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Saisonfazit II – Das Highlight der Saison

Saisonfazit II – Das Highlight der Saison

Die Saison ist vorbei und ganz traditionell schauen wir als Redaktion auf unterschiedliche Aspekte der abgelaufenen Spielzeit zurück. Nachdem wir im ersten Teil den Spieler der Saison gewählt haben, gucken wir nun auf die Highlights.

Neben der überraschenden Rückkehr in die Champions League, welche ich vor der Saison nach dem Umbruch nicht erwartet hatte, war für mich das 6:0 gegen Eintracht Frankfurt ein absolutes Highlight. Siege gegen die Eintracht (aka BSG Chemie) sind immer besonders, aber dieser Abend war unvergesslich. Von der ersten Minute des Spiels war klar, dass hier heute etwas Besonderes passiert. Frühes Tor durch Harder, volle Kontrolle, keine Zweifel: Unsere Mannschaft spielte sich schnell in einen Rausch. Spätestens nach dem 2:0 vor der Pause war die Stimmung auf den Rängen pure Euphorie. Nach dem Seitenwechsel explodierte das Spiel dann komplett – mit Toren im Minutentakt und einer Offensive, die Frankfurt nicht mehr hinterherkam. Am Ende stand kein normales Bundesliga-Ergebnis, sondern ein echtes Statement. Für mich war es ein Mix aus Dominanz, Spielfreude und Torfestival, der dieses Spiel zum Highlight der Saison gemacht hat – ein Abend, an dem einfach alles gepasst hat.

Rojiblanco


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Mein Highlight der Saison lässt sich nicht in einem Spiel oder einer Aktion messen. Für mich war es ein Gefühl, welches mir die Mannschaft und die Verantwortlichen gegeben haben. Im Laufe der letzten Saison hatte ich mit der Mannschaft abgeschlossen. Einzelkämpfer, seelenlos, keine Einheit. Was Marcel Schäfer und Ole Werner in diesem Sommer geschafft haben, ist für mich am Ende mehr Wert, als die Champions League Qualifikation. Gutes Scouting, eine gute Zusammensetzung und sicherlich auch eine gute Ansprache in der Kabine, haben uns wieder eine Mannschaft auf das Feld gebracht. Selbst spielerische Rückschläge, haben sich in dieser Saison in Ordnung angefühlt, weil es nicht im Willen, sondern am Ende auch an dem Umbruch und der jungen Mannschaft lag. Ich hatte endlich wieder Spaß an unseren Spielen und fühle mich der Mannschaft verbunden. Etwas Schöneres kann ich mir gar nicht vorstellen. 

Alex Hell


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Der furiose 3:1-Heimsieg gegen den 1. FC Union Berlin am 31. Spieltag war mein absolutes Saisonhighlight.

Es tat unglaublich gut, dieses "prestigeträchtige Ostduell“ endlich wieder für sich zu entscheiden. Zu oft bissen sich die Rasenballer in der Vergangenheit an den Eisernen die Zähne aus. Egal ob auswärts oder zu Hause im Leipziger Bullenstall: Berlin rührte defensiv regelmäßig so harten Beton an, dass ihn selbst die einstigen Traum-Offensiven um Christopher Nkunku und Dani Olmo nicht knacken konnten.

Umso erquickender war der diesjährige Heimauftritt in der Red Bull Arena. RB Leipzig ging personell stark geschwächt in die Partie – wichtige Leistungsträger wie Castello Lukeba, David Raum und Nicolas Seiwald fielen verletzungs- oder krankheitsbedingt komplett aus. Dass ausgerechnet Max Finkgräfe, der als Backup hinter Kapitän Raum sonst fast nur auf der Bank schmachtet, mit seinem Führungstor zum Matchwinner avancierte, machte die Geschichte perfekt.

Der einzige statistische Wermutstropfen blieb an diesem Tag die eigene Torausbeute. Laut den offiziellen Spieldaten erspielte sich Leipzig einen "astronomischen" Expected-Goals-Wert (xG) von 4,49 zu gerade einmal 0,19 aufseiten der Berliner. Zum Vergleich: Beim fulminanten 6:0-Kantersieg gegen die Eintracht Frankfurt stand am Ende ein xG-Wert von „nur“ 3,77 zu Buche. Trotz der mangelnden Effizienz vor dem Kasten ist das Meckern auf hohem Niveau – denn ein Erfolg gegen die Köpenicker schmeckt einfach immer wie die Sahnehaube auf einer gelungenen Bundesliga-Saison.

