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Der Traum vom Titel
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Der Traum vom Titel

Der Traum vom Titel

Zum ersten Mal seit fast zwei Jahren schaffte Leipzig vier Auswärtssiege in Serie und zog sehr souverän mit 4:0 ins Halbfinale des DFB-Pokals ein. Gegen Hannover zeigte RBL, warum es derzeit der Topfavorit auf den Pott ist.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Viel mediales Bohei um die Auslosung und die Leipziger Statements bis zur finalen Entscheidung der UEFA. Die üblichen Verdächtigen mit viel Moralin aber wenig Verstand. Die Blüten, die dass dann letztlich trieb schon nah an ekelerregend. Mintzlaff sichtbar angegriffen bei seiner PK, so hat man ihn selten erlebt, aber auch das wurde natürlich schnell in den Dreck gezogen, Hauptsache man ist beim nächsten Fall Enke wieder schwer betroffen. Heuchlerisch bis ins Mark.

Zurück zum Fußball und die Chance auf das ganz reale Saisonbusenwunder. Tedesco sah das ähnlich wie Forsberg und brachte gegen Hannover die bestmögliche Elf. Bei den Niedersachen fiel zudem kurzfristig Abwehrchef Börner aus, eine weitere Schwächung.

 

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Dreisatz des Spiels

Nkunku ist nicht nur für die gegnerische Abwehr, sondern auch für Leipzig schwer zu halten, der Franzose wurde von Olmo und Gvardiol mustergültig eingesetzt und stellte die Weichen früh auf Sieg. Nach dem 2:0 gönnten sich die Rasenballer eine künstlerische Pause, ohne dass Hannover dadurch echte Torchancen erspielen konnte und so genügte eine kurze starke Phase in der zweiten Halbzeit, um den Deckel aufs Spiel zu machen. Eine reife, ja fast schon titelverdächtige Vorstellung, auch wenn Hannover sehr weit weg von einer Pokalsensation wie gegen Gladbach war.

 

So sehen Sieger aus!

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Nkunku: Das perfekte Lauern am Rande der Abseitsfalle, die enge Ballführung, die überlegten Abschlüsse. Nkunku war selbst unter Marsch einer der besten Spieler der Liga und agiert unter Tedesco (nicht zuletzt, weil er mit Olmo einen sehr guten Zulieferer hat) nicht minder gut. Wenn im Sommer der Markt einigermaßen in Bewegung kommt, besteht durchaus die Gefahr, dass jemand die kolportierten 75 Mio Euro auf den Tisch legt. Im Jahr 2022 ist er derzeit der beste Scorer Europas, da scheinen sogar die kleinen Kunststücke mittendrin angebracht.

Silva: Oder wie Angel ihn ab heute nennt: der Tordieb. Fieser Abstauber zum 4:0, aber Angels Ball wäre auch so reingesegelt. Dass hier trotzdem nur geflachst wurde zeigt, dass es im Team stimmt. Der Doppelpass mit Laimer vor dem 3:0 allerdings sehenswert.

Gvardiol: Ein Pass für alle Packingliebhaber. Ballgewinn und dann mitten ins Herz der Hannoveraner Abwehr. Da ließ sich Nkunku nicht zweimal bitten. Wurde mit Rückenproblemen ausgewechselt – hoffentlich nichts Gravierendes. Bleibt mit Nkunku einer der besten Leipziger dieser Saison.

 

Nkunku kaum zu stoppen.

 

Luft nach oben

Sehr runde Teamleistung, so richtig fiel keiner ab. Allenthalben fehlte den Einwechslern ein wenig der Impakt, aber da war der Drops auch schon weitestgehend gelutscht.

 

Kategorie: Klare Frage ... klare Antwort

Nein, können sie nicht.

 

 

Gestatten Oliver Pocher "Experte"

Deswegen auch nur die beste Elf gebracht...

 

 

Tweet des Spiels

Das lassen wir mal so stehen!

