriff. Die Achillesferse ist klar die Hintermannschaft, auch wenn Dortmund die letzten drei Spiele kein Gegentor kassiert hat. Terzic hatte mit der Favre Nachfolge eine schwere Aufgabe, die er nun zum Saisonende hin  immer besser bewältigt.

 

Heiß umworben: Gulácsi.

 

Zu- und Abgänge im Winter:

Keine Zugänge im Winter aber mit Tigges, Knauff und natürlich Moukoko  gibt es Einsätze für Nachwuchskräfte.

 

Ein Duell auf Augenhöhe?

 

Player to watch:

Ein No-Brainer. Natürlich Haaland. Der wahre König des Nordens. Die norwegische Wuchtbrumme. Selbst wenn der BVB zuletzt seinen Ausfall kompensieren konnte, viel stand und fiel diese Saison mit ihm. Gegen Leipzig war er immer treffsicher und ist jetzt schon der Topgoalgetter der Partie. Auf RBL Seite ist dies übrigens Augustin… Kann man ihn ausschalten oder sollte er ausfallen, wäre das die halbe Miete.

 

Der krasse König.

 

Verletzte/gesperrte Spieler:

Bellingham ist gesperrt und sein Ausfall ist wohl am schwersten zu kompensieren. Mit Moukoko, Schmelzer, Zagadou und zuletzt Morey gibt es einige Verletzte auch für Haaland könnte es eng werden.

 

 

Statistisches:

Einzig Beierlorzer verlor den Tanz in den Mai, allerdings gab es in den letzten zwei Spielzeiten zum Maiauftakt jeweils Unentschieden. Seit dem Bundesligaaufstieg gewann RBL lediglich vier von zehn Spielen in Mai. Ähnlich mau ist es seit dem Zweitligaaufsteig an einem 32. Spieltag. Nur einmal siegte RBL (Hasenhüttl in Berlin). Verlor RBL bis zum Bundesligaaufstieg nie gegen einen Tabellenfünften (17 Spiele), gewann man seitdem nur drei von sieben Spielen (zwei Niederlagen).

 

 

And the winner is ... der Fantipp:

Es ist letztlich die Generalprobe für die Nagelprobe. Kann Nagelsmann Titel? Kann er die Topgegner der Bundesliga, wenn es wirklich drauf ankommt, auscoachen? Bisher konnte man diese Frage meist mit „Nein“ beantworten. Die kommenden zwei Spiele werden über einen Großteil seines Vermächtnisses und seiner Bewertung entscheiden. Fast wie damals in Lotte. Tipp: 2:0 BVB.

 

Gilt auch in den kommenden zwei Spielen.

 

Was läuft wo?

Liveticker RB-Fans.de: https://rb-fans.de/liveticker.html
Radio: http://bullenfunk.fm/
TV-Übertragung: Sky

Rumpelstilzchen


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  • 2020/21
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  • Julian Nagelsmann
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HWANG UND EMIL KICKEN BREMEN AUF DEM WEG ZUM BLECH!

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Bremen - (01.05.2021) Das war nun wahrlich kein Durchmarsch. Am Ende mussten die Einwechselspieler Hwang und Forsberg in der Verlängerung für den Finaleinzug sorgen. Bald-Bayer Upamecano hätte mit seinem Fehler Leipzig beinahe aus dem Pokal katapultiert.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Der lange Marsch bis ins Halbfinale. Für Nagelsmann auf absehbare Zeit national die letzte Chance auf etwas Blechernes, was nicht zu Saisonbeginn schon erwartet wird. The things we do for love – da hat wohl jemand die kleinen Leipziger aus dem Turmfenster geschubst. Schwamm drüber, jetzt hieß es volle Konzentration auf den DFB Pokal.

Nagelsmann rotierte Upamecano, Mukiele und Sabitzer zurück in die Startelf. Adams, Nkunku und Klostermann blieben draußen. Kohfeldt musste auf Rashica und Toprak verzichten. Nach der Niederlagenserie von Werder, Kohfeldts Beinaherauswurf und dem drohenden Abstiegsstrudel ein schweres Spiel für die Hansestädter, die dennoch wie RBL im Pokal diese Saison noch ohne Gegentor waren und mit viel Einsatz Leipzig das Leben schwer machen sollten.

