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Budapest ist Leipzigs Waterloo!
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Budapest ist Leipzigs Waterloo!

Budapest ist Leipzigs Waterloo!

Budapest ist Leipzigs Waterloo! Mamma Mia, was für ein Trauerspiel. Von Voulez-Vous war wenig zu sehen. Während Leipzig SOS funkte, spielten Klopps Super Trouper The Winner takes it all und ließen RBL torlos in der Puszta zurück.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Markige Worte vor dem Spiel. Mit einer guten nationalen Serie wollte RBL im Rückspiel nochmal alles versuchen. Liverpool war angezählt, hatte in der Liga erneut verloren und irgendwie die Seuche am Fuß.

Im Vergleich zum Sieg in Freiburg tauschte Nagelsmann Sabitzer für Haidara und Forsberg für Sørloth. Die erhoffte Stabilität brachte die Rückkehr des Kapitäns jedoch nicht.

 

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Dreisatz des Spiels

Der Voluntativ – das Wollen also – steht ja dem Konjunktiv recht nahe und so war der Wille, dieses Spiel zu gewinnen, doch nur eine ferne Möglichkeitsform, schaffte es aber nicht wirklich in die Realität hinüber. Diese sah nämlich so aus, dass Leipzig eher wenige Chancen hatte, selbige auch noch versiebte und am Ende mit dem 2:0 nach Doppelschlag des LFC noch gut bedient war, denn die Klopp-Elf war noch schlechter im Großchancenverwerten als die Rasenballer. Raus mit kaum Applaus, selbst ein angezähltes und sogar von Fulham besiegtes Liverpool war eine Nummer zu groß.

 

Gesichter, die man im Lexikon nur bedingt unter "Zuversicht" finden würde.

 

Neu im Bullenstall

Kein Neuzugang in der Startelf. Mit Sørloth, Kluivert und Hwang legte Nagelsmann jedoch nach. Durch sie kam in der Spätphase des Spiels doch noch kurz so etwas wie eine Schlussoffensive auf, denn Sørloth köpfte den Ball an die Latte. Letztlich sollte das aber nicht reichen, weil Liverpool eiskalt zum Doppelschlag ausholte, womit der Drops gelutscht war.

 

Pete hielt lange, was zu halten war.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Upamecano: Sorgte bei den Duellen gegen Salah noch für die schönsten Momente des Spiels. Man muss mit wenig zufrieden sein.

Nkunku: Hatte offensiv den größten Impact und leitete die meisten Leipziger Angriffe ein. Musste aber wie Adams zu viel Feld allein beackern.

Gulácsi: Hielt Leipzig mit fünf Paraden im Spiel. Einer der wenigen in Normalform.

 

Olmo vergab die beste Leipziger Chance in Halbzeit 1.

 

Luft nach oben

Olmo: Wieder so ein Spiel, in dem der Spanier zu den eher schlechteren Akteuren gehörte. Irgendwie wirkt alles etwas unglücklich. Hatte früh die Chance zum 1:0 – hätte er sie mal genutzt. So bleibt die schon gemachte Beobachtung, dass gemessen an der Anzahl seiner abgegeben Schüsse unglaublich wenige im Netz landen.

Adams: Rückte als ROV immer wieder zentral ein, es zieht ihn quasi magisch zu seiner Lieblingsposition. Adams auf Rechts, damit wird wohl keiner warm, weder er noch die Fans.

Sørloth: Heute fehlte ihm das Glück des Tüchtigen und auch ein wenig die Tüchtigkeit. Nur ein gewonnener Zweikampf und dann dieser Kopfball an die Latte (65.). Es war der letzte Moment an dem das Spiel einen anderen Twist hätte bekommen können (Angriff der Konjunktive...).

 

Kategorie schlecht gealtert

Die dezenten Unterschiede zwischen Bundesliga und Champions League.

 

Tweet des Spiels

Letztlich die Taktik, die auch die Großen gegen uns fahren, denn sie führt zum Erfolg (da noch eher als bei den Kleinen).

 

Champagner oder Bier – die Fans

Keine Anfield Road und keine Fans, diese traurige Bilanz dieses Trauerspiels passte zur Begegnung. Nach zwei Pleiten vor roten Sitzen sollte RBL das mit dem Sitzschalentausch vielleicht nochmal überdenken…

 

Pfeife des Spiels

Clément Turpin wurde vor dem Spiel zum Kartenspieler "hochsterilisiert“, der Franzose behielt aber eine recht ruhige Hand und verteilte gar keine seiner Spielkarten. Wenn dann wären sie bei Liverpool wohl angebrachter gewesen, die mehr als doppelt so oft zum Foulspiel griffen – dies vielleicht auch ein Fingerzeig, warum es mit dem "Wollen" doch nicht so weit her war. Alles aber nicht wirklich schlimm. Leistung war ok.

 

Liverpool hat RBL auf Abstand gehalten.