 

Champagner oder Bier – die Fans

Über 1.000 Leipziger in Hannover. So langsam fühlt es sich wieder wie ein normales Fußballspiel an. Die Mitgereisten waren gut zu hören, Probleme gab es nur wegen der leicht aggressiven Gastgeber. Vor der Begegnung (übrigens auch in Bochum) Feuerwerk durch die Gastgeber. Vielleicht jetzt nicht die beste Idee, während anderswo die Bomben fliegen. Wo sie dazu garantiert nichts lesen werden: bei den Empörten aus der obigen Einleitung.

Im Spiel dann viele Pfiffe und die gewohnte Galle über die Leipziger Verhältnisse. Ich sage mal so, da sind die Hannoveraner in der Zweitklassigkeit schon sehr gut aufgehoben. Statt sich in diesem Spiel des Jahres auf die eigene Mannschaft zu konzentrieren, arbeitete man sich lieber an RBL ab.

 

Allerorten wichtige Zeichen gegen den Wahnsinn Putins in der Ukraine.

 

Pfeife des Spiels

Fritz ist unser Pokalmaskottchen. Der vierte zu Null Sieg im DFB Pokal unter seiner Leitung. Auch in der Liga lediglich eine knappe 1:0 Niederlage in München bei insgesamt schon fünf Siegen. Auf alle Fälle einer, dessen Bilanz ihn für einen weiteren Einsatz in dieser Pokalsaison empfiehlt.

Das Spiel nicht übermäßig ruppig, auch wenn Gvardiol angeschlagen runter musste und es insgesamt über 20 Foulspiele gab. Hätte Fritz mit dieser Linie am Wochenende in Bochum gepfiffen, dann wäre es wohl ein Foulrekord geworden. So konnte man sich lediglich an der nicht komplett konsistenten Bewertung reiben.

 

Am Ende den Pott in die Luft zu stemmen, ist das große Ziel!

 

Aufgefallen

1)      Nach dem desaströsen Marsch in die falsche Richtung, kann diese Saison immer noch die Beste der langen Geschichte des Rasenballsports werden. Im November wäre man noch vor Lachen vom Stuhl gefallen, aber mit Tedesco wird aus Scherzen der blanke Ernst.

2)      Sicher ist Leipzigs Weg bis in Halbfinale nicht gerade gepflastert mit dem Who is Who des deutschen Fußballs, aber da Hannover ja der Bayernbesiegerbesieger war, hat Leipzig ja quasi heute die Bayern rausgekegelt. Chapeau!

 

Auch die Bürgermeister vor dem Spiel mit Ansprachen.

 

3)      Gegen Hansa und Hannover hat RBL lediglich jeweils ein Schuss aufs Tor zugelassen (und den der 96er konnte Pete mit geschlossenen Augen wegfangen). Wie letzte Pokalsaison ist Leipzig also Gegentorlos ins Halbfinale gekommen, nun gilt es auch die letzten zwei möglichen Spiele ohne Gegentreffer zu absolvieren, dann klappt es auch bestimmt mit dem Pokalsieg.

4)      Nkunku ist diese Saison schon Cheatmode. Sein Einfluss aufs Leipziger Offensivspiel kommt dem von Haaland beim BVB oder Lewandowski in München gleich. Kein Wunder, dass er auch ohne Ausstiegsklausel angeblich bei Gott und der Welt auf dem Zettel steht. Er wird schwer zu halten sein und seine Qualitäten sind im Kader eigentlich einzigartig. Keiner verbindet Geschwindigkeit, Torgefahr und Ballkontrolle so wie er.

 

Auf den Punkt fokussiert.

 

5)      Im Zentrum spielen sich Kampl und Laimer immer mehr als erste Wahl fest. Eine solide Balance aus Zweikampfstärke und Passeffizienz. Im Vergleich zur Hinrunde, wo oft noch Adams und Haidara auf dem Platz standen ein 180 Grad Wechsel. Ganz ideal ist auch diese Besetzung nicht, aber gegen Hannover war die Kontrolle im Mittelfeld vorhanden.