 

>>> zum Liveticker

 

Dreisatz des Spiels

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze? Pustekuchen, Leipzigs Offensive war über 90 Minuten so ungefährlich wie in den Spielen zuvor und so ging es torlos in die Verlängerung – größter Aufreger bis dahin verfrühter Elferjubel. In den 30 Zusatzminuten sorgte Hwang für die Führung, Upamecano für den Aussetzer des Abends und Forsberg für die Erlösung eine Minute vor Schluss..

 

Kampl an beiden Toren beteiligt.

 

Neu im Bullenstall

Aufmarsch von Sørloth wieder von Beginn an. Der Norweger erhielt den Vorzug vor Poulsen (dem besten Torjäger dieser Pokalsaison), weil der Däne angeschlagen war. Sørloth mit 90 soliden Minuten und drei Schüssen aufs Tor (Bestwert) aber am Ende erneut torlos. Sein Ersatz war Hwang, der dann zum Matchwinner avancieren sollte. Mr. Pokal. Nur ein Drittel seiner Gesamteinsatzzeit aber alle Scorer im Pokal. Auch Henrichs sollte nach seiner Einwechslung für Angeliño so seine Momente haben. Jedenfalls auffälliger als in den letzten Wochen.

 

Hwang zum Knuddeln.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Emil du geile Sau! Wieder ein Spiel in dem uns am Ende nur einfällt: „Alter Schwede!“. Forsberg ist und bleibt ein Unterschiedsspieler. Vielleicht reicht es nicht mehr für 90 Minuten, aber ihn zu verlieren wäre nicht wünschenswert. Heute war wieder das beste Beispiel.

 

 

Hwang und der DFB Pokal. Vielleicht sollte RBL den Antrag stellen, dass sie die DFB Badge für Hwang immer am Leibchen anbringen dürfen. Alle fünf Scorer in den vier Pokalpartien. Traf wie Forsberg nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung und legte dann später auch das 2:1 auf. Da kann sich ein gewisser Norweger eine Scheibe abschneiden.

Kampl an der Einleitung der beiden Treffer beteiligt. Als einziger Spieler mit über 90% Bassquote und dazu die meisten Pässe abseits der Abwehrkette. Machte heute unauffällig den Unterschied.

 

Sabitzer hatte schon bessere Spiele.

 

Luft nach oben

Nun reiß dich mal am Riemen Upa! Nach Köln das nächste Katastrophenspiel des baldigen Bajuwaren. Man könnte meinen, dass er mit dem Kopf schon in München ist. Der absolut unnötige Ausgleich und die Topchance von Sargent gingen auf seine Kappe. Wer mit den Großen spielen will, der muss auch Topleistungen auf den Platz bringen. Gibt ja nun noch ein paar Chancen…

Sabitzer: Nur ein Zweikampf in 75 Spielminuten. Da war nicht so viel zu sehen von: der Kapitän geht voran. Dazu nur weniger Pässe. Sabitzers Leistungen in den letzten Wochen kann man bestenfalls als schwankend bezeichnen.

 

Kategorie schlecht gealtert

Nur schauen nicht anfassen.

 

Tweet des Spiels

Manche hatten geahnt, was passieren würde.

 

Champagner oder Bier – die Fans

Keine mär(s)chenhafte Banner, die Mintzlaff und Nagelsmann die Fanmeinung geigen. RBL entzaubert? So richtig Partystimmung ist momentan nicht in der Fangemeinde. Die Kapitulation vor den Bayern, Nagelsmann Unvollendete, die recht uninspirierte Nachfolge, auch wenn Jesse durchaus Potenzial hat. Es fühlt sich an wie ein Riss in einer lange konstant noch oben verlaufenden Kurve.

 

 

Pfeife des Spiels

Marschiert Gräfe doch noch zu seinem ersten RBL Auswärtsspiel seit dem Bundesligaaufstieg sowie seinem ersten DFB Pokalspiel mit RBL, kurz vor seinem altersbedingten Karriereende. Das letzte Leipziger Auswärtsspiel war seinerzeit in Freiburg (Schneetreiben mit Nachspiel, die älteren werden sich erinnern). Bremen indes im Pokal in vier Begegnungen stets siegreich und Gräfe mit einer eher grausamen RBL Bilanz – 12 Spiele im Profifußball und nur 17 Punkte. Muss man erstmal schaffen. Beste Bedingungen für einen ungeplanten Ausrutscher.

