Header Image
Christo is back! - Christopher Nkunku ist zurück in Leipzig!

Christo is back! - Christopher Nkunku ist zurück in Leipzig!

Der erste Bundesliga-Torschützenkönig der Vereinsgeschichte ist zurück in Leipzig. Christopher Nkunku wechselt auf Leihbasis vom AC Mailand zurück in die Messestadt. Für den 28-jährigen hat RB Leipzig eine Kaufoption. Wir haben uns Christos Verlauf seit seinem Weggang genauer angeschaut und zeigen auf, wieso er immer noch oder evtl. sogar jetzt erst recht der absolut richtige Spieler für uns sein könnte.

Hier würde ein Spenden-Widget von GoFundMe geladen werden. Das lädt Inhalte eines externen Anbieters inklusive dessen Cookies.

Christopher Nkunku
Spieler im Fokus

Christopher Nkunku

#28
Statistiken der Liga Saison 2026/2027
1 Spiele
26' Minuten
0 Tore
1 Vorlagen
2,00 Ø Fan-Note

Kurzer Throwback an seine erste Zeit bei uns

Alle von uns werden sich vermutlich noch daran erinnern, dass Nkunku bereits bei RB Leipzig war. 2019 wechselte er von Paris nach Leipzig und nach zwei guten Saisons unter Nagelsmann gelang ihm vor allem unter Jesse Marsch der absolute Durchbruch – durch einen Positionswechsel auf die Position des zweiten Stürmers. Gekrönt wurden seine darauffolgenden zwei extrem erfolgreichen Jahre mit 58 Toren und 29 Assists in 88 Spielen. Eine absurde Statistik für unsere Verhältnisse. Logisch, dass da so ein Angebot wie das von Chelsea reinkam. Ebenso logisch, dass der uns mittlerweile entwachsene Nkunku dieses annehmen wollte. Funfact: Sein Tor zur Torjägerkanone erzielte er in seinem letzten Spiel für uns nach Abschlag von unserem zweiten Rückkehrer Nyland. 


Christo mit seinem bekannten Torjubel

Christo mit seinem bekannten Torjubel.


Einer von vielen

Das war Nkunku bei seinem Stint an der Stamford Bridge beim FC Chelsea. Das zeigte sich auch bei seinen Einsatzzeiten. Zudem war sein erstes Jahr von Verletzungen geprägt. Zu Beginn fiel er erst einmal bis einschließlich Dezember 2023 mit einer schweren Knieverletzung aus. Im Januar 2024 folgte eine Hüftverletzung und von März bis Anfang Mai 2024 auch noch eine Oberschenkelverletzung. So kam er nie richtig in Schwung. Nur 516 Minuten Spielzeit in allen Wettbewerben und trotzdem immerhin drei Tore.

Auch im zweiten Jahr ging es mit relativ wenig Spielzeit weiter. Nicht einmal 1.000 Minuten in der Premier League und nur neun Startelfeinsätze. Dennoch fiel auf, dass er vor allem in der Rückrunde bedeutend mehr Spielzeit bekam. Doch leider fiel er am Saisonende mit einer langwierigen Blessur aus. Ebenso verpasste er in der Conference League die Halbfinalspiele aufgrund der Verletzung und wurde für das Finale, welches Chelsea gewann, nicht berücksichtigt.

Doch apropos Conference League: Das war der Wettbewerb, in dem er zeigen konnte, warum Chelsea ihn holte. Sieben Tore und drei Vorlagen in der Qualifikation und der Gruppenphase zeigten seine Qualitäten. Hinzu kamen fünf Tore in beiden Pokalwettbewerben sowie ein Tor bei der Klub-WM. Chelsea gab Nkunku dann nach zwei Saisons in Richtung Mailand ab. Für Christo ein Neuanfang.


In Leipzig war Christo im Mannschaftsrat

In Leipzig war Christo im Mannschaftsrat.


Bella oder brutto Italia?

Die Saison beim AC Mailand war leider ähnlich schwankend wie zuvor beim FC Chelsea. Nach Startschwierigkeiten im September und Oktober kam er im November langsam rein. Bis Dezember folgten dann sechs Startelfeinsätze in sieben Spielen. Leider folgte dann eine kleine Sprunggelenksverletzung. Er kam wieder gut rein, doch leider war das allerletzte Vertrauen weg. Immer wieder Bankplätze, immer wieder Kurzeinsätze. Leider keine Konstanz – weder für Nkunku noch für den AC Mailand.

Dennoch waren 11 Scorer (8 Tore und 3 Assists) erneut keine schlechte Quote angesichts von nur 1.528 Spielminuten in allen drei Wettbewerben. Final durchsetzen konnte er sich aber auch unter Massimiliano Allegri nicht.

Die schlechten Nachrichten rissen für Nkunku dann auch nicht ab. Denn es folgte ein Trainerwechsel von Allegri zu Ruben Amorim. Was rein von der Systematik (von 3-5-2 hin zu 3-4-2-1) ein Pluspunkt für Nkunku hätte sein können, entwickelte sich relativ schnell zum Totaldesaster, denn Amorim machte schnell klar, dass er mit Nkunku nichts anfangen kann. Doch dies öffnete die Chance, Christo wieder zurück nach Leipzig zu holen.


Sein wichtigstes Tor für RBL im Pokalfinale gegen Freiburg

Sein wichtigstes Tor für RBL im Pokalfinale gegen Freiburg.


Quo vadis, Christopher Nkunku?

Klar ist: Christo Nkunku braucht Spielzeit. Klar ist auch: RB braucht(e) unbedingt noch jemanden mit Torgefahr. Christo hat sich bei uns sehr wohlgefühlt und wollte unbedingt wieder hierher. Es könnte ein Match sein. Vorausgesetzt, Christo bringt erneut seine Stärken mit, die ihn bei uns ausgezeichnet haben.

Diese hat er unter dem Strich nie verloren. Er hat immer noch einen extrem guten Tiefgang, ein ordentliches Tempo, hohen Spielwitz, eine Direktheit in seinen Aktionen und vor allem einen gefährlichen Abschluss. Alles Dinge, die uns und unserem Spiel vor allem unter dem neuen Trainer sehr guttun können.


Hoffentlich können wir wieder mit Christo Erfolge auf dem Marktplatz feiern!

Hoffentlich können wir wieder mit Christo Erfolge auf dem Marktplatz feiern!


Zudem hat er seine fleißige Arbeit gegen den Ball und sein Verständnis für offensive Pressingsituationen nie verloren. Auch das ist enorm wichtig für uns. Unter Enzo Maresca bei Chelsea hat er gezeigt, dass er auch als alleiniger Stürmer funktionieren kann. Er ist also eher noch kompletter geworden.

Wenn er all diese Stärken auch bei uns wieder auf den Rasen bringt, ist er für diese Saison wieder eine enorme Hilfe. Wenn er überzeugt, besteht dank Kaufoption ja auch die Chance, dass es erneut eine längere Liaison werden kann. Wenn nicht, ist es dank geringer Leihgebühr und laut Medienberichten teilweise Gehaltsübernahme von Milan eine Leihe mit geringem Risiko. 

Willkommen zurück, Christo!