6)      Des Kaisers neue Kleider. Schon komisch, Domme in anderen Farben gegen Leipzig zu sehen. Trotz Bärtchen würde er immer noch als Halbstarker durchgehen. Es bleibt zu hoffen, dass er nach seiner aktiven Karriere wieder an die Pleiße zurückfindet. Im Spiel allerdings kaum zu sehen und in den meisten Zweikämpfen abgemeldet.

 

Feiner Spielzug vor dem 4:0.

 

7)      Landwirtschaft wird in Niedersachsen noch großgeschrieben. Wenn wir schon sonst nichts können, treten wir ihnen wenigstens das Feld kaputt, hatten die Gastgeber bereits selbst übernommen. Darauf war Leipzig aber vorbereitet und trotz der mangelhaften Platzqualität lief der Ball recht flüssig.

8)      Nochmal Feuerwerk, diesmal nicht direkt vor dem Spiel, sondern in der Nacht vor dem Teamhotel. Schon total urig diese Fankultur. Für die Kicker war es zwar wenig Schlaf, dafür aber ein ordentlicher Schuss Zusatzmotivation.

9)      Am Sonntagabend wird gelost. Freiburg, Union und Hamburg sind noch im Pott für den Pott. Gespielt wird nach Ostern und vor dem Pokal geht es gegen Bayer, danach gegen Union. Neben den englischen Wochen beim EL Viertelfinale (BVB, Hoffenheim, Bayer) wird das also die Crunch-Time der Saison.

 

Auch Halste endlich zurück...

 

Die Entwicklung unter Tedesco ist beeindruckend, zum Marschball ein Unterschied wie Tag und Nacht. Der Einzug ins Pokalhalbfinale quasi ungefährdet und sehr abgeklärt, ganz anders als das unspektakuläre und fast schon qualvolle 1:0 gegen Babelsberg. Defensiv im Prinzip nichts zugelassen und das trotz einer angezogenen Handbremse nach dem 2:0.

Durch den Ausschluss von Spartak RBL nun ohne englische Wochen, ungewohnter Luxus und gegen Frankfurt sicherlich kein Nachteil. Aber erstmal kommt Freiburg, die kurz vor knapp in der letzten Minute der Verlängerung in Bochum siegten. Viele Körner gelassen aber auch ein echtes Erfolgserlebnis. Insgesamt aber auch kein richtig souveräner Auftritt.

Nach zwei Finalpleiten in den letzten drei Jahren erscheint ein Pokalsieg dieser Elf greifbarer denn je. Oder um es mit Forsberg zu sagen: Der Traum von Titten lebt!

 

Die PK nach dem Spiel.

 

KickerSofacoreRBLDFB – FotMob


Statistik
Hannover 96: Zieler – Muroya, Franke (C), Krajnc, Hult (84. Dehm) – Ondoua, Kaiser, Diemers (46. Weydandt), Kerk (79. Walbrecht) – Beier (73. Stolze), Maina (73. Ennali)
RB Leipzig: Gulácsi (C) – Simakan (75. Halstenberg), Orbán, Gvardiol (55. Klostermann) – Henrichs, Kampl (69. Haidara), Laimer, Angeliño – Olmo (69. Forsberg) – Nkunku (75. Szoboszlai), Silva
Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)
Tore: 0:1 Nkunku (17.), 0:2 Nkunku (22.), 0:3 Laimer (67.), 0:4 Silva (73.)
Torschüsse: 4 / 12
Schüsse aufs Tor: 1 / 8
Passquote: 70% / 84%
Zweikampfquote: 44% / 56%
Ballbesitz: 35% / 65%
Fouls: 12 / 11
Ecken: 3 / 6
Abseits: 2 / 4
Gelbe Karten: Hult / Simakan (1)
Zuschauer: 25.000 (ca. 1.200 Leipziger)

Rumpelstilzchen