Insgesamt keine gute Leistung von Gräfe. Bei Selkes Einfädelei braucht er Minuten, um das Offensichtliche zu erkennen, bei Handspiel Werder oder dem Foul an Poulsen wird nicht mal geprüft. Dazu eine merkwürdige Kartenverteilung (0:3) trotz mehr Fouls Bremen. Bei seiner Bilanz werden wir ihn hier in Leipzig nicht wirklich vermissen…

 

Verdächtig hohes Bein..

 

Aufgefallen

1)      Mit den ersten 90 Minuten in Bremen hat RBL nun in den letzten neun Spielen in 12 von 18 Halbzeiten nicht getroffen. Der Wasserstand an der Waterkant. Offensiv wird das diese Saison wohl nichts mehr, denn auch gegen Bremen war die war die Quantität größer als die Qualität der Chancen. Da kann man nur noch darauf hoffen, dass Hwang und Co ihre Dinger auch in den übrigen Spielen durchbringen.

 

 

2)      Gerechte Strafe für Selkes Einfädelei mit Blitzheilung und Jubel. Da wären die Aktionen in Halbzeit 2 klarere Elfer gewesen. Verwunderlich, dass Gräfe bei dieser Szene so lange brauchte und bei den anderen nicht mal prüfte. Dennoch Selke natürlich in bester RBL-Gedächtnis Manier. 30 Duelle und sehr viel unangenehmes Spiel gegen den Ball aber auch keine Torschüsse. Hatte was von Kutschke oder Poulsen. Ne Einladung zu einem Ehemaligentreffen wird er damit aber genauso wenig abstauben wie einen Oscar für den Elferversuch.

 

 

3)      Das erwartet schwere Spiel, sogar noch eine Ecke schwerer. Bremen mit dem Messer zwischen den Zähnen, viel Physis langen Bällen auf Selke. Von der Spielanlage her, dürfte das in der Liga nicht reichen. Mental scheint die Mannschaft intakt. Nicht, dass sich dieser Kraftakt noch rächt?

4)      Auch mental intakt nach dem ganzen Trainerwechselbrimborium ist RBL. Auch gegen Werder spielte man den Stiefel der letzten Wochen unbeeindruckt runter. Ob das nun gut oder schlecht ist, für die kommenden Aufgaben, mag jeder selbst entscheiden.

5)      Kohfeldts Ansprachen erinnerten ein wenig an Jesse Marschs viral gegangenes Video. Überhaupt waren die Bremer die lauteren am Spielfeldrand (sonst ist da ja Nagelsmann oft eine Nasenlänge vorn).

 

Kohfeldt gerettet? Jetzt kommt Leverkusen.

 

6)      In den entscheidenden letzten 15 Minuten kam von Werder nicht mehr viel. Bremen war platt und konnte nicht mehr nachlegen. Dennoch war der späte Siegtreffer etwas glücklich aber in der Gesamtsicht nicht unverdient.

7)      Die Fraktion des gepflegten Balls heute nicht immer erfolgreich aber trotzdem mit wichtigen Akzenten im Leipziger Spiel. Olmo mit den meisten Dribblings, Angeliño mit den meisten wichtigen Pässen (aber noch nicht ganz in Hinrundenform) und Nkunku mit Großchance und Pfostentreffer. Alle drei Filigrantechniker werden sich wohl am ehesten Gedanken machen, was der Wechsel zu Jesse Marsch so mit sich bringt. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass gerade Olmo und Angeliño viele Ballverluste hatten, die RBL offensiv das Leben schwer machten.

8)      Gulácsi vermied am Sky-Mikro nach dem Spiel ein klares Bekenntnis. Ein Abgang zum BVB wäre der finale Schlag in die Magengrube für arg gebeutelte Leipziger. Mach keinen Mist Pete!

 

Poulsen warf alles rein.

 

Fazit & Ausblick

Kein Spiel für schwache Nerven. Natürlich Leipzig war überlegen aber auch Bremen hatte gute Chancen. Gräfe mit keinem guten Spiel. Am Ende retteten Totgesagte (Forsberg wartet auf die Vertragsverlängerung, Hwang hat angeblich schon Angebote) Leipzig und Nagelsmann den Arsch.