rolei79


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Das mag jetzt seltsam klingen aufgrund des Ergebnisses, aber das 1:5 gegen Bayern war für mich das Highlight. Bis zur 80. Minute waren wir auf Augenhöhe mit den Bayern und erst mit dem 1:3 war die Gegenwehr gebrochen. Bayern hat den besten Fußball diese Saison in den letzten Jahren gespielt und wir konnten in dem Spiel bis dahin voll mithalten. Für mich war es eines der besten Spiele, die ich je im Stadion gesehen habe. Tempo, Spielwitz, Chancen, Torhüterparaden, das war im Vergleich zu allen anderen Partien der Saison wie, als hätte jemand auf der Fernbedienung auf anderthalbfache Geschwindigkeit gestellt. Für Taktik-Experte Tobi Escher im Rasenfunk war die Partie vom Niveau her das beste Spiel der gesamten Bundesligasaison und für mich auch. Man hat gesehen, was nach dem Debakel im Hinspiel für unser Team gehen kann, aber wo es dann am Ende der Partie auch noch fehlt. Darauf kann man wie auf der gesamten Saison aufbauen.

Jupp


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Für mich persönlich ist es wirklich sehr schwer, ein Highlight der Saison zu bestimmen. Wahrscheinlich wäre es jetzt sinnvoll, wenn man die hohen Siege gegen Augsburg, Frankfurt und Hoffenheim als Highlight nimmt. Sieht man aber die ganze Saison, sind für mich die knappen Siege die Highlights der Saison. Warum? Weil es für mich zeigt, was die Mannschaft in vielen Momenten der Saison ausgemacht hat. Sie hatten endlich wieder Mentalität und die Gier, diese Spiele dann irgendwie ins Ziel zu retten. Vor allem in der Rückrunde gab es viele dieser Spiele, was nochmal eine Entwicklung unterstreicht. Beispiele hierfür sind für mich der späte Heimsieg gegen Gladbach, wo man trotz zahlreicher Chancen dran blieb und sich spät belohnte, der knappe Heimsieg zuhause gegen Augsburg, der jederzeit in die andere Richtung hätte kippen können und natürlich auch der erste Sieg nach Rückstand diese Saison in Hamburg. Dass eine Mannschaft Mentalität hat und gemeinsam für diese Siege bis zum Ende alles gibt, ist für mich neben den Galavorstellungen das eigentliche Highlight. Das ist eine sehr gute Basis, auf der man für die kommende Saison aufbauen kann.

Der wahre Fan


Haha, als Fan vom Arsenal FC fällt es mir diese Saison tatsächlich schwer ein Highlight von RB Leipzig zu benennen. Da überstrahlt so einiges.

Aber auch der Leipziger Teil meines Herzens ist stolz. Vor einem Jahr noch im Stadion enttäuscht den Worten von Willi gelauscht, jetzt 2026 wieder euphorisch den Einzug in die Champions League gefeiert. Mit einer alt-neuen Philosophie, einem Leistungsprinzip auf dem Platz schaffte man es wieder sich für die Mannschaft zu begeistern. 

Und neben den Platz? Ist halt jedes Heimspiel ein Highlight. Ob bei den Umfragen vorm Stadion, beim Bierchen am zwo09er oder einfach nur so rumzustromern und den DJ zu kritisieren. Es war wieder ein Fest, das sogenannte innere Blumenpflücken, auf bzw. hinter der Wiese so viele tolle Leute und Momente getroffen zu haben. 

tony4arsenal


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Mein sportliches Highlight war der souveräne Heimsieg gegen die TSG – ein wichtiger Schlüsselmoment im Kampf um die Champions-League-Plätze. Nach diesem Erfolg gaben die Rasenballer ihren Platz an der Königsklassen-Sonne nicht mehr aus der Hand. Noch bemerkenswerter als das Ergebnis war jedoch die Art und Weise, wie der Sieg zustande kam: offensiv zielstrebig, zugleich defensiv kontrolliert und über weite Strecken ungefährdet. Genau diese Balance gehörte in der vergangenen Saison nicht zu den größten Stärken von RB Leipzig. Ein Blick auf die xGA-Werte oder die Zahl der Gegentore unterstreicht das. Insofern steht die Partie stellvertretend auch für andere starke Auftritte dieser Art, etwa gegen Freiburg zu Jahresbeginn oder Frankfurt zum Jahresende 2025.

Unter hohem Druck – nach der knappen Niederlage in Stuttgart und mit der Hinrundenpleite im Hinterkopf – einen derart reifen Auftritt hinzulegen, kam durchaus überraschend und bleibt gerade deshalb in Erinnerung. Das Spiel zeigte, dass die Werner-Elf für große Abende durchaus gerüstet sein kann, wenn die einzelnen Zahnräder ineinandergreifen. Dieses „Wenn“ muss in der kommenden Saison jedoch deutlich häufiger zur Regel werden. Vor allem die Defensive steht dabei in der Pflicht. Denn trotz aller offensiven Qualitäten lag hier die eigentliche Ursache für die 47 Gegentreffer – und damit für vermeidbare Punktverluste.

Rumpelstilzchen