 

Aufgefallen

1)      Wenn das eines nicht war, dann unbedingter Wille. Ein Spiel, das selbst der Bräsigkeit der Bundesregierung Konkurrenz machen könnte. Das wirkte in weiten Teilen saft- und kraftlos – vielleicht mal bei der Gummibärenbande nachfragen?

2)      Was auch immer Nagelsmann Matchplan in diesen beiden Begegnungen war, er ging nicht auf. In 28 Spielen gegen Klopp, Tuchel, Rangnick, Hütter, Favre, Guardiola, Flick und Heynckes nur zwei Siege. Noch hat Nagelsmann bei Leibe nicht ausgelernt. Wie im Hinspiel viel Ballbesitz, wenig Zählbares und einen ganzen Strauß schlimme Konter kassiert. In den Topduellen trägt der nagelsmannsche Spielansatz nicht vollends, wird RBL gerne mit den ureigenen Rasenballsportansätzen (Umschaltspiel) der Garaus gemacht.

3)      Was Klopps Elf heute vergeben hat, könnte für ein halbes Dutzend Spiele reichen. Im Hinspiel waren es die beiden Aussetzer von Sabitzer und Mukiele heute konnte Leipzig sich bei Gulácsi bedanken, nicht schon viel früher die Segel gestrichen zu haben.

 

Flash Sørloth. Sieht leider schöner aus als es war.

 

4)      Triple wird es also schon mal nicht. Die kleine Knospe der Hoffnung musste sich doch recht schnell wieder unter die Erde verziehen. Nun nicht den Mut fahren lassen, in der Liga klappt es zuletzt sehr gut, aber die Hürde FCB wird auch nicht leichter zu nehmen sein als die Hürde Liverpool und schon Frankfurt war in den vergangenen Spielzeiten immer ein Stolperstein auf dem Weg zum Erfolg. Das bischen Pokal zählt jetzt jedenfalls nicht mehr als Doppelbelastung.

5)      Liverpool mit 18 Fouls, Leipzig nur mit 7. Vielleicht auch eine Manifestation gefühlten Zahnlosigkeit. Keine Gelbe im Spiel – sieht man auch nicht alle Tage. Es war auch keine nötig ... die Krux.

6)      Bei gelaufene Kilometer, Ballbesitz, Zweikampfquote und Passquote lag RBL vorn, aber nicht bei den Fouls und nicht bei den Großchancen. Bei einem xG von 3 zu 1 für den LFC geht der Sieg absolut in Ordnung. Leipzig hatte die Möglichkeiten, verdient wäre es nicht gewesen.

7)      Heute jährte sich das letzte Spiel vor ausverkauftem Haus. Gegen Tottenham siegte Leipzig mit 3:0. Das wäre auch heute nötig gewesen. Wer weiß, was mit Zuschauern und in der RBA (im Hinspiel) möglich gewesen wäre.

 

Stimmung nach dem Aus.

 

Abhaken und weitermachen. Liverpool war in beiden Spielen eine Nummer zu groß. Zu groß der Respekt, zu gut die Konter der Engländer, zu schwach das Team gegen das Pressing und zu ungenau im Abschluss. Man muss natürlich sehen, dass Liverpool auch in der Liga die Punkte meist eher unverdient abgegeben hat, in solchen Spielen sieht man dann auch, warum sie Meister und im Jahr davor Champions League Sieger geworden sind.

So richtig ein Bein ausgerissen hat man sich ja nicht. Insofern sollten die Akkus für Frankfurt noch gut gefüllt sein. Die wird man auch brauchen, denn irgendwo zwischen dem LFC von heute Abend und Freiburg vom Wochenende bewegen sich die Jungs von Adi Hütter und nur gegen den BVB und den FCB sah Leipzig in der Bundesliga schlechter aus als gegen Frankfurt. Wird Zeit das zu ändern!

 

Statistik
Liverpool FC: Alisson – Alexander-Arnold, Phillips, Kabak, Robertson (90. Tsimikas) – Fabinho, Wijnaldum (C, 82. Milner), Thiago (72. Keïta) – Salah, Jota (72. Origi), Mané (89. Oxlade-Chamberlain)
RB Leipzig: Gulácsi – Adams, Mukiele, Upamecano, Klostermann – Kampl (46. Sørloth), Sabitzer (C) – Forsberg (60. Kluivert), Olmo (73. Haidara), Nkunku – Poulsen (62. Hwang)
Schiedsrichter: Clément Turpin (Frankreich)
Tore: 1:0 Salah (70.), 2:0 Mané (74.)
Torschüsse: 12 / 11
Schüsse aufs Tor: 7 / 2
Passquote: 71% / 83%
Zweikampfquote: 38% / 62%
Ballbesitz: 40% / 60%
Laufstrecke: 115,4 km / 117,5 km
Fouls: 18 / 7
Ecken: 5 / 1
Abseits: 4 / 3
Gelbe Karten: – / –
Zuschauer: keine

Rumpelstilzchen