Wenn es heute Abend normal läuft dann kommt es nun zum doppelten Showdown gegen den BVB. Zwei Siege und Leipzig wäre Pokalsieger und Vizemeister. Zwei Niederlagen und man wäre die Lachnummer. Große Fallhöhe aber Papa Mintzlaff hat ja schon die Titelpflicht für den Wundertrainer ausgerufen.

 

Noch einmal stürmt ... noch einmal!

 

Statistik
SV Werder Bremen: Pavlenka – Groß (119. Bargfrede), Moisander (C), Veljković – Gebre Selassie, Augustinsson, M. Eggestein, Mbom (73. Bittencourt), Sargent – Füllkrug (66. Osako), Selke (96. Möhwald)
RB Leipzig: Gulácsi – Upamecano, Orban, Konaté – Angeliño (101. Henrichs), Sabitzer (C, 74. Poulsen), Kampl, Mukiele – Olmo, Haidara (46. Nkunku, 114. Forsberg) – Sørloth (90. Hwang)
Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)
Tore: 0:1 Hwang (93.), 1:1 Bittencourt (105.+1), 1:2 Forsberg (120.+1)
Torschüsse: 12 / 28
Schüsse aufs Tor: 3 / 7
Passquote: 57% / 82%
Zweikampfquote: 44% / 56%
Ballbesitz: 34% / 66%
Fouls: 23 / 21
Ecken: 5 / 9
Abseits: 2 / 7
Gelbe Karten: – / Kampl (2), Haidara (1), Gulácsi (1)
Bes. Vorkommnisse: VAR nimmt Elfmeter für Bremen zurück (45.)
Zuschauer: keine

Rumpelstilzchen


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https://www.rb-fans.de/artikel/20210501-spielbericht-bremen.html

  • 2020/21
  • Auswärtssieg
  • Bremen
  • Davie Selke
  • Dayot Upamecano
  • DFB Pokal
  • Emil Forsberg
  • Halbfinale
  • Hwang Hee-Chan
  • Julian Nagelsmann
  • Pokalfinale
  • Rückrunde
  • SV Werder Bremen
  • Verlängerung

ÜBER BREMEN NACH BERLIN

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Leipzig - (29.04.2021) Vor einer Woche hätten wir gesagt: gegen Werder Bremen besteht die sichere Chance, ins Pokalfinale einzuziehen. Aber das ist seit einigen Tagen Makulatur und wir alle stellen uns die Frage: Wie wirkt sich die Unruhe im Verein auf die Mannschaft aus?

Aufreger der Woche:

Irgendwie waren die vergangenen Tage bei RBL gespenstisch ruhig, so als würden sich alle voll auf das anstehende Pokalspiel fokussieren. Deshalb bleibt Zeit für eine interessante Neuigkeit aus Israel: Dort pfeift ab sofort eine Trans-Frau in der höchsten Spielklasse. Sapir Berman outete sich in den vergangenen Tagen und ist damit ein wichtiges Vorbild im sonst für queere Menschen oft schwierigen Männerfußball.

 

War was?

 

Unsere Rasenballsportler

Form unserer Mannschaft:

Die Einleitung ist natürlich ein Scherz. Nichts ist normal bei RB Leipzig im Moment. Der Sportdirektor ist bereits weg, der Trainer packt schon mal Dayot Upamecano in den Transporter und auch Ibrahima Konaté und Marcel Sabitzer entstauben die Louis Vuitton Köfferchen. Spieler wie Dani Olmo und Christopher Nkunku reagierten laut einem Medienbericht geschockt auf die Nachricht von Nagelsmanns Abschied.

Niemand kann so richtig einschätzen, was die Unruhe für die verbleibenden Spiele in dieser Saison bedeutet. Zwar hat Oliver Mintzlaff der Presse verkündet, dass er vom Trainer die Rekordsaison nach Punkten und den DFB-Pokal erwartet. Ob das aber auch im Motivationszentrum jedes einzelnen Spielers ankommt, bleibt fraglich.

 

Es gibt Spieler, die könnten den Trainerwechsel schlechter aufnehmen als andere.

 

Kehrt man all diese Bedenken einmal beiseite, so kommen die etwas müden und abgespannten Rasenballer der vergangenen Wochen darunter zum Vorschein. Der Sieg gegen Stuttgart war zwar durchaus dominant dahergespielt, aber man war auch 77 Minuten lang in Überzahl und vergab erneut einige sehr gute Chancen gegen mitspielende Stuttgarter. Der kommende Gegner wird uns mit einem direkt vor dem eigenen Tor geparkten Mannschaftsbus erwarten, so dass viel Geduld gefragt sein wird um die notwendigen Tore zu erzielen. Statt dribbelnder Einzelkünstler werden zielgenaue Flanken auf den Kopf von Sørloth das Mittel der Wahl sein müssen, denn so einfach wie bei unserem 4:1 Erfolg in der Liga werden sich die Bremer nicht noch einmal ausspielen lassen.

 

Red Bull verleiht Flügel ... oder eben auch nicht.

 

Verletzte/gesperrte Spieler RB Leipzig:

Neben Dominik Szoboszlai fällt Justin Kluivert aus. Marcel Sabitzer ist nach seiner Pause wieder voll einsatzbereit und auch bei Yussuf Poulsen sieht es zumindest für einen Platz auf der Bank gut aus. Fraglich ist der Einsatz von Lukas Klostermann.


Mögliche Aufstellung RB Leipzig:

Gulácsi – Angeliño, Upamecano, Orban, Konaté, Mukiele – Kampl, Sabitzer – Olmo, Nkunku – Sørloth

 

Partystimmung Leipzig-Style.

 

Der Gegner im Check

Form des Gegners:

Den Bremern kommt der Pokalfight durchaus gelegen. In der Liga sind sie durch eine Niederlagenserie tief in den Strudel namens Abstiegskampf gesunken und müssen aufpassen, dass sie nicht schon in der kommenden Woche auf einen Abstiegsplatz durchgereicht werden. Kohfeldt ist mächtig in der Kritik und wäre um ein Haar diese Woche entlassen worden. Ob es sich da im Pokal frei und ohne größere Verlustängste aufspielen lässt?

 

Partystimmung Bremen-Style.

 

Jenseits dieser psychologischen Komponente ist Werder Bremen jedoch immer noch Werder Bremen mit einem schief zusammengesetzten Kader, mit Verletzungssorgen, ohne herausragende Stürmer und manchmal auch mit einer etwas einfältigen Spielidee. Sicherlich wird sich der gerade eben mit einer Arbeitsplatzgarantie bis Saisonende ausgestattete Florian Kohfeldt taktische Kniffe für das Spiel gegen die Rasenballer überlegen. Ob seine Mannschaft das dann umgesetzt bekommt, wird sich am Freitagabend zeigen.

 

Dass kein Leipziger auf dem Feld steht, liegt diesmal nicht allein an RBL.

 

Verletzte/gesperrte Spieler:

Der Bremer Kader war in der aktuellen Saison häufig vom Verletzungspech gezeichnet. Momentan sind diese 3 Spieler verletzt, da die angeschlagenen Ömer Toprak, Milos Veljkovic und Leonardo Bittencourt wohl wieder in den Kader zurückkommen können:

Marco Friedl (Beckenverletzung), Nick Woltemade (Außenbandanriss), Luca Plogmann (Patellasehnenriss)

 

Anstrengende Saison für Pavlenka.

 

Player to watch:

Da momentan niemand aus der Bremer Offensivreihe so richtig hervorsticht, sollten wir unseren Blick einmal auf die Bremer Nummer 1 Jiří Pavlenka lenken. Wie es bereits gute Tradition bei Spielen mit RB-Beteiligung ist, wuchs er zuletzt als Torhüter des vermeintlich klar unterlegenen Teams über sich hinaus und entschärfte einige hochkarätige Chancen der Rasenballer. Dass das letzte Ligaspiel zwischen Werder und Leipzig dennoch mit 4:1 für uns endete, lag nicht an ihm.

 

Lasst das mal den Willi machen!

 

And the winner is ... der Fantipp:

Aufregung hier und Entspannung da. Aber Werder ist immer noch Werder und RBL ist immer noch der einzig wahre Rasenballsport. Mit einem ungefährdeten 2:0 Sieg ziehen wir ins Finale ein.


Was läuft wo?

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Radio: http://bullenfunk.fm/
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Semantosoph


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